Grundstück

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              Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, 337.01.00 · Bestand · 1860-1976
              Teil von Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)

              Die Akten des vorliegenden Bestandes NW 223 wurden am 13. Oktober 1976 in 10 Paketen und 8 Ordnern an das Hauptstaatsarchiv abgegeben und unter der Nr. III 82/76 akzessioniert. Es handelt sich dabei um Unterlagen des Zoologischen Forschungsinstitutes und Museums Alexander Koenig, Bonn, die die Entstehung des Institutes als Stiftung und die Arbeit als staatliche Einrichtung dokumentieren. Zahlreiche Kaufverträge der Grundstücke, auf denen sich der Bau des Museum Koenig und die Villa Hammerschmidt, das heutige "Haus des Bundespräsidenten", befinden, geben Aufschluß über die Entwicklung des einstigen bäuerlichen Grundbesitzes in diesem Gebiet in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Errichtung des Museumsgebäudes, eines Neo-Renaissance-Baus, wird ebenso belegt wie die Übertragung der Einrichtung auf das Reich als Ergebnis fehlgeschlagener Bemühungen, den Bau aus eigenen Mitteln oder mit Hilfe des Landes Preußen zu vollenden. Die Korrespondenzen vermitteln ein anschauliches Bild von dem patriarchalischen Charakter des "Reichsinstitutes" unter der Leitung seines Stifters, Prof. Dr. Alexander Koenig. Die wissenschaftlichen Tagebücher sowie das auf Grund testamentarischer Bestimmungen der "Stiftung Alexander Koenig" zugefallene Schriftgut werden noch im Museum Koenig aufbewahrt. Zur Geschichte der Einrichtung und der Familie Koenig vgl. Martin Eisentraut, Alexander Koenig und sein Werk, Bonn 1973. Zur Geschichte des Zoologischen Forschungsinstitutes und Museums A. Koenig nach 1945 vergl. auch den Bestand NW 60. Der Bestand wurde von Dezember 1976 bis Januar 1977 von Staatsarchivrat z.A. Dr. Jürgen Rainer Wolf verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Angela Mauritz. Die Archivalien sind zu zitieren: NW 223 Nr. ... Der Bestand ist frei einsehbar.

              Wittgensteiner Kreisblatt-1907, -
              Stadtarchiv Bad Berleburg, Z (Zeitungen), Witt.Krb 56 · Sammlung · 1907
              Teil von Stadtarchiv Bad Berleburg (Archivtektonik)

              Enthält: (Die Nummern beziehen sich auf die Ausgabe-Nummern) Baugeschichte und Stadtentwicklung: Viele Bau-und Grundstücksangelegenheiten werden in den Sitzungen der Stadtverordneten-Versammlung behandelt, s. Verwaltung. Nr.36: Gedenken an die Erbauung der Ludwigsburg vor 200 Jahren Nr.74: Die Marburger Str. wird von der Ederstr. bis zur Brücke gepflastert Landwirtschaft: Die Zeitung bringt in jeder Ausgabe Ratschläge für Landwirte, Berichte über neue Forschungen und Versuche, Betrachtungen über das Wetter, Statistiken des Saatstandes und der geschlachteten Tiere, Bauernregeln, Listen der angekörten Stiere und Ziegenböcke und der Preisträger des Stünzelfestes, Aufforderungen zur Fortbildung und zur landwirtschaftlichen Winterschule, Ratschläge betr. Versicherung und Renten für Landwirte ( werden veröffentlicht). Nr.13,15: Vorteile der Grundstückszusammenlegungen Nr.16: Generalversammlung des landwirtschaftlichen Gewerbevereins Nr.21: Bericht über die Generalversammlung des landwirtschaftlichen Gewerbevereins Nr.48,49: Bericht über die Fahrt des landwirtschaftlichen Vereins zur Deutschen Landwirtschafts-Ausstellung in Düsseldorf Nr.62: Die ländliche Verschuldung im Kreis Wittgenstein Natur und Umwelt: Nr.60: Landwirtschaft und Naturdenkmalpflege Nr.98: Vertilgung von Krähen durch Auslegung von vergifteten Fischen an den Bachläufen Statistik: Ein Dienstmädchen bekommt monatlich 18,-M. Monatslohn, im Ruhrgebiet 20-23 M. oder Jahreslohn 220-225 M. Fichtenpflanzen kosten 1000 Stück 3.-4,50 M. 15000 unverschuldet 10 M. Ein Erdarbeiter verdient 40 Pf./Stunde Nr.19: Extrablatt mit den Wahlergebnissen der Reichstagswahl Nr.75: Kriminalstatistik des Kreises Wittgenstein Handel, Handwerk und Gewerbe: Nr.58: Bericht über den Westfälischen Handwerksgesellen Nr.62: Winkel sucht Unterkunft für Mädchen vom Lande, die in der Fabrik arbeiten Verkehr: Nr.7: Verzögerung beim Bau der Strecke Raumland-Berleburg Nr.58: Beginn des Anbaus der Strecke Raumland-Berleburg Nr.60,61: Bahnprojekt Berleburg-Gleidorf Nr.68: Bahnbau Raumland-Berleburg Nr.74: Enteignung von Grundstücken für den Bahnbau Nr.80: Bericht über Versammlung des Eisenbahnkomittés betr. Eisenbahn Berleburg-Oberes Lahntal Nr.95: Einstellung der Arbeiten an der Strecke Schule und Ausbildung: Nr.15: Regelung der Schulpflicht Nr.17,19,20,21: Erziehung und Ausbildung der gewerblichen Jugend Nr.45: Ein Verein zur Gründung einer Kleinkinderschule wird ins Leben gerufen Nr.76: Bericht über ein Konzert in der Stadtkirche zum Besten der Kleinkinderschule Nr.80: Neuanschaffungen der Volksbibliothek Kirche: Nr.66,67: Missionsfest am Dödesberg Nr.101,103: Artikel zur Kirchengeschichte Schüllar und Odebornskirche, Einweihung der neuen Kirche am 20. Dezember 1907 Feuerwehr: Nr.13: Bericht über Generalversammlung der freiwilligen Feuerwehr Verwaltung und Rechtspflege: Bekanntmachungen des Landratsamtes, der Polizei und der fürstlichen Verwaltung, ausführliche Berichte über die Sitzungen des Schöffengerichts, der Stadtverordnetenversammlung, des Kreisausschusses und Kreistages sowie Ernennungen und Anzeigen des Amtsgerichts werden regelmäßig veröffentlicht, ebenso die Aufrufe der Militärbehörde. Am 25. Januar 1907 Reichtagswahlen Stimmenverteilung in Berleburg: Christl. Soziale 95, National-Liberale 104, freisinnige Volkspartei 183, Zentrum 15, Sozialisten 55 Nr.17: Nachruf auf Kammerdirektor Rotberg Nr.23,26,47,74,90: Bericht über Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Nr.29: Bericht über Kreisausschusssitzung Nr.72: Nachruf auf Stadtverordnetenvorsteher Kaufmann Fingerling Vereine: Vereinsnachrichten finden sich in jeder Ausgabe der Zeitung. Zu den schon 1900 bekannten Vereinen kommen noch hinzu: Stenographenverein ’’Stolze’’, Radfahrerverein , Wirteverein, Schießverein, Sauerländischer Gebirgsverein (SGV) Freie Handwerkerinnung, Jugendverein Saxo-Borussia Ortsgruppe des deutschen Flottenvereins Ziegenzuchtverein Orchesterverein Verein ’’Grines Hitchen’’ (trifft sich im ’’Kaiser Friedrich’’) Kreis-Lehrerverein Wittgenstein Vaterländischer Frauenverein Gesangverein Harmonie Männer- und Jünglingsverein Volksbildungsverein Eisenbahnverein Nr.31: SGV-Herrenkommers im Wittgensteiner Hof Nr-.101: Bericht über die Ortsgruppe des deutschen Flottenvereins Nr.103: Der 1906 gegründete Skiclub Sauerland, Sitz Arnsberg, der eine Ortsgruppe in Berleburg hat, zählt 200 Mitglieder Auswanderung: Nr.17: Nordamerika wehrt sich gegen die Einwanderung Nr.32: Emil Wolff, ein Berleburger, der nach Amerika ausgewandert ist, macht dem Krankenhaus eine Schenkung von 1000 M., ebenso 1910 der Kleinkinderschule Nr.94: Aus dem Sauerland gehen Bergleute nach Südwestafrika, Arbeit im Bergwerk, Verpflichtung 14 Monate, 250 M. im Monat, freie Station, Kleidung und Wäsche Sonstiges: Nr.10,11: In der Turnhalle werden Lichtbilder aus dem Krieg 1870/71 vorgeführt Nr.91: Beschwerde über Einbruchsdiebstähle, verdächtigt werden ausländische Arbeiter (Kroaten, Italiener), die beim Straßen- und Eisenbahnbau beschäftigt sind Darin:

              Wittgensteiner Kreisblatt-1888, -
              Stadtarchiv Bad Berleburg, Z (Zeitungen), Witt.Krb 37 · Akt(e) · 1888
              Teil von Stadtarchiv Bad Berleburg (Archivtektonik)
              • 1888, Stadtarchiv Bad Berleburg, Zeitungen Enthält: (Die Nummern beziehen sich auf die Ausgabe-Nummern) Hausnamen: Johannhermes (1880 und 1885 Hermann Schneider, Unterstadt) Dilches ( Bäckermeister Heinrich Langenfeld Kellers (Jakob Hackenbracht) Pütze (Ludwig Bald) Eckebald Brachs (Heinrich Bald) Langes (Schneider) Pflügers (1888 Saßmannshausen) Bartgörges (1889 Sauer) Diele (1889 Klotz) Granes (1889 Hackebracht) Kämmerers (1889 Hardt) Antonies (1889 Hackebracht) Baugeschichte: Nr.3,4: Bauunfallversicherungsgesetz Nr.23: Wasserversorgung Nr.29: Wasserleitung, Anschluss der Häuser Nr.31: Wasserleitung, Kosten: Jahresbeitrag 10,- M., Anschluss in Eigenleistung Nr.32: Zuschrift betr. Wasserleitung in Berleburg Nr.34: Wasserleitung, Aufruf zur Beitrittserklärung Nr.45: Abschluss der Wasserfrage 71 Anschlüsse zur Wasserleitung vor der Lause gesichert, weitere Anschlüsse in Aussicht. Das Wasser wird chemisch untersucht Landwirtschaft: Nr.40: Bericht über die Verlosung auf dem Stünzelfest Handel und Handwerk: Kaufleute: H. Matthey: Ab 1.Novemberg 1869 Buch-, Kunst-, und Musikhandlung, Kalender, Schreib-und Zeichenhefte, Laubsägezubehör, Leim, Zigarren, Ansicht von Berleburg, Kerzen, Brieftaschen, auch Leihbücherei Louis Cronau: Salz, Stollwerk-Schokolade, sehr gutes sauerländisches Brot, Gemischtwaren, Przellan Fritz Cronau: Dachschiefer aus Fredlar C. Luhne: Indischer Kräuterbitter Marcus Wolff, J. Wolff, Wolff-Wolff (später Salomon Wolff): Bekleidung, Stoffe, Schmuckwaren, auch Kolonialwaren F. Heinemann: Mehl. Tuche, Ziehharmonikas Joseph Rosenthal: Bekleidung, Stoffe, Mehl J.B. Becker, Christian Friedrich Carl Schnieder: Kochherde G.Spieß: Damen- und Herrenuhren, Goldwaren A. Nilasch: Ölkuchen, Sämereien Ludwig Althaus Franz Kiessler: Petroleum-Lampen Carl Wilhelmi: Buchhandlung, Taschenkalender Winkel und Böttger: Samenhandlung, Heringe, Sardellen, Käse, Honig, Kolonialwaren, Kerzen, Spielzeug, Schuhe, Kleidung Hüte, Mützen, Handschuhe, Schirme, Strickgarn. (Die Teilhaber trennten sich 1869, Böttner führte das Geschäft weiter, Winkel eröffnete ein Geschäft für Manufaktur- und Kurzwaren, Kolonialwaren und Landesprodukte) Gastwirte: Gasthof Bald ( im schwarzen Walfisch) Utsch (Posthalterei) Bodechrist ( Müsse, später Sauer, dann Carl Winter): Versteigerungen und Theateraufführungen Gasthof Sauer vor der Lause Dickel am Stein Elorin am Dödesberg Georg Schneider Gasthof zum Tiergarten Carl Mengel, Wilhelm Mengel (dort finden Tanzkurse statt) Carl Pletsch Rossels Gasthaus Fr. Kaiser Franz Kießler P. Müller, Nachf. v. Louis Cronau: Kolonialwarenladen mit Wirtschaft Handwerker: Schneidermeister: Ambrosius, Ludwig Spieß, Sophie Beitzel, Loos, Ludwig Dörr, Pletsch (Oberstadt), W.Walter, Drechselmeister: Wilhelm Rompel (Spinnräder) Ziegelbrennermeister: Steuernagel ( Herdsteine für Backhöfen) Schreinermeister: Gustav Wild (auch Bürsten), Heinrich Scheffel, Heinrich Born (Berghausen) Sattlermeister: W. Wüstenhöfer ( auch Polsterer), Heinrich Göbel ( Oberstadt) Uhrmacher: G. Spieß Anstreicher und Tapezierer: Hermann Sasse Bäckermeister: J. Wolf, Christian Schneider, W. Schneider Schuhmacher: Weber, Schaefer, Louis Fischer Glaser: Ph. Wetter Schlosser: Augsut Schweitzer, Christian Rompel Wagner: Louis Jung, Friedrich Schneider Metzger: Fr. Bald Eichmeister: Krämer Schornsteinfegermeister: Gebhardt Mülletr: Christian Kamm pachtet 1873 die fürstliche Mahlmühle Schmied: G. Beltz jun. Bierbrauer: Georg Schneider Es gab Hot-Sattlermeister, Hof-Glaser, usw. Nr.14: Statut der gewerblichen Fortbildungsschule Nr.55: Hinweis auf den Führer durch das Sauerland (Kneebusch) und Bäder und Sommerfrische Westfalens, wo Berleburg nicht erwähnt wird, daher Vorschläge zur Berleburg des Tourismus. Bisher kommen vorwiegend Luete zum Heidelbeersammeln aus den Städten ins Sauerland Nr.56: Die Hofapotheke schließt abends 9 Uhr, dann nur noch eilige Sachen Verkehr: Nr.4: Bahnbau Hilchenbach-Laasphe Nr.10: Erdrutsch an der Strecke Hilchenbach-Laasphe Nr.13: Bahnbauplanung Laasphe-Raumland Nr.29: Unglücksfall beim Eisenbahnbau Nr.31: Verkehrswege des Kreises Wittgenstein Nr.32: Über die neue Bahnlinie Hilchenbach-Erndtebrück Nr.48: Grundstücksenteignungen zum Bau der Bahn Erndtebrück-Laasphe Nr.51: Vom Bahnbau nach Erndtebrück Nr.53: Bericht vom Eisenbahnbau am Lützel Statistik: Geburten: 50 (21 Knaben, 27 Mädchen, 2 Totgeburten) Todesfälle: 29 Eheschließungen: 9 Nr.29,30: Statistik des Kreises Wittgenstein für das Jahr 1887 Nr.31: Ein Ei kostet 4 Pf., ein Pfund Butter 95 Pf., ein Pfund Limburger Käse 30 Pf Nr.32,33,34: Fortsetzung von Nr. 29,30 - Stand der Verwaltung des Kreises: Versichertenwesen, Sparkassen, Polizei, Schulwesen, Steuern, Staats-, Provinzial- und Kreiskommunalangelegenheiten Schule: Seit etwa 1550 gab es in Berleburg Schulunterricht, die zwei Pfarrer unterrichteten die älteren Schüler, hauptsächlich Vorbereitung auf die Konfirmation, ein Unterlehrer unterrichtete die jüngeren Kinder, zeitweise gab es eine Lehrerin für die Mädchen. Nr.27: Es werden Schüler (aus auswärtige) in die Selekta aufgenommen Nr.136: Konstruktion der Schulbänke Nr.146: Volksschullastengesetz Nr.153: Bericht über die Gedenkfeiern für Kaiser Friedrich in der Schule. Vorträge von Rektor Florin, Lehrer Kapen, Lehrer Werthan, Selekta Auswanderung: Auswanderungsabsichten werden in der Zeitung bekanntgemacht. Oft ist damit auch eine Versteigerung von Hausrat oder Vieh verbunden, manchmal auch von Häusern und Grundstücken Nr.31: Warnung vor einem Agent, der sich zur Einfuhr (!) von 6000 europäischen Einwanderern nach Brasilien verpflichtet hat, die er über Antwerpen verschifft Vereine-Kunst: Die Zeitung bringt laufend Nachrichten über die Vereine, Einladungen zu Versammlungen und Veranstaltungen und Berichte darüber. Erwähnt werden folgende Vereine: Homrighäuser Bienenverein Schützenverein Wiesenverband Bürgeraue Armenverein Spar- und Vorschussverein Darlehnskassenverein ( der erste in Westfalen, gegründet 1869) Zweigverein der Gustav-Adolf-Stiftung Krieger-Unterstützungsverein Kriegerverein Verein zur Versicherung gefallener Schweine Botanischer Verein Fechtschulverband Krankenhausverein Schnupfverein (Verein zur Pflege der Armen) Karnevalsgesellschaft Na-Nu Zweigverein des Roten Kreuzes Turnverein Geschworenen-Diäten-Kassen-Verein Freiwillige Feuerwehr Gesangsverein Germania Gesangsverein Erholung Nr.40: Konzert der Schmallenberger Kapelle im Saal des Gastwirts Rossel Feuerwehr: Nr.7: Bau eines Steiggerüsts auf dem Viehmarkt an der Odeborn Werbung um Mitglieder Verwaltung und Rechtspflege: Nr.1: Das Amtsgericht hat ein eigenes Gerichtshaus Nr.17: Wichtigste Bestimmungen des Wehrpflichtgesetzes Nr.21: Stadtverordnetenversammlung, Tagesordnung Nr.23: Bericht über die Stadtverordnetenversammlung Nr.29: Verzeichnis der Kreisabgaben für die einzelnen Orte Nr.31: Stadtverordnetenversammlung, Tagesordnung Nr.38,54: Stadtverordnetenversammlung Gesundheitspflege: Dr. Herrmann ist prakt. Arzt in Berleburg. Er geht 1889 im Dienst der Kolonialgesellschaft für drei Jahre nach Neu-Guinea. Nun sind Dr. Florin und Dr. Costers Ärzte in Berleburg Nr.9: Nachruf auf Dr. Völkel Nr.34: Ein Zahnarzt kommt zeitweise nach Berleburg, Sprechtage werden in der Zeitung bekanntgegeben Nr.36: Wilhelm Springer wird als prakt. Arzt und Geburtenhelfer in Berleburg genannt. Darin: description: Enthält: (Die Nummern beziehen sich auf die Ausgabe-Nummern) - - Hausnamen: - Johannhermes (1880 und 1885 Hermann Schneider, Unterstadt) - Dilches ( Bäckermeister Heinrich Langenfeld - Kellers (Jakob Hackenbracht) - Pütze (Ludwig Bald) - Eckebald - Brachs (Heinrich Bald) - Langes (Schneider) - Pflügers (1888 Saßmannshausen) - Bartgörges (1889 Sauer) - Diele (1889 Klotz) - Granes (1889 Hackebracht) - Kämmerers (1889 Hardt) - Antonies (1889 Hackebracht) - - Baugeschichte: - Nr.3,4: Bauunfallversicherungsgesetz - Nr.23: Wasserversorgung - Nr.29: Wasserleitung, Anschluss der Häuser - Nr.31: Wasserleitung, Kosten: Jahresbeitrag 10,- M., Anschluss in Eigenleistung - Nr.32: Zuschrift betr. Wasserleitung in Berleburg - Nr.34: Wasserleitung, Aufruf zur Beitrittserklärung - Nr.45: Abschluss der Wasserfrage - 71 Anschlüsse zur Wasserleitung vor der Lause gesichert, weitere Anschlüsse in Aussicht. - Das Wasser wird chemisch untersucht - - Landwirtschaft: - Nr.40: Bericht über die Verlosung auf dem Stünzelfest - - Handel und Handwerk: - Kaufleute: - H. Matthey: Ab 1.Novemberg 1869 Buch-, Kunst-, und Musikhandlung, Kalender, Schreib-und Zeichenhefte, Laubsägezubehör, Leim, Zigarren, Ansicht von Berleburg, Kerzen, Brieftaschen, auch Leihbücherei - Louis Cronau: Salz, Stollwerk-Schokolade, sehr gutes sauerländisches Brot, Gemischtwaren, Przellan - Fritz Cronau: Dachschiefer aus Fredlar - C. Luhne: Indischer Kräuterbitter - Marcus Wolff, J. Wolff, Wolff-Wolff (später Salomon Wolff): Bekleidung, Stoffe, Schmuckwaren, auch Kolonialwaren - F. Heinemann: Mehl. Tuche, Ziehharmonikas - Joseph Rosenthal: Bekleidung, Stoffe, Mehl - J.B. Becker, Christian Friedrich - Carl Schnieder: Kochherde - G.Spieß: Damen- und Herrenuhren, Goldwaren - A. Nilasch: Ölkuchen, Sämereien - Ludwig Althaus - Franz Kiessler: Petroleum-Lampen - Carl Wilhelmi: Buchhandlung, Taschenkalender - Winkel und Böttger: Samenhandlung, Heringe, Sardellen, Käse, Honig, Kolonialwaren, Kerzen, Spielzeug, Schuhe, Kleidung Hüte, Mützen, Handschuhe, Schirme, Strickgarn. - (Die Teilhaber trennten sich 1869, Böttner führte das Geschäft weiter, Winkel eröffnete ein Geschäft für Manufaktur- und Kurzwaren, Kolonialwaren und Landesprodukte) - - Gastwirte: - Gasthof Bald ( im schwarzen Walfisch) - Utsch (Posthalterei) - Bodechrist ( Müsse, später Sauer, dann Carl Winter): Versteigerungen und Theateraufführungen - Gasthof Sauer vor der Lause - Dickel am Stein - Elorin am Dödesberg - Georg Schneider - Gasthof zum Tiergarten - Carl Mengel, Wilhelm Mengel (dort finden Tanzkurse statt) - Carl Pletsch - Rossels Gasthaus - Fr. Kaiser - Franz Kießler - P. Müller, Nachf. v. Louis Cronau: Kolonialwarenladen mit Wirtschaft - - Handwerker: - Schneidermeister: - Ambrosius, - Ludwig Spieß, - Sophie Beitzel, - Loos, - Ludwig Dörr, - Pletsch (Oberstadt), - W.Walter, - - Drechselmeister: - Wilhelm Rompel (Spinnräder) - - Ziegelbrennermeister: - Steuernagel ( Herdsteine für Backhöfen) - - Schreinermeister: - Gustav Wild (auch Bürsten), - Heinrich Scheffel, - Heinrich Born (Berghausen) - - Sattlermeister: - W. Wüstenhöfer ( auch Polsterer), - Heinrich Göbel ( Oberstadt) - Uhrmacher: - G. Spieß - Anstreicher und Tapezierer: - Hermann Sasse - Bäckermeister: - J. Wolf, Christian Schneider, W. Schneider - Schuhmacher: - Weber, Schaefer, Louis Fischer - Glaser: - Ph. Wetter - Schlosser: - Augsut Schweitzer, Christian Rompel - Wagner: - Louis Jung, Friedrich Schneider - Metzger: - Fr. Bald - Eichmeister: - Krämer - Schornsteinfegermeister: - Gebhardt - Mülletr: Christian Kamm pachtet 1873 die fürstliche Mahlmühle - Schmied: - G. Beltz jun. - Bierbrauer: - Georg Schneider - - Es gab Hot-Sattlermeister, Hof-Glaser, usw. - Nr.14: Statut der gewerblichen Fortbildungsschule - Nr.55: Hinweis auf den Führer durch das Sauerland (Kneebusch) und Bäder und Sommerfrische Westfalens, wo Berleburg nicht erwähnt wird, daher Vorschläge zur Berleburg des - Tourismus. - Bisher kommen vorwiegend Luete zum Heidelbeersammeln aus den Städten ins Sauerland - Nr.56: Die Hofapotheke schließt abends 9 Uhr, dann nur noch eilige Sachen - - Verkehr: - Nr.4: Bahnbau Hilchenbach-Laasphe - Nr.10: Erdrutsch an der Strecke Hilchenbach-Laasphe - Nr.13: Bahnbauplanung Laasphe-Raumland - Nr.29: Unglücksfall beim Eisenbahnbau - Nr.31: Verkehrswege des Kreises Wittgenstein - Nr.32: Über die neue Bahnlinie Hilchenbach-Erndtebrück - Nr.48: Grundstücksenteignungen zum Bau der Bahn Erndtebrück-Laasphe - Nr.51: Vom Bahnbau nach Erndtebrück - Nr.53: Bericht vom Eisenbahnbau am Lützel - - Statistik: - Geburten: 50 (21 Knaben, 27 Mädchen, 2 Totgeburten) - Todesfälle: 29 - Eheschließungen: 9 - Nr.29,30: Statistik des Kreises Wittgenstein für das Jahr 1887 - Nr.31: Ein Ei kostet 4 Pf., ein Pfund Butter 95 Pf., ein Pfund Limburger Käse 30 Pf - Nr.32,33,34: Fortsetzung von Nr. 29,30 - Stand der Verwaltung des Kreises: - Versichertenwesen, Sparkassen, Polizei, Schulwesen, Steuern, Staats-, Provinzial- und Kreiskommunalangelegenheiten - - Schule: - Seit etwa 1550 gab es in Berleburg Schulunterricht, die zwei Pfarrer unterrichteten die älteren Schüler, hauptsächlich Vorbereitung auf die Konfirmation, ein Unterlehrer unterrichtete die jüngeren Kinder, zeitweise gab es eine Lehrerin für die Mädchen. - Nr.27: Es werden Schüler (aus auswärtige) in die Selekta aufgenommen - Nr.136: Konstruktion der Schulbänke - Nr.146: Volksschullastengesetz - Nr.153: Bericht über die Gedenkfeiern für Kaiser Friedrich in der Schule. Vorträge von Rektor Florin, Lehrer Kapen, Lehrer Werthan, Selekta - - Auswanderung: - Auswanderungsabsichten werden in der Zeitung bekanntgemacht. - Oft ist damit auch eine Versteigerung von Hausrat oder Vieh verbunden, manchmal auch von Häusern und Grundstücken - Nr.31: Warnung vor einem Agent, der sich zur Einfuhr (!) von 6000 europäischen Einwanderern nach Brasilien verpflichtet hat, die er über Antwerpen verschifft - - Vereine-Kunst: - Die Zeitung bringt laufend Nachrichten über die Vereine, Einladungen zu Versammlungen und Veranstaltungen und Berichte darüber. - Erwähnt werden folgende Vereine: - Homrighäuser Bienenverein - Schützenverein - Wiesenverband Bürgeraue - Armenverein - Spar- und Vorschussverein - Darlehnskassenverein ( der erste in Westfalen, gegründet 1869) - Zweigverein der Gustav-Adolf-Stiftung - Krieger-Unterstützungsverein - Kriegerverein - Verein zur Versicherung gefallener Schweine - Botanischer Verein - Fechtschulverband - Krankenhausverein - Schnupfverein (Verein zur Pflege der Armen) - Karnevalsgesellschaft Na-Nu - Zweigverein des Roten Kreuzes - Turnverein - Geschworenen-Diäten-Kassen-Verein - Freiwillige Feuerwehr - Gesangsverein Germania - Gesangsverein Erholung - Nr.40: Konzert der Schmallenberger Kapelle im Saal des Gastwirts Rossel - - Feuerwehr: - Nr.7: Bau eines Steiggerüsts auf dem Viehmarkt an der Odeborn - Werbung um Mitglieder - - Verwaltung und Rechtspflege: - Nr.1: Das Amtsgericht hat ein eigenes Gerichtshaus - Nr.17: Wichtigste Bestimmungen des Wehrpflichtgesetzes - Nr.21: Stadtverordnetenversammlung, Tagesordnung - Nr.23: Bericht über die Stadtverordnetenversammlung - Nr.29: Verzeichnis der Kreisabgaben für die einzelnen Orte - Nr.31: Stadtverordnetenversammlung, Tagesordnung - Nr.38,54: Stadtverordnetenversammlung - - Gesundheitspflege: - Dr. Herrmann ist prakt. Arzt in Berleburg. Er geht 1889 im Dienst der Kolonialgesellschaft für drei Jahre nach Neu-Guinea. - Nun sind Dr. Florin und Dr. Costers Ärzte in Berleburg - Nr.9: Nachruf auf Dr. Völkel - Nr.34: Ein Zahnarzt kommt zeitweise nach Berleburg, Sprechtage werden in der Zeitung bekanntgegeben - Nr.36: Wilhelm Springer wird als prakt. Arzt und Geburtenhelfer in Berleburg genannt. - - Darin: - -
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 117 · Bestand · 1864-1929
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
                1. Die Herzöge von Urach Grafen von Württemberg: Bei den Herzögen von Urach Grafen von Württemberg handelt es sich um eine Nebenlinie des Hauses Württemberg. Im Jahr 1800 heiratete der vierte Sohn von Herzog Friedrich Eugen von Württemberg, Herzog Wilhelm von Württemberg, eine Hofdame seiner Mutter: die dreiundzwanzigjährige Wilhelmine von Tunderfeld-Rhodis. Nach den Hausgesetzen war diese Ehe mit einer nicht dem Hochadel entstammenden Frau unebenbürtig; Herzog Wilhelm verzichtete daher am 1. August 1801 für seine Nachkommen auf die Thronfolge. Am 20. April 1801 hatte bereits der regierende Herzog Friedrich, Herzog Wilhelms ältester Bruder, die Ehe als vollwirkende Ehe zur rechten Hand anerkannt und bestimmt, dass die Nachkommen Herzog Wilhelms den Namen Grafen und Gräfinnen von Württemberg führen sollen. Damit war eine neue Nebenlinie des Hauses Württemberg entstanden. Der zweite Sohn Graf Wilhelms, der ebenfalls den Namen Wilhelm trug, wurde 1867 von König Karl zum ersten Herzog von Urach erhoben. Die neue Herzogswürde war im Mannesstamm erblich; die entsprechende Erhebung der jüngeren Kinder in den Fürstenstand sollte die enge Verbindung der Nebenlinie mit der Hauptlinie unterstreichen und ihr einen Rang unmittelbar nach dem königlichen Haus vor allen anderen Standesherren des Königreichs bestimmen. Durch die 1862 erfolgte Konversion Wilhelms I. zur katholischen Konfession seiner Ehefrau und Kinder wurde das Haus Urach von Anfang an zu einem bewusst katholischen Fürstengeschlecht. Mit dem 1840/41 erfolgten Bau des Schlosses Lichtenstein am Albrand über dem Echaztal hat sich der 1869 verstorbene Herzog ein bleibendes Denkmal gesetzt. Alle weiteren Details zum Haus Urach und seiner einzelnen Mitglieder sind dem Artikel von Wolfgang Schmierer, Die Seitenlinie der Herzöge von Urach (seit 1867). In: Das Haus Württemberg - ein biografisches Lexikon. Hrsg. von Sönke Lorenz, Dieter Mertens und Volker Press. Stuttgart, Berlin, Köln 1997 S. 376 - 398 zu entnehmen. Diesem ist auch die im Anschluss an das Vorwort wiedergegebene Genealogie entnommen. 2.1 Der Gesamtbestand des Archivs Herzog von Urach Graf von Württemberg: Der hier verzeichnete Bestand, der Nachlass Wilhelms II. Herzog von Urach Graf von Württemberg, stellt einen Teil des Gesamtarchivs der Familie dar. Dieses war bis 1987 auf Schloss Lichtenstein verwahrt. Aufgrund eines Depositalvertrags zwischen S.D. Karl Anselm Herzog von Urach Graf von Württemberg als Vertreter der Familie Herzog von Urach Graf von Württemberg und dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Hauptstaatsarchiv Stuttgart, vom 14. Juli / 5. August 1987 liegt es seitdem als Depositum im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Wegen ihrer literarischen Bezüge wurden Teile der Unterlagen Wilhelms I. und Graf Alexanders zeitgleich dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach übergeben, wo sie unter der Signatur D 88.6. verwahrt sind. Das Archiv war bei seiner Übernahme in das Hauptstaatsarchiv völlig unsortiert. Auch lagen keine Findmittel vor, die man hätte weiterverwenden können. In einem mitgelieferten Verzeichnis von 1927/28 ist nur einTeil der Unterlagen aufgelistet; dazu kam, dass die diesem Verzeichnis zugrundeliegende Ordnung zu einem unbekannten Zeitpunkt grundlegend zerstört worden war. Ein Großteil des Materials war unverpackt oder lagerte in offenen Schachteln. Ltd. Archivdirektor Dr. Wolfgang Schmierer nahm 1995 eine erste Sichtung, Ordnung und vorläufige Verpackung des Materials vor. Dabei gliederte er den Gesamtbestand in Teilbestände, denen er Signaturen zuwies, die mit der Numerierung der Familienmitglieder in seinem parallel zur Ordnungsarbeit entstandenen Artikel zur Familie Herzog von Urach Graf von Württemberg korrespondieren. Die noch näher zu strukturierenden Teilbestände GU 1 ff. umfassen Unterlagen zur Grundstücks- und Vermögensverwaltung. Im Teilbestand GU 100 sind Fremdarchivalien und Sammlungen formiert. Die Teilbestände GU 101 - 134 wurden als persönliche Nachlässe einzelner Familienmitglieder, GU 201 - 203 nahestehender Personen angelegt. Einige Überschneidungen waren zwangsläufig unvermeidbar. Wurden Unterlagen über den Tätigkeitszeitraum eines einzelnen Herzogs hinweg durchgehend geführt, wurden sie bei der Ordnung den Signaturen GU 1 ff. zugewiesen Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Gliederung in Teilbestände findet sich nachstehend. Es ist möglich, dass die Gliederung im Zuge der weiteren Erschließungsarbeiten modifiziert wird. Über die Ordnungsarbeiten Wolfgang Schmierers informiert eindrücklich ein von diesem vom 10. Februar 1995 bis zum 21. März 1996 geführtes Arbeitsprotokoll (Kanzleiakten 7511.5-2-D.1: Erschließung des Archivs der Herzöge von Urach). 2.2 Der Teilbestand GU 117: Der nachstehend verzeichnete Teilbestand GU 117 Herzog Wilhelm II. von Urach umfasst Unterlagen, die Wolfgang Schmierer im Zuge seiner Ordnungsarbeiten Wolfgang Schmierers dazu formiert hat. Herzog Wilhelm II. (1864 - 1928) wurde als erster Sohn Wilhelms I. und dessen zweiter Ehefrau Prinzessin Florestine von Monaco in Monaco geboren und schon im Alter von fünf Jahren zweiter Herzog von Urach. Er schlug die traditionelle militärische Laufbahn ein und war im ersten Weltkrieg Kommandierender General des Generalkommandos z.b.V. Nr. 64 sowie General der Kavallerie. 1927 erschien in der Reihe Württembergs Heer im Weltkrieg der von ihm bearbeitete Band Die 26. Infanterie-Division im Weltkrieg 1914 - 1918, Teil I 1914 -1915. Wilhelm II. kandidierte mehrmals um einen vakanten Thron: 1910 für Monaco, 1913 für das neue Königreich Albanien, im Krieg für Polen und für ein Großherzogtum Elsass-Lothringen und 1918 für das geplante Königreich Litauen. Die Episode seiner Wahl zum König von Litauen, bei der er den Namen Mindaugas II. erhielt, hat Arnold Zweig in seinem 1937 erschienenen Roman Einsetzung eines Königs verarbeitet. 1922 wurde Wilhelm, der sich nach dem Krieg wissenschaftlichen Tätigkeiten widmete, an der Universität Tübingen mit einer Dissertation über die Stadtgeografie von Reutlingen zum Doktor der Philosophie promoviert. Wilhelm II. heiratete 1892 Amalie Herzogin in Bayern (1865 - 1912). Aus der Ehe gingen vier Söhne (Wilhelm III., Karl Gero, Albrecht, Eberhard) und fünf Töchter (Maria Gabriela, Elisabeth, Carola Hilda, Margarethe, Mechthilde) hervor. In zweiter Ehe heiratete er 1924 Wiltrud, geb. Prinzessin von Bayern. Da der Teilbestand zu Herzog Wilhelm II. besonders umfangreich ist und ihm auch inhaltlich in vielfacher Hinsicht (Thronbewerbungen; staatsrechtliche Stellung des Hauses Urach; 1. Weltkrieg) besondere Bedeutung zukommt, traf Wolfgang Schmierer in Abstimmung mit der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg die Entscheidung, seine Erschließung als vordringlich an den Anfang der Verzeichnung des Gesamtbestandes zu stellen und dafür Drittmittel zu beantragen. Im Rahmen eines Projekts der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg, der an dieser Stelle für die Förderung herzlich gedankt sei, konnte der Teilbestand GU 117 in der Zeit von November 1995 bis Juli 1997 von dem Zeitangestellten Hansjörg Oswald entmetallisiert, erschlossen und verpackt werden. Die Betreuung nahm Wolfgang Schmierer persönlich wahr. Wegen der schweren Erkrankung, der er schließlich am 7. Oktober 1997 erlag, konnte Wolfgang Schmierer jedoch die von ihm weitgehend bearbeitete Klassifikation und Endredaktion der Titelaufnahmen nicht vollends abschließen. Dies erledigte der Unterzeichner mit Unterstützung der Archivreferendarin Katharina Ernst im Mai 2000. Auf der obersten Ebene ist der Bestand in zivile und mitlitärische Unterlagen gegliedert. Innerhalb der einzelnen Gliederungspunkte entspricht die Abfolge der Titelaufnahmen der Chronologie. Dies gilt auch für Korrespondentenakten; da diese über die Jahre hinweg sehr unterschiedlich geführt wurden, wurde darauf verzichtet, sie zu Serien zu formieren. Der Teilbestand GU 117 umfasst nach der Erschließung und Verpackung 1354 Büschel und Bände im Umfang von 36,4 lfd. m bei einer Laufzeit von 1864 bis 1929. Die Nutzung durch Dritte ist im Depositalvertrag wie folgt geregelt: Vor Benutzungen des Archivs durch Dritte ist die Zustimmung des Chefs der Familie Herzog von Urach Graf von Württemberg einzuholen. Bei der Zustimmung können Auflagen erteilt werden. Wird Zustimmung nicht versagt oder eingeschränkt, regelt die Leitung des Hauptstaatsarchivs - im Rahmen der Benutzungsordnung der staatlichen Archive Baden-Württemberg - die Benutzung. In jedem Falle sind die Benutzer zur Wahrung der Personenrechte zu verpflichten. Stuttgart, den 20. Juni 2000 Dr. Robert Kretzschmar Ltd. Archivdirektor
              Urach, Wilhelm (II.)
              Wasserversorgung für Duala; Band 2
              FA 4 / 580 · Akt(e) · 1909 - 1913
              Teil von Cameroon National Archives

              Enteignung des Grundstückes zum Bau eines Isolierpavillons für Weiße des Regierungskrankenhauses in Duala. - Entschädigung des Vorbesitzers, 1906 - 1913

              Bezirksamt Duala
              Vertretungen fremder Staaten im Kamerungebiet
              BArch, R 1001/4421 · Akt(e) · März 1886 - Nov. 1912 (1931)
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Verhandlungen mit England über pachtweise Überlassung eines Grundstückes auf der Insel Mondoleh für das englische Vizekonsulat Erteilung der Exequatur an den englischen Konsul für Kamerun Verhandlungen über die Errichtung eines Konsulats der Republik Liberia in Kamerun Grundsätze über die Zulassung konsularischer Vertreter fremder Mächte Zulassung des Gouverneurs von Kamerun als Generalkonsul für das englische Nord- und Süd-Nigeriagebiet und für das französische Gabungebiet

              BArch, R 2/689 · Akt(e) · 1924-1925
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Aufstellung über die Versteigerung ehemals deutschen Eigentums in Kamerun in London ("Sale of Ex-Enemy properties in the British Sphere of the Cameroons, West Africa"); Vertragsentwurf für die Fako-Pflanzungen GmbH betreffend Gewährung eines Darlehens zum Rückerwerb von Grundstücken; Bericht über die zur Zurückgewinnung des Pflanzungsgebiets am großen Kamerunberg unternommenen Schritte; Bericht über das Ergebnis der Londoner Versteigerung Kameruner Pflanzungen; Übersicht über die, auf Grund der im November 1924 in London erfolgten Versteigerung der deutschen Pflanzungen am Kamerungebirge, den deutschen Erwerbern durch Vermittlung der Fako-Pflanzungen GmbH von der deutschen Regierung gewährten Darlehen; Bericht über den Zustand der zurückgekauften Pflanzungen am großen Kamerunberg, Mai/Juni 1925; Ekona AG und Kautschuk-Pflanzung "Meanja" AG.- Voranschlag über den Betrieb, 1925 bis 1926; Westafrikanische Pflanzungsgesellschaft "Viktoria".- Rechenschaftsbericht über bisher erhaltene Mittel

              Verschiedene Kauf- u. Bauakten
              RMG 1.272 · Akt(e) · 1854-1873
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Kaufvertrag über Grundstück f. Kinderhaus, 1854; Kaufvertrag, Korrespondenz, Ablösung e. Erbpacht, Baupläne, Kostenvoranschlag f. Kauf u. Umbau d. alten Loher Schule, 1858/59; Bauconsens, Kostenvoranschlag, Pläne f. Neubau eines Hinterhauses am Missionshaus, 1860; Kaufvertrag über e. Wiese am Loh, 1861; Kostenvoranschläge u. Handwerker-Verträge f. e. Erweiterungsbau d. Missionshauses, 1861; Skizze u. Erläuterung f. ein neues Missionshaus, 1873

              Rheinische Missionsgesellschaft