Italien

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        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Bü 2225 · Akt(e) · 1900-1924
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Gesuche um Bewilligung zur Ausgabe von Aktien, 1900-1909; Beratung eines Gesetzentwurfs über die Ausgabe kleiner Aktien in den Konsulargerichtsbezirken und im Schutzgebiet Kiantschou, 1909, 1911; Zeitungsartikel zur Reform des Aktienrechts in Italien, 29./30.1.1914; staatliche Genehmigung zur Errichtung von Aktiengesellschaften und Verbot der Veräußerung von Aktien oder sonstigen Geschäftsanteilen von Kolonialunternehmungen insAusland, 1917-1919; Mißstände und Auswüchse bei Gründungen von Aktiengesellschaften, 1922.

        Deutsche Liga für Völkerbund
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Bü 5 · Akt(e)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält: - Artikel "Ueber die Völkerliga" aus der "Neuen Zürcher Zeitung", 13. Aug. 1918 (masch. Abschrift) - Bericht über eine Umfrage zur Errichtung einer "Deutschen Völkerbund-Liga" (masch.) nebst Schreiben von Fritz Springer, [1918] bzw. 2. Okt. 1918 - Vorschlag des Schweizer Komitees für Vorbereitung des Völkerbundes zur Verwirklichung des Völkerbundes, Antrag auf Gründung einer "Deutschen Völkerbundsliga" als Sektion des "Volksbundes für Freiheit und Vaterland" sowie Einladung zur Beratung über diese Anträge, 7. Okt. 1918 - Vorschlag an die Krieg führenden Mächte zur Herstellung des Friedens und zur Errichtung des Völkerbundes, sowie Entwurf einer Erklärung Deutschlands an seine Kriegsgegner seitens des Schweizer Komitees für Vorbereitung des Völkerbundes, mit Begleitschreiben, Okt. 1918 - Flugblatt-Entwurf für die "Deutsche Liga für Völkerbund" und Liga-Flugblatt "Der Völkerbund", [Okt. oder Nov. 1918 bzw. 1918-1919] - "Arbeitsplan für die Deutsche Liga für Völkerbund", [1918-1919] - Aufsatz "Erzbergers Grundgedanken", unterzeichnet mit "Fidelis", aus: "Der Vortrupp" 7 (1918) Nr. 21, S. 401-411 - Aufsatz "Walther Schücking. Ein deutscher Völkerrechtslehrer" von Hans Wehberg, o.D. - Einladung und Programm sowie Grundsätze zum Programm der Internationalen Völkerbundskonferenz vom 5.-12. März 1919 in Bern nebst Begleitschreiben, Febr. 1919 - Aufsatz "Wilson und der Völkerbundsgedanke" von Graf Bernstorff in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", 1. Febr. 1919 - Aufsatz "Deutschland und Wilson" von Prof. Dr. Walther Schücking in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", 1. Febr. 1919 - Aufsatz "Die Entente - Deutschlands Wegweiser zum Bolschewismus oder zum Völkerbund?" von Bernhard Dernburg, aus: "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", 7. Febr. 1919 - Aufsatz "Deutschlands sozialpolitisches Programm für den Völkerbund" von J. Giesberts in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", 3. Febr. 1919 - Aufsatz "Die deutschen Missionen und das Völkerrecht" von Prof. Dr. D. Baumgarten in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", 24. April 1919 - Aufsatz "Der ’gerechte Krieg’" von Prof. Dr. Gustav Radbruch in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", 28. April 1919 - Teil eines Gesetzentwurfs zu arbeitsrechtlichen Fragen aus den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", o.D. - "Deutscher Entwurf einer Verfassung des Völkerbundes" der Studienkommission der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Niemeyer, [1919] - "Vorschläge der deutschen Regierung für die Errichtung eines Völkerbundes" in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", o.D. - Presse-Querschnitt "Der Völkerbundgedanke in Italien" in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", Jan. 1919 - Artikel "Der Smutssche Völkerbundplan" in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", o.D. - Presse-Querschnitt "Zug um Zug der Entente-Propaganda" in den "Mitteilungen der Deutschen Liga für Völkerbund", Febr. 1919 - Zeitungsartikel "Der Völkerbund. Der Entwurf", 15. Febr. [1919] - Schreiben Prof. Ruhlmanns von der "Liga für Völkerbund", betr. die Diskussion der kulturpoliltischen Auslandspropaganda im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, mit Entwürfen der Antwort Haußmanns und eines Schreibens an den Reichsaußenminister Hermann Müller, Jan.-Febr. 1920 - Aufforderung der Wochenschrift "Die Menschheit", sich darüber zu äußern, welches die wirksamsten Entscheidungen der Völkerbundsversammlung sein würden, mit Entwurf der Antwort, Okt. 1920 - "Artikel für die Volkswehr. Die Abrüstungsfrage auf der Völkerbundkonferenz in Bern" von Graf Max Montgelas, [1919] Darin: - Die Tätigkeit des Völkerbundes im Monat August Nr. 5, 1. Sept. 1921

        Haußmann, Conrad
        Fahndung nach Verbrechern und vermissten Personen
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Bü 8557 · Akt(e) · 1869-1886
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält: Einzelfälle A - H Achter, Friedrich, Bankier und Kolonialagent; Adair, John (und Lyons, James); Andreis, Emanuel, Deis in Tirol; Arnim, Laura Gräfin von; Battaja, Vincenzo, Campo Minore (Tirol); Baudot, J. B. Jules, Notar aus Etain; Berkers, Heinrich Joseph, Dienstknecht aus Effelt; Berthelot, Simon, Lucon (Vendée); Bertschi, Adolf, Dürrenäsch; Bethlen, Olivier Graf von, Bistritz in Siebenbürgen; Böckler, Anna, Treuen; Braun, Richard, Meßkirch; Bressano (Scazabiechi), Cäsar; Brochetti, Giuseppe, Tagelöhner aus Desenzano (Italien); Broseghini, Bartholo, Piné in Südtirol; Brüll, Ludwig, Ungarn; Castilla und Genossen; Champley, Thomas; Colletti, Anton, Pezzolo (Italien); Corretjer, Francisco, Spanien; Costa, Anton, Rotzo (Italien); Cuccoli, Josef, Mailand; Deli, Stefan, Szathmar-Néméti; Dizler, Philipp, Bauführer; Edenberger, Jakob, Tegernsee; Ekle, Johann Michael, Altheim; Engelsmann-Angyalfi, Alexander Adolf; Floretta, Pietro, Clotz in Tirol; Forster, Emmanuel; Frantzen, Andreas Anton, Kopenhagen; Friedmann, Bartholomäus, Kaufmann aus Kiskolez; Füzeséry, Gabriel, Gerichtsassessor aus Beregszaisz; Gizio, Camillo, Palermo; Graaf, Nikolaus Hermann de, Bankier aus Leyden; Grillo, Alexander, Fünfkirchen (Ungarn); Groot, Evert Gerrit Cornelis de, Gymnasiast aus Den Haag; Haalmann (Meyer, Peres David bzw. Salomon), Kalkwyk; Hammer, Carl, Stuttgart; Hartmann, Chr. G., Riga; Hascher, Johann, Weingarten; Hermann, Karl, k. k. Oberleutnant; Hetzel, Kartharina Enthält auch: Unterlagen über Diebstähle (abgelegt nach Länder- und Städtenamen)

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 49 · Bestand · 1774-1933 (1944)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

        Geschichte der badischen Gesandtschaften: Bis 1871 hatte Baden eigene Gesandtschaften beim Deutschen Bund, in Bayern, Belgien, Frankreich, Hannover (bis 1866), Hessen (Großherzogtum), Italien, den Niederlanden, Österreich, Preußen, Sachsen, der Schweiz und Württemberg unterhalten, dazu zahlreiche Konsulate in Übersee (allein 8 in den USA). Dieselben Staaten waren auch in Baden vertreten. Mit dem Eintritt Badens in das Deutsche Reich gab es seine auswärtigen Kompetenzen an dieses ab und löste alle badischen Gesandtschaften auf; nur die Gesandtschaft in Berlin blieb bis 1918 bzw. 1945 bestehen. Die Gesandtschaften in Stuttgart und München wurden in Personalunion 1894 in München wieder eingerichtet und fungierten bis 1919. Umgekehrt bestanden in Karlsruhe nach 1871 nach wie vor Gesandtschaften von Bayern, Belgien, Brasilien, Großbritannien (Geschäftsträger), Preußen, Russland und Spanien, wenn auch mit verkleinertem Personal und geringeren Kompetenzen. Ferner blieben zahlreiche Konsulate wie bisher bestehen, die ihren Sitz großenteils in Mannheim hatten. Überlieferung: Die Akten der 1871 aufgehobenen Gesandtschaften wurden 1887 vom Staatsministerium an das Generallandesarchiv mit der Auflage abgegeben, sie als Ganzes aufzubewahren, also nicht auseinanderzureißen. Friedrich von Weech richtete daher provenienzgerecht ein "Gesandtschaftsarchiv" beim Haus- und Staatsarchiv als dessen Abt. IV ein. 1934 wurden die Akten der badischen Gesandtschaften in Berlin ab 1884 und München ab 1894 eingeliefert, weitere folgten bis 1951. Erschließung: 1907-1909 wurden die bis dahin eingelieferten Gesandtschaftsakten verzeichnet, nach 1950 neu durchnummeriert und 1966 maschinenschriftlich kopiert; 2010 fertigte Frau Sigrun Gees eine online-Version davon. Parallelbestände: Bestand 48, hier: Diplomatische Correspondenz (Gegenüberlieferung der badischen Regierung), Gesandtschaften, Konsulate. Bestand 233, hier: Gesandtschaften, besonders Nr. 34795-34836 (Berichte der badischen Gesandtschaft in Berlin 1874-1933) und Nr. 34863-34871 (Berichte der badischen Gesandtschaft in München und Stuttgart 1894-1919). Literatur: Günther Haselier, Die badische Gesandtschaft in München, in: Archivalische Zeitschrift 73 (1977), S. 99-111; Hansmartin Schwarzmaier/Hiltburg Köckert, Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 3, Haus- und Staatsarchiv sowie Hofbehörden (46-60), Stuttgart 1991, S. 51-56; Jürgen Schuhladen-Krämer, Akkreditiert in Paris, Wien, Berlin, Darmstadt ... Badische Gesandte zwischen 1771 und 1945, Karlsruhe 2000.

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 50/05 · Bestand · 1806 - 1874, 1887 - 1919
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand enthält Unterlagen des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten über die württembergischen Gesandtschaft in München. Eine genauere geschichtliche Darstellung der württembergischen Gesandtschaft bzw. des Konsulats in München ist in der Vorbemerkung zum Bestand E 75 (Württembergische Gesandtschaft in München) enthalten, der die Gegenüberlieferung zu E 50/05 bildet. Hierauf wird an dieser Stelle verwiesen. Der Bestand wurde von Kurt Hochstuhl aus den einschlägigen Unterlagen der früheren Bestände E 41 (Verz. 64), E 46, E 49 (Verz. 22), E 70, E 71 und E 73 formiert, der auch die Titelaufnahmen redigierte. Die Überführung der Titelaufnahmen in ScopeArchiv und die Erstellung eines online-fähigen Findbuchs besorgte der Unterzeichnete. Der Gesamtumfang des neuen Bestandes umfasst nunmehr 270 Büschel bzw. 6,6 lfd. Regalmeter. Stuttgart, im September 2011 Johannes Renz 2. Nationalitätskennzeichen: [A] Österreich [BY] Weißrussland] [CH] Schweiz [CZ] Tschechien [F] Frankreich [GB] Großbritannien und Nordirland [GR] Griechenland [I] Italien [L] Luxemburg [MNE] Montenegro [NL] Niederlande [PL] Polen [RO] Rumänien [RUS] Russland [SK] Slowakei [SLO] Slowenien] [UA] Ukraine

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 50/14 · Bestand · 1803 - 1874
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Der vorliegende Bestand enthält Unterlagen des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten über die württembergischen Gesandtschaften in Florenz und Rom. Dabei handelt es sich nur zu einem geringen Teil um Unterlagen betr. die Gesandtschaft beim Königreich Italien, sondern hauptsächlich über die Gesandtschaft beim Kirchenstaat, zu dem die Stadt Rom noch bis 1870 vollständig gehörte. Eine umfassendere geschichtliche Darstellung der beiden Gesandtschaften bzw. des württembergischen Konsulats in Rom ist in den Vorbemerkungen zu den Beständen E 70 d (Württembergische Gesandtschaft in Italien) und E 70 r (Württembergisches Konsulat in Rom) enthalten, welche die Gegenüberlieferung bilden. Hierauf wird an dieser Stelle verwiesen. Der Bestand wurde von Kurt Hochstuhl aus den einschlägigen Unterlagen der früheren Bestände E 70 und E 73 gebildet, der auch die Titelaufnahmen redigierte. Die Überführung der Titelaufnahmen in ScopeArchiv und die Erstellung eines online-fähigen Findbuchs besorgte der Unterzeichnete. Der Gesamtumfang des neuen Bestandes umfasst nunmehr 47 Büschel bzw. 0,9 lfd. Regalmeter. Stuttgart, im August 2007 Johannes Renz

        Ministerium des Innern III (Bestand)
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 · Bestand · 1806-1906
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung von 1966: Die im vorliegenden Repertorium verzeichneten Akten wurden vom Ministerium des Innern im Jahre 1896 anlässlich einer Neuordnung der Ministerialregistratur dem Archiv des Innern übergeben (Nachträge 1897, 1903, 1906). Als Fundbehelf diente das nach den Registraturrubriken angelegte umfangreiche Übergabeverzeichnis, auch nach der Vereinigung des Archivs des Innern mit dem Staatsfilialarchiv (seit 1938: Staatsarchiv) Ludwigsburg. Da für die Repertorisierung durch einen wissenschaftlichen Beamten in absehbarer Zeit keine Aussicht bestand, wurde im Jahre 1962 die Archivangestellte I. Müller unter der Leitung des Unterzeichneten mit einer eingehenderen Verzeichnung des Bestandes beauftragt. Diese Arbeit wird sich noch über einen längeren Zeitraum erstrecken und ihren Niederschlag in zahlreichen Repertorienbänden finden. Parallel der Neuverzeichnung, die die bisherige Bestandsgliederung beibehält, werden die Akten neu verpackt und die jeweils fertiggestellten Repertorienbände durch ein Gesamtregister der Orte und Personen erschlossen. Nach Beendigung der Verzeichnungsarbeiten soll dieses bis dahin nur im Konzept geführte Register dem Gesamtrepertorium als Abschlussband beigegeben werden. Der Bestand umfasst insgesamt 2 510 alte Aktenbunde auf 216 lfd. m. Der vorliegende erste Band erschließt davon 113 Bunde (= jetzt 690 Büschel) mit einem Umfang von 11 lfd. m. Ludwigsburg, Dezember 1966 Dr. A. Seiler Retrokonversion und weitere Erschließung: Das vorliegende Findbuch stellt das Endprodukt von jahrzehntelangen Erschließungsarbeiten dar, die im Jahre 1962 durch die Archivangestellte Irma Müller unter Anleitung von Dr. Alois Seiler begonnen wurden. Die Arbeiten wurden zunächst bis 1976 durch Gerhard Rukwied, Rainer Trunk, Heinrich Graf und Regina Glatzle fortgeführt. Bis zu diesem Stichjahr wurde die Zahl von 10 Repertorienbänden erreicht, welche die alphabetisch geordneten Rubriken von Ablösungssachen bis Gewerbe und Handel umfassen. Auf Grund sich verschlechternder personeller Ressourcen mussten die Arbeiten für einen langen Zeitraum unterbrochen werden und wurden erst wieder Ende der 90er Jahre von Franz Moegle-Hofacker in Zusammenarbeit mit zahlreichen Referendaren und Archivinspektoranwärtern in Angriff genommen. Nach einem Zuständigkeitswechsel in Folge der Umgestaltung der baden-württembergischen Archivverwaltung im Zuge der Verwaltungsreform 2005 übernahm der Unterzeichnete federführend die weiteren Erschließungsarbeiten, bei denen auch Archivangestellter Julian Schulenburg beteiligt war. Hinsichtlich der Behördengeschichte des württembergischen Ministeriums des Innern wird auf die gedruckte Beständeübersicht des Hauptstaatsarchivs Stuttgart (E-Bestände) bzw. die Online-Beständeübersicht sowie die Vorworte der Bestände E 151/01 ff. verwiesen. Ein Verzeichnis der württembergischen Innenminister, das dort nicht enthalten war, befindet sich im Anhang. Wegen der vielen Bearbeiter und des langen Erschließungszeitraumes war eine vollständige Homogenität des Gesamtfindbuchs nicht zu erreichen. Allerdings erfolgte auf Grund der teilweise komplexen Beschaffenheit der Unterlagen eine Nachbearbeitung der in den bisherigen Findmitteln enthaltenen Titelaufnahmen, verstärkt zur Anwendung neuerer archivwissenschaftlicher Erschließungsgrundsätze, insbesondere der Stufenerschließung nach ISAD (G). Um die Registraturverhältnisse sachgerecht abbilden zu können, blieb das bis ins Jahr 1922 im Ministerium verwendete Sachrubrikenschema als Gliederung erhalten, wobei einige sehr große Rubriken in Unterrubriken gegliedert wurden. Da die Laufzeit des Bestandes im Jahr 1906 endet, mussten hier keine Überschneidungen verschiedener Aktenpläne befürchtet werden. Diese Praxis sollte auch bei der künftigen archivischen Erschließung der Bestände E 141 und E 150 berücksichtigt werden, von denen bisher nur sehr summarische handschriftliche Findmittel vorliegen. Für die Online-Fassung des Gesamtfindbuchs wurden die 10 früher erstellten Repertorienbände durch die Zeitangestellten Silvia Ebinger und Aurelia Varsami retrokonvertiert und vom Unterzeichneten strukturell und in Einzelfällen auch sprachlich überarbeitet. Als besonders aufwändig erwies sich die Indizierung, wobei zahlreiche, im Bestand nur mit Nachnamen erwähnte Personen nach Möglichkeit anhand einschlägiger Literatur (s. u.) identifiziert werden mussten. Die Verwaltungszugehörigkeit der einzelnen Orte wird jetzt im Ortsindex aufgeführt, nicht mehr in den einzelnen Titelaufnahmen. Insbesondere wurde durchgehend auf neue Rechtschreibung umgestellt. Im Zuge der Verzeichnungsarbeiten wurde der gesamte Bestand durch Regina Eberhardt fachgerecht verpackt. Der Bestand umfasst insgesamt 10181 Büschel bei ca. 244 lfd. Regalmetern. Literatur: Heinrich Ihme, Südwestdeutsche Persönlichkeiten, 3 Bände, Stuttgart 1988 Frank Raberg, Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815 - 1933, Stuttgart 2001 Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landkreise in Baden-Württemberg 1810 - 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg, Stuttgart 1996 2. Nationalitätskennzeichen: [A] Österreich [AL] Albanien [B] Belgien [BG] Bulgarien [BY] Weißrussland] [C] Kuba [CDN] Kanada [CH] Schweiz [CZ] Tschechien [DK] Dänemark [DZ] Algerien [E] Spanien [ET] Ägypten [F] Frankreich [GB] Großbritannien und Nordirland [GR] Griechenland [GUY] Guayana [H] Ungarn [HR] Kroatien [I] Italien [IL] Israel [IRL] Irland [J] Japan [L] Luxemburg [LV] Lettland [M] Malta [MA] Marokko [MAL] Malaysia [MEX] Mexiko [N] Norwegen [NL] Niederlande [PE] Peru [PL] Polen [PRI] Puerto Rico [RA] Argentinien [RCH] Chile [RL] Libanon [RO] Rumänien [RUS] Russland [S] Schweden [SK] Slowakei [SLO] Slowenien [SN] Senegal [SRB] Serbien [SUD] Sudan [TN] Tunesien [TR] Türkei [UA] Ukraine [USA] Vereinigte Staaten von Amerika [ZA] Südafrika 4. Verzeichnis der württembergischen Innenminister bis von 1806 - 1906/12 (Laufzeit des Bestandes): Philipp Christian von Normann-Ehrenfels 1806 - Februar 1812 Carl Friedrich Philipp Heinrich Graf von Reischach Februar 1812 bis November 1817 Christian Friedrich von Otto 10. November 1817 bis 29. Juli 1821 Christoph Friedrich von Schmidlin 29. Juli 1821 bis 28. Dezember 1830 Sixt Eberhard von Kapff 3. Januar 1831 bis 3. April 1832 Jakob Friedrich von Weishaar 3. April bis 10. August 1832 Johannes von Schlayer 10. August 1832 bis 6. März 1848 Joseph Freiherr von Linden 6. bis 9. März 1848 Johannes von Schlayer 10. August 1832 bis 6. März 1848 Gustav Heinrich Duvernoy 9. März 1848 bis 28. Oktober 1849 ("Märzministerium") Johannes von Schlayer (2. Mal) 28. Oktober 1849 bis 2. Juli 1850 Joseph Freiherr von Linden 20. September 1852 bis 20. September 1864 Ernst von Geßler 21. September 1864 bis 23. März 1870 Friedrich Karl von Scheuerlen 23. März 1870 bis 1. April 1872 Theodor von Geßler 4. April 1872 bis 16. Mai 1872 Christian Christlieb Heinrich von Sick 16. Mai 1872 bis 13. Oktober 1881 Julius von Hölder 13. Oktober 1881 bis 30. August 1887 Karl Joseph von Schmid 9. September 1887 bis 6. Dezember 1893 Johann von Pischek 14. Dezember 1893 bis 20. Dezember 1912

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 718 · Bestand · 1927-1988
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Karl Hein wurde am 20. Februar 1901 in Frankfurt/Main geboren. Nach Ablegung des Einjährig-Freiwilligen-Examens trat er 1916 bei der Kgl. Preußischen Eisenbahnverwaltung in Frankfurt ein, wo er zunächst im Außendienst auf Bahnhöfen und Ämtern sowie im Telegrafen- und Funkdienst eingesetzt wurde. 1927 gewann er einen Preis beim 4. Internationalen Telegrafenwettstreit in Como und erwarb in Berlin das Funkpatent I. Klasse. Von 1934 bis 1941 war er im Innendienst in der Fahrplanabteilung der Reichsbahndirektion Frankfurt für die Aufstellung von Schnellzugfahrplänen und den Busverkehr auf Reichsautobahnen zuständig. Zwischen 1941 und 1945 organisierte er beim Reichsverkehrsministerium Berlin den Wehrmachtsurlauberverkehr und Kurierdienste. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg war Karl Hein als Reisebeamter bei der Oberbetriebsleitung Frankfurt der United States Zone in Verbindung mit US-Railway-Stellen (Railway Grand Divisions und Second Military Railway Service) mit dem Wiederaufbau des Schinenverkehrs befaßt. Von 1947 bis zu seiner Pensionierung 1964 war er, zuletzt als Bundesbahnoberrat, in der Betriebsabteilung der Hauptverwaltung der Eisenbahnen (HVE), später Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn (HVB) beschäftigt, seit 1948 als Leiter von deren Reisestelle. In dieser Funktion hatte Karl Hein die Aufgabe, Zugreisen von hochgestellten Persönlichkeiten, insbesondere Staatsoberhäuptern und Regierungsmitgliedern, im In- und Ausland zu organisieren und zu betreuen. Da er an diesen Sonderzugfahrten selbst teilnahm, kam er in persönlichen Kontakt zu fast allem, was in der Bundesrepublik der 50er Jahre Rang und Namen hatte. So begleitete er u.a. Theodor Heuss, Heinrich Lübke, Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Charles de Gaulle, Schah Reza Pahlevi, Jawaharlal Nehru und Indira Gandhi, Alcide de Gasperi, Kaiser Haile Selassie I. von Äthiopien, König Paul I. von Griechenland, Erzbischof Makarios, etc. Höhepunkt seiner Berufslaufbahn war zweifellos die Teilnahme an Adenauers Moskaureise 1955, die die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Bonn und Moskau und die Freilassung der deutschen Kriegsgefangenen zur Folge hatte. Ab 1958 war Karl Hein zudem Mitglied des IV. Ausschusses des Internationalen Eisenbahnverbandes (Union Internationale des Chemins de Fer = UIC) und nahm an zahlreichen Ausschußsitzungen in ganz Europa teil. Für seine Tätigkeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so das Bundesverdienstkreuz und Offizierskreuze von Orden in Italien, Griechenland, Madagaskar und Liberia. Karl Hein hat auf seinen Reisen zahlreiche Erinnerungsstücke, vor allem Postkarten und Fotos, aber auch Aktenmaterial, Einladungskarten, Reiseprogramme u.ä. gesammelt und, teilweise auf Fotokarton aufgeklebt und beschriftet, sorgfältig aufbewahrt. Diese Sammlung wurde 1991 von seiner Tochter Lydia von Prondzynski, Bad Oberdorf, dem Staatsarchiv Ludwigsburg geschenkweise überlassen. Sie dokumentiert durch Unterlagen über technische Details der von Karl Hein betreuten Züge und über die Beschaffenheit der befahrenen Strecken nicht nur ein besonderes Stück Eisenbahngeschichte zu einer Zeit, in der Züge noch als "rollende Botschaften" von Staatsmännern unterwegs waren, sondern läßt darüber hinaus auch einen reizvollen Blick hinter die Kulissen bei großen Staatsbesuchen zu. Den vorliegenden Bestand PL 718, der 0,4 lfd. m = 15 Archivalieneinheiten umfaßt, ordnete und erschloß die Unterzeichnete im Februar 1991. Die computergestützte Reinschrift des Repertoriums besorgte Hildegard Aufderklamm. Ludwigsburg, März 1991 Leuchweis

        Neuere gedruckte Karten I (Bestand)
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 110 · Bestand
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Inhalt und Bewertung Sammelbestand ohne räumliche Beschränkung analog zu Bestand N 100, an den er sich im großen und ganzen zeitlich anschließt. Die meisten der hier vereinigten Karten bildeten zusammen mit den Karten in M 640 (bis 1978: N 111) die Kartensammlung des früheren Heeresarchivs Stuttgart, das nach 1945 dem Hauptstaatsarchiv angegliedert wurde. Diese Sammlung sowie sonst vorhandene Karten der Zeit bis 1945 wurden in den Jahren 1963-1964 neu geordnet und verzeichnet. Karten aus der Zeit vor etwa 1820 bis 1830 sonderte man aus und wies sie dem Bestand N 100 zu. Im übrigen trennte man in militärische und nichtmilitärische Karten, die 1968 die verschiedenen Bestandssignaturen N 111 und N 110 erhielten. Die Gliederung der nichtmilitärischen Karten im vorliegenden Bestand, die in ihrer Masse dem 19. Jahrhundert angehören, folgt der bis 1914 gültigen politischen Gebietseinteilung und weist nachstehende Gruppen auf: Weltkarten, Afrika, Amerika, Asien, Europa, Mitteleuropa, Europäische Länder (Balkan, Belgien, Bulgarien, Dänemark und Schleswig-Holstein, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich-Ungarn, Rumänien, Rußland mit Finnland, Randstaaten und Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei), Deutsches Reich, Deutsche Länder (Bayern, Elsaß-Lothringen, Hessen, Hohenzollern, Lippe, Lübeck, Mecklenburg, Oldenburg, Preußen, Sachsen, Württemberg, Baden). Bei allen Gruppen machen die topografischen Karten und Kartenwerke der verschiedensten Maßstabsbereiche die wichtigste Gattung aus; namentlich bei den deutschen Ländern kommen Verwaltungs-, Verkehrs- und Wanderkarten, sonstige thematische Karten und Stadtpläne hinzu. Der Bestand enthält - von einzelnen Blättern abgesehen - keine Katasterkarten.

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 718 Bü 14 · Akt(e)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Fotos, Prospekte, Materialsammlungen, Programme, Einladungskarten, Speisekarten, Schriftwechsel zu folgenden Anlässen: UIC-Ausschußsitzungen in Stuttgart, Rom, Paris, Portsmouth/Southsea, Budapest, Bern; Besuch des argentinischen Präsidenten Frondizi, 26.6.- 1.7.1960; Bundesbahn-Reisezugfahrplanbesprechung in Trier, 23.-24.6.1960; Besuch des thailändischen Königspaars, 25.7.-2.8.1960; Studienreise einer Delegation sowjetischer Sachverständiger für Dieselfahrzeuge durch die Bundesrepublik, 2.-15.12.1960; Inlandreisen des Bundesverkehrsministers, Nov. 1960; Besuch des pakistanischen Präsidenten Feldmarschall Mohammad Ayub Khan, 16.-23.1.1961; Besuch des senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor, 8.-11.11.1961; Besuch von Bundespräsident Heinrich Lübke in Österreich, 26.-31.3.1962; Besuch des zypriotischen Präsidenten Erzbischof Makarios, 21.-27.5.1962; Besuch des Präsidenten von Mali Modibo Kéita, 6.-14.6.1962; XVIII. Internationaler Eisenbahn-Kongreß in München, 17.-27.6.1962; Besuch des Präsidenten von Madagaskar Philibert Tsiranana, 27.8.-4.9.1962; Besuch des französischen Präsidenten Charles de Gaulle,4.-6.9.1962; Besuch des Präsidenten von Kamerun, 30.4.-2.5.1963; Eröffnung der Vogelfluglinie in Puttgarden, 14.5.1963; Sitzungen von Arbeitsgruppen des Forschungsbeirats für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, April 1965; Besuch der englischen Königin Elizabeth II., 18.-28.5. 1965

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 74 · Bestand · (1897 -) 1811 - 1930
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
        1. Geschichte der württembergischen Gesandtschaft in Berlin: In Berlin gab es seit dem 18. Jh. eine württembergische Gesandtschaft, die bis 1933 bestand. Sie war bis 1870/71 für die Beziehungen Württembergs zum Königreich Preußen, danach auch zum Deutschen Reich zuständig. Die württembergische Gesandten in Berlin waren u. a.: Johannes Nathanael Freiherr von Schunck um 1720 Friedrich Graf von Seckendorf um 1730 - 1733 Johann Eberhard Georgii 1741 - 1744 Christoph Dietrich von Keller 1744 - 1749 Gottfried von Hochstetter um 1751 - 1757 Tobias Faudel (Resident) um 1793/94 Reckert (Resident) um 1795 Christoph von Seckendorf um 1799 Ferdinand Friedrich Freiherr von Nicolai um 1800/01 August Friedrich Batz 1801 - 1803 Gustav Heinrich Freiherr von Mylius 1803 - Oktober 1806 Hermann Freiherr von Wimpffen Juli 1807- ? Carl Philipp von Kaufmann, Legationsrat Januar 1811 - Februar 1813 Friedrich Wilhelm Carl Freiherr von Scheeler Juli 1814 - Mai 1815 Franz Joseph Freiherr von Linden, Legationssekretär Mai - November 1815 August von Neuffer Dezember 1815 - Mai 1816 Franz Joseph Freiherr von Linden, Legationssekretär Mai - Juli 1816 Gottfried Jonathan von Harttmann, Legationssekretär Oktober 1816 - Januar 1817 Friedrich Freiherr von Phull, Generalleutnant Januar 1817 - 1820 Ulrich Leberecht Graf von Mandelsloh (interimistisch) Juli - September 1820 Karl Friedrich Wagner, Legationsrat 1821, 1823 - 1824 Georg Ernst Levin Graf von Wintzingerode 1820 - 1825 Friedrich Wilhelm Graf von Bismark 1825 - 1844 August von Blomberg, Legationsrat 1826 - 1829 Franz à Paula Freiherr von Linden, Legationsrat 1830 - 1844 Julius Freiherr von Maucler 1844 - 1845 Ludwig von Reinhardt 1846 - 1850 Carl Eugen Freiherr von Hügel 1850 - 1852 Franz à Paula Freiherr von Linden 1852 - 1866 Friedrich Heinrich Karl Freiherr Hugo von Spitzemberg 1866 - 1880 Fidel von Baur-Breitenfeld 1881 - 1886 Ferdinand Graf von Zeppelin 1887 - 1889 Rudolf Friedrich Karl von Moser 1890 - 1893 Theodor Axel Freiherr von Varnbüler 1894 - 1918 Karl Hildenbrand 1918 - 1924 Otto Bosler 1924 - 1933 (1934) : Seit der Reichsgründung 1871 fungierten die württembergischen Gesandten in Berlin gleichzeitig auch als Bevollmächtigte zum Bundesrat. Seit Ende des 19. Jahrhunderts befand sich die Gesandtschaft in der Voßstraße 10. Das Gesandtschaftsgebäude wurde von Regierungsrat Georg Wilhelm von Mörner errichtet. Nach dem Ende der Gesandtschaft 1933 wurde das Gebäude im Jahre 1937 vom Reich aufgekauft und ein Jahr später abgerissen, da an dieser Stelle die neue Reichskanzlei geplant war. Die ministeriale Gegenüberlieferung zu Bestand E 74 bis zum Ende der Monarchie in Deutschland im Jahre 1918 befindet sich in Bestand E 50/03, weitere Unterlagen betr. die württembergische Gesandtschaft in Berlin für die Zeit vor 1806 in den Beständen A 16 a, A 74 c und die Zeit nach 1918 in den Beständen des württembergischen Staatsministeriums (E 130 a-c). 2. Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht: Die Unterlagen des vorliegenden Bestandes wurden im Jahre 1932 an das damalige württembergische Staatsarchiv Stuttgart abgegeben. Eine weitere, 1937 eingekommene Ablieferung ist während des Zweiten Weltkriegs verbrannt. Als Findmittel diente bislang nur ein sehr knapp gehaltenes, maschinenschriftliches Ablieferungsverzeichnis aus dem Jahre 1932. Der weitaus größte Teil der Unterlagen beinhaltet föderale Angelegenheiten des Deutschen Reiches, an welchen der württembergische Gesandte als Bundesratsbevollmächtigter beteiligt war. Hervorzuheben sind insbesondere Unterlagen zur Regelung der Steuergesetzgebung zwischen dem Deutschen Reich und den Bundesstaaten, zur Kriegswirtschaft während des Ersten Weltkriegs, aber auch zur wirtschaftlichen Versorgung in der Nachkriegszeit. Insbesondere auf dem Gebiet der Nahrungsmittelversorgung findet sich eine Ersatzüberlieferung für die im Zweiten Weltkrieg vernichteten Unterlagen des württembergischen Ernährungsministeriums. Viele der neueren Unterlagen enthalten in großem Umfang Reichstags- und Bundesratsdrucksachen, sind jedoch auf Grund des Schriftverkehrs mit württembergischen Behörden dennoch nicht als Doppelüberlieferung zu den im Bundesarchiv verwahrten Akten der Institutionen des Deutschen Reiches zu betrachten. Die Unterlagen wurden in den Jahren 2008 - 2009 von den Archivreferendaren René Hanke, Mathias Kunz und Andreas Neuburger, den ArchivinspektoranwärterInnen Wolfram Berner, Sylvia Güntheroth, Antje Hauschild und Stephanie Kurrle sowie den Praktikanten Christa Ackermann und Fabian Fechner unter Anleitung des Unterzeichneten, einige Teile auch von diesem selbst erschlossen. Die anschließende archivgerechte Verpackung der Unterlagen besorgte Rudolf Bezold. Der Gesamtumfang des Bestandes umfasst 40 Bände und 958 Büschel im Umfang von 34,3 lfd. Regalmetern. Stuttgart, im Oktober 2011 Johannes Renz b) Nationalitätskennzeichen: [A] Österreich [BY] Weißrussland [CH] Schweiz [CHN] Volksrepublik China [CZ] Tschechien [E] Spanien [EAT] Tansania [F] Frankreich [I] Italien [NAM] Namibia [P] Portugal [PL] Polen [RT] Togo [RUS] Russland [TR] Türkei [UA] Ukraine