Das Stadtarchiv verwaltet das Archivgut der Stadtverwaltung Göttingen und der eingemeindeten Ortschaften. Zu den Archivbeständen gehören ca. 4.500 lfdm Urkunden, Briefe, Amtsbücher und Akten vom 13. Jahrhundert an bis in die Gegenwart. Das Stadtarchiv besitzt auch eine fast vollständige Reihe aller Göttinger Zeitungen sowie bedeutende Sammlungen von studentischen Stammbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts, Autographen, Plakaten und Karten/Plänen. Außerdem gehören zu den Beständen des Stadtarchivs Deposita, Nachlässe und Sammlungen, die von Göttinger Personen, Firmen oder Vereinen stammen. Ergänzt werden die Archivbestände durch die Archivbibliothek, die wohl die umfangreichste Sammlung zur Stadtgeschichte darstellt.
Neben Sammlungsobjekten ist auch Schriftgut und historisches Fotomaterial vorhanden, welches jedoch größtenteils noch nicht digital erfasst ist.
Im Stadtarchiv Hilden werden historische Unterlagen über die Stadt vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart sachgerecht aufbewahrt, gesichert, ausgewertet und für die Benutzung durch die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Stadtarchiv wurde bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg (1947) eingerichtet und verfügt über historisch wertvolle Bestände zur Entwicklung vom agrarisch geprägten Dorf zur Industriestadt Hilden. Grundlage der Arbeit ist das Gesetz über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Nordrhein-Westfalen (Archivgesetz Nordrhein-Westfalen - ArchivG NRW) aus dem Jahre 1989 in der Fassung von 2010.
Neben Schriftwechseln zwischen der Familie Krupp und Afrikaforschern bzw. in der Kolonialpolitik aktiven Personen (z.B. Carl Peters, Gustav Nachtigal) liegen u.a. Unterlagen und Fotografien zur Deutschen Kolonialgesellschaft, zum Deutschen Kolonialverein und zur Deutschen Kolonial-Eisenbahn-Bau-und Betriebsgesellschaft vor.
Das Archivgut umfasst u.a. die Unterlagen der Kommunalverwaltungen der Städte Adorf und Oelsnitz/Vogtl. sowie von 180 dörflichen Kommunen im Gebiet des heutigen Vogtlandkreises.
Nachlass mit umfangreichen (Firmen-) Informationsmaterial über den Handel mit Kolonialwaren im norddeutschen Raum.
Geldscheine der deutschen Kolonien Deutsch-Ostafrika (1905-1917), Deutsch-Südwestafrika (1914-1918), Deutsch-Neuguinea (1914-1915, australische Besatzungsausgaben) und Kamerun (1914, Kaiserliches Gouvernement).
Sehr vereinzelt Unterlagen, zumeist publiziertes Material, in Ausnahmefällen Manuskripte.