Baden
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Herausgeber: Kronprinz Wilhelm von Preußen; Berlin; Grafik: B [...]; Druck: E. Heckendorff, Berlin; Größe: 66 x 44 cm; Anzahl 1; Letzte Textzeile Rot; zwischen Titel und Text in Schwarz, Rot, Braun und Oliv im ovalen Rahmen ein die Reichsflagge schwingender Kolonialsoldat
Enthält: 1. Schreiben an den Grafen Hatzfeld wegen Gründung einer südamerikanischen Handelsgesellschaft, 1883; 2. Gründung einer südamerikanischen Kolonisationsgesellschaft durch Prof. Ernst Hesse, Leipzig, 1883,1887; 3. Projekt der Gründung einer Kolonie Neu-Germanien durch Dr. Bernhard Förster in Paraguay; Selbstmord Försters, 1883, 1885-1889; 4. Schreiben des deutschen Botschafters in Brasilien, Holleben, über die Verhältnisse in Paraguay, 1884-1886.
Darin: 1. Statut des Vereins für Handel, Gewerbe und Ackerbau in Palästina, 1884; 2. Fotografie der Bewirtung der Musikkapelle des Schiffs "Moltke" auf der württembergischen Kolonie Haifa, 1896.
Enthält: 1. Projekt zur Gründung einer Landerwerbsgesellschaft in Mexiko, 1889-1890; 2. Projekt einer deutschen Kolonie in der mexikanischen Provinz Chihuahua, 1893-1894.
Enthält: 1. Plan einer Pflanzungs- und Handelsgesellschaft für den Bismarck-Archipel; 2. Übersendung von Südsee-Kuriositäten nach Langenburg; 3. Reichstagsdrucksache 210 zur Samoafrage; 4. Fragen zur Situation auf Neu-Guinea.
Enthält: 1. Einzelkorrespondenzen über brasilianische Angelegenheiten, 1884-1891; 2. Informationsreise von Professor Keller-Lenzingen, Stuttgart, nach Brasilien im Auftrag der Kolonialgesellschaft zur Prüfung der Ansiedlungsbedingungen; Berichte von Professor Keller; Übersendung von Empfehlungsschreiben für den Nuntius in Brasilien und den Kaiser von Brasilien durch Kardinal Gustav zu Hohenlohe-Schillingsfürst; Bitten von Keller um Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Stellung oder um Verwendung im Dienst der Kolonialgesellschaft, 1885-1887; 3. Berichte von Jorge Jenckner über die zum Teil mit Keller-Lenzingen unternommene Reise, 1886-1887; 4. Erkundungsreise von Dr. Hermann Soyaux nach Brasilien, 1885-1887; 5. Korrespondenz mit dem Halbbruder des Kaisers von Brasilien Baron de Capanéma, Direktor der brasilianischen Telegraphengesellschaft, über mögliche Landabtretungen der brasilianischen Regierung an den Kolonialverein, 1885-1887; 6. Gründung einer Gesellschaft für deutsche Ansiedlung in Südamerika "Herman", 1886-1894.
Enthält: 1. Kolonie Dona Franziska in Brasilien, 1897; 2. Befreiung des im Sudan gefangenen Carl Neufeld, 1898; 3. Verkaufsangebot von Akten aus der Zeit der Gründung der Deutschen Kolonialgesellschaft durch Richard Jakob, 1898-1899; 4. Förderung der deutschen Ansiedlung in Palästina (Fürst Carl von Urach), 1899; 5. Südwestafrikanische Schäferei-Gesellschaft (Staatsminister a.D. v. Hofmann), 1901; 6. Bahnbauprojekt Porto Alegre-Pelotas (Carl Bolle), 1901; 7. Safata-Samoa-Gesellschaft, 1903; 8. Evangelischer Afrika-Verein, 1903; 9. Fazenda do Baranco Branco in Matto Grosso, Brasilien, 1908.
Enthält u.a.: Verzeichnis über früher im Kolonialdienst tätige Richter und Justizbeamte (1938); Werbung des Reichskolonialbundes
Darin: Kolonialzeitung; Afrika, Monatsschrift für die sittliche und soziale Entwicklung der deutschen Schutzgebiete; Sitzungsprotokolle der Deutschen Kolonialgesellschaft u.a..
Enthält: Vereinsgründung der veranstaltenden Institutionen, Planungen, Programm, Korrespondenz, Ausstellungskino, Beschaffung von Puppenkörpern, Exponate der Württembergischen Naturaliensammlung, Erinnerungstafel zur Kolonialgeschichte, Rundgangsbeschreibung; Umfrage bei Kunstverlagen nach Postkarten mit Kolonialmotiven
Enthält: 1. Berichte des Bezirkshauptmanns von Usambara, Major Krenzler, 1891; 2. Schreiben von Major H. Wißmann, 1891-1892; 3. Übersendung von Schreiben über J. Rindermann an das Sekretariat der deutschen Kolonialgesellschaft, 1897.
Enthält Munuskripte (maschinenschriftlich) ’Die Verwaltungsdrucksachen der thüringischen Staaten vom 18. Jahrhundert bis 1922’ (August 1938) ’Der Große Teich in Altenburg. Geschichte seiner künstlichen Gestaltung vornehmlich im 18. Jahrhundert’ (Juni 1940) ’Die Grafschaft Gleichen-Hatzfeld und die Herrschaft Oberkranichfeld in der ernestinischen Politik vom 17. bis zum 20. Jahrhundert’ (Januar 1941) ’Großherzog Carl Alexander von Weimar und die deutsche Kolonialpolitik 1850-1901’ (Juni 1941) ’Thüringische Truppengeschichte, Bibliographie zur Geschichte der thüringischen Regimenter und Bataillone vom 17. Jahrhundert bis 1918’ (Dezember 1942) ’Napoleon und die Hasenjagd bei Apolda am 7. Oktober 1808’ (Januar 1943)
Facius, FriedrichDie Kislauer Haftanstalten: Die Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Jagd- und Lustschlosses der Speyerer Fürstbischöfe in Kislau dienten seit dem Anfall der rechtsrheinischen Teile des Hochstifts Speyer an Baden der Unterbringung verschiedenster staatlicher Anstalten, die teilweise zeitlich parallel nebeneinander in verschiedenen Gebäuden auf dem Schlossgelände bestanden: als Gefängnis (u.a. für Revolutionsteilnehmer 1848/49, Außenstelle der Festung Rastatt), Verwahranstalt für Frauen und Männer, Arbeitshaus für sozial randständige Männer, Lazarett und Kriegsgefangenenlager im Ersten Weltkrieg, Außenstelle für Frauen der Heil- und Pflegeanstalt Wiesloch, Durchgangslager für ehemalige französische Fremdenlegionäre, Flüchtlingslager nach 1945 und Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Bruchsal bis heute. Vor allem aber ist das Kislauer Schloss bis heute verbunden mit der Rolle, die der Ort in der Zeit des "Dritten Reichs" spielte, als dort ein Schutzhaftlager und ein Konzentrationslager für politische Häftlinge untergabracht waren. Bekannte politische Häftlinge in der Zeit des Nationalsozialismus waren z.B. Adam Remmele, Christian Stock und Ludwig Marum, der als offenbar einziger Häftling in Kislau ermordet wurde. Dokumentiert sind in den Kislauer Gefangenenakten aus der Zeit des Nationalsozialismus neben Marum allerdings noch einzelne weitere, anscheinend aber "natürliche" Todesfälle. In der NS-Zeit war Kislau für viele Gefangene Durchgangsstation auf ihrem Weg in andere Lager, insbesondere von/nach Hinzert (SS-Sonderlager), Dachau (Konzentrationslager) und in die Emslandlager (v.a. Wehrmachtangehörige). Während des Zweiten Weltkriegs stammten viele Häftlinge aus dem Ausland; es handelte sich um osteuropäische Fremdarbeiter oder Menschen aus den von Deutschland besetzten Gebieten in Westeuropa. Bearbeitung: Die im Bestand 521 überlieferten Gefangenenakten bildeten bis 2015 die Teilbestände 521 Zugang 1982-48 und 521 Zugang 2003-57. Die Akten sind schwerpunktmäßig in der Zeit des Nationalsozialismus entstanden und betreffen folgende Kislauer Einrichtungen: - Arbeitshaus - Schutzhaftlager/Konzentrationslager/Bewahrungslager - Strafgefängnis - Durchgangslager für Fremdenlegionäre. Einziges Findmittel zu den Akten des Teilbestands 521 Zugang 1982-48 war bis 2015 eine maschinenschriftliche Auflistung mit Namen und Geburtsdaten, ergänzt um handschriftliche Nachträge. Diese Liste umfasste - dem Anspruch nach - die vorhandenen Akten und einen Teil der Karteikarten der Gefangenenkartei. Nicht festgehalten waren die Inhaftierungsgründe, Herkunftsorte, Aktenlaufzeiten und vor allem die Namen der Einrichtungen, in denen die Betroffenen untergebracht waren. Gezielte und kombinierte Recherchen z.B. nach namentlich vorab nicht bekannten Schutzhäftlingen, nach zeittypischen Straftatbeständen wie z.B. Wehrkraftzersetzung, Arbeitsverweigerung, verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen oder nach Heimatorten u. dgl. waren so nicht möglich. Zudem gab es, wie sich im Zuge der Bearbeitung zeigte, in der Liste nicht enhaltene unverzeichnete Akten, die zwischen den übrigen lagen. Der nur wenige Aktenhefte umfassende Teilbestand 521 Zugang 2003-57 war gänzlich unverzeichnet. Zu Beginn der Erschließungsarbeiten war geplant, das fertige Findmittel nach Anstalten, z.B. Konzentrationslager Kislau, Arbeitshaus Kislau usw. zu strukturieren und innerhalb dieser Gruppen nach Namensalphabet. Das erwies sich als unmöglich, weil viele Häftlinge innerhalb des Kislauer Lagerkomplexes umquartiert worden sind oder weil, vor allem bei sehr vielen kurzzeitig Inhaftierten (v.a. Schubhäftlinge), diese Angaben fehlten, so dass eindeutige Zuordnungen sehr oft nicht möglich waren. Eine besondere Schwierigkeit lag zudem darin, dass die Kislauer Haftanstalten offenbar keine eigenen Verwaltungen hatten, wie man anhand der Eingangsstempel, Briefköpfe und Adressangaben in den Akten erkennen kann. In welcher Anstalt jemand war, ist an den Akten selber nicht immer sicher erkennbar und hätte anhand der Parallelüberlieferung in den konkreten Einzelfällen (z.B. Kislauer Gefangenenbücher, Akten der Gerichte und Staatsanwaltschaften, Wiedergutmachungsakten) eingehend recherchiert und verifiziert werden müssen. Zumindest aber sind nun im vorliegenden Online-Findmittel die vorgenannten Teilanstalten durch Volltextsuche ermittelbar. In die Einzelverzeichnung einbezogen wurden die Karteikarten der Gefangenenkartei. Diese Karteikarten sind ca. 1933-1938 geführt worden und beinhalten wichtige personenbezogene Grundangaben: Geburtsdaten, Herkunftsorte, Inhaftierungsgründe, Haftorte u.a.m. Oft sind diese Karteikarten der einzige verbliebene Nachweis über die Inhaftierung eines Menschen aus politischen Gründen in Kislau. Karten, zu denen während der Verzeichnungsarbeit Akten ermittelt werden konnten, wurden diesen zugeordnet, wurden also nicht eigens verzeichnet, um Doppelarbeit zu vermeiden. Von der Einzelverzeichnung ausgenommen wurde die Abrechnungskartei, die die Jahre ca. 1935-1944 umfasst. Diese Abrechungskartei enthält Übersichten der Ein- und Auszahlungen von persönlichen Geldmitteln der Gefangenen. Nähere Angaben zu den Gefangenen sind daraus nicht ersichtlich, so dass eine gruppenweise Verzeichnung der Abrechnungskartei ausreichend erschien. Die alten Bestellnummern in der Aktenliste des Teilbestands 521 Zugang 1982-48 mit rund 8500 Nummern wurden beibehalten, um so weit wie möglich auf eine Konkordanz verzichten zu können. Dementsprechend blieben die vorgefunden wenigen Lücken in der Nummernfolge sowie einzelne Ableitungen ("a-Nummern") erhalten. Dagegen erhielten die Karteikarten und die unsigniert gewesenen Akten aus dem Teilbestand 521 Zugang 2003-57 neue Bestellnummern, die durch Fortzählung gebildet wurden. Karlsruhe, im Dezember 2015 Dr. Martin Stingl Literaturhinweis: Borgstedt, Angela: Das nordbadische Kislau - Konzentrationslager, Arbeitshaus und Durchgangslager für Fremdenlegionäre, in: Wolfgang Benz/Barbara Distel (Hrsg.): Herrschaft und Gewalt. Frühe Konzentrationslager 1933-1939, Berlin 2001, S. 217-229.
Darin: Auf der Rückseite von drei Kinderzeichnungen gedruckte und handgeschriebene Menükarten von drei Diners in Schloss Possenhofen am 6., 9. und 14. August 1907; Rundschreiben des Priors des Benediktinerkollegs in Dillingen/Donau, Pater Bonifacius Sauer, mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für das Benediktinerkolleg und für die Ausbildung der in der Mission in Deutsch-Ostafrika (Tansania) eingesetzten Benediktiner, 16. Dez. 1908
Urach, Wilhelm (III.) vonBem. Müller: Kinder beim Baden im Fluss vor 1914
Norddeutsche Mission- description: Enthält u.a.: Verwertung des Schloßguts für eine Heeresfachschule der 5. Division, Niederlassung der Steyler Missionsschwestern 1928-1929, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/9 T 2-4 Landratsamt Ehingen Enthält u.a.: Verwertung des Schloßguts für eine Heeresfachschule der 5. Division, Niederlassung der Steyler Missionsschwestern
Enthält u.a.: Karte "Ostasien" aus Andrees Allgemeiner Handatlas Seite 139/40, 1 : 10.000.000, 1898, Probekarte; Spezialkarte der Samoa-Inseln nebst Übersicht der Veränderungen der Besitzverhältnisse in der Südsee nach dem neuen deutsch-englischen Abkommen, bearbeitet von Paul Langhans, 1900 (11 Karten unterschiedlichsten Maßstabes auf einem Kartenblatt); Politisch-militärische Karte von Ost-Asien zur Veranschaulichung der Kämpfe in China, Korea und Japan bis zur Gegenwart, bearbeitet von Paul Langhans, 1900 (17 Karten unterschiedlichsten Maßstabes auf einem Kartenblatt); Spezialkarte zum Kamerun-Kongo-Abkommen zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich, bearbeitet von Paul Langhans, 1911 (3 Karten unterschiedlichsten Maßstabes auf einem Kartenblatt); Die Goldküste und Togo. Übersichtskarte mit den Missionsstationen der Basler- und der Norddeutschen Missonsgesellschaft, 1 : 2.500.000, nach 1910; Karte "Mittel- und Süd-Afrika" aus Sydow-Wagners methodischer Schulatlas Nr. 41 a, 1 : 20.000.000, vor 1919
Inhalt und Bewertung Klassifiziert am 11.12.2014 durch Martina Heine
: Der vorliegende Bestand enthält Karten und Pläne des Archivs Langenburg verschiedenster Art. Vorhanden sind zum einen Forstkarten, die oft in standesherrlicher Überlieferung vorkommen. Ihr Zweck ist es, die Lage der standesherrlichen Reviere zu zeigen: häufig sind es gedruckte Karten wie Katasterkarten, in denen handschriftlich die Grenzen eingezeichnet sind. Weiterhin gibt es Karten über die forstliche Verwendung der Waldstücke mit Angaben über die angepflanzten Bäume und den Ertrag; auch eine Jagdkarte befindet sich darunter. Eine andere Gruppe stellen die Kriegskarten dar, eine Sammlung unterschiedlichster Karten zu den Kriegen von 1870/71 bis zum Ersten Weltkrieg einschließlich. Die Herkunft der Sammlung ist nicht genauer bekannt, außer dass sie aus langenburgischen Provenienzen stammt. Bei den Plänen handelt es sich um Pläne des bestehenden Schlosses in Langenburg (also nicht um Baupläne) aus den 1950er Jahren aus den unterschiedlichen Himmelsrichtungen, die durch einen Doktoranten für kunsthistorische Forschungszwecke erstellt wurden. Die Bearbeitung des Bestandes erfolgte in zwei Phasen: Die Forstkarten (57 Stück) sind um das Jahr 2000 durch den Angestellten Dirk Niklaus im Rahmen der Bearbeitung der gedruckten Karten (vor allem Bestand GA 105) erschlossen worden. Nachdem weitere Kartengruppen auftauchten - die Kriegskarten und die Pläne - und ihr Provenienzzusammenhang klar wurde, bearbeitete Günther Coels im Sommer 2010 auch diese Gruppen und übertrug außerdem die Titelaufnahmen der Forstkarten in die Datenbank Scope. Den Index erstellte Frau Diane Leutwein. Die Endbearbeitung des Bestandes lag bei dem Unterzeichnenden und erfolgte im Frühjahr 2011. Der Bestand umfasst 202 Karten aus der Zeit von 1828 bis 1959. Neuenstein, im Juli 2011 Dr. Schiffer
Inhalt und Bewertung HINWEIS: Aus technischen Gründen erscheint in den Fällen, in denen in der Vorlage lediglich das Geburtsjahr angegeben ist, das Tagesdatum "1. Januar" und - zur Unterscheidung von tatsächlich am 1. Januar geborenen Personen - im Bemerkungsfeld zusätzlich: "Geburtstag und -monat unbekannt".
1898-1913, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 236 Badisches Innenministerium
Karlowa, Rudolf1898-1913, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 236 Badisches Innenministerium
Karlowa, Rudolf1898-1913, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 236 Badisches Innenministerium
Karlowa, Rudolf