Militär

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      • UF army
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        BArch, RH 61 · Bestand · 1926-1945
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Bestandsbeschreibung: Nach drohendem Verbot des Großen Generalstabes durch den Versailler Vertrag 1919 waren verschiedene Militärs (u. a. Hans v. Seeckt, Wilhelm Groener, Hermann Ritter Mertz v. Quirnheim und Hans v. Haeften) bestrebt, die frühere kriegsgeschichtliche Abteilung des Großen Generalstabes als zivile Institution für die künftige Militärgeschichtsschreibung und Auswertung der Weltkriegserfahrungen weiterführen zu können. Nach Zustimmung des Reichskabinetts wurde deshalb, bedingt durch die schließlich erfolgte Auflösung des Großen Generalstabes, der kriegsgeschichtliche Bereich von dem am 1. Oktober 1919 neu gegründeten Reichsarchiv übernommen. Erster Präsident des Reichsarchivs war bis zum 31. Oktober 1931 Generalmajor Hermann Ritter Mertz v. Quirnheim, Leiter der kriegsgeschichtlichen Abteilung wurde Oberst Hans v. Haeften. Das Reichsarchiv diente, neben seiner Funktion als archivalische Zentralstelle für die Geschichte des Deutschen Reiches seit 1867, auch als Forschungsstelle zur Erarbeitung eines großen Weltkriegswerkes sowie zur Auswertung der Kriegserfahrungen des Weltkrieges von 1914 bis 1918 für die Reichswehr und eine künftige Wiederaufrüstung. 1924 erfolgte die Umbenennung der Kriegsgeschichtlichen in Historische Abteilung. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, das amtliche militärische Weltkriegswerk, nebst den Ergänzungsbänden über Kriegsrüstung und Kriegswirtschaft sowie das Feldeisenbahnwesen, auszuarbeiten und herauszugeben. Außerdem war sie verantwortlich für die Herausgabe der Reihe "Schlachten des Weltkrieges"; ferner unterstützte sie die "Erinnerungsblätter deutscher Regimenter" und die "Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv". Am 1. November 1931 wurde Generalmajor a.D. von Haeften Präsident des Reichsarchivs, seine Nachfolge als Direktor der Historischen Abteilung trat Oberstleutnant a.D. Wolfgang Foerster an. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung und dem Übergang zur offenen Wiederaufrüstung erfolgte eine Neuordnung des Reichsarchivs nach militärischen Gesichtspunkten. Die amtliche Militär- und Kriegsgeschichtsschreibung und das militärische Archivwesen wurden Aufgabe der Wehrmacht. Ab 1. April 1934 unterstand die Historische Abteilung dem Reichswehrministerium, ein Jahr später wurde sie völlig aus dem Reichsarchiv herausgelöst und in "Forschungsanstalt für Kriegs- und Heeresgeschichte" umbenannt. Zum 1. April 1937 erhielt sie die Bezeichnung "Kriegsgeschichtliche Forschungsanstalt des Heeres", an die auch die Bibliothek und die Druckerei des Reichsarchivs übergingen. Das militärische Archivgut des Reichsarchivs übernahm das am 1. April 1936 neu gegründete Heeresarchiv in Potsdam. Der bisherige Direktor der Forschungsanstalt wurde zum Präsidenten der Dienststelle angehoben. Foerster bekleidete diese Stelle bis zum Kriegsende. Als nachgeordnete Dienststelle des Chefs des Generalstabes des Heeres unterstand die KGFA nunmehr dem Oberbefehlshaber des Heeres. Im Herbst 1938 kam es im Generalstab zur Wiedereinrichtung der Dienststelle Oberquartiermeister V unter Generalleutnant Dr. Waldemar Erfurth, der für alle kriegsgeschichtlichen und archivischen Einrichtungen des Heeres (7. Kriegswissenschaftliche Abteilung im Generalstab, Chef der Heeresarchive, Kriegsgeschichtliche Forschungsanstalt) verantwortlich war. Der KGFA oblag ausschließlich die militärhistorische Forschung mit der Fortführung und dem Abschluss des Weltkriegswerkes sowie der Ergänzungsbände. Daneben sollte auch mit der Erforschung und Darstellung der Nachkriegskämpfe deutscher Truppen und Freikorps sowie der Kämpfe in den Kolonien begonnen werden. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verzögerte sich jedoch der von Foerster für Jahresende 1942 geplante Abschluss der Arbeiten am Weltkriegswerk erheblich. Ende September 1942 wurde die KGFA dem am 17. Mai 1942 neu ernannten "Beauftragten des Führers für die militärische Geschichtsschreibung" und Chef der Kriegsgeschichtlichen Abteilung im Oberkommando der Wehrmacht, Oberst (Später Generalmajor) Walter Scherff, unterstellt. Beim britischen Luftangriff auf Potsdam am 14. April 1945 wurden umfangreiche Unterlagen und Archivalien durch Brand vernichtet, ein großer Teil war schon zuvor bei einem Luftangriff am 14. Februar 1945 vernichtet worden. De facto endete damit auch die Arbeit der Kriegsgeschichtlichen Forschungsanstalt des Heeres. Gliederung der KGFA (Quelle: RH 61/72): 1. Präsident: Leiter der Zentralstelle (Z), gleichzeitig Sachbearbeiter für Personal (ZP), Etat (ZH) und Mobilmachungsangelegenheiten (g. Kdos.); Dienststellenleiter für Verwaltung (ZV), für Zentralbüro (ZB) mit Registratur, Postabsendestelle, Kanzlei und Druckerei 2. Abteilung A: Direktor Gruppe I : Weltkriegswerk Gruppe II: Kriegsrüstung und Kriegswirtschaft 3. Abteilung B: Direktor Gruppe III: Kolonialkrieg Gruppe IV: Feldeisenbahnwesen Gruppe VII: Forschungen zum Jahre 1918 Gruppe VIII: Franktireurkrieg Gruppe IX: Geschichte der schweren Artillerie 4. Selbständige Gruppen Gruppe V: Nachkriegskämpfe Gruppe VI: Kartenwesen Gruppe X: Kriegs- und Heeresgeschichte bis zum Beginn des Weltkrieges Gruppe XI: Forschungsgemeinschaft für Nachkriegsgeschichte Gruppe XII: Einzelschriften Bücherei Weitere allgemeine Aufgaben: Kriegsschuldfragen, Verwaltungsgeschichte Belgiens, Wehrwissenschaftliche Gesellschaft, Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands Vorgänger der Kriegsgeschichtlichen Forschungsanstalt (KGFA) war die kriegsgeschichtliche Abteilung des Großen Generalstabes der preußischen Armee, die bei Kriegsbeginn 1914 aufgelöst, im Reichsarchiv 1919 neu gebildet wurde. Inhaltliche Charakterisierung: Das militärische Archivgut des Deutschen Reiches erlitt im Zweiten Weltkrieg außerordentlich große Verluste, vor allem durch die Vernichtung der im Heersarchiv verbliebenen Akten durch den alliierten Luftangriff auf Potsdam vom 14. April 1945. Dies betraf auch die Unterlagen der Kriegsgeschichtlichen Forschungsanstalt. Mitarbeiter des zivilen Reichsarchivs und des Heeresarchivs in Potsdam, die im Auftrag der sowjetischen Besatzungsmacht bis Februar 1946 tätig waren, konnten allerdings aus dem beschädigten Gebäude große Teile der Akten der Kriegsgeschichtlichen Forschungsanstalt bergen. Sie kamen in das im Juli 1946 neu gegründete Zentralarchiv der sowjetischen Besatzungszone (später Zentrales Staatsarchiv der DDR) und wurden dort unter dem Bestand "Reichsarchiv" zusammengefasst. Der Bestand wurde vom Zentralen Staatsarchiv der DDR in Potsdam neu geordnet und handschriftlich auf Karteikarten verzeichnet. Größtenteils wurden dabei die überlieferten Aktentitel übernommen, vielfach aber zusätzlich durch "Enthält"-Vermerke ergänzt. Nach seiner Bearbeitung wurde das Schriftgut der Forschungsanstalt vom übrigen Schriftgut des Reichs- und Heeresarchivs abgetrennt und Mitte der achtziger Jahre dem Militärarchiv der Nationalen Volksarmee (NVA) in Potsdam übergeben. Dort waren die Akten unter der Bestandsbezeichnung W 10 gelagert. Nach dem staatlichen Ende der DDR gelangten die Unterlagen 1994 in das Bundesarchiv-Militärarchiv nach Freiburg und wurden dem schon vorhandenen Bestand in Freiburg hinzugefügt. Das im Bestand RH 61 enthaltene Schriftgut der KGFA entstand vor allem im Zusammenhang mit der Arbeit am Weltkriegswerk. Es umfasst Geschäftsakten, Schriftwechselakten, Forschungsarbeiten, Studien, Erfahrungsberichte, Manuskriptentwürfe, Reinschriften, Fahnenabzüge, Abschriften von Akten militärischer und politischer Behörden und Dienststellen, von Kriegstagebüchern und persönlichen Aufzeichnungen von Offizieren sowie Notizen der Bearbeiter und Zeitungsausschnitte. Darüber hinaus befinden sich herausgelöste Teile von Originalaktenstücke, in einigen wenigen Fällen sogar ganze Akten, aus dem Reichs- bzw. Heeresarchiv bei der Überlieferung. Die Unterlagen bieten eine bedeutende Ersatzüberlieferung für die erheblichen kriegsbedingten Überlieferungslücken unter den preußisch-deutschen Heeresakten vor 1919. Das vorliegende provisorische Findverzeichnis (Abschrift der Karteikarten) zum Bestand KGFA besteht aus den beiden Teilen der Überlieferung in Freiburg (RH 61) und ehemals in Potsdam (früher W 10). Eine Zusammenführung der beiden getrennten Bestände ist beabsichtigt. Erschließungszustand: Online-Findbuch Umfang, Erläuterung: 2500 Zitierweise: BArch, RH 61/...

        Kriegsgefangene und Internierte
        BArch, R 703/86 · Akt(e) · Febr. - Nov. 1918
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Karl Koch: "Die Lage der deutschen Zivilgefangenen in Rußland" Austausch von 120000 Deutschen zwischen Frankreich und Deutschland Die Kolonialdeutschen aus Deutsch-Ostafrika in belgischer Gefangenschaft. - Denkschrift des Reichskolonialamtes, Berlin 1918

        Kriegsgefangene: Bd. 3
        BArch, RM 20/423 · Akt(e) · 26. Sept. - 15 Okt. 1919
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        enthält u.a.: Stab der Gruppe "Rhein" zur Rückführung deutscher Kriegsgefangener; Rückführungsfragen aus Argentinien; Aufrufe und Mitteilungen der Seeoffiziersvereinigungen; Liste der in Malta zurückbehaltenen Besatzung des Kleinen Kreuzers "Emden"; Geldabfindungen nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft; Liste der Kriegsschiffe, von denen sich Besatzungsangehörige in Gefangenschaft oder Internierung befinden; Verhütung und Verfolgung von Betrugsversuchen bei Durchgangslagern, Bezirkskommandos u. A.; Verzeichnis der auf Dampfer "Wilhelm" heimgekehrten Samoa-Deutschen; Gebührnisse der kriegsgefangenen Marineangehörigen nach Wiedereintrffen in der Heimat

        Kriegserinnerungen und Feldpostbriefe
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Bü 126 · Akt(e) · 1914-1926
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: - Schreiben von Dr. O. Wiemer über die Einbringung einer neuen Flottenvorlage, masch., 12.9.1915 - Schreiben des Verlags "Licht und Schatten" mit der Bitte um Mitarbeit, masch., 24.9.1915 - Schreiben Haussmanns an den Kriegsminister v. Marchthaler über ungleiche Löhne für Beschäftigte im Kriegsbekleidungsamt, masch., 28.9.1915 - Schreiben von Paul Kienle über die Stimmung, handschr., 29.9.1915 - Schreiben von Wiemer über die Reichstagssitzungen, handschr., 2.10.1915 - Schreiben mit einer Klage, dass die württembergischen Stellen sich nicht um das Regiment kümmern, masch., 6.10.1915 - Schreiben der Kriegsrohstoffabteilung mit Dank für einen Hinweis auf Leder und Gerbstoffe in Antwerpen, masch., 20.10.1914 - Schreiben von Bergwerksbesitzer Emil Sauer zum Kriegswillen, masch., 1.12.1914 - Schreiben der Deutsch-Türkischen Vereinigung, masch., 10.2.1915 - Feldpostbrief von Louis Kirchner über das Benehmen der Offiziere, masch., 4.12.1915 - Schreiben von Ernst Jäckh über die Zuversicht Hindenburgs, masch., 8.9.1916 - Schreiben von Schultheiss Blickle aus Winterlingen über die Wichtigkeit von Kolonialbesitz, masch., 11.9.1916 - Schreiben mit Nachrichten über die Partei, handschr., 17.12.1916 - Feldpostbrief mit politischen Ansichten, handschr., 25.9.1917 - Kritik eines ehemaligen Wählers an Haussmanns jetziger Haltung, handschr., 24.10.1917 - Telegramm Marchthalers über Kämpfe einer Division, 23.8.1918

        Haußmann, Conrad
        Kriegsdienstzeit
        BArch, RM 3/7221 · Akt(e) · 1872-1888
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Anrechnung militärischer Aktionen in Kamerun als Feldzug bei Pensionierungen

        Reichsmarineamt
        Kriegsberichte deutscher Soldaten
        BArch, R 8056/3 · Akt(e) · 1914-1915
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Briefe aus dem Felde 1914/1915 (Heft 1), hrsg. von der Zentralstelle zur Sammlung von Feldpostbriefen Wandervogel. Monatsschrift für deutsches Jugendwandern (2. Kriegsheft) Nov. - Dez. 1914 Kriegsberichte der Studentischen Reformverbindung Adelphia, 1914, 1915 Der Deutsche Kulturpionier. Nachrichten aus der Deutschen Kolonialschule (14. Jg.) 1914

        Kriegsberichte

        Berichte über das Kriegsgeschehen in Ostafrika von Pastor Siegfried Delius, 1914-1917; Berichte über das Gefecht bei Jassini, Untergang der „Königs-berg, Schlacht bei Tanga, usw. von Weiss, Nickel, Gregorius u. Warth

        Bethel-Mission
        Kriegsauszeichnungen: Bd. 1
        BArch, R 43-II/649a · Akt(e) · Sept. 1939 - Okt. 1944
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält: Verwundetenabzeichen für Zivilpersonen 1943 VO über den Kriegsverdienstwimpel 1940 - 1941 Kriegsverdienstkreuz und Kriegsverdienstmedaille; Vorschlagsrecht 1942 Armbänder "Kreta" und "Afrika" 1942 - 1943 VO über die Stiftung des Cholm-Schildes 1942 Einzelne Verleihungen: Dr. Hans Pröhl (Kriegsverdienstkreuz II. Klasse), Mitarbeiter des Kolonialpolitischen Amtes (Kriegsverdienstkreuz II. Klasse), Hitlerjunge Richard Köpke 1942 Medaille "Winterschlacht im Osten 1941/42", (Ostmedaille) 1942 Kraftfahrbewährungsabzeichen 1942 - 1944

        Kriegsarchiv (Bestand)
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 1/11 · Bestand
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Am 3. Januar 1907 ordnete Kriegsminister von Marchtaler die Errichtung eines besonderen Kriegsarchivs, abgekürzt K. A., der Zentral-Abteilung des Kriegsministeriums an. Es sollte die vorhandenen alten Akten des Kriegsministeriums, dessen sogenannte alte Registratur, verwalten und in Stand halten, die bis 1874 geführten Offizierstammlisten verwahren und bearbeiten, sonstige ältere Akten des Kriegsministeriums bzw. seiner Abteilungen, sofern sie aus historischen oder weiteren Gründen der Aufbewahrung wert schienen, sammeln, Schriftgut von dauerndem militärischem oder kriegsgeschichtlichem Wert bei Behörden, Truppenteilen und Privatpersonen, von diesen gegebenenfalls unter Eigentumsvorbehalt, übernehmen und die im Jahre 1900 an das Haus- und Staatsarchiv abgegebenen Archivalien zurückfordern, sobald es die Raumverhältnisse erlaubten. Dazuhin wurden dem Kriegsarchiv übertragen Erhebungen über württembergische Armee- und Truppengeschichte und über persönliche Verhältnisse früherer Offiziere, soweit sie aus den vorhandenen Offizierstammlisten zu entnehmen und vornehmlich statistischer Art waren, Erhebungen über Verhältnisse und Einrichtungen in der württembergischen Armee, soweit die damals bestehenden nicht berührt wurden und soweit sie aus den beim Kriegsarchiv verwahrten Akten hervorgingen. Außerdem waren parallel zu der in der Zentral-Abteilung verbleibenden Bibliothek des Ministeriums württembergische Truppengeschichten, Lebensbeschreibungen württembergischer Offiziere sowie Ranglisten, Hof- und Staatshandbücher möglichst vollständig zu erwerben. Der neuen Institution standen zwar mehrere, insgesamt aber zu kleine Räume im Gebäude des Ministeriums zu, die keine befriedigende Aufstellung der Archivalien erlaubten. Dies änderte sich erst, als 1914 der Neubau des Kriegsministerjums bezogen werden konnte. Die Leitung übernahm der dem Minis rium aggregierte Oberst z.D. Wilhelm Strack von Weißenbac dem noch ein Zahlmeisteraspirant zugeteilt und nach Bedar einzelne Unteroffiziere und Mannschaften zur Hilfeleistun kommandiert wurden. Der Geschäftsverkehr wurde von der Zentral-Abteilung geführt, so dass es keiner eigenen Registraturordnung für das Kriegsarchiv bedurfte. Die einkommenden Unterlagen - Archiv-, Bibliotheks- und Sammelgut - sollten einheitlich in 16, römisch durchgezählte "Serien" untergliedert werden, deren Titel "Königliches Haus und Land", "Organisation und Formation des Militärs", "Feldzüge", "Handbibliothek", "Bau- und Festungspläne", "Stempelsammlung" u. a. lauteten. Durch die weitere Aufspaltung in "Serien" ergaben sich für die einzelnen Bände und Büschel bis fünfgliedrige Signaturen (z.B. 11010 A f). Inwieweit erhaltene, sehr knappe Findbuch, das mit der Gruppe III "Feldzüge" abbricht, alle oder nur Teile der bis zum Ausbruch Weltkriegs gesammelten und verzeichneten Unterlagen erfasst, muss offen bleiben. Aufs Ganze gesehen war dem Kriegsarchiv keine bedeutende Entwicklung beschieden. Im Krieg legte Strack noch eine allerdings klein geblieber Zeitungsausschnittsammlung zu einzelnen Kämpfen an, bis er am 9. August 1917 verstarb. Fast gleichzeitig wurde der seit 1915 zur Dienstleistung im Kriegsarchiv kommandierte Major Winter dem Stellvertretenden Generalkommando zur Verfügung stellt. Unterdessen wurde auf 1. Juni 1915 Major z. D. Adolf Osterberg dem Kriegsministerium zur Dienstleistung zugeteilt und zwar dessen neugebildeter Kriegsgeschichtlicher Abteilung. Mit seiner Aufgabenstellung erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter bis Kriegsende auf 27, unter Einrechnung der nur zeitweise beschäftigten auf 41, meist Reserveoffiziere und Landsturmangehörige. Ende September 1916 wurde die Abteilung in "Kriegsarchiv 1", abgekürzt Kr. A. 1, umbenannt, während das bisherige Kriegsarchiv die Bezeichnung "Kriegsarchiv II", abgekürzt Kr. A. II, erhielt. : Das Kriegsarchiv I hatte die Aufgabe, von den Feldtruppenteilen gefertigte Kriegstagebücher zu sammeln, zu sichten und dem Stellvertretenden Generalstab der Armee in Berlin zur Abschrift und Prüfung zuzusenden, durch einige zum Kriegsministerium kommandierte kriegsbe- schädigte Offiziere und unter Mithilfe des früheren Kriegsministers von Schnürlen in nüchterner wissenschaftlicher Darstellung den "Anteil der württembergischen Truppen am Weltkrieg" aufzuzeigen, (1) in der Reihe "Schwäbische Kunde aus dem großen Krieg" einzelne Kampferlebnisse in mehr volkstümlicher Form zu schildern und zu veröffentlichen, (2) eine Bildnissammlung der während des Kriegs gefallenen Offiziere und Heeresbeamten anzulegen und in Form einer Ehrentafel herauszubringen, "hervorragende Taten von Offizieren und einzelnen Truppen- teilen" und "Heldentaten", d.h. von den Feldtruppen eingeforderte Berichte über die Taten der mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse bzw. der Goldenen Militärverdienstmedaille beliehenen Unteroffiziere und Mannschaften, zu bearbeiten und an die heimatliche Presse weiterzuleiten, in Vortragsveranstaltungen über besondere Leistungen im Kampf zu sprechen und die Texte der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Truppenteile, bei denen Württemberger in größerer Zahl standen, übersandten mehr oder weniger regelmäßig Stärkenachweise, Kriegsgliederungen und insbesondere die "Königsberichte". Sie wurden, wie schon der Name andeutet, auf dessen ausdrücklichen Wunsch unmittelbar vorgelegt, daraufhin in den Abteilungen des Kriegsministeriums ausgewertet und schließlich nach einem gewissen zeitlichen Abstand an das Kriegsarchiv I zur dauernden Verwahrung und Sichtung für die erwähnten kriegsgeschichtlichen Reihen abgegeben. Gegenüber diesen zusammenfassenden Darstellungen der Truppen sollte eine Sammlung von Feldpostbriefen und persönlichen Berichten das Erlebnis des einzelnen Kriegsteilnehmers festhalten. Auf Anweisung des Kriegsministers ging im Januar 1916 die thematische Zeitungsausschnittsammlung, die bei der Abteilung seit Kriegsbeginn geführt und zum damaligen Zeitpunkt bis März 1915 nachgetragen war, an das Kriegsarchiv I über, um hier möglichst rasch auf den aktuellen Stand gebracht zu werden. Die einzelnen Themenkreise der Sammlung wurden nun mit Großbuchstaben bezeichnet und ab Oktober 1917 noch weiter untergliedert. Gesammelt wurden wie schon bei der Zentral-Abteilung Ausschnitte aus dem Schwäbischen Merkur und anderen Tageszeitungen, zu denen nun auch der "Berner Bund", die "Münchener Neueste Nachrichten", die "Vossische Zeitung" u. a. zählten, während die württembergischen ausgesprochenen Parteiblätter wie "Beobachter" oder "Tagwacht" weiterhin bei Zentral-Abteilung für die dort verbliebenen Serien ausgewertet wurden. Im August 1918 wurde die Sammlung an die neu geschaffene "Abteilung H" des Ministeriums, später "Ministerial-Abteilung", übertragen. Diese Abteilung gliederte die seit Juli anfallenden Ausschnitte in 17 neue Sachgruppen, die bis November, vereinzelt Dezember 1918 reichen und nach der Auflösung der Ministerial-Abteilung Anfang 1919 wiederum im Kriegsarchiv zum Abschluss gebracht wurden. Da die genannten Aufgabenbereiche zu unterschiedlicher Zeit zuwuchsen und auch in Art und Umfang mehrfach abgeändert wurden, wechselte die Geschäftseinteilung wiederholt. Im Frühjahr 1918 bestanden fünf (Arbeits-)Gruppen a-e, die sich in ihrer Kompetenz z. T. etwas überschnitten und im Herbst 1918 - nach Bildung der Ministerial-Abteilung - zu den Gruppen a-d neu zusammen gefasst wurden. (3) : Nach Kriegsende wurde Oberstleutnant z. D. Osterberg auf 13. Januar 1919 dem Generalkommando wieder zur Verfügung gestellt. Schon einige Tage zuvor hatte das Personal des Kriegsarchivs I aus seiner Mitte den Vizefeldwebel der Landwehr Friedrich Hötzer zum Vorstand gewählt. Gleichzeitig stand die vorläufige Schließung zur Debatte, die allerdings nicht erfolgte. Jedenfalls wurde der frühere Kommandeur des Gebirgsregiments Major Theodor Sproesser auf 23. April 1919 zum Kriegsarchiv I kommandiert. Das nunmehr so bezeichnete "Kriegsarchiv", das Sproesser dann bis Ende 1920 leitete, vereinigte die bisher getrennten Kriegsarchive 1 und II; es bildete weiterhin eine Abteilung des Kriegsministeriums und unterstand ab August 1919 dessen Nachfolger, der Reichswehrbefehlsstelle Württemberg, und von Oktober 1919 an dem Landeskommandanten, während das Personal vom Heeresabwicklungsamt Württemberg bzw. dem nachgeordneten Abwicklungsamt des früheren Kriegsministeriums zur Verfügung gestellt wurde. Nach langwierigen Verhandlungen über die künftige Gestaltung des Militärarchivwesens und dabei u.a. über eine eventuelle Fortführung des Werks "Anteil der württembergischen Truppen am Weltkrieg" wurde das Kriegsarchiv Ende Dezember 1920 vom Gebäude des früheren Kriegsministeriums in Stuttgart, Olgastraße 13 in das bisherige Gewehrmagazin des Neben-Artilleriedepots in Stuttgart, Gutenbergstraße 109 verbracht und im Januar / März 1921 formell in das damalige Reichsnebenarchiv, die künftige Reichsarchivzweigstelle, eingegliedert. Da der Geschäftsverkehr, wie erwähnt, anfangs fast und auch später noch zu einen beträchtlichen Teil über andere Abteilungen des Ministeriums, hauptsächlich die Zentral-Abteilung, lief, entwickelte sich für das Kriegsarchiv in der Zeit seines Bestehens keine systematische Schriftgutablage. Der Hauptanteil machte beim Kriegsarchiv II das von anderen Provenienzstellen eingekommene Archivgut aus; Kriegsarchiv I standen die Entwürfe und z.T. auch Reinschriften der hier bearbeiteten Reihen und Einzelschriften im Vordergrund, sodann die zur Verwahrung eingekommen Berichte der Truppen u. a. In der Reichsarchivzweigstelle / Heeresarchiv ist ein Teil dieses Schriftguts mit anderen einschlägigen Unterlagen zu neuen Pertinenzbeständen vereinigt worden: Die verschiedenen Zeitungsausschnittsammlungen des Ministeriums wurden in den späteren Bestand M 731 "Druckschriften und Zeitungsausschnittsammlungen eingebracht und in Einzelfällen bis 1938/1942 fortgeführt. Die Feldpostbriefe wurden teilweise neu zusammengestellt und durch eine Vielzahl weiterer Briefe Sie zählen heute zu den Beständen M 750/1-3 "Feldpostbriefe I-III". Die für das Werk "Anteil der württembergischen Truppen am Weltkrieg" gesammelten Lichtbilder dürften unter Einschluss nicht mehr im Einzelnen feststellbare Erweiterungen den Grundstock des Bestandes M 705/1 "Königsalben" bilden. Lichtbilder gefallener Offiziere gingen, ohne dass sich dies immer nachweisen lässt, in den Beständen M 707 - M 709 "Bildnissammlungen I-III" auf. Die danach verbleibenden wenigen Sachakten und zahlreichen Berichtserien stellte Heeresarchivrat Hauptmann der Reserve Franz Knoch zum Bestand "Kriegsarchiv" zusammen. Des weiteren arbeitete Knoch Teile des vom früheren Kriegsarchiv gesammelten Archivguts - so z. B. aus der einstigen Registratur des Generalquartiermeisterstabs bis 1870 - ein, sodann "historisches" Schriftgut anderer Abteilungen des Ministeriums, sonstiger Behörden und von Truppenteilen, d.h. meist zusammen fassende Berichte und Denkschriften, schließlich noch "mancherlei zerstreut liegende Akten und Aufzeichnungen württenbergischer Heeresangehöriger, die mangels anderer Einordnungsmöglichkeiten zweckmäßig der Sammlung Kriegsarchiv einverleibt wurden". : Knoch empfand offenbar selbst, dass die auf diese Weise in einem Bestand vereinigten Unterlagen nicht recht zusammenpassten, gleichwohl schloss er 1943 das Findbuch ab. Wohl in denselben Jahren wurde, wie damals beim Heeresarchiv üblich, die Mehrzahl der nun vorliegenden Archivalieneinheiten in Heft- oder Buchform gebunden, auch wenn dies, so besonders beim "Allgemeinen Schriftverkehr", nicht immer befriedigen konnte. Nach einer vollständigen Neuverzeichnung des Bestandes durch den Werkvertragsangestellten Wilhelm Westenfelder im Jahr 1974 lösten zunächst Oberstaatsarchivrat Dr. Joachim Fischer und Archivinspektoranwärter Walter Wannenwetsch das hier eingereihte Schriftgut aus der Zeit bis 1870 heraus, sodann ab 1983 Oberstaatsarchivrat Dr. Günter Cordes und Archivangestellter Werner Urban weitere Einzelstücke, um sie ihrer Provenienz entsprechend in anderen Beständen einzuschieben. Es verblieben darnach nur solche Unterlagen, die im Geschäftsgang des Kriegsarchivs (I und II) erwachsen sind. Dazuhin wurde die beim Kriegsarchiv geführte Zeitungsausschnittsammlung aus dem erwähnten Bestand M 731 "Druckschriften- und Zeitungsausschnittsammlung des Kriegsministeriums" entnommen und hier wieder eingegliedert. Die übrigen, oben genannten Sammlungen des Kriegsarchivs - Feldpostbriefe, Lichtbilder - wurden demgegenüber im Heeresarchiv in so starkem Maße umgestellt, dass ihr ursprünglicher Zustand nicht mehr rekonstruiert werden kann und sie daher zweckmäßigerweise als archivische Sammlungen belassen werden. Bereits 1972/75 legte Fischer über die bis dahin noch nicht erfassten Geschäftstagebücher des Kriegsarchivs ein gesondertes Findbuch an, das nun unverändert in das neue Repertorium eingebracht werden konnte. Ordnung und Gliederung des Bestandes lehnen sich an die ursprünglichen Aufgabenbereiche des Kriegsarchivs an, wie dies nach einem Vorentwurf schon von Fischer und Wannenwetsch beabsichtigt war. Dabei richtet sich Reihenfolge - wie auch die Benennung und Schreibweise - der angeführten Truppenteile nach der im Jahr 1920 vom Heeresabwicklungsamt Württemberg veröffentlichten "Übersicht Friedens- und Feldformationen (Behörden und Truppen) des ehemaligen XIII. Armeekorps und deren Abwicklungsstellen". : Die Anlage getrennter Orts-, Personen- und Sachverzeichnisse zu den Akten / Bänden und den Zeitungsausschnitten soll den Zugang zu den beiden unterschiedlichen Archivaliengruppen erleichtem. Zudem basieren die Schlagworte zu den Akten / Bänden auf den von Fischer, Cordes und Urban überarbeiteten umfassenden Betrefftitelaufnahmen Westenfelders. Demgegenüber gehen die Titelaufnahmen, die Heeresarchivangestellter Oberst a. D. Kurt Hiller um 1940 für den nicht abgeschlossenen Besstand der Zeitungsausschnitte angefertigt hatte und die nun fast unverändert übernommen wurden, über allgemeine Inhaltsangaben hinaus und bringen besonders in den Enthältvermerken - und damit auch im vorliegenden Index - auffällige Einzelheiten. sächliche Inhalt der Zeitungsausschnittbände ist indessen um vieles umfangreicher, wie sich aus den Inhaltsübersichten ergibt, die vom Kriegsarchiv aufgestellt und den Bänden beigebunden wurden; eine an sich wünschenswerte, entsprechend ausführliche Erfassung des Inhalts für das neue Findbuch ließ sich jedoch derzeit hauptsächlich aus Personalgründen nicht durchführen. Bei der Neuordnung des Bestandes wurden 66 Archivalieneinheiten mit anderen gleichen Betreffs vereinigt, 24 weitere, meist Doppelstücke ausgesondert; 349 Büschel und Bände wurden provenienzgerecht in anderen Beständen eingegliedert, dagegen 2 Zeitungsausschnittbände hier wieder eingefügt. So umfasst der Bestand nunmehr 1032 Bände und Büschel in 17 Regalmetern. Literatur: Joachim Fischer: Das württembergische Kriegsarchiv. Zur Überlieferungsgeschjchte der militärischen Archivalien von Württemberg. In: Aus der Arbeit des Archivars. Festschrift für Eberhard Gönner (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg Bd. 44). Stuttgart: Kohlhammer 1986 Stuttgart, Dezember 1985 Cordes Anmerkungen: Anmerkungen: (1) Mit dieser Arbeit sollte vermieden werden, dass in einem künftigen Generalstabswerk die Leistungen der Württemberger zu gering geachtet würden. Zum Regierungsjubiläum 1916 konnten dem König die ersten drei Bände überreicht werden. (2) Bis Kriegsende erschienen zwei Bände, herausgegeben von Leutnant der Reserve Robert Silbereisen und Hauptmann der Reserve Dr. Georg Schmückle. (3) Siehe die Anlage

        Kriegsangelegenheiten
        Stadtarchiv Worms, 042 / 0632 · Akt(e) · 1914 - 1915, 1919
        Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

        Enthält: u.a.: Verordnungen des Kreisamtes Worms an die Landgemeinden betr. Ausgabe von Brotmarken, Regelung des Verkehrs mit Mehl u. Brot, Behandlung der in landw. Betrieben beschäftigten russischen Arbeiter; Gesuch um Beurlaubung; Aufruf zur Spende für den Reichsverband zur Unterstützung deutscher Veteranen u. für den Kolonialkriegerdank e.V.; Kartoffelvorräte, 1914; Verzeichnis der in der Gemeinde Horchheim gemeldeten Jungmannschaften, 1914; Verzeichnis der zur Ausbildung der Jungmannschaften gemeldeten Führer, 1914; Verzeichnis der Mannschaften für Armierungsarbeiten, o.D.; Schreiben des Kreisamtes Worms an die Verwaltungskommission des Hospitalfonds Neuhausen betr. Kriegsanleihe 1915; Einwohnerverzeichnis [1915]; Formulare betr. Erntehilfeanmeldung; Dankschreiben des Ersatz-Batallion Reserve-Inf.-Reg. Nr. 116 an das Bürgermeisteramt u. Einwohner von Horchheim, 1915 Darin: WZ vom 10.09.1914, 20.01.1915 (nur Titelseite), 30.03.1915 (nur Titelseite), 21.06.1915; ’Aufforderung zur Erntehilfe’, Extrablatt zur WZ , 02.08.1914; Merkblatt betr. Kleingartenbau und Kriegsfürsorge, 1915; ’Die Bundesverordnungen über Getreide, Mehl, Brot, Kartoffeln, Fleisch u. Ammoniak’, Berlin, 1915; ’Soldat u. Alkohol. Ein vaterländisches Kapitel’ von Karl Briegleb, o.D.; Preisliste für Lebensmittel, hrsg. von der Zentral-Einkaufsgesellschaft Berlin, 1915; Verordnung betr. Verwendung von Kriegsgefangenen zu landw. Arbeiten, 1915; ’Die Heimstätte’, Mitteilungsblatt des Hess. Landesvereins für Kriegerheimstätten e.V., 1919

        Kriegsakten
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 82 Nr. 22 · Akt(e) · Januar 1916
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: Befehle des XIV. Armeekorps und der 28. Infanterie-Division; besondere Anordnungen; Erkenntnisse aus der Vernehmung Kriegsgefangener; taktische Anweisungen Darin: Abdruck eines Schreibens Kaiser Wilhelms II. an das deutsche Heer, die Marine und die Schutztruppe zum Ende des 1. Kriegsjahres

        Kriegsakten
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 24 Nr. 69 · Akt(e) · März 1917
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: Brigade- und Gruppenbefehle; besondere Anordnungen; Unterkünfte; Meldungen; taktische Anweisungen und Erkenntnisse; Erkenntnisse über den Feind; Kriegsgliederungen Darin: Skizzen; Kriegsgliederung des britischen Heeres; Übersicht über die englischen und kolonialen Bataillone (ohne Indien); Erkenntnisse über den Einsatz der Scharfschützen im britischen Heer

        BArch, RM 2/1864 · Akt(e) · Juni 1901 - Mai 1902, Okt. 1907
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Garnisonen der Ostasiatischen Besatzungs-Brigaden und der Marineteile in Ostasien (Kartenskizzen), 8. Juli 1901 Tote, Vermißte und Verwundete des Ostasiatischen Expeditionskorps mit Übersicht der Verluste der einzelnen Truppenteile in Gefechten (Zusammenstellung; Vervielfältigung), 12. Juli 1901, 5. Apr. 1902 Auflösung der Truppenteile des Ostasiatischen Expeditionskorps (Druck), 12. Juli 1901 Befugnisse des Kommandeurs der Ostasiatischen Besatzungsbrigade (AKO, Abschrift), 2. Okt. 1901 Allerhöchste Anerkennung der Leistungen des Ostasiatischen Expeditionskorps (Entwurf eines Armeebefehls, Abschrift), 31. Okt. 1901

        BArch, RM 2/1863 · Akt(e) · Feb. 1901 - Juni 1901
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Angliederung des Marine-Expeditionskorps an das Ostasiatische Expeditionskorps, (AKO, Abschrift), 16. Apr. 1901 Rückführung der Marine-Truppenteile aus Ostasien (AKO, Abschrift), 4. Juni 1901 Ostasiatische Besatzungs-Brigade.- Stellenbesetzung (Druck), 6. Juni 1901

        BArch, RM 2/1861 · Akt(e) · Juli 1900 - Okt. 1900
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Dienstanweisung für den Kommandeur des ostasiatischen Expeditionskorps (AKO, Entwurf), Juli 1900 Befestigungen von Tschifu (Planskizze), 1900 Armee-Oberkommando in Ostasien.- Stellenbesetzung (Druck), 12. Aug. 1900 Verstärkung des Ostasiatischen Expeditionskorps.- Stellenbesetzung (Druck), 18. Aug. 1900 Ernennung des Gen. Feldmarschalls Graf v. Waldersee zum Oberbefehlshaber über die verbündeten deutschen und russischen Truppen in Ostasien (AKO, Abschrift), 6. Aug. 1900 Unterstellung der gesamten verbündeten Truppen in Ostasien unter das Kommando des Gen. Feldmarschalls Graf von Waldersee (AKO, Abschrift), 17. Aug. 1900

        BArch, RM 2/1860 · Akt(e) · Juni 1900 - Juli 1900
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Entsendung eines Expeditionskorps nach China (AKO, Vervielfältigung), 25. Juni 1900 Ernennung des Generalmajors v. Hoepfner zum Führer des Expeditionskorps A (AKO, Vervielfältigung), 25. Juni 1900 Ernennung des Generallt. v. Lehsel zum Kommandeur des Ostasiatischen Expeditionskorps (AKO, Abschrift), 9. Juli 1900 Vormarsch auf Peking (Geh. Telegramm mit Instruktionen Kaiser Wilhelm II. an Adm. v. Diederichs für Adm. Bendemann, Entwurf), 30. Juli 1900 Ostasiatisches Expeditionskorps.- Stellenbesetzung (Druck), 9. Juli 1900 Kommandeur des Ostasiatischen Expeditionskorps.- Befugnisse (AKO, Abschrift), 27. Juli 1900

        BArch, RM 2/1856 · Akt(e) · 1900-1914
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Versenkung des haitischen Rebellenkreuzers "Crète-à-Pierrot" durch SMS "Panther" (Telegramm SMS "Panther", Abschrift), 8. Sept. 1902 Unruhen auf den Samoa-Inseln (Bericht des Kreuzergeschwaders, Abschrift), 9. Apr. 1909 Namentliche Liste aller bei den kriegerischen Unternehmungen der deutschen Kriegsmarine Gebliebenen seit 1849 (Vervielfältigung), 29. Juni 1912 Unruhen in Liberia (Berichte SMS "Bremen" und SMS "Panther" mit handschriftlichen Randbemerkungen Kaiser Wilhelm II., Abschrift), 19. Dez. 1912, 6. Jan. 1913

        BArch, RM 2/1855 · Akt(e) · Jan. 1898 - Mai 1899
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Krieg zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten (Berichte und Meldungen), Jan. 1898 - Mai 1899 Erfahrungen und Folgerungen aus dem Spanisch-Amerikanischen Kriege für den Bau und die Armierung von Kriegsschiffen (Druck), Dez. 1898