Deutsche Kolonien und Schutzgebiete

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      • UF deutsche Kolonien
      • UF deutsches Kolonialreich

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        Zum Beginn unserer Missionsarbeit in Nord-Pare
        ALMW_II._MB_1900_30 · Akt(e) · 1900
        Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

        Autor: Bericht von Miss. Fuchs in Schigatini. Umfang: S. 477-479. Enthält u. a.: - (SW: Gründung der Station durch Miss. Fuchs und von Hopffgarten; erste Arbeiten; Bauarbeiten, Beschreibung des Stationsplatzes und der Umgebung)

        Leipziger Missionswerk
        Wissenschaftsförderung
        Best. 1070, A 181 · Akt(e) · 1914-1931
        Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

        Enthält: 1914 Jan. 1 - Berlin: Die Dt. Omitholog. Gesel1schaft bittet den RT, das rücksichtslose Abschießen der Paradiesvögel im dt. Schutzgebiet von Neuguinea zu verbieten, da die Gefahr einer Ausrottung besteht. Unterschriften: Heinroth, Reichenow, GS. 1 S., Druck. 1916 Febr. 5 - Düsseldorf: Eingabe von Alwine Clason, Vors. des Stadtverbandes für Frauenbestrebungen, und Maria Bewerunge, stellv. Vors. der Vereinigung Düsseldorfer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen, an das Abg.-Haus wegen Errichtung einer Kunstakademie für Frauen in Düsseldorf. 3 S., Drucke 1920 Nov. 1 - Köln: Denkschrift wegen Errichtung einer Lehranstalt für Leibesübungen in Köln. 21/% S., masch.-schriftl. Absrchrift. o. D. (nach 1921 Juni 29): Denkschrift über die Gründung und Einrichtung des zu Köln geplanten Kath. Institutes für Philosophie, das zu Ehren des großen Kölner Lehrers Albertus Magnus den Namen "Albertus-Magnus-Akademie" erhalten soll. Verfaßt von Prof. Dr. Switalski aus Braunsberg, z. Z. Köln. 4 S., Druck. 192(4) Mai 27 - Berlin: Schreiber erinnert Marx an die Zusage, wegen Prof. Steinmann an Kard. Bertram zu schreiben. Er bittet dringend, seine recht sorgfältige Formulierung wörtlich zu übernehmen. Prälat Steinmann - Rom hat dieselbe Bitte. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen ,RT. 1924 Juni 2 - Berlin: Kard. Bertram lehnt gegenüber Marx die Förderung einer Berufung von Prof. Altons Steinmann - Braunsberg nach Breslau nicht aus Gründen, die in seiner Lehre, sondern in persönlicher Art begründet sind, ab. Der Erzbischof von Köln würde sich wahrscheinlich auch gegen eine Berufung der Professoren Wittig und v. Tessen nach Bonn sträuben. Eh. Unterschrift. 21/2 S., masrch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 März 12 - Freiburg: Dr. Sacher, Hg. des Staatslexikons der Görresgesellschaft, schreibt Marx, daß er das große Werk nur hat beginnen können, weil die Mitarbeiterhonorare durch Zuschüsse a fonds perdu gedeckt werden. Beiträge haben der Papst, einzelne Dt.-Amerikaner und eine dt. Lederfabrik mit zusammen 10.000 Mark geleistet. Durch die Inflation ist dieser Betrag entwertet worden. Zugesagte Beihilfen wurden dagegen meist zurückgezogen. Bei der Vergebung der Stichwörter kann er die Art. kaum unterbringen, wenn er nicht das Honorar auf 8-10 RM je Druckseite erhöhen kann. Dazu fehlen rund 10.000 RM. Sacher bittet Marx, dem Staatslexikon Mäzene zu gewinnen oder Unterstützungsfonds zu erschließen. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen des Staatslexikons. 1926 Juni 26 - Berlin: Hermann Muckermann übermittelt Marx im Anschluß an eine Besprechung Exemplare eines Memorandums der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften wegen Errichtung eines Instituts für Anthropologie, menschliche Vererbungslehre und Eugenik. Marx möge zwecks privatwirtschaft!. Sicherung des Institutbaues Förderer gewinnen. Eh. Unterschrift. 1/2 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. In der Anlage das Memorandum, 1 S., Druck. o. D.: Ansprachen von A. v. Harnack und Marx auf einer Hauptverslg. der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. 5 und 4 S., masch.-schriftl. In Marx Ansprache Verbesserungen von der Hand des Prälaten Schreiber. Dabei Lichtbild einer Festsitzung der Preuß. Akademie der Wissenschaften. 1928 Juli 24 - Berlin: Pünder benachrichtigt Marx, daß sich die eigenen und die Erhebungen des Reichsinnenministeriums über die Zusammen-setzung des dt. Nat.-Komitees für geistige Zusammenarbeit verzögert haben. Vors. ist v. Harnack, 2. Vors. Planck; die beiden stellv. Vors. und weitere 5 Mitglieder des Präsidiums sind noch nicht bestimmt. Min.-Dir. Pellengahr teilte mit, daß die bis jetzt nur Universitätsprofessoren enthaltende Mitgliederliste ergänzt werden soll. Prälat Schreiber gehört der Kommission an. Eh. Unterschrift. P/4 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen ,Der StS in der Reichskanzlei. [1928 akt. 31 - Salzburg: Fürsterzbischof Ignatius Rieder und Erzabt P. Klotz OSB, Präs. bzw. Vizepräs. des Universitätsvereins, .laden Marx zum Salzburger Universitätstag ein, der aus Anlaß der feier!. Eröffnung des päpstI. philos. Instituts stattfindet. Ihre Teilnahme haben angesagt die Kardinalerzbischöfe Pfiffl-Wien und FaulhaberMünchen sowie der päpstl. Nuntius Sibilia, ferner Seipel, Min.Präs. Held, der österr. Min.-Präs. a. D. Hussarek, P. Gemelli, Rektor der Herz-Jesu-Universität Mailand, und der Rektor der Universität Nymwegen, ebenso Vertreter der Görres-Gesellschaft, der Leo-GeseIlschaft und des Akademiker-Verbandes. Ew. Exzellenz werden verstehen, daß wir ganz besonderen und außerordentl. Wert auf Ihre Teilnahme an der geplanten großen Festverslg. legen. Das gesamte dt. kath. Volk soll aus der machtvollen festl. Kundgebung den Eindruck gewinnen, daß seine Führer von der Notwendigkeit einer dt. kath. Hochschule überzeugt sind und auch an die Möglichkeit der Wiederer-richtung einer solchen glauben. Eh. Unterschriften. 31/. S., masch.-schriftl. Ausf. 1928 Nov. 12: Marx antwortet Rieder, daß er den ausgezeichneten und weitschauenden Plänen, ... deren Ausführung von außerordentl. Vorteil für die kath. Lehre und das Ansehen der kath. Wissenschaft sind, besten Erfolg wünscht. Die kommenden Wochen werden für das Schicksal des dt. Volkes von besonderer Bedeutung sein. Es ist die Möglichkeit schwerer Konflikte nicht ausgeschlossen. Unter diesen Umständen darf ich nicht wagen, von hier fortzugehen. P/4 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1928 Nov. 21 - Salzburg: Fürsterzbischof Rieder dankt für Marx gute Wünsche und bedauert das Fernbleiben. Er bittet um ein Begrüßungs-telegramm. Eh. Unterschrift. 1 5., masch--schriftl. Ausf., darauf Entwurf des Begrüßungstelegramms, eigenhädig von Marx. 1929 Juni 27 - Berlin: Die Dt. Hochschule für Politik lädt Marx zu einer Sitzung des Kuratoriums ein, Eh. Unterschrift: Dr. Simons. 1 5., masch--schriftl. Ausf., Kopfbogen. Auf der Rückseite Aufzeichnungen von Marx aus der Sitzung. 1931 Juni 5 - Freiburg: Sacher berichtet den Mitarbeitern des Staatslexikons über eine längere Privataudienz bei Papst Pius XI. und einen Empfang bei Kardinal-StS Pacelli. Eh. Unterschrift. 2 5., vervielf. Ausf., Kopfbogen des Staatslexikons.

        Wissenschaftliche Anstalten in Deutsch-Ostafrika
        BArch, R 1001/6208 · Akt(e) · Jan. 1906 - März 1914
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Biologische Station in Daressalam Namensänderung der meteorologischen Hauptstation in "Hauptwetterwarte" Gründung eines landeskundlichen Museums in Daressalam Kursus an der Straßburger Erdbebenstation

        BArch, R 901/81218 · Akt(e) · Feb. 1914 - 1919
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.:
        Projekt zur Errichtung eines Unternehmens zur Verhüttung von Zink, Blei, Antimon und Schwefel in Tsingtau durch das "Ostasiatische Studiensyndikat" (Gründung der Firmen Beer, Sondheimer und Co., Frankfurt/M.; Carlowitz und Co., Hamburg; Reimers und Co., Bremen), 1914
        Vertrag über die Übergabe von Tsingtau an die japanische Armee (Abschrift), 1915
        "The Chino-Japanese Negotiations. Chinese official Statement with documents and Treaties with Annexures", Peking 1915 (Druck)
        Der Handel Tsingtaus vor und nach dem Kriege (Veröffentlichung der japanischen Militärverwaltung, Abschrift), 1916
        "Ist die Rückgabe Tsingtaus vom wirtschaftlichen Standpunkt notwendig oder zweckmäßig" (englische Fassung einer deutschen Denkschrift), 1919
        "Forderungen Deutschlands wegen Kiautschaus auf der Friedenskonferenz" (Ausarbeitung des Reichsmarineamtes, Druck), 1919

        Auswärtiges Amt
        W. Janke. - Korrespondenz
        BArch, R 8023/838 · Akt(e) · Mai 1889 - März 1896
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält auch: Errichtung einer Ziegelei bzw. Gründung einer Baugesellschaft in Deutsch-Ostafrika

        Deutsche Kolonialgesellschaft
        ALMW_II._32_0 · Akt(e) · 1891-1907
        Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

        4 Fiches. Enthält: FICHE NR. 0 1+ - Zwickau 1891. Neubert an "Missionsdirektorium" (handschriftlich, 2 S.) - Deutsches Kolonialblatt. III. Jahrgang. Nr. 8, Berlin, 15. April 1892. (mit "Karte der Missionstationen in Deutsch-Ostafrika"; Karte "Station Edea am 1. Januar 1892") - Leipziger Zeitung. Nr. 109, 12. Mai 1892. - Berlin 1892. Seminar für Orientalische Sprachen (mit Verzeichnis der Vorlesungen und Übungen im Wintersemester 1892/93 mit "Bedingungen des Eintritts in das Seminar für Orientalische Sprachen, Berlin"; 2fach) - Mörz 1892. Missions-Konferenz in der Provinz Brandenburg (Grundmann) - "Geschäftsplan und Gesellschaftsvertrag der Commandit-Gesellschaft Karl Perrot & Co. Deutsch-ostafrikanische Seehandlung in Wiesbaden." datiert 1890 / 1891 (gedruckt; 11 S.) - Wiesbaden 1892. Perrot & Co - Berlin 1893. Meinecke - Berlin 1893. Einladung zur Gründung eines "Evangelischen Afrika-Vereins" (gedruckt; 2fach). FICHE NR. 0 2+ - Fortsetzung mit "Satzungen des Evangelischen Afrika-Vereins." (gedruckt; 4 S.; 2fach); "Aufruf an die evangelische Bevölkerung." (gedruckt; 2 S.; 2fach); "Verwal-tungsgrundsätze" (gedruckt; 1 S.; 2fach) - Wiesbaden 1893. Perrot & Co an Kollegium - "On board SS. Kola" 1893. Steggall (Englisch) - Berlin 1892. Vordruck betreffs "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft" gezeichnet Meinecke - Auflistung der Interessenten der "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft" (handschriftlich) - "Der Kaffee von Mrogoro." (gedruckt; 1 S.) - "Notizen zur Beachtung für die afrikanische Expedition." (handschriftlich; Themen: "Zollverhältnisse", "Waffen", "Afrikanisches Gewohnheitsrecht", "Verkehr mit den Ein-geborenen", "Zahlungen an Eingeborene", "Rechte und Freiheiten"; 14 S.) - Supan (Hrsg.): Dr. A. Petermanns Mitteilungen aus Justus Perthes´ Geographischer Anstalt. 39. Band 1893. (gedruckt; u.a. mit "Spezialkarte des Kilima-Ndscharo- und Meru-Gebietes"). FICHE NR. 0 3+ - Fortsetzung - "Zeichnungs-Schein" der "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft" - "Berechnung III" (Rentabilitätsrechnung der "Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft"; gedruckt; 5 S.) - "Der Kaffee von Mrogoro" (gedruckt; 2 S.) - Berlin 1893. Usambara-Kaffeebau-Gesellschaft (Meinecke) an Missionsdirektor Schwartz (3 Schreiben) - "Vorschlag des Missions-Kollegiums für die Fassung der §§ 3 und 4 der Grundbestim-mungen der Evangelisch-Lutherischen Misssion zu Leipzig." (gedruckt) - o.O. o.J. Haustein (betr. "Behandlung des afrikanischen Fiebers" von Merensky; handschriftlich; 8 S.) - "Notizen zur Beachtung für die afrikanische Expedition" (siehe auch Fiche Nr.0 2+) - "Instruction des Missionars T. Paesler in betreff der Begründung einer Mission im Dschagga-Land in Ostafrika" (handschrifltich; 8 S.) - Dresden 1893. Tuerschmann - o.O. o.J. Hofstätter im Namen des Kollegiums der Leipziger Mission - Berlin 1895. Merensky - "Deutsche Kolonial-Ausstellung. Gruppe XXIII der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896." (gedruckt; 3 S.) - "Statut der Usambara Kaffeebau-Gesellschaft" (Entwurf; gedruckt; 16 S.). FICHE NR. 0 4- - Fortsetzung - "Vortrag von Herrn Missionsinspector Dr. Schreiber-Barmen über Deutsches Familienleben in den Kolonien." (gedruckt; 10 Seiten) - Berlin 1896. Merensky - Berlin 1898. Evangelischer Afrika-Verein an Schwartz - Gütersloh 1902. C. Bertelsmann. Verlagsbuchhandlung an Missionshaus Leipzig - Friedenau 1907. Deutsch-Ostafrikanisches Besiedlungskomitee der Deutschen Kolonialgesellschaft.

        Leipziger Missionswerk
        'Verschiedene Angelegenheiten'
        Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland, 2548 · Akt(e) · 1886 - 1902
        Teil von Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland (Archivtektonik)

        Enthält: hierin: Die sozialen Heilmittel, Arbeit, Arbeiter, Arbeiterfrage (Sonderdruck, aus deutsches Adelsblatt Nr. 18) 1886 6. Ordentlicher Adelstag der Deutschen Adelsgenossenschaft (Protokoll, Druck) 1887 Genossenschaftsbericht des Deutschen Antisklaverei - Comitees für 1891 / 92 (Druck) sowie Rundschreiben 1891 1892 Réglementation du travail des femmes et des enfants dans les établissements industriels (Gesetzentwurf der Repräsentantenkammer, Sitzung am 11. 06. 1889, Druck) 1889 ’Militairvorlage’ bzw Neuwahl des Reichstages (Initiative Klein’s) 1893 Bevorstehender Prozeß gegen den Landrat von Krefeld, Limbourg (u. a. in Angelegenheiten des landwirtschaftlichen Vereins) 1893 Konfessionelle Zugehörigkeit von Beamten der Zentralverwaltung und der PHP Merzig (Statistik und Namensliste) 1894 Der Wucher in Deutschland, Sozialreformatorisches Genossenschaftswesen und Statuten für die Deutsche Central Genossenschaft m. b. H. (Drucke) 1889 Gründungsaufruf für ein Königin Luise Gedächtnisheim für Hinterbliebene oder kriegsbeschädigte Offiziere 1897 Prospekt der Kamerun - Hinterlandgesellschaft (Druck) 1897 Rheinische Grauwackenbrüche (Statistiken) 1900 Aufruf zur Gründung einer Deutschen Heilstätte für minder bemittelte Lungenkranke in Davos (Druck) 1897 Oberbeamte und Oberbeamte der Zentralverwaltung (Namensliste) o. Dat.

        Veröffentlichungen
        Akt(e) · 1917-1938
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.:"Der Diktator Sulla und die heutige Zeit", 1920;"Der Mumienräuber. Ägyptische Erzählung", o.Dat.;"Die Oase des falschen Propheten. Afrikanisches Abenteuer aus neuer Zeit", o.Dat.;"Rätsel des Kassai. Ein Taschenbericht unter Benutzung der Aufzeichnungen der Wissmann-Expedition", o.Dat.;"Das geheimnis des Zuai-Sees. Erzählung aus Abessinien", o.Dat.;"Die Gründung von Deutsch-Südwestafrika. Wie Deutschlands zweitgrößter Überseebesitz entstand", o.Dat.

        Leutwein, Paul
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 208 A, Nr. 420 · Akt(e) · 1907 - 1928
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        216 Blatt, Enthält u. a.: - Unterstützung des Assistenten an der Königlichen Hof- und Staatsbibliothek Dr. Ludwig Mayer in München zur Durchführung einer Forschungs- und Studienreise in die Südsee, 1907 - Verwendung zugunsten des cand. jur. Lorenz Jensen bei der Gesandtschaft des Kaiserreichs Abessinien, 1907 - Übersendung eines russischen Textauszuges in deutscher Übersetzung mit Bezug auf das Seminar für Orientalische Sprachen durch Prof. Dr. Ferdinand Lessing, 1907 - Rücksendung von der Deutschen Armee-, Marine- und Kolonialausstellung in Berlin zur Verfügung gestellten Druckschriften, 1907 - Stiftung von Büchern an die Bibliothek des katholischen deutschen Hospizes in Jerusalem, 1907 - Beileidsbekundung zum Tod des Orientalisten Viktor von Rosen, 1908 - Abhaltung von Vorlesungen über die "Geschichte und Entwicklung des Handels Deutsch-Ostafrikas" durch den Direktor der Ostafrikanischen Gesellschaft "Südküste" Christian Pfrank, 1910 - Verzeichnis der im Wintersemester 1909/1910 kolonialwissenschaftliche Vorlesungen haltenden Dozenten in Berlin, 1909 - Verzeichnis der im Wintersemester 1909/1910 angekündigten kolonialwissenschaftliche Vorlesungen in Berlin, 1909 - Gründung einer kolonialwissenschaftlichen Vereinigung an den akademischen Hochschulen in Berlin, 1910 - Veröffentlichung der Vorlesungsverzeichnissen des Seminars für Orientalische Sprachen in der Kölnischen Zeitung, 1910 - Verzeichnis der Vorlesungen und Übungen, welche im Sommersemester 1910 im Seminar für Orientalische Sprachen gehalten werden. Berlin 1910 (Druck) - Darlegung über die Festsetzung der Honorare für die Assistenten der Preußischen Akademie der Künste, 1911 - Beitragszahlung des Seminars für Orientalische Sprachen an die König Wilhelm-Stiftung für erwachsene Beamtentöchter, 1912 - Einladung des Generalmajors und Kommandeurs der Schutztruppe Franz Georg von Glasenapp zur Teilnahme an einem von Lehrern des Seminars für Orientalische Sprachen veranstalteten Abendessens, 1913 - Abhaltung von bulgarischen und serbischen Sprachunterricht durch Dr. Wilhelm Loewenthal in Posen, 1913 - Veröffentlichung einer von Prof. Thomas Sprater in Neustadt an der Haardt entwickelten internationalen Lautschrift, 1913 - Unterstützung des Dr. Robert Blumenthal zur Durchführung einer Forschungs- und Studienreise nach Deutsch-Ostafrika, 1914 - Übersendung von arabischen Schriftstücken zu Propagandazwecken an den im Reservelazarett II in Königsbrück (Sachsen) eingesetzten Medizinalrat Dr. Justus Thiersch, 1914 - Prüfung des japanischen Staatsanzeiger sowie weiterer japanischer Tageszeitungen und Unterrichtung der Presse-Abteilung des Auswärtigen Amtes und der Zentralstelle für Auslandsdienst über deren Inhalt, 1915 - Abhaltung von Vorlesungen über "Jungtürkische Geschichte" (1915) und "Deutsche Orientpolitik" (1916) durch Dr. Ernst Jäckh in Berlin - Korrespondenzblatt der Nachrichtenstelle für den Orient, Nr. 13, 25. September 1915. Berlin 1915 (Druck) - Übernahme einer neuarabischen Militärklasse am Seminar für Orientalische Sprachen durch Dr. Traugott Heinrich Mann, 1915 - Abhaltung eines Einführungskurses in die nordchinesische Umgangssprache für Kaufleute und Techniker am Seminar für Orientalische Sprachen, 1916 - Bewertung der Persönlichkeit und der wissenschaftlichen Arbeiten des Dr. Leon Schulman, 1918 - Beileidsbekundung zum Tod des Prof. Dr. Jan Jakob Maria de Groot, 1921 - Erteilung von Auskünften an das Auswärtige Amt über den indischen Staatsbürger Hedayet Ahmad Khan, 1922 - Sammlung von Geldspenden der Lehrer und Beamten des Seminars für Orientalische Sprachen für das besetzte Ruhrgebiet, 1923 - Einreichung von Beiträgen für die Rubrik "Deutsche Wissenschaft und Ausland" des Mitteilungsblattes "Forschungen und Fortschritte. Korrespondenzblatt der Deutschen Wissenschaft und Technik", 1927 - Forschungen und Fortschritte. Korrespondenzblatt der Deutschen Wissenschaft und Technik, 3. Jahrgang, 20. Januar 1927, Nr. 3. Berlin 1927 (Druck) - Anzeige des stud. phil. Günther Schwarz mit Bitte um Schadensersatz wegen Diebstahls seines Überziehers während einer Vorlesung des Prof. Dr. Anton Palme, 1927 - Abrechnung mit der Universitätskasse über den vom Seminar für Orientalische Sprachen zu entrichtenden Beitrag für die Teilnahme am 17. Internationalen Orientalisten-Kongress in Oxford, 1928 - Ankündigung der Vorlesungen des Prof. Dr. Richard Thurnwald an der Universität Berlin durch öffentlich ausgehängte Bekanntmachung im Seminar für Orientalische Sprachen, 1928 - Einige Beispiele aus unserer Gutachtenmappe über die Linguaphon-Sprachplatten-Kurse des Linguaphone-Instituts GmbH. [Berlin] [1928] (Druck).

        Unterlagen von Gerhard Althaus
        ALMW_II._32__NachlassJaeschke_G.Althaus · Objekt · 1932-1991
        Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

        Enthält: - ein Foto von Althaus in Kopie; ein Foto von Minja (1880-1944) in Kopie - Marangu 1932. Minja "Ya mlisi Oke Missionar Althaus" (Sprache?) - Leipzig 1991. Saria, Njau, Jaeschke (Übersetzung des Schreibens von Minja) - Althaus-Pulke, D.: Bericht über Spurensuche II in Tanzania (Bericht über eine 5wöchige Reise) 1991. (Maschinegeschrieben; 8 S.) - Althaus, G.: Mamba. Die Geschichte einer ev. luth. Missionsstation am Kilimandscharo im einstigen Deutsch-Ostafrika von ihrer Gründung im Jahre 1894 bis Ende 1909. Persönliche Erinnerungen aus meiner Missionsarbeit. Versehen mit einem Vorwort des Herausgebers (Burmester) 1951, dem Lebensgang des Verfassers (vom Herausgeber), einem Bericht der Ältesten der Gemeinde Mamba (Nyange) und einem Vorwort des Verfassers Wolfenbüttel 1935. (Maschinegeschrieben; 2 Exemplare; 260 bzw. 206 S.)

        Jäsche, Ernst
        BArch, N 2225/84 · Akt(e) · Apr. 1891 - Aug. 1906
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Plan für die Gründung und Vorschläge für die Tätigkeit einer Siedlungsgesellschaft für Südwestafrika.- Sitzungsprotokoll über die Wahl eines Syndikats zur Bildung einer südwestafrikanischen Siedlungsgesellschaft.- Auftragserteilung des Syndikats zu einer Reise Pfeils nach Kapland zur Anwerbung von Ansiedlern.- Rentabilitätsberechnungen Pfeils.- Tätigkeitsbericht des Ausschusses des Syndikats vor allem über die Arbeit Pfeils im Dienste des Syndikats.- Zeitungsausschnitte mit Artikeln über die Tätigkeit des Syndikats.- Briefe des Auswärtigen Amts (von Hohenlohe-Langenburg, Kayser) und des Ausschusses an Pfeil über: Pfeils Aufgaben.- Notizen Pfeils

        Pfeil, Joachim Graf von
        Station Wuga u. Mshihui
        M 581 · Akt(e) · 1892-1920
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Reisebericht Johanssen „Von Dar-es-Salaam nach Wuga, 1892; Untersuchungsreise von Gleiss u. Wohlrab von Hohenfriedeberg nach Wuga, 1894; Bericht über Gründungsverhandlungen Wugas betreffend von Wohlrab, 1895; Tagebuchberichte, Chroniken, Briefe (Originale u. Kopien), Statistiken v.a. von Gleiss, Langheinrich u. Rösler, 1895-1914 u. 1919-1920; Bericht über die Gründung von Wuga von Franz Gleiss, 12 S. Druck, erschienen als Beilage zum Semesterbrief Nummer 23 der Theologischen Gesellschaft zu Greifswald, 1896; „Wie es in einer afrikanischen Schule aussieht von N. Rösler, 14 S., ms., Januar 1900; „Auf den Trümmern von Wuga von Missionar Döring, 14 S., Druck, 1902; „Die ersten Jahre der Station Wuga 33 S., etwa 1902; Berichte über die Station Mshihwi (s. a. M 603), 1908-1909

        Bethel-Mission
        Station Maneromango
        M 562 · Akt(e) · 1896-1897
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Tagebuchaufzeichnungen von Pastor Peters Reiseerlebnisse u. Verhältnisse in Dar-es-Salaam u. Usambara, sowie Gründung u. Aufbau der Missionsarbeit in Maneromango betreffend ; Tagebuch von Maaß betreffend des Baus der Missionsstation Maneromango (Kopien), 1896

        Bethel-Mission
        R 32 · Sammlung · 01 Jan 1887 - 31 Dec 1984
        Teil von National Archives of Australia

        ¹ Die Serie besteht aus einer Vielzahl von Fotomaterial über das Eigentum von Nauru, Ocean Island, Christmas Island und British Phosphate Commissioners (BPC) in Australien. Die britischen Phosphatbeauftragten bauten Phosphat auf Nauru und Ocean Island ab und fungierten als Managing Agent auf Christmas Island und bauten dort auch im Auftrag der Christmas Island Phosphate Commission (CIPC)[CA 6799]. Die Serie bietet eine informative fotografische Dokumentation der Siedlungen und des gesamten Bergbaubetriebs auf jeder Insel. Es umfasst Sehenswürdigkeiten, Landschaften, Gelände, Städte, Land- und Seeverkehr, Luftverkehr, Bergbauanlagen und Aktivitäten. Es gibt Fotos von Arbeitern, Management, Inselverwaltungen, Besuchern und Veranstaltungen von besonderer Bedeutung. Der Bau von neuen Häusern, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Kaianlagen, Auslegern und der Wiederaufbau nach der japanischen Besetzung einiger Inseln wird dargestellt. Einige Elemente der Reihe wurden von den BPC-Mitarbeitern als direkte Aufzeichnung der Tätigkeiten der Kommission erstellt. Von Zeit zu Zeit wurden weitere Sammlungen von Besuchern der Insel und in einem Fall von einem Journalisten - Herrn Thomas J. McMahon, der Artikel über die Inseln schrieb - erworben. Andere, die vor der Gründung von BPC entstanden sind, wurden von den früheren Bergbauunternehmen erworben und dokumentieren ausführlich die Zeit, als der Phosphatabbau auf Ocean Island erstmals untersucht wurde. Im Rahmen des BPC war der Ingenieur auf jeder Insel für den gesamten Betrieb der Insel verantwortlich und würde Fotos von dem Gebiet unter seiner Gerichtsbarkeit anfertigen. Diese wurden nach Melbourne geschickt und in Standardalben als "offizielle" Fotos platziert. Diese Alben waren grün für Nauru, braun für Christmas Island und bordeauxrot für Ocean Island, ledergebunden, mit dem Inselnamen und der Bandnummer auf dem Rücken. Die Fotos sind meist in den Alben gesichert, nummeriert und kommentiert. In vielen Fällen wird ein Inhaltsverzeichnis innerhalb des Umschlags jedes Bandes geführt. Andere Volumina unterschiedlicher Größe haben hauptsächlich braune oder schwarze Papphüllen. Der Lauf der offiziellen Fotos wird nun als R32/1 geführt. Negative, die sich auf sie beziehen, befinden sich in R32/10, obwohl die Sammlung nicht vollständig ist. Kopien einiger Drucke wurden in einer separaten Reihe von Alben montiert, die nun als R32/12 vorliegen. Weitere Materialien dieser Serie sind lose Schwarzweiß- und Farbdrucke, Negative, Dias und Folien zu einer Vielzahl von Themen. Diese wurden vom Nationalarchiv zu Sendungen zusammengefasst, die sich auf bestimmte Inseln beziehen, oder nach Medien gruppiert. Vor der Einstellung des Phosphatabbaus des BPC im Juli 1981 und in Erwartung der Übertragung von Aufzeichnungen wurden die Fotosammlungen von der BPC-Bibliothek in einer Serie zusammengefasst, wobei die Bände nach Einzelnummern geordnet unter jeder Insel liegen und die bisher unnummerierten Bände von 101 nummeriert sind. Nach der ersten Zusammenstellung der Fotografien wurden weitere Bücher und einzelne Drucke gefunden und in die Sammlung aufgenommen. Ursprünglich wurden fünf Sendungen dieser Serie in die Obhut des Nationalarchivs überführt, die erste mit den Alben. Nach der Verwahrung wurden bestimmte Negative in den Sendungen 5 und 6 als Silbernitrat identifiziert. Dementsprechend wurden alle Negative in diesen Sendungen entfernt, und die als Nitrat bestätigten wurden isoliert und kopiert. Die ursprünglichen Nitratnegative wurden zerstört und die Kopien in der vorliegenden Sendung 9 verlegt. Die anderen, nicht nitrathaltigen Negative wurden in die vorliegende Partie 6 eingebracht. Die weitere Anordnung und Beschreibung dieser Serie erfolgte durch das Nationalarchiv, was zu einer Neuordnung der Gegenstände führte. Die derzeitige Aufteilung der Positionen und die Zuordnung der Sendungen dieser Serie stellt sich wie folgt dar: R32/1 Offizielle Fotoalben R32/1 R32/2 Weihnachtsinsel Fotos - lose R32/3 Nauru-Fotos - lose R32/4 Ocean Island Fotos - lose R32/5 Verschiedene Fotografien - lose R32/6 Schwarzweiß-Negative - allgemeine und solche, die aus der Elemente in R32/3 und R32/5 R32/9 Kopien von Nitratnegativen, die aus Elementen in R32/3 entfernt wurden. zu R32/5 R32/10 Schwarzweiß-Negative von Fotografien in Gegenständen von R32/1 R32/11 Schwarz-Weiß-Glasnegative R32/12 Kopien von Fotos in Elementen von R32/1/1 R32/13 Ganzseitige Negative von Fotos aus den Alben CIPC 1-10 und CIPC NN aus R32/1 R32/14 Einzelne Negative von Fotos aus den Alben CIPC 1-10 und CIPC NN aus R32/1 R32/15 Individuelle Negative von Fotos aus den Alben CIPC 1-10 und CIPC NN aus R32/1 (zweite Kopie, identisch mit R32/14) R32/16 Kopieren von Fotos aus den Alben CIPC 1-10 und CIPC NN aus R32/1 Beachten Sie, dass es keine Sendungen 7 oder 8 gibt. Im November 1994 gab es Stücklisten für alle oben aufgeführten Sendungen mit Ausnahme von R32/9. Die Elemente in R32/1 und R32/12 haben ihre ursprünglichen Steuersymbole so weit wie möglich beibehalten, bevor sie von der BPC-Bibliothek neu nummeriert wurden. Da es kein umfassendes Ordnungssystem für die gesamte Serie gibt, wurden den meisten Positionen Steuersymbole in Form von Einzelnummern mit Alpha-Präfixen auferlegt, um für jede Sendung diskrete Sequenzen zu bilden. Positionen in Konsignation 2 wurden ein C-Präfix für die Weihnachtsinsel, diejenigen in 3 ein N-Präfix für Nauru, in 4 ein O-Präfix für die Ozeaninsel, in 5 ein S-Präfix für Sonstiges und 11 ein G-Präfix für Glass Negative zugeordnet. Positionen in Konsignation 6 wurde ein Präfix von NEG für Negativ zugewiesen, bei dem die Negative nicht als gültig für Drucke in anderen Konsignationen identifiziert werden konnten. Wurden jedoch Negative aus Gegenständen anderer zu verlegender Sendungen in Sendung 6 entfernt, so haben sie die Kontrollnummer ihres Ursprungserzeugnisses beibehalten. Das heißt, Negative, die aus der Position[S24] von R32/5 entfernt wurden, werden ebenfalls als Position[S24] in R32/6 identifiziert. Ebenso wurden den Positionen in der Konsignation /10, die sich auf die Positionen in R32/1 beziehen, die Steuersymbole dieser Positionen in R32/1 zugeordnet. In den Jahren 2002-2003 wurden umfangreiche Konservierungsarbeiten an Fotos in R32 durchgeführt. Lose Fotos in den Sendungen 2, 3, 4 und 5 wurden in Bildmappen in Archivqualität abgelegt, während Fotos in den Sendungen 1 und 12 aus ihren Originalalben entfernt und ebenfalls in Bildmappen platziert wurden.

        British Phosphate Commissioners
        Reichskanzleramt
        BArch R 151/32 · Akt(e) · 1867-1879
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: 1867 Gründung des Bundeskanzleramts als zentrale Behörde für die unmittelbaren Verwaltungsaufgaben des Norddeutschen Bundes (Post- und Telegraphenwesen, Konsulatswesen) mit Ausnahme der Auswärtigen Angelegenheiten, die Beaufsichtigung der Ausführung von Bundesrecht durch die Einzelstaaten, die Vorbereitung der Bundesgesetzgebung und des Bundeshaushalts sowie die Redaktion des Bundesgesetzblattes; nach Gründung des Deutschen Reiches 1871 erhebliche Ausweitung der Aufgaben und Umbenennung in Reichskanzleramt; seit 1873 sukzessive Ausgliederung von dem Reichskanzleramt nachgeordneten Reichsämtern (1873 Reichs-eisenbahnamt, 1875 Reichspostamt, 1877 Reichsjustizamt und Ministerium für El-saß-Lothringen, 1879 Reichsschatzamt); 1879 Umbenennung in Reichsamt des Innern. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts entstandenen Reichsämter hatten zur Erledigung der laufenden Geschäftstätigkeit die jeweils ihre Aufgaben betreffenden Akten aus dem Reichskanzleramt als Vorakten übernommen. Der Rest verblieb beim Reichsamt des Innern, so dass der vorliegende Bestand ausschließlich über die neuen Reichsämter in das zuständige Reichsarchiv gelangte und erst hier zu einem Bestand formiert wurde. Da die Akten des Reichskanzleramtes in den Reichsämtern organisch weitergeführt wurden, war die Bestandsabgrenzung bei den Aktenübergaben an das Reichsarchiv oft willkürlich. Nach der Auslagerung während des zweiten Weltkrieges übernahm nach 1945 das Deutsche Zentralarchiv Potsdam (später Zentrales Staatsarchiv Potsdam) den Be‧stand Reichskanzleramt. Konkrete Angaben über kriegsbedingte Auslagerungsverluste sind auf Grund fehlender älterer Findbücher nicht möglich. Aus den Signaturen der einzelnen Aktenbände lässt sich jedoch entnehmen, dass die Verluste gering geblieben waren. Archivische Bewertung und Bearbeitung Die erste Bearbeitung des Bestandes Reichskanzleramt erfolgte von Juni 1956 bis Februar 1957 im Deutschen Zentralarchiv Potsdam. Mit Ausnahme der Geheimakten wurde eine einfache Verzeichnung des Bestandes vorgenommen. In seiner kurzen Geschichte hatte das Bundes- bzw. Reichskanzleramt zu keiner wirklich stabilen Organisationsform finden können. Demzufolge konnte auch kein längerfristig gültiges Registraturschema gefunden bzw. rekonstruiert werden. Die für den Druck erforderliche Überarbeitung des Findbuches von 1972 ließ daher nur leichte redaktionelle Korrekturen zu. Unter weitgehender Beibehaltung der in Anlehnung an die Aufgabenstruktur geschaffenen sachthematischen Ordnung, wurden nur in Einzelfällen Aktenbände ihren ursprünglichen Strukturteilen wieder zugeordnet. Die Kassationsquote blieb auf Grund des hohen Bestandswertes im wesentlichen auf Mehrfachüberlieferungen beschränkt. Inhaltliche Charakterisierung: Arbeiterversicherung; Armenwesen; Auswanderungswesen 1867; Bankwesen; Bau- und Grundstücksangelegenheiten; Beamtensachen; Beziehungen zum Ausland; Finanzielle Angelegenheiten aus dem Krieg von 1870/71 1870; Gewerbewesen; Handel; Heimatwesen; Justizwesen; Konsulatswesen; Maße und Gewichte; Medi-zinalpolizei; Militaria; Münz- und Geldwesen; Pensions- und Unterstützungsangelegenheiten; Polizeiwesen; Postwesen; Reichshaushaltsangelegenheiten; Reichs-kanzleramt; Reichsschuldenwesen; Reichstag; Steuern; Subventionen; Verfassung und Verwaltung; Versicherungswesen; Veterinärpolizei; Zollsachen; Personalakten. Erschließungszustand: Findbuch 1972; Publikationsfindbuch und Online-Findbuch 2002 Zitierweise: BArch, R 1401/...

        Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 435 Dessau, Nr. 98 (Benutzungsort: Dessau) · Akt(e) · 1901-1909
        Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Emil Funcke. - Direktor H. Roscher. - von Dieterich. - Oberingenieur Müller. - T. Dehne. - Dr. Bunte. - Herm. Eich. - Hausmeister G. Polter. - Oberingenieur G. Faehndrich. - Friedrich Geier. - Prokurist Wilhelm Klebe. - Moritz Niemann. - Heinrich Tusche. - Ludwig Kirchhoff. - Ludwig Sasse. - Friedrich Teupe. - Wilhelm Bachmann. - Blümcke. - Böhm. - G. Martini. - Michaelis. - Chefkonstrukteur Reister. - Rich. Gehardt. - Spangenberg. - Prof. Stein. - Architekt C. Pertz. - Graf Zeppelin. - Oberingenieur Schäfer. - Civilingenieur Windeck. - Prof. F. Klein. - Wasserbauinspektor Schümann. - von Kracht. - Bildhauer Hüllweck, Dessau. - Bildhauer Starck, Berlin. - Baurat Teichmüller. - Hofconditor P. Andres. - Dr. J. Bueb. - Prof. Slaby. - Prof. Riedler. - Direktor Kuckuk. - Pintsch. - Prof. Gussow. - Syndikus Dr. Hermann Müller. - Direktor Carl Hasselblatt, Odessa. - Architekt Cuno Pohlig. - Oberbürgermeister Ebeling. - Dr. A. Bantlin. - Herosè. - Generaldirektor Blum. - Direktor Alberti. - Oberingenieur August Müller. - Ceasar Wollheim. - Oberingenieur A. Kemper. - Dr. Stein. - Luckhardt. - Pillet. - Roesicke. Enthält auch: Vorgänge zu betriebsinternen Geschäftsabläufen. - Dienstjubiläen der Dessauer Beamten. - Gründung eines Casinos und eines Casinovereins. - Informationen zu Vorgängen in Russland und den dortigen Lebensverhältnissen einschl. Geschäftskontakte. - Private Grundstücksangelegenheiten der Villa in Dessau. - Anmerkungen zu beigefügten Presseartikeln über Landwirtschaft in tropischen Ländern (Kolonialgesellschaft). - Kritik von Oechelhaeuser an Schäfers Aufsatz über die Einrichtung von Gasautomaten in Deutschland und England. - Errichtung von Gaswerken in Hagen, Königshütte, Kattowitz, Niederau, Großkreis Berlin, Zerbst u.a. . - Exkursion des Berliner Bezirksvereins (u.a. Werft Sachsenberg und BAMAG II). - Reisebericht von Schäfer aus England. - Auflistung über Aufsätze von Schäfer. - Vortrag: Über die Benutzung der Fabrikbäder durch die Arbeiter von Klebe. - Der Verein der Anhaltischen Arbeitgeber (fol. 419) - Seine Entstehung, Begründung und bisherige Tätigkeit (erklärtes Ziel u.a. Jugendfürsorge, Wohlfahrtseinrichtungen) . - Lohnfragen, Tarifreform. - Bericht über die Möglichkeit der Ausdehnung des Beleuchtungsgebietes der DCGG in der Umgegend von Berlin. - Bericht über die Gas-Verhältnisse in Budapest von Dr. Bueb. - Bericht von Dr. Bueb über den Verlauf seines ungarischen Jagdaufenthaltes (fol. 604 ff.). - Streikbewegung in Polen (um Warschau) und Situation in Russland. - Oechelhaeuser´s Anteile an der Moliwe-Pflanzungsgesellschaft. - Anstellung eines zukünftigen Verwalters für die Kakaoplantage im Kamerun. - Berichte des bisherigen Plantagenleiters Hoffman an die "Leipziger Neueste Nachrichten". - Aktiengeschäfte. - Logenangelegenheiten.

        BArch, PH 3-KART · Bestand · 1914-1919
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Folgt im Wesentlichen: (1) Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, 2. erg. Auflage (= Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914, Bd. 4), Osnabrück 1967, S. 294-296. (2) Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 bis 1918, Berlin 1937, S. 3-23. (3) PH 3/124 Die Organisation des Großen Generalstabes 1803-1914 (4) PH 3/1026 Die Organisation des Großen Generalstabes (vom 18. Jhr. bis zu seiner Auflösung 1919, Manuskript von HOAR Stoeckel) (5) PH 3/1272-1273 Graphische Darstellung der Entwicklung der Organisation des Großen Generalstabes 1802-1914 (6) PH 3/310 Erste Einführung in die Organisation und in die Tätigkeit des stellvertrenden Generalstabes der Armee (1919) (7) Militärgeschichtliches Forschungsamt, MGFA (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648 - 1939. München 1983 ff, S. 69-72. (8) Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. v: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz in Verbindung mit Markus Pöhlmann, aktual. u. erw. Studienausgabe, Paderborn 2009, S. 754f. (9) PH 3/3 (10) Waldemar Erfurth: Die Geschichte des deutschen Generalstabes 1918-1945 (= Studien zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hg. v. Arbeitskreis für Wehrforschung in Frankfurt/Main, Bd. 1), Göttingen 1957. 1. Großer Generalstab und Oberste Heeresleitung Großer Generalstab (7) Mit Kabinettsordre vom 24. Mai 1883 wurde der Generalstab zu einer Immediatbehörde, faktisch hatte er diese Stellung schon seit den Einigungskriegen. Der Generalstab wurde auch vom Kriegsministerium eigenständig und unmittelbar dem Monarchen zugeordnet. Die Aufgaben des Kriegsministeriums und des Großen Generalstabs überschnitten sich zum Teil, was hin und wieder zu Konflikten führte. Die Position des Chefs des Generalstabs war zwar angesehen, jedoch abgesehen von der operativen Leitung im Kriegsfall jedoch nicht mit wichtigen Befugnissen ausgestattet. Einen bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung des Heeres übte der Generalstab trotzdem durch die Schulung von Führern (dem Großen Generalstab unterstand die Kriegsakademie), die Fürsorge für die kriegsmäßige Truppenausbildung und die Bearbeitung aller mit der Durchführung einer Mobilmachung und eines Krieges zusammenhängenden Fragen aus. Zu seiner Tätigkeit gehörte die Pflege der kriegswissenschaftlichen Bildung, besonders das Studium und die Bearbeitung der Kriegsgeschichte, das Sammeln von Nachrichten und statistischem Material über fremde Heere und die verschiedenen Kriegsschauplätze, Kartenlegung, Untersuchung und Beschreibung des eigenen Landes. In der Friedenszeit gab es keine weitreichenden Veränderungen in der Organisation des Großen Generalstabs lediglich einige Erweiterungen durch den zunehmenden Umfang der Generalstabsaufgaben. Generalstab des Feldheeres und Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutsches Heeres (2) "Nach Artikel 63 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 bildete die gesamte Landmacht des Reiches ein einheitliches Heer, das in Krieg und Frieden unter dem Befehl des Kaisers stand". Im Frieden hatte der Chef des Große Generalstabes praktisch keine Befehlsgewalt und kein Inspektionsrecht. Er fungierte lediglich als Chef und Disziplinarvorgesetzter des Großen Generalstabs. Die höchste Kommandogewalt lag zwar faktisch beim Kaiser, praktisch nahm diese jedoch der Chef des Generalstabes des Heeres war. Im Kriege errteilte der Chef des Generalstabes nach den Mobilmachungsbestimmungen im Namen des Kaisers operative Befehle und war für die Leitung und Ausführung der militärischen Operationen wie auch der übrigen Dienstzweige (Munitionsersatz, Verpflegungs-, Gesundheits-, Etappendienst) mitverantwortlich. Mit der Mobilmachung am 2. August 1914 wurde der Chef des preußischen Generalstabes der Armee zum "Chef des Generalstabes des Feldheeres" und die OHL gebildet, die im Großen Hauptquartier angesiedelt war. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres verkörperte somit die OHL und wurde vom Begriff her immer mit ihr gleichgesetzt. Am 5. August 1914 wurde der stellvertretende Generalstab der Armee in Berlin mobilgemacht. Letzerer blieb bis zum 31. Januar 1919 bestehen. Mit der Demobilisieung nimmt de Große Generalstab mit Ausnahme von den bei der OHL verbleibenden Stellen seine Tätigkeit am 1. Februar 1919 wieder auf. (10) Auf Grund des Versailler Vertrages wurde im Juli 1919 die Auflösung des Großen Generalstabes beschlossen und eingeleitet. Am 4. Juli 1919 übernahm Generalmajor von Seeckt die Geschäfte des Chefs des Generalstabes. Die Bezeichnung der Dienststelle ist nun "General von Seeckt". Am 30. September 1919 wurde der Große Generalstab schließlich endgültig mit der Errichtung eines Abwicklungsamtes aus einem Teil der Zentralabteilung aufgelöst. 2. Die Chefs des Generalstabs der Armee in Preußen von 1857 bis 1918 Generalfeldmarschall Hemuth Karl Bernhard von Moltke 1857-1888 Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig von Waldersee 1888-1891 Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen 1891-1906 Generaloberst Helmuth von Moltke 1906-1914 Zwischen 1914 und 1918 wurden ingesamt vier OHLs gebildet (8) 1. OHL: Generaloberst Helmuth von Moltke, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 2. Aug. bis 14. Sept. 1914 2. OHL: General der Infanterie Erich von Falkenhayn, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 14. Sept. (offiziell ab 3 Sept. 1914) bis 29. Aug. 1916 3. OHL: Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 29. Aug. 1916 bis 9. Nov. 1918, Oberbefehlshaber des Feldheeres vom 9. Nov. 1918 bis 3. Juli 1919, Ihm zur Seite gestellt wurde der Erste Generalquartiermeister General der Infanterie Erich von Ludendorff, Erster Erster Generalquartiermeister vom 29. Aug. 1916 bis 26. Okt. 1918, danach wurde Generalleutnant Wilhelm Groener Erster Generalquartiermeister vom 29. Okt. 1918 bis 3. Juli 1919 4. OHL: Generalleutnant Wilhelm Groener übernahm nach dem Rücktritt von Hindenburgs am 25. Juni 1919 die OHL bis zur Auflösung am 30. Sept. 1919 3. Die organisatorische Entwicklung des Großen Generalstabs Die Gliederung des Großen Generalstabes seit 1. April 1889 (1) Der Generalquartiermeister wurde zunächst wieder abgeschafft, jedoch wurden zum 1. April 1889 drei Oberquartiermeister (O.Q.) eingerichtet. Zentralbüro (ab 1890 Zentralabteilung) Oberquartiermeister (O. Q.) I seit 1. April 1889: 2. Abteilung Ordre de Bataille (Schlachtordnungen) und Aufmarsch des deutschen Heeres Eisenbahnabteilung Eisenbahnsektion Die Eisenbahnsektion war für den Dienstbetrieb und die Ausbildung des dem Chef des Generalstabes der Armee unterstellten Eisenbahn-Regiments und der Luftschiffer-Abteilung zuständig. Eisenbahn-Regiment Oberquartiermeister (O.Q.) II 4. Abteilung - Neubildung für die Angelegenheiten fremder Festungen und die Aufstellung der Angriffsentwürfe, mit AKO vom 19. Dez. 1889 kam die Abteilung für fremde Festungen vom Ingenieur-Komitee hinzu Geographisch-statistische Abteilung (seit 1894 eine selbstständige Abteilung) Deutsche Sektion - Angelegenheiten der Kriegsakademie und die Übungsreisen des Generalstabes Oberquartiermeister (O.Q.) III 1. Abteilung (Rußland, die skandinavischen Staaten, Österreich, Balkan etc.) 3. Abteilung (Frankreich, England, Belgien, Niederlande, Schweiz, Italien) Abteilung für Kriegsgeschichte Landesaufnahme Die Stellung des Generalquartiermeisters wurde abgeschafft. Gliederung des Großen Generalstabes der Armee seit 1908 (1) Zentralabteilung 6. Abteilung (Manöver) Oberquartiermeister (O.Q.) I 2. Abteilung (Aufmasch) Technische Sektion (Luftstreitkräfte) 4. Abteilung (Fremde Festungen des westlichen Kriegstheaters) 7. Abteilung (Fremde Festungen des östlichen Kriegstheaters) Eisenbahnabteilung Oberquartiermeister (O. Q.) II 3. Abteilung (Fremde Heere im Westen) 9. Abteilung (Deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O. Q.) III 5. Abteilung (Übungsreisen des Generalstabes) 8. Abteilung (Angelegenheiten der Kriegsakademie) Oberquartiermeister IV (seit 1. April 1894 neu hinzugekommen) 1. Abteilung (Fremde Heere im Osten) 10. Abteilung (Fremde Heere im Osten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I. und II. Landesaufnahme Gliederung des Großen Generalstabes vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (7) Der Chef des Großen Generalstabes Zentralabteilung (Personal, Organisation, Verwaltung) mit Sektion III b (Nachrichtenwesen) 6. Abteilung (Manöver) Kriegsgeschichtliche Abteilung II (ältere Kriegsgeschichte) Oberquartiermeister (O.Q.) I. 2. (deutsche Abteilung) -Aufmarsch- und Operationsabteilung Eisenbahnabteilung Sektion 1a (zur Neuberbeitung der Militär-Transportordnung) 4. Abteilung (fremde Festungen) Oberquartiermeister (O.Q.) II 3. Abteilung (Frankreich mit Marokko, England mit Ägypten, Afghanistan) 9. Abteilung (Italien, Belgien, Schweiz, Holland, Spanien, Portugal, Amerika, deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O.Q.) III 5. Abteilung (Operationsstudien) 8. Abteilung (Kriegsakademie und Generalstabsdienst) Oberquartiermeister (O.Q.) IV 1. Abteilung (Russland, Nordische Staaten, Ostasien, Persien, Türkei) 10. Abteilung (Österreich-Ungarn und Balkanstaaten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I (neuere Kriege) Kriegsarchiv Kartenarchiv Chef der Landesaufnahme und Oberquartiermeister Trigonometrische Abteilung Topographische Abteilung Kartographische Abteilung Photogrammetische Abteilung Kolonialsektion Der Chef des Generalstabes des Feldheeres 1914 bis 1918 (2) 1. Generalstabsabteilungen Zentralabteilung Sie war zuständig für Empfang und Zuleitung des Schriftwechsels an die zuständigen Stellen, in Zusammenarbeit mit dem Militär-Kabinett für Personalsachen und die Verwaltung. Leiter der Abteilung war Oberst von Fabeck, seit 26. März 1916 wurde die Abteilung durch Oberst Tieschowitz von Tieschowa geführt. Operationsabteilung Die Abteilung mit der engsten Verbindung zum Generalstabschef. Sie war auch das Büro für seine persönlichen Schreiben. Ihr oblag es die Voraussetzungen für alle operativen Maßnahmen der Armee zu schaffen: Kriegsgliederung und Organisation des gesamten Heeres zu überwachen und Verbesserungen vorzuschlagen sowie Ausbildung, Bewaffnung und Einsatzfähigkeit der Verbände. Dem Chef der Opertionsabteilung oblagen die Beratung des Generalstabschefs, die Bearbeitung der operativen Pläne des Generalstabschfes und die Ausfertigung seiner Befehle. Während des Krieges wurde die Abteilung umfangreich erweitert. Chefs: Generalmajor Tappen Oberstleutnant Wetzell (seit 31. Aug. 1916) Operations-Abteilung B Unter der Operationsabteilung wurde zum 18. August 1916 noch eine Unterabteilung eingerichtet, die für die mazedonische und türkische Front zuständig war. Operationsabteilung II Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Feldmunitionschefs aufgelöst. Die Aufgaben des Munitions- und Geräteersatzes übernahm die Munitionssektion in die Operationsabteilung. Anschließend wurde die Munitions-Sektion mit der kriegswirtschaftlichen zur Operations-Abteilung II vereinigt. Chef: Oberst Bauer Nachrichtenabteilung, seit dem 20. Mai 1917 Abteilung Fremde Heere Sie war zuständig für die Verfolgung der militärischen Operationen im Ausland v.a. für die Kriegsführung der Feindstaaten. Dabei sammelte Sie vorrangig Informationen zu deren Organisation und Kräfteverteilung. Abteilung III b Ihre Aufgabe bestand in der Übermittlung der Nachrichten des Gegners. Dies geschah durch bei den Armeen und an geeigneten Punkten der Heimat eingesetzten Nachrichten-Offizieren. Zudem gab es freiwillige oder bezahlte Agenten im neutralen und im feindlichen Auslande und die Geheime Feldpolizei in den besetzten Gebieten. Nachrichtenmaterial lieferten darüber hinaus die Grenzpolizeistellen und die Feldpolizei, die auch zur Durchführung der Spionage diente. Die Stellen des Nachrichtendienstes und der Spionageabwehr im Heimatgebiet kommunizierten mit der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabes, die wiederum der Abteilung III b im Großen Hauptquartier unterstellt war. Die Richtlinien für den vaterländischen Unterricht wurde genauso von der Abteilung erlassen wie der eingerichtete Pressedienst, der die öffentliche Meinung steuern sollte. Politische Abteilung seit 10. Febr. 1916 Militärpolitische Abteilung Sie war für die militärpolitischen Angelegenheiten aller Staaten zuständig, bearbeitete Rechtsfragen und gab die Informationen an die Militärattachés weiter und die schriftführende Stelle in Friedensfragen. 2. Der Generalquartiermeister und ihm nachgeordnete Stellen Der Generalquartiermeister nahme alle Aufgaben zur Entlastung des Chefs des Generalquartiermeisters war, die sich unmittelbar auf die Operationen bezog. Dazu gehörte das gesamte Nachschub-, Etappen- und Eisenbahnwesen, Feldpost und Rechtspflege, Feldsanitäts- und Veterinärwesen. Generalquartiermeister Generalleutnant von Stein seit 14. Sept. 1914 Generalleutnant Hahndorff seit 16. Jan. 1916 Nachgeordnete Stellen Generalintendant des Feldheeeres Ihm oblag die Bereitstellung der Heeresverpflegung. Zudem bildete er die Spitze der Feld- und Truppenintendanturen. Mit Übergang zum Stellungskrieg kam die Überwachung der Ernährung im besetzten Gebiet hinzu. Insb. die Bodenbestellung und die dafür notwendige Beschaffung des landwirtschaftlichen Maschinenmaterials und die Nutzbarmachung des Ernteüberschusses für das Feldheer. Später kam die industrielle Nutzung der besetzten Gebiete hinzu. Für den Westen wurde noch eine neue Wirtschaftsabteilung mit Wirkung zum 5. Sept. 1916 eingerichtet. Die Wirtschaftsabteilung wurde mit Wirkung zum 1. Jan. 1917 verselbstständigt und erweitert und in Beauftragter des Generalquartiermeisters für den westlichen Kriegsschauplatz (B.d.G. West) eingerichtet. In seiner Verantwortlichkeit lag die Verwaltung, Bewirtschaftung und Nutzbarmachung der besetzten Gebiete im Westen. Zudem waren ihm unterstellt: - Generalwechselamt - Kunstsachverständiger für Denkmalpflege - Kriegsgefangenen -und Zivilarbeiterbataillone - elektrotechnische Werkstätte West - Artillerie- und Traingerät-Instandsetzungs-Werkstätten - Beute- und Sammelwesen (bis zur Unterstellung unter einen besonderen Beauftragten) Zu Beginn waren auch folgende Stellen dem Generalquartiermeister unterstellt: - Chef des Feldmunitionswesens - Chef der Feldtelegraphie - Chef des Feldeisenbahnwesens - Chef des Feldflugwesens - Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen Chef des Feldsanitätswesens Generalstabsarzt der Armee Prof. Dr. Schiernig leitete das Sanitätswesen im gesamten Kriegsgebiet als oberster Vorgesetzter des Sanitätspersonals. Seine Zuständigkeit umfasste: der Sanitätsdienst, die Pflege und den Abtransport der Verwundeten, die Verteilung der Lazarettzüge und Lazarettschiffe, Lazarette in der Heimat. Feldoberpostmeister Er beaufsichtigte das Postwesen auf allen Kriegsschauplätzen. Die Feldoberpost-Inspektionen West und Ost wurden zu seiner Entlastung errichtet. Zweite Kommandant des Großen Hauptquartiers Ihm oblag die Sicherheit und Versorgung des Hauptquartiers und die Kontrolle des Unterpersonals. Er befehligte die Infanterie- und Kavallerie-Stabswache, ein Landsturm-Bataillon, ein Feldgendarmerie-Kommando, Militärpolizei, je eine Kraftwagen-Funkenstation und Fernsprechabteilung, drei Ballonabwehr-Geschütze (später ducrh zwei Flugabwehr-Batterien ersetzt), einen Scheinwerferzug (später Ausbau zu einer Scheinwerferabteilung), die Feldintendantur des Großen Hauptquartiers nebst Feldkriegskasse, Kraftwagenpark, Feldpostamt, Zentrale für Postüberwachung West mit Postüberwachungsstelle des Großen Hauptquartiers, Marketenderei und Lesehalle. Geheime Feldpolizei Kooperierte eng mit der Abteilung III b. Während des Krieges kamen außerdem B.d.G.West noch eine ganze Reihe von Dienststellen zum Großen Hauptquartier hinzu. Der 1915 neu geschaffene Befehlshaber der Truppen wurde in Luxemburg verortet. Chef des Feldkraftfahrwesens Der Chef des Feldkraftfahrwesens wurde Ende des Jahres 1916 errichtet und dem Generalquartiermeister unterstellt. Er diente der Zentralisierung der Kraftfahrformationen. Er war nach Zustimmung des Generalqaurtiermeisters den Kraftfahrtruppen bei den Armee-Oberkommandos und die den Heeresgruppen im Westen zugeteilten Stabsoffziere weisungsberechtigt. Zum 17. Mai 1918 wurde der Stab des Kommandeurs der Kampfwagen-Abteilungen dem Chef des Kraftfahrwesens unterstellt. Beauftragter des Generalquartiermeisters für den östlichen Kriegsschauplatz Der B.d.G. Ost mit Sitz in Warschau war zuständig für die Nutzbarmachung des Landes im Verwaltungsgebiet des Oberbefehlshabers Ost und des Generalgouvernments Warschau. Militär-Bergwerks-Direktion Valenciennes Sie fiel seit September 1917 in die Zuständigkeit des Generalquartiermeisters. Die Bergwerksverwaltungen Mons und Valenciennes, die bis dahin dem Gouvernement Metz zugeordnet waren, wurden zu einer Militär-Direktion vereinigt. Die deutsche Vertretung im besetzten Italien Eingesetzt im Febuar 1918 in Udine mit Abtransport der 14. Armee. Sie diente Duchsetzung der deutschen Interessen bei der gemeinsam mit Österreich erworbenen Kriegsbeute. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten Der Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade und sein Stab sollte auf Grund des zunehmenden Pferdemangels den Pferdebedarf an der Ost- und Westfront regeln. Er wurde dem GQ zum 31. Dezember 1916 zugeteilt. Im Februar 1918 wurde er zum Beauftragten des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Berlin Um wieder Handelsbeziehungen mit den ehemals russischen Gebieten aufbauen zu können, die aus den Verträgen mit den Verbündeten resultierten, war eine Abstimmung zwischen den Zentralbehörden und dem Generalstab notwendig. Er nahm außerdem die Aufsicht über die Ein- und Ausfuhrstellen war. Beauftragter des Generalquartiermeisters für das Beute- und Sammelwesen Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1918 geschaffen. Bereits 1917 war es geregelt worden. Dieser war zur Verwaltung der Kriegsbeute und die Kontrolle der Dienststellen verantwortlich. General der Munitionskolonnen und Trains im Großen Hauptquartier Mit Zunahme der Formationen ging auch die waffentechnische Zusammenziehung einher, die im Juli 1918 geschaffen wurde. Ihre Aufgabe lag in der Verwendung der Einheiten, sie übte die Aufsicht über den technischen Dienst im Kriegsgebiet als auch in der Heimat aus und zeichnete für den Ersatz an Bespannung und Feldgerät verantwortlich. 3. Oberste Waffenbehörden Fußartillerie und Pioniere zählten zu den Spezialwaffen, ihre technische Ausbildung wurde von den Inspektionen überwacht. Der General der Fußartilerie im Großen Hauptquartier Er war Berater des Chefs des Generalstabes des Feldheeres für die technischen Fragen und den Einsatz der schweren Artillerie. Zudem prägte er die Ausbildung in er Heimat. Ihn unterstand der später eingerichtete "Inspekteur des Artillerie-Meßwesens" und der "Stabsoffizier für schweres Flachfeuer". Zunächst hatte er keinen direkten Einfluss auf den General der Artillerie. Dies änderte sich auch nicht als die OHL zur Vereinheitlichung der Artillerie statt der "Feldartillerie-Brigade-Kommandeure" und Generale der Fußartillerie die Einheitsstäbe "Generale von der Artillerie" einführte. Damit erfolgte seine Benennung in "General von der Artillerie Nr. 1". Einen Monat später wurde er "Generalinspekteur der Artillerieschießschulen". Ihm oblag die Leitung der Schießausbildung der gesamten Feld- und Fußartillerie im Feld und in der Heimat. Generalinspekteure: Geneneral der Artillerie von Lauter (bis zum 15. Okt. 1917) Generalleutnant Ziethen Der General vom Ingenieur- und Pionierkorps im Großen Hauptquartier Er war oberster Waffenvorgesetzter während des Krieges zunehmenden und sich spezialisierenden Formationen der Pioniere. Er beriet den Chef des Generalstabes des Feldheeres und war verantwortlich für die organisatorische und technische Weiterentwicklung der Pioniere. Die Sonderdienste der Pioniere, wie die seit Ende 1915 existierenden Inspizienten des Minenwerfergeräts, der 1916 geschaffene Inspekteur der Gasregimenter und der im Mai 1918 errichtete Inspizient der Pionier-Nahkampfmittel. Im August 1918 erhielt er die Bezeichnung General der Pioniere beim Chef des Generalstabes des Feldheeres. General der Pioniere: General der Infanterie von Claer bis zum 2. Juli 1916 Generalmajor Marschall von Bieberstein seit 28. Aug. 1918 Der Chef des Feldmunitionswesens Dieser unterstand zunächst dem Generalquartiermeister. Zu seinen Aufgaben gehörte die vom Kriegsministeriun bereitgestellte Munition in Verbindung mit dem Feldeisenbahnchef sowie den Geräteersatz auf Grund der Bedarfsmeldungen der Armee-Oberkommandos und der Etappeninspektion zu koordinieren. Darüber hinaus war er für die Planung des Bedarfes der Armeeoberkommandos und der Etappeninspektionen und dessen Meldung an das Kriegsministerium zuständig. Mit Wirkung zum 10. Mai 1915 wurde er direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Damit sollte eine enge Abstimmung mit der Operationsabteilung gewährleistet werden. Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Chefs des Feldmunitionswesens aufgelöst. Seine Aufgaben wurden von der Operationsabteilung wahrgenommen. Der Chef der Feldtelegraphie Der Chef der Feldtelegraphie war während der ersten drei Kriegsjahre beim Generalquartiermeister angesiedelt. Er leitete die gesamten Nachrichtentruppen und Nachrichtenmittel des Feldheeres. Während des Krieges wurden die Nachrichtenformationen stark ausgeweitet, welches die Heeresleitung unter Hindenburg dazu veranlasste eine Neuorganisation durchzuführen. Es wurde zur Entlastung des Feldtelegraphiechefs ein General der Telegraphentruppen für den westlichen, östlichen und südöstlichen Kriegsschauplatz geschaffen. Diese Generale waren dem Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Es erfolgte eine erneute Umstrukturierung des Nachrichtenwesens bei der der Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Eine erneute Organisationsänderung wurde der Chef der Feldtelegraphie zum "Chef des Nachrichtenwesens" und direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Zudem wurde er kommandierender General. Er war nun verantwortlich für Organisation, Verwendung, Ausbildung, Stellenbesetzung, Ersatz, Nachschub, technische Erfordernisse und den gesamten deutschen Funkentelegraphie-Verkehr. Chefs: Generalmajor Balck Oberst von Wolff seit 7. Dez. 1914 Generalmajor von Hesse seit 9. Apr. 1917 Der Chef des Feldeisenbahnwesens Er war zunächst dem Generalquartiermeister unterstellt. Erst mit Ablösung im Oktober 1916 wurde er dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt. Zu seinen Aufgaben gehörte das komplette Eisenbahnwesen und die Nutzung der Wasserstraßen. Beim Oberbefehlshaber Ost wurde er durch den Feldeisenbahnchef Ost vertreten. Bahnbeauftragte gab es auch bei den Etappenkommandos und den Etappen-Inspektionen, später kamen bevollmächtigte Generalstabsoffiziere bei den verbündeteten Staaten in Konstantinopel, Sofia, Wien, seit Mitte 1916 auch bei den Heeresgruppen. Weitere Straffungen der Organisation wurden durch die Schaffung selbstständiger Eisenbahntransport-Abteilungen, die ihren Sitz im Großen Hauptquartier in Kowno und in Pleßhatten, geschaffen. Chefs: Generalmajor Groener bis 31. Okt. 1916 Oberst Freiherr von Oldershausen Chef des Kriegsvermessungswesens Mit dem Stellunskrieg und der Fertigung unterschiedlichster Karten wurde das Kriegsvermessungswesen zunehmend bedeutender. Der Chef des Kriegsvermessungswesen sollte diese Aufgabe steuern. Deshalb wurde die Behörde im Juli 1915 geschaffen. Diesem waren alle Einheiten des Vermessungswesens unterstellt. Je nach Bedarf wurden dazu Stabsoffziere des Vermessungswesens den Armeeoberkommandos im Westen und den Heeresgruppen im Westen zugeteilt. Chef des Feldflugwesens Während man den Heeresluftschiffen überlegen war, lag man mit den Fliegern hinter Frankreich zurück, bei den Fesselballons war man in etwas gleich aufgestellt. Um die Luftstreitkräfte effizienter zu gestalten, wurde 1915 der Chef des Feldflugwesens beim Generalquartiermeister eingerichtet. Er leitete die Flieger, die Feldluftschiffer und den Wetterdienst. Für die Flugabwehr, die zur Artillerie zählte, wurde am 1. Juli 1915 ein Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen beim Generalquartiermeister geschaffen. Durch Allerhöchste Kabinettsordrre wurde am 8. Oktober 1916 Generalleutnant Hoppner zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte ernannt und der bisherige Chef des Feldflugwesens, Oberstleutnant Thomsen, zu seinem Generalstabschef. Dem Kogenluft waren sämtliche Formationen der Flieger, der Luftschiffer, der Flugabwehr und des Wetterdienstes im Feld und in der Heimat unterstellt. Außenstellen Militärbevollmächtigte bei den Verbündeten Kriegspresseamt Dieses wurde im Oktober 1915 dem Chef des Generalstabes direkt unterstellt. Diesem wurde auch die Oberzensurstelle eingegliedert, die bisher organisatorisch bei den stellvertretenden kommandierenden Generalen war. Die Aufgaben des Kriegspresseamtes waren die bessere Zusammenarbeit der Heimatbehörden mit der Obersten Heeresleitung auf dem Gebiete der Presse, die Auskunftserteilung an die Behörden und die Presse und die gleichmäßige Handhabung der Presseaufsicht. Ihr oblag auch die Weiterleitung der Zensurrichtlinien an die Zensurstellen. Das Presseamt hatte zu allen Dienststellen Kontakt, der sonst übliche Instanzenweg existierte hierbei nicht. Es war in eine Auskunfststelle, eine Auslandsstelle und die Oberzensurstelle gegliedert.Im Oktober 1918 wurde das Kriegspresseamt dem Kriegsministerium unterstellt. Militärische Stelle des Auswärtigen Amtes Die Stelle wurde am 1. Juli 1916 eingerichtet, die der Obersten Heeresleitung unterstellt, organisatorisch jedoch dem Auswärtigen Amt, der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabs, dem Kriegspresseamt, dem Kriegsministerium, dem Admiralstab und dem Reichsmarineamt unterstellt war. Sie war für die Abwehr feindlicher Propaganda und für die deutsche Propaganda im In- und Ausland zuständig. Am 30. Januar 1917 wurd eine "Bild- und Photostelle eingerichtet, welche im April 1917 als "Bild- und Filmamt" etatisiert wurde. Im Dezember 1917 erfolgte die Gründung der Universum Film AG auf Initiative des Bild- und Filmamtes und wurde zur Aufklärung eingesetzt. Das Bild- und Filmamt wurde im Januar 1918 administrativ dem Kriegsministerium unterstellt. Es blieb jedoch weiterhin der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes weisungsbefugt. Die Organisation des Großen Generalstabs ab 1. Februar 1919 Chef des Generalstabes des Feldheeres (9) Zentralabteilung Chef der Landesaufnahme Generalstabsabteilungen Abteilung Fremde Heeres (F) Eisenbahnabteilung (E) Kriegswirtschaftiche Abteilung (Kriweis) Wirtschaftliche Abteilung (W) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 1) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 2) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 3) Bestandsbeschreibung: Die Karten aus dem ehemaligen Bestand KART 3 wurden in den Bestand PH 3-KART überführt. Inhaltliche Charakterisierung: Der Kartenbestand beinhaltet Karten unterschiedlichster Art (Abschnittskarten, Lagekarten, Stellungskarten, Operationskarten Fotokarten, Artilleriekarten, Kartenblätter, Kartenskizzen etc.) von den Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges. Die Karten entstanden bei der Kartographischen Abteilung des Stellvertretenden Generalstabes des Feldheeres bzw. bei den Vermessungsabteilungen und Kartenstellen der Kommandobehörden und Verbände. Der Großteil der Karten bezieht sich auf den westlichen Kriegsschauplatz insbesondere Belgien, Frankreich und Luxemburg. Lediglich ein kleiner Teil der Unterlagen bezieht sich auf den östlichen Kriegsschauplatz insbesondere Russland. Erschließungszustand: Invenio Zitierweise: BArch, PH 3-KART/...

        Oberpostdirektion Bremen
        5,1 · Gliederung
        Teil von Staatsarchiv Bremen (STAB) (Archivtektonik)

        Erläuterung: Bei Gründung des Norddeutschen Bundes wurde das Postwesen als einheitliche Staatsverkehrsanstalt organisiert unter gleichzeitigem Fortfall der territorialen Postinstitute. Bremen erhielt ein Bundes-Oberpostamt. 1871 ging die Posthoheit auf das Deutsche Reich über. 1874 bestimmte die Reichspostverwaltung Bremen zum Sitz einer Oberpostdirektion, die als mittlere Reichspostbehörde tätig wurde. Ihr Geschäftsbereich umfasste außer dem bremischen Staatsgebiet den links der Weser gelegenen Teil des Regierungsbezirks Hannover, Teile des Regierungsbezirks Stade und den braunschweigischen Amtsbezirk Thedinghausen. Bis zum Ersten Weltkrieg war sie auch zuständig für die Postanstalten in Deutsch-Neuguinea, auf den Karolinen, Marianen, Palau- und Marshall-lnseln und auf Samoa. Von 1934-1945 trug die Oberpostdirektion die Bezeichnung Reichspostdirektion Bremen. 1943 übernahm sie auch den Bezirk der bis dahin selbständigen Direktion Oldenburg, der den Weser-Ems-Bezirk umfaßte. 1989 wurde die Privatisierung der Deutschen Bundespost eingeleitet, 1990 erfolgte die Trennung in die Bereiche Postdienst und Telekom bei der OPD. Die Oberpostdirektion wurde mit Ablauf des Jahres 1992 aufgeteilt in die Direktionen Postdienst und Telekom. Seit 1995 sind sie Teile der Deutschen Post AG und der Deutschen Telekom AG. Lit.: Christian Piefke, Die Entstehung der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus der Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 2-3; Werner Guddat, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, Leer 1974; Theodor Windmann, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems, Bd. 4, H. 4, 1973, S. 77-84; Johannes Rust, Die Postgeschichte des Bezirks der Reichspostdirektion Bremen für die Kriegsjahre 1939-1945, Bremen 1949; K. Johanns, Die ersten Schritte. Versuch einer Rekonstruktion der Postverhältnisse im Reichspostdirektions-Bezirk Bremen nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zur Wiederaufnahme eines beschränkten Briefverkehrs am 1. Juli 1945, in: Philatelie und Postgeschichte, 20, Nr. 89, 1986, S. 1-19; Alexis Wegener, Die Post in Bremen und Bremerhaven 1945-1964, in: Wachsende Städte an der Unterweser, 1965, S. 88-96; Der OPD-Bezirk Bremen, in: Zeitschrift für das Post- u. Fernmeldewesen, 7 (1955), S. 41-53; Oberpostdirektion Bremen (Hg.), Oberpostdirektion Bremen im neuen Haus, Bremen 1985; Herbert Leclerc, Von Apia bis Yap. Ehemalige deutsche Postanstalten in der Südsee, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, S. 7-32; Fritz Thole, Die Leiter der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus dem Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 3, H. 3, 1956, S. 29-38, Bd. 2, H. 6, 1961, S. 118-119. Literaturhinweis: Christian Piefke, Die Entstehung der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus der Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 2-3; Werner Guddat, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, Leer 1974; Theodor Windmann, 100 Jahre Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Hefte Weser-Ems, Bd. 4, H. 4, 1973, S. 77-84; Johannes Rust, Die Postgeschichte des Bezirks der Reichspostdirektion Bremen für die Kriegsjahre 1939-1945, Bremen 1949; K. Johanns, Die ersten Schritte. Versuch einer Rekonstruktion der Postverhältnisse im Reichspostdirektions-Bezirk Bremen nach dem Ende des 2. Weltkrieges bis zur Wiederaufnahme eines beschränkten Briefverkehrs am 1. Juli 1945, in: Philatelie und Postgeschichte, 20, Nr. 89, 1986, S. 1-19; Alexis Wegener, Die Post in Bremen und Bremerhaven 1945-1964, in: Wachsende Städte an der Unterweser, 1965, S. 88-96; Der OPD-Bezirk Bremen, in: Zeitschrift für das Post- u. Fernmeldewesen, 7 (1955), S. 41-53; Oberpostdirektion Bremen (Hg.), Oberpostdirektion Bremen im neuen Haus, Bremen 1985; Herbert Leclerc, Von Apia bis Yap. Ehemalige deutsche Postanstalten in der Südsee, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, S. 7-32; Fritz Thole, Die Leiter der Oberpostdirektion Bremen, in: Postgeschichtliche Blätter aus dem Weser-Ems-Gebiet, Bd. 1, H. 1, 1955, S. 3, H. 3, 1956, S. 29-38, Bd. 2, H. 6, 1961, S. 118-119.

        Norddeutsche Missionsgesellschaft (gegr. 1836)
        RMG 770 · Akt(e) · 1822-1937
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Korrespondenz zur Zusammenarbeit auf den Missionsfeldern u. in d. Heimat; Nachricht von d. Gründung e. Missions-Vereins in Hamburg, 1822; Bitte d. RMG um Stoffe f. d. Kleidung d. Bewohner von Wupperthal, Südafrika, zugleich Bericht über Anfänge d. Tätigkeit d. ersten Missionare, 1830; Begleitbriefe zu Gaben, Bitte um Auskunft über nach Barmen gesandte Aspiranten, Bitte um Schriften, 1832-1935; Fr. Mallet u. G. G. Treviranus laden zum Jahresfest ein, 1834; Fr. Mallet übersendet Geldspende, 1835; Ankündigung, künftig als selbstständige Missionsgesellschaft zu arbeiten, 1835; Gedrucktes Protokoll der Gründung d. Nordt. Miss.-Ges., 1836; Korrespondenz wg. d. Seminaristen Kempe aus Hamburg, 1838; Anzeige von der Aussendung eigener Missionare, 1842; Perthes (Hamburg) bietet an, den Bezug d. Luth. Kirchenzeitung in Pittsburg/USA im Tausch gegen d. Barmer Missionsblatt zu vermitteln, 1843; P. Ludwig Müller, Bremen, empfiehlt Gemeiner (als Archivar) u. rät von Menken ab, 1845; Vistiationsbericht, Protokoll e. Lehrer- u. einer Ältesten-Konferenz bei Amedzowe/Togo, von Insp. Schreiber, 1902; Hausordnung f. d. Missionsheim „Tanne“ in Hamburg, Rauhes Haus, 1911; Monatsblatt d. Norddt. Mission mit Berichten über Amedzofe/Togo, 1934 + 1935; Bildpostkarte mit 4 Portäts zur Jahrhundertfeier, 1936

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Nachrichten aus Ikutha
        ALMW_II._MB_1899_4 · Akt(e) · 1899
        Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

        Autor: Nach dem Tagebuch von Miss. Hofmann. Umfang: S. 77-78. Enthält u. a.: - (SW: Dürre und Hungersnot; Karawanendienst; Eisenbahnstation Ndalaßyani; Jagdausflug für die Hungernden; Todesfälle durch Entkräftung; Vorbereitung zur Gründung der neuen Station Kitwi durch Miss. Säuberlich und Fickert)

        Leipziger Missionswerk
        EZA 618 · Bestand · 1899 - 1963
        Teil von Evangelisches Zentralarchiv

        ; *05.10.1887 (Lauenhagen/Schaumburg-Lippe), +25.08.1964 (Stadthagen); Missionar in Afrika; 1912 Leitung der Bethel-Station in der Kolonie "Deutsch-Ostafrika"; 1916-1920 Verhaftung durch belgische Soldaten, zunächst in afrikanischer und dann in indischer Gefangenschaft; 1920 Pfarrer in Petzen bei Bückeburg; 1932 Präsident und Sekretär im Internationalen Versöhnungsbund; 1948 Gründung des Vereins Freundschaftsheim Bückeburg

        Mensching, Wilhelm
        ALMW_II._32_45 · Akt(e) · 1928-1933
        Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

        8 Fiches. Enthält: FICHE NR. 45 1+ - Weru 1933. Kilimandjaro Pflanzervereinigung Deutsche Sektion an Kollegium - Shigatini 1933. Protokoll der Tagung des Missionsrates (als Anlage zu Nr. 44) - Masama 1933. Winkler an Kollegium (Bitte um Bezahlung der Rechnungen für eine Pumpenanlage) - Shigatini 1933. Fuchs an Kollegium (Nr. 43; Anlage Visitationsbericht Stationen Mbaga, Gonja) - Shigatini 1933. Fuchs an Mitglieder des Missionsrates Müller, Gutmann, Ittameier, Fritze (Abschrift) - Shigatini 1933. Fuchs an Missionsinspektor (4 Schreiben) - Machame 1933. Müller an Missionsrat der Dschaggamission - 1933. Müller, Raum ("Memorandum of the Leipzig Lutheran Mission in Tanganyika Territory."; Englisch) - Shigatini 1933. Missionsrat (Fuchs) an Kollegium (Nr. 42-35) - Machame 1933. Lutheran Mission Nkwarungo ("Vande veru vakunde va Leipzig"; mit Übersetzung) - Marangu 1933. Rensch an Hotelbesitzer Kloss - Marangu 1933. Rensch ("Gutachten über die Lehrtätigkeit von Frl.Ch.Fleck... Missionslehrerin an der Mädchenschule zu Alt-Moshi.") - Moshi 1933. Fleck an Kollegium - Marangu 1933. Raum an Kollegium und Missionsrat (betr. Prüfungsergebnisse 1932; Original und Abschrift) - Arusha 1933. Pätzig an Kollegium - Gonja 1933. Nüssler an Kollegium und Missionsrat - "Protokoll der Sitzung des Missionsrates ... 1933 in Moshi." - Machame 1933. Mergner (Bestätigung für Pätzig) - Machame 1933. Mergner an Weishaupt - "Bericht über die Visitation der Stationen Vudee, Mbaga und Gonja 1933." - Nkoaranga 1933. Ittameier ("Bericht über die Prüfung des Rechnungswesens der ev.-luth. Mission in Ost-Afrika für das Rechnungsjahr 1932.") - Machame 1932. Fuchs ("Teilordnung [Beziehungen zur Außenwelt] für die Schülerinnen der Mädchenschule Moshi.") - Missions-Hospital-Machame "Grundriss zu einem Europäer-Haus". FICHE NR. 45 2+ - "Voranschlag für ein Europäerhaus - Missionshospital Madschame" - Arusha 1933. Pätzig an Missionsrat - Shigatini 1933. Fuchs (Zeugnis für Michel) - Missionsratsitzung Moshi 1933 - Shigatini 1933. Missionsrat an Kollegium - Moshi 1933. Erdmann ("Kostenvoranschlag für Vermessung der Grundstücke der Leipziger Mission zwecks Erlangung der Besitztitel."; Abschrift) - "Grundriss zum Kirchenneubau in Wudee" - 1933. "Kostenvoranschlag zum Kirchenneubau in Wudee." - Mbaga 1933."Gutachten über die Kirche in Wudee" - Mbaga 1933. Missionsrat an Kollegium - Shigatini 1933. Missionsrat an Kollegium (Nr. 33) - Nkoaranga 1933. Ittameier an Missionsinspektor - Machame 1933. "Denkschrift" (aus Sorge um das weitere Bestehen der Ostafrikamission an Kollegium von Missionsrat: Zivilisation; Islam; Katholizismus; Adventisten; Heidentum; 3fach) - Mbaga 1933. Missionsrat an Kollegium (Nr. 32) - Vudee/Pare 1933. Müller an Missionsdirektor und Kollegium - Neumoschi 1933. Missionsrat an Kollegium (Nr. 31) - Makumira 1933. Fokken an Missionsdirektor - Nkoaranga 1933. Ittameier an Missionsinspektor - Nkoaranga 1933. Ittameier an Missionsdirektor - Nkoaranga 1933. Ittameier an Kollegium - Machame 1933. Missionsrat an Kollegium (Nr. 30) - Shigatini 1932. Fuchs an Kollegium (2 Schreiben) - Gonja 1933. Nüssler an Kollegium und Fuchs (mit Bauskizze Krankenhaus Gonja) - Mbaga 1933. Michel an Missionsinspektor - Mbaga 1933. Missionsrat (Michel) an Kollegium - Marangu 1932. Missionsrat (Reusch) an Kollegium ("Memorandum wegen der Gründung einer ev.-luth. Gemeinde im Norden von Tanganyika Territory.") - Shigatini 1932. Missionsrat an Kollegium (Nr. 29). FICHE NR. 45 3+ - Fortsetzung - Nairobi 1932. von Staden an Fuchs (Abschrift) - Gonja 1932. Michel an Missionsrat - Shigatini 1932. Missionsrat an Kollegium (Nr. 28-22, 20) - "Protokoll der in Moschi ... 1932 gehaltenen Missionsratssitzung." - Mamba 1932. "Bericht über die Tagung der Missionsarbeiter des Kreises Kilimandscharo-Ost" - Mbaga 1932. Stapff an Kollegium (betr. Heiratsgesuch) - Shigatini 1932. Fuchs an Missionsinspektor (4 Schreiben) - "Bericht über die Visitation der Stationen Nkoaranga, Arusha und Naverera 1932." - Entwurf einer Vollmacht für Roehl - Nkoaranga 1932. Ittameier an Missionsrat - "Arbeitskonferenz der westlichen Stationen ... 1932 in Madschame." (Themen: Übersetzung der christlichen Hauptbegriffe; Rechtschreibung für westliche Dialekte; Änderungen in der Kirchenzucht; geistliche Versorgung der ev. Landsleute.) - Protokoll Missionsratssitzung 1932 in Machame - "2. Kirchenkreistag Dschagga-West", 1931, Masame. (Übersetzung aus Swahili; Themen: Mischehenfrage Christen-Heiden, Christen-Mohammedanern, Christen-Christen anderer Bekenntnisse; Autorität der christlichen Eltern usw.; Bierfrage) - Loliondo, Masai 1932. Hohenberger an District Officer (Englisch; Abschrift) - Shigatini 1932. Fuchs an von Staden - Arusha 1932. Hohenberger an Kollegium (betr. "Dringliche Bitte um stärkere Unterstützung der Masaimission" mit Karte "Deutsch-Ostafrika") - Gonja 1932. Nüssler an Kollegium und Missionsrat - 1932. Nüssler ("Ungefähre Kostanaufstellung für die Bauten der Diakonenstation in Gonja") - Moshi 1932. Müller, Gutmann, Ittameier an Kollegium - Gonja 1932. Michel an Missionsrat - Gonja 1932. Nüssler an Kollegium (betr. Notwendigkeit des Baues eines neuen Krankenhauses, Bedachung der Poliklinik, Bau einer Wartehalle) - "Grundstückplan Mission Gonya" - Missionsratssitzung Moshi 1932 (Nr. 18) - Shigatini 1932. Missionsrat an Kollegium (Nr. 17). FICHE NR. 45 4+ - Fortsetzung - Shigatini 1932. Missionsrat an Kollegium Nr. 16, 13-11, 9-5 - Arusha 1932. Missionsrat an Kollegium Nr. 15; als Anlage eine Eingabe von Michel - Nkoaranga 1932. Missionsrat an Kollegium Nr. 14 - Nkoaranga 1932. Ittameier für Beirat der Makumira-Pflanzung an Kollegium - 1932. Gutmann an Kollegium - Liste "Lehrergehälter 1932" - Marangu 1932. Steffens an Reusch (mit Grundriß-Skizze eines Hauses) - "Sitzung des Missionsrates in Moschi" 1932. Nr. 10 - Moshi 1932. Deutscher Schulverein für das Kilimanjarogebiet an Kollegium (Abschrift und Original) - Masama 1932. "Bericht über die Berufungsverhandlung von 7 Ausgeschlossenen aus den Bezirken Voongo und Maanga, Gemeinde Masama." (aus der Gemeinde ausgeschlossene) - Makumira 1932. Fokken an Missionsdirektor - Marangu 1932. Bericht über die Visitaion des Lehrerseminars Marangu - Marangu 11932. Rother ("Bau-Abrechnung. Seminar Marangu.") - Shigatini 1932. Fuchs ("Rundschreiben an alle unsere Stationen und gemeinsamen Anstalten") - Stundenpläne des Seminars in Marangu - Makumira 1932. Fokken an ? (Abschrift) - Nkoaranga 1932. Ittameier an Missionsrat ("Bitte um Bewilligung von 300/- Sh. für die Bedachung der in Lekitatu zu errichtenden neuen Kapelle.") - Marangu 1932. Missionsrat (Fuchs) an Chambers, Bishop of Central Tanganyika (Englisch) - o.J. Schreiben von Bishop Chambers an Fuchs / Missionsrat in Abschrift (Englisch) - Shigatini 1932. Fuchs an Kollegium - Protokoll über die Missionsratssitzung in Marangu 1932 (2fach) - Aufstellung zum Etat 1932 (2fach) - Arusha 1931. Pätzig an Missionsrat (Antrag zur Eröffnung eines Heimes für bedrängte Katechumeninnen) - Nairobi 1932. G.North & Son LTD an ?. FICHE NR. 45 5+ - Fortsetzung Protokoll Missionsratssitzung - Nkoaranga 1932. Ittameier ("Bericht über die Prüfung des Rechnungswesens der ev.-luth. Mission in Ost-Afrika für das Rechnungsjahr 1931.") - Moshi 1931. Gutmann an Kollegium (betr. offizielle Ermächtigung zur Übersetzung des Neuen Testamentes in die Sprache des Mitteldschagga) - Shigatini 1931. Senioriat Ostafrika an Kollegium - Shigatini 1931. Missionsrat an Kollegium (7 Schreiben) - Shigatini 1931. Missionsrat an Ausschuß der Bethel Mission in Usambara - Protokoll der Missionsratssitzung in Shigatini 1931 - Nkoaranga 1931. Fuchs an Kollegium - Mwika 1931. Eisenschmidt an Missionsrat - Protokoll der Missionsratssitzung 1931 in Marangu - Gonja 1931. Ärztliches Zeugnis für Guth - Shigatini 1931. Fuchs an die Mitglieder des Missionsrates Ittameier, Rother und Vierhub (Abschrift mit einigen formalen Änderungen und Erweiterungen; betr. Abdieli, Machame) - Machame 1931. Rother ("Wiederaufnahme des Häuptlings Heri Abdieli.") - "Gutachten der eingeborenen Vertreter des Kirchentagsausschusses über den Fall des Häuptlings Heri Abdieli von Machame." - Missionsrat (Ittameier) "Gutachten in der Angelgenheit des Häuptlings Abdieli von Madschame." - Moshi 1931. Vierhub ("Wiederaufnahme des Häuptlings Heri Abdieli.") - 1931. Raum ("Zum Fall Heri Abdieli / Apatikisi") - "Bericht des st.Seniors über die Besprechnung mit dem Gem.Ältesten v. Madschame, ...1931. Fall Abdieli" - Telegramm - 1931 "Protokoll über die Visitation des Rechnungsamtes und der missionsärztlichen Station in Madschame und der Stationen Masama und Schira" - Machame 1931. Nüssler an Kollegium (betr. Heiratsgesuch) - Diepholz 1931. Kreisärztliches Gesundheitszeugnis für Särglepp (Braut Nüsslers) - Makumira 1931. Fokken an Missionsrat (Abschrift). FICHE NR. 45 6+ - Fortsetzung - Marangu 1931. Raum an Missionsinspektor - Protokoll der Missionsratssitzunge 1931 in Moshi (2fach) - Shigatini 1931. Fuchs / Missionsrat an Kollegium (2 Schreiben) - Ehingen 1931. Gutmann an Missionsinspektor - Shira 1931. Schliemann an Missionsdirektor - Shira 1931. Fokken an Missionsdirektor - Nkoaranga 1931. Ittameier an ? (Abschrift) - Marangu 1931. Rother an Missionsdirektor - Shigatini 1931. Fuchs an Missionsdirektor - Marangu 1931. Fuchs an Missionsinspektor (betr. Frl. Raum; Verlobung Fokkens) - Gonja 1931. Guth an Kollegium - Protokoll der Missionsratssitzung Moshi 1931 - Shira 1931. Becker an Kollegium - Arusha 1931. Hohenberger (betr. "Bau des [Missionar]wohnhauses in Nawerera" - mit Plan) - Mbaga 1931. Michel an Kollegium (2 Schreiben) - Machame 1931. Missionsarzt an Missionsrat - Protokoll der Sitzung des Missionsrates in Moshi 1931 - Machame 1931. Raum an Missionsinspektor - Arusha 1931. Pätzig an Missionsrat (betr. "Mädchenkostschule Aruscha") - "Protokoll der Missionsrats-Sitzung in Moshi" 1931 - Machame 1931. Rechnungsamt an Missionsrat - "Übersicht über bisher gezahlte Regierungsbeihilfen unter Beifügung der bisher von der Mission getragenen Lasten für unsere Institute." - 2 Telegramme - Protokoll der Missionsratssitzung 1930, Machame - Gonja 1930. Guth an Kollegium - "Nachforderungen für Lehrergehälter der Stationen: Schigatini, Usangi, Mbaga und Vudee pro 1930/31." (Anlage zu Protokoll der Missionsratssitzung) - Mbaga 1930. Michel an Kollegium - Machame 1930. Raum an Missionsinspektor - Protokoll der Sitzung der Missionsrates in Marangu, 1930. FICHE NR. 45 7+ - Fortsetzung - Mbaga 1930. Rother an Kollegium - Machame 1930. Raum / Missionsrat an Kollegium (6 Schreiben) - "Bevölkerungsstatistik der Wadschagga 1930." - 1930 "Berichte über die Visitationen der Gemeinden Mamba und Mwika sowie Altmoschi" - Protokoll der Missionsratssitzung in Nkoaranga 1930 - Moshi 1930. Vierhub an Kollegium (betr. Urlaubsgesuch) - Marangu 1930. Rother an Kollegium (betr. Urlaubsgesuch) - Marangu 1930. Raum an Kollegium (betr. Heiratsgesuch) - Masama 1930. Winkler an Kollegium ("Bitte um Bewilligung von 300 shs. für den Kauf von Schulgrundstücken in der Steppe am Westkilimandscharo") - Mbaga 1930. Michel an Kollegium - Gonja 1930. Guth an Missionsinspektor - Machame 1930. Raum an Missionsinspektor (2 Schreiben) - Marangu. Protokoll der Sitzung des Missionsrates 1930 - Protokoll der Sitzung des Missionsrates in Machame 1930- Mamba 1930. Fritze an Kollegium - 2 Telegramme - Machame 1929. Missionsrat an Kollegium - Gonja 1929. Guth an Kollegium - Usangi 1929. Hohenberger an Senior (Abschrift) - "Bericht über die Sitzung des Missionsrates zu Moschi ... 1929." - Machame 1929. Raum an Missionsdirektor - 1929. "Sitzung des Missionsrates in Marangu" - Arusha 1929. Blumer an Kollegium. FICHE NR. 45 8- - Fortsetzung - Arusha 1929. Blumer an Missionsdirektor - "Übersetzung der Beschlüsse der Tagung des Kirchenkreises Ostdschagga ... 1929" ("Kindererziehung"; "Verheiratung mit einem Ungetauften"; "Mit Bezug auf eine Frau, die Kinder hat, deren Erzeuger nicht bekannt ist"; "Mit Bezug auf einen Mann, der in die ... Gemeinde zurückkehren will, ... dessen Ehefrau ... ihm nicht verzeihen will.."; "Kirchensteuer"; Abschrift) - Machame 1929. Missionsrat an Kollegium - Moshi 1929. Dunham an Raum (Englisch) - Marangu 1929. Rother an Mitglieder des Missionsrates - Machame 1929. Missionsrat (Raum) ("Zur Eingabe des Schulinspektors über die grants.") - 1929. 3 kurze Schreiben in Abschrift von Gutmann, Fuchs und ? - Nkoaranga 1929. Missionsrat (betr. "Eingabe Br. Rothers wegen der grants.") - Marangu 1929. Rother an Kollegium - Marangu 1929. von Lany ("Mutmaßliche Mehrkosten für das Seminargebäude in Marangu"; Abschrift) - Marangu 1929. Rother ("Voranschlag 1930 Seminarstation Marangu.") - "Ausgaben für das Seminar in Marangu" - Marangu 1929. Rother an Missionsdirektor - Arusha 1929. Blumer an Kollegium - Missionsratssitzung 1929 - Sitzung des Missionsrates 1929, Moshi - Gonja 1928. Guth an Kollegium - Missionsratssitzung 1928, Moshi - Protokoll über die Sitzung in Makumira 1928 - Marangu 1928. Reusch an Kollegium (Urlaubsgesuch) - Machame 1928. Missionsarzt an Missionsrat (Gutachten betr. Rissmann) - "Seperatvotum des Missionsrates über die Neuordnung der Gehälter der Missionsangehörigen." - Marangu 1928. Protokoll der Missionsratssitzung 1928 (2fach; einmal mit Voranschlag für 1929) - Arusha 1928. Blumer an Kollegium - Machame 1928. Missionsrat an Kollegium Berichte Nr. 2-1 - Marangu 1928. Rother an Kollegium .

        Leipziger Missionswerk
        Missionarskonferenzen in Neuguinea
        RMG 3.014 · Akt(e) · 1904-1936
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        39 Referate, Predigten, Reiseberichte [Übersicht in Akte]: - Das Dankopfer der Rayküsten Congregation an die RM / 1928 - Gaben, die einen Mund haben / - Neu-Guinea – ein Land der Erntefreude / - Becker / Predigt Kol. 3: 16-17 / 1909 - Blum, Wilhelm / Predigt über Ps. 84, 6-8 / 1905 - Diehl, Wilhelm / Predigt über 1.Kor.13,13 / 1904 - Diehl, Wilhelm / Psychologie u. Geisterverehrung bei unseren Papuas / 1907 - Diehl, Wilhelm / Wie ziehen wir unsere jungen Christen zu finanziellen Leistungen heran? / 1909 - Diehl, Wilhelm / Bericht über Gründung u. Entwicklung der Station Bogadjim während der ersten 25 Jahre / 1912 - Diehl, Wilhelm / Erörterung der Sprachenfrage im Blick auf die Vereinheitlichung des Sprachengebietes Bongu-Bogadjim / 1913 - Döge, Walter / Unter den Bewohnern des Adalbert-Gebirges / 1936 - Döge, Walter / Ein Ausflug in das Vorgebirge des Bismarcksgebirge / 1931 - Eckershoff, Heinrich / Die Mitarbeit der samoanischen Pastoren in unserer Neuguinea-Mission / 1921 - Eiffert, Georg / Das Evangelium u. die papuanisch-heidnische Volkssitte / 1911 - George, Heinrich / Azera Reisebericht / 1924 - Glitz, Gustav / Vom Bau unserer Rheno-Westfalia / 1910 - Hanke, August / Welche sittlichen u. religiösen Forderungen haben wir an Taufbewerber u. Täuflinge aus dem Papua zu stellen? / 1903 - Hanke, August / Über einheitliche Orthographie in Neuguinea / 1905 / Hanke, August / Die Zahlwörter in den Sprachen unseres Arbeitsgebietes / 1905 - Hanke, August / Kasusbildung des Nomen substantivum u. deren Bedeutung in der Bongusprache / 1906 - Hanke, August / Bericht über die Entwicklung der RM in Neuguinea / 1912 - Hanke, August / Predigt über Jes. 21, 11-12 / 1914 - Helmich, Heinrich / Die Behandlung unserer Eingeborenen durch den Missionar im alltäg-lichen u. persönlichen Verkehr / 1905 - Helmich, Heinrich / Die Bildung einer christlichen Terminologie in der Siarsprache u. die damit verbundenen Schwierigkeiten / 1907 - Helmich, Heinrich / Die einheitliche Gestaltung unseres sonntäglichen Gottesdienstes / 1909 - Helmich, Heinrich / Predigt zum 25jährigen Jubiläum der RM in Neuguinea / 1912 - Helmich, Heinrich / Beschaffung einer Gemeindeverordnung mit bes. Berücksichtigung des zunächst Erforderlichen / 1913 - Hoffmann, Albert / Mission u. Kolonisation in ihrem gegenseitigen Verhältnis mit bes. Berück-sichtigung von Neuguinea / 1902 - Hoffmann, Albert / Gedanken über unser Missionsgebiet u. die Weiterführung der Arbeit in Neuguinea / - Kriele, Eduard / Die gegenwärtige Lage der Neuguinea-Mission u. die daraus sich ergebenden Aufgaben für ihre Fortführung auf Grund pers. Beobachtungen zugleich an Stelle eines Generalberichtes / 1909 - Schütz, Friedrich / Predigt über Joh. 13, 34-35 / 1908 - Schütz, Friedrich / Der Lehrstoff u. seine Behandlung in unseren Volksschulen / 1909 - Schütz, Friedrich / Predigt über Ps. 62, 2 / 1912 - Schütz, Friedrich / Die Mitarbeit der samoanischen Pastoren in unserer Neuguinea-Mission / 1921 - Viering, Alfred / NeuGuinea / / Viering, Alfred [?] / Eine bedeutungsvolle Konferenz für unsere Neuguinea Mission / 1929 - Weber, Ernst / Gewinnung u. Ausbildung eingeborener Gehilfen / 1908 - Welsch, Jakob / Wie kann das Problem der Eingeb.n Jugenderziehung gelöst werden? / - Welsch, Jakob / Der Missionar im Verhältnis zu seiner Gemeinde / 1935 - Welsch, Jakob / Beantwortung einiger Fragen entstanden durch das Referat: Der Missionar im Verhältnis zu seiner Gemeinde / 1936 - Welsch, Jakob / Die Papua sind ein leichtlebiges Volk [u.] Zauberei

        Rheinische Missionsgesellschaft
        Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt (Bestand)
        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 77 B · Bestand
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

        Einleitung Die Wohlfahrtspflege definiert sich als eine planmäßige zum Nutzen der Allgemeinheit und nicht als Gewinnunternehmung ausgeübte Sorge für Notleidende oder Gefährdete. Sie kann sich vorbeugend bzw. abhelfend auf das gesundheitliche, sittliche oder wirtschaftliche Wohl erstrecken. Fürsorge muss dabei von Wohlfahrtspflege unterschieden werden (Fürsorge wird "gewährt", Wohlfahrtspflege wird "ausgeübt"), da die Fürsorge einzelne Maßnahmen der Wohlfahrtspflege behandelt. Die Eckpunkte der Wohlfahrtspflege bilden (a) Gesundheitsfürsorge, (b) berufliche Fürsorge mit der Schwerbeschädigtenfürsorge und (c) Jugendwohlfahrt als auch - sofern nicht durch die Gesundheitsfürsorge abgedeckt - Säuglingsfürsorge, Mutter- und Kleinkinderschutz, Schulkinderfürsorge, Fürsorge für schwächliche und kränkliche Kinder und Gefährdetenfürsorge. Darüber hinaus beinhaltet sie (d) Wohnungsfürsorge und (e) Volksbildungswesen sowie, um die Not des Einzelnen zu steuern und ergänzend einzutreten, falls andere Arten der Wohlfahrtspflege nicht greifen, (f) die öffentliche, allgemeine und besondere Fürsorge. Der Begriff der "Wohlfahrts-polizei", der sich auf die vorbeugende Tätigkeit der Polizei bezieht, beweist die seit jeher bestehende Verbindung der Wohlfahrtspflege mit der öffentlichen Verwaltung. Die entscheidende Veränderung hin zur modernen staatlichen Wohlfahrtspflege vollzog sich über den durch die Industrialisierung bedingten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Wandel, der neue soziale Sicherungssysteme für die sich entwickelnde Klasse der freien Lohnarbeiter und ihrer Angehörigen erforderlich machte. Seit seiner Arbeitsaufnahme verstand das durch Publikandum "die veränderte Verfassung der obersten Staatsbehörden" vom 16. Dezember 1808 begründete Ministerium des Innern als sein Arbeitsgebiet die gesamte innere Landesverwaltung im weitesten Sinne. Abgesehen von Finanzen, Militär und Justiz subsumierte sich darunter die allgemeine Polizei, die Gewerbepolizei, die Sektion für Kultus und öffentlichen Unterricht, die allgemeine Gesetzgebung, die Medizinalsachen und die Angelegenheiten bezüglich Bergbau, Münze, Salzfabrikation und Porzellan-Manufaktur, woraus die Abteilungen A - allgemeine Polizei, B - Handel und Gewerbe, C - Kultus und öffentlicher Unterricht sowie D - Postwesen (seit 03. Juni 1814 als Generalpostamt dem Staatskanzler unterstellt) hervorgingen. Je nach ihrer Besonderheit war die Wohlfahrtspflege den verschiedenen Abteilungen unterstellt. Als mit der Kabinetts-Ordre vom 03. November 1817 das Ministerium für den Kultus und Unterricht und das Medizinalwesen sowie am 17. April 1848 durch Allerhöchsten Erlass das Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten entstanden, wechselten in deren Ressorts auch einzelne Fürsorgemaßnahmen. So erhielt das "Handelsministerium" die Aufsicht über die Berufs- und Wohnungsfürsorge und das "Kultus-ministerium" die Gesundheitsfürsorge sowie das Volksschulwesen. Beim Ministerium des Innern verblieben somit die Jugendwohlfahrt mit den Bereichen, die nicht der Gesundheitsfürsorge unterstellt waren, sowie die öffentliche (besondere) Fürsorge. Die Jugendwohlfahrt beinhaltet alle Maßnahmen, um Jugendliche (von Geburt bis Volljährigkeit) physisch, psychisch und sozial zu stärken. Dazu zählen auch die Gesundheitsfürsorge sowie Vormundschaft und Schutz der Pflegekinder. Die Beschäftigung mit gesunden Jugendlichen versteht sich als Jugendpflege. Die Aktivitäten gegenüber der gefährdeten und verwahrlosten Jugend werden durch die Jugendfürsorge wahrgenommen, welche zugleich den Hauptgegenstand der hier verzeichneten Überlieferung bildet. Bis zum I. Weltkrieg waren nur das Vormundschafts-wesen und die Fürsorgeerziehung gesetzlich geregelt. Mit dem Reichsgesetz für Jugendwohlfahrt vom 09. Juli 1922 wurden einheitliche Grundlagen für die öffentlichen Jugendwohlfahrtsstellen geschaffen. So erhielten die neu geschaffenen Jugendämter zudem die Funktion sowohl einer Oberaufsicht über die private Tätigkeit auf diesem Gebiet als auch eines Verbindungsgliedes zwischen den privaten Organisationen und der öffentlichen Wohlfahrtspflege. Zuvor wurde bereits am 01. November 1919 das Ministerium für Volkswohlfahrt errichtet, das diejenigen Zuständig-keiten, die im Laufe des 19. Jahrhunderts auf die einzelnen Ministerien aufgeteilt wurden, wieder zusammenfasste. Dies änderte sich wiederum mit der Auflösung dieser Behörde am 01. Dezember 1932, deren Aufgaben durch das Preußische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit übernommen wurden. Allerdings fielen die vor Gründung des Ministeriums für Volkswohlfahrt bereits im Geschäftsbereich vom Ministerium des Innern liegenden Angelegenheiten an dieses zurück. Dennoch war die hier erschlossene Überlieferung Teil des Bestandes I. HA Rep. 191 Ministerium für Volkswohlfahrt, der aus Abgaben an das Preußische Geheime Staatsarchiv der Jahre 1931 bis 1938 stammt, während des II. Weltkrieges neben anderem Archivgut zur Auslagerung kam und nach seiner Bergung in das Zentrale Staatsarchiv der Deutschen Demokratischen Republik - Zweigstelle Merseburg - gelangte. Im Zuge einer Neubearbeitung wurde 1977/78 dort die Auflösung des Bestandes beschlossen. Abgesehen von der Überlieferung des Preußischen Staatskommissars für die Regelung der Wohlfahrtspflege ging das Aktenmaterial wieder in die schriftliche Überlieferung derjenigen Ministerialbehörden über, die bereits vor Gründung bzw. nach Auflösung des Ministeriums für Volkswohlfahrt mit diesen Aufgaben betraut waren. Ein Jahrzehnt nach Rückführung der Bestände 1993/94 in das GStA PK wurden nun die noch unbearbeiteten Materialien des Ministeriums für Volkswohlfahrt, die in die Zuständigkeit des Innenministeriums fielen, geordnet und verzeichnet. Allerdings wurde darauf verzichtet (im Gegensatz zum Kultusministerium, Ministerium für Handel und Gewerbe sowie Finanz-ministerium), die Unterlagen direkt in einzelne Aktengruppen einzugliedern. Vielmehr wurde der Teilbestand als solcher belassen. Er enthält neben seinem Schwerpunkt Jugendwohlfahrt mit den Regelungen zum Reichsjugendwohlfahrtsgesetz, der Fürsorgeerziehung mit Fürsorgepersonal oder den Erziehungsanstalten und -vereinen auch Unterlagen zu den Wohlfahrtsämtern, in deren Aufgabenbereich jedoch nicht nur die Jugendämter fielen, sondern beispielsweise auch die Beihilfen für Kleinrentner. Eine Erweiterung seiner Kompetenz erfuhr das Ministerium hinsicht-lich der neu festgelegten Grenzen des Preußischen Staates durch den Versailler Vertrag, indem nun auch die betroffenen Gebiete der einzelnen Landesteile unterstützt wurden. Der Bestand beinhaltet Archivalien aus dem Zeitraum von 1806 bis 1936 und weist einen Umfang von ca. 31 lfd. m auf. Bestell- und Zitierweise: Die hier verzeichneten Archivalien werden im Außenmagazin Westhafen verwahrt. Daher sind die gelben Bestellscheine zu benutzen, und es müssen aus betriebstechnischen Gründen Wartezeiten bei der Bereitstellung in Kauf genommen werden. Die Archivalien sind wie folgt - zu bestellen: I. HA Rep. 77 B, Nr. - zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 77 B Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt, Nr. Letzte vergebene Nummer: Handhabung des Findhilfsmittels Grundsätzlich ist das Findbuch innerhalb der Klassifikationsgruppen nach den Bestellnummern geordnet. In einigen Gruppen - vor allem in denen unter dem Klassifikationspunkt "Einzelne Erziehungsanstalten und -vereine in Preußen und anderen Gebieten" - kommt es jedoch zu Springnummern, weil aus Gründen der Übersichtlichkeit zusätzlich eine Ordnung nach Ortsnamen bzw. Provinzen oder aber auch nach der Datierung vorgenommen wurde. Verweis auf andere Bestände des GStA PK zu diesem Themenkomplex: 1) I. HA Rep. 76 Kultusministerium + VII neu - Volksschulwesen (jeweils "A" in den einzelnen Sektionen) + VIII B - jüngere Medizinalregistratur, Sekt. 19 - Soziale Ausbildung 2) I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern + Tit. 421 - Schul- und Erziehungs-Polizei + Tit. 423 - Sicherheitspolizei, Gen. (hier v. a.: Kinder- u. Mädchenhandel) + Tit. 491 - Gefangenen-(Straf- u. Besserungs-)Anstalten + Tit. 924 - Jugendpflege + Abt. I, Sekt. 19 - Sozialpolitik und Versicherungen, Privatgesellschaften + Abt. II, Sekt. 27 - Privatgesellschaften und Vereine + Abt. IV, Sekt. 9 - Wohltätigkeits- u. Besserungsanstalten + Abt. Ost-West (hier: Unterstützung der Grenzgebiete) 3) I. HA Rep. 84a Justizministerium + 6.2.0 [D] - Fürsorgewesen im Allgemeinen ([D]: Dahlemer Bestandteil) + 6.2.1 [D] - Jugendwohlfahrt + 9.1.4 [D] - Ausführung des Versailler Friedensvertrages + C 6.4.2 [M] - Fürsorgeerziehung ([M]: Merseburger Bestandteil) 4) I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett, jüngere Periode + 5.6 - Wohlfahrtsvereine u. -anstalten, Stiftungen + 9.4.3.2.8 - Fürsorgeerziehung 5) I. HA Rep. 151 Finanzministerium + I 4 [D] - Volkswohlfahrt (hier v. a.: 4.1 - Jugendwohlfahrt und Fürsorgeerziehung) + I B 38 [D] - Jugendpflege + I A, 7.2 [M] - Auswirkungen des Friedensvertrages von Versailles + I C, 7.3 [M] - Erziehung (vereinzelt) + I C, 8.7.1 [M] - Volkswohlfahrt. Allgemein 6) I. HA Rep. 169 D Preußischer Landtag + X e - Kinder- u. Jugendpflege 7) I. HA Rep. 191 Der Preußische Staatskommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege Literaturauswahl: - Binder, Thomas: Realisierung archivischer Kernaufgaben am Beispiel der Überlieferung "Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt" aus dem GStA PK. Berlin, Diplomarbeit an der FH Potsdam 2006. - v. Bitter, Rudolf: Handwörterbuch der Preußischen Verwaltung. Berlin, W. de Gruyter 19283. Hier: Artikel "Jugendwohlfahrt" und "Wohlfahrtspflege". - Blum-Geenen, Sabine: Fürsorgeerziehung in der Rheinprovinz von 1871 bis 1933. Köln, Rheinland-Verlag 1997. - Henne-Am Rhyn, Otto [Red.]: Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon [ ]. Leipzig, Otto Wigand 1874. Hierauf begründen sich die Angaben zu den Ortsnamen. - Marcus, Paul: Das Preußische Ministerium für Volkswohlfahrt (1919 - 1932). Vorgeschichte, Geschäftskreis, Tätigkeit und Auflösung sowie seine Überlieferung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. In: Generaldirektion der Staatl. Archive Bayerns [Hrsg.]: Archivalische Zeitschrift, 83. Bd., S. 93 - 137. Köln, Weimar, Wien, Böhlau 2000. Berlin, im Juni 2005 T. Binder M. A. (Archivangestellter) Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 40/17 · Bestand · 1884-1925
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Die Gründung der deutschen Kolonien erfolgte hauptsächlich auf Initiative von Privatpersonen oder Handelsgesellschaften, für die das Deutsche Reich als Schutzmacht fungierte. Neben allgemeinen politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten der deutschen Kolonien umfasst der Bestand auch Unterlagen über württembergisches Personal, das in den Kolonien beschäftigt war (einschließlich Disziplinarangelegenheiten und Ordensverleihungen), Kirchen- und Schulwesen, Kulturangelegenheiten, Medizinalwesen, Öffentlichkeitsarbeiten sowie koloniale Vereine und Verbände. Eine ausführliche Behördengeschichte des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten findet sich in der Vorbemerkung zu Bestand E 40/10, worauf an dieser Stelle verwiesen wird. Der vorliegende Bestand E 40/17 setzt sich aus den früheren Signaturen E 46 Fasz. 591 - 597 sowie E 49 Verz. 3 B. A. 21 zusammen. Ein Großteil der Unterlagen war in der Registratur des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten unter der Rubrik "Bundesangelegenheiten" (B. A.) abgelegt, nur Bü 55 entstammt aus der Rubrik "Verwendungen" (vgl. Konkordanz am Ende des Findbuchs). Streng genommen handelt es sich also um einen Anhang zu Bestand E 40/16, der aber um der Übersichtlichkeit willen verselbstständigt wurde. Die Extradition der Unterlagen aus den Altbeständen sowie die Erstellung der Titelaufnahmen erfolgte hauptsächlich durch Dr. Kurt Hochstuhl und wurde vom Unterzeichneten im Frühjahr 2007 abgeschlossen. Die Endredaktion wurde jedoch erst nach der endgültigen Zuordnung aller Ministerialunterlagen zu den neu gebildeten Beständen vorgenommen. Der vorliegende Bestand umfasst 55 Nummern mit 0,87 lfd. Regalmetern. Stuttgart, im November 2010 Johannes Renz

        Leipziger Missionsgesellschaft (gegr. 1836)
        RMG 759 · Akt(e) · 1822-1964
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        (1824 Leipziger Missionsverein); Korrespondenz zur gegenseitigen Information u. Abstimmung d. Arbeit; Begleitbriefe zu Gaben u. Miss.-Schriften, 1822-1844; Aufruf an alle Freunde luth. Bekenntnisses zur Gründung einer ev.-luth. Missionsgesellschaft in Dresden, Dr., 1836; Statut der Dschagga-Mission, 1904; Gemeindeordnung f. d. Ev.-Luth. Kirche in Deutsch-Ostafrika, 1906; Gottesdienstordnung f. d. Dschagga-Mission, 1906; Neue Nachrichten aus der Heidenmission, Nr. 98, 1908; Adressenliste der Bezieher dieses Blattes, 1908; Lieder für Missionsfeste, Leipzig o.J.; In Kriegsnot, Spendenaufruf, ca. 1915; Bedingungen der Aufnahme ins Seminar Leipzig, o.J.; Programm d. Hundertjahrfeier, Dr., 1936; 50 Jahre Leipziger Arbeit in Ostafrika, 16 S., Dr., 1943

        Rheinische Missionsgesellschaft