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Reference code
Title
Date(s)
- 25.5.1938 (Creation)
Level of description
Extent and medium
Blattmaß (b x h mm): 163 x 115 mm
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Archival history
Immediate source of acquisition or transfer
Content and structure area
Scope and content
unknown sender;
Appraisal, destruction and scheduling
Accruals
System of arrangement
Museumsstiftung Post und Telekommunikation >> Digitale Objekdatenbank >> Philatelie >> Briefe >> Briefe
Conditions of access and use area
Conditions governing access
Conditions governing reproduction
Language of material
Script of material
Language and script notes
Physical characteristics and technical requirements
Material: Papier Farbe: gelblichweiß, blau Technik: handschriftlich, gestempelt
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Existence and location of originals
Existence and location of copies
Related units of description
Notes area
Note
"Blechdosen-Post" (so genannte "Tin-Can-Mail"); Brief von Niuafoou nach Berlin mit verschiedenen Sonderstempeln auf einem HAPAG-Umschlag aus dem Jahr 1938. Die unterschiedlichen Stempel (darunter auch in deutscher Sprache!) weisen auf die zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehende Kommerzialisierung dieser sehr ungewöhnlichen Beförderungsart hin. Die kleine, zu den Tongainseln in der Südsee gehörende Koralleninsel Niuafoou kann aufgrund des flachen Wassers nicht von Postschiffen angelaufen werden. Post, die auf die Insel gelangen sollte, wurde noch bis in das 20. Jahrhundert hinein am Hauptpostamt in Sydney/Australien gesammelt, in eine Blechdose gepackt und wasserdicht verlötet. Diese Blechbüchse gab man einem Schiff in Richtung Samoa mit. Die Besatzung warf die Post nördlich der Insel an einem festgelegten Punkt ins Wasser, von wo sie die Meeresströmung an den Strand von Niuafoou spülte. Wenn die Blechdose (häufig erst nach vielen Wochen) am Strand gefunden wurde, dann wurde sie geöffnet und die Post an die Empfänger weitergeleitet. Auch auf dem umgekehrten Weg nutzte man die Meeresströmung für den Posttransport. Wenn ein Inselbewohner ins Ausland schreiben wollte, wurde die Post auf der Insel wiederum in einer Dose wasserdicht verlötet und der südwärts verlaufenden Strömung übergeben. Man hoffte darauf, dass die Nachricht Wochen später an den Strand in der Nähe von Sydney gespült und dort gefunden werden würde.
Note
Original description: MSPT Digital