Eisernes Kreuz

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          Groener, Wilhelm (Bestand)
          BArch, N 46 · Bestand · 1867-1939
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Generalleutnant, Reichsminister Karl Eduard Wilhelm Groener Lebensdaten 22.11.1867 geb. in Ludwigsburg (Württemberg) 03.05.1939 gest. in Bornstedt bei Potsdam Werdegang 22.11.1884 als Fahnenjunker in das 3. Württembergische Infanterie-Regiment Nr. 121 in Ludwigsburg eingetreten 01.04.1890 Bataillonsadjutant 01.10.1993-Juli 1896 zur Kriegsakademie kommandiert 01.04.1897-01.04.1899 zum Großen Generalstab kommandiert 25.03.1899 in den Großen Generalstab versetzt 12.09.1902 als Kompaniechef in das Infanterieregiment Nr. 98 versetzt 01.10.1904 in den Großen Generalstab versetzt 01.07.-11.09.1907 zum Generalkommando VII. Armeekorps kommandiert 18.04.1908 zur Frühjahrsreise der Hochseeflotte kommandiert 10.09.1908 mit Wirkung vom 01.10.1908 in den Generalstab des XIII. Armeekorps versetzt 18.10.1910 als Bataillonskommandeur in das 7. Württembergische Infanterie-Regiment Nr. 125 versetzt 13.09.1911 mit Wirkung vom 01.10.1911 zum Großen Generalstab kommandiert 01.10.1912 zum Abteilungschef im Großen Generalstab ernannt 03.08.1914 Chef des Feldeisenbahnwesens 26.05.1916 unter Belassung in der Stellung als Chef des Feldeisenbahnwesens zur Verwendung beim Kriegsernährungsamt zur Verfügung gestellt 01.11.1916 zum Chef des Kriegsamtes im Kriegsministerium ernannt und zum Vertreter des Preußischen Kriegsministers bestellt 09.11.1916 zum Stellvertretenden Bevollmächtigten Preußens im Bundesrat ernannt 16.08.1917 zum Kommandeur der 33. Infanterie-Division ernannt 20.12.1917 zum Führer des XXV. Reserve-Korps ernannt 25.02.1918 zum Führer des I. Armeekorps ernannt 28.03.1918 zum Chef des Generalstabs der Heeresgruppe Eichhorn - ab 08.08.1918 Heeresgruppe Kiew ernannt 15.07.1919 zum Befehlshaber der Kommandostelle Kolberg ernannt 30.09.1919 Genehmigung seines Abschiedsgesuchs 25.07.1920-12.08.1923 Reichsverkehrsminister 19.01.1928 Reichswehrminister 08.10.1931 Reichsminister des Innern 30.05.1932 Rücktritt von beiden Ämtern Beförderungen 08.08.1885 Fähnrich 09.09.1886 Leutnant 18.09.1893 Oberleutnant 25.03.1899 Hauptmann 27.01.1906 Major 01.10.1912 Oberstleutnant 05.09.1914 Oberst 26.06.1915 Generalmajor 01.11.1916 Generalleutnant 29.10.1918 I. Generalquartiermeister Orden und Ehrenzeichen 01.09.1900 Kgl. Preuß. Roter Adler-Orden 4. Klasse 11.05.1905 Ritterkreuz 1. Klasse des Kgl. Württembg. Friedrichs-Ordens 11.09.1907 Preuß. Kronen-Orden 3. Kl. 28.02.1908 Kgl. Bayer. Militär-Verdienstorden 4. Kl. mit Krone 09.03.1908 Offizierkreuz des K.u.K. Österr.-Ungar. Franz Joseoh-Ordens 17.09.1909 Krone zum Kgl. Preuß. Roten Adler-Orden 4. Kl. und Ritterkreuz des Ordens der Württembg. Krone 13.09.1912 Ritterkreuz 1. Kl. des Kgl. Sächs. Albrechts-Ordens mit Krone 19.07.1913 Kgl. Preuß. Roter Adler-Orden 3. Kl. 29.04.1914 Ehrenkreuz des Ordens der Württembg. Krone 17.10.1914 K.u.K. Österr-Ungar. Eiserne Krone 2. Kl. 16.11.1914 Eisernes Kreuz 2. Kl. 05.12.1914 Offizierkreuz des Kgl. Bayer. Militärverdienstordens mit Schwertern 07.12.1914 Offizierkreuz des Kgl. Württembg. Militärverdienstordens mit Schwertern 17.12.1914 Eisernes Kreuz 1. Klasse 29.12.1914 k.u.K. Österr.- Ungar. Militärverdienstkreuz 3. Kl. mit Kriegsdekoration 14.05.1915 Ritterkreuz des Kgl. Hausordens v. Hohenzollern mit Schwertern 29.06.1915 Ritterkreuz des K.u.K. Österr.-Ungar. Leopold-Ordens mit Kriegsdekoration 11.09.1915 Orden pour le mérite 15.12.1915 Komturkreuz 2. Klasse des Kgl. Sächs. Albrechts-Ordens mit Schwertern 21.01.1916 Großoffizierkreuz des Kgl. Bulgar. militär-Verdienstordens mit Schwertern 10.04.1916 Komturkreuz 1. Klasse des Großhzgl. Bad. Ordens vom Zähringer Löwen mit Schwertern 23.08.1916 Komturkreuz des K.u.K. Österr.-Ungar. Franz Joseph-Ordens 27.10.1916 Bremer Hanseatenkreuz 08.11.1916 Hamburgisches Hanseatenkreuz 05.01.1917 Komturkreuz des Kgl. Bayer. Militär-Max Joseph-Ordens 22.03.1917 Verdienstkreuz für Kriegshilfe 07.06.1917 K.u.K. Österr.-Ungar. Eiserne Krone 1. Kl. mit Kriegsdekoration 02.08.1917 Komturkreuz des Kgl. Württembg. Friedrichs-Ordens mit Schwertern 16.08.1917 Kgl. Preuß. Roter Adler Orden 2. Kl. mit Krone und Schwertern 31.08.1917 Ehrenkreuz 1. Kl. des Fürstl. Hohenzollernschen Hausordens mit Schwertern 15.06.1918 Stern zum Kgl. Preuß. Roten Adler-Orden 2. Kl. mit Krone und Schwertern 27.06.1918 Großkreuz des Kgl. Württembg. Friedrichs-Ordens mit Krone und Schwertern Bestandsbeschreibung: Der Bestand umfasst u.a.: Lebenserinnerungen 1867-1919; persönliches Kriegstagebuch u.a. als Chef des Feldeisenbahnwesens (1914-1916), als Chef des Kriegsamtes (1916-1917); als Erster Generalquartiermeister (1918-1919); Schriftwechsel u.a. mit Ebert und Hindenburg; Manuskripte vorwiegend zum 1. Weltkrieg, u.a. zum Schlieffen-Plan und zum Feldeisenbahnwesen; Materialsammlungen überwiegend kriegsgeschichtlicher und kriegswirtschaftlicher Art; politische Unterlagen als Reichsverkehrsminister (1920-1923), als Reichswehrminister (1928-1932) und als amtierender Reichsminister des Inneren (1931-1932). Weiter Nachlaßteile befinden sich im Hauptstaatsarchiv Stuttgart und in Privathand. Hinweise auf andere Bestände PH 3 Großer Generalstab RH 26-33 33. Infanterie-Division R 4101 Reichseisenbahnamt R 1501 Reichsministerium des Innern R 5 Reichsverkehrsministerium [Online-Findmittel] Zitierweise: BArch, N 46/...

          Groener, Wilhelm
          NL Ernst Udet/Walter Angermund

          Vorwort: * 26. 04.1896 in Frankfurt am Main † 17. 11.1941 in Berlin Ernst Udet war während des Ersten Weltkriegs Jagdflieger in der Fliegertruppe des Deutschen Heeres. Nach Manfred von Richthofen erzielte er die höchste Zahl von Abschüssen unter den deutschen Jagdpiloten. Während der Zeit des Nationalsozialismus war Udet im Reichsluftfahrtministerium verantwortlich für die technische Ausrüstung der Luftwaffe und bekleidete ab 1939, zuletzt im Rang eines Generalobersten, das Amt des Generalluftzeugmeisters der Wehrmacht. Ernst Udets Eltern waren der Ingenieur Adolf Udet und dessen Ehefrau Paula, geborene Krüger. Er wuchs in München auf und besuchte dort die Volksschule Stielerstraße und ab 1906 das Theresien-Gymnasium München. Udet begeisterte sich schon früh für das noch junge Flugwesen. 1909 wurde er Mitglied eines Modellflugzeugclubs, 1910 unternahm er Gleitflugversuche. Daneben arbeitete er in der väterlichen Heizkessel-Werkstatt und erwarb 1913 das Einjährigen-Zeugnis. Dank seines fliegerischen Könnens war er der Star auf allen Flugschauen seiner Zeit. Außer ihm schaffte es niemand, mit dem Flügel seiner Maschine ein Taschentuch vom Boden aufzuheben. Udet hat auch die Karriere der deutschen Rekordfliegerin Elly Beinhorn gefördert. Nach seinem eher durchschnittlichen Abschneiden in der Schule trat er zu Beginn des Ersten Weltkrieges freiwillig dem Militär bei. Nach einer kurzen Phase als Motorradmelder in der 26. Württembergischen Reservedivision an der Westfront finanzierte er sich eine Pilotenausbildung an der Flugschule der Gustav Otto Flugmaschinenwerke in München. Im April 1915 erwarb er den Zivilflugschein, was dazu führte, dass er zur Fliegertruppe des Heeres versetzt wurde. Ab Juni 1915 diente er in der Bodenkompanie der Fliegerersatzabteilung Griesheim. In einem Zweisitzer flog er nach der Feldpilotenprüfung bis 1916 Beobachtungsflüge über der Westfront. Nach mehreren riskanten Flugmanövern und einem Absturz erlitt er einen Nervenzusammenbruch. Im März 1916 versetzte man ihn in die bei Colmar stationierte Artilleriefliegerabteilung 206, die mit Fokker-E.III-Jagdflugzeugen ausgerüstet war. Nach seinem dritten Luftsieg am 24. Dezember 1916 wurde er mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 1917 erhielt er das Kommando über die Jagdstaffel 37 (Jasta 37), die er bis zum März 1918 führte. Im März wurde er von Manfred von Richthofen zur Führung der Jagdstaffel 11 angefordert. Im April 1918 wurde ihm der Pour le Mérite verliehen. Nachdem Richthofen gefallen war, übernahm Udet die Führung von Jasta 4. Im August 1918 gelang ihm der Abschuss von 20 feindlichen Flugzeugen. Seine letzten beiden Luftsiege erzielte er einen Monat später. Ernst Udet überlebte den Krieg als Oberleutnant und zweiterfolgreichster deutscher Jagdpilot; er konnte insgesamt 62 Abschüsse für sich verbuchen. Nach dem Ersten Weltkrieg verdiente Udet seinen Lebensunterhalt mit Schauflügen. Im Sommer 1921 gründete er, trotz der Einschränkungen des Friedensvertrages von Versailles, mit Mitteln des amerikanischen Geldgebers William Pohl die Udet Flugzeugbau GmbH, die er jedoch schon 1925 verließ. Danach widmete er sich vermehrt Kunst- und Schauflügen, in denen er oftmals spektakuläre Flugmanöver vollbrachte. 1925 gründete er die Udet-Werbeflug GmbH, 1927 die Udet Schleppschrift-GmbH. Im Jahre 1929 wirkte Udet in den Stummfilmen des Bergfilm-Regisseurs Arnold Fanck Die weiße Hölle vom Piz Palü und 1930 in Stürme über dem Mont Blanc als Bergpilot mit. Weitere Spielfilmeinsätze bekam er 1930 bis 1932 in Fliehende Schatten, 1932/1933 in SOS Eisberg und 1935 in Wunder des Fliegens. Stets spielte er den Retter in der Not, der andere Menschen durch seine Flugkünste aus dramatischen Situationen befreit. Udet konnte in den frühen 1930er Jahren in den Vereinigten Staaten der Vorführung der sturzflugfähigen Curtiss Hawk II beiwohnen und erreichte, dass die Luftwaffe ihm den Erwerb zweier Exemplare für den privaten Gebrauch unter der Bedingung finanzierte, dass diese nach der Lieferung eingehend studiert werden durften. Er war von der Effektivität des Konzeptes des Sturzkampfbombers derart beeindruckt, dass er später alle Bomberprojekte zurückstellen ließ, die nicht sturzkampftauglich waren. NS-Diktatur Im April 1933 erhielt er die Ernennung zum Fliegervizekommodore des Deutschen Luftsportverbandes und am 1. Mai 1933 trat Udet, von Hermann Göring überredet, der NSDAP bei. Auf Betreiben Görings trat Udet am 1. Juni 1935 im Rang eines Obersts in die neu gegründete Luftwaffe ein. Am 1. September 1935 wurde er Inspekteur der Jagd- und Sturzkampfflieger. Als Nachfolger von General Wimmer wurde er Chef des Technischen Amtes des Reichsluftfahrtministeriums. Weiterhin veranstaltete er Schauflüge, unter anderem im Rahmen der Olympischen Spiele 1936. Am 1. April 1937 wurde Ernst Udet zum Generalmajor ernannt und am 1. November 1938 zum Generalleutnant befördert. Udet gilt als mitverantwortlich für die fehlgesteuerte deutsche Luftrüstung während der ersten Kriegsjahre, die vor allem an ihrer gewaltigen Ineffizienz und der Tatsache litt, dass die politischen Zielvorgaben und der tatsächliche Kriegsverlauf völlig konträr waren. Göring übertrug ihm am 1. Februar 1939 das neue Amt eines Generalluftzeugmeisters. Udet war in dieser Funktion dem Staatssekretär des Reichsluftfahrtministeriums und Generalinspekteur der Luftwaffe Erhard Milch unterstellt. Damit erweiterte sich die Kompetenz des nun von Udet geleiteten Technischen Amtes, das nun nicht nur für die gesamte Flugzeugentwicklung und -produktion, sondern auch für Beschaffung, Nachschub und Versorgung zuständig wurde. War es schon eine Fehlentscheidung, Udet dieses Amt leiten zu lassen, so galt dies nun umso mehr, da Udet ja schon vorher Mühe gehabt hatte, den Posten auszufüllen. Fortan unterstanden ihm 26 Abteilungen mit 4000 Offizieren, Beamten und Ingenieuren, die zwar für alles zuständig, jedoch für nichts selbst verantwortlich waren.[3] Das Amt des Generalluftzeugmeisters bedeutete eine weitere Kompetenzbeschneidung für Erhard Milch, der resigniert feststellte: „In Udets Händen wird alles zu Staub.“ Udet, Kunst- und Flugschauflieger, Filmemacher und Propagandafigur des NS-Staates, besaß zwar hervorragende Flugerfahrung, aber keinerlei technische oder organisatorische Fähigkeiten. Obwohl er diese Schwächen selbst eingestand, setzte Göring sich durch und sagte ihm alle erforderliche personelle Hilfe für die Amtsführung zu. Udets eigentlicher Auftrag war, die Flugzeughersteller auf eine gemeinsame Linie einzuschwören, Synergien herzustellen und Redundanzen in der Entwicklung zu vermeiden, um so die Luftrüstung zu optimieren. Stattdessen wurde er zum Spielball der Partikularinteressen von Messerschmitt, Heinkel und Junkers, denen es immer wieder gelang, ihn unabhängig vom eigentlichen Nutzen und den Kosten für ihre Projekte zu begeistern, so dass Udet seiner eigentlichen Aufgabe nur unzureichend nachkam. Am 19. Juli 1940, nach der Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, wurde er zum Generaloberst befördert. Udet konsumierte in seinen letzten Lebensjahren immer exzessiver zahlreiche Genuss- und Rauschmittel wie Tabak, Alkohol und Pervitin. Er zeichnete mit ätzendem Spott zahlreiche Karikaturen seiner Dienstherren und seiner selbst. Unter anderem karikierte er sich als einen an seinen Schreibtisch im Reichsluftfahrtministerium geketteten Flieger. Nach den Misserfolgen in der Luftschlacht um England und den damit verbundenen Anfeindungen durch Göring und einige andere NS-Größen erschoss sich Udet am 17. November 1941 in seiner Wohnung in Berlin. An die Stirnwand seines Bettes schrieb er zuvor den an Göring gerichteten Vorwurf „Eiserner, Du hast mich verlassen!“. Hitler veranlasste ein Staatsbegräbnis. Der Suizid wurde geheim gehalten. Die NS-Propaganda ließ der Öffentlichkeit über die gleichgeschaltete Presse mitteilen, er sei bei der Erprobung einer neuen Waffe an einer dabei erlittenen schweren Verletzung ums Leben gekommen. Zu Propagandazwecken wurde auch der neueingerichtete Luftwaffenübungs- und erprobungsplatz im Landkreis Warthenau im besetzen Polen nach ihm Udetfeld benannt.[5] Udet wurde auf dem Berliner Invalidenfriedhof beigesetzt. Auf der Reise zum Staatsakt kam Werner Mölders am 22. November 1941 bei einem Flugzeugabsturz am Flugplatz Breslau ums Leben. Er fand daraufhin ebenfalls auf dem Invalidenfriedhof, gegenüber Udets Grab, seine letzte Ruhestätte. Kurz darauf wurde dem Jagdgeschwader 3 der Traditionsname „Udet“ verliehen. Auszeichnungen Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse Preußisches Militär-Flugzeugführer-Abzeichen Ehrenbecher für den Sieger im Luftkampf Württembergisches Wilhelmskreuz mit Schwertern Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern Hanseatenkreuz der Hansestädte Lübeck und Hamburg Verwundetenabzeichen (1918) in Silber Pour le Mérite am 9. April 1918 Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. Klasse Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 4. Juli 1940 Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten Bulgarischer Militär-Verdienstorden, Großoffizierskreuz mit Schwertern Eigene Veröffentlichungen Hals und Beinbruch. Lustige Karikaturen, mit Versen von C. K. Roellinghoff. Traditions-Verlag Rolf & Co., Berlin 1928 Kreuz wider Kokarde. Jagdflüge des Leutnant Ernst Udet, Braunbeck, Berlin 1918 Mein Fliegerleben. Ullstein Verlag, Berlin 1935; Im Deutschen Verlag (1942) wieder: Ein Fliegerleben. Ullstein, Berlin 1954; wieder Motorbuch, Stuttgart 1981 *1895 † 1976 Walter Angermund war erfolgreicher Jagdflieger im 1. Weltkrieg und führte vorrübergehend die Jasta-76. Nach einer Verwundung erlebte er das Kriegsende bei der Bayrischen Inspektion der Fliegertruppen. Ab 1921 war er bei den Junkers-Werken, Abteilung Luftverkehr als Bevollmächtigter in München eingesetzt . 1925 wird Walter Angermund Propagandachef bei seinem alten Kriegskameraden Ernst Udet im Udet-Flugzeugbau und Manager für die Udet Flugtage. Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre ist er Pressechef der Deutschen Lufthansa. Als Chefredakteur der "Luftwelt" und Propagandachef wird er ins Präsidium des Deutschen Luftsportverbandes berufen, bis er 1937 -reaktiviert- ins Reichsluftfahrtministerium überwechselt. Major Angermund wird persönlicher Referent von Ernst Udet , der seinen alten Freund ins Amt berief, um hier sehr oft unerquickliche Dinge von ihm bereinigen zu lassen. Nach dem Tod von Udet bleibt Angermund in seinem Amt und geht 1945 als Oberst in die Kriegsgefangenschaft. In den letzten zwei Jahrzehnten die er in Vilsbiburg verbringt beschäftigt er sich mit der Geschichte der Deutschen Luftfahrt, besonders mit dem Leben seines Freundes Ernst Udet. Der Bestand besteht aus dem persönlichen Nachlass Walter Angermunds sowie diversen Objekten, Fotos und Schriftstücken zu Ernst Udet, die Angermund aus seiner Zeit als persönlicher Referent erhalten hat. Mit angekauft wurden mehrere Briefe Otto und Gustav Lilienthals an Otto Speidel Der Nachlass Ernst Udet/ Walter Angermund wurde 2007 vom Sohn Lothar Angermund angekauft. Er hat einen Umfang von 132 Verzeichnungseinheiten mit einer Laufzeit von 1866-1977

          Souchon, Wilhelm (Bestand)
          BArch, N 156 · Bestand · 1880-1935
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Wilhelm Souchon, Vizeadmiral geb. am 02. Juni 1864 in Leipzig, gest. am 13. Januar 1946 in Bremen verheiratet mit Violet (geb. Lahusen) 1881: Seekadett auf SMS Leipzig; 1894: Kommandant des Minenschulschiffes SMS Rhein, Beförderung zum Kapitänleutnant 1900: I. Offizier/Kommandant der SMS Odin 1900-1903: Beförderung zum Korvettenkapitän 1903: Chef des Stabes des II. (Reserve-)Geschwaders 1904: Chef des Stabes des Kreuzergeschwaders in Ostasien auf der SMS Fürst Bismarck 1906: Beförderung zum Kapitän zur See, Beschäftigung im Marineamt 1907: Kommandant der SMS Wettin 1909: Chef des Stabes der Marinestation Ostsee 1911: Beförderung zum Konteradmiral, 2. Admiral des II. Geschwaders der Hochseeflotte 1913: Befehlshaber der Mittelmeerdivision 1914: Oberbefehlshaber der osmanischen und bulgarischen Kriegsmarine 1915: Beförderung zum Vizeadmiral 1917: Befehlshaber des 4. Schlachtgeschwaders der Hochseeflotte 1918: Chef der Marinestation der Ostsee, Gouverneur von Kiel 1919: Pension Auszeichnungen: Eisernes Kreuz I. und II. Klasse Pour le Mérite Roter Adlerorden II. Klasse mit Stern, Eichenlaub und Schwertern Kronenorden II. Klasse mit Stern Preußisches Dienstauszeichnungskreuz Lippisches Kriegsverdienstkreuz Komturkreuz I. Klasse des Albrechts-Ordens Großkreuz des Hausordens vom Weißen Falken mit Schwertern Kreuz für Verdienste im Kriege Bestandsbeschreibung: Schriftwechsel, u.a. mit Wilhelm II. und Tirpitz; marinegeschichtliche Vörträge und Ausarbeitungen; Lebenserinnerungen und Tagebücher; Unterlagen aus der militärischen Dienstzeit, u.a. als Chef der Mittelmeerdivision (1911-1915), als Oberbefehlshaber der türkischen und der bulgarischen Seestreitkräfte (1915-1917) und als Chef des IV. Geschwaders (1917-1918). Erschließungszustand: Besondere Benutzungsbedingungen Zitierweise: BArch, N 156/...

          Souchon, Wilhelm