German New Guinea

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      German New Guinea

      • UF Deutsch-Neu-Guinea
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        Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation besitzt eine umfangreiche Sammlung von Kommunikationsobjekten mit deutschem Kolonialbezug. Die 1995 gegründete, von der Deutschen Post und der Deutschen Telekom getragene Stiftung, zu der die Museen für Kommunikation Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn gehören, geht zurück auf das 1872 in Berlin gegründete Reichspostmuseum. Der Staatssekretär des Reichspostamts Heinrich von Stephan hat der deutschen Kolonisierung tatkräftig die Wege ebnen helfen. Den Ausbau der Postdampfschifflinien begleitete die Schaffung von Kolonialpostämtern in allen deutschen Kolonien. Daher nimmt es nicht Wunder, dass das Lieblingskind von Stephan, das von ihm 1872 in Berlin zur Dokumentation und Veranschaulichung des Nachrichtenwesens und der Beförderungseinrichtungen „aller Zeiten und Völker“ zur Belehrung der Beamtenschaft und des Publikums gegründete Museum sich engagiert in den Dienst der Kolonialidee stellte. Das erste Postmuseum der Welt entwickelte sich durch eifrige Sammlung und repräsentative Ausstellung aussagekräftiger Objekte der Kolonialpostgeschichte zu einem vielbesuchten Ort kolonialherrschaftlicher Identitätsstiftung und nach dem Ersten Weltkrieg bis 1939 zu einer Stätte kolonialer Erinnerung und des Kolonialrevisionismus. Die vom Reichspostmuseum von 1886 bis 1939 gesammelten und ausgestellten Objekte aus kolonialen Kontexten lassen sich in sechs Kategorien gliedern: 1. Objekte mit Kolonialbezug, die nicht in den Kolonien waren wie zum Beispiel die Briefmarkendruckstöcke der Kolonialmarken oder in Deutschland für die Ausstellung angefertigte Modelle. 2. Objekte der Reichspost, die in die Kolonien gebracht oder dort angefertigt wurden, um die postalischen Verbindungen aufzubauen und zu unterhalten wie Poststempel und Dienstsiegel, Uniformen und Beschilderungen. 3. Objekte aus den Kolonien, die die Kommunikations- und Verkehrsbedingungen der einheimischen Bevölkerung thematisieren wie Originalboote, Verkehrsmodelle und Nachrichtentrommeln, darunter auch Erinnerungsstücke als „Mitbringsel“ zurückgekehrter Deutscher. 4. Objekte aus den Kolonien, die von der einheimischen Bevölkerung bezüglich der Kolonialpost geschaffen wurden wie Fetische und Darstellungen der Kolonialpost. 5. Objekte, die mit der Institution Kolonialpost verschickt wurden wie Briefe, Post- und Ansichtskarten. 6. Fotografien von Kolonialposteinrichtungen und landestypischen Verkehrseinrichtungen. Das Gros der Sammlung gelangte meist als kostenfreie Übernahme von der Reichspost oder der Reichsdruckerei in den Bestand der nachgeordneten Museumsbehörde. Darüber hinaus erhielt das Museum hinsichtlich der Kategorien 1, 2, 5 und 6 sehr viele Geschenke, vor allem von Kolonialpostbeamten. Der Ankauf stellt eher die Ausnahme dar. Bezüglich der Objekte aus den Kategorien 3 und 4, deren Anzahl viel geringer ist, bedarf es weiterer Forschungen zu den Erwerbungszusammenhängen vor Ort. Von den im Reichspostmuseum gesammelten Objekten mit deutschem Kolonialbezug hat das Gros den Krieg und die Nachkriegswirren wenigstens leidlich überstanden. Abgesehen von den Kolonialpostwertzeichen umfasste der ursprüngliche Bestand wenigstens 450 Druckstöcke der Kolonialmarken, ungefähr 600 Fotografien und 500 Objekte anderer Kategorien, darunter Gemälde, Grafiken, Dokumente und Kartenmaterial, Poststempel und Dienstsiegel, Feldpostbriefe und Feldpostausrüstung, Uniformen und Textilien, Verkehrsmodelle sowie ethnologische Objekte. Die durch den Krieg geteilte Kolonialsammlung des Reichspostmuseums gelangte nach 1945 in die Obhut der Nachfolgeinstitutionen Bundespostmuseum Frankfurt am Main und Postmuseum der DDR sowie die allermeisten Kolonialpostwertzeichen 1955 in das Postwertzeichenarchiv des Bundespostministeriums in Bonn.

        Nachl. 322, Nr. 03 · File · 1908/1913
        Part of Berlin State Library. manuscript department

        colored card: Matoimochi, with Rumphs signature stamp postcard: Harlekinade Berlin 1912- postcard; A citizens' ball 1803. 35. anniversary of the association of pupils at the K.K.G.M. on 6. February 1913 in the zoo printed card: Dôjôji, with signature stamp Rumpfs postcard on Gerhard Rumpf, dated Tsingtau 1.9.1908, with drawing of Port Said postcard on Heinrich Rumpf, dated. 25.4. 08, with drawing Chinese navy uniformsColored drawing of a sitting Chinese girl, not signed- printed map: fisherwomen in Inage, bay of Tokyo, with hull signature stamp-Colored drawing: boats in China. Port [Tsingtau?] with rowing women, not signed postcard on Andreas hull, with drawing of Gibraltar, dat. 16.11.1907- color drawing: Prague, small-sided individual sheets with vocabulary lists, English, French, Portuguese, partly menus concerning- leaflet with various aioli-recipes, fair copy with title-initial-postcard of Marianne on/for Alice torso- plate 9 (Japanese), tracing - 3 sheets. with color drawings, Chinese. Military 1 sheet with pencil drawings, a.o. ???- pencil drawing: Frauenkopf: Taverne, 12./13,II,31

        VII WS 60 · File · 1912-01-01 - 1914-12-31
        Part of Ethnological Museum, National Museums in Berlin
        • Audio* description: Marking of the rollers: Börnstein Bismar[c]k Arch. or Börnstein Südsee. In the original documentation only 108 rolls are mentioned. Another numbering counts until 190 (see postcard to Hornbostel from 1914: 6 Tins - 108 Walzen - 190 Phonogramme). There are many cross-references under the numbers. Correspondence available. Many of the rollers are transcribed by Hübner and Schneider. For collectors and collection see also Niles 2001. The open questions could not be clarified so far.
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