Justiz

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      • UF Justiz
      • UF Justizwesen
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      Justiz

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        Bilaterale Verträge Deutsches Reich
        BILATR · Bestand · 1811 - 1944
        Teil von Politisches Archiv des Auswärtigen Amts

        Die in den Verträgen geregelten Materien sind sehr vielfältig. Häufig kommen vor: Freundschaftsverträge, Handels- und Schifffahrtsverträge, Verträge über Rechtshilfe, Konsularangelegenheiten, über Luftfahrt, mit den Anrainerstaaten auch über Grenzangelegenheiten.

        Auswärtiges Amt
        Bildersammlung

        Die einzelnen Sammlungsstücke rekrutieren sich zum größten Teil aus den Archivbeständen, insbesondere aus Nachlässen und Prozessakten sowie kleineren Schenkungen und Ankäufen. Die Sammlung ist ausschließlich am Objekt orientiert und enthält Material verschiedenster Bildtechniken und -träger, wobei nach Normal-, Über- und Großformaten sowie Alben und digitalen Aufnahmen unterschieden wird. Originale wurden bis zum Jahre 2002 reproduziert und getrennt gelagert. Aus konservatorischen Gründen sind auch Dias, Negative und Glasplatten in gesonderten Serien archiviert und mit eigenen Negativ-Nummern versehen. Die Aufstellungssystematik des Arbeits-Bildarchives sowie die Klassifikation des Bestands gliedern sich in zwei topographische Reihen (Inland und Ausland) nach dem Ortsalphabet, inhaltlich unterteilt nach Einzelansichten. Eine weitere Reihe bildet die nach dem Namensalphabet geordnete Porträtsammlung, die Gruppenaufnahmen mit Einzelverweisen erfasst. Bilddokumente, etwa Ereignisfotos, die für die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt bzw. das Großherzogtum/den Volksstaat und schließlich das Bundesland Hessen von Bedeutung sind, sowie Bilddokumente zur Geschichte von Archiven, Hilfswissenschaften, Militär, Polizei, Parteien, Verbänden/Vereinen, Wirtschaft, Brauchtum, einzelnen Bevölkerungsgruppen etc. sind in der sachthematischen Reihe zusammengefasst. Das Arbeits-Bildarchiv wurde nach Eingabe der Titelaufnahmen der Bilder in die Online-Datenbank HADIS geschlossen. Da die erfassten Bilder klassifiziert, digitalisiert und mit der Online-Titelaufnahme des Bildes verknüpft sind, erübrigte sich die Anfertigung von Reproduktionen.

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/48 Bü 11 · Akt(e) · 1900-1902
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
        • description: Enthält u.a.: 1900: Verlauf der zweiten Reise nach Deutsch-Ostafrika bis Neapel (31.01.1900); Weitere Reise ab Kreta, Rückblick: Reise über den Brenner, Schilderung von Neapel, Pompeji (06.02.1900); Erlebnisse in Port Said, Fahrt im Roten Meer (13.02.1900); in Daressalam, zum Chef der 10. Kompanie - Tabora ernannt, bevorstehender Marsch dorthin, von ihm verwalteter Bezirk, Besuch des Gouverneurs (25.02.1900); Marsch nach Tabora, Jagd in der Savanne (23.03.1900); Jagd während des Marsches, sein Maultier (06.04.1900); in Tabora, hält erste öffentliche Gerichtsverhandlung ab, Beschreibung des Marsches, Ausbruch von Fieber bei ihm, Hauptmann Puder, feierliche Begrüßung in Tabora (26.04.1900); Begrüßung Ganssers durch die einheimischen Häuptlinge, Gerichtssitzungen ("baraza") Ganssers, Plan Neu-Tabora anzulegen, großer Markt in Tabora, Grundriss des Gebäudes für Gansser, Tiere dort und Personal Ganssers (11. Mai 1900); 50es Dienstjubiläum des Vaters, Hüttensteuer, geplante Neuanlage von Tabora, typischer Tagesverlauf (24.05.1900); Feier des Geburtstags des Kaisers in Tabora, Zusammensetzung seiner Kompagnie, Gouverneur Liebert, Tiere im Anwesen von Gansser (14.06.1900); Geburtstagspaket und -post von der Familie erhalten, bevorstehende zweimonatige Bezirksreise durch den Westen und Norden seines Bezirkes, deren voraussichtlicher Verlauf, Veranlagung zur Hüttensteuer, Reparaturen an den Gebäuden in Tabora (22.06.1900); neuer Leutnant Ganssers: Kalb, Bezirksreise Ganssers, u.a. deren Zweck: Veranlagung zur Hüttensteuer, erster Bericht an das Gouvernement und Reaktion des Gouverneurs, Zusammensetzung der Kompagnie Ganssers nach Eintreffen der Verstärkung, wahrscheinlicher Wechsel des Gouverneurs (03.07.1900); auf der Bezirksreise, erstes Gefecht mit Einheimischen, deren Waffen, friedliches Vorgehen für Gansser besser als bewaffnetes, Herrnhuter Missionsstation, Abhaltung einer Gerichtssitzung ("baraza") (16.07.1900); auf der Bezirksreise, Erledigung von vielen Schauris, Kriege zwischen den einheimischen Stämmen, Beschreibung der "Mission des pères dAfrique", Abhaltung eines großen Gerichtstages, Herstellung des Friedens, Dank des Bischofs (04.08.1900); auf der Bezirksreise, Erlegung von 3 Pferdeantilopen, Fleischvorräte, Krankheitsfälle in der Kompagnie, Treffen mit dem neuen Kolonial-Direktor (17.08.1900); wieder in Tabora, Gesundheitszustand auf der Station, Rückblick auf die Bezirksreise: Muanza und Victoria Nyanza, Marsch nach Sseke, Manyonga, Ussongo, Häuptling Mtinginia, dessen Geschenk an Gansser, Mission Ndala, Uyui und Ankunft in Tabora, Fieberanfall Ganssers (14.07.1900); Victoria Nyanza See, Bezirksreise (24.08.1900); Krankheitsfälle, Erfolge Ganssers beim Gouvernement, anfallende Arbeiten Ganssers in Tabora, Weiterbau an der neuen Boma (26.09.1900); neuer Unteroffizier Ganssers, voraussichtliches Treffen mit Bischof Gerboin aus Ushirombo, Pulvermagazin der neuen Boma (05.10.1900); heftige Erkältung Ganssers, Bau an der Boma (14.10.1900); Hoffen auf einen neuen diensttuenden Leutnant, Ausscheiden des alten, Ersetzung des kranken Sergeanten, neuer Krankheitsfall, Chinin, Erbohren von Brunnen und Anlegen von Märkten die neuen Aufgaben Ganssers, außerdem Bau neuer Straßen, Treffen mit Bischof Gerboin (22.10.1900); Fällung von 2 Todesurteilen durch Gansser, Hauptmann Puder als Vorgänger Ganssers im Amt, keine besondere Förderung Ganssers durch Gouverneur Liebert, Wechsel des Gouverneurs? (02.11.1900); Grenzregulierung mit dem Kongo-Staat (15.11.1900); Grenzregulierungskommission, Sonnenfinsternis, Gouverneurfrage, Angriffe auf Gouverneur Liebert, Richtigstellung durch Gansser, Rolle der Hüttensteuer für den Aufstand am Kilimandscharo, Hüttensteuer solle vorsichtig und ohne Gewalt erhoben werden, neue Tiere in der "Menagerie" des Gansser-Hauses, ärgerlicher Zustand des nach Deutschland geschickten Giraffenfells (23.11.1900) ; Verhältnis Ganssers zu Gouverneur Liebert, koloniale Entwicklung in China lenkt Aufmerksamkeit von Ostafrika ab, Schicksal der v. Horns, 5 Missionspatres waren bei Gansser zu Besuch (03.12.1900); Schicksal des Gouverneur Liebert, neuer Leutnant für Gansser, kleine Regenzeit, Ausblick auf die nächsten Feierlichkeiten (14.12.1900); Weihnachtsfeier in Tabora, Schaden bei der Zusendung des Fruchtsaftes durch die Eltern, Bedarf an Briefpapier, Plan für die Silvesterfeier, Grenzregulierung, 3 größere Reisen im Bezirk zukünftig erforderlich (25.12.1900) 1901: Neubau, Neu-Tabora, Silvesterfeier (01.01.1901); neuer Leutnant Freiherr v. Nordeck zur Rabenau, Krankheitsfälle, Vollziehen der Todesurteile Ganssers, Besuch des Hauptmann Bethe von Ujiji, Maschinengewehrübung, neue Boma (14.01.1901); Besuch des Hauptmann Bethe von Ujiji, neuer Leutnant wieder gesund, Feier des Ramadan-Endes, Feier von Kaisers Geburtstag in Tabora (24.01.1901); neuer Offizier Oberleutnant Göhring, neuer Oberarzt Dr. Brückner, Tiergeschenk Ganssers an den zoologischen Garten in Berlin, Verdienst für seinen Bezirk, Wunsch, diesen bald zu verlassen, Vertrag mit der Deutsch-Ostafrika Gesellschaft über Negerkorn-Lieferung erfüllt, Wünsche für den neuen Gouverneur, Feier des 27.01. (Geburtstag des Kaisers) in Tabora (02.02.1901); Durchführung der Brunnenbohrungen, voraussichtlicher Reiseplan, Regelungen der Grenzen des Bezirkes von Gansser (04.03.1901); Erwartungen an den neuen Gouverneur, Graf Götzen, Brief des ehemaligen Gouverneurs Liebert an Gansser und Beurteilung durch Gansser, Stand des Stadion-Neubaus (13.03.1901); Umstellung der Zugochsen auf Stirnjoch, Plan, einen Weinberg anzulegen (24.03.1901); fehlende europäische Kräfte bei Gansser, v. Horns wieder in Derema eingezogen (04.04.1901); ärztliche Behandlung Ganssers wegen Hauterkrankung, Anlage eines Weinbergs in Tabora, Fieber seines Oberleutnants (14.04.1901); Brief an Bildfinger mit Zitat daraus für die engste Familie, Pläne, Gansser will 1902 aus dem Kolonialdienst ausscheiden und um Rücktritt in die Armee bitten, will nach Ausscheiden aus dem Kolonialdienst eine Weltreise antreten (20.04.1901); Safari in den Süden des Bezirks, Stand der Arbeiten an der neuen Boma, Beschreibung des neu angelegten Weinberges in Tabora (04.05.1901); Einstellung neuer Jungen, Vergehen der alten, Safari Richtung Süden, feierlicher Empfang in Kalula (09.05.1901); Verfolgung der Räuber der Post in Ngulu, Verhalten des Sultans von Ngulu, Grenzregulierung an der Ostgrenze des Bezirks von Gansser, neuer Erlass, dass die Militärstationen die Kommunalverwaltung künftig zu unterlassen habe, frustriert Gansser, "Menagerie" Ganssers um einen Leoparden erweitert (28.05.1901); Wunsch nach Beendigung seiner Aufgaben in Tabora, Eintreffen von 2 neuen Kamelen (22.07.1901); Safari nach Kiwere zur Grenzregulierung mit Freiherr von Reitzenstein, Chef von Kilimatinde, außerdem Abgrenzung gegen den neu zu bildenden Bezirk Iramba-Issansu, nimmt kein Chinin mehr, willkürliche und widersprüchliche Verwaltungsanordnungen an Gansser, neue Verantwortlichkeit bei der Bauleitung, Bericht Ganssers an den Gouverneur diesbezüglich (31.07.1901); weiterer Verlauf der Safari ab Kiwere, Jagderfolge, Verhandlungen mit einem Vertreter Reitzensteins, Schilderung der Neugründung der Brüdergemeinde in Kitundu-Kiwere, Skizze Ganssers für ein dort zu bauendes Haus, Mitbringsel Ganssers (08.10.1901); Vorbereitung der Heimreise (01.09.1901); Vorstellungen zum Ausschieden aus dem Kolonialdienst und der anschließenden Weltreise (24.09.1901); Baumaßnahmen an der alten Boma, für die Brunnenbohrungen war kein Geld vorhanden, weshalb darauf verzichtet wurde (08.10.1901); Nachfolger für Gansser soll Ende November eintreffen (23.10.1901) ; Ganssers Nachfolger Hauptmann von Beringe, Vorbereitung für den Wechsel, Vorbereitung für die Weltreise (07.11.1901); Antrag auf Wiedereinstellung in die Armee und auf Urlaub für die Weltreise für 6 Monate gestellt, Übersendung von Ansichtspostkarten (22.11.1901) 1902: Abmarsch aus Tabora, Übergabe an den Nachfolger in Tabora, Abschiedsessen für Gansser (10.10.1902); Übersendung des neusten Porträtbildes und weiterer Fotos von Gansser Weltreise 1902: Aufbruch nach Bombay zur Weltreise (22.01.1902), Übersendung von Marabufedern, Fellen und Gehörne zur Reinigung nach Deutschland (25.01.1902); Übersendung von Teppichen, alten Möbeln etc. in die Heimat (13.02.1902); weiterer Verlauf der Weltreise, kündigt Übersendung einer feuilletonistischen Abhandlung über die Reise mit eigenen Fotographien an, hat bisher 1655 km hinter sich gebracht (19.02.1902); Feier des Geburtstages des Königs in Darjeeling (26.02.1902), Beschreibung der Erlebnisse in Darjeeling und Kalkutta (05.03.1902); weiterer Verlauf der Reise (25.03.1902); auf Java (02.04.1902); weiter nach Singapur, erzählt rückwirkend vom Aufenthalt in Java, Java-Kaffee als Geschenk für die Mutter (18.04.1902); in Hongkong (03.05.1902); in Shanghai, Treffen mit Bekannten, voraussichtlicher weiterer Verlauf der Reise (17.05.1902); auf einem Dampfer nach Shanghai zurückkehrend, Ostasien wird besser befördert als Ostafrika (09.06.1902); in Japan, Karrierewünsche Ganssers und Einfluss des Vaters im Kriegsministerium, finanzielle Angelegenheiten, gekaufte Souvenirs aus China, Reiseverlauf in Japan (02.07.1902); Fahrt über den Pazifik von Hawaii nach San Francisco, weiterer Verlauf der Reise in den USA (26.07./02.08.1902) * Enthält u.a.: 1900: Verlauf der zweiten Reise nach Deutsch-Ostafrika bis Neapel (31.01.1900); Weitere Reise ab Kreta, Rückblick: Reise über den Brenner, Schilderung von Neapel, Pompeji (06.02.1900); Erlebnisse in Port Said, Fahrt im Roten Meer (13.02.1900); in Daressalam, zum Chef der 10. Kompanie - Tabora ernannt, bevorstehender Marsch dorthin, von ihm verwalteter Bezirk, Besuch des Gouverneurs (25.02.1900); Marsch nach Tabora, Jagd in der Savanne (23.03.1900); Jagd während des Marsches, sein Maultier (06.04.1900); in Tabora, hält erste öffentliche Gerichtsverhandlung ab, Beschreibung des Marsches, Ausbruch von Fieber bei ihm, Hauptmann Puder, feierliche Begrüßung in Tabora (26.04.1900); Begrüßung Ganssers durch die einheimischen Häuptlinge, Gerichtssitzungen ("baraza") Ganssers, Plan Neu-Tabora anzulegen, großer Markt in Tabora, Grundriss des Gebäudes für Gansser, Tiere dort und Personal Ganssers (11. Mai 1900); 50es Dienstjubiläum des Vaters, Hüttensteuer, geplante Neuanlage von Tabora, typischer Tagesverlauf (24.05.1900); Feier des Geburtstags des Kaisers in Tabora, Zusammensetzung seiner Kompagnie, Gouverneur Liebert, Tiere im Anwesen von Gansser (14.06.1900); Geburtstagspaket und -post von der Familie erhalten, bevorstehende zweimonatige Bezirksreise durch den Westen und Norden seines Bezirkes, deren voraussichtlicher Verlauf, Veranlagung zur Hüttensteuer, Reparaturen an den Gebäuden in Tabora (22.06.1900); neuer Leutnant Ganssers: Kalb, Bezirksreise Ganssers, u.a. deren Zweck: Veranlagung zur Hüttensteuer, erster Bericht an das Gouvernement und Reaktion des Gouverneurs, Zusammensetzung der Kompagnie Ganssers nach Eintreffen der Verstärkung, wahrscheinlicher Wechsel des Gouverneurs (03.07.1900); auf der Bezirksreise, erstes Gefecht mit Einheimischen, deren Waffen, friedliches Vorgehen für Gansser besser als bewaffnetes, Herrnhuter Missionsstation, Abhaltung einer Gerichtssitzung ("baraza") (16.07.1900); auf der Bezirksreise, Erledigung von vielen Schauris, Kriege zwischen den einheimischen Stämmen, Beschreibung der "Mission des pères dAfrique", Abhaltung eines großen Gerichtstages, Herstellung des Friedens, Dank des Bischofs (04.08.1900); auf der Bezirksreise, Erlegung von 3 Pferdeantilopen, Fleischvorräte, Krankheitsfälle in der Kompagnie, Treffen mit dem neuen Kolonial-Direktor (17.08.1900); wieder in Tabora, Gesundheitszustand auf der Station, Rückblick auf die Bezirksreise: Muanza und Victoria Nyanza, Marsch nach Sseke, Manyonga, Ussongo, Häuptling Mtinginia, dessen Geschenk an Gansser, Mission Ndala, Uyui und Ankunft in Tabora, Fieberanfall Ganssers (14.07.1900); Victoria Nyanza See, Bezirksreise (24.08.1900); Krankheitsfälle, Erfolge Ganssers beim Gouvernement, anfallende Arbeiten Ganssers in Tabora, Weiterbau an der neuen Boma (26.09.1900); neuer Unteroffizier Ganssers, voraussichtliches Treffen mit Bischof Gerboin aus Ushirombo, Pulvermagazin der neuen Boma (05.10.1900); heftige Erkältung Ganssers, Bau an der Boma (14.10.1900); Hoffen auf einen neuen diensttuenden Leutnant, Ausscheiden des alten, Ersetzung des kranken Sergeanten, neuer Krankheitsfall, Chinin, Erbohren von Brunnen und Anlegen von Märkten die neuen Aufgaben Ganssers, außerdem Bau neuer Straßen, Treffen mit Bischof Gerboin (22.10.1900); Fällung von 2 Todesurteilen durch Gansser, Hauptmann Puder als Vorgänger Ganssers im Amt, keine besondere Förderung Ganssers durch Gouverneur Liebert, Wechsel des Gouverneurs? (02.11.1900); Grenzregulierung mit dem Kongo-Staat (15.11.1900); Grenzregulierungskommission, Sonnenfinsternis, Gouverneurfrage, Angriffe auf Gouverneur Liebert, Richtigstellung durch Gansser, Rolle der Hüttensteuer für den Aufstand am Kilimandscharo, Hüttensteuer solle vorsichtig und ohne Gewalt erhoben werden, neue Tiere in der "Menagerie" des Gansser-Hauses, ärgerlicher Zustand des nach Deutschland geschickten Giraffenfells (23.11.1900) ; Verhältnis Ganssers zu Gouverneur Liebert, koloniale Entwicklung in China lenkt Aufmerksamkeit von Ostafrika ab, Schicksal der v. Horns, 5 Missionspatres waren bei Gansser zu Besuch (03.12.1900); Schicksal des Gouverneur Liebert, neuer Leutnant für Gansser, kleine Regenzeit, Ausblick auf die nächsten Feierlichkeiten (14.12.1900); Weihnachtsfeier in Tabora, Schaden bei der Zusendung des Fruchtsaftes durch die Eltern, Bedarf an Briefpapier, Plan für die Silvesterfeier, Grenzregulierung, 3 größere Reisen im Bezirk zukünftig erforderlich (25.12.1900) 1901: Neubau, Neu-Tabora, Silvesterfeier (01.01.1901); neuer Leutnant Freiherr v. Nordeck zur Rabenau, Krankheitsfälle, Vollziehen der Todesurteile Ganssers, Besuch des Hauptmann Bethe von Ujiji, Maschinengewehrübung, neue Boma (14.01.1901); Besuch des Hauptmann Bethe von Ujiji, neuer Leutnant wieder gesund, Feier des Ramadan-Endes, Feier von Kaisers Geburtstag in Tabora (24.01.1901); neuer Offizier Oberleutnant Göhring, neuer Oberarzt Dr. Brückner, Tiergeschenk Ganssers an den zoologischen Garten in Berlin, Verdienst für seinen Bezirk, Wunsch, diesen bald zu verlassen, Vertrag mit der Deutsch-Ostafrika Gesellschaft über Negerkorn-Lieferung erfüllt, Wünsche für den neuen Gouverneur, Feier des 27.01. (Geburtstag des Kaisers) in Tabora (02.02.1901); Durchführung der Brunnenbohrungen, voraussichtlicher Reiseplan, Regelungen der Grenzen des Bezirkes von Gansser (04.03.1901); Erwartungen an den neuen Gouverneur, Graf Götzen, Brief des ehemaligen Gouverneurs Liebert an Gansser und Beurteilung durch Gansser, Stand des Stadion-Neubaus (13.03.1901); Umstellung der Zugochsen auf Stirnjoch, Plan, einen Weinberg anzulegen (24.03.1901); fehlende europäische Kräfte bei Gansser, v. Horns wieder in Derema eingezogen (04.04.1901); ärztliche Behandlung Ganssers wegen Hauterkrankung, Anlage eines Weinbergs in Tabora, Fieber seines Oberleutnants (14.04.1901); Brief an Bildfinger mit Zitat daraus für die engste Familie, Pläne, Gansser will 1902 aus dem Kolonialdienst ausscheiden und um Rücktritt in die Armee bitten, will nach Ausscheiden aus dem Kolonialdienst eine Weltreise antreten (20.04.1901); Safari in den Süden des Bezirks, Stand der Arbeiten an der neuen Boma, Beschreibung des neu angelegten Weinberges in Tabora (04.05.1901); Einstellung neuer Jungen, Vergehen der alten, Safari Richtung Süden, feierlicher Empfang in Kalula (09.05.1901); Verfolgung der Räuber der Post in Ngulu, Verhalten des Sultans von Ngulu, Grenzregulierung an der Ostgrenze des Bezirks von Gansser, neuer Erlass, dass die Militärstationen die Kommunalverwaltung künftig zu unterlassen habe, frustriert Gansser, "Menagerie" Ganssers um einen Leoparden erweitert (28.05.1901); Wunsch nach Beendigung seiner Aufgaben in Tabora, Eintreffen von 2 neuen Kamelen (22.07.1901); Safari nach Kiwere zur Grenzregulierung mit Freiherr von Reitzenstein, Chef von Kilimatinde, außerdem Abgrenzung gegen den neu zu bildenden Bezirk Iramba-Issansu, nimmt kein Chinin mehr, willkürliche und widersprüchliche Verwaltungsanordnungen an Gansser, neue Verantwortlichkeit bei der Bauleitung, Bericht Ganssers an den Gouverneur diesbezüglich (31.07.1901); weiterer Verlauf der Safari ab Kiwere, Jagderfolge, Verhandlungen mit einem Vertreter Reitzensteins, Schilderung der Neugründung der Brüdergemeinde in Kitundu-Kiwere, Skizze Ganssers für ein dort zu bauendes Haus, Mitbringsel Ganssers (08.10.1901); Vorbereitung der Heimreise (01.09.1901); Vorstellungen zum Ausschieden aus dem Kolonialdienst und der anschließenden Weltreise (24.09.1901); Baumaßnahmen an der alten Boma, für die Brunnenbohrungen war kein Geld vorhanden, weshalb darauf verzichtet wurde (08.10.1901); Nachfolger für Gansser soll Ende November eintreffen (23.10.1901) ; Ganssers Nachfolger Hauptmann von Beringe, Vorbereitung für den Wechsel, Vorbereitung für die Weltreise (07.11.1901); Antrag auf Wiedereinstellung in die Armee und auf Urlaub für die Weltreise für 6 Monate gestellt, Übersendung von Ansichtspostkarten (22.11.1901) 1902: Abmarsch aus Tabora, Übergabe an den Nachfolger in Tabora, Abschiedsessen für Gansser (10.10.1902); Übersendung des neusten Porträtbildes und weiterer Fotos von Gansser Weltreise 1902: Aufbruch nach Bombay zur Weltreise (22.01.1902), Übersendung von Marabufedern, Fellen und Gehörne zur Reinigung nach Deutschland (25.01.1902); Übersendung von Teppichen, alten Möbeln etc. in die Heimat (13.02.1902); weiterer Verlauf der Weltreise, kündigt Übersendung einer feuilletonistischen Abhandlung über die Reise mit eigenen Fotographien an, hat bisher 1655 km hinter sich gebracht (19.02.1902); Feier des Geburtstages des Königs in Darjeeling (26.02.1902), Beschreibung der Erlebnisse in Darjeeling und Kalkutta (05.03.1902); weiterer Verlauf der Reise (25.03.1902); auf Java (02.04.1902); weiter nach Singapur, erzählt rückwirkend vom Aufenthalt in Java, Java-Kaffee als Geschenk für die Mutter (18.04.1902); in Hongkong (03.05.1902); in Shanghai, Treffen mit Bekannten, voraussichtlicher weiterer Verlauf der Reise (17.05.1902); auf einem Dampfer nach Shanghai zurückkehrend, Ostasien wird besser befördert als Ostafrika (09.06.1902); in Japan, Karrierewünsche Ganssers und Einfluss des Vaters im Kriegsministerium, finanzielle Angelegenheiten, gekaufte Souvenirs aus China, Reiseverlauf in Japan (02.07.1902); Fahrt über den Pazifik von Hawaii nach San Francisco, weiterer Verlauf der Reise in den USA (26.07./02.08.1902) * 1900-1902, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/48 Nachlässe Rudolf von Gansser sen. und Rudolf Gansser jun.
        Kriegsministerium
        Briten in Deutschland
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 77/1 Bü 860 · Akt(e) · November 1914 - Januar 1915
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält: Ausdehnungen der Bestimmungen auf die Kolonialengländer; Feststellung der Staatsangehörigkeit; Einlieferung von Engländern ins Zellengefängnis Moabit; Namenslisten von festgenommenen Engländern; Meldungen aller Oberämter über Anzahl der in ihren Bezirken befindlichen Engländer, mit Namenslisten; Ausschluß der Verhaftung bei schwerer Krankheit; Bitte des preußischen Kriegsministeriums um Anzahl der verhafteten Engländer; Internierung

        Britische Mandatsgebiete: Zivilsachen
        BArch, R 3001/22965 · Akt(e) · (1933) 1935-1939
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Rechtsverkehr mit der früheren deutschen Kolonie Südwestafrika, (1933) 1935, 1938 Geltendmachung von Forderungen im früheren Deutsch-Ostafrika, 1936 Verwirklichung von Unterhaltsansprüchen im Armenrecht in Palästina sowie Zustellung deutscher Schriftstücke, 1936 Anwendung des deutsch-britischen Rechtshilfeabkommens auf Österreich, 1939

        Bürgermeister und Rat: Polizei
        1.1.3.11. · Bestand
        Teil von Archiv der Hansestadt Rostock

        Zeitraum: 1492 - 1941 Umfang: 6 laufende Meter = 274 Verzeichnungseinheiten Erschließung: geordnet und verzeichnet, Findbuch (2005) Zitierweise: AHR, 1.1.3.11. Nr. ... oder AHR, Bürgermeister und Rat: Polizei, Nr. ... Inhalt: Polizeiverwaltung (1791-1936, 21 VE).- Volkszählungslisten (1819, 11 VE).- Volkszählungen (1807-1938, 13 VE).- Statistik (1825-1938, 6 VE).- Wahlen (1848 und 1913-1938, 7 VE).- Auswanderung (1852-1936, 10 VE).- Kriminalgerichts- und Strafwesen (1492-1937, 60 VE).- Gesundheitspolizei, Lebensmittelaufsicht (1698-1932, 14 VE).- Gewerbepolizei (1815-1941, 13 VE).- Ordnungs- und Sittenpolizei, Glücksspiele (1521-1920, 25 VE).- Sicherheitspolizei (1676-1937, 30 VE).- Brandschutz, Feuerwehr, Brände (1530-1935, 37 VE).- Straßenpolizei, Verkehr (1824-1937, 27 VE). Überblick: Die Ausübung der Polizeigewalt gehörte zu den Privilegien der Stadt Rostock, die es dem Rat in eigener Zuständigkeit erlaubte, für alle Bereiche des städtischen Lebens Verordnungen zu erlassen. In den landesherrlichen Polizei- und Landordnungen von 1516, 1542, 1562 und 1572 hatten die mecklenburgischen Herzöge ihren gestiegenen Anspruch geltend gemacht, auf die Lebens- und Verhaltensweisen ihrer Untertanen regulierend und disziplinierend einwirken zu wollen. Die städtischen Obrigkeiten wurden angehalten, nach diesen Ordnungen zu handeln. Unter diesem Eindruck veröffentlichte der Rat 1538 eine erste - nicht überlieferte - Polizeiordnung, mit der er zugleich seine eigene Hoheit auf diesem Gebiet bekräftigte. Der Erbvertrag vom 21. September 1573 machte der Stadt die Aufstellung einer "guten, christlichen, ehrbaren und billigen Polizei- und Gerichtsordnung", die sich an den landesherrlichen Ordnungen zu orientieren hatte, zur Pflicht. Unter dem 14. April 1576 lag die Polizeiordnung des Rates mit ihren 59 Paragrafen schließlich vor. Mit einer Vielzahl von einzelnen Verordnungen steigerte der Rat in der Folgezeit seine Maßnahmen zur Herstellung einer "guten Policey", reagierte auf Nichteinhaltung mit Strafen. Regelungen zur Gassenreinhaltung, zu Verlöbnissen, Hochzeiten, Kindelbierfeiern, Trauerbegängnissen oder zur Feuerabwehr nahmen Einfluss auf das alltägliche Leben der Menschen. Es bildete sich ein umfassender Katalog an Verordnungen und Restriktionen heraus. Der sozialen Disziplinierung diente auch die Einrichtung des Zucht- und Werkhauses im früheren Katharinenkloster im Jahr 1728. Mit der erneuerten und verbesserten Polizeiordnung von 1757 erreichte das Bemühen des Rates im Kampf gegen die "fast von Tage zu Tage Überhand nehmenden Missbräuche und Ausschweifungen" eine neue Qualität. Zur Etablierung einer speziellen Polizeibehörde kam es jedoch nicht, Verstöße wurden weiter durch die einzelnen Ratsämter geahndet. Der Erbvertrag vom 13. Mai 1788 bestätigte die Befugnis der Stadt, ohne Einmischung der Landesherrschaft eigene Polizeiverfügungen zu erlassen, die Befolgung der Landespolizeiverordnungen vorausgesetzt. Zugleich gestand Herzog Friedrich Franz I. der Stadt die Aufstellung von dreißig Polizeiwächtern zu. Mit dem Aufbau der Polizeiwache begann ein längerer Prozess der Institutionalisierung des Polizeiwesens. 1795 wurden in der "Neuen Monatsschrift für und von Mecklenburg" gravierende Mängel bei der Ausübung der Polizei, insbesondere bei der Durchsetzung der vorhandenen Verordnungen, benannt. Kritikpunkte waren die fehlende Überwachung der Brot- und Fleischpreise, der Unrat in den Straßen, das Bettelunwesen, die mangelnde Feuersicherheit, der nächtliche Gesang der Handwerksgesellen auf den Straßen, der Aufkauf von Lebensmitteln vor den Stadttoren, das Rasen der Müller, Strand- und Sandfahrer mit den Pferdewagen, die Vernachlässigung der Aufsicht über den Schulbesuch. Erst mit der Einrichtung des Polizeibüros zum 1. April 1817 trat ein grundsätzlicher Wandel ein. Mit der "Ordnung der Polizeigewalt" vom 14. Dezember 1825 erhielt die behördliche Ausprägung feste Strukturen und definierte Kompetenzen. Das Polizeiamt übernahm die obrigkeitlichen Aufgaben zur Aufrechterhaltung und Durchsetzung von Ordnung und Sicherheit, das Polizei-Administrationskollegium war verantwortlich für Straßenreinigung, Müllabfuhr, Gassenbeleuchtung, Straßenbauten, Kanalisation und Parkanlagen. Den beiden Organen standen ein Direktor und ein Assessor vor, die dem Rat angehörten. Das Polizeiamt verfügte auch über Strafgewalt, nur so war die Durchsetzung der zahlreichen Verordnungen zu gewährleisten. Zur Aufgabenerledigung wurde ein umfangreicher Apparat aus Verwaltungsbeamten (Sekretäre, Schreiber) und Sicherheitsbeamten (Kommissare, Wachtmeister, Schutzleute, Wächter, Gefangenenwärter) aufgebaut. Die städtische Polizeigewalt blieb auch nach der Reichseinigung von 1871 uneingeschränkt bestehen, zunehmend entwickelten sich aber die von Reich oder vom Land erlassenen Gesetze und Vorschriften zur Richtschnur für die polizeiliche Arbeit. Mit Gründung der mecklenburgischen Ordnungspolizei im Jahr 1921 wurde die staatliche Polizeipräsenz wesentlich verstärkt. Das städtische Polizeiamt wurde schließlich im Zuge der von den Nationalsozialisten vorangetriebenen Zentralisierung des Polizeiapparates am 1. April 1937 durch das staatliche Polizeipräsidium abgelöst. Der Stadt Rostock blieben lediglich Funktionen als Ortspolizeibehörde. Veröffentlichungen: Redieck, Matthias / Schade, Achim (Hrsg.): Vom Feuereimer zum Brandschutzamt, Rostock 1993 Manke, Matthias (Hrsg.): " ... dass alle Welt geschätzt würde." Die Einwohner der Stadt Rostock nach der Volkszählung von 1819, Rostock 2005 (Kleine Schriftenreihe des Archivs der Hansestadt Rostock, 15) Manke, Matthias: Polizeiwächter, Schleichwächter, Nachtwächter. Die Rostocker Ordnungskräfte um 1800 und ihre sozialen Verhältnisse, in: Beitr. Rost. 29. Bd. 2007, S. 37-67

        C 2 (Bestand)
        Kreisarchiv Höxter, C 2 · Bestand
        Teil von Kreisarchiv Höxter (Archivtektonik)

        Einleitung : C 2 - Gesundheitsamt WarburgMit dem ”Gesetz über die Vereinheitlichung des Gesundheitswesens“ vom 3. Juli 1934 wurde in den Stadt- und Landkreisen in Anlehnung an die untere Verwaltungsbehörde die Einrichtung von Gesundheitsämtern zum 1. April 1935 angeordnet. Den Gesundheitsämtern wurden folgende Aufgaben übertragen: Gesundheitspolizei, Erb- und Rassepflege einschließlich der Eheberatung, gesundheitliche Volksbelehrung, Schulgesundheitspflege, Mütter- und Kinderberatung, Fürsorge für Tuberkulöse, Geschlechtskranke, körperlich Behinderte, Sieche und Süchtige. Ferner waren vorgesehen die ärztliche Mitwirkung bei Maßnahmen zur Förderung der Körperpflege und Leibesübungen sowie amts-, gerichts- und vertrauensärztliche Tätigkeit. Die Gesundheitsämter waren staatliche Einrichtungen, die von einem staatlichen Amtsarzt geleitet wurden. Das staatliche Gesundheitsamt in Warburg nahm am 1. Mai 1935 seinen Dienst auf. Zu-nächst übernahm bis Juni 1935 der seit dem 1. Februar 1934 als Kreisarzt angestellte Medizinalassessor Dr. Walter Czerwionka die Leitung. Als Leiter trat dann aber am 5. Juni 1935 Dr. Carl Kirchner seinen Dienst an. Sitz des Gesundheitsamtes wurde das Landratsamt (Kreishaus), in dem bereits Räume für die Gesundheitsvorsorge bestanden und in dem das Gesundheitsamt die eigentlich als Landratsdienstwohnung gedachten Räume bezog. Diese Räume waren jedoch für die neuen Anforderungen völlig unzureichend. So wurde der nur schwer heizbare Wintergarten als Warteraum und seit der Einstellung einer Hilfsärztin im Januar 1937 als deren Sprechzimmer mit ”unerträglicher Kälte im Winter“ benutzt, wodurch der Flur zum Warteraum werden musste. 1941 kam das Landratszimmer zum Gesundheitsamt. Über mehrere Jahre wurde ein Neubau erwogen, die Planung 1942 wegen des Krieges jedoch eingestellt. Durch die Besatzungssoldaten wurden im Mai 1945 Räume und Inventar stark verwüstet. Im Mai 1945 nahm der Kreisoffizier der britischen Militärregierung die Räume des Gesundheitsamtes in Beschlag. Das Gesundheitsamt fand ein - unzureichendes und kostspieliges - Ausweichquartier im Haus der Commerzbank und ab 1951 in dessen Hinterhaus, dem durch Pressstoffwände aufgeteilten ehemaligen Saal eines Hotels. 1959 konnte das Gesundheitsamt einen Neubau neben dem Kreishaus beziehen. Durch einen gemeinsamen Erlass des Innenministers und des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 27. Januar 1947 wurde angeordnet, dass die Kosten der bisherigen staatlichen Gesundheitsämter für das Rechnungsjahr 1947 in den Kreishaushalten vorzusehen waren. Das galt auch für die Personalkosten der Amtsärzte. Bis zum Ablauf des Rechnungsjahres 1946 am 31. März 1947 wurden die Kosten der Gesundheitsämter noch durch die Staatskasse getragen. Mit Erlass vom 19. März 1947 ordnete der Sozialminister des Landes Nordrhein-Westfalen die Übernahme des gesamten Personals und des Inventars durch die Kreise an. Damit ging das Staatliche Gesundheitsamt Warburg an den Kreis über. Die gesetzliche Regelung erfolgte erst später. Am 30. April 1948 beschloss der Land-tag des Landes Nordrhein-Westfalen das ”Gesetz über die Eingliederung staatlicher Sonderbehörden der Kreisstufe in die Kreis- und Stadtverwaltungen“. Der erste staatliche Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes war Medizinalrat Dr. med. Carl Kirchner (geb. 21. September 1889 in Merseburg), der aufgrund eines schweren Leidens mit Ablauf des 31. März 1952 in den Ruhestand trat. Am 1. August 1952 übernahm Medizinalrat Dr. med. Karl-Theodor Roeingh die Leitung des Gesundheitsamtes. Letzter leitender Amtsarzt des Kreises Warburg war Kreismedizinaldirektor Dr. med. Horst Zeidler. Der Bestand enthält die Akten, wie sie von der Nebenstelle Warburg dem Kreisarchiv übergeben wurden. Ein kleiner, 56 Nummern umfassender Splitterbestand liegt im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (Abteilung OWL) in Detmold als Bestand ”D 102 Gesundheitsamt Warburg“. Nach einer Auskunft in Nr. 80 des Bestandes im Kreisarchiv ist ”ein großer Teil der Akten des Gesundheitsamtes durch Kriegseinwirkung im Jahre 1945 vernichtet worden“. Ein beträchtlicher Teil der in dem Bestand enthaltenen Akten und Vorgänge unterliegt dem ärztlichen Amtsgeheimnis und ist daher vor Ablauf von 60 Jahren nach Entstehung der Unterlagen bzw. dem Schlussjahr der Akte nur unter besonderer Beachtung des § 7 Abs. 6 des Archivgesetzes Nordrhein-Westfalen (ArchivG NRW) vom 16. März 2010 zu benutzen. Bei personenbezogenem Archivgut sind ggf. ebenso die in § 7 (1) Nr. 1-3 und § 7 (6) Nr. 1-4 ArchivG NRW getroffenen Regelungen zu berücksichtigen. Höxter, im Februar 2013 (Horst-D. Krus) Es ist zu zitieren: Kreisarchiv Höxter C 2 Nr. ....

        Chef der Heeresarchive (Bestand)
        BArch, RH 18 · Bestand · 1929-1944
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Bestandsbeschreibung: Der Chef der Heeresarchive war der Leiter des Archivwesens für den Wehrmachtteil Heer mit Dienstsitz in Potsdam. Dem Chef der Heeresarchive unterstanden die Heeresarchive in Potsdam, Wien, München, Dresden und Stuttgart, die Heeresarchiv-Zweigstellen in Prag und Danzig sowie die Beauftragten in den besetzten Gebieten und die Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten. Der Chef der Heeresarchive war zuständig für die Aufnahme von Akten des Oberkommandos der Wehrmacht, des Oberkommandos des Heeres mit nachgeordneten Dienststellen, der Kommandobehörden, Truppen, Verwaltungs-behörden und sonstigen Einrichtungen des Heeres (vgl. HDv. 30 Schrift und Geschäftsverkehr der Wehrmacht, Anhang 2). Die Benutzerordnung regelte das Ausleihen und Benutzen der Heeresarchivalien (vgl. BArch RH 18/437). Nach dreijährigen Verhandlungen vereinbarten der Reichs- und Preußische Minister des Innern und der Reichskriegsminister im September 1936, dass die militärischen Akten durch das Oberkommando des Heeres übernommen werden sollten. Der Chef der Heeresarchive und die ihm unterstellten Heeresarchive übernahmen mit dem 1. April 1937 das militärische Archivgut, das seit 1919 das Reichsarchiv, seine Zweigstellen in Dresden und Stuttgart sowie das Kriegsarchiv in München verwalteten. Der Chef der Heeresarchive unterstand dem Oberquartiermeister V im Generalstab des Heeres bis 1942. Mit der Neuausrichtung der Kriegsgeschichtsschreibung unterstellte Hitler den Chef der Heeresarchive zum 1. Juli 1942 dem Beauftragten des Führers für die militärische Geschichtsschreibung Oberst d.G. Scherff. Chef der Heeresarchive war von 1937 - 1942 Friedrich von Rabenau, ab 1942 bis Kriegsende Karl Ruppert, der seit 1937 das Heeresarchiv Potsdam leitete. Die Leitung des Heeresarchivs Potsdam und das Amt des Chefs der Heeresarchive wurden 1943 zusammengelegt. Heeresarchiv Potsdam Das Heeresarchiv Potsdam gliederte sich in drei Abteilungen. Die Abteilung A verwaltete das brandenburgisch-preußische Heeresarchiv, dessen Archivgut eine Laufzeit vom 17. Jahrhundert bis zur Auflösung des preußischen Heeres 1920 umfasste. Die Abteilung B verwahrte die Akten der nach dem 1. Weltkrieg entstandenen Freiwilligenformationen und der Reichswehr. Die Abteilung C war für die Aufnahme von Akten der Wehrmacht bestimmt, d.h. ab 1935 mit der Wiedererrichtung der Wehrhoheit. Die Abteilungen des Heeresarchivs Potsdam waren in Sachgebiete gegliedert. Weitere Organisationseinheiten nahmen die Sammlungen, Nachlässe, die Karten und die Bildsammlung auf. Dem Heeresarchiv Potsdam wurden 1935 auch die Abteilung Berlin des Reichsarchivs (v.a. Preußisches Kriegsministerium nach 1867) und das Zentralnachweiseamt für Kriegerverluste und Kriegsgräber unterstellt. Das Heeresarchiv Potsdam übernahm laufend die Kriegstagebücher aller Kommandobehörden und Truppen sowie in der Gerichtsakten-Sammelstelle die Gerichtsakten der Feld- und Kriegsgerichte. Die Aktensammelstelle West in Berlin-Wannsee nahm v.a. Beuteakten verschiedener militärischer Dienststellen aus Frankreich auf. Die Organisationsstruktur des Heeresarchivs Potsdam war nicht einheitlich und änderte sich bis 1945 mehrfach. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Potsdam an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis III (Berlin) gebunden. Ein britischer Luftangriff auf Potsdam am 14. April 1945 traf das Dienst- und Magazingebäude des Chefs der Heeresarchive und des Heeresarchivs Potsdam schwer. Dabei sind die Bestände des brandenburgisch-preußischen Heeresarchivs nahezu vernichtet worden. Das betraf u.a. die Akten des preußischen Militärkabinetts, die Akten des preußischen Kriegsministeriums, die Kriegsakten der Einigungskriege und die wichtigsten Kriegstagebücher mit Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg. Die Überlieferung personenbezogener Unterlagen der preußischen Armee und der Reichswehr gilt als nahezu restlos vernichtet. 1943 lagerte das Heeresarchiv Potsdam die Abteilung für die Aufnahme der Kriegstagebücher in das schlesische Liegnitz aus. Ende 1944 wurde diese Außenstelle wieder nach Potsdam verlegt. Spät lagerte das Heeresarchiv Potsdam größere Mengen seines Archivguts aus. Kurz vor der Einschließung Berlins wurden in "zwei Transporten von je 4-6 Eisenbahnwaggons" (Poll) die Kriegstagebücher des 2. Weltkriegs und wenige besonders wertvolle ältere Akten nach Blankenburg im Harz und nach Bad Reichenhall bzw. Kufstein verlagert. Das Archivgut in Blankenburg beschlagnahmten die Westalliierten. Es handelte sich dabei um die Kriegstagebücher der Armeeoberkommandos, der Generalkommandos, der Divisionen und weiterer Heeresdienststellen sowie Teile älterer Akten. Die Kriegstagebücher von Spitzenbehörden des Heeres verbrannten auf Befehl des Beauftragten des Führers für die militärische Geschichtsschreibung Scherff in Reichenhall bzw. Kufstein. Die Vernichtung älterer Akten, der Nachlässe und Sammlungen in Reichenhall konnte vom zuständigen Beamten verhindert werden. Heeresarchiv Wien Der Chef der Heeresarchive übernahm nach der Eingliederung Österreichs 1938 das Kriegsarchiv Wien. Es war das zentrale Militärarchiv der österreichisch-ungarischen Monarchie bis 1918 und der Republik Österreich bis 1938. Nach Beginn des 2. Weltkriegs wurde dem Heeresarchiv Wien die Aktensammelstelle Südost zur Aufnahme von Beuteakten aus dem Südostraum unterstellt. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Wien an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis XVII (Wien) gebunden. Das Kriegsarchiv untersteht heute dem Österreichischen Staatsarchiv. Heeresarchiv München Das Kriegsarchiv München konnte nach der Gründung des Reichsarchivs 1919 seinen Status als eigenständiges bayerisches Archiv bewahren und wurde nicht als Reichsarchivzweigstelle, wie die Archive in Dresden und Stuttgart, dem Reichsarchiv unterstellt. Der Chef der Heeresarchiv übernahm 1937 das Kriegsarchiv München als Heeresarchiv München. Das Heeresarchiv München umfasste die gesamte bayerische militärische Überlieferung von ca. 1650 bis 1920. Nach Beginn des 2. Weltkriegs ist dem Heeresarchiv München die Aktensammelstelle Süd, insbesondere zur Aufnahme italienischer Beuteakten, unterstellt worden. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv München an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis VII (München) gebunden. Das Kriegsarchiv München ist nach dem 2. Weltkrieg dem bayerischen Hauptstaatsarchiv unterstellt worden. Trotz Kriegsverlusten ist der größte Teil der Bestände erhalten geblieben und ermöglicht als Ersatzüberlieferung für die verlorengegangene Überlieferung des Heeresarchivs Potsdam Quellenforschungen für die Militärgeschichte vor 1919. Heeresarchiv Dresden Der Chef der Heeresarchive übernahm 1937 die Reichsarchivzweigstelle Dresden vom Reichsarchiv als Heeresarchiv Dresden. Diese Dienststelle war für die Bestände des sächsischen Heeres zuständig (XII. (I. Königlich Sächsisches) Armeekorps und XIX. (II. Königlich Sächsisches) Armeekorps). Ohne klare Abgrenzung der Bestände zum Hauptstaatsarchiv Dresden umfassten die Bestände des Heeresarchivs Dresden eine Laufzeit von 1830 - 1919. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Dresden an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis IV (Dresden) gebunden. Beim angloamerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 erlitten v.a. die personenbezogenen Unterlagen des sächsischen Heeres Verluste. Trotz Kriegsverlusten ist der größte Teil der Bestände erhalten geblieben und ermöglicht als Ersatzüberlieferung für die verlorengegangene Überlieferung des Heeresarchivs Potsdam Quellenforschungen für die Militärgeschichte vor 1919. Die erhaltenen Bestände des Heeresarchivs Dresden gab die Regierung der UdSSR an die Regierung der DDR nach dem Krieg zurück. Sie wurden bis zur Wiedervereinigung im Militärarchiv der DDR in Potsdam verwaltet. Das Bundesarchiv-Militärarchiv übergab die Bestände 1991 dem Hauptstaatsarchiv Dresden. Heeresarchiv Stuttgart Der Chef der Heeresarchive übernahm 1937 die Reichsarchivzweigstelle Stuttgart vom Reichsarchiv als Heeresarchiv Stuttgart. Diese Dienststelle war für die Bestände des württembergischen Heeres (XIII. (Königlich Württembergisches) Armeekorps) und des XIV. (Großherzoglich Badischen) Armeekorps zuständig. In territorialen Angelegenheiten war das Heeresarchiv Stuttgart an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis V (Stuttgart) gebunden. Das Heeresarchiv Stuttgart ist ohne Kriegsverluste erhalten geblieben und ermöglicht als Ersatzüberlieferung für die verlorengegangene Überlieferung des Heeresarchivs Potsdam Quellenforschungen für die Militärgeschichte vor 1919. Das Heeresarchiv Stuttgart ist heute dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart unterstellt. Die Archivalien des XIV. (Großherzoglich Badischen) Armeekorps lagern im Generallandesarchiv in Karlsruhe, obwohl das Großherzogtum Baden von 1871-1919, im Gegensatz zu Bayern, Sachsen und Württemberg, nicht über ein militärisches Reservatrecht verfügte. Heeresarchiv-Zweigstelle Prag Die Heeresarchiv-Zweigstelle Prag verwaltete das ehemalige tschechische Heeresarchiv und erfasste Archivgut des österreichisch-ungarischen Heeres in Böhmen und Mähren. Es war mit der Ergänzung des dienstlichen Archivgutes durch Sammlungen, die Bereitstellung der Bestände zur Benutzung durch Dienststellen der Wehrmacht sowie mit der Auskunfterteilung beauftragt. In territorialen Angelegenheiten war die Heeresarchiv-Zweigstelle Prag an die Weisungen des Wehrmachtbevollmächtigten beim Reichsprotektor in Böhmen und Mähren (Wehrkreisbefehlshaber in Böhmen und Mähren) gebunden. Heeresarchiv-Zweigstelle Danzig Die Heeresarchiv-Zweigstelle Danzig erfasste das in den Ostfeldzügen erbeutet militärische Archivgut, insbesondere das polnische Heeresarchiv. Es hatte dieses Material zu erfassen, nutzbar zu machen und aus den Akten Auskünfte zu erteilen. In territorialen Angelegenheiten war die Heeresarchiv-Zweigstelle Danzig an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis XX (Danzig) gebunden. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Frankreich Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Frankreich in Paris hatte die französischen Heeresarchive zu beaufsichtigen und auszuwerten. Er sollte Quellen zur deutschen Geschichte inventarisieren, Dokumente kopieren und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Belgien und Nordfrankreich Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Militärbefehlshaber in Belgien und Nordfrankreich in Brüssel sollte das belgische Heeresarchiv auswerten, die Benutzung durch deutsche Dienststellen ermöglichen, Quellen zur deutschen Geschichte inventarisieren, Dokumente kopieren und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Elsass-Lothringen Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Elsass-Lothringen in Metz war mit der Wiedererfassung deutscher Heeresakten, der Sichtung französischer Beuteakten, insbesondere der Maginot-Linie, und mit der Bereitstellung von Akten für Dienststellen der Wehrmacht befasst. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in den Niederlanden Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in den Niederlanden mit Sitz im Haag hatte die niederländischen Heeresarchive zu beaufsichtigen und auszuwerten. Er sollte Quellen zur deutschen Geschichte inventarisieren, Dokumente kopieren und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber der deutschen Truppen in Dänemark mit Sitz in Kopenhagen sollte das dänische Heeresarchiv auswerten und zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Norwegen Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Norwegen in Oslo übernahm die Leitung des norwegischen Heeresarchivs, erteilte deutschen Dienststellen Auskünfte und sammelte zeitgeschichtliches Material. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Italien Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Italien wurde nach dem Abfall Italiens und dem Einmarsch der Wehrmacht in Italien 1943 mit der Sicherstellung des Aktenmaterials der italienischen Armee für die Kriegsgeschichtsschreibung und die Auswertung durch Wehrmacht-Dienststellen beauftragt. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Athen Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Athen war nach der Besetzung Griechenlands mit der Sichtung und Sicherstellung der griechischen Heeresakten sowie einer archivisch-militärischen Bestandsaufnahme befasst. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Belgrad Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive in Belgrad wertete die jugoslawischen Heeresakten aus, erteilte Wehrersatz-Dienststellen, Versorgungsämtern und in Umsiedlungsfragen Auskünfte. Des Weiteren sollte er zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ostland Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ostland in Riga verwaltete und wertete die militärischen Archive und Bestände in Riga, Kaunas, Wilna aus. Er erteilte Auskünfte für die Wehrersatz-Dienststellen und erfasste deutsche und polnische Heeresakten. Des Weiteren sollte er zeitgeschichtliches Material sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ukraine Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Wehrmachtbefehlshaber Ukraine in Kiew hatte die militärischen Archive in Kiew und Charkow auszuwerten sowie österreichische und polnische Heeresakten zu erfassen. Er war mit der Sammlung zeitgeschichtlichen Materials befasst. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Kommandierenden General der Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet Nord Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Kommandierenden General der Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet Nord hatte die sichergestellten militärischen Archive auszuwerten und zeitgeschichtliches Material zu sammeln. Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes Mitte Der Beauftragte des Chefs der Heeresarchive beim Befehlshaber des rückwärtigen Heeresgebietes Mitte hatte die sichergestellten militärischen Archive auszuwerten und zeitgeschichtliches Material zu sammeln. Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten Die Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten prüfte die von der Front eintreffenden Beuteakten auf Ihren Gehalt und leitete diese, soweit ihr die Akten für die weitere Kriegsführung wichtig erschien, an Dienststellen der Wehrmacht weiter. In territorialen Angelegenheiten war die Wehrmacht-Sichtungsstelle für Beuteakten an die Weisungen des Befehlshabers im Wehrkreis III (Berlin) gebunden. Vorprovenienz: Reichsarchiv Inhaltliche Charakterisierung: Die Akten des Bestandes RH 18 Chef der Heeresarchive enthalten Personal- und Sachakten des "Chefs der Heeresarchive" und fast aller ihm unterstellter Dienststellen. Daneben finden sich in dem Bestand Vorschriften und Bekanntmachungen der jeweils territorial zuständigen Kommandobehörde, z.B. des Militärbefehlshabers in Frankreich oder des Befehlshabers im Wehrkreis VII (München). Dem Bestand sind die Aktenverzeichnisse zu den Beständen des Heeresarchivs Potsdam zugeordnet. Darunter fallen Findhilfsmittel der Registraturen, Ablieferungsverzeichnisse und Findbücher der Heeresarchive. Diese Aktenverzeichnisse geben einen zahlenmäßigen und inhaltlichen Überblick der ehemals vorhandenen Bestände und ergänzen die verlorengegangenen Bestände der preußischen Armee um Organisationsunterlagen. Die Nachlassverzeichnisse enthalten biographische Angaben. Eine Besonderheit des Bestandes RH 18 sind seine Personalakten, die, im Gegensatz zu den meisten anderen personenbezogenen Unterlagen der Wehrmacht, nicht dem Bestand entnommen worden sind. Die Personalakten wurden bei den jeweiligen Dienststellen klassifiziert. Im Online-Findbuch zu RH 18 ist die Dauerausstellung des Heeresarchivs Potsdam, nach Vitrinen bzw. thematisch geordnet, virtuell rekonstruiert. Kriegstagebücher, Befehle, Militärkonventionen, Schriftwechsel bekannter Generale sowie zeitgeschichtliches Sammlungsmaterial von 1679 bis nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden von den Mitarbeitern des Heeresarchivs Potsdam in die Archivalienschau aufgenommen. Die Dokumente sind in Vitrinen thematisch abgelegt worden. Auf der Rückseite der Dokumente ist das zuständige Sachgebiet des Heeresarchivs Potsdam, der Bestand und die laufende Nummer angegeben. Diese Archivalien werden im Original vom Bundesarchiv-Militärarchiv nicht vorgelegt, sondern in Mikrofiches. Ein großer Teil der Unterlagen befand sich im Bestand MSg 101, dieser wurde komplett zu RH 18 umsigniert. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 2482 AE Zitierweise: BArch, RH 18/...

        Conrad Cedercrantz med familj
        SE/RA/721419/III/4 · Akt(e) · 1859-01-01 - 1962-12-31
        Teil von Riksarkivet

        Handlingar från Conrad Cedercrantz vistelse på Samoa som överdomare 1890-1893:
        Tidningsklipp: artiklar av Robert Louis Stevenson i The Times 4/6 samt 17/10 1892; klipp 1962.
        Kopia av brev till Conrad Cedercrantz från konsuln i Sydney Birger Mörner julafton 1907.
        Kopia av General act by and between the United States of America, the Empire of Germany, and the United Kingdom of Great Britain and Ireland providing for the neutrality and autonomous government of the Samoan Islands. 1889-1890.
        Fotografier från Samoa ingår i volym V a : 1.
        Handlingar från Conrad Cedercrantz vistelse som domare vid domstolen i Mansourah, Egypten:
        Brev till Elisabeth Cedercrantz från maken Conrad Cedercrantz 17 maj - 21 augusti 1899. Breven huvudsakligen skrivna i Mansourah, Egypten.
        Fotografier från Egypten ingår i volym V a : 1.
        Mariana (Marianne) Sjöcrona, född Dieden (1847-1874):
        Två dagböcker 1860-1865, 1863-1864 .
        Album med verser skrivna till Mariana Dieden 1859-1863. Med ett brev till Emma Tarras u.å.
        Övrigt:
        Manuskript till kort roman av okänd författare.

        Cedercrantz, Conrad