Bestand Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Friedensburg, F. - Friedensburg, Ferdinand (Bestand)

Bereich "Identifikation"

Signatur

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Friedensburg, F.

Titel

Friedensburg, Ferdinand (Bestand)

Datum/Laufzeit

Erschließungsstufe

Bestand

Umfang und Medium

Bereich "Kontext"

Bestandsgeschichte

Der Teilnachlass des Professors für Bergwissenschaft, stellvertretenden Oberbürgermeisters von Berlin und Politikers Ferdinand Friedensburg wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1975 von Herrn Alfred E. Fontenay (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) als Geschenk übergeben (Acc. 68/75). Der Hauptnachlass befindet sich im Bundesarchiv in Koblenz (siehe Das Bundesarchiv und seine Bestände, Boppard am Rhein 1977, S. 535). Zu dem Nachlass gehören ferner zwei Bücher 1. Ferdinand Friedensburg, der Bahnbau nach Bischofswerder, Rosenberg 1921 2. Ferdinand Friedensburg, Die subsudetische Braunkohlenformation im Flußgebiet der Glatzer Neisse, Breslau 1911, die an die Bibliothek abgegeben wurden und eine Notgeldsammlung, Münzen und Medaillen. Die Verzeichnung wurde von der Archivoberinspektorin Sabine Preuß angefertigt. Berlin-Dahlem, November 1978 Heidemarie Nowak Lebenslauf: Ferdinand Friedensburg (1886 - 1972) (vgl. Wer ists, Bd. 15, Berlin 1969, S. 489) 11.11.1886 geboren in Schweidnitz/Schlesien Besuch des Gymnasiums Steglitz in Berlin, Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Berlin. Bergakademie Berlin (Studium der Bergbauwissenschaften) 1911 Promotion in Breslau 1914 Bergassessor in Berlin 1917 Ehe mit Nelly, geb. Schilling 1921 - 1925 Landrat in Rosenberg/Westpreußen 1925 - 1927 Polizeivizepräsident in Berlin 1927 - 1933 Regierungspräsident in Kassel 1933 Entlassung; dann schriftstellerische Tätigkeit 1935 Gestapohaft seit 1945 Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin und 1945 - 1946 in der Deutschen Zentralverwaltung der Brennstoffindustrie in der sowjetischen Besatzungszone tätig 1946 - 1951 Stellvertretender Oberbürgermeister von Groß-Berlin, Domherr zu Brandenburg 1948 - 1950 Stadtverordneter 1948 - 1952 Mitglied des Abgeordnetenhauses (CDU) 1952 Dozent der Hochschule für Politik und Präsident, ebenda 1952 - 1965 - Vertreter Berlins im Deutschen Bundestag 1953 Professor für Bergwissenschaft, TU Berlin 1954 - 1965 Mitglied des Europa-Parlaments 1962 Alterspräsident seit 1963 Vorsitzender der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin 11.3.1972 gestorben Literaturhinweise: 1. F. A. Brockhaus, Bd. 6, Wiesbaden 1968, S. 599 2. Ferdinand Friedensburg, Die Weimarer Republik, Berlin 1946 3. Ferdinand Friedensburg, Die Verelendung der Sowjetzone, Rede von Ferdinand Friedensburg am 25.9.1950 in Berlin, Bonn 1950 4. Ferdinand Friedensburg, Lebenserinnerungen, Frankfurt/Main 1969 5. Wer ists, Bd. 15, Berlin 1969, S. 489 Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1886 - 1972 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

Abgebende Stelle

Bereich "Inhalt und innere Ordnung"

Eingrenzung und Inhalt

  • description: - Der Teilnachlass des Professors für Bergwissenschaft, stellvertretenden Oberbürgermeisters von Berlin und Politikers Ferdinand Friedensburg wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1975 von Herrn Alfred E. Fontenay (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) als Geschenk übergeben (Acc. 68/75). Der Hauptnachlass befindet sich im Bundesarchiv in Koblenz (siehe Das Bundesarchiv und seine Bestände, Boppard am Rhein 1977, S. 535). - - Zu dem Nachlass gehören ferner zwei Bücher - - 1. Ferdinand Friedensburg, der Bahnbau nach Bischofswerder, Rosenberg 1921 - 2. Ferdinand Friedensburg, Die subsudetische Braunkohlenformation im Flußgebiet der Glatzer Neisse, Breslau 1911, - - die an die Bibliothek abgegeben wurden und eine Notgeldsammlung, Münzen und Medaillen. - - Die Verzeichnung wurde von der Archivoberinspektorin Sabine Preuß angefertigt. - - Berlin-Dahlem, November 1978 - Heidemarie Nowak - - - Lebenslauf: Ferdinand Friedensburg (1886 - 1972) (vgl. Wer ists, Bd. 15, Berlin 1969, S. 489) - - 11.11.1886 geboren in Schweidnitz/Schlesien - Besuch des Gymnasiums Steglitz in Berlin, Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Berlin. Bergakademie Berlin (Studium der Bergbauwissenschaften) - 1911 Promotion in Breslau - 1914 Bergassessor in Berlin - 1917 Ehe mit Nelly, geb. Schilling - 1921 - 1925 Landrat in Rosenberg/Westpreußen - 1925 - 1927 Polizeivizepräsident in Berlin - 1927 - 1933 Regierungspräsident in Kassel - 1933 Entlassung; dann schriftstellerische Tätigkeit - 1935 Gestapohaft - seit 1945 Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin und - 1945 - 1946 in der Deutschen Zentralverwaltung der Brennstoffindustrie in der sowjetischen Besatzungszone tätig - 1946 - 1951 Stellvertretender Oberbürgermeister von Groß-Berlin, Domherr zu Brandenburg - 1948 - 1950 Stadtverordneter - 1948 - 1952 Mitglied des Abgeordnetenhauses (CDU) - 1952 Dozent der Hochschule für Politik und Präsident, ebenda - 1952 - 1965 - Vertreter Berlins im Deutschen Bundestag - 1953 Professor für Bergwissenschaft, TU Berlin - 1954 - 1965 Mitglied des Europa-Parlaments - 1962 Alterspräsident - seit 1963 Vorsitzender der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin - 11.3.1972 gestorben - - - Literaturhinweise: - - 1. F. A. Brockhaus, Bd. 6, Wiesbaden 1968, S. 599 - - 2. Ferdinand Friedensburg, Die Weimarer Republik, Berlin 1946 - - 3. Ferdinand Friedensburg, Die Verelendung der Sowjetzone, Rede von Ferdinand Friedensburg am 25.9.1950 in Berlin, Bonn 1950 - - 4. Ferdinand Friedensburg, Lebenserinnerungen, Frankfurt/Main 1969 - - 5. Wer ists, Bd. 15, Berlin 1969, S. 489 Bestandsbeschreibung - Lebensdaten: 1886 - 1972 - Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd. * Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Friedensburg, F.

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik) >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente >> Provinziale Selbst- und Kommunalverwaltung (bes. Ober-Bürgermeister):

Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs

Benutzungsbedingungen

Reproduktionsbedingungen

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

  • Deutsch

Schrift in den Unterlagen

    Anmerkungen zu Sprache und Schrift

    deutsch

    Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

    Findmittel

    http://archivdatenbank.gsta.spk-berlin.de/midosasearch-gsta/MidosaSEARCH/Bestaendeuebersicht/index.htm?uid=GStA PK_Bestaendeuebersicht_VI_HA_Nl_Friedensburg_F&kid=GStA PK_Bestaendeuebersicht_dd847d84-5cf7-440f-8635-0216d65de921

    Bereich Sachverwandte Unterlagen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

    Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

    Verwandte Verzeichnungseinheiten

    Verwandte Beschreibungen

    Bereich "Anmerkungen"

    Alternative Identifikatoren/Signaturen

    Zugriffspunkte

    Zugriffspunkte (Thema)

    Zugriffspunkte (Ort)

    Zugriffspunkte (Name)

    Zugriffspunkte (Genre)

    Bereich "Beschreibungskontrolle"

    Identifikator "Beschreibung"

    vi_ha_nl_friedensburg_f

    Archivcode

    Benutzte Regeln und/oder Konventionen

    Status

    Erschließungstiefe

    Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

    Sprache(n)

      Schrift(en)

      • Lateinisch

      Quellen

      Anmerkung des Archivars/der Archivarin

      Bereich Zugang