übriges Europa

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

      Anmerkungen zur Ansicht

        Equivalente Begriffe

        übriges Europa

          Verbundene Begriffe

          übriges Europa

            2604 Dokumente results for übriges Europa

            367 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
            BArch, PH 3 · Bestand · 1867-1920 (1926-1972)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Aufgaben und Organisation Folgt im Wesentlichen: (1) Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914, 2. erg. Auflage (= Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914, Bd. 4), Osnabrück 1967, S. 294-296. (2) Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 bis 1918, Berlin 1937, S. 3-23. (3) PH 3/124 Die Organisation des Großen Generalstabes 1803-1914 (4) PH 3/1026 Die Organisation des Großen Generalstabes (vom 18. Jhr. bis zu seiner Auflösung 1919, Manuskript von HOAR Stoeckel) (5) PH 3/1272-1273 Graphische Darstellung der Entwicklung der Organisation des Großen Generalstabes 1802-1914 (6) PH 3/310 Erste Einführung in die Organisation und in die Tätigkeit des stellvertrenden Generalstabes der Armee (1919) (7) Militärgeschichtliches Forschungsamt, MGFA (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648 - 1939. München 1983 ff, S. 69-72. (8) Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hg. v: Gerhard Hirschfeld, Gerd Krumeich, Irina Renz in Verbindung mit Markus Pöhlmann, aktual. u. erw. Studienausgabe, Paderborn 2009, S. 754f. (9) PH 3/3 (10) Waldemar Erfurth: Die Geschichte des deutschen Generalstabes 1918-1945 (= Studien zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges, hg. v. Arbeitskreis für Wehrforschung in Frankfurt/Main, Bd. 1), Göttingen 1957. 1. Großer Generalstab und Oberste Heeresleitung Großer Generalstab (7) Mit Kabinettsordre vom 24. Mai 1883 wurde der Generalstab zu einer Immediatbehörde, faktisch hatte er diese Stellung schon seit den Einigungskriegen. Der Generalstab wurde auch vom Kriegsministerium eigenständig und unmittelbar dem Monarchen zugeordnet. Die Aufgaben des Kriegsministeriums und des Großen Generalstabs überschnitten sich zum Teil, was hin und wieder zu Konflikten führte. Die Position des Chefs des Generalstabs war zwar angesehen, jedoch abgesehen von der operativen Leitung im Kriegsfall jedoch nicht mit wichtigen Befugnissen ausgestattet. Einen bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung des Heeres übte der Generalstab trotzdem durch die Schulung von Führern (dem Großen Generalstab unterstand die Kriegsakademie), die Fürsorge für die kriegsmäßige Truppenausbildung und die Bearbeitung aller mit der Durchführung einer Mobilmachung und eines Krieges zusammenhängenden Fragen aus. Zu seiner Tätigkeit gehörte die Pflege der kriegswissenschaftlichen Bildung, besonders das Studium und die Bearbeitung der Kriegsgeschichte, das Sammeln von Nachrichten und statistischem Material über fremde Heere und die verschiedenen Kriegsschauplätze, Kartenlegung, Untersuchung und Beschreibung des eigenen Landes. In der Friedenszeit gab es keine weitreichenden Veränderungen in der Organisation des Großen Generalstabs lediglich einige Erweiterungen durch den zunehmenden Umfang der Generalstabsaufgaben. Generalstab des Feldheeres und Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutsches Heeres (2) "Nach Artikel 63 der Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871 bildete die gesamte Landmacht des Reiches ein einheitliches Heer, das in Krieg und Frieden unter dem Befehl des Kaisers stand". Im Frieden hatte der Chef des Große Generalstabes praktisch keine Befehlsgewalt und kein Inspektionsrecht. Er fungierte lediglich als Chef und Disziplinarvorgesetzter des Großen Generalstabs. Die höchste Kommandogewalt lag zwar faktisch beim Kaiser, praktisch nahm diese jedoch der Chef des Generalstabes des Heeres war. Im Kriege errteilte der Chef des Generalstabes nach den Mobilmachungsbestimmungen im Namen des Kaisers operative Befehle und war für die Leitung und Ausführung der militärischen Operationen wie auch der übrigen Dienstzweige (Munitionsersatz, Verpflegungs-, Gesundheits-, Etappendienst) mitverantwortlich. Mit der Mobilmachung am 2. August 1914 wurde der Chef des preußischen Generalstabes der Armee zum "Chef des Generalstabes des Feldheeres" und die OHL gebildet, die im Großen Hauptquartier angesiedelt war. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres verkörperte somit die OHL und wurde vom Begriff her immer mit ihr gleichgesetzt. Am 5. August 1914 wurde der stellvertretende Generalstab der Armee in Berlin mobilgemacht. Letzerer blieb bis zum 31. Januar 1919 bestehen. Mit der Demobilisieung nimmt de Große Generalstab mit Ausnahme von den bei der OHL verbleibenden Stellen seine Tätigkeit am 1. Februar 1919 wieder auf. (10) Auf Grund des Versailler Vertrages wurde im Juli 1919 die Auflösung des Großen Generalstabes beschlossen und eingeleitet. Am 4. Juli 1919 übernahm Generalmajor von Seeckt die Geschäfte des Chefs des Generalstabes. Die Bezeichnung der Dienststelle ist nun "General von Seeckt". Am 30. September 1919 wurde der Große Generalstab schließlich endgültig mit der Errichtung eines Abwicklungsamtes aus einem Teil der Zentralabteilung aufgelöst. 2. Die Chefs des Generalstabs der Armee in Preußen von 1857 bis 1918 Generalfeldmarschall Hemuth Karl Bernhard von Moltke 1857-1888 Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig von Waldersee 1888-1891 Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen 1891-1906 Generaloberst Helmuth von Moltke 1906-1914 Zwischen 1914 und 1918 wurden ingesamt vier OHLs gebildet (8) 1. OHL: Generaloberst Helmuth von Moltke, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 2. Aug. bis 14. Sept. 1914 2. OHL: General der Infanterie Erich von Falkenhayn, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 14. Sept. (offiziell ab 3 Sept. 1914) bis 29. Aug. 1916 3. OHL: Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres vom 29. Aug. 1916 bis 9. Nov. 1918, Oberbefehlshaber des Feldheeres vom 9. Nov. 1918 bis 3. Juli 1919, Ihm zur Seite gestellt wurde der Erste Generalquartiermeister General der Infanterie Erich von Ludendorff, Erster Erster Generalquartiermeister vom 29. Aug. 1916 bis 26. Okt. 1918, danach wurde Generalleutnant Wilhelm Groener Erster Generalquartiermeister vom 29. Okt. 1918 bis 3. Juli 1919 4. OHL: Generalleutnant Wilhelm Groener übernahm nach dem Rücktritt von Hindenburgs am 25. Juni 1919 die OHL bis zur Auflösung am 30. Sept. 1919 3. Die organisatorische Entwicklung des Großen Generalstabs Die Gliederung des Großen Generalstabes seit 1. April 1889 (1) Der Generalquartiermeister wurde zunächst wieder abgeschafft, jedoch wurden zum 1. April 1889 drei Oberquartiermeister (O.Q.) eingerichtet. Zentralbüro (ab 1890 Zentralabteilung) Oberquartiermeister (O. Q.) I seit 1. April 1889: 2. Abteilung Ordre de Bataille (Schlachtordnungen) und Aufmarsch des deutschen Heeres Eisenbahnabteilung Eisenbahnsektion Die Eisenbahnsektion war für den Dienstbetrieb und die Ausbildung des dem Chef des Generalstabes der Armee unterstellten Eisenbahn-Regiments und der Luftschiffer-Abteilung zuständig. Eisenbahn-Regiment Oberquartiermeister (O.Q.) II 4. Abteilung - Neubildung für die Angelegenheiten fremder Festungen und die Aufstellung der Angriffsentwürfe, mit AKO vom 19. Dez. 1889 kam die Abteilung für fremde Festungen vom Ingenieur-Komitee hinzu Geographisch-statistische Abteilung (seit 1894 eine selbstständige Abteilung) Deutsche Sektion - Angelegenheiten der Kriegsakademie und die Übungsreisen des Generalstabes Oberquartiermeister (O.Q.) III 1. Abteilung (Rußland, die skandinavischen Staaten, Österreich, Balkan etc.) 3. Abteilung (Frankreich, England, Belgien, Niederlande, Schweiz, Italien) Abteilung für Kriegsgeschichte Landesaufnahme Die Stellung des Generalquartiermeisters wurde abgeschafft. Gliederung des Großen Generalstabes der Armee seit 1908 (1) Zentralabteilung 6. Abteilung (Manöver) Oberquartiermeister (O.Q.) I 2. Abteilung (Aufmasch) Technische Sektion (Luftstreitkräfte) 4. Abteilung (Fremde Festungen des westlichen Kriegstheaters) 7. Abteilung (Fremde Festungen des östlichen Kriegstheaters) Eisenbahnabteilung Oberquartiermeister (O. Q.) II 3. Abteilung (Fremde Heere im Westen) 9. Abteilung (Deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O. Q.) III 5. Abteilung (Übungsreisen des Generalstabes) 8. Abteilung (Angelegenheiten der Kriegsakademie) Oberquartiermeister IV (seit 1. April 1894 neu hinzugekommen) 1. Abteilung (Fremde Heere im Osten) 10. Abteilung (Fremde Heere im Osten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I. und II. Landesaufnahme Gliederung des Großen Generalstabes vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges (7) Der Chef des Großen Generalstabes Zentralabteilung (Personal, Organisation, Verwaltung) mit Sektion III b (Nachrichtenwesen) 6. Abteilung (Manöver) Kriegsgeschichtliche Abteilung II (ältere Kriegsgeschichte) Oberquartiermeister (O.Q.) I. 2. (deutsche Abteilung) -Aufmarsch- und Operationsabteilung Eisenbahnabteilung Sektion 1a (zur Neuberbeitung der Militär-Transportordnung) 4. Abteilung (fremde Festungen) Oberquartiermeister (O.Q.) II 3. Abteilung (Frankreich mit Marokko, England mit Ägypten, Afghanistan) 9. Abteilung (Italien, Belgien, Schweiz, Holland, Spanien, Portugal, Amerika, deutsche Kolonien) Oberquartiermeister (O.Q.) III 5. Abteilung (Operationsstudien) 8. Abteilung (Kriegsakademie und Generalstabsdienst) Oberquartiermeister (O.Q.) IV 1. Abteilung (Russland, Nordische Staaten, Ostasien, Persien, Türkei) 10. Abteilung (Österreich-Ungarn und Balkanstaaten) Oberquartiermeister V Kriegsgeschichtliche Abteilung I (neuere Kriege) Kriegsarchiv Kartenarchiv Chef der Landesaufnahme und Oberquartiermeister Trigonometrische Abteilung Topographische Abteilung Kartographische Abteilung Photogrammetische Abteilung Kolonialsektion Der Chef des Generalstabes des Feldheeres 1914 bis 1918 (2) 1. Generalstabsabteilungen Zentralabteilung Sie war zuständig für Empfang und Zuleitung des Schriftwechsels an die zuständigen Stellen, in Zusammenarbeit mit dem Militär-Kabinett für Personalsachen und die Verwaltung. Leiter der Abteilung war Oberst von Fabeck, seit 26. März 1916 wurde die Abteilung durch Oberst Tieschowitz von Tieschowa geführt. Operationsabteilung Die Abteilung mit der engsten Verbindung zum Generalstabschef. Sie war auch das Büro für seine persönlichen Schreiben. Ihr oblag es die Voraussetzungen für alle operativen Maßnahmen der Armee zu schaffen: Kriegsgliederung und Organisation des gesamten Heeres zu überwachen und Verbesserungen vorzuschlagen sowie Ausbildung, Bewaffnung und Einsatzfähigkeit der Verbände. Dem Chef der Opertionsabteilung oblagen die Beratung des Generalstabschefs, die Bearbeitung der operativen Pläne des Generalstabschfes und die Ausfertigung seiner Befehle. Während des Krieges wurde die Abteilung umfangreich erweitert. Chefs: Generalmajor Tappen Oberstleutnant Wetzell (seit 31. Aug. 1916) Operations-Abteilung B Unter der Operationsabteilung wurde zum 18. August 1916 noch eine Unterabteilung eingerichtet, die für die mazedonische und türkische Front zuständig war. Operationsabteilung II Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Feldmunitionschefs aufgelöst. Die Aufgaben des Munitions- und Geräteersatzes übernahm die Munitionssektion in die Operationsabteilung. Anschließend wurde die Munitions-Sektion mit der kriegswirtschaftlichen zur Operations-Abteilung II vereinigt. Chef: Oberst Bauer Nachrichtenabteilung, seit dem 20. Mai 1917 Abteilung Fremde Heere Sie war zuständig für die Verfolgung der militärischen Operationen im Ausland v.a. für die Kriegsführung der Feindstaaten. Dabei sammelte Sie vorrangig Informationen zu deren Organisation und Kräfteverteilung. Abteilung III b Ihre Aufgabe bestand in der Übermittlung der Nachrichten des Gegners. Dies geschah durch bei den Armeen und an geeigneten Punkten der Heimat eingesetzten Nachrichten-Offizieren. Zudem gab es freiwillige oder bezahlte Agenten im neutralen und im feindlichen Auslande und die Geheime Feldpolizei in den besetzten Gebieten. Nachrichtenmaterial lieferten darüber hinaus die Grenzpolizeistellen und die Feldpolizei, die auch zur Durchführung der Spionage diente. Die Stellen des Nachrichtendienstes und der Spionageabwehr im Heimatgebiet kommunizierten mit der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabes, die wiederum der Abteilung III b im Großen Hauptquartier unterstellt war. Die Richtlinien für den vaterländischen Unterricht wurde genauso von der Abteilung erlassen wie der eingerichtete Pressedienst, der die öffentliche Meinung steuern sollte. Politische Abteilung seit 10. Febr. 1916 Militärpolitische Abteilung Sie war für die militärpolitischen Angelegenheiten aller Staaten zuständig, bearbeitete Rechtsfragen und gab die Informationen an die Militärattachés weiter und die schriftführende Stelle in Friedensfragen. 2. Der Generalquartiermeister und ihm nachgeordnete Stellen Der Generalquartiermeister nahme alle Aufgaben zur Entlastung des Chefs des Generalquartiermeisters war, die sich unmittelbar auf die Operationen bezog. Dazu gehörte das gesamte Nachschub-, Etappen- und Eisenbahnwesen, Feldpost und Rechtspflege, Feldsanitäts- und Veterinärwesen. Generalquartiermeister Generalleutnant von Stein seit 14. Sept. 1914 Generalleutnant Hahndorff seit 16. Jan. 1916 Nachgeordnete Stellen Generalintendant des Feldheeeres Ihm oblag die Bereitstellung der Heeresverpflegung. Zudem bildete er die Spitze der Feld- und Truppenintendanturen. Mit Übergang zum Stellungskrieg kam die Überwachung der Ernährung im besetzten Gebiet hinzu. Insb. die Bodenbestellung und die dafür notwendige Beschaffung des landwirtschaftlichen Maschinenmaterials und die Nutzbarmachung des Ernteüberschusses für das Feldheer. Später kam die industrielle Nutzung der besetzten Gebiete hinzu. Für den Westen wurde noch eine neue Wirtschaftsabteilung mit Wirkung zum 5. Sept. 1916 eingerichtet. Die Wirtschaftsabteilung wurde mit Wirkung zum 1. Jan. 1917 verselbstständigt und erweitert und in Beauftragter des Generalquartiermeisters für den westlichen Kriegsschauplatz (B.d.G. West) eingerichtet. In seiner Verantwortlichkeit lag die Verwaltung, Bewirtschaftung und Nutzbarmachung der besetzten Gebiete im Westen. Zudem waren ihm unterstellt: - Generalwechselamt - Kunstsachverständiger für Denkmalpflege - Kriegsgefangenen -und Zivilarbeiterbataillone - elektrotechnische Werkstätte West - Artillerie- und Traingerät-Instandsetzungs-Werkstätten - Beute- und Sammelwesen (bis zur Unterstellung unter einen besonderen Beauftragten) Zu Beginn waren auch folgende Stellen dem Generalquartiermeister unterstellt: - Chef des Feldmunitionswesens - Chef der Feldtelegraphie - Chef des Feldeisenbahnwesens - Chef des Feldflugwesens - Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen Chef des Feldsanitätswesens Generalstabsarzt der Armee Prof. Dr. Schiernig leitete das Sanitätswesen im gesamten Kriegsgebiet als oberster Vorgesetzter des Sanitätspersonals. Seine Zuständigkeit umfasste: der Sanitätsdienst, die Pflege und den Abtransport der Verwundeten, die Verteilung der Lazarettzüge und Lazarettschiffe, Lazarette in der Heimat. Feldoberpostmeister Er beaufsichtigte das Postwesen auf allen Kriegsschauplätzen. Die Feldoberpost-Inspektionen West und Ost wurden zu seiner Entlastung errichtet. Zweite Kommandant des Großen Hauptquartiers Ihm oblag die Sicherheit und Versorgung des Hauptquartiers und die Kontrolle des Unterpersonals. Er befehligte die Infanterie- und Kavallerie-Stabswache, ein Landsturm-Bataillon, ein Feldgendarmerie-Kommando, Militärpolizei, je eine Kraftwagen-Funkenstation und Fernsprechabteilung, drei Ballonabwehr-Geschütze (später ducrh zwei Flugabwehr-Batterien ersetzt), einen Scheinwerferzug (später Ausbau zu einer Scheinwerferabteilung), die Feldintendantur des Großen Hauptquartiers nebst Feldkriegskasse, Kraftwagenpark, Feldpostamt, Zentrale für Postüberwachung West mit Postüberwachungsstelle des Großen Hauptquartiers, Marketenderei und Lesehalle. Geheime Feldpolizei Kooperierte eng mit der Abteilung III b. Während des Krieges kamen außerdem B.d.G.West noch eine ganze Reihe von Dienststellen zum Großen Hauptquartier hinzu. Der 1915 neu geschaffene Befehlshaber der Truppen wurde in Luxemburg verortet. Chef des Feldkraftfahrwesens Der Chef des Feldkraftfahrwesens wurde Ende des Jahres 1916 errichtet und dem Generalquartiermeister unterstellt. Er diente der Zentralisierung der Kraftfahrformationen. Er war nach Zustimmung des Generalqaurtiermeisters den Kraftfahrtruppen bei den Armee-Oberkommandos und die den Heeresgruppen im Westen zugeteilten Stabsoffziere weisungsberechtigt. Zum 17. Mai 1918 wurde der Stab des Kommandeurs der Kampfwagen-Abteilungen dem Chef des Kraftfahrwesens unterstellt. Beauftragter des Generalquartiermeisters für den östlichen Kriegsschauplatz Der B.d.G. Ost mit Sitz in Warschau war zuständig für die Nutzbarmachung des Landes im Verwaltungsgebiet des Oberbefehlshabers Ost und des Generalgouvernments Warschau. Militär-Bergwerks-Direktion Valenciennes Sie fiel seit September 1917 in die Zuständigkeit des Generalquartiermeisters. Die Bergwerksverwaltungen Mons und Valenciennes, die bis dahin dem Gouvernement Metz zugeordnet waren, wurden zu einer Militär-Direktion vereinigt. Die deutsche Vertretung im besetzten Italien Eingesetzt im Febuar 1918 in Udine mit Abtransport der 14. Armee. Sie diente Duchsetzung der deutschen Interessen bei der gemeinsam mit Österreich erworbenen Kriegsbeute. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten Der Kommandeur der 13. Kavallerie-Brigade und sein Stab sollte auf Grund des zunehmenden Pferdemangels den Pferdebedarf an der Ost- und Westfront regeln. Er wurde dem GQ zum 31. Dezember 1916 zugeteilt. Im Februar 1918 wurde er zum Beauftragten des Generalquartiermeisters in Pferdeangelegenheiten. Beauftragter des Generalquartiermeisters in Berlin Um wieder Handelsbeziehungen mit den ehemals russischen Gebieten aufbauen zu können, die aus den Verträgen mit den Verbündeten resultierten, war eine Abstimmung zwischen den Zentralbehörden und dem Generalstab notwendig. Er nahm außerdem die Aufsicht über die Ein- und Ausfuhrstellen war. Beauftragter des Generalquartiermeisters für das Beute- und Sammelwesen Dieser wurde mit Wirkung zum 1. Juni 1918 geschaffen. Bereits 1917 war es geregelt worden. Dieser war zur Verwaltung der Kriegsbeute und die Kontrolle der Dienststellen verantwortlich. General der Munitionskolonnen und Trains im Großen Hauptquartier Mit Zunahme der Formationen ging auch die waffentechnische Zusammenziehung einher, die im Juli 1918 geschaffen wurde. Ihre Aufgabe lag in der Verwendung der Einheiten, sie übte die Aufsicht über den technischen Dienst im Kriegsgebiet als auch in der Heimat aus und zeichnete für den Ersatz an Bespannung und Feldgerät verantwortlich. 3. Oberste Waffenbehörden Fußartillerie und Pioniere zählten zu den Spezialwaffen, ihre technische Ausbildung wurde von den Inspektionen überwacht. Der General der Fußartilerie im Großen Hauptquartier Er war Berater des Chefs des Generalstabes des Feldheeres für die technischen Fragen und den Einsatz der schweren Artillerie. Zudem prägte er die Ausbildung in er Heimat. Ihn unterstand der später eingerichtete "Inspekteur des Artillerie-Meßwesens" und der "Stabsoffizier für schweres Flachfeuer". Zunächst hatte er keinen direkten Einfluss auf den General der Artillerie. Dies änderte sich auch nicht als die OHL zur Vereinheitlichung der Artillerie statt der "Feldartillerie-Brigade-Kommandeure" und Generale der Fußartillerie die Einheitsstäbe "Generale von der Artillerie" einführte. Damit erfolgte seine Benennung in "General von der Artillerie Nr. 1". Einen Monat später wurde er "Generalinspekteur der Artillerieschießschulen". Ihm oblag die Leitung der Schießausbildung der gesamten Feld- und Fußartillerie im Feld und in der Heimat. Generalinspekteure: Geneneral der Artillerie von Lauter (bis zum 15. Okt. 1917) Generalleutnant Ziethen Der General vom Ingenieur- und Pionierkorps im Großen Hauptquartier Er war oberster Waffenvorgesetzter während des Krieges zunehmenden und sich spezialisierenden Formationen der Pioniere. Er beriet den Chef des Generalstabes des Feldheeres und war verantwortlich für die organisatorische und technische Weiterentwicklung der Pioniere. Die Sonderdienste der Pioniere, wie die seit Ende 1915 existierenden Inspizienten des Minenwerfergeräts, der 1916 geschaffene Inspekteur der Gasregimenter und der im Mai 1918 errichtete Inspizient der Pionier-Nahkampfmittel. Im August 1918 erhielt er die Bezeichnung General der Pioniere beim Chef des Generalstabes des Feldheeres. General der Pioniere: General der Infanterie von Claer bis zum 2. Juli 1916 Generalmajor Marschall von Bieberstein seit 28. Aug. 1918 Der Chef des Feldmunitionswesens Dieser unterstand zunächst dem Generalquartiermeister. Zu seinen Aufgaben gehörte die vom Kriegsministeriun bereitgestellte Munition in Verbindung mit dem Feldeisenbahnchef sowie den Geräteersatz auf Grund der Bedarfsmeldungen der Armee-Oberkommandos und der Etappeninspektion zu koordinieren. Darüber hinaus war er für die Planung des Bedarfes der Armeeoberkommandos und der Etappeninspektionen und dessen Meldung an das Kriegsministerium zuständig. Mit Wirkung zum 10. Mai 1915 wurde er direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Damit sollte eine enge Abstimmung mit der Operationsabteilung gewährleistet werden. Am 23. September 1916 wurde die Stelle des Chefs des Feldmunitionswesens aufgelöst. Seine Aufgaben wurden von der Operationsabteilung wahrgenommen. Der Chef der Feldtelegraphie Der Chef der Feldtelegraphie war während der ersten drei Kriegsjahre beim Generalquartiermeister angesiedelt. Er leitete die gesamten Nachrichtentruppen und Nachrichtenmittel des Feldheeres. Während des Krieges wurden die Nachrichtenformationen stark ausgeweitet, welches die Heeresleitung unter Hindenburg dazu veranlasste eine Neuorganisation durchzuführen. Es wurde zur Entlastung des Feldtelegraphiechefs ein General der Telegraphentruppen für den westlichen, östlichen und südöstlichen Kriegsschauplatz geschaffen. Diese Generale waren dem Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Es erfolgte eine erneute Umstrukturierung des Nachrichtenwesens bei der der Chef der Feldtelegraphie unterstellt. Eine erneute Organisationsänderung wurde der Chef der Feldtelegraphie zum "Chef des Nachrichtenwesens" und direkt dem Chef des Generalstabes des Feldheeres unterstellt. Zudem wurde er kommandierender General. Er war nun verantwortlich für Organisation, Verwendung, Ausbildung, Stellenbesetzung, Ersatz, Nachschub, technische Erfordernisse und den gesamten deutschen Funkentelegraphie-Verkehr. Chefs: Generalmajor Balck Oberst von Wolff seit 7. Dez. 1914 Generalmajor von Hesse seit 9. Apr. 1917 Der Chef des Feldeisenbahnwesens Er war zunächst dem Generalquartiermeister unterstellt. Erst mit Ablösung im Oktober 1916 wurde er dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt. Zu seinen Aufgaben gehörte das komplette Eisenbahnwesen und die Nutzung der Wasserstraßen. Beim Oberbefehlshaber Ost wurde er durch den Feldeisenbahnchef Ost vertreten. Bahnbeauftragte gab es auch bei den Etappenkommandos und den Etappen-Inspektionen, später kamen bevollmächtigte Generalstabsoffiziere bei den verbündeteten Staaten in Konstantinopel, Sofia, Wien, seit Mitte 1916 auch bei den Heeresgruppen. Weitere Straffungen der Organisation wurden durch die Schaffung selbstständiger Eisenbahntransport-Abteilungen, die ihren Sitz im Großen Hauptquartier in Kowno und in Pleßhatten, geschaffen. Chefs: Generalmajor Groener bis 31. Okt. 1916 Oberst Freiherr von Oldershausen Chef des Kriegsvermessungswesens Mit dem Stellunskrieg und der Fertigung unterschiedlichster Karten wurde das Kriegsvermessungswesen zunehmend bedeutender. Der Chef des Kriegsvermessungswesen sollte diese Aufgabe steuern. Deshalb wurde die Behörde im Juli 1915 geschaffen. Diesem waren alle Einheiten des Vermessungswesens unterstellt. Je nach Bedarf wurden dazu Stabsoffziere des Vermessungswesens den Armeeoberkommandos im Westen und den Heeresgruppen im Westen zugeteilt. Chef des Feldflugwesens Während man den Heeresluftschiffen überlegen war, lag man mit den Fliegern hinter Frankreich zurück, bei den Fesselballons war man in etwas gleich aufgestellt. Um die Luftstreitkräfte effizienter zu gestalten, wurde 1915 der Chef des Feldflugwesens beim Generalquartiermeister eingerichtet. Er leitete die Flieger, die Feldluftschiffer und den Wetterdienst. Für die Flugabwehr, die zur Artillerie zählte, wurde am 1. Juli 1915 ein Inspekteur der Ballonabwehr-Kanonen beim Generalquartiermeister geschaffen. Durch Allerhöchste Kabinettsordrre wurde am 8. Oktober 1916 Generalleutnant Hoppner zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte ernannt und der bisherige Chef des Feldflugwesens, Oberstleutnant Thomsen, zu seinem Generalstabschef. Dem Kogenluft waren sämtliche Formationen der Flieger, der Luftschiffer, der Flugabwehr und des Wetterdienstes im Feld und in der Heimat unterstellt. Außenstellen Militärbevollmächtigte bei den Verbündeten Kriegspresseamt Dieses wurde im Oktober 1915 dem Chef des Generalstabes direkt unterstellt. Diesem wurde auch die Oberzensurstelle eingegliedert, die bisher organisatorisch bei den stellvertretenden kommandierenden Generalen war. Die Aufgaben des Kriegspresseamtes waren die bessere Zusammenarbeit der Heimatbehörden mit der Obersten Heeresleitung auf dem Gebiete der Presse, die Auskunftserteilung an die Behörden und die Presse und die gleichmäßige Handhabung der Presseaufsicht. Ihr oblag auch die Weiterleitung der Zensurrichtlinien an die Zensurstellen. Das Presseamt hatte zu allen Dienststellen Kontakt, der sonst übliche Instanzenweg existierte hierbei nicht. Es war in eine Auskunfststelle, eine Auslandsstelle und die Oberzensurstelle gegliedert.Im Oktober 1918 wurde das Kriegspresseamt dem Kriegsministerium unterstellt. Militärische Stelle des Auswärtigen Amtes Die Stelle wurde am 1. Juli 1916 eingerichtet, die der Obersten Heeresleitung unterstellt, organisatorisch jedoch dem Auswärtigen Amt, der Abteilung III b des stellvertretenden Generalstabs, dem Kriegspresseamt, dem Kriegsministerium, dem Admiralstab und dem Reichsmarineamt unterstellt war. Sie war für die Abwehr feindlicher Propaganda und für die deutsche Propaganda im In- und Ausland zuständig. Am 30. Januar 1917 wurd eine "Bild- und Photostelle eingerichtet, welche im April 1917 als "Bild- und Filmamt" etatisiert wurde. Im Dezember 1917 erfolgte die Gründung der Universum Film AG auf Initiative des Bild- und Filmamtes und wurde zur Aufklärung eingesetzt. Das Bild- und Filmamt wurde im Januar 1918 administrativ dem Kriegsministerium unterstellt. Es blieb jedoch weiterhin der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes weisungsbefugt. Die Organisation des Großen Generalstabs ab 1. Februar 1919 Chef des Generalstabes des Feldheeres (9) Zentralabteilung Chef der Landesaufnahme Generalstabsabteilungen Abteilung Fremde Heeres (F) Eisenbahnabteilung (E) Kriegswirtschaftiche Abteilung (Kriweis) Wirtschaftliche Abteilung (W) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 1) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 2) Kriegsgeschichtliche Abteilung (K 3) Bestandsbeschreibung: Das Bundesarchiv besitzt vereinzelte vervielfältigte Organisationsunterlagen sowie Anordnungen, Merkblätter und Ausarbeitungen aus den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen, aber auch einzelne Unterlagen zu Ereignissen des Ersten Weltkrieges und Formationsverzeichnisse des Feldheeres. Von der Eisenbahnabteilung sind einige Akten über einzelne Projekte, vom Chef des Stellvertretenden Generalstabes vervielfältigte Nachrichten der Vermessungsabteilung über die Auswertung von Luftaufnahmen erhalten. Die Akten des Generalstabes sind durch Kriegseinwirkung 1945 beim Brand des Heersarchivs in Potsdam zum allergrößten Teil vernichtet worden. Erhalten geblieben sind lediglich splitterhaft überlieferte Einzelstücke. Anfang 1994 gelangte nochmals ein großer Teil von Unterlagen zum Bestand. Diese Aktenreste befanden sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR. Der Amtsdrucksachenbestand PHD 7 wurde aufgelöst und in den Bestand überführt. Die großformatigen Pläne und Karten wurden aus den Akten entnommen, in Kartenmappen gelegt und dem Bestand angegliedert. Der Bestand wurde mit Ausnahme der Amtsdrucksachen (alt PHD 7) und der Großformate mikroverfilmt. Für die Benutzung stehen Mikrofilme zur Verfügung. Inhaltliche Charakterisierung: Ausgehend vom Aufgabenbereich enthält der Bestand Unterlagen über Organisation und Geschäftsverteilung, über militärische Maßnahmen ausländischer Staaten und Abwehrmaßnahmen deutscher Stellen, Aufklärungsberichte und Nachrichten über fremde Heere, Auswertung von Gefangenenaussagen sowie zu Einsatz, Verwendung und Stärke der Fußartillerie im Kriege. Zudem liegen vereinzelt vervielfältigte Organisationsunterlagen sowie Befehle, Anordnungen, Mitteilungen, Merkblätter und Ausarbeitungen aus verschiedenen Zuständigkeitsbereichen, aber auch einzelne Nachrichten über Kriegsereignisse aus dem Ersten Weltkrieg vor. Von der Eisenbahnabteilung des Großen Generalstabes ist ein Rest von Einzelfallakten über Eisenbahnprojekte erhalten geblieben. Vom Chef des Stellvertretenden Generalstabes sind vervielfältigte Nachrichten der Vermessungsabteilung über die Auswertung von Luftaufnahmen überliefert. Von den Akten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges blieben Abschriften in ganz geringem Umfang im Nationalarchiv in Washington erhalten. Mehrausfertigungen davon sind hierher abgegeben worden. Ersatzüberlieferungen, z.B. von grundsätzlichen Erlassen, Befehlen oder Schriftwechsel preußischer Militär- und Kommandobehörden, die an zivile oder militärische Behörden der Einzelstaaten gingen, findet man in den Beständen der entsprechend zuständigen Landesarchive, insbesondere Bayern, Württemberg, Baden sowie Sachsen. Erschließungszustand: Invenio Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 37,0 lfm 1006 AE Zitierweise: BArch, PH 3/...

            Gruppe: 1 - Nachlässe und Sammlungen
            Gliederung
            Teil von Archiv der FZH (Archivtektonik)

            Die umfangreiche Gruppe der Personalia ist erst zum Teil verzeichnet. 2006 ist eine große Sammlung (28 lfm) mit personenbezogenen Presseausschnitten hinzugekommen, die vom Archiv des Gruner und Jahr Verlagsan die FZH abgegeben wurde. Der alphabetisch gut geordnete Bestand ist noch nicht in die Beständeübersicht integriert, steht aber zur Nutzung bereit. Bei den Nachlässen und persönlichen Sammlungen wird auf Personen konzentriert, die keine herausragenden öffentlichen Funktionen ausübten. Hervorzuheben ist der umfangreiche Nachlass Otto Piehls zu seinen Exiljahren in Dänemark / Schweden, seiner Rückkehr in die BRD und seiner Tätigkeit für die IG Metall. Auspersönlicher Verbundenheit vermachte er seine Unterlagen der FZH. Zahlreiche Briefnachlässe gelangeten durch Schenkungen von Flohmarktkäufen an unser Achiv. Sie sind nur anonymisiert zu verwenden und erscheinen in der Beständeübersicht als 11/anonym + fortlaufende Nummer. Sie bilden alltagsgeschichtlich interessante Quellen, sind aber meist sehr umfangreich, so dass durch aussagekräftige Bestandsbeschreibungen deutlich werden muss, für welche Fragestellungen sich eine Durchsicht lohnt. Eine Sonderform von Nachlässen bilden die Abschriften des über Jahrzehnte geführtenTagebuchs der Hamburger Lehrerin Luise Solmitz und die Transkripte der Diensttagebücher des Regierenden Bürgermeisters Carl Vincent Krogmann. Die Originale liegen im Staatsarchiv Hamburg, die Abschriften wurden in den 1950er Jahren in der ersten Forschungsstelle angefertigt und dürfen weiterhin hiereingesehen werden. Die Sammlungen verteilen sich auf fünf thematische Schwerpunkte, unter denen sie auchin dieser Übersicht auftauchen: NS-Verfolgte und christlich-jüdischer Dialog, Arbeiterbewegung und politische Organisationen, Nationalsozialismus, Friedensbewegung, Geschichte der Sexualität. Der letztgenannte Bereich hat sich aus internationalen Forschungskontakten entwickelt: Prof. Dr. Elizabeth Heineman (University of Iowa) vermittelte 2003 die Sammlungen der persönlichen Referentin von Beate Rotermund (Uhse) an das Archiv der Forschungsstelle. Ergänzt wurden sie um Firmenpapiere und eine Literatursammlung zweier andere Unternehmer aus der Erotik-Branche. Eine wichtige Sammlung in der Gruppe Arbeiterbewegung bildet das aus dem ABA-Archiv Kopenhagen übernommene Depositum zur KPD(O) / IVKO, in dem sich wichtige Unterlagen zur Biographie der Gründungsmitglieder Prof. Dr. August Thalheimer und Heinrich Brandler befinden. Die Verzeichnung des Bestands und der zahlreichen Nachlieferungen ist noch nicht abgeschlossen. Das Hans-Schwarz-Archiv zur Geschichte der Konzentrationslager Dachau und Neuengamme beinhaltet auch die Sammlungen und Manuskripte von Gertrud Meyer zu Verfolgung und Widerstand in Hamburg. Im Herbst 2007 wurden die Teile zum KZ Neuengamme an die dortige Gedenkstätte abgegeben. Aus Ablieferungen anderer Archive gelang es, den in der FZH verbliebenen Bestand um einen persönlichen Teilnachlass von Hans Schwarz und Gertrud Meyer zu ergänzen. Weitere große Sammlungen bilden die Archive der "Notgemeinschaft der durch die Nürnberger Gesetze Betroffenen" und der "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit". Von Herrn Erhart Lotter erhielten wir 2012 eine weitere Nachlieferung aus seinem Arbeitsdienst-Archiv, das jetzt fast vollständig in das FZH-Archiv gelangt ist und einen wesentlichen Zugang in der Gruppe "Nationalsozialismus" bildet. Es enthält auch Dokumente zum Arbeitsdienstgedanken in internationaler Perspektive und zum Freiwilligen Arbeitsdienst (FAD), sein Schwerpunkt liegt jedoch auf dem deutschen Reichsarbeitsdienst (RAD). In der Untergruppe "Friedensbewegung" ist auf die Archive der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) und der DFG-IDK (Deutsche Friedensgesellschaft-Internationale der Kriegsdienstgegner e.V.) hinzuweisen. Das letztgenannte Archiv wurde der FZH vom Fritz-Küster-Archiv in Oldenburg überlassen.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 76 [Ve], Ve Sekt. 1 Abt. VII Nr. 62 d · Akt(e) · 1932 - 1933
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält: - Anerkennung bzw. Ablehnung der Anerkennung von Wochenschauen als volksbildend, darunter "Fox Tönende Wochenschau", "Emelka Ton-Woche", "Deuling Ton-Woche", "Ufa Ton-Woche" sowie "Deutsche Woche" - Anerkennung von Filmen als volksbildend, darunter "Parkanlagen", "Unvergessenes Land. Ein Film deutscher Not", "Siebenbürgen, Land des Segens", "Der Müggelsee und seine Umgebung", "Wie entsteht ein Trickfilm", "Danzig, die deutsche Stadt", "Mit Graf Zeppelin in die Arktis", "Gefiederte Räuber", "Vom Tabaksblatt zur Zigarette", "Orchideen- und Kaktusblüten", "Sport an See und Strand", "Preußen. Über die Oberländischen Seen zu den Geneigten Ebenen", "Inseln unter dem Kreuz des Südens", "Die Kunst des Segelfluges", "Aus der Werkstatt des Kunsttöpfers. Das Entstehen Einer Tonvase", "Der Flughund", "Blühende Blumen", "Oberbayerische Volkstänze", "Carrara, die Marmorwerkstatt der Welt", "Die Eroberung der Meerestiefe", "Hans pass auf!", "Der Mensch. Was man über sich wissen muss", "Spaziergang in Potsdam", "Das steinerne Antlitz von Potsdam", "Dassan, die Insel der 5 Millionen Pinguine", "Baby", "Der Einsiedlerkrebs", "Tierköpfe", "Das Weltkonzert I. Ouvertüre zu der Oper Wilhelm Tell von Gioacchino Rossini", "Menschen im Busch", "Silberne Meeresbeute", "Maschinen arbeiten für dich", "Kinderland - Sonnenland", "Winter im Bayerischen Allgäu", "Winter in Garmisch-Partenkirchen", "Winterfreuden in Bayern", "Im Bayerischen Skiparadies zwischen Bayerisch Zell und Berchtesgaden", "Alte und neue Zeit in der Mark", "Oberon Ouvertüre. Das Weltkonzert II", "Hochstraßen der Luft", "Weltkonzerte IV. Vorspiel zu den Meistersingern von Nürnberg", "Gesundheit, Arbeit, Glücklich sein", "Eine Johann Strauß Phantasie", "Du und ich - wir alle! Erster Film: Tratsch", "Weltkonzert III. An der schönen blauen Donau", "Hitlers Aufruf an das deutsche Volk", "Der Choral von Leuthen", "Reichskanzler Adolf Hitler spricht", "Der Läufer von Marathon", "Danzig", "Gipfelstürmer", "Die Himmelsflotte", "Deutscher Reitersieg in Rom", "Die Tote Stadt", "50 Jahre Fernsprechen in Deutschland", "Wassersport und Wasserwandern", "100 Jahre deutscher Zoll", "Der erste Tagesausflug nach Afrika", "Dorfjugend", "Aus Deutschlands Bronzezeit", "Die Herrgottsschnitzer von Oberammergau", "Simba, der König der Tiere", "Jenseits der Weichsel", "Mit der bayerischen Zugspitzbahn ins deutsche Alpenparadies", "Es grüne die Tanne - es wachse das Erz", "Weimar. Die Stadt der deutschen Dichter", "Filmurkunden von Deutschlands Eroberung der Luft", "Vom Wildentenvolk", "Ausflug nach Helgoland", "Potsdam. Vom Aufbau einer Stadt", "Das Ringen um Verdun", "Hitlerjunge Quex", "Von deutschen Domen", "Deutscher Frühling", "Klingende Täler und Berge", "Erntezeit", "Kagami", "Der Weltkrieg. II. Teil", "Mit Kreuzer Königsberg in See", "Der Weg ins Dasein", "Deutsche Glocken am Rhein", "Der Goldfisch und seine Verwandlung", "Ein heimlicher Geselle. Vom Zwergtaucher", "Molche", "Was wissen Sie vom Holzschnitt?", "O Täler weit, o Höhen", "Entstehung der Alpen", "Mit Theodor Fontane durch die Mark Brandenburg", "Abrüstung", "Terror oder Aufbau", "Fleißige Hände in sonnigen Tälern", "Alpenblumenmädchen", "Ein Tag in den Alpen", "Sprechende Erde", "Flug ins Blaue", "Dorschfang auf den Lofoten", "Ein Weg von vielen", "Der klassische Rhein", "Vom Kiebitz", "Congorilla", "Der Weltkrieg", "Schokolade", "Im Schlesierland marschieren wir", "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen", "Erntedanktag ?Bückberg 1. Oktober 1933", "Siebenmal um die Welt in einer Sekunde", "Der junge Rhein", "Von Gämsen und Steinböcken", "Wolkenkratzer in Südarabien", "Glaskunst in Rübezahls Reich", "Hans Westmar. Einer von vielen", "Irgendwo in Deutschland", "Der Weihnachtsmann klopft an", "Die Brücke nach Afrika", "Blut und Boden", "Unbekannte Mark. Prenzlau, ein märkisches Rothenburg", "Bayerische Heimat", "Flüssiges Gold" sowie "Der Sieg des Glaubens" - Ablehnung der Anerkennung von Filmen als volkbildend, darunter "Schwimmen und Springen", "Vollblutzucht", "Kreuz und quer durchs schöne Schlesien", "Ein Frühlingstag", "Hell oder dunkel - eine brennende Frage", "Norwegische Fjorde", "Arosa, das Ski- und Sonnenparadies der Schweiz", "Turner heraus", "Die Stadt ohne Stufen", "Thermalbad Hofgastein", "Mutter", "Das Wachstum des Getreides", "Wunder der Zeitlupe", "Wunder der flüssigen Luft", "Räuber in der Natur (Fleischfressende Pflanzen)", "Der indische Schlangentöter", "Frohburg, die alte Töpferstadt", "Vom deutschen Nationalgetränk", "Eines Pferdes Werdegang", "Die elf Schillschen Offiziere", "Ein Spaziergang in Potsdam", "Leuna-Benzin, eine deutsche Leistung", "Kris. Das flammende Schwert", "Wasserkraft - Leben schafft", "Nordische Naturwunder. Die Westküste Norwegens", "Von Rudern und Paddeln", "Vom Atlantischen über die Kordilleren zum Stillen Ozean", "Tierinstinkte", "Iglo. Das ewige Schweigen", "Twist im Tierreich", "Wandernde Tiere aus fernen Zonen", "Allerlei Jugend", "Siegfried", "Familienidyll im Urwald des Amazons", "Des Bleistifts Werdegang", "Rund um Afrika", "Thunfischfang im Mittelmeer", "Panzerechsen", "Dalmatinische Reise", "Schubert-Lieder", "Trenck", "Kinder tanzen", "Deutsche Reichswehr-Manöverbilder", "Tag der deutschen Hausmusik im Reiche", "Paramount Sammelmappe I", "Ein Oktobertag in Bacharan", "Der Choral von Leuthen", "Marschall Vorwärts", "Schlesien", "Blutendes Deutschland", "Berlin. Rhythmus der Großstadt", "Friseurkunst", "Der 1. Mai 1933, der Feiertag der nationalen Arbeiten", "Deutschland ist erwacht", "Wir reisen an den Rhein", "Deutsche Arbeit, deutscher Wein sollen eng verbunden sein", "Tierzucht im Wasser", "Treibende Kräfte", "Die Stadt der Wagen und Zelte", "Schüsse an der Grenze", "Heidefahrt", "Unser täglich Brot", "Der Mittelrhein von Kaiserwerth bis Koblenz", "Das Industriegebiet an der Ruhr", "Der Stoffdruck", "Wotans Abschied und Zauber", "Kinderjahre - Lernjahre", "Schloss Thorstein", "Pori", "Der Weltkrieg. I. Teil. Des Volkes Heldengang", "Arbeit und Poesie an der unteren Ruhr", "Das sagenumwobene Rheinburgen-Gebiet", "Jede Zeit schafft ihr Kleid", "Ein Besuch in Kopenhagen", "Oberingenieur Dreyers Autoreise durch die amerikanischen Nationalparks", "Gehetzte Menschen suchen Erholung", "Ringende Menschen", "Affenstreiche", "Achtung Gefahr", "Die Reise nach der Sahara", "Deutsches Vollblut", "Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt", "Aus dem Reich der Töne", "Abenteuer auf dem Meeresgrund", "Weimar. Der Ehrentag der nationalsozialistischen Regierung in Thüringen", "Die Stimme des Vatikans", "Die Antike um Rom", "Perlen des Thüringer Waldes", "Das Rauhe Haus in Hamburg", "Die Siebengebirge", "Das Ahrtal", "Das Laacherland", "Kultur, Natur und Technik im Zugspitzgebiet", "Das schaffende und schöne Deutschland", "Mit Elly Beinhorn zu den Deutschen in Südwest-Afrika", "Einer für alle - alle für einen!", "Burgen am Rhein", "Die Insel Malta", "Die Wallfahrt zu Heiligen Rock in Trier", "Vor den Toren Berlins", "Nord - Süd", "Forschungsfahrt zu Höhlenwundern", "Deutschland zur Luft", "Buddhas im Dschungel", "Hinaus ins Freie", "Des großen Königs glücklichste Zeit", "Schwarzwaldzauber", "Deutsche Kulturstätten. Am Bodensee", "Deutsche Landschaften. Die Lüneburger Heide", "Wasser hat Balken", "Milch, die Quelle der Volkskraft" sowie "Friseurkunst. Ein Kulturfilm über Haartracht und Haarpflege"; I. HA Rep. 76, Ve Sekt. 1 Abt. VII Nr. 62 d Bd. 2 nicht überliefert

            Handakte
            88 · Akt(e) · 1941
            Teil von Archivamt für Westfalen

            Enthält unter anderem: - KVR Petri an Prof. Dr. Heydrich, Direktor des Rautenstrauch-Joestmuseums, Köln: Durchführung kolonialwissenschaftlicher Forschungen im Kongo-Museum Tervuren; o.O., 25.08.1941, (kult/wiss), S. 017 Umfang : 01 cm. Bestellsignatur : 914/88. Altsignatur : T.V.1.1-T.V.88. Bemerkung : Aktenbeschriftung: [Es lag kein Aktenumschlag vor].

            Handakte
            132 · Akt(e) · 1941
            Teil von Archivamt für Westfalen

            Enthält unter anderem: - KVR [Textor] an den Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek Berlin: Ankauf von Kolonialkarten durch die Staatsbibliothek; o.O., 30.12.1941, (kult/wiss), S. 005 - Vermerk von KVR Petri über Gespräche mit Hubermont, Generalsekretär der C.C.W. (Verhältnis zwischen C.C.W. und Wallonischen Kulturrat), Dozent van Dingenen, Universität Löwen (Konflik mit der Universität) und Prof Maes, Direktor des Kolonialmuseums in Tervueren (Vorträge von Maes in Bonn und Frankfurt); o.O., 27.12.1941, (kult), S. 029 - Bescheinigung von KVR Petri für Prof. Dr. Paul Ledoux (Universität Brüssel/Universität Hamburg) zur Unterstützung des Auftrags der Erwerbung verschiedener Sammlungsgegenstände und Demonstrationsobjekte in Belgien für den Lehrstuhl für Weltforstwirtschaft und koloniale Walderschließung an der Universität Hamburg; o.O., 19.12.1941, (kult/wiss), S. 080 - KVR Petri an Prof. Dr. A. Burssens, Melle/Gent: Wiederzulassung der kolonialwissenschaftlichen Zeitschrift "Kongo Overzee"; o.O., 15.12.1941, (kult/bildg), S. 139. Umfang : 01 cm. Bestellsignatur : 914/132. Altsignatur : R.II.1-R.II.99.1. Bemerkung : Aktenbeschriftung: Dr. Petri, Handakten, vom: 11.12.1941 bis 31.12.1941, No. 8 Ausrissspuren: Vor S. 052, hinter S. 064, S. 100, S. 107, S. 129, S. 139.

            Handakte des MVR van Bürck
            BArch, RW 35/825 · Akt(e) · 1942
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Diamantenrequirierung; Richtpreise für Diamanten; Bergbau in Französisch-Guinea und Sierra Leone; Diamantenminen in Dakar; Bekämpfung des Schwarzmarktes

            BArch, R 86/5825 · Akt(e) · 1893-1908
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Gesundheitliche Kontrolle der einen deutschen Hafen anlaufenden Seeschiffe, 1894, 1897; Entwurf des Programms der deutschen Abtheilung für Gesundheitspflege, Wohlfahrtspflege und Arbeiterversicherung auf der Weltausstellung in Paris 1900, 1898; Niederlassung eines deutschen Arztes in Tanger, 1900; Desinfektionsanweisungen bei menschlichen und thierischen Infektionskrankheiten, 1900

            Handakten Prof. Dr. Hasse: Bd. 2
            BArch, R 8048/3 · Akt(e) · Jan. 1893 - Juli 1894
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Bericht über die Lage in Südwestafrika und Togo, Burenfrage Vertraulicher Aufruf zum Beitritt zu der am 15. Jan. 1893 gegründeten Nationalpartei Vorschläge des Verbandes an Reichskanzler v. Caprivi zu den Abmachungen mit Frankreich über die Grenzen des Hinterlandes von Kamerun, Febr. 1894 Verzeichnis der Ortsgruppen, deren Vorstände und Vertrauensleute

            Handel auf Samoa: Bd. 1
            BArch, R 1001/2539 · Akt(e) · (1987) Dez. 1892 - Nov. 1896
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Diplomatic and Consular reports on trade and finance. Western Pacific. Report for the year 1893 on the trade of Samoa. London 1894

            BArch, R 1001/2547 · Akt(e) · Sept. 1887 - Jan. 1893
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Correspondence relating to proposals for an international agreement regulating the supply of arms, ammunition, alcohol, and dynamite to Natives of the Western Pacific. London 1887 Australian (No. 150). Draft international declaration for the protection of Natives in the Islands of the Pacific Ocean (1892)