München

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          BArch, PH 14 · Bestand · 1897-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Zum Ingenieur- und Pionierkorps gehörten die Pionier-Bataillone, die sich aus je vier Kompanien zusammensetzten. Sie hatten bestimmte technische Aufgaben besonders bei der Herstellung von Flußübergängen, bei Sprengarbeiten und der Feldbefestigung zu erfüllen. In ihrem Rahmen wurden im 1. Weltkrieg die Minenwerfer-, Gaskampf-, Starkstrom- und Flammenwerferformationen aufgestellt. Bestandsbeschreibung: Zum Ingenieur- und Pionierkorps gehörten die Pionier-Bataillone, die sich aus je vier Kompanien zusammensetzten. Sie hatten bestimmte technische Aufgaben besonders bei der Herstellung von Flussübergängen, bei Sprengarbeiten und Feldbefestigungen zu erfüllen. Während die Pioniere ursprünglich die Mutterwaffe der Eisenbahn-, Nachrichten-, Kraftfahr-, Luftschiffer- und Fliegertruppen bildeten, kamen im Ersten Weltkrieg zu den Pioniertruppen die Minenwerfer-, Gaskampf-, Starkstrom- und Flammenwerferformationen hinzu. Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegende Überlieferung besteht vornehmlich aus zufällig erhalten gebliebenen Kriegstagebüchern (oftmals nur Teile oder Abschriften), einzelnen Gefechtsberichten, Truppenbefehlen, Lagekarten bzw. -skizzen. Erschließungszustand: Findbuch Vorarchivische Ordnung: Die Akten des preußischen Ingenieur- und Pionierkorps wurden beim Brand des Heeresarchivs Potsdam 1945 weitgehend vernichtet. Nur wenige Aktensplitter sind überliefert und ins Archiv gelangt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg verwahrten Restakten noch einige Aktensplitter aus dem Militärarchiv der ehemaligen DDR hinzu. Die erhalten gebliebenen Akten der ehemaligen bayerischen, württembergischen, sächsischen und badischen Truppen befinden sich in den zuständigen Hauptstaatsarchiven in München, Stuttgart und Dresden sowie im Generallandesarchiv in Karlsruhe. Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs 8,9 lfm 344 AE Zitierweise: BArch, PH 14/...

          Eisenbahndirektion Würzburg (Bestand)
          Staatsarchiv Würzburg , Eisenbahndirektion Würzburg · Bestand · 1907-1920
          Teil von Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)

          Vorwort Eisenbahndirektion Würzburg: Im vorliegenden Findbuch werden 481 Archivalien verzeichnet, die aus den Abgaben Nr. 2/2003 (21.1.2003), 8/2013 (14.03.2013) und 13/2013 (27.06.2013) stammen. Die Akten wurden allesamt vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Würzburg abgegeben. Außerdem wurde durch das vorliegende Findbuch der seit 1999 existierende Bestand der Eisenbahndirektion Würzburg aufgelöst und neu verzeichnet. Behördengeschichte Das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts brachte mehrere Reformen in der Eisenbahnverwaltung mit sich. Auf zentralbehördlicher Ebene wurde 1904 ein bayerisches Verkehrsministerium gebildet. Dieses übernahm Kompetenzen einer Ministerialabteilung des Außenministeriums, welche unter anderem für die Eisenbahn, die Post und das Telegraphenwesen zuständig war. Am 1.7.1907 wurden die beiden Generaldirektionen der Staatseisenbahn und für Post- und Telegraphenwesen aufgelöst und deren Kompetenzen ebenfalls dem Verkehrsministerium einverleibt. Das Verkehrsministerium bestand in dieser Form bis zum Jahr 1920, als die Eisenbahnverwaltung auf das Deutsche Reich überging. Ebenfalls im Jahr 1907 wurden die bisherigen 10 Eisenbahnbetriebsdirektionen (Augsburg, Bamberg, Ingolstadt, Kempten, München, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim, Weiden und Würzburg) aufgelöst und neue Eisenbahndirektionen in Augsburg, München, Regensburg, Nürnberg und Würzburg geschaffen (vgl. GVBl. 1906, S. 871). Die Sprengelaufteilung erfolgte nicht flächig gemäß der Kreiseinteilung des bayerischen Staatsgebiets, sondern wurde entlang der Streckenführung des Eisenbahnnetztes durchgeführt. Diese erfolgte per Gesetz am 28.03.1907 (vgl. GVBl. 1907, S. 213). Ludwighafen am Rhein hatte ebenfalls eine Eisenbahndirektion. Deren Zuständigkeit wurde jedoch durch den Rheinkreis beschränkt. Der Sprengel der Eisenbahndirektion Würzburg umfasste große Teile Unterfrankens, reichte jedoch durch ganz West-Mittelfranken bis nach Nördlingen im Regierungsbezirk Schwaben. In Hanns Hubert Hofmann/Hermann Hemmerich, Unterfranken, Geschichte seiner Verwaltungsstrukturen seit dem Ende des Alten Reichs 1814-1980, zeigt die Karte Nr. 40 den gesamten Zuständigkeitsbereich der Eisenbahndirektion Würzburg. Die Novemberrevolution 1918 hatte zunächst keinen Einfluss auf die Struktur der Eisenbahndirektionen. Natürlich wurde seit 1918 auf den Zusatz "königlich" verzichtet. Erst durch den Staatsvertrag vom 30.04.1920 zwischen Bayern und dem Deutschen Reich ging die Eisenbahnverwaltung in die Zuständigkeit des Reichs über. Aus diesem Grund endet damit die Überlieferung der bayerischen Eisenbahndirektion Würzburg. Die bayerische Verwaltungsstruktur wurde jedoch in gleicher Form durch das Reichsverkehrsministerium weitergeführt. Bestandsgeschichte: Gemäß einem Erlass vom 24. Januar 1908 wurden die Akten des Ministeriums für Verkehrsangelegenheiten dem Eisenbahnmuseum in Nürnberg übereignet. Nach der endgültigen Auflösung der bayerischen Verwaltung der Eisenbahn im Jahr 1933 kamen noch die Akten der Mittel- und Unterbehörden hinzu. Der gesamte Bestand der üblicherweise "Verkehrsarchiv" genannten Überlieferung von ca. 60.000 Akten beim Eisenbahnmuseum Nürnberg wurde im Jahr 1992 vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv übernommen. Dort wurden die Akten gemäß ihrer Provenienz analysiert und bis zum Sommer 2013 abschließend gemäß den Zuständigkeiten an die Staatsarchive aufgeteilt. Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätze: Der vorliegende Bestand wurde gemäß dem Aktenplan von 1924 strukturiert. Dieser wird beim Bayerischen Hauptstaatsarchiv unter der Signatur "Ehem. Verkehrsarchiv, Deutsche Reichsbahngesellschaft Gruppenverwaltung Bayern, Nr. 11233" verwahrt. Der Aktenplan war wohl durchgängig von 1907 bis 1931 in Gebrauch. Es handelt sich um einen rein alphabetischen Aktenplan. Insgesamt sind 21 Hauptgruppen aufgelistet. Darunter bestehen noch jeweils mehrere Gruppen und ggf. Untergruppen. Aktenzeichen, zu denen keine Akten vorgefunden wurden, sind im Inhaltsverzeichnis des Findbuchs nicht aufgeführt. Der Aktenplan wurde um drei Gliederungspunkte erweitert. Dabei handelt es sich um die Aktenzeichen KrA, KrP und KrB. Die Buchstaben A, P und B weisen auf den gleichen Themenkomplex hin, wie er bereits auch an anderer Stelle des Aktenplans behandelt wurde. Die Erweiterung Kr lässt sich mit "Kriegsmaßnahmen" auflösen. Damit ist ein direkter Bezug zum ersten Weltkrieg und dessen Abwicklung zum Ausdruck gebracht. Kopien des oben näher bezeichneten Aktenplans lassen sich in der Papierablage zum DMS in der Kanzlei des Staatsarchivs Würzburg unter dem Aktenzeichen 2001-2 finden. Auf den Akten waren Aufkleber festzustellen, auf denen vermerkt wurde, dass der entsprechende Akt 1931 abgeschlossen wurde. Dies lässt auf eine durchgängige Behörden- und Registraturtätigkeit zwischen 1907 und 1931 schließen. Die Bayerische Archivverwaltung ist für die Überlieferung der Personalakten von Eisenbahnbeamten bis zum 31.03.1920 zuständig. Allerdings wurden auch Personalakten übernommen, die wesentlich später abgeschlossen worden sind, übernommen. Als Grundlage der Provenienzzuweisung wurde die letzte Beschäftigungsbehörde zum Zeitpunkt der Pensionierung gewählt. In der Abgabe des Bayerischen Hauptstaatsarchivs aus dem Jahr 2003 wurde diese ungewöhnlich anmutende Provenienzzuweisung weiter durchgesetzt. So lassen sich im vorliegenden Findbuch auch Personalakten finden, die als Provenienzen die Reichs-/Bundesbahndirektionen Augsburg, München und Nürnberg aufweisen. Die jüngeren Abgaben aus dem Jahr 2013 folgten nicht mehr diesem Prinzip sondern wurden auf die übliche Weise provenienzmäßig aufgeteilt. Da das Verkehrsarchiv in älteren Publikationen des Öfteren zitiert wurde, sind die alten Signaturen, wie sie beim Eisenbahnmuseum in Nürnberg gebraucht wurden, bei jeder Verzeichnungseinheit angegeben. Johannes Stoiber

          BArch, NS 5-VI/17561 · Akt(e) · 1922-1944
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Denbinski, Dr. Bronislwa, Gelehrter, Historiker, 1938 Denhardt, Clemens u. Gustav, Clemens: dt. Kolonialpioner, 1929 - 1935 Denis, Paul Camille von, Erbauer der ersten dt. Eisenbahn, 1935 Denker, Dr., Mitglied der NSDAP, o.Dat. Densch, Hermann, Admiral d. Marinestation d. Nordsee, 1940 Denz, Egon, Oberbürgermeister von Innsbruck, 1938 Derboven, Dr. Fritz, Diplomvolkswirt, Hauptstabsleiter d. Landesbauernschaft Hannover, o. Dat. Derer, Ivan, tschoslowakischer Politiker, Sozialdemokrat, Schulminister, 1933 von Derfflinger, Georg, Feldherr d. Großen Kurfürsten, Generalfeldmarschall, 1936 Derichsweiler, Albert, Reichsamtsleiter d. NS-Studentenbundes, 1935 Derlien, Friedrich, Vorsitzender d. Reichsverbandes d. Deutschen Handwerks, 1934 Descartes, Philosph, 1937 Desmond, Olga, dt. Tänzerin, 1934 Dessarer, Prof.Dr., Betrugsprozeß, 1933 Dessauer, Dr. Ludewig, Gelehrter, Röntgenforscher, Politiker, 1933 - 1936 Daßloch, Otto, dt. Generaloberst, Chef einer Luftflotte, 1944 Dessoir, Dr. Max, dt. Philosoph, 1927 - 1934 De’Ester, Prof. Dr. Karl, Ordinarius f. Zeitungswissenschaft an d. Universität München, 1934 - 1941 Destinn, Emmy, tschechoslowakische Sängerin, 1927 Deterting, Henry, Begründer d. Royal Dutsch Konzerns, 1939 Detten, Georg von, Gruppenführer in der SA, 1936 Detten Hermann von, Leiter d. Abteilung f. kulturellen Frieden bei der Reichsleitung der NSDAP, 1934 - 1935 Dettmann, Minister, 1932 Dettmann, Fritz, Leutnant, Kriegsberichterstatter d. Luftwaffe, Berliner Schriftleiter, 1942 Dettmann, Ludwig, dt. Maler, 1926 - 1941 Dettmer, Prof.Dr.Ing. Georg, Elektrotechniker, 1941 Dettmers, Dr.jur.Otto, Vorsitzender u. Betriebsführer d. Norddeutschen Lloyd, 1940 Dettmer, Walter, Leiter d. Abteilung d. Amtes f. Berufserziehung d. DAF, 1935 Detzen, Dr.h.c. Hermann, dt. Kolonialoffizier, Legationsrat, 1932 - 1937 Deutelmoser, Erhard, Generalstabsoffizier, Kriegspressechef, Ministerialdirektor, 1938 Deutelmoser, Ferdinand, Generalmajor, Hofrat, Diploming, Leiter u. Vizepräsident d. ehem. österreichischen Luftverkehrsgesellschaft (Ölag), 1941 Deutsch, Felix, Mitschöpfer der AEG, Wirtschaftsführer, 1928 Deutsch, Julius, österreichischer Politiker, Sozialdemokrat, Führer d. Republikanischen Schutzbundes, 1925 - 1937 Deutsch, Regine, demokratische Frauenführerin, Schriftleiterin, 1930 Deutschenbaur, Bäcker, 1937 Dewischeit, Dr., Oberstudiendirektor, Leiter d. städtischen Lyzeums 1, Erfinder d. Tironischen Noten, 1936 Dewitz, von, Vizepräsident d. Reichsstandes d. dt. Handels, 1933 Dewitz, Kurt von, dt. General, Inspekteur d. Artillerie, 1928 Deybeck, Dr. Karl von, bayerischer Staatsmann, Mitglied d. bayer. Volkspartei, 1931 Deyers, Lien, dt. Filmschauspielerin, 1936

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 718 Bü 14 · Akt(e)
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Fotos, Prospekte, Materialsammlungen, Programme, Einladungskarten, Speisekarten, Schriftwechsel zu folgenden Anlässen: UIC-Ausschußsitzungen in Stuttgart, Rom, Paris, Portsmouth/Southsea, Budapest, Bern; Besuch des argentinischen Präsidenten Frondizi, 26.6.- 1.7.1960; Bundesbahn-Reisezugfahrplanbesprechung in Trier, 23.-24.6.1960; Besuch des thailändischen Königspaars, 25.7.-2.8.1960; Studienreise einer Delegation sowjetischer Sachverständiger für Dieselfahrzeuge durch die Bundesrepublik, 2.-15.12.1960; Inlandreisen des Bundesverkehrsministers, Nov. 1960; Besuch des pakistanischen Präsidenten Feldmarschall Mohammad Ayub Khan, 16.-23.1.1961; Besuch des senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor, 8.-11.11.1961; Besuch von Bundespräsident Heinrich Lübke in Österreich, 26.-31.3.1962; Besuch des zypriotischen Präsidenten Erzbischof Makarios, 21.-27.5.1962; Besuch des Präsidenten von Mali Modibo Kéita, 6.-14.6.1962; XVIII. Internationaler Eisenbahn-Kongreß in München, 17.-27.6.1962; Besuch des Präsidenten von Madagaskar Philibert Tsiranana, 27.8.-4.9.1962; Besuch des französischen Präsidenten Charles de Gaulle,4.-6.9.1962; Besuch des Präsidenten von Kamerun, 30.4.-2.5.1963; Eröffnung der Vogelfluglinie in Puttgarden, 14.5.1963; Sitzungen von Arbeitsgruppen des Forschungsbeirats für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands, April 1965; Besuch der englischen Königin Elizabeth II., 18.-28.5. 1965

          Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 75 · Bestand · 1806-1933
          Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

          Geschichte der württembergischen Gesandtschaft in München: Seit dem Jahre 1742 unterhielt Württemberg von Zeit zu Zeit einen Gesandten am bayerischen Hof in München. Zu einer festen Einrichtigung wurde die Gesandtschaft allerdings erst im Jahre 1804, kurz nach der Erhebung Württembergs zum Kurfürstentum. Im Gegensatz zu den meisten anderen württembergischen Gesandtschaften bestand die Gesandtschaft in München bis 1933 ununterbrochen fort. Seit 1893 war der württembergische Gesandte in München gleichzeitig auch für Karlsruhe und Darmstadt akkreditiert. Die württembergischen Vertreter in Bayern waren im Einzelnen: Ferdinand Reinhard von Wallbrunn 1742 Christoph Konrad Abel 1780 - 1790 Albrecht Jakob von Bühler 1792 Ulrich Leberecht von Mandelslohe 1792 Karl Heinrich Ernst Freiherr von Bothmer 1804 - 1807 Friedrich August Freiherr Gremp von Freudenstein 1807, interimistisch Christian Friedrich Kölle 1807 - 1808 Heinrich Karl Friedrich Levin Graf von Wintzingerode 1808 - 1810 Christoph Ermann Freiherr von Steube zu Schadnitz 1810 - 1815 Friedrich August Freiherr Gremp von Freudenstein 1815 - 1816 Peter Graf von Gallatin 1816 - 1817 Friedrich August Freiherr Gremp von Freudenstein 1817 - 1821 Moritz Joseph Philipp Freiherr von Schmitz-Grollenburg 1821 - 1844 Gottfried Jonathan von Hartmann 1825, interimistisch Ferdinand Christoph Graf von Degenfeld-Schomburg 1844 - 1868 Oskar Freiherr von Soden 1868 - 1906 Friedrich Rudolf Karl Moser von Filseck 1906 - 1909 Karl Moser von Filseck 1906 - 1918 Die Unterlagen der württembergischen Gesandten in München aus der Zeit vor 1806 werden im Bestand A 74 h verwahrt. Die Gegenüberlieferung des württembergischen Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten betr. die württembergische Gesandtschaft in München befindet sich in Bestand E 50/05. Aktenvernichtung 1867: Im März 1867 wurde dem württembergischen Gesandten in München, von Degenfeld, auf seinen Antrag gestattet, gewisse Akten der Gesandtschaft, für die in der Registratur nicht genügend Platz war, zum Zwecke der Einstampfung zu veräußern. Er hat sie dann auf den Rat des Obermünzmeisters von Haidt in dessen Schmelzofen unter Anwesenheit eines zuverlässigen Angestellten der Gesandtschaft verbrennen lassen. Ein besonderes Verzeichnis der verbannten Akten wurde nicht angefertigt, da Degenfeld sie in dem peinlich genau geführten Aktenverzeichnis der gesandtschaft bezeichnete. Unter den vernichteten Akten befanden sich u. a.: Politische Berichte 1844 - 1853 Bundesangelegenheiten 1821 - 1856, 1854 - 1866 Eisenbahn, Post und Telegrafen 1836 - 1856 Zollverein 1831 - 1861 Münzwesen und Papiergeld 1837 - 1853 Gesandtschaftliches Personal 1804 - 1856 Württembergische und bayerische königliche Höfe 1850 - 1863 Schweiz 1834 - 1853 (polit.), 1833 - 1851 (Handel) Privatangelegenheiten 1832 - 1860 Weitere Geschichte des Bestandes, Bearbeiterbericht: Seit etwa dem Jahr 1870 kam es über das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten immer wieder zur Abgabe nicht mehr benötigter Unterlagen an das württembergische Haus- und Staatsarchiv. Nach dem Ende der Monarchiv und der Auflösung dieses Ministeriums im jahre 1920 wurden die noch verbliebenen Gesandtschaften und Konsulate Württembergs dem Staatsministerium unterstellt. Von dort aus kam es zu weiteren Aktenablieferungen an das Archiv. Im Sommer 1950 nahm Dr. Max Straub für die Münchner Gesandtschaft eine Trennung der Ministerial- und Gesandtschaftsakten vor und ordnete den Provenienzbestand der Gesandtschaftschaft neu. Zu einer Verpackung des Bestandes kam es im Jahre 1966. Das vergleichsweise gut lesbare handschriftliche Repertorium von Max Straub ist nach wie vor in Gebrauch. Im Zusammenhang mit dem Erschließungsprojekt an den Beständen des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten und der beabsichtigten lückenlosen Erstellung von Online-Findbüchern dieser Beständereihe kam es jedoch zur Retrokonversion des vorliegenden Bestandes, die im Jahre 2005 von Silvia Ebinger durchgeführt wurde. Eine leichte Überarbeitung der Titelaufnahmen erfolgte durch Dr. Albrecht Ernst. Stuttgart, im April 2007 Johannes Renz