Bereich "Identifikation"
Signatur
Titel
Datum/Laufzeit
- 1939-1945 (Anlage)
Erschließungsstufe
Umfang und Medium
424 Aufbewahrungseinheiten; 10,7 laufende Meter
Bereich "Kontext"
Archiv
Bestandsgeschichte
Abgebende Stelle
Marinegruppenkommando West, 1939-1945
Bereich "Inhalt und innere Ordnung"
Eingrenzung und Inhalt
Geschichte des Bestandsbildners: Das Marinegruppenkommando West wurde im August 1939 in Wilhelmshaven als operativer Führungsstab für die Deutsche Bucht, die Nordsee und den Atlan- tik gebildet. Nach dem Frankreichfeldzug verlagerte es seinen Sitz nach Paris und gab einen Teil seiner Kompetenzen an das Marinegruppenkommando Nord ab. Oberbefehlshaber des Marinegruppenkommandos West war gleichzei- tig Kommandierender Admiral Frankreich. Im Oktober 1944 wurde das Mari- negruppenkommando West durch das Marineoberkommando West in Bad Schwal- bach ersetzt. Bestandsbeschreibung: Das Marinegruppenkommando West wurde im August 1939 in Sengwarden bei Wilhelmshaven als operativer Führungsstab für die Deutsche Bucht, die Nordsee und den Atlantik gebildet. Nach dem Frankreichfeldzug nahm es seinen Sitz in Paris und gab einen Teil seiner Zuständigkeit an das Marinegruppenkommando Nord ab. Sein Oberbefehlshaber war in Personalunion Kommandierender Admiral Frankreich; dessen Stab wurde im November 1942 als Oberquartiermeisterstab in das Gruppenkommando eingegliedert, das seitdem nicht mehr nur operativer Führungsstab war, sondern auch truppendienstliche und standortmäßige Aufgaben wahrnahm. Im Oktober 1944 wurde das Marinegruppenkommando West durch das Marineoberkommmmando West in Bad Schwalbach ersetzt. Sein Oberbefehlshaber war gleichzeitig Wehrmachtoberbefehlshaber sämtlicher in den Festungsgebieten Frankreichs eingeschlossener Truppenteile des Heeres, der Marine und der Luftwaffe. Inhaltliche Charakterisierung: Neben dem Kriegstagebuch vom 23.8.1939 bis zum 31.1.1945 umfaßt der Bestand auch Akten über die Besetzung Norwegens, die Vorbereitungen zur Landung in England und über die Operationen der in französische Häfen einlaufenden Blockadebrecher, Schlachtschiffe und Hilfkreuzer.Lückenhaft sind Einsatzakten zu den Unternehmen "Weserübung", "Seelöwe", "Rheinübung" und "Cerberus" überliefert. Akten des Marineoberkommandos West sind nicht mehr vorhanden. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 384 Zitierweise: BArch, RM 35-II/...
Bewertung, Vernichtung und Terminierung
Zuwächse
Ordnung und Klassifikation
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945 >> Reichsmarine und Kriegsmarine >> Befehlshaber
Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs
Benutzungsbedingungen
Reproduktionsbedingungen
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache
- Deutsch
Schrift in den Unterlagen
Anmerkungen zu Sprache und Schrift
deutsch
Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen
Schriftgut
Findmittel
Bereich Sachverwandte Unterlagen
Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen
Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: <br />
RM 35 I Marinegruppenkommando Ost/ Nord<br />
RM 45 IV Dienst- und Kommandostellen der Kriegsmarine mit regionaler und lokaler Zuständigkeit, Bereich Belgien und Frankreich<br />
RM 92 Schwere und mittlere Kampfschiffe<br />
RM 96 Sicherungsschiffe<br />
RM 7 Seekriegsleitung<br />
RH 19 IV Oberbefehlshaber West<br />
RH 24 Armeekorps
<br /><br />
Amtliche Druckschriften: <br />
RMD 23 Marinegruppenkommandos/ Marineflottenkommandos
<br /><br />
Literatur: <br />
Rohwer, Jürgen/Hümmelchen, Gerhard: Chronik des Seekrieges 1939-1945. Hrsg. vom Arbeitskreis für Wehrforschung und von der Bibliothek für Zeitgeschichte. Hamburg 1968<br />
Salewski, Michael: Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945. Frankfurt 1970-1975<br />
Ruge, Friedrich: Der Seekrieg 1939-1945. Stuttgart 1962
Bereich "Anmerkungen"
Anmerkung
Original description: Deutsche Digitale Bibliothek