Objekt - Botenabzeichen des Bassa-Stammes in Liberia

Bereich "Identifikation"

Signatur

Titel

Botenabzeichen des Bassa-Stammes in Liberia

Datum/Laufzeit

  • ab 1920 (Anlage)

Erschließungsstufe

Objekt

Umfang und Medium

Objektmaß Zylinder (d x h mm): 45 x 105 mm Gewicht (kg / g): 83 Gramm

Bereich "Kontext"

Bestandsgeschichte

Abgebende Stelle

Bereich "Inhalt und innere Ordnung"

Eingrenzung und Inhalt

Bassa-Volk [Verwender];

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Museumsstiftung Post und Telekommunikation >> Digitale Objekdatenbank >> Dienstkleidung >> Orden und Abzeichen

Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs

Benutzungsbedingungen

Reproduktionsbedingungen

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

    Schrift in den Unterlagen

      Anmerkungen zu Sprache und Schrift

      Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

      Material: Holz, geschnitzt

      Bereich Sachverwandte Unterlagen

      Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

      Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

      Verwandte Verzeichnungseinheiten

      Verwandte Beschreibungen

      Bereich "Anmerkungen"

      Anmerkung

      Bei diesem Objekt handelt es sich um ein Botenabzeichen des Bassa-Stammes. der vollplastischer Menschenkopf mit betonter Frisur zeigt in der Frisur tiefe Stränen nach hinten (möglicherweise handelt es sich auch um einen Federschmuck. Ursprünglich war das Objekt auf nach 1850 datiert, eine genauere Betrachtung legt allerdings eine Entstehungszeit nach 1920 nahe. Die Bassa sind die zweitgrößte Volksgruppe Liberias. Sie können ihre historischen Wurzeln bis nach Ägypten zurückführen. Als das Adbassa-Reich im 6. Jahrhundert zusammenbrach, migrierten sie von Ägypten nach Bassa-ri, das Teile des heutigen Senegal, Kongo, Sierra Leone, Liberia, Togo und Kamerun umfasste. Das Adbassa-Reich existierte rund drei Jahrhunderte neben den Reichen Bornu, den Hausa-Staaten und den Yoruba-Königreichen. Heute leben in Liberia rund 350.000 Bassa. Sie sprechen die Sprache Bassa und haben Ende des 19. Jahrhunderts mit Hilfe von Missionaren ihre eigene Schrift entwickelt - genannt "Bassa" oder "Vah". Traditionell haben die Bassa ihre eigene westafrikanische Religion, doch seit dem 18. Jahrhundert praktizieren sie auch das Christentum.

      Anmerkung

      Original description: MSPT Digital

      Alternative Identifikatoren/Signaturen

      Zugriffspunkte

      Zugriffspunkte (Thema)

      Zugriffspunkte (Ort)

      Zugriffspunkte (Name)

      Zugriffspunkte (Genre)

      Bereich "Beschreibungskontrolle"

      Identifikator "Beschreibung"

      Archivcode

      Benutzte Regeln und/oder Konventionen

      Status

      Erschließungstiefe

      Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

      Sprache(n)

        Schrift(en)

          Quellen

          Bereich Zugang