Leipzig

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          Frank, Herbert
          ED 414 · Bestand · 1909-1961
          Teil von Institut für Zeitgeschichte

          Die Überlieferungsgeschichte Die Überlieferungsgeschichte wie auch die ursprüngliche Gliederung des Nachlasses von Herbert Frank ließen sich zum einen aus den vereinzelten Spuren dieser Gliederung, seien es Hinweise in den Frankschen Korrespondenzen, Mappenbeschriftungen und -inhalte oder auch Archiv-Verzeichnisse, und zum anderen durch Auskünfte der Töchter Franks, von Hermann Weiß, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ), bzw. durch die Korrespondenzen zwischen dem IfZ und dem Institut für Kommunikationswissenschaften (IKW) rekonstruieren. Bis 1929 sammelte sich durch die politischen und privaten Aktivitäten Herbert Franks ein kleiner, unsystematisch ausgewählter Grundbestand an Dokumenten an. Die Korrespondenz bildete, wie auch in den folgenden Jahren, den größten Posten, da Frank nahezu täglich Kontakt zu seinem Vater, Fritz Frank, und den Bekannten aus dem jeweiligen politischen Umfeld, später auch zu Ludendorff, suchte. 1929 übernahm Frank als Landesleiter West des "Tannenbergbundes" kleine Teile der Handakten seines Amtes in sein Privatarchiv, um sich in seine Führungstätigkeit einzuarbeiten. In den folgenden Jahren sammelte er sukzessive Korrespondenzen, Propagandamaterialien, Exzerpte und allgemeine Verwaltungsunterlagen seiner Funktionärstätigkeit und darüber hinaus in einem eigenen Bestand, der im folgenden "Zeitungssammlung" genannt werden soll, Zeitungsartikel und Materialien zu bestimmten Themen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Diese Sammlung basierte überwiegend auf einer unsystematischen und sporadischen Zeitungsauswertung während der Jahre 1930-1932. 1932 überführte Frank Teile der Unterlagen seiner Schriftleitertätigkeit beim Tecklenburger "Landboten" und als Gauleiter des Osnabrücker "Tannenbergbundes" in sein Archiv. Ähnlich übernahm er zwischen 1933 und 1936 auch eine Auswahl an Dokumenten der Schriftenvertretung des Ludendorff-Verlages. Spätestens ab Anfang 1933 orientierte Frank seine Zeitungssammlung an der entsprechenden Archivgliederung der Landesleitung Nord des "Tannenbergbundes". Dies dokumentieren die originalen Beschriftungen eines kleineren Teiles der Sammlung (vgl. das entsprechende Verzeichnis "Gliederung des Kampfstoffes für die Kartotheken und Sammelmappen" der Landesleitung Nord, Bd. 54). Daneben existiert im Nachlass ein kleiner, stark fragmentierter Bestand an Verwaltungsakten dieser Landesleitung aus den Jahren 1932/33. Entweder hatte Frank 1933 deren Archiv zum Teil übernommen, vermutlich um der Beschlagnahmung durch die Gestapo zuvorzukommen, oder er hatte sich nur allgemein an deren Archivgliederung orientiert und die genannten Verwaltungsunterlagen im Zusammenhang mit seiner Rednertätigkeit für die Landesleitung Nord erhalten. Im April 1933 endete die Zeitungsauswertung für die meisten Themengebiete. Nur wenige Mappen wurden weiterhin bis 1934, maximal bis Spätherbst 1937, bestückt. Über die Motive Franks für diesen Abbruch läßt sich nur mutmaßen. Zum einen wuchs ab Frühjahr 1933 der staatliche Druck auf den "Tannenbergbund" [s.u.]. Zum anderen kehrte Frank 1936 aufgrund seiner finanziellen Lage (der "Ludendorffsche Volkswarte-Verlag" (LVV) hatte sein Einkommen als Schriftenvertreter gekürzt [s. NL Frank, Bd. 73: Frank an Fritz Hugo Hoffmann v. 7.5.1937]) und einer gewissen Enttäuschung über Ludendorffs internen Führungsstil [s. NL Frank, Bd. 72: Frank an Gerstenberg v. 20.10.1936] in seinen ursprünglichen Beruf als Verhüttungsingenieur zurück und der "Tannenbergbund" wie auch Frank selbst verloren im Dezember 1937 durch den Tod Ludendorffs ihre entscheidende Motivations- und Integrationsfigur. Irgendwann zwischen 1933 und 1945 entfernte Frank aus seinen Unterlagen nahezu die gesamte Korrespondenz mit Ludendorff und mit dem LVV sowie einige andere Dokumente seiner Tätigkeit für den "Tannenbergbund" 1933-1945; vermutlich suchte er sich und die Unterlagen vor dem Zugriff der Gestapo zu schützen. Es handelte sich dabei um ein Fotoalbum anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel am früheren Wohnhaus General Ludendorffs in Düsseldorf am 9.7.1939, die dreibändigen handschriftlichen Memoiren Franks, 11 Mappen mit "Tannenbergbund"-interner Korrespondenz 1932-1940, eine Mappe mit Vortragsunterlagen zum "Lebenskundeunterricht" 1941/42 und drei Broschüren. Diese Unterlagen, im folgenden Nachtrag zum Nachlass Frank genannt, wanderten später auf den Frankschen Speicher und wurden erstmals wieder 1999 durch die Nachkommen gesichtet. Nachdem sich im Nachtrag keinerlei persönliche Unterlagen fanden, hatte Frank diese Unterlagen wohl nicht erst zu dem Zeitpunkt, als er sein Archiv an Dritteübergab, um ihres besonderen Erinnerungswertes willen entnommen, sondern tatsächlich angesichts der Gestapo-Bedrohung. Nach Kriegsende 1945 strukturierte Frank seine Zeitungsartikelsammlung ein zweites Mal um, erweiterte sie durch neue Themengebiete (vgl. auch "Inhaltsverzeichnis Ludendorff-Archiv", Bd. 97) und begann erneut mit der sporadischen Presseauswertung. Diese endete endgültig mit dem Jahr 1957, verlor jedoch schon ab 1950 erheblich an Intensität. Gleichzeitig übernahm Frank während seiner Tätigkeit für verschiedene regionale Tannenbergbund-Nachfolgeorganisationen Teile der jeweiligen Korrespondenzen und Verwaltungsunterlagen in sein Privatarchiv. Entweder nach dem Abbruch der Sammlungstätigkeit Franks oder unbestimmte Zeit nach seinem Tod 1972 wurde ein Teil der Akten, mit Ausnahme des Nachtrags, von unbekannter Seite in ihrem Originalzusammenhang gestört, viele Dokumente aus ihrer ursprünglichen Ordnung herausgenommen und in Mappen mit unpassender Beschriftung umsortiert. Möglicherweise geschah dies, als der Nachlass zu einem unbekannten Zeitpunkt innerhalb der Dienstzeit Karl d´Esters dem Institut für Zeitungswissenschaften, dem heutigen IKW übergeben wurde. Das Institut überführte zunächst die Zeitungssammlung in Hängeordner. Dabei wurde zwar die Beschriftungen der Originalmappen übernommen, jedoch zugleich die Reste der Frankschen Archivgliederung aufgelöst und die Ordner neugewählten sachthematischen Begriffen zugeordnet, wie Kultur, Persönlichkeiten, Politische Gruppierungen, Judentum, Kirchen. Als das erste Zehntel der Akten der Funktionärstätigkeit ebenfalls in Hängeordner verteilt worden war, wurde dieser Vorgang gestoppt. Vermutlich erschien die Rekonstruktion der Originalgliederung des Nachlasses wegen der häufigen Differenzen zwischen Inhalt und Titel bzw. Beschriftung der Mappen zu zeitaufwendig und in keiner Relation zum tatsächlichen Nutzen und den Interessen der Benutzer des Institutsarchivs. Der Nachlass verblieb nun in seinem "halbsortierten" Zustand. Mitte der 1960er Jahre wurde ein Teil erstmals von der Forschung genutzt und diente der kommunikationswissenschaftlichen Arbeit von Gert Borst als wesentliche Grundlage [Gert Borst, Die Ludendorff-Bewegung 1919-1961. Eine Analyse monologer Kommunikationsformen in der sozialen Zeitkommunikation, Diss. München 1969]. Im April und Juli 1994 übereignete das IKW dem IfZ den größten Teil des zu dem Zeitpunkt als "Sammlung Ludendorff" benannten Nachlasses. Beim IKW verblieben einige zeitgenössische Schriften und Monographien. Von unbekannter Seite gelangte eine weitere Mappe mit der Korrespondenz zwischen "Ludendorffs Volkswarte" (LVW) und dem Reichspropagandaministerium 1938/39 zum Nachlass. Die Herkunft dieser Mappe bleibt ungeklärt, sie zählt jedoch vermutlich nicht zum Nachlass Frank. Das IfZ begann die Bearbeitung des Nachlasses im Sommer 1998 und beendete diese im Dezember 1999 mit der Rekonstruktion der ursprünglichen Gliederung des Frankschen Archivs nach dem Stand der Jahre 1945-1950. Im Sommer 1999 trat das IfZ mit den Töchtern Herbert Franks in Kontakt und erhielt von diesen den o. gen. Nachtrag in Kopie übereignet. Der Nachlass umfasste vor der Bearbeitung durch das IfZ inklusive Nachtrag sechs laufende Meter, bzw. 266 Mappen der Zeitungssammlung und rund 110 Mappen (oder Aktenordner) der politischen und privaten Aktivitäten Herbert Franks. Letztere sind durch Dokumente, Korrespondenzen und handschriftliche Notizen eindeutig als Handapparat bzw. Privatunterlagen Franks identifiziert. Dies gilt auch für die Zeitungssammlung, an die sich auch die Nachkommen Franks erinnerten, da ein Großteil der Zeitungen und Schriften Franks Postadresse, handschriftliche Notizen und seine zweifarbigen Textunterstreichungen trugen. Bereits das IKW betrachtete den Nachlass als geschlossenen, zusammengehörigen Bestand. Daher gehören sämtliche, dem IfZ übergebenen Unterlagen, bis auf die genannte Mappe, zweifelsfrei zum Nachlass Frank und nicht zu einer "Ludendorff"-Sammlung anderen Ursprungs, etwa dem Archiv des Ludendorff-Verlages [Dieses Archiv war zumindest noch im Mai 1934 intakt: Vgl. NL Frank, Bd. 55: Frank an Archiv des Ludendorff-Verlages v. 27.5.1934]. Größere Lücken ergeben sich durch das Fehlen der Privatkorrespondenz für das Jahr 1935, der Materialien zu Franks NSDAP-Aktivitäten 1923-1925 und der politischen Unterlagen nach 1950. Innerhalb der Zeitungssammlung fehlen die drei, unter den Stichworten "Freimaurer/Ausländische Logen", "Marx Karl" und "Wiking" im Frankschen Verzeichnis aufgeführten Mappen. Die Bedeutung des Nachlasses Der Nachlass bietet eine erhebliche Menge an Informationen zum "Wiking-Bund" (BdW) und zum "Tannenbergbund" (TBB). Der BdW war im Mai 1923 aus der "Organisation Consul" (OC) entstanden und wurde von Offizieren der ehemaligen "Brigade Ehrhardt" geführt [s. zum folgenden: Kurt Finker, Tannenberg-Bund. Arbeitsgemeinschaft völkischer Frontkrieger- und Jugendverbände 1925-1933, in: Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789-1945), Hg. Dieter Fricke u.a., Bd. 4, Leipzig 1986, S. 180-183; ders., Bund Wiking 1923-1928, in: Ebd., S. 368-373]. Bereits die OC hatte wesentlichen Anteil an terroristischen Mordanschlägen auf hochrangige Politiker der Weimarer Republik, darunter Rathenau und Erzberger. Dieselbe Radikalität prägte auch den elitären antisemitischen Wehrverband BdW. Dieser setzte sich unter seinem Leiter, dem ehemaligen Marineoffizier und Freikorpsführer Hermann Ehrhardt, die radikale Bekämpfung der Arbeiterbewegung, die Beseitigung der parlamentarischen Republik durch eine autoritäre Rechts-Diktatur und die Vorbereitung einer Revanche des verlorenen Ersten Weltkrieges zum Ziel. Entsprechend engagierte sich der Bund 1923 für die Staatstreichplanungen der bayerischen Regierung Kahr. Die 1925 reaktivierten Umsturzpläne führten schließlich zum Verbot des Bundes im Mai bzw. Oktober 1926 in Preußen bzw. Hessen und ab Mai 1927 auch in Sachsen. In diesen Ländern agierte der Bund fortan illegal weiter, bis er nach erneuten polizeilichen Ermittlungen von Ehrhardt im April 1928 reichsweit offiziell aufgelöst wurde. Der aggressiv antisemitische und kirchenfeindliche TBB wurde im September 1925 vom ehemaligen Leiter der deutschen Obersten Heeresleitung im Ersten Weltkrieg, General Ludendorff, gegründet. Der Bund verfolgte ähnliche Ziele wie der BdW und strebte die systematische Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf einen weitgreifenden Raumeroberungskrieg an. Der TBB trug nur anfänglich Züge eines Wehrverbandes und unterschied sich mit seinem charakteristischen dreipoligen Feind- und Weltbild von allen anderen völkisch-rechtsradikalen Organisationen. Das "Judentum", die katholische Kirche, insbesondere der Vatikan und der Jesuitenorden, sowie die Freimaurerei wurden summarisch als subversive "überstaatliche" Gebilde interpretiert, die sowohl national als auch international nach der "Machtergreifung" strebten. Der Bund unterstand dem "Schirmherrn" Ludendorff und einem von ihm ernannten Bundesführer [s. zum folgenden: Borst, S. 133f., 186; NL Frank, Bd. 27-71: Korrespondenzen und Verwaltungsunterlagen Franks 1929-1933]. Das Reichsgebiet und Österreich waren auf elf bis zwölf Landesleiter aufgeteilt, denen jeweils verschiedene Gauführer unterstanden. Jeder Gau war wiederum in Kreise, jeder Kreis in Kampfgruppen oder Vertrauensleute für einzelne lokale Gruppen untergliedert. Daneben arbeiteten regional uneinheitlich verstreut verschiedene Unterorganisationen des TBB für Studenten, Lehrer und Ärzte, sowie der "Kulturbund" und die "Deutsche Jugend im Tannenbergbund". Der 1930 gegründete Verein "Deutschvolk" sammelte diejenigen TBB-Mitglieder, die aus der Kirche ausgetreten waren und sich offiziell zu Mathilde Ludendorffs "Deutscher Gotterkenntnis" bekannten. Nachdem bis 1926 v.a. Konstantin Hierl die Bundesführung dominiert hatte, lebte der TBB in den folgenden Jahren vor allem von der gelegentlich geradezu halbreligiösen Verehrung der Integrations- und Motivationsfigur Ludendorff. Als Zentralorgane fungierten 1925-1929 die "Deutsche Wochenschau" und anschließend bis 1933 "Ludendorffs Volkswarte" (LVW). Zur LVW gehörten als Beilage das Kampfblatt "Vorm Volksgericht" und seit August 1929 "Am Heiligen Quell"; letztere erschien ab 1932 als selbständige Monatsschrift. Der "Ludendorffsche Volkswarte-Verlag" (LVV), der die Schriften Ludendorffs und seiner Frau sowie des TBB-Umfeldes veröffentlichte, war bis November 1929 im Erdgeschoss des Promenadenplatz 16 und danach im zweiten Stock der Karlstraße 10 in München untergebracht [vgl. die Korrespondenz-Anschriften im NL Frank 1928-1932]. Der TBB bezog Front gegen Hitler und die NSDAP, die sich nach Ansicht Ludendorffs nicht ausreichend gegen die drei "Einflußgrößen" abschotteten. Die entsprechenden TBB-Attacken führten schließlich nach der NS-Machtergreifung zur wachsenden staatlichen Bekämpfung des Bundes, obwohl dieser aus taktischen Gründen in der Öffentlichkeit ab 1933 auf nahezu alle Themen verzichtete, die als Frontstellung gegen den NS aufgefasst werden konnten [vgl. NL Frank, Bd. 55-62: Korrespondenz Franks 1933-1936]. Zunächst trafen Verbote im Juni 1933 die LVW und "Vorm Volksgericht" sowie im September 1933 den TBB selbst. Immer wieder wurden TBB-Funktionäre inhaftiert und Versammlungen verhindert. 1936 folgte das Publikationsverbot für den im Juli 1933 in "Ludendorff-Verlag" umbenannten früheren LVV und das Redeverbot für die Schriftenvertreter des Verlages. Letztere erhielten seit 1933 inoffiziell die TBB-Strukturen am Leben. Sechs offiziell nur kaufmännisch tätige "Generalvertreter" koordinierten in ihren Gebieten die Schriftenvertreter für die einzelnen Kreise und Städte und damit zugleich die Mitgliederwerbung und Propagandaarbeit. Die Rolle der LVW als Zentralorgan übernahm schließlich die Schrift "Am Heiligen Quell". Im Juni 1937 gründete Ludendorff die als religiöse Vereinigung getarnte Auffangorganisation für seine Anhänger "Bund für Gotterkenntnis" [zum TBB im "Dritten Reich" vgl. auch Borst, S. 238-251]. Als 1936/37 die Mehrheit der LVV-Schriftenvertreter ihre Ämter aufgaben und im Dezember des folgenden Jahres Ludendorff verstarb, reduzierten sich die TBB-Aktivitäten allerdings drastisch. BdW und TBB verstanden sich als Sammlungsbewegungen und suchten möglichst viele andere rechtsradikale Verbände unter ihren Einfluß zu zwingen, um eine machtpolitische Basis für ihre Ziele zu gewinnen. Entsprechend agierte der BdW besonders innerhalb des "Stahlhelms". Doch der Erfolg bzw. die Massenwirksamkeit blieb beiden Organisationen versagt. Die von vielen Zeitgenossen als zu abgehoben und theoretisch registrierte und zudem extrem aggressiv kirchenfeindliche Ideologie des ehemaligen Generals und seiner Frau Mathilde wirkte abschreckend und vermittelte der Öffentlichkeit eher den Eindruck einer kleinen politischen Sekte. Ludendorffs Konzept, einerseits rigoros die Unterwerfung unter seine Führung und unter die von ihm und seiner Frau geprägte TBB-Ideologie zu fordern und andererseits den angeschlossenen Verbänden ihre eigene Struktur und Führung zu lassen, scheiterte. Die Zahl der angeschlossenen Organisationen [dazu Borst, S. 124], aber auch die Mitgliederschaft, die im Umkreis Herbert Franks überwiegend dem gehobenen Bürgertum entstammte, wurde nie sehr zahlreich. Die Gesamtmitgliederzahl des TBB lässt sich nicht rekonstruieren, sie pendelte vermutlich zwischen 20.000 und 90.000 während der Jahre 1929 bis 1933 [s. Borst, S. 188]. Herbert Frank hatte im Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen, das in der Weimarer Republik zu den preußischen Provinzen Westfalen und Rheinprovinz gehörte, zunächst von 1925 bis 1928 im BdW eine Führungsposition inne und anschließend bis 1936 im TBB. Im TBB übernahm er die Ämter eines Landesleiters, Gauleiters, Presseleiters und überregional tätigen Redners und schließlich die Generalvertretung des Schriftenvertriebs in Niedersachsen. In diese Position gelangte Frank mittels seiner engen Beziehungen zu seinem Vorgänger als Landesleiter West, dem späteren LVW-Geschäftsführer Helmuth Pfeiffer, sowie zu Ludendorff. Im Tecklenburger "Landboten", der sich primär an den Interessen der protestantischen Landbevölkerung orientierte, suchte Frank mit dem Einverständnis der Herausgeber und Ludendorffs unauffällig die TBB-Ideologie zu popularisieren [s. NL Frank, Bd. 31: Frank an LVV/Pfeiffer v. 14.4.1931]. Franks Vortragsreisen im Sommer 1933 wie auch seine Tätigkeit als Generalvertreter bis 1936 beinhalteten neben den eigentlichen Aufgaben stets auch die Inspektion und Motivation der durch den Nationalsozialismus bedrängten TBB-Regionalgliederungen sowie allgemeine Propaganda für den Bund. Nach 1945 beteiligte sich Frank an der Reorganisation der mitteldeutschen TBB-Strukturen in neuem Gewand, d.h. in der "Unabhängigen Gesellschaft zur Pflege junger Wissenschaft und Kunst" (UG), in der "Tatgemeinschaft freier Deutscher" (TG) und in der "Gesellschaft für Lebenskunde" (GfLK). Die GfLK, ab September 1950 in "Gesellschaft für Geistesfreiheit und Lebenskunde e.V." umbenannt, gehörte zum "Deutschen Volksbund für Geistesfreiheit", sammelte ehemalige TBB-Anhänger und vertrat im weitesten Zusammenhang die frühere TBB-Ideologie. Der ehemalige TBB wiederum reorganisierte sich in Westdeutschland 1946 innerhalb des wiederauflebenden "Bundes für Gotterkenntnis". Die Publikationen des TBB-Umfeldes erschienen nach 1945 im Verlag "Hohe Warte", während der LVV 1953 in den Mondial-Verlag überging. Im Herbst 1949 erschien die frühere Schrift "Am Heiligen Quell" unter dem vereinfachten Titel "Der Quell". Treibende Kräfte waren Mathilde von Ludendorff und ihr Schwiegersohn Martini [s. Borst, S. 268-294; "Hauptstadt der Bewegung". Katalog zur Ausstellung im Münchner Stadtmuseum Oktober 1993 - März 1994, hrsg. v. Stadtmuseum München, München 1993, S. 152]. Um nicht alliierte bzw. bundesrepublikanische Verbote auf sich zu ziehen und um die gesellschaftliche Akzeptanz ihrer Ideologie zu steigern, enthielten sich die GfLK wie der Bund zumindest in der Öffentlichkeit des Antisemitismus und aller Aggressionen gegen die neue Verfassung. Die Organisationen kleideten ihre Tätigkeit in einen allgemein religiös-kulturell-gesellschaftskritischen Mantel und versteckten ihre Zielsetzung in Vorträgen über Philosophie und Religion. Dennoch führten die rassistischen und verfassungsfeindlichen Bestrebungen des "Bundes für Gotterkenntnis" schließlich im Mai 1961 zu seinem endgültigen Verbot [s. Borst, S. 293f.]. Nachdem sich Frank zunächst mit aller Energie für den Erfolg der Organisationen einsetzte und das Schema der Ludendorffschen "überstaatlichen Mächte" um die neuen Feindbilder "Bolschewismus" und "amerikanischer Kapitalismus" ergänzte [s. NL Frank, Bd. 101: Frank an Beinhauer v. 18.7.1950], bahnte sich spätestens im Sommer/Herbst 1949 eine grundlegende persönliche Wende an. Frank begann sich allmählich von Mathilde Ludendorff und partiell auch von der TBB-Ideologie zu lösen [s. NL Frank, Bd. 101: Frank an Gerstenberg v. 31.10.1949; ebd.: Frank an seinen Vater v. 28.11.1949; ebd.: Frank an Beinhauer v. 18.7.1950]. Diese Veränderung trug wesentlich dazu bei, daß er sich im Juli 1950 nach einem führungsinternen Streit von der GfLK und allen Nebenorganisationen trennte. BdW und TBB entfalten im Nachlass Frank ihre regionale Entwicklung, legale und illegale Organisation, Propaganda, Ideologie, Finanzierung, Sozialstrukturen, Verbindungsnetze zur Politik und anderen Verbänden, Rekrutierungsmethoden, Umgang mit internen Konflikten, die Unterwanderung anderer Verbände und ihren tatsächlichen Einfluß. Hinsichtlich des BdW bieten sich hierbei nur Ausschnitte, dagegen erlaubt der Nachlass eine außergewöhnlich intensive Beobachtung des TBB, dessen Unterlagen den größten Teil des Nachlasses bilden. Hier sind auch die zahlreichen verbandsinternen Schriften und Presseerzeugnisse von Bedeutung. In der Korrespondenz wird besonders die Motivation und ideologisch-weltanschauliche Entwicklung einfacher Mitglieder wie auch einzelner hochrangiger Verbandsführer sichtbar, insbesondere diejenige Ludendorffs, der streckenweise täglichen Briefkontakt mit Frank pflegte. Franks eigene Entwicklung spiegelt sich in der Vielzahl der Dokumente besonders eindrücklich, seien es seine Schulaufsätze, die Memoiren, der Briefwechsel mit seinem Vater oder auch seine Reden und Aufsätze. Interessant zu verfolgen sind die unterschiedlichen Motive seines Wechsels zum TBB im Herbst 1928 und seiner Abkehr von Mathilde Ludendorff ab 1949. Der Nachlass offenbart alle Spielarten der intensiven Verehrung, die Ludendorff unter seinen Anhängern genoss. Durch die Abgrenzungsbemühungen wie auch die Verflechtungen mit anderen rechtsradikalen Organisationen gerät auch deren Entwicklung in das Blickfeld. In diesem Zusammenhang dokumentiert insbesondere die Korrespondenz die verbandsinterne und private Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zwischen 1928 und 1950. Gerade durch die spezifische Qualität und Quantität der Frankschen Korrespondenz gewinnt der Nachlass seine besondere Bedeutung. In einer Vielzahl von Durchschlägen sind auch Franks eigene Briefe erhalten. Die stete Verflechtung von politischen Themen und der Bewältigung des Alltag verortet das Engagement Franks. Die Vielzahl an Schriften und Zeitungen spiegeln die Orientierung innerhalb des TBB-Milieus, seien es die TBB-Organe "Deutsche Wacht" und "Ludendorffs Volkswarte" oder auch das Sonntagsblatt "Drehscheibe. Das Blatt der denkenden Menschen", die Otto Strasser-Publikationen "Der Nationalsozialist" und "Deutsche Revolution. Kampforgan der Revolutionären Nationalsozialisten", die schlesisch-mährische "Deutsche Wehr. Alldeutsches Kampfblatt", die "Flammenzeichen. Überparteiliche Blätter für Deutsches Volksbewusstsein und nationale Unabhängigkeit, gegen ultramontane Machtgier und allen Fremdgeist", die Wochenschrift "Das Neue Recht", das völkisch-religiöse "Das Neue Reich", sowie die "Tägliche Rundschau. Unabhängige Zeitung für sachliche Politik, für christliche Kultur und deutsches Volkstum". Allerdings erstaunt, daß die Zeitungssammlung zu den Themen "Judentum" und "Freimaurerei", eigentlich die Kernthemen des TBB, weit knapper bestückt ist als etwa zu den Themen "Wirtschaft" oder "Mussolini" usw. Eine größere wissenschaftliche Publikation über die Entwicklung des TBB zwischen 1923 und 1945 sowie über die Reorganisationsversuche nach 1945 steht noch immer aus. Die wesentlich auf den Nachlass Frank gestützte Arbeit von Borst [s.o.] analysiert hauptsächlich die Propagandainhalte und Kommunikationsformen des Bundes. Bruno Thoss und Kurt Gossweiler wiederum konzentrieren sich auf die Vorgeschichte des Bundes in den Jahren 1919 bis 1923 [Bruno Thoss, Der Ludendorff-Kreis 1919-1923. München als Zentrum der mitteleuropäischen Gegenrevolution zwischen Revolution und Hitler-Putsch, München 1978; Kurt Gossweiler, Kapital, Reichswehr und NSDAP 1919-1924, Berlin (Ost) 1982]. Das von Hans Buchheim verfasste Gutachten des IfZ über den TBB gibt nur einen allgemeinen Überblick [Hans Buchheim, Die organisatorische Entwicklung der Ludendorff-Bewegung und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus, in: Gutachten des IfZ München 1958]. Der Nachlass Frank bietet durch seinen detailscharfen Tiefblick in die Verbandsentwicklung eine hervorragende Ergänzung der Tannenbergbund-Bestände des IfZ (vor Übernahme des Nachlasses) und des Bayerischen Staatsarchivs, beide in München, sowie denjenigen des Bundesarchivs Berlin. Zur Bearbeitung des Nachlasses Die beiden Teile des Nachlasses Frank wurden durch das IfZ jeweils gesondert bearbeitet. Der eine Teil, die Unterlagen der privaten und politischen Aktivitäten, erhielt eine neue Gliederung. Frank selbst hatte hierfür keine Hinweise auf seine eigene Ordnung hinterlassen. Dabei wurden die Mappen grundsätzlich entsprechend ihrer Beschriftung dieser neuen Gliederung zugeteilt; wenn die Beschriftung vom Mappeninhalt gravierend abwich, orientierte sich die Zuordnung am Inhalt. Dieser erste Teil gliedert sich einmal in die Privatunterlagen und zum Anderen in die politischen Unterlagen, die chronologisch entsprechend den jeweiligen politischen Ämtern Franks zugeordnet wurden, sowie zusätzlich die Untergliederung in Korrespondenzen, Verwaltungsunterlagen, Aufsätze, Vorträge und Materialsammlung. Verwaltungsunterlagen, wie z.B. Rundschreiben, Mitgliederlisten oder Flugblattentwürfe, waren unmittelbar für die Amtsführung notwendig und unterscheiden sich dadurch von der Materialsammlung, die allgemeine Exzerpte, Zeitungsartikel, Broschüren und ähnliches in sich vereint. Diese Materialsammlung besteht aus Mappen, die in Einzelfällen nach Datierung, in der Regel aber entsprechend ihrer originalen Beschriftung zweifelsfrei zur jeweiligen Amtstätigkeit gehörte und nicht auf die Zeitungssammlung verteilt werden konnten. Die politische Korrespondenz unterscheidet sich von der privaten des ersten Nachlassteils dadurch, daß Frank hier als politischer Funktionsträger agierte. Trotzdem kann auch die Privatkorrespondenz politische Themen streifen. Der zweite Teil, die Zeitungssammlung, wurde entsprechend dem im Nachlass vorgefundenen Verzeichnis des "Ludendorff-Archivs", das mit den originalen Beschriftungen der meisten Mappen (bzw. Hängeordner) übereinstimmt, neu geordnet. Dabei wurden Mappen, die nur mit sehr wenigen Artikeln bestückt waren, grundsätzlich zu einem einzigen Band zusammengefügt. Dies gilt auch etwa im Falle von Mappen, die unterschiedliche Themen beinhalten. Innerhalb dieser IfZ-Archivbände sind die ursprünglichen Frank-Mappen jeweils durch orange Einlegeblätter getrennt. Das Inhaltsverzeichnis der Zeitungssammlung im Findbuch entspricht dem o. gen. originären Verzeichnis. Die jeweiligen Bände passen sich dieser Gliederung an, tragen aber zusätzlich eigenständige, neugewählte Titel, die den Inhalt des Bandes gelegentlich präziser charakterisieren als die Frankschen Stichworte. In jedem Band werden alle Frankschen Mappen nacheinander nach folgendem Schema aufgelistet: In der ersten Zeile steht der originale Titel der jeweiligen Frankschen Mappe. In den folgenden Absätzen wird zuerst der Inhalt der Mappe, z.B. Zeitungsartikel oder Broschüren, dann die Themen dieser Quellen und schließlich deren Laufzeit wiedergegeben. Der Nachtrag, das heißt, die Teile des Nachlasses, die die Nachkommen Franks 1999 dem IfZ übergeben hatten, wurde innerhalb der Findbuch-Bände grundsätzlich eigens erwähnt und soweit möglich in eigenen Bänden gehalten. In Ausnahmefällen wurden kleinere Teile des Nachtrags, etwa Korrespondenzen, in andere Bände eingefügt, jedoch stets durch orange Einlegeblätter abgegrenzt. Die im Nachtrag enthaltenen Fotografien wurden jeweils gescannt oder kopiert und den Bänden 2 und 19 zugeordnet. Unter den Privatunterlagen wurden insbesondere die Materialien zur Ahnenforschung in ihrem originalen Zusammenhang belassen. Die Korrespondenz Franks während seines Engagements für den "Bund Wiking" 1925-1928 ist zu einem Band zusammengefasst, da seine Tätigkeit als Gauführer Duisburg zwar offiziell durch das BdW-Verbot im Mai 1926 endete, jedoch illegal vermutlich bis 1927 weiterlief.

          Frambösie
          ALMW_II._BA_A1_1409 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler? oder Mergner?. Fototyp: Foto. Format: 4,0 X 6,6. Beschreibung: befall. Oberkörper u. Arme eines Jungen.

          Leipziger Missionswerk
          Frambösie
          ALMW_II._BA_A1_1410 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler? oder Mergner?. Fototyp: Foto. Format: 11,2 X 8,0. Beschreibung: befall. Hände eines Mannes.

          Leipziger Missionswerk
          Frambösie
          ALMW_II._BA_A1_1411 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler? oder Mergner?. Fototyp: Foto. Format: 8,0 X 11,2. Beschreibung: befall. re. Brust einer Frau.

          Leipziger Missionswerk
          Frambösie
          ALMW_II._BA_A1_1402 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler?. Fototyp: Foto. Format: 8,3 X 11,1. Beschreibung: Mutter m. Kind, erkrankter Gesichtsbereich, v.a. untere Gesichthälfte (Kinn, Mund).

          Leipziger Missionswerk
          Frambösie
          ALMW_II._BA_A1_1403 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler?. Fototyp: Foto. Format: 6,8 X 10,9. Beschreibung: Aufnahme eines kl. Jungen vor weiß. Hintergrund, erkrankter Genitalbereich.

          Leipziger Missionswerk
          Frambösie
          ALMW_II._BA_A1_1412 · Objekt · 1929-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Nüßler? oder Mergner?. Fototyp: Foto. Format: 8,2 X 11,0. Beschreibung: vgl. 1411, Motiv in Nahaufnahme. Verweis: Platte u. Pappe Nr 26 in Negativkasten (+1 Abzug).

          Leipziger Missionswerk
          Framboesie
          ALMW_II._BA_NMergner_304 · Objekt · 1932-1940
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Mergner?. Fototyp: Foto. Format: 6,5 X 6,9. Beschreibung: medizinisches Foto, junge Frau, Gesicht u. Arme betroffen.

          Leipziger Missionswerk
          Fortgang und Ausdehnung der Schularbeit in Mamba
          ALMW_II._MB_1895_28 · Akt(e) · 1895
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Nach dem Tagebuch von Miss. Althaus, 11. Juli - 8.Aug. 1895. Umfang: S. 397-403. Enthält u. a.: - (SW: Schulbesuch des Sohnes von Häuptling Koimbere - Kanina; Singen von Liedern; Übersetzen von Liedern ins Kidschagga; Gottesdienste; Schule in Mwika; Häuptling Bararia)

          Leipziger Missionswerk
          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 f Bü 732 · Akt(e) · 1893-1919, 1927-1928
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

          Enthält: Jubiläumsgartenbauausstellung Leipzig, Renten- und Pensionsanstalt der deutschen bildenden Künstler in Weimar, Evangelische Gemeinde Bant bei Wilhelmshaven, Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, Komitee zur Verbreitung der päpstlichen Encyklika über die Arbeiterfrage, Stift Nobilitas in Potsdam, Schützengesellschaft "Tell" in Kulmbach, Deutsche evangelische Gemeinde in Pretoria, Männerverein vom Roten Kreuz in Straßburg, Seemannshäuser der kaiserlichen Marine in Wilhelmshaven und Kiautschou, Standbild für Prinz Friedrich Karl von Preußen in Metz, katholische Kirche in Wörth an der Sauer, Soldatenheim in Jüterborg, Augusta-Verein für Töchter verstorbener Offiziere, Schulhausbau in Windhuk, Kirchenbau der deutschen evangelischen Gemeinde in Shanghai, Deutsches Volkstheater in London, Gebäude für evangelische Unbemittelte in Karlsbad, Bismarck-Denkmal auf dem Knivsberg, Erzbischöfliche Knabenschule in Bukarest, Hermannsbüste für die Ruhmeshalle in Görlitz, Verein für ärztliche Mission, Blücherstein in Treptow, Deutscher Flottenverein, Schriftstellerheim in Jena, Volkstümlicher Hochschulkreis, Centralverein zur Fürsorge für die schulentlassene Jugend, Centralverband deutscher Veteranen in Philadelphia, Evangelische deutsche Kirche in Mexiko, Evangelischer Verein für Innere Mission in Metz, Deutsch-evangelischer Schulverein in Brünn, Kaiser-Friedrich-Denkmal in Metz, Deutsche katholische Frauenmission in Paris, Hellmannstein-Komitee in Neisse, Deutscher Schulverein in London, Verein für deutsche Seeleute in Antwerpen, Frauenhilfe fürs Ausland in Berlin, u.a.

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 70 q Bü 240 · Akt(e) · 1874-1919
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

          Enthält: Gesuche von/für Wiederherstellung der Katharinenkirche in Oppenheim, Deutschen Wohltätigkeitsverein in Konstantinopel, Internationales Hospital zu Neapel, Deutsche Lutherstiftung in Berlin, Vereinigung für Ferienkolonien und Sommerpflege, Komitee zur Verbreitung der päpstlichen Enzyklika über die Arbeiterfrage, Pastor Harms um Gewährung einer Beisteuer zum Bau einer Kirche in Bant bei Wilhelmshafen, Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig, Stift Nobilitas in Potsdam, Schützengesellschaft Tell bei Kulmbach, Deutsche evangelische Gemeinde in Pretoria, Pädagogisches Museum in Philadelphia, Denkmal des Prinzen Friedrich Karl von Preußen in Metz, Katholische Kirchengemeinde zu Wörth, Soldatenheim in Jüterbog, Rheinischen Evangelischen Afrika-Verein für Kirche in Windhuk, Kirchenbau der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Shanghai, Verein Deutsches Volkstheater in London, Gebäude für evangelische Unbemittelte in Karlsbad, Errichtung von Seemannshäusern in Wilhelmshafen und Kiautschau, Bismarckdenkmal auf dem Knivsberg, Blücherstein in Treptow, Schriftstellerheim in Jena, Ostasiatische Expedition des Deutschen Flottenvereins, Verein zur Fürsorge für die schulentlassene Jugend in Berlin, Verband der Veteranen der deutschen Armee in Pensylvanien, Nationales Marinedenkmal für die untergegangenen Besatzungen preußischer und deutscher Kriegsschiffe, Kirchenbau der evangelischen deutschen Gemeinde in Mexiko, Evangelischer Verein für Innere Mission zu Metz, Deutsche katholische Frauenmission, Kaiser-Friedrich-Denkmal in Metz, Deutscher evangelischer Schulverein in Brünn, Deutsch-katholische Frauenmission in Paris, Hellmann-Denkmal in Neiße, Deutschem Schulverein in East-London, Stiftung von Ehrenpreisen für das 22. Deutsche Verbandsschwimmfest in München, Kaiserjubiläums- und VI. Österreichisches Bundesschießen in Wien, Seemannsheim in Antwerpen, Fritz-Reuter-Denkmal in Stavenhagen, Pensionsverband der Inneren Mission in Berlin, Deutschem Verein Christlicher junger Männer in London, Frauenhilfe fürs Ausland in Berlin, Barmherzige Schwester in Wiener Neustadt, Deutsches Museum in München, Baukomitee der Kaiser-Franz-Josef-Soldaten-Jubiläums-Sodatenkapelle in Riedern, Gedächtnishalle zur Erinnerung an den Schmalkaldischen Bund in Schmalkalden, Nationalflugspende, Gesellschaft zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Verein für Bad Mergentheim, Verlag für vaterländische Kunst in Stuttgart, Deutsche Friedensgesellschaft

          ADM 137/11/6 · Objekt · 1914
          Teil von The National Archives

          Folio 280: Telegram from Sir J Jordan (Peking) 17th August 1914.General Officer Commanding expresses opinion in which I concur, that Legation Guard may be reduced to one hundred British Infantry and fifty British gunners and that two hundred Sikhs will suffice for Tientsin garrison and to hold railway. Folio 285: Telegram from Admiralty [Vice Admiral Sir FCD Sturdee] to Commander-in-Chief China 17th August 1914.Concur about Anguar. Yap cable not to be cut. HMS Sealark and HMS Fantome not available. Folios 286-287: Telegram from Poldhu, Zimmerman to German Embassy, Newport 17th August 1914.if Japan remains neutral East-Asiatic Squadron will abstain from hostile acts against England. Cancelled a few minutes later. Folio 290: Telegram to Hong Kong 17th August 1914.general instructions for cruisers as to taking prizes. Folio 291: Telegram from Foreign Office to Sir C Greene,Tokyo 17th August 1914.German may hand Kiaochou direct to China and scatter ships in pursuit of British commerce. Is Japan ready for this? Folio 294: Telegram from Mr Barclay 17th August 1914.Japan’s ultimatum to Germany has caused concern. Press charges that Japan has encroached upon China seizing possibly Pacific Islands with minimum of trouble to herself. Stress is laid upon danger to United States’s strategical position should islands be occupied namely Samoa and Ladrones. Folio 295: Telegram from Sir J Jordan, Peking to Sir Edward Grey 18th August 1914.text of joint declaration which Japanese Charge d’Affaires invites me[Sir John Jordan] to make to Chinese Government. Folio 300: Telegram from HMS Newcastle, Yokohama to Admiralty 18th August 1914.sail tonight for Vancouver Island. Folio 301: Sir C Greene, Tokyo to Sir Edward Grey 18th August 1914 relating to Chinese neutrality. Folio 302: Telegram from Sir C Greene 18th August 1914.officers left on 12th August by American ship Siberian as no British ships were proceeding to Canada. Folio 304: Telegram from Admiralty to Commander-in-Chief, China 18th August 1914. Intercepted wireless signal to German Embassy Newport says,”Attack by Japs at latest 23rd August. Emperor commands to defend Tsingtau to the last. Inform cruiser squadron”. Folio 312: Telegram to Navy Board, Melbourne and Commander-in-Chief, China 19th August 1914.repeats directions to Australia to seize and occupy Rabaul and then send out 3 expeditions to occupy Nauru, Yap and Anguar in order to break enemy lines of intelligence in Pacific. Folio 313: Telegram from Intelligence Officer, Singapore to Admiralty 19th August 1914.no single ship has been detained by me at Singapore. Geier[German gunboat] has been in neighbourhood of Samarang, Bali Island. St Theodore not arrived. St Kilda remaing in vicinity of direct route to Singapore North Java definitely clear. Folio 316: Telegram from Consul-General Fraser, Shanghai 19th August 1914. Fleet is using a chartered launch to take out fresh meat and to bring in men. Local authorities protest that this is a breach of their neutrality and last night two German tide-waiters tried to stop her departure. Folio 317: Telegram from Hong Kong to Admiralty 19th August 1914.if British troops go to Tsingtau there ought to be British naval officers of rank there. Shall I go there myself or send a Captain? British men-of-war should escort British troops. Is HMS Hampshire to go to Esquimault? Folio 318: Telegram from Sir J Jordan, Peking to Sir Edward Grey 19th August 1914.relating to Chinese neutrality and possible attack by Japanese on Kiaochow. Folio 319: Telegram from Sir C Greene to Foreign Office 18th August 1914.naval blockade of Tsingtau entrusted to 1st and 2nd Japanese cruiser squadrons. Co-operation of British light cruisers sufficient but left to Admiralty to decide size and number of ships they will send. Japanese War Office wish to know in the event of operations against Tsingtau whether British Commander will be permitted to place himself under the orders of the Japanese Commander-in-Chief. Answer to Foreign Office sent 23rd August 1914. Sir H.B.J. [Sir Henry Jackson]. Sea command will be taken by Japanese Admiral and Commander-in-Chief China should be free for other operations. L.B. [Prince Louis of Battenberg]- Commander-in-Chief to keep out of it himself. M no number. Folio 321: Telegram from Sir C Greene, Tokyo to Sir Edward Grey 19th August 1914.Japanese reservations relating to military and naval co-operation between France, Russia and Japan during operations in China. Folio 323: Telegram from Admiralty to Marine, Paris 19th August 1914. Until [German cruisers] Gneisenau and Scharnhorst have been destroyed, Montcalm [French cruiser] will act in concert with [HMAS] Australia. Folio 326: Telegram from Honolulu to Admiralty 20th August 1914.German Pommern merchant vessel arrived 11am. Folio 327: Telegram from Commander-in-Chief, Hong Kong to Admiralty 20th August 1914.German ship Rajaburi seized by Hong Kong no cargo on board. German collier Elsbeth with 1800 tons of Government coal captured and sunk by HMS Hampshire 60 miles to the North-west of Yap Island 11th August. Folio 328: Telegram from Sir C Greene, Tokyo to Sir Edward Grey 20th August 1914.relating to Japanese objectives in continental China and desire to eliminate German influence. Folio 329: Telegram from Zimmermann to German Embassy, Neiport [?Newport] intercepted Stockton W/T 20th August 1914. Japan demands at once the withdrawal of our warships from the Far East and eventually to disarm them if Kiauchou surrenders unconditionally. Folio 333: Telegram from Admiralty to Commander-in-Chief China 20th August 1914. British troops will participate in reduction of Tsingtau. Your presence there not required. HMS Triumph can be detailed to escort British troops.HMS Hampshire not to go to Esquimault for present. Folio 335: Telegram from Sir Edward Grey to Sir C Greene Tokyo 20th August 1914.we consider it very difficult not to offer France who has collected all her reservists at Tien-tsin participation in the operations. Russia will no doubt be glad to limit her action to the sea as she has no troops in North China. Folios 341-342: memorandum from First Lord of the Admiralty [Winston Spencer Churchill] 20th August 1914 relating to dispositions of our ships in the Pacific. Commander-in-Chief Chian should send HMS Triumph to co-operate at Tsingtau and go himself to Rabaul with HMS Minotaur,HMS Hampshire andHMS Yarmouth. After minor expeditions combine with [HMAS] Australia and Montcalm [French cruiser] in searching for [German cruisers] Scharnhorst and Gneisenau. Folio 344: Telegram from Foreign Office to Sir J Jordan Peking 21st August 1914.relating to whether British underwriters in Shanghai can trade with Germans. Folio 346: Telegram from Intelligence Office, Singapore to Admiralty 21st August 1914.German ship Roon and two unknown cruisers off Banjuwangi today. Folio 348: Telegram from Admiralty to Hong Kong 21st August 1914.[German ship]Leipzig sailed from San Francisco 18th August destination possibly Samoa. [German vessel]Nurnburg reported proceeding to Honolulu or Fanning Island. Folio 350: Telegram from Commander-in-Chief China to Admiralty 21st August 1914. Rear Admiral Commanding Australia thinks Germans are collecting supplies of coal North-east of New Britain. Main squadron will probably go east but auxiliary cruisers will be left to act on China, Pacific and Australian trade from base in Pacific. Folio 351: Telegram from Sir J Jordan, Peking to Sir Edward Grey 21ts August 1914. Relating to British troops passing through Chinese territory to attack Kiaochow and assurances from Japanese re Kiaochow.

          Flußtal
          ALMW_II._BA_A8_7(107) · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 7,6 X 5,5. Beschreibung: Landschaftsaufnahme, auf Stein i. Fluß 1 Europäer sitzend.

          Leipziger Missionswerk
          Flugblätter, Flugschriften
          Pa BLB 174 · Akt(e) · 1912
          Teil von Landeskirchliches Archiv Wolfenbüttel

          Darin u.a.: Was will die völkerkundliche Ausstellung der Basler und Leipziger Mission? (Flugblatt, Hrsg.: Der geschäftsführende Ausschuss (u.a. Domprediger von Schwartz, Pfarrer Eisenberg), Druck: Friedr. Bosse, Braunschweig, 23x 29,5 cm) 1912

          B 156 · Akt(e) · 1908 - 1922
          Teil von Stadtarchiv Bochum

          Enthält: Fachausstellung des Deutschen Drogistenverbandes, 1908, Mitgliederverzeichnis, gedrucktes Programm; Ausstellung Kaninchenzüchter, Kreisverband Bochum, 1910; finanzielle Unterstützung für Hochwasserkatastrophen im Ahrtal, 1910; Gestaltung einer Feier der Turnvereine zum 100jährigen Gedenktag der Eröffnung des 1. Turnplatzes, 1911; finanzielle Beihilfe für Maschinenbauschule in Essen,1911; Bundesversammlung des Rheinisch-Westfälischen Stenographenbundes Stolzena-Schrey, 1911;Kleintierschau der vereinigten Ziegen-, Geflügel- und Kaninchenzüchter, 1911 und 1912; Wanderausstellung des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe/Hagen, 1911; Kaninchenzüchterausstellung Bo-Wiemelhausen, 1912; Radfahrerverein Germania 1910, Anfrage zur Stiftung eines Straßenpreises, 1911;Verbandsausstellung Militär-Brieftauben-Liebhaber-Verein Columbia, 1913, gedrucktes Programm;Polnische Gewerbeausstellung, 1913, Zweck und Ziel solcher Ausstellung - Anfrage der Industrie- und Handelskammer (Fritz Baare), Stellungnahme Polizeipräsident; Tagung der Provinzialversammlung der Barbier-, Friseur- und Perückenmacher Innungen, Programmverlauf, gedruckte Tagesordnung;Verbandsausstellung durch Kaninchenzüchterverein Edelroller, 1913; Ausstellung des Vereins DüsseldorferKünstler um gegenseitige Unterstützung und Hilfe, 1913; Gemäldeausstellung des MünchenerKünstlerbundes "Ring"; Eingabe des Ortsvereins Bo im Deutschen Faktorenbund um Unterstützung zumBesuch der Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig, 1914; Lichtbildervortrag der DeutschenWerbund-Ausstellung zum Thema "Die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914 und ihre Bedeutung fürKunst, Handwerk und Industrie", 1914; Ausstellung der Deutschen Kolonialgesellschaft Abteilung Bochum

          Filipo Njau mit Familie
          ALMW_II._BA_DV_Ie/XI · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 11,1 X 8,1. Beschreibung: vor Treppe und Hauseingang, er und Frau sitzend, 6 Kinder verschiedenen Alters um sie herum, europäisch gekleidet.

          Leipziger Missionswerk