Magdeburg

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          BArch, NS 5-VI/17700 · Akt(e) · 1921-1944
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Poggenburg, Johannes, Bischof von Münster, 1930 Pogge, Paul, Afrikaforscher, 1939 Poglavnik, staatschef des unabhängigen Staates Kroatien, 1944 Pogrell, Günther von, dt. General, 1938 Pohl, Albert, von Monte San Michele, Generalmajor a.D., 1937 Pohl, Heinrich, Prof. d. Rechte, o.Dat. Pohl, Peter J., Leiter der Fachgruppe Handelsvertreter und Handelsmakler in d. Wirtschaftsgruppe Vermittlergewerbe, 1936 Pohl, Dr.jur. Max, dt. Schauspieler, 1929 Pohl, Otto, österr. Publizist u. Diplomat, 1934 Pohl, Richard, Vorsitzender d. Gesamtbörsenvorstandes, Bankeir, 1930 Pohl, Dr.phil. Robert, dt. Physiker, 1944 Pohl, Dr. Wolfgang, Ministerialdirektor, Gas- u. Wasserwirtschaft, 1937 Pohle, Dr. rudolf, Landgerichtsrat im Reichs- u. Preußischen Justizministerium, 1936 Pohlig, Julius, dt. Ingenieur, Bahnbrecher auf dem Gebiet der Fördertechnik, 1942 Pohlmann, Regierungspräsident von Magdeburg, Sozialdemokrat, 1926 Pohlman, Adolf, dt. Kaufmann, Volkswirt, 1933 Pohlmann, Hermann, Konstrukteur d. Stuka "Ju 87", 1941 Polenz, Hans von, Amtmann von Stolpen, 1936 Polikeit, SA-Oberführer, 1937 Poll, Dr. von, Aufsätze über Handel und Waren, 1937 Pollack, Dr., Sachreferent des Reichskommissars für die Preisbildung, 1937 Pollak, Egon, dt. Musiker, Österreicher, 1932 Pollay, oberleutnant der Landespolizei, Sieger der Pferdedressurprüfung, 1936 Pollert, Präsident der Handelskammer, 1932 Pollesch, Carl, Bürgermeister in Tempelhof, Kreisleiter, 1937 Pollmann, Generaldirektor, Mitglied eines Verwaltungsausschusses, 1936 Polscher, Alfred, Vorstandsmitglied des Bochumer Vereins, Direktor, 1940 Polster, Karl, Geheimer Bergrat, 1936 Ponifick, Hans, Geheimrat, Siedlungsfachmann u. Politiker, 1932 Pomberg, Anton, kaufmännischer Direktor der Schlegel-Scharpensee-Brauerei, 1940 Poniatowski, Julius, poln. Politiker, 1934 Ponten, Dr. Josef, dt. Schriftsteller, 1940 Ponto, Erich, Staatsschauspieler, 1944 Popert, Hermann, dt. Schriftsteller, 1927 Popfinger, Seppl, dt. Weltreisender, 1936 Popitz, Dr. Johannes, preuß. Finanzminister, Reichsminister, 1942 Popp, SS-Brigadeführer, Kreishauptmann zu Chemnitz, 1937 Popp, Adelheid, populäre Persönlichkeit der österr. Partei, Genossin der Sozialistischen Internationale, 1929 Popp, Prof.Dr. Georg, Chemiker, Kriminologe, Kriminalist, 1943 Popp, Dr. Philipp, dt.-ev. Bischof in Südslawien, 1932 Poppe, Johann Heinrich Moritz, Technologe, 1935 Poppe, Reinhold, Direktor, Leiter der Verkaufsorganisation, Verwaltung, Berlin, 1937 Poppe, Rosa, dt. Tragödin, 1940 Poppelreuther, Walther, Psychokritischer Pädagoge, wisschenschaftl. Berater der Reichsleitung, 1936

          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 506 (Benutzungsort: Merseburg) · Bestand · 1878 - , 1894 - 1945, 1946 - 1949
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar) Registraturbildner: Ende des 19. Jh. setzte die Entwicklung einer chemischen Großindustrie in Bitterfeld ein. 1893 errichteten die Elektrochemischen Werke GmbH, Berlin, eine chemische Fabrik mit elektrischem Betrieb zur Herstellung von Ätznatron und Chlorkalk. Im selben Jahr beschloss die Chemische Fabrik Elektron AG, Frankfurt/a. M., eine Tochtergesellschaft der Chemischen Fabrik Griesheim, eine Niederlassung in Bitterfeld zu gründen. 1894 entschied sich die Berliner Actiengesellschaft für Anilin-Fabrikation ebenfalls für den Standort Bitterfeld und baute eine Fabrik für Farbstoffe. Begünstigt wurde die Standortwahl vor allem durch das Vorhandensein von Braunkohlevorkommen, Wasser, Lehm- und Tonvorkommen sowie Kalisalzlagerstätten um Halle. Ebenso wichtig für das Transportwesen war der Anschluss an die Bahnlinien. Erster Geschäftsführer der Elektrochemischen Werke GmbH am Standort Bitterfeld war Walther Rathenau. Leiter der Bitterfelder Werke der Chemischen Fabrik Elektron wurde Carl Pistor. Die Chemische Fabrik Griesheim und die Chemische Fabrik Elektron AG fusionierten 1898. Die Werke erhielten die Bezeichnung Werk I (im Süden) für das ehemalige Werk der Chemischen Fabrik Elektron und Werk II (im Norden) für die gepachteten Anlagen der Elektrochemischen Werke. Die bedeutendste Technologie am Standort Bitterfeld war die Chloralkalielektrolyse. Zu den wichtigsten Produktionslinien gehörten bis 1945 die Produkte der Chloralkalielektrolyse, die Aluminium- und Magnesiumproduktion. Bitterfeld gehörte ab 1925 zum IG Farbenkonzern und wurde Sitz der IG Farben Betriebsgemeinschaft Mitteldeutschland. Mit Befehl Nr. 124 der SMAD vom 30. Okt. 1945 wurde das IG-Werk unter Kontrolle der sowjetischen Verwaltung gestellt. Im Jahre 1946 erfolgte die Eingliederung der Bitterfelder Werke Süd und Nord in die SAG Mineral-Düngemittel "Kaustik" und wurde damit bis zum Jahre 1952 Eigentum der UdSSR. Danach lautete der Werksname VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld. Bestandsinformationen: Der Bestand wurde 1986 durch den VEB Chemiekombinat Bitterfeld an das Staatsarchiv Magdeburg übergeben. Das Werksarchiv des Chemiekombinates realisierte die Verzeichnung überwiegend durch nichtarchivarische Hilfskräfte, die dadurch mit Mängeln behaftet ist. Im Jahre 1994 gelangte der Bestand zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg. 2011 erfolgte eine Retrokonversion des Findbuches, in deren Ergebnis die Angaben formal überarbeitet, einige Aktentitel aber auch verändert bzw. neu gebildet wurden. Eine komplette Überarbeitung/Neuerschließung des Bestandes wurde im Interesse einer schnellen Zugänglichmachung zurückgestellt. Der Bestand enthält in geringem Umfang Schriftstücke älteren bzw. jüngeren Datums, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Registraturbildner stehen. Des Weiteren ist im Bestand eine umfangreiche Zwangsarbeiterkartei überliefert. Zusatzinformationen: Plumpe, Gottfried: Die IG Farbenindustrie AG. Wirtschaft, Technik und Politik 1904-1945, Berlin 1990.- Hackenholz, Dirk: Die Elektrochemischen Werke in Bitterfeld 1914-1945. Ein Standort der IG-Farbenindustrie AG, Münster 2004.- Bitterfelder Chronik. 100 Jahre Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen, Hrsg. Vorstand der Chemie AG Bitterfeld-Wolfen, 1993.

          Kiautschou.- Geschäftliche Unternehmungen: Bd. 1
          BArch, RM 3/6735 · Akt(e) · 1898
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Illustrierter Katalog über Locomobilien für landwirtschaftliche und industrielle Zwecke der Maschinenfabrik und Kesselschmiede Magdeburg-Buckau Mitteilungen der Firma Schlickeysen Maschinenfabrik für Ziegel-Torf-Ton Berlin über Funktionen verschiedener Maschinen Gesuche zur Erteilung von Firmengenehmigungen in Kiautschou

          Reichsmarineamt
          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 50 Bitterfeld (Benutzungsort: Merseburg) · Bestand · 1782 - 1945
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Findhilfsmittel: Findkartei; Findbücher von 1947 und 1966; zum Teil unerschlossen Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg. Kreisgeschichte: Der Kreis Bitterfeld wurde 1816 aus dem überwiegenden Teil des kursächsischen Amtes Bitterfeld, den kursächsischen Ämtern Gräfenhainichen, Zörbig und Düben, einzelnen Orten der kursächsischen Ämter Delitzsch, Eilenburg und Lauchstädt sowie einigen Anteilen des Saalkreises des Herzogtums Magdeburg gebildet und bestand somit im Wesentlichen aus 1815 an Preußen abgetretenen sächsischen Gebietsteilen. Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Bitterfeld. Abgesehen von einer geringfügigen Änderung der Kreisgrenze gegen den Kreis Delitzsch im Jahre 1867 blieb das Kreisgebiet bis 1950 unverändert. Bestandsinformationen: Die jetzt als Teil A bezeichneten Akten des Landratsamtes Bitterfeld gelangten in drei Ablieferungen von 1924, 1935 und 1938 in das Staatsarchiv Magdeburg. Sie wurden in den Jahren 1939 bis 1946 verzeichnet und in enger Anlehnung an den Registraturaufbau des 19. Jahrhunderts geordnet. Aus dem Kreisarchiv Bitterfeld wurden in den Jahren 1963 und 1965 die Akten der Kreiskommunalverwaltung übernommen. Dazu kamen weitere Akten des Landratsamtes, die durch eine Findkartei (Nachtrag) erschlossen sind. Die Akten der Kreiskommunalverwaltung wurden als Teil B aufgestellt und in den Jahren 1965/1966 geordnet und verzeichnet. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv.

          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 50 Saalkreis (Benutzungsort: Merseburg) · Bestand · 1821 - 1951
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Findhilfsmittel: Findbuch von 1967; zum Teil unerschlossen Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg. Kreisgeschichte: Hauptbestandteil des 1816 gebildeten Saalkreises war der alte Saalkreis des preußischen Herzogtums Magdeburg ohne den zum gleichzeitig gebildeten Stadtkreis Halle geschlagenen Teil und ohne die an die Kreise Bitterfeld und Delitzsch gelangen Orte. Hinzu kamen sechs Dörfer der 1815 an Preußen abgetretenen kursächsischen Ämter Delitzsch und Merseburg. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Halle des Saaledepatements. Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Halle. Im Jahre 1828 wurde der Saalkreis um einen Teil des Stadtkreises Halle vergrößert und erhielt Gimritz, Giebichenstein, Diemitz, Freiimfelde, Wörmlitz mit Malteritz, Böllberg mit der Rabeninsel und die Weinberge. Die Periode der Eingliederung von Gemeinden des Saalkreises in die Stadt Halle begann im Jahre 1888 mit der Abtretung des Gutsbezirkes Freiimfelde. Ihm folgten 1900 Kröllwitz, Giebichenstein, Trotha und Gimritz, 1907-1920 Gemarkungsteile von Nietleben, Lettin und Tafelwerder, 1928 die Dölauer Heide, der Forstwerder und Teile von Lettin (Brandberge). Kleinere Grenzveränderungen erfolgten 1891 und 1937 gegen den Stadtkreis Halle sowie 1931-1933 gegen den anhaltischen Kreis Köthen. Im übrigen bleib das Kreisgebiet bis zum Jahre 1950 unverändert. Bei der Kreisreform vom Juni 1950 erhiet der Kreis 57 Gemeinden vom Mansfelder Seekreis und den Kreisen Delitzsch, Bitterfeld und Merseburg, musste jedoch an den Stadtkreis Halle 13 Gemeinden (Ammendorf, Büschdorf, Bruckdorf, Diemitz, Dölau, Kanena, Mötzlich, Nietleben, Reideburg, Seeben, Tornau und Wörmlitz-Böllberg) und an die Kreise Bernburg, Köthen und Merseburg 10 Gemeinden abtreten. Bestandsinformationen: Das Staatsarchiv Magdeburg übernahm den nur zu einem kleinen Teil überlieferten, im wesentlichen Akten des 20. Jahrhunderts enthaltenen Bestand im Jahre 1966 aus dem Kreisarchiv des Saalkreises. Die Ordnung wurde Anfang 1967 abgeschlossen. Ein in den Jahren 1967/1968 insbesondere im Rahmen der Erfassung der Akten der Kreisverwaltungen 1945-1952 in das Staatsarchiv Magdeburg übernommener Nachtrag ist noch unerschlossen. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv.

          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 30 Stendal (Benutzungsort: Magdeburg) · Bestand · (1753 -) 1816 - 1945 (- 1948)
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch von 2016 (online recherchierbar) Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg. Bestandsinformationen: Allgemeine Bestandsgeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg. Der Hauptteil des Bestandes wurde 1931, 1935 und 1941 in das Staatsarchiv Magdeburg übernommen und noch 1935 einer einstufigen Ordnung nach 50 alphabetisch gereihten Sachgruppen unterzogen. Die Verzeichnung beschränkte sich hierbei auf die Wiedergabe der auf den Aktendeckeln überlieferten Aktentitel des Registraturbildners. Eine weitere Abgabe vor allem von Akten des Kreisausschusses erfolgte im Jahr 1966 durch das Kreisarchiv Stendal. Die Akten wurden größtenteils 1980 in die bestehende Ordnung eingearbeitet. Der geringe Umfang der Überlieferung ist auf erhebliche Bestandsverluste in der Kriegs- und Nachkriegszeit zurückzuführen. Im Zuge der Revision und Kartonierung des Bestandes im Jahr 2010 wurde dieser unter Wegfall der römischen Sachgruppenziffern fortlaufend durchnummeriert. Die Umsignierung ist auf Aktenebene über die Verzeichnungsangabe "Frühere Signaturen" noch nachweisbar. Bei der Überprüfung des Bestandes zur Online-Stellung im Jahr 2016 konnte die 1935 angelegte Gliederung beibehalten werden. Wenn es notwendig erschien, wurden einige Sachgruppenbezeichnungen sprachlich bzw. der tatsächlichen Überlieferung angepasst. Darüber hinaus wurden die Aktentitel überarbeitet, die falsch von den Aktendeckeln abgeschrieben oder bei der Anlegung der Akten zu eng gefasst waren. Bei der Aktengruppe Nr. 492-582 wurden zudem die Enthält-Vermerke von den alten Vorsatzblättern des Kreisarchivs übertragen und bei der Aktengruppe Nr. 330-407 die Akteneinheiten neu verzeichnet. Da es sich hier in der Regel um bei der Trennung von Aktenbündeln gebildete Einzelfallakten über die Durchführung der Dismembrationen im 19. Jh. handelt, sind der zu zerstückelnde Hof mit dem Namen des Besitzers und die Laufzeit der Akte bzw. des Bandes erfasst worden. Die Akte Nr. 489 wurde an den Bestand G 4 Reichstreuhänder der Arbeit Mitteldeutschland/ Gauarbeitsamt Magdeburg-Anhalt, Magdeburg abgegeben. Im Ergebnis der Überprüfung des Bestandes entstand das neue online recherchierbare Findbuch. Plänen und Zeichnungen sind unter Angabe der Lagerungssignatur zu bestellen. Zusatzinformationen: Kreisgeschichte Der Kreis Stendal wurde 1816 aus dem Südostteil der Altmark gebildet. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Stendal des Elbdepartements. Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Stendal. Von 1909 bis 1950 bildete die Kreishauptstadt einen eigenen Stadtkreis. Im übrigen blieb das Kreisgebiet bis 1950 und auch nach der Kreisreform vom Juni 1950 unverändert. Bei der Verwaltungsreform von 1952 trat der Kreis Stendal seinen Südteil an den neugebildeten Kreis Tangerhütte ab, während er andererseits sechs Gemeinden des Kreises Gardelegen erhielt. Der Kreis Stendal gehörte zum Bezirk Magdeburg der DDR. Der Kreis umfasste bei seiner Bildung 119 Ortschaften. Nach zahlreichen Eingemeindungen, dem Ausscheiden der Stadt Stendal und der Auflösung der selbständigen Gutsbezirke waren es 96 Gemeinden im Jahre 1939, darunter die Städte Arneburg, Bismark, Tangerhütte (bis 1928 Vaethen, Stadtrecht seit 1935) und Tangermünde.

          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 50 Torgau (Benutzungsort: Merseburg) · Bestand · 1810 - 1949
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Findhilfsmittel: Findbuch von 1962; zum Teil unerschlossen Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg. Kreisgeschichte: Der 1816 gebildete Kreis Torgau setzte sich aus dem überwiegenden Teil des Amtes Torgau, dem größten Teil des Amtes Annaburg, einem Drittel des Amtes Schweinitz sowie einzelnen Orten der Ämter Wurzen, Liebenwerda und Mühlberg zusammen und bestand somit ganz aus 1815 an Preußen abgetretenen kursächsischen Gebietsteilen. Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Torgau. Bis auf den Erwerb der bis dahin zum Kreis Wittenberg gehörenden Gemeinde Mahlitzsch im Jahre 1876 und eine geringfügige Änderung der Kreisgrenze im Jahre 1911 blieb das Kreisgebiet bis 1952 unverändert. Bestandsinformationen: Nachdem bereits 1878 und 1914 Akten des Landratsamtes Torgau in das Staatsarchiv Magdeburg gelangt waren, wurde die Hauptmasse der Akten des Landratsamtes, des Kreisausschusses und des Versicherungsamtes in den Jahren 1957/1958 in drei Ablieferungen aus dem Kreisarchiv Torgau übernommen. Die Ordnung des Bestandes erfolgte 1957-1961 in enger Anlehnung an die überlieferte Registraturordnung. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv.

          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 20 I (Benutzungsort: Magdeburg) · Bestand · (1661 -) 1815 - 1944 (- 1946)
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar), Findbucheinleitung (online einsehbar) Registraturbildner: Nach der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. April 1815 wurde die Provinz Sachsen mit den Regierungsbezirken Magdeburg, Merseburg und Erfurt gebildet, deren Oberpräsident am 1. April 1816 in Magdeburg seine Tätigkeit aufnahm. Als Kontrollinstanz und Stellvertreter der preußischen Staatsbehörden hatte er ursprünglich eine v.a. beobachtende und mehr repräsentativ gedachte politische Stellung. Er unterstand wie die Regierungen den Staatsministerien, nahm aber gleichzeitig die Leitung bzw. Oberaufsicht über die Regierungen und andere Mittelbehörden wahr, als königlicher Kommissar für den Provinziallandtag erhielt er die Aufsicht über die Ständevertretung. In Auswirkung der Verwaltungsreformen von 1872 bis 1883 erweiterte sich sein Verantwortungsbereich auf die gesamte innere Landesverwaltung der Provinz, über den Provinzialverband erhielt er die Staatsaufsicht; zugleich wurde er 1883 vom Amt des Regierungspräsidenten des Bezirkes Magdeburg entbunden. Nach dem ersten Weltkrieg und während des Nationalsozialismus vermehrten sich inbesondere die hoheitlichen und polizeilichen Funktionen des Oberpräsidenten erheblich; die Behörde entwickelte sich zur Mittelinstanz der preußischen Staatsregierung (ab 1932) und schließlich der Reichsregierung (ab 1935). Die Selbstverwaltung der Provinz wurde bereits 1933 faktisch aufgehoben, ihre Aufgaben und Zuständigkeiten dem Oberpräsidenten übertragen. Die in den anderen Provinzen gehandhabte Verbindung des Oberpräsidialamtes mit dem des Gauleiters der NSDAP fand jedoch nicht statt. Die Behörde gliederte sich ab 1933 in mehrere Abteilungen, insbesondere: Allgemeine Abteilung, Provinzialrat, Abteilung für höheres Schulwesen (Provinzialschulkollegium), Landeskulturabteilung (Generalkommission/ Landeskulturamt), Wasserstraßendirektion (Elbstrombauverwaltung), Gerichtsärztlicher Ausschuss und Inspekteur der Ordnungspolizei. Im Frühjahr 1944 wurde die Provinz Sachsen aufgelöst; an ihre Stelle traten die Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg mit den Gauleitern der NSDAP als Oberpräsidenten, für den Regierungsbezirk Erfurt wurde der Reichsstatthalter in Thüringen zuständig. Im Frühjahr 1944 wurde die Provinz aufgelöst; an ihre Stelle traten die Provinzen Magdeburg, und Halle-Merseburg mit den Gauleitern der NSDAP als Oberpräsidenten, für den Regierungsbezirk Erfurt wurde der Reichsstatthalter in Thüringen zuständig. Im August 1945 ging das Oberpräsidium Magdeburg als "Der Präsident der Provinz Sachsen, Abwicklungsstelle Magdeburg" in die neue Provinzialregierung über, die Abwicklungsstelle bestand bis Juni 1946. Bestandsinformationen: Der Bestand gelangte in mehreren Ablieferungen zwischen dem Ende des 19. Jh. bis 1950 in das Staatsarchiv Magdeburg. Er gliederte sich in verschiedene Registraturschichten, die um 1968 zu den Teilbeständen C 20 I Oberpräsident, Allgemeine Abteilung bis C 20 XiX Oberpräsident, Kommandostab der Sicherheitspolizei strukturiert wurden.

          Polizeipräsidium Magdeburg (Bestand)
          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 29 (Benutzungsort: Magdeburg) · Bestand · 1803-1944
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar) Registraturbildner: Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war die Ausübung der Polizeiverwaltung in den größeren Städten sehr zersplittert. In Magdeburg teilten sich darin bis zum Jahre 1807 mehr als zehn verschiedene Jurisdiktionen. Innerhalb der Magdeburger Polizeiverwaltung hob sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Kriminalpolizei als selbständiges Ressort heraus. Daneben wurde mit dem zentralen Einwohnermeldeamt im Jahre 1851 eine weitere Spezialabteilung errichtet. Eine II. Geschäftsabteilung wurde 1884 geschaffen. Sie war für die Angelegenheiten des Militärbüros, der Sitten- und Marktpolizei und des öffentlichen Fuhrwesens, die Strafmandats-, Transport- und Impfsachen, die Ausweiserteilung einschließlich der Jagdscheine sowie seit 1888 auch für die Krankenkassen-, Unfallversicherungs- und Niederlassungssachen zuständig. Ebenfalls 1888 erfolgte die Vereinigung der Sitten- und der Kriminalpolizei. Seit dem 15. Juli 1889 führte die Magdeburger Polizeiverwaltung in Anlehnung an den Titel des Polizeipräsidenten die Bezeichnung Königliches Polizei-Präsidium. Zu Beginn der 1920er Jahre erfolgte im Rahmen einer strukturellen Neugliederung des Polizeipräsidiums Magdeburg eine stärkere Abgrenzung zwischen der Verwaltungspolizei und der polizeilichen Verwaltung einerseits und der aus der Schutzpolizei und Kriminalpolizei bestehenden Excekutive andererseits. Strukturell war das Präsidium zu dieser Zeit - neben der Präsidialabteilung und einer Verwaltungsabteilung - in fünf große Sachabteilungen gegliedert. Der Abteilung V war das Einwohnermeldeamt angeschlossen. Bestandsinformationen: Die in den Jahren 1929-1945 angelegten oder weitergeführten älteren Akten des Polizeipräsidiums Magdeburg wurden bis auf die Registratur der Kriminaldirektion restlos im Krieg vernichtet. Erhalten ist nur der ältere Teil des Bestandes aus den Jahren 1803-1928, der vom Staatsarchiv Magdeburg 1913, 1941 und 1945 in drei unterschiedlich umfangreichen Ablieferungen übernommen und im Jahre 1947 zu einem Bestand vereinigt und nach den Hauptsachgebieten der Polizeiverwaltung neu geordnet wurde. Die später übernommenen,von der Kriminalpolizeidirektion angelegten sogenannten Zigeunerpersonalakten, Straftäterakten und Akten zu Prostituierten sowie die Gefangenenbücher des Polizeigefängnisses und Personalakten von Polizeiangehörigen wurden dem Bestand als Anhang I-IV angefügt.

          Landesarchiv Sachsen-Anhalt, C 28 Ie III (Benutzungsort: Magdeburg) · Bestand · 1825 - 1945
          Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

          Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Behördenfindbuch Registraturbildner: siehe 02.05.01. Regierung Magdeburg Bestandsinformationen: siehe 02.05.01. Regierung Magdeburg