- 1890, Landesarchiv Berlin
- Enthält: Theaterzensurexemplar.
1879, Landesarchiv Berlin, A Pr.Br.Rep. 030-05-01 Polizeipräsidium Berlin - Theaterpolizei - Zensurexemplare Alter Teil
- 1899, Landesarchiv Berlin
- Enthält: Textbuch als Theaterzensurexemplar. 5568 P.J. III A 99 Schweizergarten - siehe Mandarin von Kiautschau
Kastennummer: K01126 Systematikgruppe: 06.01. Personenkatalog Angabe des Objektes: Kemmer, Wilhelm (geb. 17.12.1872); Generaldirektor der westafrikanischen Pflanzungsgesellschaft "Viktoria" Fotograf: k. A.
1920 - 1943, Landesarchiv Berlin
1918 - 1945, Landesarchiv Berlin
1920 - 1943, Landesarchiv Berlin
1913 - 1936, Landesarchiv Berlin
- Enthält u.a.: Eintreten Ngoso Din für die Angliederung Dualas an das britische Empire.
- 1914, Landesarchiv Berlin
- 1908 - 1919, Landesarchiv Berlin, A Rep. 040-05-01 Amts- und Gemeindeverwaltung Zehlendorf
- description: Enthält u.a.: Weihnachtsunterstützung.- Schmückung der Kriegergräber.- Kolonialkriegerdank e.V. Darin: Jahresbericht des Vereins zur Erhaltung der Krieger-Gräber und -Denkmäler vom Jahre 1866 in Böhmen und Schlesien zu Breslau für 1910 (Druckschrift, Breslau 1911).
- Enthält u.a.: Weihnachtsunterstützung.- Schmückung der Kriegergräber.- Kolonialkriegerdank e.V.<br /><br />Darin: Jahresbericht des Vereins zur Erhaltung der Krieger-Gräber und -Denkmäler vom Jahre 1866 in Böhmen und Schlesien zu Breslau für 1910 (Druckschrift, Breslau 1911).
- Enthält u.a.: Sterbeurkunde Nr. 113/1893 des Standesamtes Berlin I für Gerson von Bleichröder.<br /><br />Darin: Testamente des Königlichen Stadtgerichtes von Gerson von Bleichröder [No. 23505, No. 43260] und des Königlichen Amtsgerichtes Berlin I [No. 14656/1885].
- 1888 - 1924, Landesarchiv Berlin
- Enthält: Ladestraße am Schlieffenufer. Hintergrund: Moltkebrücke und Lehrter Bahnhof, links davon: Deutsches Kolonialmuseum (vorher: Marinepanorama)
-
- Mai 1911, Landesarchiv Berlin
- Enthält: Ladestraße am Schlieffenufer. Hintergrund: Deutsches Kolonialmuseum (vorher: Marinepanorama)
- 1911, Landesarchiv Berlin
- 1927, Landesarchiv Berlin
Signatur: S
Der Reichskolonialbund (RKB) war eine Sammlungsorganisation, in der von 1933 bzw. 1936 bis 1943 alle Kolonialorganisationen zusammengefasst waren. Dem RKB stand Ritter von Epp, Leiter des Kolonialpolitischen Amtes der NSDAP, vor. Um die "koloniale Frage" offen zu halten, organisierte der RKB Vorträge und Ausstellungen und gab Publikationen heraus. Da die Wiedererlangung der früheren Kolonien nicht zu den deutschen Kriegszielen zählte, entzog der NS-Staat spätestens ab 1939 dem RKB nach und nach die finanziellen Zuschüsse; 1943 wurde der Reichskolonialbund aufgelöst und das Vermögen auf die NSDAP übertragen. Der Bestand im Landesarchiv ist lediglich ein Überlieferungssplitter; die Akten entstammen den Sammlungen des ehemaligen amerikanischen Berlin Document Center (BDC) und wurden vom Bundesarchiv an das Landesarchiv Berlin abgegeben. Enthält: Ortsgruppen Berlin-Steglitz und Berlin-Köpenick. Erschlossen: 2 [AE] 0.15 [lfm]. Laufzeit: 1937 - 1942. Benutzung: Datenbank, Findbuch. Verweise: BA NS 52 Kolonialpolitisches Amt der NSDAP.
Bestandsbeschreibung: Zu Beginn des 19.
Jahrhunderts waren in Preußen mit dem Oktoberedikt von 1807 und der
Städteordnung von 1808 Verwaltungsreformen eingeleitet worden. Die
Erbuntertänigkeit der Bauern wurde abgeschafft und die Städte erhielten
Eigenständigkeit. Gemeindliche und staatliche Aufgaben wurden klar
voneinander getrennt, ebenso Justiz und Verwaltung. <br /><br
/>Nach den Befreiungskriegen und den Vereinbarungen des Wiener Kongresses
1814/15 folgend, wurden im Rahmen einer Gebietsreform 1815 zehn preußische
Provinzen gebildet. Berlin gehörte zur Provinz Brandenburg. An der Spitze
der Provinz stand der Oberpräsident, der als Kommissar der Staatsregierung
für die Sicherheit der Provinz nach außen und für die Einheitlichkeit der
Provinz nach innen verantwortlich war. <br /><br
/>Verwaltungsbehörden auf der mittleren Ebene blieben die Regierungen.
Als Universalbehörden leiteten sie sämtliche Lokal- und Spezialbehörden
ihres Gebietes auf Grundlage ministerieller Weisungen an. Die Regierung
Berlin bestand von 1816 bis 1821. Nach ihrer Auflösung gingen die Militär-
und Bauangelegenheiten an zwei Ministerialkommissionen über, an deren Spitze
ein gemeinsamer Präsident stand. Diese Kommissionen wuchsen in der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer einheitlichen Behörde - der
Ministerial-, Militär- und Baukommission - zusammen, die für die Stadt
Berlin gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten Funktionen einer Regierung
ausübte. <br /><br />Auf der unteren Ebene entstanden 1815
Landratsämter, die erstmals die Bewohner eines Territoriums - unabhängig von
ihrem Wohnsitz in der Stadt oder auf dem Land - unter eine einheitliche
Verwaltung stellten. <br /><br />Diese territoriale Gliederung
und die dreistufige Verwaltung bestanden im Wesentlichen bis zum Zweiten
Weltkrieg fort. <br /><br />1850 wurde mit der neuen
"Gemeindeordnung für die Stadt- und Landgemeinden Preußens" die
Städteordnung von 1808 modifiziert; Änderungen im Bürgerrecht und im
Wahlrecht erforderten eine revidierte Fassung vom 30. Mai 1853. <br
/><br />Mit der "Kreisordnung für die sechs östlichen Provinzen"
von 1874 wurde neben der staatlichen Verwaltung durch einen Landrat eine
Selbstverwaltung des Kreises geschaffen - der Kreisausschuss. Ihm oblagen
allgemeine Verwaltungsangelegenheiten und die Verwaltungsgerichtsbarkeit
erster Instanz. Städte mit mehr als 25.000 Einwohnern konnten aus dem
Landkreis ausscheiden und eigene Stadtkreise bilden. <br /><br
/>1875 wurde eine neue "Provinzialordnung" verabschiedet. Als
Selbstverwaltungsorgan wurde der Provinzialverband geschaffen, der die
Kreise vertrat. Seine Zuständigkeit beschränkte sich auf Aufgaben des
Verkehrswesens, des Sozial- und Gesundheitswesens, der Kultur und der
Landwirtschaft. Der Provinziallandtag wirkte als Legislative, der
Landeshauptmann als Exekutive. Die besondere Stellung Berlins als Hauptstadt
Preußens und des Reiches sowie seine besonderen Bedingungen erlaubten mit
der Provinzialordnung die Herauslösung Berlins aus dem Brandenburgischen
Provinzialverband. Berlin unterstand jedoch weiterhin dem Oberpräsidenten
der Provinz Brandenburg. 1876 wurden einige Aufgaben an den Magistrat
übergeben, so die Verwaltung und der Unterhalt aller öffentlichen Straßen,
Plätze und Brücken sowie das öffentliche Beleuchtungswesen. <br
/><br />Zum 1. April 1881 schied Berlin aus der Provinz Brandenburg
aus und bildete einen eigenen Stadtkreis. Der Regierungspräsident in Potsdam
verlor seine Befugnisse; der Oberpräsident der Provinz Brandenburg blieb
oberste Instanz in der Kommunalaufsicht. Daneben übte der Polizeipräsident
weiterhin die ihm seit 1822 eingeräumten Regierungsfunktionen aus. Die
staatliche Instanz des Bezirksausschusses, als dessen Präsident hier der
Präsident der Ministerial-, Militär- und Baukommission wirkte, blieb
zuständig für Gewerbeangelegenheiten und Disziplinarmaßnahmen. <br
/><br />1911 verabschiedete der Preußische Landtag ein Gesetz zur
Bildung des Zweckverbandes Berlin, das ab 1912 Berlin mit einigen
Umlandgemeinden vereinigte und die Bildung einer Einheitsgemeinde
einleitete. 1920 ist dieser Prozess mit der Bildung der Stadtgemeinde
Groß-Berlin abgeschlossen worden. <br /><br />Mit der
preußischen Verfassung von 1920 wurde die Struktur des preußischen
Verwaltungssystems auf der Provinzial- und Lokalebene kaum berührt. Doch
sind einige Kompetenzen Preußens mit den Verwaltungsreformen der Weimarer
Republik aufgehoben worden. <br /><br />Das Reich erhielt einen
umfangreichen Verwaltungsapparat in den Mittel- und Lokalinstanzen.
Besonders betroffen war das System der Finanzverwaltung; für die Provinz
Brandenburg und für Berlin wurden zwei Landesfinanzämter mit nachgeordneten
Finanz- und Steuerbehörden geschaffen. Die Eisenbahnverwaltung ging 1920 auf
das Reich über, auch die Eisenbahndirektion Berlin. Das
Reichsarbeitsministerium erhielt im selben Jahr einen eigenen Unterbau mit
den Hauptversorgungs- und Versorgungsämtern. 1922 übernahm das Reich
schließlich die gesamten Wasserstraßen. <br /><br />Trotz der
Bildung dieser reichseigenen Behörden, von denen einige ausschließlich oder
vorrangig für die Hauptstadt Berlin zuständig waren, war bis zum Ende der
Weimarer Republik der Oberpräsident der Provinz Brandenburg in wesentlichen
Fragen der inneren Verwaltung und nach Weisung des preußischen
Staatsministeriums auch in politischen Fragen entscheidend. <br
/><br />1933 wurde das Amt des Gauleiters der NSDAP der Kurmark mit
dem des Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg und von Berlin verbunden. In
Berlin wurde ein "Staatskommissar zur besonderen Verwendung" eingesetzt, dem
ab 1934 die bisher dem Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg zustehende
Kommunalaufsicht über Berlin übertragen wurde. Seit 1936 der Berliner
Staatskommissar als "Stadtpräsident" auch für das höhere Schulwesen
zuständig wurde, behielt der Oberpräsident nur noch für wenige
Verwaltungszweige in Berlin die Oberaufsicht. <br /><br />1934
waren mit dem "Gesetz über den Neuaufbau des Reiches" die Hoheitsrechte der
Landesregierungen aufgehoben worden. In der Folge wurden die preußischen
Ministerien mit den Reichsministerien verbunden und die Oberpräsidenten zu
Vertretern der Reichsregierungen in den Provinzen bestimmt. <br
/><br />Unter Einschluss der Lokalbehörden gingen 1935 das
Justizwesen, 1936 die Geheime Staatspolizei und die Ordnungspolizei sowie
die öffentlichen Kammern auf das Reich über. <br /><br />Am 1.
Januar 1937 erhielt Berlin eine neue Verfassung, nach der die Stadt zum
"Stadtkreis mit den Aufgaben eines Provinzialverbandes" wurde. An die Spitze
der Gemeindeverwaltung trat ein "Oberbürgermeister und Stadtpräsident", der
zugleich die kommunale und staatliche Verwaltung leitete. Außerdem nahm er
die Aufgaben des Regierungs- und Oberpräsidenten wahr. Lediglich die
Aufgaben des Polizeipräsidenten, die Gewerbeaufsicht und Preisüberwachung
sowie die Bau- und Finanzdirektion blieben selbständig. <br /><br
/>1944 wurde mit der "Verordnung über die Verfassung und Verwaltung der
Reichshauptstadt Berlin" ein Regierungspräsident eingesetzt, der auch die
Funktion des Polizeipräsidenten innehatte und zugleich Stadtpräsident und
Oberpräsident war. <br /><br />Nach der Zerschlagung des
Deutschen Reichs haben die Alliierten mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 47 den
Staat Preußen am 25. Februar 1947 aufgelöst. <br /><br />Die
Überlieferung von preußischen Behörden und Reichsbehörden mit Zuständigkeit
für Berlin wird im Landesarchiv Berlin verwahrt. Bereits durch Erlass vom 4.
August 1936 war geregelt worden, dass das Schriftgut der mittleren und
unteren Reichsbehörden an die zuständigen Landes- und Provinzialarchive
abzugeben sei, die diese im Auftrag des Reiches verwalteten. Nachdem im
Westteil Berlins das Landesarchiv als Staatsarchiv begründet war, wurde im
Frühjahr 1953 zwischen dem Berliner Senat und dem Bundesarchiv vereinbart,
dass entsprechende Bestände des ehemaligen Brandenburgischen
Provinzialarchivs vom Hauptarchiv Berlin (dem heutigen Geheimen Staatsarchiv
Preußischer Kulturbesitz) an das Landesarchiv zu übergeben seien. Die
übernommenen Bestände bekamen die Bezeichnung "Pr.Br.Rep."
(Preußisch-Brandenburgische Reposituren), die bis heute gültig ist. <br
/><br />Auch das im Ostteil gelegene Stadtarchiv Berlin hat als
Staatsarchiv für die Hauptstadt der DDR entsprechende Bestände erhalten.
Diese Überlieferungen entstammen oftmals Rückgaben der Sowjetunion in den
50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts an die DDR. <br /><br
/>Verweise: <br /><br />BA Zentrale Reichsbehörden <br
/>GSTA Zentrale Preußische Behörden <br />BLHA Brandenburgische
Provinzialbehörden <br /><br />Literatur: <br /><br
/>Administrativ-statistischer Atlas vom Preußischen Staate. Berlin
1927/28, Neudruck Berlin 1990. <br />Gesetz-Sammlung für die
königlich-preußischen Staaten, Berlin 1806 ff. (ab 1907 ff. Preußische
Gesetz-Sammlung). <br />Handbuch der preußischen Geschichte, hrsg. von
Otto Büsch und Wolfgang Neubauer, Berlin 1992 ff. <br />Handbuch über
den Königlich Preußischen Hof und Staat, Berlin 1795 ff. <br
/>Handwörterbuch der preußischen Verwaltung. Bearb. und hrsg. von Rudolf
von Bitter, 2 Bde., 3. überarb. Aufl., Leipzig 1928. <br />Hue de
Grais, Robert Graf: Handbuch der Verfassung und Verwaltung in Preußen und
dem Deutschen Reiche, 24. Aufl., Berlin 1927. <br />Jahrbücher für die
preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung. Im Auftrag
des Kgl. Justiz-Ministeriums hrsg. von Karl Albert von Kamptz, Bd. 1 (1814)
ff. <br />Königlich-Preußischer Staats-Kalender, Berlin 1854 ff.
<br />Schlenke, Manfred: Preußen-Ploetz. Preußische Geschichte zum
Nachschlagen, Freiburg/ Würzburg 1987.<br />A 4
Bestandsbeschreibung: Katasterämter [A
Rep. 108 ff.]<br /><br />Später als in anderen deutschen
Ländern wurden in Preußen durch Gesetze vom 21. Mai 1861 die Grund- und
Gebäudesteuer einheitlich geordnet. Mit der Anlage und Laufendhaltung
eines Katasterwerkes sowie den dazu nötigen Vermessungen wurden auf
lokaler Ebene Katasterämter betraut, die ab 1865 ihre Arbeit aufnahmen.
Sie unterstanden bis 1919 in Berlin der Direktion für die Verwaltung der
direkten Steuern, in den Randkreisen Teltow und Niederbarnim der
Regierung Potsdam, Abteilung III für direkte Steuern, Domänen und
Forsten. Nach der Bildung der Stadtgemeinde Berlin 1920 wurden alle der
Preußischen Bau- und Finanzdirektion unterstellt. <br /><br
/>Es waren dies aus dem alten Stadtkreis Berlin die Ämter Zentrum
(Mitte), Nordost, Nordwest und Süd, die 1890 aus dem Katasteramt Berlin I
hervorgegangen waren, aus dem Bereich des Regierungsbezirks Potsdam die
Ämter Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Lichterfelde, Neukölln
(Rixdorf), Pankow, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Tempelhof und
Wilmersdorf, die zwischen 1891 und 1910 durch Teilung der Katasterämter
Berlin II, III und IV entstanden waren. Nach 1920 kamen die Ämter
Berlin-West, Treptow und Zehlendorf hinzu, so dass in den dreißiger
Jahren in Berlin 18 Katasterämter bestanden.<br />A 4.1
U.a. Unterlagen zur Stellung der Sozialdemokratie zur deutschen Kolonialpolitik. Enthält: Präsidialangelegenheiten: Aufgabenbereich und Zuständigkeit (Allgemeine Dienstangelegenheiten, Prozesse, Statistisch-topographische Nachrichten.)- Haushalt und Allgemeine Verwaltung.- Personalangelegenheiten. Politische Polizei: Zensur.- Geheime Präsidialregistratur.- Pressepolizei.- Politische Vereine und Parteien. Pass- und Meldewesen: Nürnberger Gesetze.- Judenkartei.- Auswanderungen.- Rangerhöhungen und Namensänderungen. Bau- und Verkehrspolizei: Hoch- und Tiefbau.- Kommunale Wirtschaft.- Verkehr.- Feuerwehr.- Berliner Wasserstraßen. Gewerbepolizei: Gewerbe.- Handwerk.- Handel.- Gaststätten.- Sittenpolizei. Theaterpolizei Korporationen, Wirtschafts- und Sozialpolitik: Vereine.- Kassen- und Versicherungen.- Kirchen.- Sozialwesen.- Landwirtschaft. Medizinal- und Veterinärpolizei: Gesundheitswesen.- Veterinärwesen. Kriminalpolizei: Kriminalwesen.- Gefängnisse. Schutzpolizei. Enteignungskommissar (Grundstücke A-Z nach Stadtbezirken).
ohne Datum, Landesarchiv Berlin
1906 - 1913, Landesarchiv Berlin
1890 - 1892, Landesarchiv Berlin
Pfeil, Joachim Graf von1937 - 1949, Landesarchiv Berlin
- 1927 - 1930, Landesarchiv Berlin
- Enthält u.a.: Protokoll der 3. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Fröbelscher Kinderpflegerinnenschulen am 26./27.09.1930 in Magdeburg sowie Geschäftsbericht für die Zeit vom 01.04.1928 bis 31.03.1030 (60/1-3).- Jahresbericht des Deutschen Heims für Lehrerinnen und Erzieherinnen, Budapest, für das Jahr 1927 (60/4).- Bericht über die Sitzung der zur Säule VII des Deutschen Beamtenbundes (DBB) zusammengeschlossenen Verbände, 23.11.1928 (60/5).- Deutscher Lehrervein, Berichte über Sitzungen des Geschäftsführenden Vorstandes des DBB, vom 16.10.1928 (= Rundschreiben Nr. 37) und 03./04.09.1928 (= Rundschreiben Nr. 33) (60/6-7).- Protokoll über die Mitgliederversammlung des Deutschen Erziehungsbeirates für verwaiste Jugend e.V. am 22.11.1929 (60/8).- Bericht über die Sitzung der deutschen Zentrale für freie Jugendwohlfahrt und der Vereinigung für Kinderhilfe am 11.06.1929 im Wohlfahrtshaus (60/9).- 10. Mitgliederversammlung des Reichsverbands deutscher Mittelschullehrerinnen, 10.-11.06.1930 in Berlin, hs. Bericht (60/10).- Protokoll. Erste Versammlung des Hauptausschusses der Reichsarbeitsgemeinschaft für alkoholfreie Jugenderziehung, 10.10.1928, Landtagssitzungssaal des Landeshauses der Provinz Brandenburg, Matthäikirchstr. 20/21, mit Anwesenheitsliste und Übersicht der Mitglieder der Deutschen Reichshauptstelle gegen den Alkoholismus und der Reichsarbeitsgemeinschaft selbst (60/11-12).- Niederschrift von der Sitzung der Frauenverbände und -gruppen des DDB, 19.10.1928 (60/13).- Protokoll der 32. Vollversammlung (VV) der Arbeitsgemeinschaft für deutsches Wanderungswesen, 10.12.1930, Sitzungssaal des "Reichslandbundes" Berlin, Dessauer Str. 26, mit Anlage: Vortrag von Oskar Hintrager "Ein Wiedersehen mit Südwestafrika" (60/14-15), Protokoll der 31. VV, 29.04.1930, Sitzungssaal der "Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft", Berlin, Dessauer Str. 14, mit Anlage: Auszug aus dem Vortrag von Adolfo Matthei über "Chile als Auswanderungsland" (60/17-18), Protokoll der 30. VV, 07.02.1930, mit Anlage: Auszug aus dem Vortrag "Reiseeindrücke aus Angola" von Oberstleutnant a.D. von Boemcken (60/25-27), der 29. VV, 12.09.1929, Landwehrkasino (Hohenzollernsaal), Jebenstr. 2 (60/29), der 28. VV, 22.02.1929, Dessauer Str. 14, mit Anlagen: Vorträge von Rudolf Asmis über "Siam" und Marc. R. Breyne über "Geschichte der Besiedlung Südafrikas" (60/88-90), der 27. VV, 02.10.1928, großer Saal des Reichslandbundes, mit Anlage: Vortrag Alfred Teischinger, Die Landwirtschaft in der Steiermark (60/30-31).- Rundschreiben (RS) der Reichsstelle für das Auswanderungswesen, u.a. RS Nr. 880 betreffend Auswanderung von Fachleuten nach Sowjetrussland, 12.04.1930 und Nr. 882 betreffend Sonderberatung über Russland, 22.05.1930 (60/19-21).- Deutscher Städtetag, Niederschrift über eine Besprechung über die Frage: Alkoholbekämpfung, kommunale Wohlfahrtspflege und Erhöhung der Getränkesteuern, 15.11.1927, Berlin, Städtehaus (60/85).- Verein für das Deutschtum im Ausland, Bericht über die Hauptausschuss-Sitzung, 28.10.1928 in Kassel (60/86).<br /><br /><br />
Signatur: A 3.1
Am 2. März 1820 erließ König Friedrich Wilhelm ein Statut für die Kaufmannschaft zu Berlin. Sie erhielt die Bezeichnung "Korporation der Berliner Kaufmannschaft". Vorgesetzte Behörden waren der Magistrat der Stadt Berlin und das preußische Ministerium für Handel und Gewerbe. Der Beitritt zur Korporation beruhte auf freier Entscheidung. Zur Erlangung der kaufmännischen Rechte (Glaubwürdigkeit der Bücher, Zinsen und Provisionen, Wechselfähigkeit, Gesellschaftsfähigkeit der Handlungsgehilfen) war der Beitritt aber Voraussetzung. In der Korporation der Berliner Kaufmannschaft verschmolzen die Gilde der Tuch- und Seidenhändler, die Gilde der Materialhändler und die Börsen-Korporation zu einer neuen Vereinigung. Sie verwaltete die Angelegenheiten der Kaufmannschaft und vertrat sie nach außen. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasste die Städte Berlin und Charlottenburg. Nach Errichtung einer Handelskammer in Berlin zum 29. April 1902 nach dem Gesetz vom 19. August 1897 trat die Korporation ihre öffentlich-rechtlichen Aufgaben an diese ab, blieb aber neben der Handelskammer als Selbstverwaltungsorgan bestehen und wurde erst 1920 endgültig aufgelöst. Enthält: Grundsatzfragen (Maß, Gewicht, Geld, Unterstützungen, Arbeiterfragen, Patente, Kolonien, Schul- und Bildungsangelegenheiten, Groß-Berliner Wirtschaftsgebiet).- Organisation und Vermögen (Grundeigentum, Finanzen, Wahlen, Älteste, Beiräte, Feierlichkeiten, Stiftungen).- Handelskammern und Vereinigungen (Handels-, Kaufmanns- und Landwirtschaftskammern, Gesellschaften, Genossenschaften, Vereine, Verbände, Vereinigungen, Bünde, internationale Kongresse).- Berliner Börse (u. a. Ehrengericht).- Handel und Industrie (einzelne Handelszweige, Handwerk, Arbeitszeit, Schiedsgericht, Handel mit dem Ausland, Ausstellungen, Steuern, Zölle).- Verkehrswesen (Bahn, Schifffahrt, Packhöfe).- Gutachten.- Kommissionen und Deputationen.- Handels-Hochschule Berlin. Erschlossen: 1405 [AE] 52,95 [lfm]. Laufzeit: (1725 -) 1820 - 1920 (- 1938). Benutzung: Datenbank, Findbuch, Findmittel. Verweise: - LAB A Rep. 010-02 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Baupolizei - LAB A Rep. 016, Magistrat der Stadt Berlin, Gewerbedeputation - LAB A Rep. 201 Gewerberat zu Berlin - LAB A Rep. 200-02-03 Handels-Hochschule Berlin - BLHA Pr. Br. Rep. 070 Industrie- und Handelskammer zu Berlin-Brandenburg - GStA I. HA Rep. 120 Ministerium für Handel und Gewerbe Literatur: - Berlin. In: Jetztlebende Kauffmannschaft In- und ausser Deutschland. Erster Versuvh. Leipzig 1743. - Die Korporation der Kaufmannschaft von Berlin. Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum am 2. März 1920, Berlin 1920. - Demeter, Karl: Private Wirtschaftsarchive in Berlin. In: Archivalische Zeitschrift, hrsg. vonder bayerischen Archivverwaltung, 44. Bd. (1936), München 1936. - Kuba, Karlheinz: Der Bestand der Korporation der Kaufmannschaft von Berlin und seine Bedeutung für die Wirtschaftsgeschichte des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. In: Schriftenreihe des Stadtarchivs Berlin, Jg. 1 (1964), H. 2, S. 109-118.
- Enthält u.a.: Angelegenheiten der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes und des Reichskolonialamtes.- Durchsuchung von Zeitungsredaktionen.- "Hohenlohe-Krise", 1906.- Affäre Puttkamer, 1906.- Strafverfahren gegen Götz und Genossen.- Prozess Rudolf von Bennigsen gegen Matthias Erzberger.<br /><br />Darin: Zeitungsausschnitte.- Druckschrift: Mannes, Wilhelm: Von Lassalle bis Dernburg. Eine kolonial-soziale Betrachtung, Braunschweig 1907.- B.Z. am Mittag Nr. 141 vom 19.06.1907, Nr. 142 vom 20.06.1907, Berlin.
- 1906 - 1907, Landesarchiv Berlin
- 1942, Landesarchiv Berlin
- Enthält: Gräberkartei (O-Z).- Kurzbiographien (Rudolf von Ollech, Adolf von Oven, Georg von Oven, Alexander von Pape, Gerhard von Pelet-Narbonne, Georg von Pirch, Otto von Pirch, Eugen Pitschel, Axel von Platen, Max von Prittwitz-Gaffron, Jacob Bogeslaw von Puttkammer, Carl Rabitz, Friedrich von Rauch, Gustav Johann Georg von Rauch, Eduard von Raven, August Friedrich von Reiche, Walter von Reichenau, Jacobus Reimers, Ernst von Reineck, Hermann Retzlaff, Karl Friedrich Wilhelm von Reyher, Prof. Paul Reyher, Manfred Freiherr von Richthofen, General Friedrich Wilhelm von Rohdich, Dr. Schaper, Louis von Scharfenort, Gerhard von Scharnhorst, Alexander von Scheele, Freiherr von Schele, Otto von Schjerning, Erich Schlegel, Alfred Graf von Schlieffen, Karl von Schönberg, Rochus Schmidt, Moritz von Schoeler, Hans Joachim von Schröder, Ludwig von Schröder, F. E. A. Schueler van Kriecken, Gottlob Heinrich Schmückert, Dr. Georg Wilhelm Schulze, Hans von Seeckt, Friedrich Wilhelm Sennecke, Wilhelm Solf, Eberhard Spiller, Alexander von Spitz, Alfred von Sydow, Franz von Stephani, Heinrich Freiherr von Stein, Kuno von Steuben, August Wilhelm Ernst von Stockhausen, Karl von Stumpff, Emil Thuy, Karl Treuwerth, Ernst Troeltsch, Alexander von Tschammer und Osten, Georg von Tschudi, Reinold von Twardowski, Julius von Verdy du Vernois, Oskar von Watter, Erich Weber (Pascha), Emil Friedrich Achim Wehl, Bernhard von Werder, Eduard von Westhoven, Johann Wilhelm von Wiebel, Friedrich Wilhelm Freiherr von Willisen, Detlef von Winterfeld, Hans Karl von Winterfeld, Bogislaw Graf Tauentzien von Wittenberg, Gerhard August von Witzleben, Jobst von Witzleben, Johann Friedrich Ludwig Woehlert, Max Wölfing, Ludwig von Wolzogen, Ernst von Wrisberg, Lutze von Wurmb, Heinrich Adolf von Zastrow, Wilhelm von Zastrow, Paul von Zimmermann, Hans von Zobeltitz, Johann von Zwehl, Albert von Zychlinski).<br /><br />Darin: Fotos von Grabdenkmälern.- Kopie des Katasterplans zum Invaliden-Friedhof.
1920 - 1929, Landesarchiv Berlin
1911 - 1932, Landesarchiv Berlin