Natur

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        Medizinalkollegium (Bestand)
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 162 I · Bestand · 1806-1920 (Vorakten ab 1720, Nachakten bis 1929)
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)

        I. Zur Geschichte der Medizinalverwaltung in Württemberg: Das Gesundheitswesen erfuhr schon durch die Große Kirchenordnung Herzog Christophs von 1579 in Altwürttemberg eine umfassende und durchgreifende Förderung. Ein besonderer Abschnitt über Ärzte und Wundärzte befaßte sich mit deren Befähigung zur Ausübung der inneren und äußeren Heilkunde, mit der Unterstützung der Apotheken zur Stärkung und Erhaltung der Volkskraft sowie mit der Fürsorge für die Armen. Die Aufsicht über das Gesundheitswesen wurde damals dem herzoglichen Kirchenrat übertragen unter Zuziehung von Sachverständigen, nämlich den beiden Collegia medica (ärztliche Körperschaften), die aus den herzoglichen Leibärzten in Stuttgart und den Professoren der Medizinischen Fakultät in Tübingen bestanden. Im Laufe der Jahre wurde die Gesundheitsförderung durch eine Reihe von Sondervorschriften ergänzt und alle bestehenden Bestimmungen über Ärzte, Wundärzte, Apotheker und Hebammen durch die beiden Medizinalordnungen vom 30.10.1720 (Reyscher XIII S. 1185) und 16.10.1755 (Reyscher XIV S. 416) zu einem Ganzen vereinigt. Auch nahm sich der herzogliche Regierungsrat (Innenverwaltung) mehr und mehr des Gesundheitswesens an. Für die Seuchenpolizei wurde 1734 ein Medizinalkollegium eingesetzt, ab 1755 hatte die Sanitätsdeputation über die Gesundheit der Menschen und Tiere zu wachen. König Friedrich stellte dann die Förderung des Gesundheitswesens auf eine neuzeitliche Grundlage. Anstelle der Sanitätsdeputation setzte er im Organisationsmanifest von 1806 für die Verwaltung der "Medizinalanstalten und des Sanitätswesens" eine besondere Direktion, das königl. Medizinal-Department ein, das 1811 zur Sektion des Medizinalwesens umgewandelt wurde. Es bestand unter der Verwaltung des Innern aus den beiden Leibärzten und zwei Unterärzten. Zu ihren Aufgaben gehörte nach einer Dienstanweisung vom 23.6.1806 (Reg.Bl. S. 32) neben der Aufsicht über alle für die Gesundheitspflege öffentlich angestellten Haupt- und Hilfspersonen und alle öffentlichen Krankenanstalten auch die Verhütung von Menschen- und Tierseuchen. Daneben bestanden die beiden Collegia medica weiter. Dem Medizinaldepartement waren die "Physio" unterstellt. Sie hatten nach der Generalverordnung vom 3.6.1808 (Reg.Bl. S. 313) darauf zu achten, daß die zu ihrem Bezirk gehörenden Medizinalpersonen ihrer Pflicht nachkamen. Das Gesundheitswesen auf dem Lande wurde dann durch die Generalverordnung vom 14./22.3.1814 (Reg.Bl. S. 121) eingehend geregelt, die die Medizinalverfassung der neuen Einteilung nach Oberämtern und Landvogteien anpaßte. Jedes Oberamt erhielt unter der Benennung Oberamtsarzt einen öffentlichen Gesundheitsbeamten, der alle Medizinalanstalten und das übrige medizinische Personal zu beaufsichtigen, die Apotheken sowie die Wundärzte und ihre Instrumente nachzuprüfen sowie die Hebammen zu unterrichten und prüfen hatte. In jeder Landvogtei wurde einer der Oberamtsärzte zugleich noch als Landvogteiarzt angestellt. Er hatte die höhere Aufsicht über diese Anstalten und Personen und war verpflichtet, alle vier Jahre die Medizinalzustände in seinem Landvogteibezirk nachzuprüfen. Eine Neuordnung des Gesundheitswesens erfolgte durch die Verordnung König Wilhelms vom 6.6.1818 (Reg.Bl. S. 313). Die Sektion des Medizinalwesens wurde zum Medizinalkollegium umgestaltet, von ihr aber nur die rein technischen Gegenstände übernommen: Die Gesundheitspolizei und die Leitung der Gesundheitspolizei-Anstalten wurden teils dem Innenministerium, teils den neuen Kreisregierungen zugewiesen, denen (bis 1881) als außerordentliches Mitglied ein ausübender Arzt, der Kreismedizinalarzt (der bisherige Landvogteiarzt) beigegeben wurde. Er durfte weiterhin als Arzt tätig sein, jedoch nicht zugleich die Stelle eines Oberamtsarztes bekleiden. Gegen die Angst des Lebendigbegraben-Werdens wurde durch Verfügung vom 20.6.1833 (Reyscher XV.2 S. 1016) die gesetzliche Leichenschau eingeführt. Die Apotheken waren schon nach der Dienstanweisung von 1807 der Aufsicht der Gesundheitsverwaltung unterstellt. Ihre Nachprüfung (Visitation) lag dem Oberamtsarzt ob, worüber am 22.9.1843 (Reg.Bl. S.717) eine eingehende Verfügung erlassen wurde. Eine neue Aufgabe zur Förderung der öffentlichen Gesundheit brachte die Verfügung vom 14.3.1860 (Reg.Bl. S. 37) über die Beaufsichtigung des Verkehrs mit Fleisch. Danach waren Fleischbeschauer-Kommissionen zu bestellen oder in Gemeinden, in denen keine bestand, wenigstens eine geeignete obrigkeitliche Person zu bezeichnen. Nach dem Eintritt Württembergs ins Deutsche Reich konnte der Aufbau des württ. Gesundheitswesens zunächst ohne Änderung weiterbestehen. Durch die Reichsverfassung hatte sich das Reich nur die Beaufsichtigung und die Gesetzgebung über "Maßnahmen der Medizin- und Veterinärpolizei" vorbehalten und zu diesem Zweck das Reichsgesundheitsamt eingerichtet. Aufbau und Aufgaben der höheren Gesundheitsbehörde wurden in Württemberg durch Verordnung vom 21.10.1880 (Reg. Bl. 1881, S. 3) und Verfügung vom 21.6.1881 (Reg.Bl. S. 398) der Entwicklung der Wirtschaft und ärztlichen Wissenschaft in den letzten Jahren angepaßt. Danach war das Medizinalkollegium "die Zentralbehörde für die Beaufsichtigung und technische Leitung des Medizinalwesens und der öffentlichen Gesundheitspflege". Die Kreisregierungen waren damit ausgeschaltet. Demgemäß wurden die Kreismedizinalräte aufgehoben und ihre Aufgaben teils den Oberamtsärzten, teils dem Medizinalkollegium übertragen. Die Aufsichtskommission für die Staatskrankenanstalten wurde als "Königl. Medizinalkollgegium, Abteilung für Staatskrankenanstalten" zur Bearbeitung der Gegenstände über die Staatskrankenanstalten, der Landeshebammenschule und des Irrenwesens eingegliedert und eine weitere Abteilung mit dem Namen "Königl. Medizinalkollegium, Tierärztliche Abteilung" zur Erledigung sämtlicher in das Gebiet der Tierheilkunde fallenden Geschäfte gebildet. (Für beide Abteilungen bestehen besondere Bestände.) Das Medizinalkollegium wurde durch Gesetz vom 15.12.1919 (Reg.Bl. S. 41) über die Neuordnung es Gesundheitswesens mit Wirkung ab 1.1.1920 aufgehoben. Seine Aufgaben gingen durch Verordnung vom 17.12.1919 (Reg.Bl. S. 420) auf das Innenministerium und die ihm unterstellten Behörden und Einrichtungen über. II. Zur Geschichte des Bestands: Die Akten des Medizinalkollegiums sind in vier Ablieferungen (1911, 1921, 1930 und 1957) teils direkt, teils über das Innenministerium in das Staatsarchiv Ludwigsburg gelangt und waren seither in der Gesamtübersicht als Einzelbestände aufgeführt. Bei der jetzigen Neuordnung wurden sie zu einem Gesamtbestand vereinigt. Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Akten über die Staatskrankenanstalten - die bis 1880 nicht unmittelbar dem Medizinalkollegium unterstanden hatten - ausgehoben und in einem besonderen Bestand zusammengefaßt (jetzt E 163, Verwaltung der Staatskrankenanstalten). Der vorliegende Bestand E 162 I enthält neben den Akten des Medizinalkollegiums (1818-1920) und seiner Vorbehörden, des Medizinaldepartements (1806-1811) bzw. der Sektion des Medizinalwesens (1811-1817), noch einzelne Akten der herzoglichen Sanitätsdeputation, die aus Zweckmäßigkeitsgründen in dem Bestand belassen wurden. Ferner sind die bei den vier Kreisregierungen erwachsenen Akten über Apotheken, die 1909 in die Registratur des Medizinalkollegiums gelangten, bei dem Bestand belassen worden. Vereinzelt finden sich auch Archivalien der vorgesetzten Behörde des Innenministeriums. Den Tagebüchern des Medizinalkollegiums wurden die Diarien der Aufsichtskommission für die Staatskrankenanstalten angeschlossen. Sie sind ohnehin seit Eingliederung dieser Kommission in das Medizinalkollegium zusammen mit der ebenfalls neugebildeten tierärztlichen Abteilung des Medizinalkollegs in den Tagebüchern des Medizinalkollgeiums aufgegangen. Der Bestand wurde in den Jahren 1971-1977, durch anderweitige Arbeiten öfters unterbrochen, von dem Archivangestellten Erwin Biemann und dem Unterzeichneten neu aufgenommen und in die vorliegende Ordnung gebracht. Auf die alte Registraturgliederung konnte nicht zurückgegriffen werden. Akten gleicher Provenienz enthält der Bestand E 162 II, Personalakten der Ärzte, Zahnärzte, Chirurgen, Geburtshelfer, Tierärzte und Apotheker. Ludwigsburg, den 15. Dezember 1977 W. Bürkle

        Masama, 1921
        ALMW_II._BA_A19_366 · Objekt · 1921
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 10,6 X 8,0. Beschreibung: Frau Blumer auf Bank unter einem Baum, 2 Personen und 1 Kind (europäisch) mit einem Hund kommend.

        Leipziger Missionswerk
        Masai-Männer
        ALMW_II._BA_A22_100 · Objekt · ohne Datum
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 17,5 X 12,9. Beschreibung: 4 Maasai-Krieger mit Gesichtsbemalung, Speer/ Bögen?, in Steppenlandschaft.

        Leipziger Missionswerk
        Masai in der Steppe
        ALMW_II._BA_A4_1272 · Objekt · ohne Datum
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 6,1 X 10,1. Beschreibung: Ganzkörperaufnahme, Krieger mit Schwert, Keule und kurzer Lanze. Verweis: Vgl. Album 14, Nr 179 (8,3 X 5,9).

        Leipziger Missionswerk
        Masai in der Steppe
        ALMW_II._BA_A2_5(701) · Objekt · 1907-1930
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Blumer?. Fototyp: Foto. Format: 10,6 X 7,8. Beschreibung: Gruppe v. Männern i. Kreis sitzend, kahlgeschorene Köpfe. Verweis: Vgl. Album 17, Nr 41 (10,8 X 8,2) Lehrer Elijahu u. Familie in Aruscha. In der Tür: Schreiber Simon".

        Leipziger Missionswerk
        Markthalle in Aruscha
        ALMW_II._BA_A8_48(148) · Objekt · ohne Datum
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 7,5 X 5,5. Beschreibung: offenes Dach aus Gras, Menschenmenge davor. Verweis: Vgl. Druckvorlagen Musterbuch, Nr IXd/291, Auf. 322, Nr 80 (11,1 X 8,2) "Volksfest (Sprecher Miss. Schanz)".

        Leipziger Missionswerk
        Markt in Moschi
        ALMW_II._BA_A6_26(176) · Objekt · 1900-1914
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fototyp: Foto. Format: 7,5 X 5,5. Beschreibung: große Gruppe von Frauen, m. Tüchern bekleidet, Güter, z.B. Bananen, fast identisch mit Druckvorlagen Musterbuch, Nr IXe/ 319. Verweis: Vgl. Druckvorlagen Musterbuch, Nr IV/553 (8,2 X 11,0) "Brüderchen und Schwesterchen", verblaßt.

        Leipziger Missionswerk
        BArch, RM 35-II · Bestand · 1939-1945
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Das Marinegruppenkommando West wurde im August 1939 in Wilhelmshaven als operativer Führungsstab für die Deutsche Bucht, die Nordsee und den Atlan- tik gebildet. Nach dem Frankreichfeldzug verlagerte es seinen Sitz nach Paris und gab einen Teil seiner Kompetenzen an das Marinegruppenkommando Nord ab. Oberbefehlshaber des Marinegruppenkommandos West war gleichzei- tig Kommandierender Admiral Frankreich. Im Oktober 1944 wurde das Mari- negruppenkommando West durch das Marineoberkommando West in Bad Schwal- bach ersetzt. Bestandsbeschreibung: Das Marinegruppenkommando West wurde im August 1939 in Sengwarden bei Wilhelmshaven als operativer Führungsstab für die Deutsche Bucht, die Nordsee und den Atlantik gebildet. Nach dem Frankreichfeldzug nahm es seinen Sitz in Paris und gab einen Teil seiner Zuständigkeit an das Marinegruppenkommando Nord ab. Sein Oberbefehlshaber war in Personalunion Kommandierender Admiral Frankreich; dessen Stab wurde im November 1942 als Oberquartiermeisterstab in das Gruppenkommando eingegliedert, das seitdem nicht mehr nur operativer Führungsstab war, sondern auch truppendienstliche und standortmäßige Aufgaben wahrnahm. Im Oktober 1944 wurde das Marinegruppenkommando West durch das Marineoberkommmmando West in Bad Schwalbach ersetzt. Sein Oberbefehlshaber war gleichzeitig Wehrmachtoberbefehlshaber sämtlicher in den Festungsgebieten Frankreichs eingeschlossener Truppenteile des Heeres, der Marine und der Luftwaffe. Inhaltliche Charakterisierung: Neben dem Kriegstagebuch vom 23.8.1939 bis zum 31.1.1945 umfaßt der Bestand auch Akten über die Besetzung Norwegens, die Vorbereitungen zur Landung in England und über die Operationen der in französische Häfen einlaufenden Blockadebrecher, Schlachtschiffe und Hilfkreuzer.Lückenhaft sind Einsatzakten zu den Unternehmen "Weserübung", "Seelöwe", "Rheinübung" und "Cerberus" überliefert. Akten des Marineoberkommandos West sind nicht mehr vorhanden. Erschließungszustand: Findbuch Umfang, Erläuterung: 384 Zitierweise: BArch, RM 35-II/...

        Marie Melzer (1901-1987)
        M 327 · Akt(e) · 1927-1970
        Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

        Lebenslauf, 1927; Dienstanweisung u. Abordnungsgelübde, 1929; Korrespondenz mit Marie Melzer (auch während der Internierung), 1929-1945; Berichte von Ferientagen in den Usambarabergen, 1930; Ein Hochzeitsnachmittag in Mlalo (Bericht), 1930; Mein erstes Weihnachten in Afrika (Bericht), 1930; Wie man Hochzeiten im Herzen Afrikas feiert (Bericht), 1930; Heuschrecken im Bukobaland (Bericht), 1931; Aufzeichnungen über die Haya-Götter (Bericht), 1936; Aus der weiblichen Erziehungsarbeit in Buhaya (Bericht), 1938; Zeugnis für Marie Melzer, 1932; Ärztlicher Befund(bericht), 1934; Vertrag mit dem Bibelhaus „Malche wegen der Übernahme von Marie Melzer in den Schwesternverband, 1942; Briefe u. Berichte u.a. aus Kapstadt (Südafrika) im Dienste der Brüdergemeine, 1946-1970; Ärztliche Befunde, 1954, 1961 u. 1970

        Bethel-Mission