Nouvelle-Guinée allemande

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      Termes hiérarchiques

      Nouvelle-Guinée allemande

      Terme générique Empire colonial allemand

      Nouvelle-Guinée allemande

      Termes équivalents

      Nouvelle-Guinée allemande

      • Employé pour Deutsch-Neu-Guinea
      • Employé pour Neu-Guinea
      • Employé pour Neuguinea
      • Employé pour Deutsch-Neuguinea
      • Employé pour Deutsch Neuguinea
      • Employé pour Nouvelle-Guinee allemande
      • Employé pour Nouvelle-Guinée orientale

      Termes associés

      Nouvelle-Guinée allemande

        5 Description archivistique résultats pour Nouvelle-Guinée allemande

        4 résultats directement liés Exclure les termes spécifiques

        En particulier, la collection comprend du matériel photographique provenant des régions d'Afrique australe et orientale, d'Indonésie et de Chine dans lesquelles les missionnaires des missions susmentionnées étaient actifs. Certaines parties du matériel d'images sont disponibles sous forme numérique. Afin de garantir une manière moderne de travailler avec les fonds à l'avenir, la numérisation de l'ensemble des fonds est actuellement en cours. D'autres accès sous la forme d'une sélection représentative d'images disponibles sur cette page sont prévus.

        courrier
        A/747/2006 · Dossier · 1864-10-29
        Fait partie de Musée d'histoire de la ville de Leipzig

        Verf. envoie un essai avec des images sur la Nouvelle-Guinée pour publication et explique son texte et ses images.

        Deutsches Auslandsinstitut
        BArch, BILD 137 · Fonds · 1917-1945
        Fait partie de Archives fédérales (Archivtektonik)

        Conformément à l'objectif de l'institut, le fonds documente en priorité les colonies d'Allemands à l'étranger ainsi que leur environnement social et paysager. Les images illustrent en même temps la vie, la culture et les coutumes du peuple dans le pays duquel les photographies ont été prises. Les photographies donnent également un aperçu de l'économie et de l'architecture régionales, de la flore et de la faune ainsi que des transports dans les régions concernées. En outre, les photos donnent une image des événements et des conditions politiques et sociales

        Classement des fonds

        Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation besitzt eine umfangreiche Sammlung von Kommunikationsobjekten mit deutschem Kolonialbezug. Die 1995 gegründete, von der Deutschen Post und der Deutschen Telekom getragene Stiftung, zu der die Museen für Kommunikation Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn gehören, geht zurück auf das 1872 in Berlin gegründete Reichspostmuseum. Der Staatssekretär des Reichspostamts Heinrich von Stephan hat der deutschen Kolonisierung tatkräftig die Wege ebnen helfen. Den Ausbau der Postdampfschifflinien begleitete die Schaffung von Kolonialpostämtern in allen deutschen Kolonien. Daher nimmt es nicht Wunder, dass das Lieblingskind von Stephan, das von ihm 1872 in Berlin zur Dokumentation und Veranschaulichung des Nachrichtenwesens und der Beförderungseinrichtungen „aller Zeiten und Völker“ zur Belehrung der Beamtenschaft und des Publikums gegründete Museum sich engagiert in den Dienst der Kolonialidee stellte. Das erste Postmuseum der Welt entwickelte sich durch eifrige Sammlung und repräsentative Ausstellung aussagekräftiger Objekte der Kolonialpostgeschichte zu einem vielbesuchten Ort kolonialherrschaftlicher Identitätsstiftung und nach dem Ersten Weltkrieg bis 1939 zu einer Stätte kolonialer Erinnerung und des Kolonialrevisionismus. Die vom Reichspostmuseum von 1886 bis 1939 gesammelten und ausgestellten Objekte aus kolonialen Kontexten lassen sich in sechs Kategorien gliedern: 1. Objekte mit Kolonialbezug, die nicht in den Kolonien waren wie zum Beispiel die Briefmarkendruckstöcke der Kolonialmarken oder in Deutschland für die Ausstellung angefertigte Modelle. 2. Objekte der Reichspost, die in die Kolonien gebracht oder dort angefertigt wurden, um die postalischen Verbindungen aufzubauen und zu unterhalten wie Poststempel und Dienstsiegel, Uniformen und Beschilderungen. 3. Objekte aus den Kolonien, die die Kommunikations- und Verkehrsbedingungen der einheimischen Bevölkerung thematisieren wie Originalboote, Verkehrsmodelle und Nachrichtentrommeln, darunter auch Erinnerungsstücke als „Mitbringsel“ zurückgekehrter Deutscher. 4. Objekte aus den Kolonien, die von der einheimischen Bevölkerung bezüglich der Kolonialpost geschaffen wurden wie Fetische und Darstellungen der Kolonialpost. 5. Objekte, die mit der Institution Kolonialpost verschickt wurden wie Briefe, Post- und Ansichtskarten. 6. Fotografien von Kolonialposteinrichtungen und landestypischen Verkehrseinrichtungen. Das Gros der Sammlung gelangte meist als kostenfreie Übernahme von der Reichspost oder der Reichsdruckerei in den Bestand der nachgeordneten Museumsbehörde. Darüber hinaus erhielt das Museum hinsichtlich der Kategorien 1, 2, 5 und 6 sehr viele Geschenke, vor allem von Kolonialpostbeamten. Der Ankauf stellt eher die Ausnahme dar. Bezüglich der Objekte aus den Kategorien 3 und 4, deren Anzahl viel geringer ist, bedarf es weiterer Forschungen zu den Erwerbungszusammenhängen vor Ort. Von den im Reichspostmuseum gesammelten Objekten mit deutschem Kolonialbezug hat das Gros den Krieg und die Nachkriegswirren wenigstens leidlich überstanden. Abgesehen von den Kolonialpostwertzeichen umfasste der ursprüngliche Bestand wenigstens 450 Druckstöcke der Kolonialmarken, ungefähr 600 Fotografien und 500 Objekte anderer Kategorien, darunter Gemälde, Grafiken, Dokumente und Kartenmaterial, Poststempel und Dienstsiegel, Feldpostbriefe und Feldpostausrüstung, Uniformen und Textilien, Verkehrsmodelle sowie ethnologische Objekte. Die durch den Krieg geteilte Kolonialsammlung des Reichspostmuseums gelangte nach 1945 in die Obhut der Nachfolgeinstitutionen Bundespostmuseum Frankfurt am Main und Postmuseum der DDR sowie die allermeisten Kolonialpostwertzeichen 1955 in das Postwertzeichenarchiv des Bundespostministeriums in Bonn.