Berlin

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        FA 1 / 994 · Akt(e) · 1902 - 1914
        Teil von Cameroon National Archives

        Errichtung einer Geologischen Zentralstelle für die Schutzgebiete als Abteilung der Geologischen Landesanstalt, Berlin, 27.2.1912 Mineralienproben. - Einfuhr aus Deutschland als Anschauungsmaterial für die Häuptlingsversammlungen zwecks Meldung entsprechender Mineralvorkommen im Schutzgebiet Kamerun durch Eingeborene, 1913 - 1914

        Gouvernement von Kamerun
        Bevölkerungsfragen
        BArch, R 904/138 · Akt(e) · Jan. 1919
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält nur: Flugschreiben Nr. 1 und 2 zur Verleumdungsabwehr, hrsg. vom Hamburgischen Ausschuss der Kolonialdeutschen (Offener Brief an den Bischof von Zanzibar und Jst Deutschland unwürdig, Kolonien zu besitzen?)

        Bewirtschaftung des Afrikafonds
        BArch, R 1001/9729 · Akt(e) · Nov. 1908 - Okt. 1919
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Veröffentlichung von Kolonialkarten und des Großen Kolonialatlasses durch die Verlagsbuchhandlung Dietrich Reimer. - Verträge (Abschriften), 1911-1917 Herausgabe des Deutschen Kolonialblattes durch die Königliche Hofbuchhaltung und Hofdruckerei E. S. Mittler und Sohn, Berlin, 1910

        Bildalben: 1890-1897
        BArch, N 255/45 · Akt(e) · 1890-1897
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Bilder von S. M. S. "König Wilhelm" und "Kaiser"; Zeitungsbericht über den Beitrag des K. z. S. Pustau als Kdt. S. M. S. "Kaiser" an der Besetzung des Kiautschou-Gebietes aus "Tägliche Rundschau", Berlin 13. Jan. 1904; Berichte und Bilder von der Besetzung des Kiautschou-Gebietes durch die Kaiserl. dt. Truppen, 1897 (1897-1904)

        Diederichs, Otto von
        Bildalben: 1898-1918
        BArch, N 255/47 · Akt(e) · 1898-1918
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Bilder von S. M. S. Kanonenboot "Iltis" und dessen Wrack; S. M. S. "Kaiser" und S. M. S. "Hertha" vor Hongkong, Kaiseryacht "Hohenzollern"; Kaiser Wilhelm II., Zar Nikolaus II auf S. M. S. "Kaiser Wilhelm", 1899; Gruppenfoto der Delegierten zum Dreibund-Abkommen zur See, Berlin, 1900; Brief O. v. Diederichs an seinen Vater wegen Niederlassung in Baden-Baden, 6. Nov. 1881; Todesanzeige und Nachruf für Vizeadmiral O. v. Diederichs, 1918; Fotos und Lebenslauf des VAdm. August Thiele

        Diederichs, Otto von
        Bildsammlung Karl Fritz
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, W 145/2 · Sammlung
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

        Lebenslauf von Karl Fritz: Karl Fritz, am 29. November 1914 in Pfullendorf als Sohn eines Gipsers und Nebenerwerbslandwirts geboren, wurde durch ein Stipendium der Besuch des Gymnasiums in Konstanz ermöglicht. Unmittelbar nach dem Abitur absolvierte er seinen Arbeitsdienst, an den sich der Heeresdienst beim Infanterieregiment 114 in Konstanz und beim Wehrbezirkskommando in Ehingen an der Donau anschloss. Vom 1. November 1938, dem Tag seines Eintritts in die NSDAP, bis 31.10.1941 war er Verwaltungsanwärter für den "gehobenen mittleren Verwaltungsdienst" (u.a. in Überlingen, Konstanz und Stockach) und wurde ab 1. November 1942 auf verschiedenen Dienstposten (u.a. in Karlsruhe und Sinsheim) als Regierungsinspektor eingesetzt. Vom Sommer 1943 bis zum Ende des Krieges war er zur Wehrmacht eingezogen und leistete in Südfrankreich seinen Dienst ab. Seit Oktober 1945 in Freiburg ansässig, nahm Karl Fritz seine Verwaltungstätigkeit beim Innenministerium wieder auf. 1952 wurde er in das Regierungspräsidium Südbaden, Abteilung Verkehr, überführt, wo er 1977 als Oberamtsrat pensioniert wurde.Karl Fritz verstarb am 29. November 1990 in Freiburg. Bestandsgeschichte: Nach der familiären Überlieferung begann Karl Fritz, möglicherweise angeregt durch das Beispiel eines Onkels, schon früh zeitgeschichtliches Material zu "sammeln". Erledigte Aushänge aus den Behörden, in denen er beschäftigt war, eingekommene Doppelstücke von Plakaten und Broschüren bildeten dabei umfangsmäßig den Schwerpunkt seiner Sammlung. Inhaltlich aufgewertet wird diese durch die Sammlung von Banknoten, v.a. von Notgeld, das aus dem gesamten Deutschen Reich zusammengetragen worden ist. Die so auf 40 m angewachsene Sammlung "Karl Fritz" (Bestand W 307) kam im Jahre 1993 als Schenkung in das Staatsarchiv Freiburg. Eine erste Sichtung ergab, dass nicht sämtliche Unterlagen archivwürdig waren. Darüber hinaus enthielt die Sammlung Material, das nur schwer in das Dokumentationsprofil des Staatsarchivs eingefügt werden konnte. Umfangreiche Ordnungsarbeiten folgten. Zuerst wurde die Zeitungssammlung und die zeitgeschichtliche Literatur der Dienstbibliothek des Staatsarchivs und - bei militärgeschichtlichen Unterlagen - dem Bundesarchiv-Militärarchiv zugeführt; danach die Plakate separiert und der Bestand W 113 - Plakatsammlung Karl Fritz gebildet. Eine Anzahl von Plakaten ostpreußischer Herkunft wurden dabei an das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz abgegeben, einige Stücke Berliner Herkunft entsprechend an das Landesarchiv Berlin. Gleiches geschah mit dem Bildgut, aus dem der vorliegende Bestand W 145/2 - Bildsammlung Karl Fritz entstand.Die Fachangestellte Annika Scheumann und der Angestellte Martin Schittny übernahmen die Aufgabe der Erschließung und der Digitalisierung des Bestandes. Der Bestand umfasst nunmehr 938 Nummern in 0,4 lfd.m.Freiburg, im September 2010Kurt Hochstuhl

        BArch, R 3602 · Bestand · 1873 - 1954
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: 1880 wurde vom "Deutschen Landwirtschaftsrat" angeregt, eine "Reichszentrale zur Beobachtung und Vertilgung der die Kulturpflanzen schädigenden Insekten und Pilze" zu schaffen. Am 24. März 1897 beantragte der Abgeordnete und praktische Landwirt Dr. Dr. hc. Albert Schulz-Lupitz im Reichstag eine Initiative zur Schaffung einer "landwirtschaftlich-technischen Reichsanstalt für Bakteriologie und Phytopathologie". Eine Notwendigkeit war durch die alljährlichen Schäden in der Land- und Forstwirtschaft durch Krankheiten und Schädlinge der Kulturpflanzen und wegen der Bedeutung bestimmter Bakterien gegeben. Dieser Antrag wurde zunächst auf das kommende Jahr vertagt und schließlich am 28. Januar 1898 erneut behandelt. An jenem Tag forderte das Kaiserliche Gesundheitsamt 2400 Mark für einen "botanisch ausgebildeten Hilfsarbeiter", der nicht nur die Lebensmitteluntersuchungen, sondern auch die botanischen Arbeiten für das Arzneibuch und die Ausnutzung von Pflanzen aus den Schutzgebieten erledigen, sowie auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes tätig sein sollte. Am 25. Februar schließlich trat im "Kaiserlichen Gesundheitsamt" eine Kommission zusammen, um über die geplante Gründung einer "Biologische Abteilung" am Gesundheitsamt zu beraten und eine erste Denkschrift zu erstellen. Die Eingliederung in dieses Amt nahm man vor, weil dort schon seit Jahren die nunmehr projektierten Aufgaben (z.B. Bekämpfung der Reblaus) wahrgenommen wurden. Jene Gründungs-Denkschrift hielt in acht Punkten die Aufgaben der künftigen Forschungsanstalt fest und wurde Teil des "Gesetzes betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1898". 1899 umfasste diese Abteilung bereits vier Laboratorien im neu erbauten Gebäude des "Kaiserlichen Gesundheitsamtes" in der Klopstockstrasse in Tiergarten. Anfangs sollte die Abteilung (s. Reichstagsdrucksache Nr. 241, 1898): · die Lebensbedingungen der tierischen und pflanzlichen Schädlinge der Kulturpflanzen untersuchen und Grundlagen für ihre Bekämpfung gewinnen, · die durch anorganische Einflüsse hervorgerufenen Schädigungen der Kulturpflanzen erforschen, · die Nützlinge aus dem Tier- und Pflanzenreich studieren, · die für die Landwirtschaft nützlichen und schädlichen Mikoorganismen untersuchen und · die Krankheiten der Bienen erforschen. · Neben der Versuchstätigkeit wurden der Abteilung noch folgende Aufgaben zugedacht: · Sammeln statistischen Materials über das Auftreten der wichtigsten Pflanzenkrankheiten im In- und Ausland, · Vermittlung schwer zugänglicher Literatur (insbesondere des Auslands) an die staatlichen Institute, · Veröffentlichung gemeinverständlicher Schriften und Flugblätter über die wichtigsten Pflanzenkrankheiten, · Ausbildung von Sachverständigen (für die deutschen Kolonien). Für Freilandversuche wurde ein Versuchsfeld in Dahlem auf dem Gelände der "Königlich-Preußischen-Domäne" an der heutigen Königin-Luise-Straße 19 gepachtet. Im Mai 1898 begann auf diesem Gelände der Bau eines Gewächshauses mit Isolierzellen und eines kleinen Laboratoriumgebäudes. Als die "Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft beim Kaiserlichen Gesundheitsamt" gegründet wurde, war Oberregierungsrat Dr. med. h. c. Karl Köhler Direktor dieses Amtes. Erster Abteilungsleiter wurde dann 1899 der Geheime Regierungsrat Prof. Dr. Albert Bernhard Frank, der bereits im Jahr 1900 starb. Seine Nachfolge übernahm Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Carl Freiherr von Tubeuf, der schon nach wenigen Monaten nach München berufen wurde. Neuer Leiter wurde im Jahr 1902 Geheimer Regierungsrat Dr. Rudolf Aderhold. Ihm folgte am 1. August 1907 der Geheime Oberregierungsrat Prof. Dr. Johannes Behrens, vormals Leiter des "Bakteriologischen Laboratoriums". Einen weiteren Leitungswechsel gab es erst im Jahr 1920, als Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Otto Appel Direktor der BRA wurde. Ihm folgte von 1933 bis 1945 Oberregierungsrat Dr. Eduard Riehm als Direktor bzw. ab 1937 als Präsident der BRA. Leiter der BRA bis 1945 AmtszeitLeiter1898Oberregierungsrat Dr. med. h. c. Karl Köhler1899Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Albert Bernhard Frank1900- ca. 1902Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Carl Freiherr von Tubeuf1902-1907Geheimer Regierungsrat Dr. Rudolf Aderhold1907-1920Geheimer Oberregierungsrat Prof. Dr. Johannes Behrens1920-1933Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Otto Appel1933-1945Oberregierungsrat Dr. Eduard Riehm Am 1. April 1905 wurde die Abteilung als "Kaiserliche Biologische Anstalt für Land- und Forstwirtschaft" eine selbständige Behörde (s. Reichsanzeiger Nr. 83 vom 6. April 1905) und unterstand nun dem Reichsamt des Inneren bis sie am 31. Oktober 1917 dem Reichswirtschaftsamt (am 21. März 1919 in Reichswirtschaftsministerium umbenannt) unterstellt wurde. Einen Namenswechsel erfuhr sie am 13. Januar 1919 in "Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft" und unterstand ab 1920 dem Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (RMEL). Namen und Zuordnungen der BRA bis 1945 NameÜbergeordnete Behörde1898-1905Biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft beim Kaiserlichen Gesundheitsamt1. April 1905Kaiserliche Biologische Anstalt für Land- und Forstwirtschaft Reichsamt des Inneren31. Oktober 1917Reichswirtschaftsamt bzw. Reichswirtschaftsministerium13. Januar 1919Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft1920Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Seit 1907 entstanden nach und nach folgende Außen- bzw. Zweigstellen der BRA zur Erforschung und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten: · 1907: Ulmenweiler bei Metz, ab 1919: Naumburg / Saale (Reblaus) · 1920: Aschersleben (Gemüse und Zierpflanzen) · 1921: Stade (Obstbäume), ab 1941: Heidelberg · 1921: Trier, ab 1926: Bernkastel-Kues (Reben) · 1925: Kiel (Getreide- und Futterpflanzen) · 1927: Mechow bei Kyritz, ab 1936: Eichhof (Langen bei Redel, Abbaukrankheiten der Kartoffel, Züchtung) · 1932: "Außenstelle Ost" in Königsberg (Erforschung der Möglichkeiten der ausreichenden Erzeugung eiweißhaltiger Futtermittel für den "Deutschen Osten") · 1934: Gliesmarode (Rostkrankheiten, Forstwiderstandsfähigkeit der Pflanzen) · 1940: Wien (vorher Staatsanstalt für Pflanzenschutz Wien) · 1940: Kruft / Eifel (Kartoffelkäferforschung), spätere Verlegung nach Mühlhausen / Thür. Daneben betreute die BRA vom RMEL unterstützte Forschungsarbeiten in Markee bei Nauen (Bekämpfung von Kohlschädlingen: Kohlerdflöhe, Kohlfliege, Kohltriebrüßler) und Magdeburg (Bekämpfung von Tomatenkrankheiten). Die 1934 eingegangene Arbeitsgemeinschaft mit dem Deutschen Entomologischen Institut der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft sollte die systematische und morphologische Forschung auf dem Gebiet der angewandten Entomologie fördern. Bei Massenauftreten einzelner Schädlinge wurden ad hoc sog. "Fliegende Stationen" zu Forschungszwecken eingerichtet, die jederzeit wieder aufgelöst werden konnten. Zu diesen Fliegenden Stationen zählten: · 1921-1925: Oybin bei Zittau bzw. Dresden (Nonnenplage) · 1922-1927: Crenzow / Pommern und Anklam (Rübenaaskäfer) · 1924: Stralsund, ab 1925: Rosenthal bei Breslau, ab 1928: Heinrichau, ab 1933: Guhrau (Rübenfliege und Rübenblattwanze) · 1929-1931: Randowbruch / Pommern (Gräserkrankheiten und -schädlinge) · 1937: Oldenburg (Grünlandschädlinge) Nach Kriegsende 1945 war die BRA zerschlagen, in Berlin und den vier Besatzungszonen wurden erste Versuche unternommen die Arbeit wiederaufzunehmen. Im Mai 1945 wurden die Dahlemer Dienststellen zunächst dem Berliner Magistrat unterstellt. Prof. Dr. Otto Schlumberger wurde im Juli in Berlin neuer Präsident. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft besteht aus insgesamt 1955 Akten, die folgendermaßen unterteilt sind: · "Naumburger Akten": Signaturnummern 1-1020 · Akten der BRA: Signaturnummern 2001-2625 · Personalakten: Signaturnummern 3001-3320 "Naumburger Akten" Die erste Aktenportion, die in der Folge als Naumburger Akten bezeichnet wird, wurde am 24. Januar 1983 von der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Institut für Züchtungsfragen Quedlinburg an das Zentrale Staatsarchiv (ZStA) in Potsdam abgegeben. Ein Abgabeverzeichnis liegt vor. Die Naumburger Akten bildeten den Bestand R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Nach dem 3. Oktober 1990 gelangte der Bestand aus dem ZStA an das Bundesarchiv. Akten der BRA Von den ca. 40 lfm der Rest-Überlieferung, die in der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft - Institut für nichparasitäre Pflanzenkrankheiten - Berlin-Dahlem erhalten geblieben waren, übernahm das Bundesarchiv im August 1983 ca. 12 lfm archivwürdiger Unterlagen, darunter Personalakten, den größten Teil der Verwaltungsunterlagen und in Auswahl Unterlagen über Durchführungsaufgaben. Etwa 1978 war bereits ein erheblicher Teil, überwiegend Akten der Dienststelle für Wirtschafts- und Rechtsangelegenheiten im Pflanzenschutz (WURA), von der Bundesanstalt kassiert worden. 1988 wurden von der Zweigstelle Bernkastel-Kues und vom Institut Berlin der Biologischen Bundesanstalt weitere Akten, insbes. betr. Weinbau und Bodendüngung, abgegeben (R 168 / 470-625). Personalakten Die Personalakten wurden in den 1950er Jahren v. a. vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft an das ZStA übergeben. Diese drei benannten Aktengruppen wurden im Bundesarchiv zu einem Bestand zusammengeführt: R 3602 Biologische Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Die Naumburger Akten behielten die Signaturnummern 1 bis 1020, die Nummern der Akten aus dem ehemaligen Bestand R 168 wurden um 2000 addiert (R 168 / 1 wurde zu R 3602/ 2001), die 320 Personalakten bekamen die Signaturnummern R 3602 / 3001-3320. Das ZStA besaß keine weiteren BRA-Bestände. Es wird vermutet, dass das von der BRA und den übrigen Zweigstellen an das Reichsarchiv abgegebene Archivgut bei der Zerstörung des Archivs im April 1945 vernichtet wurde. Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind Unterlagen zu folgenden Sachgebieten: Zentrale: Geschäftsbetrieb der Zentrale 1885-1949, Grundstücke und Gebäude, Haushalt 1905-1944, Personalangelegenheiten 1902-1949, Geschäftsbetrieb der Zweigstellen, v. a. Trier bzw. Bernkastel-Kues 1919-1948, Entwicklung und Tätigkeit allgemein: Historische Entwicklung 1897-1944, Tätigkeitsberichte, Arbeit des Beirates, Vorträge, Veröffentlichungen, Öffentlichkeitsarbeit, Jubiläen 1902-1952. Einzelne Aufgabengebiete: Pflanzenschutz 1899-1948, Tierschutz 1894-1940, Botanik 1879-1944, Bodenanalysen und -behandlung, Düngung, Weinbau 1873-1944 (77), Tätigkeit der Zweigstelle Trier bzw. Bernkastel-Kues 1920-1946. Zweigstelle Naumburg: Dienststellenverwaltung und Organisation 1920-1945, Geschäftsbetrieb 1920-1945, Grundstücke und Gebäude 1901-1943, Haushalt 1921-1945, Personalangelegenheiten 1917-1947, Entwicklung und Tätigkeit im Allgemeinen, einschließlich Forschungsmittel, Öffentlichkeitsarbeit 1907-1961, Aufgabengebiete: Reblausbekämpfung, dabei: Reblausherde, Forschung, Reblausdenkschriften 1875-1951, Rebenzüchtung 1891-1955, Pflanzenschutz und Pflanzenschädlinge (ohne Reblaus) 1902-1947, Beziehungen zu bzw. Material anderer (auch ausländischer) Institutionen 1905-1944, Tätigkeiten anderer Institutionen 1897-1952. Erschließungszustand: Online-Findbuch (2008) Zitierweise: BArch, R 3602/...

        Boell, Ludwig (Bestand)
        BArch, N 14 · Bestand · 1911-1943
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten 03.07.1889 geboren in Weißenburg/Elsaß I. verheiratet mit Edith ..., gest. 1927 II. verheiratet mit Miranda ... Wehrdienst in der kgl. preuß. Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.3.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkomp. 03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkomp. Kp-Führer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatsmäßiger Kp-Chef 07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlershof Bestandsbeschreibung: Eugen Friedrich Ludwig Boell, wurde am 03.07.1889 in Weißenburg/Elsass geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium zu Weissenburg, sowie die Universität Strassburg/Elsass wo er Philologie studierte. Verheiratet in zweiter Ehe mit Miranda Machalitzky geb. 13.01.1908, mit der er vier Kinder zeugte. Hildegard Ingeborg Boell geb. 19.02.1934 Friedrich Ludwig Boell geb. 12.05.1935 Gisela Adelheid Boell geb. 14.03.1939 Erika Miranda Boell geb. 03.04.1943 Ludwig Boell war Offizier im Heer und in der Schutztruppe Deutsch-Ostafrika (1914-1918). Im Jahre 1920 schied er in infolge der Verringerung der Wehrmacht und aufgrund einer Kriegsdienstbeschädigung aus der Reichswehr aus. Nach seinem Ausscheiden aus dem Heer, war er für das Sammeln und Sichten des Materials für die Geschichte des ostafrikanischen Feldzuges beim Schutztruppenamt bzw. bei der Kolonialzentralverwaltung zuständig. Desweiteren war er Adjutant des Stabs Chefs der Oberleitung der Organisation „Escherich", sowie Bürovorstand und Buchhalter bei der Theresientaler Kristallglasfabrik. 01.08.1936, Ernennung zum Regierungsrat im Reichsdienst bei der Forschungsanstalt für Kriegs und Heeresgeschichte in Potsdam. 01.05.1938, erfolgte die Beförderung zum Oberregierungsrat. Am 01.09.1944, wurde Ludwig Boell, mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Wehrdienst in der königlichen preußischen Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 00.00.1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.03.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkompanie 00.03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkompanie Kompanieführer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatmäßiger Kompaniechef 00.07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlerdorf Einsätze 1914-1918 Deutsch-Ostafrika Zitierweise: BArch, N 14/...

        BArch, R 1001/8597 · Akt(e) · Apr. 1890 - Juli 1892
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: R. Sadebeck, Die tropischen Nutzpflanzen Ostafrikas, ihre Anzucht und ihr eventueller Plantagenbetrieb (Sonderdruck), 1891 Ignaz Urban, Der Königliche Botanische Garten und Botanische Museum zu Berlin in den Jahren 1878 - 1891. (Sonderdruck), 1891 A. Engler, Die botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien am Königlichen botanischen Garten der Universität Berlin und die Entwicklung botanischer Versuchsstationen in den Kolonien (Sonderdruck) 1892

        Objekt · Verwendung von bis: 23.9.1906 - 23.11.1906
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Einschreibepostkarte Weltpostverein aus Deutsche Kolonien mit aufgedruckter Frankatur (Zusatzfrankatur abgelöst!);
        AbsenderIn;

        Objekt · Verwendung von bis: 14.11.1888 - 24.12.1888
        Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

        Weltpostverein Postkarte, Neujahrskarte; Vs. Freistempel auf Wertzeichendruck, drei gleiche Ankunftsstempel über- u. versetzt nebeneinander;
        AbsenderIn;
        beschriftet: "von Ehrenkrook/ Corvettenkapitän/ Berlin W./ ..."; (Darüber:) "Postkarte. - Carte postale./ Weltpostverein. - Union postale universelle."; Vorderseite beschriftet: "Kamerun 15/XI. 88./ Herzlichen Gruß ... zum neuen Jahr./ ... Pfeil"; Rückseite