Kassel

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              A 0 (Bestand)
              Kreisarchiv Höxter, A 0 · Bestand
              Teil von Kreisarchiv Höxter (Archivtektonik)

              Einleitung : A 0 - Hauptabteilung/HauptamtDer vorliegende Bestand umfasst in der Hauptsache die Akten der Hauptabteilung bzw. des Hauptamtes der Kreisverwaltung Höxter, wie sie bis 1968 geschlossen waren. Er enthält mit wenigen Vorakten (ab 1924) und einigen älteren Schriftstücken in jüngeren Akten (ab 1893) die Akten mit Laufzeiten zwischen 1937 und 1968. Wenige spätere Zugänge wurden in den Bestand eingeordnet. Diese Grenzjahre haben ihre Ursache nicht in rechtlichen Vorgaben oder Änderungen in der Behördenorganisation oder Geschäftsverteilung. Vielmehr ist der Registraturschnitt jeweils bedingt durch einen Wechsel in der Form der Schriftgutablage. Bis 1937 wurde eine Liegeregistratur geführt. In diesem Jahr arbeitete Paul Kölsch, der Kasseler Vertreter der Regis-Gesellschaft in Duisburg, einen neuen Aktenplan für die kommunale Abteilung aus. Mit dem neuen Aktenplan wurde die Umstellung der Registratur auf Stehordner mit Vierloch-Mechanik nach dem Regis-System durchgeführt. Am 11. November 1937 wurde die neue Registratur in Betrieb genommen. Die Stehordnerregistratur war bis 1968 in Gebrauch und wurde dann durch eine Hängeregistratur abgelöst. Die geschlossenen Stehakten wurden als Altregistratur weggestellt und schließlich in das Kreisarchiv übernommen. Die Akten vor 1937 liegen im Staatsarchiv Detmold als Bestand M 2 Höxter, der in geringer Zahl auch Akten mit Laufzeiten bis 1944 enthält. Bei der Ordnung des vorliegenden Bestandes wurde der Aktenplan zugrundegelegt. In aller Regel war es auch möglich, bei der Ablage der Archivalien im Magazin die durch die Aktenzeichen vorgegebene Ordnung einzuhalten. Die Hauptabteilung trug bis 1945 die Bezeichnung A, von 1945 bis 1955 Ib und ab 1956 0 (Null), was jeweils im Findbuch bei den Aktenzeichen angegeben ist. Die Akten der nationalsozialistischen Zeit sind nicht vollzählig in das Archiv gelangt, denn kurz vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen in Höxter wurde ein Teil der Akten (¿Geheimakten¿) verbrannt (s. Nr. 762). Hinweise auf die Art der vernichteten Akten ergeben sich aus den Listen in Nr. 1274. Der Landrat als Leiter der Kreisverwaltung war ein Staatsbeamter, der Kreis seit 1933 ein staatlicher Verwaltungsbezirk. Einen Kreistag gab es in nationalsozialistischer Zeit nicht. Durch die Eroberung der Stadt Höxter durch die alliierten Truppen am 7. April 1945 kam die Arbeit der Kreisverwaltung zunächst einmal zum Stillstand. Dann wurde Regierungsoberinspektor Hoffmeister von der Besatzungsmacht zum vorläufigen Landrat bestimmt. Am 25. Mai 1945 wurde Wilhelm Kronsbein, ehemals Bürgermeister der Stadt Höxter, zum Landrat bestellt. Letzte Entscheidungsbefugnis hatte zunächst in allen Dingen jedoch die britische Militärregierung, die vom Mai 1945 bis Mai 1951 mit einem Kreisoffizier (¿British Resident¿) in Höxter vertreten war. Die Militärregierung richtete eine kommunale Verwaltungsstruktur mit der Trennung von Verwaltung und politischer Führung ein. Verwaltungsleiter war ab 1946 der Oberkreisdirektor. Am 15. Januar 1946 trat der erste (von der Militärregierung ernannte) Kreistag mit einem Landrat an der Spitze zusammen. Ab dem 1. April 1946 war die Kreisverwaltung keine staatliche Behörde mehr, sondern eine rein kommunale Verwaltung. Die noch bestehenden staatlichen Behörden Kataster-, Straßenverkehrs-, Gesundheits-, Veterinär-, und Ernährungsamt sowie die Regierungskasse wurden am 1. November 1948 in die Kreisverwaltung eingegliedert. Am 13. Oktober 1946 wurde in freier Wahl ein Kreistag gewählt. Er trat am 23. Oktober 1946 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählte aus seinen Reihen den Landrat. An der Verwaltungsspitze wurde Oberkreisdirektor Kronsbein am 24. Juni 1946 von Oberkreisdirektor Buss abgelöst, der dieses Amt bis 1968 innehatte. Höxter, Januar 1997 gez. Krus Nachtrag v. 06.07.2015:Im Anschluss an die Retrokonvertierung des maschinenschriftlichen Findmittels im ersten Halbjahr 2015 wurden im Hinblick auf eine Veröffentlichung als Online-Findbuch einzelne Datensätze nach Maßgabe des Archivgesetzes Nordrhein-Westfalen i.d.F.v. 16.09.2014 mit Sperrvermerken versehen und in der Folge (noch) nicht veröffentlicht. gez. KreieKreisarchiv Höxter A 0 Nr.

              Basler Missionsgesellschaft (gegr. 1815)
              RMG 719 · Akt(e) · 1933-1941
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Korrespondenz zu Frage d. Missionshinterlandes; Korrespondenz zu Fragen d. China-Missionare; Insp. Delius (RMG), Das Hinterland der RMG im Gebiet der Landeskirchen Waldeck, Nassau, Hessen-Kassel, Hessen u. Frankfürt, Grundsatzerklärung m. 6 Anlagen, 1933; Spendenaufruf: An die Herren Pfarrer d. Evang. Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, Dr., 1936; Brief-Bericht d. in China inhaftiert gewesenen Miss. Ernst Fischle, m. Kartenskizze, 1940; Ernst Fischle: Bericht über den japanisch-chinesischen Krieg 1937-1940, 55 S., ms., 1941

              Rheinische Missionsgesellschaft
              Berlin
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VIII. HA, MKB, Nr. 479 (Fiche 890 - 894) · Akt(e) · 1917 - 1923
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              216 Bll., Enthält: Trauungen 1917 - 1923 (mit Namensindex) - Militärgemeinde - Pensionierte Offiziere - Wach-Regiment Berlin, 1921 Preußische Armee (ab 1806/07): Chef der Armee: - Kriegsministerium, 1917 - 1920 - Großer Generalstab, 1917 - 1920 - Schloß-Garde-Kompanie, 1919 Armeeeinteilung: Oberkommando in den Marken, 1918 Armee-Inspektion Nr. 1 Danzig: Armeekorps Nr. 1 Königsberg/Ostpreußen: - Artilleriedepot Königsberg/Ostpreußen, 1919 - Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 9, 1918 - Füsilier-Regiment Nr. 33 (Ostpreußisches) Graf Roon, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 44 (7. Ostpreußisches) Graf Dönhoff, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 45 (8. Ostpreußisches), 1917 Armeekorps Nr. 17 Danzig: - Infanterie-Regiment Nr. 61 (8. Pommersches) von der Marwitz, 1920 - Infanterie-Regiment Nr. 141 (Kulmer), 1918 - 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 175 (8. Westpreußisches), 1918 - 1. Leibhusaren-Regiment Nr. 1, 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 72 (Hochmeister), 1918 - Bekleidungsamt Danzig, 1920 Armeekorps Nr. 20 Allenstein: - Intendantur, 1917, 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 146 (1. Masurisches), 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 150 (1. Ermländisches), 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 79 (3. Ostpreußisches), 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 23 (2. Westpreußisches), 1917 Armee-Inspektion Nr. 2 Berlin: Gardekorps Berlin: - Intendantur, 1918 - 1919 - Abwicklungsamt, 1919 - Garde-DivisionNr. 2, 1918 - 1919 - Garde-Infanterie-Division Nr. 4, 1917 - Garde-Kavallerie-Brigade Nr. 3, 1917 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 2, 1919 - 1920 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 4, 1918 - 1919 - Garde-Regiment zu Fuß Nr. 5, 1917 -1919 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 Kaiser Alexander, 1918 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 Kaiser Franz, 1918 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3 Königin Elisabeth, 1917 - 1919 - Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5, 1918 - Garde-Jäger-Bataillon, 1918 - Garde-Maschinengewehr-Abteilung Nr. 2, 1918 - Garde-Schützen-Bataillon, 1918 - Lehr-Infanterie-Regiment, 1917 - 1918 - Kürassier-Regiment Gardes du Corps, 1917 - Garde-Dragoner-Regiment Nr. 1 Königin Viktoria von Großbritannien und Irland, 1918 - Garde-Dragoner-Regiment Nr. 2 Kaiserin Alexandra von Rußland, 1918 - 1919 - Garde-Ulanen-Regiment Nr. 2, 1917 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 1, 1917 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 3, 1917 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 4, 1918 - Eisenbahn-Regiment Nr. 1, 1917 - Kriegsbekleidungsamt, 1918 - Hauptsanitätsdepot Berlin, 1918 - 1919 Armeekorps Nr. 19 (2. Sächsisches) Leipzig: - Feldartillerie-Regiment Nr. 68 (6. Sächsisches), 1918 - Feldartillerie-Regiment Nr. 77 (7. Sächsisches), 1918 Armee-Inspektion Nr. 3 Hannover: Armeekorps Nr. 7 Münster: - Infanterie-Regiment Nr. 13 (1. Westfälisches) Herwarth von Bittenfeld, 1918 - Füsilier-Regiment Nr. 39 (Niederrheinisches) General Ludendorff, 1917, 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 53 (5. Westfälisches), 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 56 (7. Westfälisches) Vogel von Falckenstein, 1918 - Husaren-Regiment Nr. 11 (2. Westfälisches), 1918 - Fußartillerie-Regiment Nr. 7 (Westfälisches), 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 24 (2. Westfälisches), 1917 Armeekorps Nr. 9 Hamburg-Altona: - Infanterie-Brigade Nr. 81, 1917 - Fußartillerie-Regiment Nr. 20 (Lauenburgisches), 1918 - Train-Bataillon Nr. 9 (Schleswig-Holsteinisches), 1919 Armeekorps Nr. 10 Hannover: - Füsilier-Regiment Nr. 73 (Hannoversches) Prinz Albrecht von Preußen, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 74 (1. Hannoversches), 1917 Armee-Inspektion Nr. 4 München: Armeekorps Nr. 3 Berlin: - Generalkommando, 1917 - 1919 - Intendantur, 1917 - 1919 - Intendantur, Abwicklungsstelle, 1920 - Kommandantur Berlin, 1917 - 1920 - Kommandantur Jüterbog, 1919 - Artilleriedepot Berlin Spandau, 1917 - 1918 - Artilleriedepot Berlin, 1917 - 1920 - Artilleriedepot Jüterbog, 1917 - Leib-Grenadier-Regiment Nr. 8 (1. Brandenburgisches) König Friedrich Wilhelm III., 1917 - 1919 - Grenadier-Regiment Nr. 12 (2. Brandenburgisches) Prinz Carl von Preußen, 1917 - 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 20 (3. Brandenburgisches) Graf Tauentzien von Wittenberg, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 24 (4. Brandenburgisches) Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin, 1917 - 1919 - Füsilier-Regiment Nr. 35 (Brandenburgisches) Prinz Heinrich von Preußen, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 48 (5. Brandenburgisches) von Stülpnagel, 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 52 (6. Brandenburgisches) von Alvensleben, 1917 - 1918 - Jäger-Bataillon Nr. 3 (Brandenburgisches), 1918 - Kürassier-Regiment Nr. 6 (Brandenburgisches) Kaiser Nikolaus I. von Rußland, 1919 - Ulanen-Regiment Nr. 3 (1. Brandenburgisches) Kaiser Alexander II. von Rußland, 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 54 (Neumärkisches), 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 3 (1. Brandenburgisches) von Rauch, 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 28 (2. Brandenburgisches), 1917, 1919 - Bezirkskommando Berlin, 1919 - Bezirkskommando Calau, 1917 - Bekleidungsamt, 1918 Armee-Inspektion Nr. 5 Karlsruhe: Armeekorps Nr. 8 Koblenz: - Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 7, 1917 - Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 8, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 28 (2. Rheinisches) von Groeben, 1917 - 1918 Armeekorps Nr. 14 Karlsruhe: - Generalkommando, 1918 - Artilleriedepot Rastatt, 1917 - Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 5, 1920 - Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 (1. Badisches), 1917 Armeekorps Nr. 15 Straßburg i. Elsaß: - Infanterie-Regiment Nr. 99 (2. Oberrheinisches), 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 136 (4. Lothringisches), 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 143 (4. Unterelsässisches), 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 172 (3. Oberelsässisches), 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 51 (2. Oberelsässisches), 1920 Armee-Inspektion Nr. 6 Stuttgart: Armeekorps Nr. 4 Magdeburg: - Artilleriedepot Halle/Saale, 1918 - Division Nr. 8, Kriegsmilitärgericht, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 26 (1. Magdeburgisches) Fürst Leopold von Anhalt-Dessau, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 27 (2. Magdeburgisches) Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Abwicklungsstelle, 1920 - Füsilier-Regiment Nr. 36 (Magdeburgisches) Generalfeldmarschall Graf Blumenthal, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 72 (4. Thüringisches), 1917, 1919 - Husaren-Regiment Nr. 10 (Magdeburgisches), 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 40 (Altmärkisches), 1919 - Feldartillerie-Regiment Nr. 75 (Mansfelder), 1917 Armeekorps Nr. 11 Kassel: - Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 2, Kraftwagen-Fernsprech-Bauzug Nr. 2906, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 71 (3. Thüringisches), 1917 Armeekorps Nr. 13 (Württembergisches) Stuttgart: - Feldartillerie-Regiment Nr. 13 (1. Württembergisches) König Karl, 1917 Armee-Inspektion Nr. 7 Saarbrücken: Armeekorps Nr. 18 Frankfurt/Main: - Generalkommando, 1917 - Infanterie-Brigade Nr. 49, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 81 (1. Kurhessisches) Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel, 1918 - 1919 - Infanterie-(Leibgarde)-Regiment Nr. 115 (1. Großherzoglich-Hessisches), 1918 - Leib-Dragoner-Regiment Nr. 24 (2. Großherzoglich- Hessisches), 1919 - Pionier-Bataillon Nr. 21 (1. Nassauisches), 1917 - Eisenbahn-Regiment Nr. 2, 1917, 1919 Armeekorps Nr. 21 Saarbrücken: - Infanterie-Regiment Nr. 70 (8. Rheinisches), 1918 Armee-Inspektion Nr. 8 Berlin: Armeekorps Nr. 2 Stettin: - Generalkommando, 1918 - Division Nr. 3, 1920 - Grenadier-Regiment Nr. 2 (1. Pommersches) König Friedrich Wilhelm IV., 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 140 (4. Westpreußisches), 1918 - Kürassier-Regiment Nr. 2 (Pommersches) Königin, 1917 - Fußartillerie-Regiment Nr. 15 (2. Pommersches, bis 1910 2. Westpreußisches), 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 2 (Pommersches), 1917 Armeekorps Nr. 5 Posen: - Intendantur, 1919 - Grenadier-Regiment Nr. 6 (1. Westpreußisches) Graf Kleist von Nollendorf, 1918 - Grenadier-Regiment Nr. 7 (2. Westpreußisches) König Wilhelm I., 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 46 (1. Niederschlesisches) Graf Kirchbach, 1917 - 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 50 (3. Niederschlesisches), 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 58 (3. Posensches), 1919 - Infanterie-Regiment Nr. 154 (5. Niederschlesisches), 1918 - Feldartillerie-Regiment Nr. 5 (1. Niederschlesisches) von Podbielski, 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 20 (1. Posensches), 1917 Armeekorps Nr. 6 Breslau: - Husaren-Regiment Nr. 6 (2. Schlesisches) Graf Goetzen, 1918 - Ulanen-Regiment Nr. 2 (Schlesisches) von Katzler, 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 42 (2. Schlesisches), 1918 Inspektion der Jäger und Schützen Berlin: - Reitendens Feldjägerkorps, 1918 - 1919 Generalinspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen Berlin, 1917 Generalinspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen Berlin, Abwicklungsstelle, 1919 Feldzeugmeisterei: - Artilleriedepot-Inspektion Berlin, 1918 Sonstige Armee: - Artillerieprüfungskommission, 1917 - 1919 - Artilleriewerkstatt Berlin Spandau, 1917 - Artilleriewerkstatt Danzig, 1920 - Bekleidungsprüfungskommission, 1919 - Erste Matrosen-Division Kiel, 1917 - Erste Werft-Division Kiel, 1917 - 1919 - Gendarmerie-Brigade Nr. 3 Berlin, 1917 - 1918 - Generalkriegskasse, 1918 - 1919 - Generalmilitärkasse, 1918 - 1919 - Gewehrfabrik Berlin Spandau, Abwicklungsstelle, 1920 - Gouvernement Libau/Lettland, 1918 - Hauptkadettenanstalt Berlin, 1917 - Ingenieurkomitee, 1918 - 1919 - Inspektion der Eisenbahntruppen, 1918 - Inspektion der Feldartillerie-Schießschulen, 1919 - Inspektion der Fliegertruppen, 1917 - 1919 - Inspektion der Luftschiffertruppen, 1917 - 1918 - Inspektion der Infanterieschulen, 1918 - Inspektion der militärischen Strafanstalten, 1918 - Inspektion der Nachrichtentruppen, 1917 - 1918 - Intendantur der Luftstreitkräfte, 1919 - Intendantur des Militär-Verkehrswesens, 1918 - 1919 - Kaiserliche Schutztruppen, Oberkommando, 1917 - 1918 - Kaiserliche Werft Wilhelmshaven, 1918 - Kaiser-Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen (vor 1895 Medizinisch-Chirurgisches Friedrich-Wilhelms-Institut [Pépinière]), 1919 - Kommandanturgericht Berlin, 1920 - Marine, Admiralstab, 1917 - 1920 - Marinestation der Nordsee Wilhelmshaven, 1917 - Militär-Eisenbahndirektion, Auflösungskommando, 1919 - Militär-Telegraphen-Abteilung Berlin, 1918 - Militär-Turnanstalt (bis 1881 Zentral-Turnanstalt), 1917 - Nachrichtenprüfungskommission, 1919 - Pionier-Bataillon Nr. 25 (2. Nassauisches), 1920 - Reichsmarineamt, 1917 - 1919 - Schießplatz Berlin Tegel, 1920 - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, 1918 - 1920 - Schutztruppe für Kamerun, 1918 - 1919 - Schutztruppe für Südwestafrika, 1918 - 1920 - Strafgefängnis Berlin Tegel, 1917 - Unteroffiziersschule Ettlingen, 1917 - Unteroffiziersvorschule Annaburg, 1919 - Unteroffiziersvorschule Sigmaringen, 1918 - Traindepot-Direktion Nr. 1, 1917 - 1918 - Traininspektion, 1919 - Truppenübungsplatz Kummersdorf, 1920 - Zweite Werft-Division Wilhelmshaven, 1917 - 1919 Fremde Truppen: Österreichische Armee: - S.M.S. Donau (Begleitschiff), 1918 Türkei: - Kriegsministerium, 1918 Truppen 1. Weltkrieg: - Armee Nr. 2, Proviant-Kolonne Nr. 3, 1917 - Armee Nr. 3, Funker-Klein-Abteilung 3, 1917 - Armeearzt-Oberkommando von Mackensen, 1918 - Armee-Fernsprech-Abteilung Nr. 8, 1917 - Armee-Fernsprech-Abteilung Nr. 17, 1917 - Armee-Fernsprechpark Nr. 8, 1917 - Armee-Fernsprechpark Nr. 13, 1917 - Armee-Fernsprechpark Nr. 22, 1917 - Armee-Flugpark Nr. 11, 1917 - Armeekorps Nr. 2, Landwehr-Pionier-Kompanie Nr. 2, 1918 - Armeekorps Nr. 3, Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie Nr. 1, 1919 - Armeekorps Nr. 4, Artillerie-Munitions-Kolonne Nr. 5, 1917 - Armeekorps Nr. 5, Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie Nr. 4, 1918 - Armierungs-Bataillon Nr. 32, 1918 - Armierungs-Bataillon Nr. 43, 1918 - Armierungs-Bataillon Nr. 102, 1918 - Armierungs-Bataillon Nr. 193, 1917 - Artillerie-Meßschule Wahn, 1918 - Deutsche Militärmission, 1918 - Deutsches Rotes Kreuz, Lazarett, 1917 - Divisions-Kommandeur Nr. 6, 1918 - Ersatz-Feldartillerie-Regiment Zossen, 1918 - Ersatz-Pionier-Bataillon Nr. 5, 1917 - Ersatz-See-Bataillon Nr. 1, 1918 - Feldartillerie-Regiment Nr. 241, 1917 - Feldartillerie-Regiment Nr. 249, 1919 - Feldartillerie-Regiment Nr. 273, 1917 - Feldflieger-Abteilung Nr. 267, 1917 - 1918 - Feldheer, Generalstab, 1917 - Feldgendarmerie, Staffelstab Nr. 160, 1917 - Feldlazarett Nr. 217, 1917 - Feldlazarett Nr. 313 (Sächsisches), 1918 - Feldlazarett Nr. 377, 1917 - Feldluftschiffer-Abteilung Nr. 12, 1917 - Fernsprech-Abteilung Nr. 225, 1917 - Fernsprech-Abteilung Nr. 621, 1917 - Fernsprech-Ersatz-Abteilung Nr. 6, 1917 - Fernsprech-Ersatz-Abteilung Nr. 603, 1917 - Fernsprech-Zug Nr. 1539, 1918 - Flieger-Ersatz-Abteilung Nr. 3, 1917 - Fliegerhorst Döberitz, 1919 - Flugabwehr-Kanonen-Inspektion, 1919 - Flugabwehr-Kanonen-Schießschule, 1918 - Flugzeugmeisterei, Fliegertruppen Adlershof, 1917 - Funker-Telegraphen-Rüst-Abteilung der Fliegertruppen, 1918 - Fußartillerie-Batterie Nr. 668, 1918 - Fußartillerie-Bataillon Nr. 66, 1917 - Fußartillerie-Bataillon Nr. 87, 1918 - Fußartillerie-Bataillon Nr. 93, 1917 - Fußartillerie-Bataillon Nr. 108, 1918 - Fußartillerie-Bataillon Nr. 406, 1918 - Garde-Ersatz-Division, Feldrekrutendepot, 1917 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 5, Ersatz-Abteilung, 1917 - Garde-Feldartillerie-Regiment Nr. 6, Ersatz-Abteilung, 1917 - Garde-Fußartillerie-Regiment Nr. 1, 1917, 1919 - Garde-Fußartillerie-Regiment Nr. 1, Abwicklungsstelle, 1919 - Garde-Fußartillerie-Regiment Nr. 2 Jüterbog, 1918 - Garde-Grenadier-Ersatz-Bataillon, 1919 - Garde-Infanterie-Division Nr. 4, Feldrekrutendepot, 1917 - Garde-Infanterie-Regiment Nr. 6, 1918 - Garde-Minenwerfer-KompanieNr. 1, 1917 - Gardekorps, Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie Nr. 3, 1917 - Gardekorps, Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie Nr. 5, 1918 - Garde-Nachrichten-Ersatz-Abteilung, 1917 - 1918 - Garde-Reserve-Pionier-Bataillon, 1918 - Garde-Reserve-Regiment Nr. 2, 1917 - 1918 - Garde-Train-Bataillon, 1919 - Garde-Train-Ersatz-Abteilung Nr. 1, 1918 - Garnison-Pionier-Kompanie Nr. 381 Berlin, 1917 - 1919 - Generalkommando zur besonderen Verwendung Nr. 65, 1918 - Gruppen-Funker-Abteilung Nr. 507, 1918 - Gruppen-Funker-Abteilung Lüttnitz/Sachsen, 1919 - Hafenkommando Nr. 520, 1917 - Heeresgruppe Deutscher Kronprinz - Immobiles Kraftwagendepot Nr. 8, 1918 - Infanterie-Division Nr. 1, Feldlazarett Nr. 13, 1918 - Infanterie-Division Nr. 240, Feldrekrutendepot, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 202, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 335, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 336, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 357, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 396, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 408, 1917 - Infanterie-Regiment Nr. 426, 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 443, 1917 - 1918 - Infanterie-Regiment Nr. 451, 1917 - Inspektion der Minenwerferpark- und Beschußtruppen, 1917 - Jäger-Ersatz-Bataillon Nr. 3 Lübben, 1918 - Jagdstaffel Nr. 10, 1917 - Kavallerie-Nachrichten-Abteilung Nr. 3, 1917 - Kraftfahr-Ersatz-Abteilung I, 1917 - Kriegsamt, 1917 - Kriegslazarett Nr. 123, 1917 - Kriegslazarett Virton/Belgien, 1918 - Landsturm-Infanterie-Bataillon Guben (III.10), 1917 - 1918 - Landsturm-Infanterie-Bataillon Lingen (X/4), 1917 - Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon (III/24), 1917 - Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon, Freienwalde (III/30), 1917 - Landwehr-Fußartillerie-Bataillon Nr. 21, Batterie Nr. 1, 1918 - Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 24, 1917 - Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 47, 1917 - Leichte Munitions-Kolonne Nr. 1078, 1918 - Leichte Munitions-Kolonne Nr. 1402, 1918 - Lichtmeßtrupp 61, 1918 - Marine-Pionier-Bataillon Nr. 1, 1917 - Maschinengewehr-Scharfschützen-Abteilung Nr. 4, 1917 - Militärmission für die Türkei, 1919 - Militär-Wirtschaftsgruppe 13, Kreisamt Kiejdany/Litauen, 1918 - Militär-Telegraphen-Abteilung Berlin, 1917 - Militär-Telegraphen-Abteilung Heim, 1918 - Minenwerfer-Ersatz-Bataillon Nr. 7, 1918 - Minenwerfer-Ersatz-Regiment Nr. 1 Markendorf, 1918 - Ober-Etappen-Inspektion Aleppo/Türkei, 1918 - Pferdedepot Nr. 301, 1917 - Pferdelazarett Nr. 228, 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 138, 1917 - Pionier-Bataillon Nr. 236, 1918 - Pionier-Bataillon Nr. 303, 1917 - Pionier-Ersatz-Bataillon Nr. 28, 1917 - Pionier-Heerespark Berlin, 1917 - Pionier-Kompanie Nr. 337, 1917 - Reitkommando Freiburg, 1918 - Reserve-Division Nr. 5, 1917 - Reserve-Division Nr. 47, 1917 - Reserve-Dragoner (Schützen)-Regiment Nr. 12, 1917 - 1918 - Reserve-Fußartillerie-Regiment Nr. 11, 1917 - Reserve-Garnison-Lazarett II Berlin, 1917 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 20, 1917 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 53, 1918 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 59, 1918 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 64, 1917 - 1918 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 80, 1918 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 90, 1918 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 91, 1917 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 93, 1917 - 1918 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 203, 1917 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 205, 1917 - Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 261, 1917 - Reservekorps Nr. 3, Generalkommando, 1918 - Reservekorps Nr. 23, Feldintendantur, 1917 - 1918 - Reserve-Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 46, 1917 - Sanitätsamt Berlin, 1918 - 1919 - Sanitäts-Kompanie Nr. 2, 1918 - Sanitäts-Kompanie Nr. 237, 1917 - Scheinwerfer-Ersatz-Bataillon Berlin Spandau, 1918 - Schwere 15 cm Kanonen-Batterie Nr. 12, 1917 - Schwere Küstenmörser-Batterie Nr. 7, 1917 - Torpedo-Division Nr. 1 Kiel, 1918 - 1919 - Torpedo-Division Nr. 1 Wilhelmshaven, 1918 - Torpedoboot S.M.S. Nr. 122, 1917 - Torpedoboot S.M.S. Nr. 172, 1917 - Truppen-und Trainfeldgerät, 1918 - U-Boot Nr. 88, 1917 - Untersee-Bootsflottille Nr. 1, 1917 - Untersee-Bootsflottile Mittelmeer, 1918 - Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt, 1917 - 1918 Vorläufige Reichswehr 1919/1920: - Abwicklungsstelle der Generaldirektion der Heereswerkstätten Berlin, 1919 - Armeeoberkommando Grenzschutz Süd, 1919 - Beschaffungsstelle für Nachrichtengerät Berlin Schöneberg, 1919 - Brigade-Nachrichten-Abteilung Nr. 110, 1919 - Flugzeugmeisterei Adlershof, 1919 - Freikorps Lützow, 1919 - Freiwilliges-Regiment Reinhardt Berlin, 1919 - Garde-Kavallerie-Schützen-Division, 1919 - Heeresabwicklungsamt Preußen, 1920 - Infanterie-Geschütz-Batterie Nr. 29, 1919 - Kriegsabwicklungsamt für das Feldeisenbahnwesen, 1919 - Landesschützen-Abteilung Nr. 9 Berlin, 1919 - Lazarett Schloß Charlottenburg, 1920 - Marine-Brigade Nr. 2 Wilhelmshaven, Regiment Nr. 3, 1920 - Marine-Regiment Nr. 2, 1919 - Reichswehr-Artillerie-Regiment Nr. 15, 1919 - 1920 - Reichswehr-Behelfsstelle Preußen, 1919 - Reichswehr-Brigade Nr. 3, 1920 - Reichswehr-Brigade Nr. 15, 1920 - Reichswehr-Brigade Nr. 15 Berlin, Fernsprech-Abteilung Nr. 115, 1919 - 1920 - Reichswehr-Brigade Nr. 30, 1919 - Reichswehr-Gruppenkommando, Gruppen-Funker-Abteilung, 1919 - Reichswehr-Infanterie-Regiment Nr. 5, 1920 - Reichswehr-Infanterie-Regiment Nr. 30, 1919 - Reichswehr-Infanterie-Regiment Nr. 33, 1920 - Reichswehr-Infanterie-Regiment Nr. 37, 1919 - Reichswehr-Infanterie-Regiment Nr. 115, 1920 - Reichswehr-Kavallerie-Regiment Nr. 15, 1920 - Reichswehr-Pionier-Bataillon Nr. 5, 1920 - Reichswehr-Regiment Nr. 59, 1920 - Reichswehr-Schützen-Regiment Nr. 4, 1920 - Republikanische Soldatenwehr (Polizei), Kompanie Nr. 1, 1919 - Scharfschützenkorps Prey, Maschinengewehr-Abteilung Nr. 103, 1920 - Schutz-Regiment Groß-Berlin, 1920 Reichswehr 1921 - 1935: - Artillerie-Regiment Nr. 3 (Preußisches), 1922 - Artillerieschule Jüterbog, 1921 - Division Nr. 3 Berlin, 1921 - 1923 - Gruppen-Sanitätsdepot Berlin, 1922. - Infanterie-Regiment Nr. 5 (Preußisches), 1921 - 1922 - Infanterie-Regiment Nr. 9 (Preußisches), 1921, 1923 - Infanterie-Regiment Nr. 18 Paderborn, 1921 - Inspektion für Waffen und Gerät, 1920 - 1923 - Kraftfahr-Abteilung Nr. 3 (Preußische), 1921, 1923 - Kommandantur Berlin, 1921 - 1923 - Nachrichten-Abteilung Nr. 3 (Preußische), 1921 - 1922 - Marineleitung Berlin, 1921 - 1923 - Minensuch-Halbflottille Nr. 8, 1921 - Pionierwerkstatt Klausdorf, 1923 - Reichswehr-Gruppenkommando I Berlin, 1919 - 1923 - Reichswehr-Infanterie-Regiment Nr. 29 Berlin, 1919 - 1921 - Reichswehrministerium, 1919 - 1923 - Reiter-Regiment Nr. 8 (Preußisches), 1920 - Reiter-Regiment Nr. 10 (Preußisches), 1921 - Sanitäts-Abteilung Nr. 3 (Preußische), 1920 - 1923 - Wehrkreis-Kommando III Berlin, 1920 - 1922.;

              Kuhl, Herbert (1912-2003)
              RMG 699 · Akt(e) · 1931-1964
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Nach Ausbildung Soldat, ab 1946 CVJM-Westbund, Kassel; Lebenslauf m. Foto, Zeugnisse, ärztliche Untersuchung, 1931; Abschlußzeugnis Missions-Seminar, 1939; Lebenslauf, Zeugnisse, ärztliche Untersuchung von Braut Erna Probst, 1940; Korrespondenz, z.T. aus d. Feld

              Rheinische Missionsgesellschaft
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 660/034 · Bestand · 1879-1982
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
              1. Zur Biografie Walther Reinhardts: Walther Reinhardt wurde am 24. März 1872 als Sohn des damaligen Hauptmanns August Reinhardt in Stuttgart geboren. Er besuchte das Gymnasium in Ulm, das Lyceum in Ludwigsburg und das Gymnasium in Heilbronn. Anschließend wechselte er in die Kadettenanstalt in Oranienstein und in die Hauptkadettenanstalt Groß-Lichterfelde. Am 9. Februar 1891 trat Reinhardt als Portepeefähnrich in das Grenadier-Regiment Königin Olga Nr. 119 ein. 1892 zum Leutnant befördert, wurde er 1897 zur Kriegsakademie und im Anschluss daran als Oberleutnant zur Dienstleistung beim Großen Generalstab kommandiert. Drei Jahre später, am 10. März 1904, erlangte Reinhardt unter Belassung beim Großen Generalstab die Beförderung zum Hauptmann. Am 22. April 1905 kam er zum Generalstab des XV. Armeekorps nach Straßburg, bevor er vom 25. Februar 1907 bis zum 19. April 1909 als Kompaniechef im Infanterie-Regiment Alt-Württemberg Nr. 121 in Ludwigsburg amtierte. Am 20. April 1909 wurde Reinhardt in den Generalstab der 26. (1. Kgl.-Württ.) Division versetzt. Er kehrte am 10. September 1910 als Major in den Großen Generalstab zurück. Am 3. November 1912 wurde er dem Generalkommando des XIII. (Kgl.-Württ.) Armeekorps zugewiesen. Reinhardt zog als Stabsoffizier des XIII. Armeekorps am 2. August 1914 in den Ersten Weltkrieg. Er wurde bereits am 23. Januar 1915 zum Chef des Generalstabs des württembergischen Armeekorps ernannt. Am 18. Mai 1915 erlangte er den Dienstgrad des Oberstleutnants. Von Juni 1916 bis Februar 1917 nahm Reinhardt wechselnde Kommandostellen wahr, die er jeweils nur wenige Monate oder sogar nur einige Wochen innehatte. So war er vom 26. Juni bis zum 16. Juli 1916 Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 118, bevor er vom 17. Juli bis 20. November 1916 Chef des Stabes des XVII. Armeekorps wurde. Am 21. November 1916 übernahm er die Stelle des Stabschefs der 11. Armee in Mazedonien. Die Ernennung zum Stabschef des Oberkommandos der 7. Armee am 10. Februar 1917 führte ihn wieder zurück an die Westfront. Am 23. Mai 1917 wurde Reinhardt der Orden Pour le Mérite mit Eichenlaub für seine Leistungen bei der Eroberung des Chemin des Dames verliehen. Ebenso erhielt er das Komturkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern für seine militärischen Leistungen. Am 18. April 1918 erlangte Reinhardt die Beförderung zum Oberst.Durch Kabinettsordre vom 4. November 1918 wurde Reinhardt in das Preußische Kriegsministerium versetzt, um die Demobilisierung des Heeres zu organisieren. Zwei Monate später, am 2. Januar 1919 übernahm Reinhardt das Amt des Preußischen Kriegsministers. Er war der letzte Inhaber dieses Amts.Nach der Auflösung des kaiserlichen Heeres wurde Reinhardt am 13. September 1919 erster Chef der Heeresleitung des neu aufzubauenden Reichsheeres. In diese Zeit fällt auch seine Ernennung zum Generalmajor. Bereits wenige Monate nach der Übernahme der neuen Aufgabe trat Reinhardt Ende März 1920 in der Folge des Kapp-Putsches als Chef der Heeresleitung zurück und übernahm für kurze Zeit die Lehrbrigade Döberitz, bevor er am 15. Mai 1920 als Generalleutnant Befehlshaber im Wehrkreiskommando V in Stuttgart wurde. In Personalunion übte er die Funktionen eines Kommandeurs der 5. Division sowie des Landeskommandanten von Württemberg aus. Die Stellung als Befehlshaber des Wehrkreiskommandos V behielt er fast fünf Jahre. Am 1. Januar 1925 wurde Reinhardt zum Oberbefehlshaber des Gruppenkommandos 2 in Kassel ernannt. Zwei Jahre später, im Dezember 1927 schied er aus dem Heer aus und übernahm die Leitung eines Lehrganges für ältere Offiziere. Diese "Reinhardt-Kurse" haben über den Tod ihres Schöpfers hinaus bis zum Jahr 1932/1933 bestanden. Des Weiteren widmete er sich der Vorbereitung von Veröffentlichungen vor allem zu militärischen und historischen Themen. Walther Reinhardt starb am 8. August 1930 in Berlin. 2. Zum Nachlass Walther Reinhardts: Der Nachlass Walther Reinhardts umfasst Dokumente aus seiner Militärdienstzeit sowie private Korrespondenzen. Einen nicht unerheblichen Teil bilden daneben Manuskripte für Vorträge und Veröffentlichungen, die Reinhardt vor allem nach seinem Ausscheiden aus dem Heeresdienst verfasste. Ergänzt werden die Dokumente durch Zeitungsausschnittsammlungen Reinhardts, welche insbesondere die Jahre 1918/1919 betreffen.Der Nachlass Reinhardts war nach dessen Tod am 8. August 1930 zum größten Teil im Besitz seiner Tochter, Studiendirektorin Lotte Reinhardt. Diese übergab am 7. September 1939 dem damaligen Heeresarchiv Stuttgart 13 Aktenbüschel und drei Kriegstagebücher sowie am 11. September 1940 weitere Archivalien, nämlich Fotografien (z.T. in Alben), Zeitungsauschnitte sowie dienstliche Personalerinnerungen. Die Dokumente aus dem Nachlass Reinhardts wurden im Heeresarchiv chronologisch geordnet, in Mappen geheftet und verzeichnet. Das Repertorium mit einem Vorwort von Generalmajor z.V. Sieglin lag am 15. Oktober 1940 vor.Ein kleiner Teil des Nachlasses war kurz nach dem Tod Reinhardts dem Heeresarchiv Potsdam übergeben worden. Mit Schreiben vom 11. September 1940 suchte das Heeresarchiv Stuttgart die Überlassung dieses Nachlassteils zu erwirken, um ihn mit dem zu diesem Zeitpunkt in Bearbeitung befindlichen Stuttgarter Bestand zu vereinigen. Das Heeresarchiv Potsdam teilte jedoch am 23. Oktober 1940 mit, dass sich in seiner Verwahrung "keine privaten Aufzeichnungen" Reinhardts befänden. Das Heeresarchiv Stuttgart scheint keine weiteren Versuche unternommen zu haben, um in den Besitz des Potsdamer Teilnachlasses zu gelangen. Da das Heeresarchiv Potsdam unmittelbar vor Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört und seine Bestände zum größten Teil vernichtet worden sind, sind die dorthin übergebenen Unterlagen aus dem Eigentum Reinhardts vermutlich heute verloren.Am 17. Februar 1961 übergab Lotte Reinhardt dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart, das inzwischen den größten Teil der Bestände des früheren Heeresarchivs Stuttgart übernommen hatte, weitere in ihrem Besitz befindliche Dokumente ihres Vaters (Briefe, Aufzeichnungen, Entwürfe, Drucksachen, Zeitungsausschnitte). Diese Archivalien wurden im Sommer 1964 von Oberstaatsarchivrat Dr. Uhland geordnet, verzeichnet und mit dem älteren Bestand vereinigt. Dabei wurden mehrfach die vom Heeresarchiv gebundenen Sammelmappen aufgelöst, um dahin gehörige Stücke chronologisch einreihen zu können. Auch zeigte sich bei diesen Arbeiten, dass die Verzeichnung im Heeresarchiv unvollständig, in einzelnen Fällen auch unrichtig erfolgt war. Der neue Bestand umfasste 56 Mappen, die in Anlehnung an die chronologische Ordnungsmethode des Heeresarchivs strukturiert waren. Bei einigen der gebildeten Büschel wurden Unterfaszikel gebildet. Vor der Abgabe an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart hatte Lotte Reinhardt den in ihren Händen befindlichen Nachlass ihres Vaters Herrn Professor Fritz Ernst (Heidelberg) zur Verfügung gestellt, der ihn für eine Veröffentlichung verwendete (Ernst, Fritz: Aus dem Nachlass des Generals Walther Reinhardt, Stuttgart 1958). Dabei scheinen einzelne Stücke bei Professor Ernst verblieben und auch nach seinem Tod (22. Dezember 1963) nicht mehr an die Besitzerin gekommen zu sein. In den Jahren 1964 bis 1987 erfolgten immer wieder Abgaben von Dokumenten aus dem Nachlass von Walther Reinhardt durch seine Tochter Lotte Reinhardt. Am 29. Dezember 1964 übergab Lotte Reinhardt Zeitungsausschnitte und Schriften. Dabei befanden sich auch von Professor Ernst gefertigte Abschriften. Die abgegebenen Archivalien wurden geordnet, erfasst und zu den entsprechenden Büschelnummern gelegt. Darüber hinaus wurden zwei neue Büschel gebildet. Damit hatte sich der Umfang des Nachlasses auf 58 Mappen vergrößert. Weitere Archivalienabgaben erfolgten durch Lotte Reinhardt am 27. August 1969, am 7. März 1970, am 12. März 1973, am 6. Februar 1978, im April 1978, am 16. August 1978 und am 26. Januar 1987. Die Stücke umfassten vor allem private Korrespondenzen Walther Reinhardts (Briefe an die Eltern, Ehefrau, Kinder) und Zeitungsausschnitte. Diese Dokumente waren bisher unverzeichnet.Der Bestand M 660/034 wurde im September 2010 von der Anwärterin Sylvia Günteroth unter Anleitung von Dr. Wolfgang Mährle neu erschlossen. Im Zuge dieser Arbeiten erfolgte eine Klassifikation der Unterlagen, welche die bisherige chronologische Ordnung ablöste. Die Zuweisung der bis 1964 ins Archiv gekommenen Dokumente zu einzelnen Büscheln sowie die Gliederung dieser Archivalieneinheiten in Unterfaszikel sind beibehalten worden. Die vorhandenen Titelaufnahmen wurden behutsam überarbeitet. Die bisher noch nicht verzeichneten Archivalien, die zwischen 1969 und 1987 ins Archiv gelangt waren, wurden geordnet und verzeichnet. Der Nachlass Walther Reinhardts umfasst jetzt 89 Büschel mit einem Gesamtumfang von 1,6 lfd.m. 3. Quellen- und Literaturhinweise: Quellen:- Personalakte Walther Reinhardts: M 430/2 Bü 1684;- Biografische Dokumente: E 130b Bü 235, Q 3/60 Bü 29, Q 3/60 Bü 32, Q 3/60 Bü 47; M 743/1 Bü 11- Fotografien: Q 3/60 Bü 32; M 703 R 170N19; M 703 R190N10; M 703 R191N17; M 707 Nr. 1213; M 743/1 Bü 11Publikationen Walther Reinhardts (Auswahl):- Reinhardt, Walther: Sechs Monate Westfront: Feldzugserlebnisse eines Artillerie-Offiziers in Belgien, Flandern und der Champagne, 3. Auflage, Berlin 1915.- Reinhardt, Walther: In der Picardie: Bilder aus dem Stellungskrieg im Westen, 3. Auflage, Berlin 1917.- Reinhardt, Walther/Zenker, Hans: Wehrwille und Wehrgedanke in Deutschlands Jugend: 2 Vorträge auf der Freusburger Schulungswoche 1929, Berlin-Charlottenburg 1930.- Reinhardt, Walther: George Washington. Die Geschichte einer Staatsgründung, Frankfurt 1931.- Reinhardt, Walther: Wehrkraft und Wehrwille: aus seinem Nachlass mit einer Lebensbeschreibung Walther Reinhardt, Berlin 1932.Literatur:- Ernst, Fritz: Aus dem Nachlass des Generals Walther Reinhardt, Stuttgart 1958.- Kohlhaas, Wilhelm: Walther Reinhardt: General der Infanterie, 1872-1930, in: Lebensbilder aus Schwaben und Franken, 17. Band, Stuttgart 1991, S. 306-316. - Mulligan, William: The creation of the modern German Army: General Walther Reinhardt and the Weimar Republic, 1914-1930, New York 2005.Stuttgart, im Mai 2011Dr. Wolfgang MährleSylvia Günteroth
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Bü 117 · Akt(e) · 1875-1921
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              Enthält: - Schreiben von Paula Siehr über ihre Erlebnisse beim Russeneinfall in Ostpreußen, handschr., 21.11.1914 und 3.12.1914 - Schreiben (masch.) von Walter Simons zu einem Protokollnachtrag Haussmanns über Hahn und Prinz Max von Baden, 10.12.1918; über Stresemann, Haguenin, Brockdorff und Rantzau, 22.3.1919; zur Unterszeichnung des Friedensvertrages, 14.6.1919; zu außenpolitischen Fragen, 5.1.1921; über die Veröffentlichung seines Briefes durch Haussmann und die oberschlesische Abstimmung, masch., 21.3.1921; zur außenpolitischen Lage, 30.3.1921; gegen einen Eintritt in den Ausschuss für den 60. Geburtstag Tagores, 13.4.1921; über ein unpolitisches Zusammentreffen mit Rudolf Steiner, 20.4.1921; - Schreiben (v.a. masch.) Haussmanns an Walter Simons über die außenpolitische Lage, 8.3.1919 (handschr.); Glückwunsch Haussmanns zur Ernennung zum Außenminister, 24.6.1920; über Außenpolitisches, 15.10.1920; über außenpolitische Fragen und die Haltung der Parteien, Febr. 1921 (handschr.); mit außenpolitischen Vorschläge, 23.2.1921; zu zahlreichen außenpolitischen Fragen, 21.3.1921; zur außenpolitischen Lage und zu den Reparationen, 30.3.1921 (handschr.); mit einer Empfehlung des Chinakenners Dr. Richard Wilhelm, 30.3.1921; über die Stimmung in der Wirtschaft der Entente und über Stresemann, 14.4.1921 - Schreiben von Dr. Krukenberg über die Veröffentlichung des Briefes von Simons, masch., 28.2.1921 - Schreiben (masch.) von Staatssekretär Solf über dessen Kiderlen-Nachrufe, 11.2.1913; über Kolonialbeamte und Kolonialbesitz, 2.12.1914 - Schreiben Haussmanns an Scheidemann über dessen Entsendung nach Kiel und dessen Rede, 8.10.1919 (handschr.) - Schreiben (masch.) Haussmanns an Eugen Schiffer zum Fall Erzberger und zur Rechtspresse, 20.1.1920; zum Abklingen des Streiks und anderem, 3.9.1920 - Schreiben (handschr.) von Reinhart Schmidt-Elberfeld zu einem Programm-Entwurf und zur Behandlung der Arbeiterschutzfragen darin, 19.5.1894; zum Entwurf des Parteiprogramm, 21.5.1894; über eine Junker-Broschüre un die interparlamentarische Friedenskonferenz, 29.7.1894; wegen einer Urlaubsverabredung, 8.8.1894; wegen des Programmentwurfs Quiddes, 12.9.1894; zur einheitlichen Volksschule, 27.12.1895; wegen Richters 60. Geburtstag und eines Gedenkartikels, 21.7.1898; über eine gemeinsame Erklärung ihrer beiden Fraktionen und eine künftige Zusammenarbeit, 13.12.1903; - Schreiben (handschr.) Haussmanns an Reinhart Schmidt-Elberfeld zum Entwurf des Parteiprogramms, 24.5.1894; über erwünschte Änderungen am Programmentwurf Quiddes, 15.9.1894; Konzept Haussmanns für eine Absage an Schmidt wegen einer Hofeinladung, (ca. 1.4.) 1895 - Schreiben (handschr.) von Siegmund Schott zu einem Schreiben Pfaus, 1.1.1892; über kaiserliche Botschaften an den Reichstag, 13.5.1893; zu einer Rede Haussmanns, 5.6.1894; über die Entwicklung der Volkspartei, 12.1.1895 - Schreiben (handschr.) von K. Schrader zu Fusionsverhandlungen und Beibehaltung getrennter Parteiorganisationen, 26.8.1909 - Schreiben (v.a. handschr.) von Walther Schücking über Verband für internationale Verständigung, 16.3.1912; zu Haussmanns Denkschrift in einer Frage des Privat-Fürstenrechts und zu einer Sitzung eines Internationalen Komitees im Haag, 19.8.1915; an das Kgl. Generalkommando in Kassel über das Verbot seiner Publikationen, 10.11.1916 (masch.); über eigene Publikationspläne und deren Verhinderung durch die Zensur, 2.12.1916; mit Empfehlung für einen Kieler Privatdozenten zu einer Reise nach Russland, 10.2.1920 (masch.) - Schreiben (masch.) Haussmanns an Walther Schücking zur belgischen Frage, 28.12.1915; zur Kriegszieldikussion, 6.12.1916 - Schreiben (masch.) des Frhr. v. Stauffenberg über einzelstaatliche Steuern und anderes, 31.3.1891; über eigene Stellung in der bayerischen Wahlreformdebatte und zur Lage bei den liberalen Parteien, 22.10.1893 - Schreiben (masch.) Haussmanns über die Gedächtnisfeier für Friedrich Stoltze, 1.12.1916 - Schreiben Haussmanns an Gustav Stresemann wegen einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses, handschr., 16.1.1922 - Schreiben (handschr.) von August Stein zum Rücktritt Bülows, 9.8.1909; zum potentiellen Rücktritt Bethmanns, 20.2.1914 (masch.); gegen öffentliche Kriegszielerörterungen, 22.2.1915 (masch.) - Karte (handschr.) von A. Traeger mit einem Gedicht, 16.8.1909; Schreiben (handschr.) mit der Bitte um eine Rede in seinem Wahlkreis, 26.10.1911 - Schreiben (handschr.) von Rudolf Virchow an Paul Langerhans mit einer Einladung, 21.8.1875 - Schreiben (handschr.) von Paul Langerhans mit diesem Virchow-Brief, 22.10.1902 - Schreiben (handschr.) Haussmanns an M. Venedey wegen potentieller Parteiaustritte, 15.1.1894 - Schreiben (handschr.) von M. Venedey über die Verhältnisse in der Partei im See- und im Schwarzwaldkreis, 18.1.1894; mit Dank für eine Wahlrede zu den badischen Wahlen, 10.12.1909 - Schreiben (handschr.) von Prof. Wach über einen anhängigen Fall Münch, 19.2.1901; über eine psychiatrische Begutachtung des Falles Münch in Winnenthal, 24.10.1910 - Schreiben Haussmanns an Arnold Wahnschaffe wegen einer Besprechung mit Stegemann in Bern, 16.6.1917 (handschr.); über die Geschehnisse vom 7. bis ca. 12. Juli 1917, 25.10.1920 (masch.) - Schreiben von Arnold Wahnschaffe zu Einzelheiten der Julikrise 1917, 20.10.1920 (handschr.); zur Politik Bethmanns im Sommer 1917 und Friedensmöglichkeiten, 4.11.1920 (masch.) - Schreiben (handschr.) von Paul Wallot über das Gnadengesuch für Maximilian Harden, 2.5.1901 - Schreiben (masch.) Haussmanns an Max Warburg mit der Bitte um Beiträge für die Broschüren-Reihe "Der Aufbau", 16.11.1918 - Schreiben (masch.) von Max Warburg mit Vorschläge über Ministerbesetzungen, 29.3.1920; zur Haltung des Ministers Simons, 13.2.1921; wegen der Besetzung eines Postens in China, 14.2.1921 - Schreiben (handschr.) des Frhr. v. Weizsäcker zu Eisenbahnfragen, 11.2.1914; wegen Kiderlen, 26.9.1914; wegen der Nachrichten aus Bordeaux und über die vermutliche Dauer der Kämpfe im Westen, 28.9.1914; wegen eines Aufsatzes und zum Hass gegen westliche Gegner, 31.10.1914; über Kriegsziele und eine Arbeit Hanotaux, 14.12.1914; zu Nachrichten aus der Schweiz, 1.1.1915; Visitenkarte Weiszäckers zur Rückgabe des Briefes Stoskopf (Strassburg) an Haussmann über bayerische Bestrebungen zum Elsass, 4.4.1915; wegen einer Fabrik in Mühlacker, 9.11.1915; Zwei Visitenkarten mit Dank für Berichte über Aufenthalte in der Schweiz, o.D. - Schreiben (masch.) Haussmanns an Weizsäcker mit Nachrichten aus Antwerpen, 30.9.1914; mit einem Bericht aus der Schweiz, 26.10.1914; über Wasserstraßen, Elsass und Stegemanns Besuch in Berlin, 10.2.1915; zu Stegemanns Aufenthalt in Berlin, 12.2.1915; über Schweizer Nachrichten betreffend die italienische Armee, 21.6.1915; über die elsass-lothringische Frage, 9.10.1915; über Bayern und Elsass-Lothringen, 1.11.1915; über Elsass-Lothringen, 19.11.1915; it Grüßen Bethmanns, 22.7.1917 - Schreiben (masch.) des Assessors Bilfinger mit einer Aufzeichnung über die Unterredung Moy-Haussmann, masch., 5.11.1915 - Schreiben (handschr.) von Wendorff über Personalangelegenheiten eines Beamten in Sigmaringen, 29.11.1921 - Schreiben (masch.) von Philipp Wieland mit einer Empfehlung für den Journalisten Stobitzer, 29.11.1918; über die Besetzung von Parteisekretär-Stellen und die Zusammenarbeit von Nationalliberalen und Freisinniger Volkspartei, 29.11.1918 - Schreiben (handschr.) von Richard Wilhelm zur Besetzung des Gesandtenpostens in Peking, 19.4.1921; über eigene und Haussmanns Übersetzungen chinesischer Gedichte, 7.6.1921 - Schreiben (handschr.) von Wiemer über die bevorstehende Marokko-Debatte im Reichstag und deren Vorbereitung, 3.11.1911 - Schreiben (v.a. handschr.) von Theodor Wolff mit der Bitte um regelmäßige Mitarbeit im Berliner Tageblatt, 26.12.1908; wegen einiger Artikel und über das Afrika-Abkommen mit England, 4.3.1914; wegen einer regelmässigen Mitarbeit Haussmanns, 10.4.1917 (masch.); über einen Artikel Haussmanns, 19.5.1917, 16.9.1917; wegen einer Besprechung mit englischen Diplomaten zu Ruhrgebietsfragen, 29.3.1920; über Simons als potentiellen Reichspräsidenten, 13.4.1921; mit einer Einladung, 15.12.1921; mit Dank für einen Artikel und zur Besetzung des Kabinetts, 30.12.1921 (masch.) - Schreiben (v.a. masch.) Haussmanns an Theodor Wolff zur Situation nach derOsterbotschaft, zur zukünftigen Politik und zu Schwierigkeiten des parlamentarischen Systems, 14.4.1917; zu seiner Mitarbeit im Berliner Tageblatt, Frühjahr 1917 (handschr.); über Amerika und den U-Boot-Krieg, 6.2.1917; zur Weimarer Verfassung, 2.9.1919 - Schreiben (masch.) des Grafen Zeppelin wegen eines Aufsatzes in der Zeitschrift "März", 16.3.1910

              Haußmann, Conrad
              Postkarten (Bestand)
              Stadtarchiv Worms, 209 · Bestand
              Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

              Bestandsbeschreibung: Abt. 209 Postkarten Umfang: ca. 9000 Stück in 9 Holzkisten und 4 Kartons, darunter 1. 3730 Original-Postkarten Worms/Umland und ca. 80 Digitalisate = 3521 verzeichnete Stücke 2. etwa 5700 Stück sonstige Postkarten ohne Wormser oder regionalen Bezug sowie Dubletten Laufzeit: nach 1880 - 2001 Wie die Postkarten ins Archiv kamen und in welchem Zeitraum die Postkartensammlung aufgebaut wurde, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich handelt es sich überwiegend um einzelne Schenkungen von Benutzern und kleinere Ankäufe. In den Bestand aufgenommen werden auch Digitalisate nach Originalvorlagen in Privatbesitz. Im Januar 2006 wurden die Postkarten von Frau Gerlinde Mauer, Aushilfskraft im Jüdischen Museum, neu sortiert, wobei die bestehende Gruppensortierung erhalten blieb. Von März bis November 2011 wurden die auf Worms und sein direktes Umland bezogenen Motive sowie die Militärpostkarten mit 300 dpi in Originalgröße gescannt und bis Februar 2012 von Frau Ingeborg Abigt in Augias beschrieben. Dazu wurde eine neue Klassifikation erarbeitet, orientiert an der alten Einteilung. Ergänzend werden seitdem laufend weitere Postkarten eingegeben. Die Sammlung lagert in 10 Holzkisten im Magazin, Regal Nr. 46. Schwerpunkte der Postkartensammlung liegen auf Sammelansichten von Wormser Sehenswürdigkeiten und Ansichten der Kirchen. Darüber hinaus befindet sich eine große Zahl von Militär- und Propagandakarten im Bestand, ebenso wie Postkarten rund um die Großherzogliche Familie. Ein Teil ist unbeschriftet, ein anderer ist postalisch gelaufen und mit Text, Adressat und Briefmarke versehen. Da es sich um bereits veröffentlichte Bilder handelt, ist der Bestand für die Benutzung freigegeben. Reproduktionen können aufgrund der überwiegend ungeklärten Rechtesituation jedoch nur für private Zwecke angefertigt werden. Ausgenommen sind Postkarten der Verlage Christian Herbst und Füller, die auch für kommerzielle Projekte und Publikationen genutzt werden können, da die Stadt Worms im Besitz der Rechte ist, sowie Postkarten, die älter als 70 Jahre und damit gemeinfrei sind. Das Findbuch wurde ausgedruckt und gebunden im Mai 2012. Literatur Reuter, Fritz (Hrsg.), Worms in alten Ansichtskarten, Frankfurt 1979 Worms, Postkarten des Kunstverlags Christian Herbst, Worms 1903 Klug, Ernst, Worms in alten Ansichten, Zaltbommel/Niederlande 1978 Schwarzmaier, Hansmartin, Geschickte Illusion und erlebte Wirklichkeit. Bildpostkarten aus dem 1. Weltkrieg, Karlsruhe 2003 (DD 15) Fotografen Aero-Lux, Luftbildaufnahmen, Frankfurt am Main Angermüller, Heinz Atelier Giesinger & Co., Darmstadt Bad. Pfälz. Luft-Hansa A.-G., Mannheim Balzarin, Alessandro Baranenko, Klaus Bauer, E. A., Wernigerode/Harz Bayer Becker, Georg, Pfungstadt Bender, Fotostudio Berne, Gg. Bieber, E., Berlin Birker, Willi Bissinger, Ed., Erfurt Blaschy-Westenfelder Blumberger, Paul Boedeckere, Berlin-Friedenau Böttcher, Justus, Kassel Braemer, W., Berlin Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund Delboy, Daniel, Mirecourt derix-studios, Taunusstein und Rottweil Emmel, Willy, Wiesbaden Esslinger, Hofphotograph, Darmstadt Fendius, Robert, Magdeburg Frankl, Ed., Berlin-Friedenau Füller, August Füller, Curt Füller-Braner Goebel, Lili Hansa-Luftbild Hanselmann, Leopold Hege, Walter Herbst, Christian Herbst, Karl Wwe. Hertel Hoffmann, München Hungen, August Konrad Jacobi, Eugen, Metz Junkers-Luftbild, Leipzig Kräuter, H. Kühlewindt, Königsberg Kulturinstitute Worms Lambeck, Rudolf, Berlin-Grünewald Liesendahl, Otto Linkhorst, Frank, Berlin Lonsdorfer, Andreas Maier, Mannheim Meyer, Albert, Berlin Möller, Osthofen Museum Worms Neiss, Wilhelm Niederastroth, Potsdam Niederhöfer Ochßner, Heinrich Ochßner, Julius Ochßner, Rolf Perscheid, Nicola, Berlin Pieperhoff, Leipzig Raupp, Erwin, Darmstadt Rudolph, W., Darmstadt Schmitt, J., Pfeddersheim Schöning & Co., Lübeck Schröter, Heinz Seilheimer, Norbert Staatliche Bildstelle/Deutscher Kunstverlag Berlin Steinacker, H., Darmstadt Sting H. jr., Luftbilder, Tübingen Strähle, Luftverkehr, Schorndorf/Württemberg Südwestdeutsche Luftverkehrs A.G., Frankfurt am Main Thiele, Nachf. Gustav Stiefel Vereenigde Fotobureaux Amsterdam Wahn Waltz, Wilhelm Wawrzyniak, Senta, Eisenach Weber, Paul F., Leipzig Westenfelder Winter, Paul, Darmstadt Zimmermann, Witten Maler, Grafiker, Zeichner, Illustratoren, Lithografen Becker, Carl (1862-1926) Becker, Karl (Ludwig Friedrich) (1820-1900) Bergmann, Otto Bleibtreu, Georg (1828-1892) Bohrdt, Hans, Prof. (1857-1945) Braun, Louis (1836-1916) Cholow, L. Emelé, Wilhelm (1830-1905) Faber du Faur, Otto von (1828-1901) Fahrner, David Fischer, Arthur (1842-1948) Fischer, C. E. Flower, Charles Friedrich, W. Fröhlich, Ernst (1810-1882) Gause, von Geist, Prof. Grimm, Arno Grögler, W. Hartmann, Bernd Hey, Paul (1867-1952) Heymann, R. Hilz, Sepp (1906-1967) Hoffmann, Anton, Prof. Honegger, Max Hotz, Philipp Hünten, Emil (1827-1902) Hupp, Otto (1859-1949) Isny, Eugen Felle Jander, Carl Jensen, Alfred (1859-1935) Johnson, Arthur (1874-1954) Kern, Ph. Kircher, Alexander (1867-1939) Knötel, Richard (1857-1914) Koch. G. Küchler, A. Kürmaier, Anton Lebrecht, Georg (1875-1945) Lemke, H. Martin, Oskar, Prof. Muth, Fritz (1865-1943) Olbertz, O. J. Paetzold, A. Preiss, Fritz Reiterer, Bernd Röchling, Carl (1855-1920) Rocholl, Theodor (1854-1933) Roloff, Alfred (1879-1951) Santhó, von Schmitt, Guido (1834-1922) Schmitz, Hans (1907-1944) Schmoll von Eisenwerth, Karl (1879-1948) Schulze, Hans R., Prof. Schwormstädt, Felix (1870-1938) Sterl, Robert Herrmann (1867-1932) Stöwer, Willy, Prof. (1864-1931) Stumm, Richard Stumpp, Emil (1886-1941) Thiele, Fritz Wehrmann, F. Wendling Werner, Anton von (1843-1915) Willich, Cäsar W. (1825-1886)

              Reinhardt, Walther
              BArch, N 86 · Bestand · 1879-1940
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Geschichte des Bestandsbildners: 24.03.1872 - 8.08.1930, General der Infanterie, Preußischer Kriegsminister 1910 Kompaniechef im Inf.-Rgt. 121 3.11.1912 Ia Gen.Kdo. XIII. A.K. 23.01.1915 Chef des Stabes XIII. A.K. Sommer 1916 Kommandeur des hessischen Inf.-Rgt. 118 Juli 1916 Chef des Generalstabes des XVII. A.K. Aug. 1919 Chef des Reichswehr-Befehlsstelle Preußen 1.10.1919 Chef der Heeresleitung 1920 Brigade-Kommandeur Lehr-Brigade Döberitz 16.05.1920 Befehlshaber im Wehrkreis V (Stuttgart) 1.10.1920 Kommandeur der 5. Division 1.01.1925 Oberbefehlshaber des Gruppenkommandos 2 (Kassel) 20.04.1917 Orden Pour le Mérite 3.06.1919 Eichenlaub zum Pour le Mérite 1918 Komturkreuz des Hohenzollernschen Hausordens mit Schwertern 31.12.1927 Abschied aus der Reichswehr Bestandsbeschreibung: Mikrofilme des im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrten Nachlasses. Geb. 24. März 1872 in Stuttgart, gest. 8. Aug. 1930 in Berlin, Unterlagen aus der Tätigkeit beim Großen Generalstab und bei der Kriegsakademie (1879-1913), aus den Einsätzen während des Ersten Weltkrieges an der West- und Ostfront (1914-1918) sowie aus der Dienstzeit als Kriegsminister und als Chef der Heeresleitung (1918-1920), Oberbefehlshaber des Gruppenkommandos 2, u.a. Zum Friedensvertrag von Versailles, zum Kapp-Putsch und zum Aufbau der Reichswehr; Vortragsmanuskripte und militärgeschichtliche Ausarbeitungen. Erschließungszustand: Besondere Benutzungsbedingungen Zitierweise: Barch, N 86/...

              BArch, RH 69 · Bestand · 1918-1921
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Bestandsbeschreibung: Auf Grund der Weimarer Reichsverfassung wurden die bisherigen Kontingentheere der Einzelstaaten (Preußen mit norddeutschen Bundesstaaten, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden) des Deutschen Kaiserreiches durch ein einheitliches Reichsheer ersetzt. Es unterlag auf Grund des Versailler Friedensvertrages mehreren Beschränkungen und Begrenzungen im Umfang und in der militärisch-technischen Ausstattung. So musste auch der Große Generalstab aufgelöst werden; dessen Funktion übernahm das Truppenamt in der Heeresleitung. Zur Führung der zehn zugestandenen Divisionen (sieben Infanterie- und drei Kavalleriedivisionen) durften nur zwei General- bzw. Gruppenkommandos (in Kassel und Berlin) eingerichtet werden. Ab 1919 stand an der Spitze des Heeres der Chef der Heeresleitung, dessen Bezeichnung mit Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht und des Aufbaues der Wehrmacht ab 16. März 1935 in Oberbefehlshaber des Heeres umbenannt wurde. Von den Einschränkungen nach dem Versailler Friedensvertrag löste sich die nationalsozialistische Regierung ab 1933 mehr und mehr, wobei sie auf interne Vorbereitungen zur Heeresvermehrung zurückgreifen konnte, die seit 1930 bearbeitet worden waren. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand RH 69 beinhaltet im wesentlichen die erhalten gebliebenen Unterlagen der in Sachsen stationierten Verbände und Truppenteile. Einige wenige Archivalien von Reichswehrformationen wurden 1957 vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv übernommen; sie stammten aus dem Heeresarchiv Potsdam und wurden seinerzeit zur Bearbeitung eines weiteren Bandes der Nachkriegskämpfe deutscher Truppen nach München gesandt, wo sie schließlich das Kriegsende überdauerten. Die Archivalien der in Sachsen stationierten Reichswehrformationen stammen aus der damaligen Zweigstelle des Reichsarchivs in Dresden; diese Zweigstelle erhielt 1937 die Bezeichnung Heeresarchiv Dresden. Nach dem Krieg beschlagnahmten sowjetische Truppen die erhalten gebliebenen Teile des Archivgutes und verlegten es in die Sowjetunion; dort bewahrte man es in der Peter-Paul-Festung in Leningrad auf. 1955 fand schließlich die Archivalienrückgabe an die DDR statt. Gemeinsam mit anderen Beständen gelangte die Überlieferung des "Reichswehrbestandes Sachsen" in das Militärarchiv der Nationalen Volksarmee der ehemaligen DDR nach Potsdam. Hier wurde, zumal der Bestand durch Aktenverluste und häufige Umlagerungen nur noch schwer zu benutzen war, eine grundlegende Bestandsbearbeitung vorgenommen. Von Potsdam gelangte die Überlieferung bei der Zusammenführung der beiden deutschen Militärarchive Mitte der 90er Jahre nach Freiburg im Breisgau in das Bundesarchiv-Militärarchiv. Die Klassifikation der Akten der einzelnen Provenienzstellen entspricht der Struktur von militärischen Kommando- und Dienststellen: Die Archivalien sind weitgehend den Abteilungen (Ia, Ib, Ic, IIa, IIb, IVb und IVc) der Brigadestäbe (Reichswehrbrigade 12, 19, 28 mit Infanterieführer 19 und 29) zugeordnet oder wurden inhaltlich voneinander abgegrenzt. Einzelne Unterlagen von Reichwehr-Infanterieregimentern ( 20, 23, 37, 38, 55, 56) und des Artillerieregiments 19 mit mehreren Abteilungen (Nachrichten-Abt., Horch-Abt., Kraftfahrabt.)und Bataillone sind ebenfalls vorhanden. Sofern von einer Abteilung größere Archivgutmengen vorlagen, wurde eine weitere Untergliederung vorgenommen. Die Aktenmenge der Abteilungen sind unterschiedlich; vereinzelt sind von bestimmten Abteilungen keinerlei Dokumente überliefert. Neben den organisatorischen, dienstbezogenen, personellen und materiellen Angaben zu den einzelnen Etappen und zum Ablauf der Reduzierung des Reichsheeres in Sachsen, beinhaltet der Bestand reichhaltige Fakten zu den Einsätzen der in Sachsen stationierten Truppen in den Jahren 1919 und 1920. Dabei können nicht nur die Niederschlagungen der Arbeiteraufstände in Westsachsen, sondern auch die Einsätze in anderen Aufstandsgebieten Deutschlands, so zum Beispiel in Hamburg, dem Ruhrgebiet und in Oberschlesien nachvollzogen werden. Truppen aus Sachsen beteiligten sich sogar an den Kampfhandlungen gegen sowjetische Truppen in Lettland und Litauen. Die Archivalien der in Sachsen stationierten Verbände und Truppenteile der vorläufigen Reichswehr und des Übergangsheeres sind für die Forschung von einigem Interesse, weil vergleichbare Überlieferungen nicht oder allenfalls noch im Generallandesarchiv in Karlsruhe (für im ehemaligen Großherzogtum Baden stationierte Formationen), im Hauptstaatsarchiv/Kriegsarchiv Stuttgart (für im ehemaligen Königreich Württemberg stationierte Formationen) und im Hauptstaatsarchiv/Kriegsarchiv München (für im ehemaligen Königreich Bayern stationierte Formationen) vorliegen. Allerdings sind die vorliegenden Bestände nicht mehr vollständig. Am 23. Februar 1945 verbrannten große Teile des Schrift- und Archivgutes des Heeresarchivs in der Dresdener Marienallee nach einem alliierten Luftangriff. Eine weitere Aktenreduzierung trat durch Kassation (historisch unbedeutende Inhalte, z.B. Briefeingangs- und -ausgangsbücher) ein, die zum Teil an Hand der alten Findbücher nachvollzogen werden kann. Erschließungszustand: Verschiedene Teile als Findbuch, Findkartei (auch z. T. als Word-Datei und mit Basys-S-Programm) Umfang, Erläuterung: 3000 AE Zitierweise: BArch, RH 69/...