Schreiben

Bereich 'Elemente'

Taxonomie

Code

Anmerkung(en) zur Eingrenzung

    Anmerkung(en) zur Herkunft

      Anmerkungen zur Ansicht

        Hierarchische Begriffe

        Schreiben

          Equivalente Begriffe

          Schreiben

            Verbundene Begriffe

            Schreiben

              209 Dokumente results for Schreiben

              209 Ergebnisse mit direktem Bezug Engere Begriffe ausschließen
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Fehrenbach Nr. 9, 67 · Objekt · 4. Dezember 1913
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Fehrenbach Nachlass Constantin Fehrenbach (1852-1926): Präsident der Weimarer Nationalversammlung, Reichskanzler, Abgeordneter des Reichstags und des badischen Landtags

              45 Schreiben Cl. Aug., zumeist an seine Mutter
              GaN.Fr-188 · Akt(e) · 1900
              Teil von Archivamt für Westfalen

              Enthält: U. a. betr. erster Probepredigt: "...trotz einmaligen Steckenbleibens ziem-lich günstig beurteilt...", 1900 I 17; - U. a. : "Artikel über das DC-Fest von Ferd. Brakel in der Kölnischen Volkszeitung, 1900 II 28; - U. a. betr. erneuten Rom-aufenthalt: "...Von allen Feiern bin ich sehr befriedigt, mahr als vor 2 Jahren...", 1900 IV 15; - Betr. Bergtour, 1900 VI 10; - An Schw. Ursula: "...Dein Skriptum über Maria Droste hat mich ungeheuer erfreut und erbaut...", 1900 X 28; - U. a. betr.: "...Metzeleien unserer Truppen in China...", 1900 XI 11; - U. a. betr.: "...Zusammensein (d. Bruders Franz in Berlin) mit Fritzchen Merveldt freut mich sehr...", 1900 XI 17; - Rodelunfall, 1900 XII 31.

              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Grimme, A., Nr. 2767 · Akt(e) · 1945 - 1963
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
              • description: Enthält v.a: - - Schreiben Abts über Persönliches aus Afrika (1946-1963). Enthält v.a: - Schreiben Abts über Persönliches aus Afrika (1946-1963). 1945 - 1963, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Grimme, A. Grimme, Adolf
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Heinemann-Grüder, C., Nr. 41 · Akt(e) · ca. 1920 - 1930
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              ca. 1920 - 1930, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Heinemann-Grüder, C. Heinemann-Grüder, Curt

              Stadtarchiv Worms, 241 / 0543 · Akt(e) · 1914 - 1931, 1950
              Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

              Enthält: u. a. Sammlung von Zeitungsberichten über Denkmalsweihe Kriegerdenkmal a. "Schwarzen Herrgott" und auf Friedhof Wachenheim 15.7.1928; vermischte Schreiben und Drucke; Rundschreiben betr. Wahlen z. Landwirtschaftskammer, 1906 (an Bürgermeisterei!); gedr. Instruction für die Führung der Ortschroniken (durch die Geistlichen), 1857; Druck: Tatsachen. Das Sendschreiben der französischen Protestanten an die Protestanten der neutralen Staaten, beantwortet durch Dr. Adolf Bolliger, Pfarrer v. Zürich-Neumünster, Konstanz [1915]; vertraul. Druck: Liebesgaben dt. Geistlicher und seelsorgerliche Hilfe für kriegsgefangene Deutsche (Verf. F. M. Knote, ca. 1915/16); Aufruf/Sammelliste der Ludendorff-Spende für Kriegsbeschädigte, Juni 1918 (mit Sammelergebnis v. 612 Mark; Vermerk: in Umlauf gesetzt v. Vorstand des Frauenvereins Mölsheim, zweites Ex.); div. Sammlungen bzw. Sammellisten Pfr. Müller 1915-1919 (u.a. für Kriegsgefangene, Hilfslazarettzug; Opfertag für die Kolonial-Kriegerspende Aug. 1918; Aufruf zur Stiftung von Weihnachts-Liebesgaben, mit Sammelliste; Spende für Säuglings- und Kleinkinderschutz); 25 Jahre Kaiser-Jubiläum. National-Spende für die Mission (1913); Opfertag für die Deutsche Flotte, 1.10.1916 (Geberlisten); Kaiser- und Volksdank für Heer und Flotte. Weihnachtsgabe des deutschen Volkes: Sammelliste; Aufruf: Heimatdank an heimgekehrte deutsche Kriegsgefangene, April 1918 (Kreis Worms; Großherzog, Rotes Kreuz), dabei: Ergebnislisten der Sammlung; Rundschreiben Regierung betr. Aufklärung der Landbevölkerung über die Lage (u.a. Ernährungssicherung), Okt. 1916; Volks-Emden-10-Pfennig-Spende, Nov. 1914; Durchführung eines Kriegswirtschaftlichen Lehrgangs in Frankfurt Mai 1917; Der ev. Heidenbote. Organ der Ev. Missionsgesellschaft in Basel 88. Jg. Nr. 6, Juni 1915 (Nachruf auf gefallenen Georg Jung, geb. 11.9.1892 Mölsheim, gef. Westfront 25.03.1915); Kirchlich-statistische Tabelle ev. Pfarrei Mölsheim-Wachenheim für 1949; Reisebescheinigung Pfr. Reinhard Müller, April 1915 (Worms-Wachenheim); Fragebogen (ausgef.) des Oberkonsistoriums an die Pfarrämter betr. Kriegsarbeit der ev. Kirche, April 1919 (u.a. Sammlungsergebnisse); weitere Schreiben; Merkblatt für Feldpostsendungen, Dez. 1914; Aufruf des Hess. Landesvereins vom Roten Kreuz 2.8.1914 zum Kriegsbeginn: Aufforderung zu Geldgaben); Sammelliste für Rotes Kreuz, 1914 (Wachenheim); Liste der Hilfspflegerinnen aus Mölsheim und Wachenheim; div. weitere Sammellisten u.a. Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Krieg Gefallenen, 1915; Aufruf zur Ludendorff-Spende (zugunsten von Kriegsbeschädigten), Mai 1918 (Vorsitzender der Vereinigung für Kriegsbeschädigtenfürsorge im Kreis Worms: C. W. Frhr. v. Heyl, MdR, Wirkl. Geh. Rat); Aufforderung zur Abgabe von Eiern, Bestätigungen über Eierabgaben (hier: als Geflügelhalter Pfarrer Müller, Wachenheim) Darin: hs. Begrüßungs-Ansprache anläßl. des Eintreffens des 1. Heimatvertriebenen-Transports in Wachenheim 16.6.1950 (56 Personen, ev. Pfarrer); Eier-Abgabepflicht 1919; Rotkreuzbinde Pfarrer Müller; Wormser Zeitung v. 02.02.1915; Umschlag mit verschiedenen Lebensmittelmarken (u. a. Brotkarte, Brotmarken, Brotscheine; Reichsfleischkarten, Zuckerkarte; auch Seifenkarte Kommunalverband Worms, Kohlenkarte, Zwirnkarte); Karte: Sammel-Hilfsdienst der Schuljugend des Kreises Worms

              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Bü 272 · Akt(e) · 1909, 1911, 1915 - 1922, o. D.
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Mitteilung von Ulrich Rauscher über die Bedingungen zur Übernahme des "März", 7.11.1916; Schreiben eines Zivilgefangenen aus dem indischen Konzentrationslager Ahmednagar, 15.10.1917; Plan zur Gründung einer "Internationalen Zeitung" 1921/22; Eingabe des Vereins Deutscher Zeitungsverleger zur Lage der deutschen Presse, 26.1.1921; Eingaben gegen die Einstufung der Stadt Pfullingen in Ortsklasse C, Febr. 1922 und gegen den Erlaß des Reichskanzlers betr. Liquidation französischen Privatbesitzes in Deutschland, Juli 1917; Mitteilung von Conrad Haußmann an Max Warburg zur Wahl des deutschen Gesandten in China, o. D. (Anfang 1920?) Bericht an den württembergischen Ministerpräsidenten von Weizsäcker über eine Unterredung am 2.10.1914 mit dem Reichskanzler, 12.10.1914; Antwort des Reichskolonialamts auf die Beschwerde eines Internierten, zuvor in Duala, Kamerun, ansässigen Beamten wegen seiner Besoldung, 8.6.1917; Anfechtung der Schultheißenwahl in Wildbad wegen der dabei verwendeten Stimmzettel, 1922; Denkschrift über die Notwendigkeit der Frachtverbilligung für Nahrungsmittel, o. D. (Anfang 1920?)

              Haußmann, Conrad
              NLA OL, Rep 723, Akz. 2012/023 Nr. 537 · Akt(e) · 1911 - 1912
              Teil von Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Oldenburg

              nur einkommende Schreiben an Direktor Wilhelm Kotthoff; vor allem Aufnahme von Schülern usw.; Schreiben von Eltern aus preußischen Provinzen; Werbeschreiben des Rezitators Richard Dufki-Wegner, 4. April 1911; Gruß des Dr. Albert Sleumer von einer Reise durch Südamerika, 26. Juni 1911; Schreiben des Philosophen und Pazifisten Friedrich Wilhelm Foerster, 12. Juli 1911, auch Interesse an seinem Vortrag in Vechta; 2 Ausleihen von Archivalien des Landesarchivs an den Lehrer Dr. Clemens Pagenstert, 1911-1912; Konzertangebot der Geigerin Ernestine Boucher, 29. Oktober 1911; 2 Schreiben des Goldschmieds van den Wyenbergh in Kevelaer wegen

              Objekt · Verwendung von bis: 1899
              Teil von Museumsstiftung Post und Telekommunikation

              Ansichtskarte;
              AbsenderIn Kunstverlag Otto Mangold [Verleger] Sachs, Val. [Hersteller];
              Beschriftung: Lith.Anst.Val.Sachs, Darmstadt; Vorderseite beschriftet: Otto Mangold, Bfmknhdlg, Frankfurt a/M. Katharinenpforte 8; Rückseite

              Archiv der Provinzialstände
              APSt · Gliederung · 1818-1888
              Teil von Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland (Archivtektonik)

              Die bis auf das Jahr 1826, dem Jahr der Einberufung des ersten Rheinischen Provinziallandtages (29. Oktober 1826), zurückgehende Tradition provinzialer Selbstverwaltung liegt am Anfang jenes Prozesses, an dessen Ende – über die stufenweise Entwicklung und Differenzierung einer Verwaltung von Aufgaben im Sozial-, Verkehrs-, Kultur-, Gesundheits- und Fürsorgesektor vor allem seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts – die rheinische Provinzialverwaltung und schließlich der Landschaftsverband Rheinland stehen. Der Zuständigkeitsbereich der rheinischen Provinzialverwaltung war die preußische Provinz „Rheinprovinz“, also eine vom unteren Niederrhein bis in das Saarland reichende Verwaltungseinheit. Zentrales politisches Organ der provinzialen Selbstverwaltung, und damit unmittelbar verantwortlich für Art und Intensität der Wahrnehmung der zugewiesenen Aufgaben, war der Rheinische Provinziallandtag, der in zunächst zwei-, später auch einjährigem Rhythmus seit 1826 bis zu seiner zwangsweisen Aufhebung durch die Nationalsozialisten 1933 regelmäßig tagte. Als politisches Organ, in das nach bestimmten Regeln gewählte Abgeordnete entsandt wurden, ist dieser Landtag ein für die Umsetzung von kommunaler wie staatlicher Politik im Rheinland ganz wesentliches Institut sui generis gewesen. Provinziallandtag und Provinzialverwaltung Die provinzialständische Selbstverwaltung der Rheinprovinz wurde – zur näheren Ausführung des am 5. Juni 1823 erlassenen „Gesetzes wegen Anordnung der Provinzialstände“ – durch ein „Gesetz wegen Anordnung der Provinzialstände in den Rheinprovinzen“ vom 27. März 1824 ins Leben gerufen. Die Bestimmungen dieses Gesetzes bildeten den äußeren Rahmen für die Tätigkeit der provinzialen Selbstverwaltung, soweit diese durch deren höchstes Organ, nämlich den Provinziallandtag, durchzuführen war, und zwar bis zum Inkrafttreten der neuen Provinzialordnung im Jahre 1888. Die Eröffnung des ersten Provinziallandtages fand am 29. Oktober 1826 statt. Charakteristisch war eine „Volksvertretung“ in vier Ständen: Der Stand der „Fürsten“ („geborene“ Mitglieder aus fünf Familien ehemals reichsunmittelbarer Standesherren), der „Ritterstand“ (25 Abgeordnete, die von den Besitzern der in die ritterschaftlichen Matrikel eingetragenen Güter gewählt wurden), der Stand der Städte (25 Abgeordnete) und der Stand der Landgemeinden (25 Abgeordnete). Voraussetzung für aktives und passives Wahlrecht war Grundbesitz mit einer verhältnismäßig hohen Grundsteuerleistung. 54 Vertreter des ländlichen Grundbesitzes standen somit 25 Städtern gegenüber, Adel und Grundbesitz waren deutlich bevorteilt. Bei dem Überblick über die Tätigkeit der Provinziallandtage ist zu unterscheiden die Zeit bis etwa 1850 und die spätere Zeit. Der Rheinische Provinziallandtag widmete sich in der ersten Phase insbesondere der Aufgabe, die Wünsche aus der Bevölkerung gegenüber der Regierung zur Geltung zu bringen. Die wahren Ziele und Wünsche des Landtages und der durch ihn vertretenen Provinz lagen auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet und zeigten sich deutlich in der Ausübung des durch das Gesetz von 1823 ebenfalls zugestandenen Petitionsrechtes. Bitten und Beschwerden im Interesse der gesamten Provinz durften durch die Stände dem König vorgelegt werden und wurden einer Prüfung unterzogen. Erst Anfang der 1850er Jahre ebbte der Strom von Petitionen ab. Infolgedessen traten in dieser Zeit jene Aufgaben, die später als Gegenstand der Selbstverwaltung der Provinz galten, ganz zurück. Seine Befugnisse waren allerdings, abgesehen von der Kompetenz, in kommunalen Dingen Beschlüsse zu fassen, nur beratender Natur, zumal die Auswahl der dem Provinziallandtag vorzulegenden Entwürfe der Regierung überlassen blieb. Das Gesetz von 1823 hatte den Provinziallandtag zum gesetzmäßigen Organ vor allem für solche Gesetzentwürfe erklärt, die allein die Provinz angingen. So haben der Provinz in der Zeit von 1826 bis 1845 vor allem Gesetzentwürfe vorgelegen, deren Beratung die eigentlichen Wünsche und Interessen der engeren Region klar erkennen ließen: Städte- und Landgemeindeordnung, Kreis- und Provinzialordnung, Ordnungen über Ablösung der Reallasten, Gemeinheitsteilungen und Zusammenlegungen, Vorflut-, Jagd-, Fischerei-, Forst-, Strom- und Deichordnungen, Gesindewesen, Hypothekenwesen, Gesetze und Ordnungen der Rechtspflege. In gleicher Weise beabsichtigte das Gesetz von 1823, die Eigenart der Provinzen gegenüber unwillkommenen Wirkungen allgemeiner Gesetze zu schützen, insofern bis zum Zusammentritt allgemeiner ständischer Versammlungen Gesetzesentwürfe über Veränderungen in Personen- und Eigentumsrechten sowie Steuern den Provinziallandtagen zur Beratung überwiesen werden konnten. So waren auch Gegenstand von Beratung die bürgerlichen Verhältnisse der Juden, Grund-, Klassen-, Gewerbesteuer, die Verpflichtung zur Armenpflege und die Bildung von Landarmenverbänden, Gewerbepolizei, Ehegesetzgebung, Verteilung der Einquartierungslasten. Die Auswahl der dem Landtag vorzulegenden Entwürfe blieb aber allein der Regierung überlassen. In diesem Sinne stand eine selbständige Beschlussfassung und Verwaltung in den Kommunalangelegenheiten den Ständen in der ersten Zeit nicht zu. Ihre Aufgabe lässt sich vielmehr kennzeichnen als eine beratende und in bescheidenem Umfang mitwirkende bei der Verwaltung der so genannten „provinzialständischen Institute“, die aber als Staatseinrichtungen angesehen und von den staatlichen Organen verwaltet wurden. In diesen ersten Jahrzehnten der Arbeit des Provinziallandtages konnte sich vor allem deshalb eine Selbstverwaltung im späteren Sinne nicht ausbilden, weil außerhalb des Landtages ein Organ der Selbstverwaltung überhaupt nicht vorhanden war. 1841 versuchte die Staatsregierung diesem Mangel dadurch abzuhelfen, dass ein ständischer Ausschuss gewählt werden sollte für diejenigen Geschäfte, die außer dem Landtag wahrzunehmen waren. Seit 1842 blieb bei Beendigung der Sitzungsperiode des Landtages, der unter dem Vorsitz eines Landtagsmarschalls verhandelte, ein „Ständischer Ausschuss“ zur Erledigung der laufenden Geschäfte zurück, die hauptsächlich aus der Teilnahme an der Verwaltung der Provinzialinstitute erwuchsen. Großer Einfluss war dem Ausschuss nicht beschert. Sobald die Politik in den 1850er-Jahren aus den Verhandlungen des Provinziallandtages verschwand, nahm die Beschäftigung mit den Angelegenheiten der Selbstverwaltung einen gewaltigen Aufschwung. Mit Macht setzte die Entwicklung zur kommunalen Selbstverwaltung ein, sowohl nach der materiellen Seite durch Ausdehnung der Aufgaben wie auch nach der formellen Seite durch Erringung einer eigenen, von der Staatsverwaltung getrennten provinziellen Verwaltung. In dem Bestreben, die Tätigkeit der Stände auf die materielle Verbesserung der Provinz zu richten, erweiterte die Regierung das Arbeitsgebiet des Landtages von Tagung zu Tagung. Von vornherein hatten zum Gegenstand der ständischen Tätigkeit gehört: die Irrenanstalt Siegburg, die Arbeitsanstalt Brauweiler, das Landarmenhaus in Trier, die Hebammenlehranstalt in Köln. Für die Verwaltung dieser Einrichtungen waren gemischte Kommissionen gebildet worden, von deren vier Mitgliedern zwei vom Provinziallandtag gewählt wurden und zwei der von der Regierung bestellt waren. Den Vorsitzenden dieser Kommissionen bestimmte die Regierung, die auch die entscheidende Stimme hatte. Im Jahre 1838 gestattete die Regierung die dauernde Mitwirkung ständischer Kommissarien bei der Verwaltung der Bezirksstraßen. Bis 1851 kamen hinzu: die Provinzial-Feuersozietät und die Mitwirkung bei der Staats- und Bezirksstraßenverwaltung, im Jahre 1854 das Taubstummenwesen und die Provinzial-Hilfskasse, bis 1862 noch die Anfänge der Blindenfürsorge. Einen ersten entscheidenden Fortschritt im Hinblick auf die provinziale Selbstverwaltung bildete der Landtagsabschied zum 18. Provinziallandtag vom 11. März 1868, durch welchen den Ständen die erbetene Selbstverwaltung der Irren- und Pflegeanstalten zugestanden wurde. Nachdem den im Jahre 1866 neu geschaffenen Provinzen unter Bewilligung von Dotationen eine weitgehende Selbstverwaltung eingeräumt worden war, wurde durch Landtagsabschied vom 8. Juni 1871 auch den rheinischen Provinzialständen auf deren Antrag hin eine Selbstverwaltung der provinzialständischen Institute gewährt. Ein vom Landtagskommissar vorgelegtes „Regulativ für die Organisation der Verwaltung des provinzialständischen Vermögens und der provinzialständischen Anstalten“, das zum 1. Januar 1873 gültig wurde, mündete bereits am 8. Juli 1871 in die Wahl eines Provinzialverwaltungsrates aus 15 Mitgliedern zur Leitung der Provinzialgeschäfte, der sich am 1. Dezember 1872 konstituierte. Mit der Wahl des Freiherrn Hugo von Landsberg am 8. September 1875 zum Landesdirektor erhielt die Provinzialverwaltung dann auch erstmals einen Leitenden Beamten, dem bald weitere Oberbeamte („Landesräte“) für die einzelnen Geschäftsbereiche unterstellt wurden. Diese konstitutive Phase des Verwaltungsaufbaues war 1877 abgeschlossen. Die Verwaltung selbst war am 1. Juli 1873 von Koblenz nach Düsseldorf verlegt worden, wo auch der Provinziallandtag seit seinen Anfängen tagte. 1881 wurde hier auch das neu erbaute „Ständehaus“ als Sitz der Verwaltung in Benutzung genommen. Die neue Selbstverwaltung begann nach ihrer Einrichtung im Jahre 1871 sofort mit der Übernahme der bisher von den Staatsorganen verwalteten ständischen Einrichtungen. Begonnen wurde mit der Einrichtung des Landarmenwesens auf Grund des Gesetzes vom 6. Juni 1870 sowie mit der Ausführung der vom Provinziallandtag 1868 gefassten Beschlüsse betreffend die Errichtung von fünf neuen Irrenanstalten in der Rheinprovinz. Am 1. Januar 1873 wurden die Hebammenlehranstalt in Köln, die Arbeitsanstalt in Brauweiler und die Irrenanstalt in Siegburg, am 1. Februar 1873 die Rheinische Provinzial-Feuer-Sozietät, am 1. März 1873 die Rheinische Provinzial-Hilfskasse und der Meliorationsfonds, am 1. November 1873 die Provinzial-Blindenanstalt zu Düren, am 1. September 1874 die Taubstummenschulen zu Brühl, Kempen, Moers und Neuwied und am 1. Januar 1876 das Landarmenhaus zu Trier in die Verwaltung übernommen. Durch die Dotationsgesetze vom 30. April 1873 und vom 8. Juli 1875 wurden der provinzialen Selbstverwaltung unter Überweisung entsprechender Staatsrenten große neue Aufgaben überwiesen. In die alleinige Kompetenz der Provinzialverwaltung gingen über: 1) Arbeitsanstalt Brauweiler 01.01.1873 2) Hebammenlehranstalt Köln 01.01.1873 3) Provinzial-Irren-Heil- und Pflegeanstalten 01.01.1873 4) Rhein. Provinzial-Feuer-Sozietät 01.02.1873 5) Rhein. Provinzial-Hilfs-Kasse mit Rhein. Meliorationsfonds 01.03.1873 6) Provinzial-Blindenanstalt Düren 01.11.1873 7) Taubstummenanstalten Brühl, Kempen, Moers, Neuwied 01.09.1874 8) Wegebau-, später Provinzial-Straßenverwaltung 01.01.1876/01.04.1877 9) Landarmenhaus Trier 01.01.1876 10) Kommission für die Rhein. Provinzial-Museen Bonn und Trier 1876, 1885 und Provinzial-Kommission für die Denkmalpflege 1882 10) Fürsorgeerziehung 1879/1890, 1901 11) Niedere Landwirtschaftsschulen und Unterstützung der Landwirtschaft 1879/1880, 1901 12) Rhein. Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft 1887, 1901 13) Ruhegehaltskasse der Landbürgermeistereien 1889 15) Witwen- und Waisen-Versorgungsanstalt für die Kommunalbeamten 1892 16) Ruhegehaltskasse der Kreiskommunalverbände und Stadtgemeinden 1901 Dazu kam vom Jahre 1879 an die Durchführung des preußischen Gesetzes vom 13. März 1878 über Zwangserziehung verwahrloster Kinder und vom Jahre 1881 an die Ausführung des Gesetzes betreffend die Abwehr und die Unterdrückung von Viehseuchen. Von größter Bedeutung waren der Ausbau der Provinzial-Hilfskasse zu einem landwirtschaftlichen Kreditinstitut 1882 und ihre Umwandlung in die Landesbank der Rheinprovinz 1888. Durch den Erlass der Provinzialordnung vom 29. Juni 1875 und mit deren Einführung in der Rheinprovinz durch das Gesetz vom 1. Juni 1887 wurde die provinzialständische Verfassung von 1823 auf eine vollkommen neue Grundlage gestellt. Die Provinzen als Kommunalverbände wurden mit einer ausgedehnten Selbstverwaltung der eigenen Angelegenheiten ausgestattet. Der erste Provinziallandtag, der nach den neuen Grundlagen und Zuständigkeiten gewählt wurde, war der 34. Landtag im Jahre 1888, so dass wir hiermit in eine neue Zeit provinzialer Selbstverwaltung wie auch deren politischer Vertretung eintreten. Mit dem 58. Provinziallandtag im Jahre 1918 endet diese Epoche. Literatur: – Johannes Horion: Die Entwicklung der provinziellen Selbstverwaltung der Rheinprovinz, in: Ders. (Hrsg.), Die Rheinische Provinzial-Verwaltung, ihre Entwicklung und ihr heutiger Stand (Düsseldorf 1925), S. 9–79 – Gustav Croon: der Rheinische Provinziallandtag bis zum Jahre 1874 (Düsseldorf 1918) – Horst Lademacher: Von den Provinzialständen zum Landschaftsverband. Zur Geschichte der landschaftlichen Selbstverwaltung der Rheinlande (Köln 1973) - Kurt Schmitz: Der Rheinische Provinziallandtag (1875-1933) (Neustadt a.d. Aisch 1967) Die Überlieferung „Archiv der Provinzialstände der Rheinprovinz“ Das Archiv der Provinzialstände bildet den ältesten Teil des Archivs des Provinzialverbandes bzw. heute des Landschaftsverbandes Rheinland in Pulheim-Brauweiler. Es umfasst nicht zuletzt auch die Überlieferung aus der Phase der alten Provinzialstände 1826–1871. Bereits im Jahr 1856 war diese durch einen Fachmann bearbeitet worden: Am 1. Juli 1856 konnte der die Oberaufsicht ausübende Landtags-Abgeordnete Lacomblet dem Oberpräsidenten der Rheinprovinz mitteilen, dass „das Ordnen und Repertorisiren des landständischen Archivs“ und der Bibliothek unter seiner Leitung durch den „Archiv-Gehülfen“ Dr. Woldemar Harless (1828–1902) durchgeführt worden sei. Sieben Kisten Akten waren Anfang 1855 per Schiff von Koblenz nach Düsseldorf gebracht worden. Zusätzlich zu diesen in den nächsten Jahren parallel zu den jeweiligen Provinziallandtagen routinemäßig anwachsenden Beständen wuchs dem „Archiv der Provinzialstände“ das Schriftgut der expandierenden Kommunalverbandsverwaltung nach 1871 bzw. 1887 zu, deren Registraturschema manchen Wandel durchmachte und insbesondere um 1924 eine weitgehende Umbenennung der Abteilungen erfuhr. Die nach der Harless’schen Zeit archivreif gewordenen Akten wurden ohne Ordnung und ohne Findbuch zusammengelegt und bildeten bald ein unübersehbares Durcheinander. Ihre Masse wuchs, je größer der Aufgabenkreis der Provinzialverwaltung wurde. Hand in Hand mit dem Ausbau der Räumlichkeiten, an denen die Initiative des Landeshauptmanns Heinz Haake (1933–1945) bzw. des Ersten Landesrates Dr. Wilhelm Kitz (1933–1945) einen großen Anteil hatten, ging der Aufbau eines wirklichen „Archivs der Provinzialverwaltung“ im Düsseldorfer Landeshaus, d.h. einer fachmännischen Verwaltung der Akten. Die Ordnung von Harless hatte nur die älteren Akten erfasst, und seither war es zu wiederholten Aktenablieferungen an die Provinzialverwaltung gekommen, wenn ihr neue, bisher von anderen Behörden bearbeitete Sachgebiete übertragen wurden. Mit der Verwaltung des Archivs wurde nunmehr Dr. Otto-Wilhelm Pansch vom Landeshauptmann betraut. Ende der 1930er-Jahre begann Pansch, die im Landeshaus lagernden Archivalien unter möglichster Erhaltung der bei der Ablieferung vorliegenden Registraturordnung zu verzeichnen. Durch die mehrfache kriegsbedingte Verlagerung des Archivs war die Ordnung des Provinzialarchivs völlig zerstört, als es im Jahre 1951 in das Staatsarchiv Düsseldorf überführt wurde. Die Aufstellung des Bestandes erfolgte durch Dr. Dahm unter Wiederherstellung der inneren Ordnung, wie sie aus den Signaturen Panschs, des letzten einheitlichen Schemas, hervorging. Die Vereinigung der verschiedenen Ablieferungen in einer übersichtlichen Abteilungsfolge war von Pansch nicht voll bewältigt worden, doch wurde seine Ordnung zur Vermeidung von Verunklarungen wegen ihrer Registraturnähe dem dann erstellten Findbuch zu Grunde gelegt. Hierbei wurden auch die älteren Signaturen festgehalten. Ende 1956 konnte Dr. Oediger seitens des Staatsarchivs dem Kultusministerium mitteilen, dass das Anfang des Jahres fertig gestellte Findbuch für die Akten der ehemaligen rheinischen Provinzialverwaltung durch die Ordnung und Verzeichnung einer neuen Akzession von etwa 2000 Akteneinheiten erweitert worden sei. Abschriften des dreibändigen Findbuches „Provinzialverband des preußischen Rheinprovinz 1824–1945“ sollten im Januar 1957 vorliegen. Am 4. November 1960 war die Rückführung des Archivs der Provinzialverwaltung aus dem Staatsarchiv Düsseldorf in das Landeshaus in Köln, wo zwei Archivräume mit Archivregalen ausgestattet worden waren, abgeschlossen. Der Bestand stellt seit 1986 den ältesten Teil der Überlieferung im Archiv des Landschaftsverbandes Rheinland in Pulheim-Brauweiler dar. Die Klassifikation des Findbuches Die hier verzeichnete Überlieferung ist nach dem bisher Gesagten durch drei Verzeichnungsaktionen geprägt: Zunächst die zwischen 1856 und 1866 durch Harless vorgenommene eher registraturmäßige Einordnung der Unterlagen vorrangig der Provinziallandtage bzw. der dort verhandelten Gegenstände, dann die in den späten 1930er-Jahren vorgenommene Ordnung von Pansch und schließlich die Verzeichnung im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre. Während Pansch die bereits von Harless verzeichneten Aktenbände zuzüglich des in den folgenden Jahrzehnten angefallenen Schriftgutes verarbeitete, bedeutete die Düsseldorfer Verzeichnung vor allem eine Neuordnung und Erschließung des durch Krieg und Nachkriegszeit vielfach umgezogenen Bestandes, allerdings unter Übernahme der von Pansch seiner Zeit formulierten Titelaufnahmen. Das Ergebnis, nämlich ein dreibändiges Düsseldorfer Findbuch, bildete die Grundlage für sämtliche Recherchen an diesem Archivbestand bis in die jüngste Vergangenheit. Stichproben im Archiv des LVR machten allerdings nur zu bald klar, dass man zwar mit dieser Erschließung arbeiten konnte, erwiesen aber zugleich, dass ein nicht unerheblicher Korrekturbedarf sowohl im Hinblick auf die Inhalte der Akten als auch auf die angegebenen Laufzeiten bestand. Eine ganze Reihe von Titeln erwies sich als reine „Aktendeckelverzeichnung“ ohne konkrete Prüfung, ob der Inhalt der Akte tatsächlich der Beschreibung entsprach. Tatsächlich stellten sich etliche Widersprüche heraus. Die älteste Überlieferungsschicht des „Archivs der Provinzialstände“, Dokumente aus der Zeit vom Ersten Provinziallandtag 1826 bis zur grundlegenden Neuordnung der Provinzialverwaltung im Jahre 1888, wurde daher einer Neuverzeichnung unterzogen. Diese Verzeichnung erfolgte unter Rekonstruktion des alten Gliederungsschemas von Harless, also gemäß der zeitgenössischen systematischen Zuordnung. Ergänzend wurde auch die Altsignatur-Schicht von Pansch in der entsprechenden Rubrik nachgewiesen. Die Titelaufnahme orientierte sich dabei nach Möglichkeit an der ursprünglichen Version, wurde aber bei Korrektur- oder Ergänzungsbedarf konsequent umformuliert. Neu ist auch, dass erstmalig sämtliche in die Akten aufgenommenen Druckschriften, Publikationen, handschriftlich vervielfältigte Schreiben usw. in den „Enthält-Vermerken“ durchgängig ausgewiesen worden sind, mit der einzigen Ausnahme der gedruckten Sitzungsprotokolle, die in den entsprechenden Serien alle veröffentlicht sind. Gegenüber dem aus Düsseldorf überkommenen Bestand ist es darüber hinaus zu einzelnen Bereinigungen gekommen, insofern eine Reihe von Dubletten – es handelt sich ausschließlich um Mehrfertigungen von Protokollen, Rundschreiben u.Ä. – herausgenommen und somit die folgenden Archivaliennummern gelöscht wurden (in Klammern die Archivalien, die dieselben Schreiben enthalten): 185 (= 184), 337 (= 289), 357 (= 356), 362 (= 361), 381 (= 380), 400 (= 399), 406 (= 405), 438 (= 437), 459 (= 458), 551 (= 550), 591 (= 590), 603 (= 604), 795 (= 794), 856 (= 855), 1075 (= 1074), 1116 (= 1115), 1216 (= 1215). Wilhelm Kisky hat zwar die Verzeichnungsarbeiten von Harless später heftig kritisiert: Die Ordnung in dem 1856 abgeschlossenen Findbuch sei „nicht gerade sehr klar und übersichtlich“, und die unpraktische und undeutliche Signierung der Aktenbände habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die ursprüngliche Ordnung in späteren Jahren zerstört wurde. Harless’ Übersicht sah elf Abteilungen vor (I Ständische Verfassung, II Ständische Verhandlungen/Provinziallandtag, III Allgemeine Staatsverfassung und Polizei, IV Justizwesen, V Finanzsachen, VI Kirche, Kunst und Unterrichtswesen, VII Kreis- und Kommunalangelegenheiten, VIII Bezirksstraßen-Angelegenheiten, IX Handel, Gewerbe, Industrie, X Landwirtschaft, XI Provinzial-Institute). Diese Abteilungen untergliederten sich in der alten Struktur nochmals in „Sectionen“, „Gefache“ und „Nummern“, die sich auch in den entsprechenden Aktenzeichen niederschlugen. Die Akten waren dabei ohne Rücksicht auf diese Abteilungen fortlaufend durchnummeriert worden, was die Einschiebung von Nachträgen, die Harless selbst schon in großer Zahl vornehmen musste, sehr erschwerte. Ungeachtet dieses für die aktuelle Verzeichnung nicht gewichtigen Einwandes – das Archiv des LVR hat selbst die Praxis der „numeri currentes“ beibehalten – bot die ursprüngliche Systematik die Möglichkeit, fast alle Akten eindeutig den entsprechenden Rubriken zuzuweisen. Eine Ergänzung zur Klassifikation stellt die relativ kleine Gruppe „Sonderüberlieferung – Sekrete Akten des Landtagsmarschalls“ dar, die im Kontext der ältesten Überlieferungsschicht, aber außerhalb der genannten elf Abteilungen vorgefunden wurde. Die Überlieferung „Archiv der Provinzialstände der Rheinprovinz 1826–1888“ hat somit folgende Klassifikationsstruktur: 00 00 Sonderüberlieferung 00 01 ’Sekrete Akten’ des Landtagsmarschalls 01 00 Ständische Verfassung 01 01 Wahlordnung 01 02 Landtagsfähige Güter 01 03 Stand der Städte (Dritter und Vierter Stand) 01 04 Ständische Rechten und Pflichten 01 05 Ständischer Haushalt 02 00 Ständische Verhandlungen im Allgemeinen 02 01 Eröffnung und allgemeiner Gang der Verhandlungen 02 02 Sitzungsprotokolle 03 00 Allgemeine Staatsverfassung und Polizei 03 01 Reichsstände 03 02 Pressfreiheit 03 03 Bundesgericht 03 04 Wahlen zur Zweiten Kammer 03 05 Kreis-, Bezirks- und Provinzial-Ordnung 03 06 Städte- und Gemeindeordnung 03 07 Bürgerliche Verhältnisse 03 08 Aus- und Einwanderung 03 09 Armenwesen 03 10 Polizeiwesen 03 11 Sitten- und Sicherheitspolizei 03 12 Gesinde-Polizei 03 13 Feuer- und Baupolizei 03 14 Strom- und Uferpolizei 03 15 Feld-, Forst- und Jagdpolizei 03 16 Militärwesen 03 17 Staatsbeamte und Angestellte 03 18 Statistik der Rheinprovinz 04 00 Justizwesen 04 01 Justizverwaltung 04 02 Rechtsverfassung 04 03 Rheinischer Appellhof 04 04 Land- und Bezirksgerichte 04 05 Friedensgerichte und Fabrikgerichte 04 06 Handelsgerichte und Handelsrecht 04 07 Notarien 04 08 Hypothekenwesen 04 09 Zivilrechtliche Verhältnisse 04 10 Rechtsverhältnisse des Grundbesitzes 04 11 Forst-, Jagd- und Weideberechtigungen 04 12 Strafgesetzgebung 05 00 Finanzsachen 05 01 Landesschulden und Fiskus, Forderungen, Fonds 05 02 Steuerwesen im Allgemeinen 05 03 Grundsteuer und Kataster 05 04 Klassensteuer, Gebäudesteuer 05 05 Einkommensteuer 05 06 Gewerbesteuer 05 07 Zölle 05 08 Braumalzsteuer 05 09 Branntweinsteuer 05 10 Wein- und Moststeuer 05 11 Mahl- und Schlachtsteuer 05 12 Stempelsteuer 05 13 Salzsteuer 05 14 Chausseegeld 05 15 Lotterien 05 16 Münz- und Kassenwesen 06 00 Kirche, Kunst und Unterricht 06 01 Kirchenverfassung 06 02 Kirchenvermögen und Kultuskosten 06 03 Konfessionelles 06 04 Universitäten und Schulen 06 05 Taubstummen-Unterrichtswesen 06 06 Medizinalwesen 06 07 Veterinärwesen 06 08 Apotheken 06 09 Kunstdenkmäler 06 10 Wissenschaftliche Sammlungen 07 00 Kreis- und Kommunalangelegenheiten 07 01 Kreis- und Kommunalangelegenheiten im Allgemeinen 07 02 Landräte und Bürgermeister 07 03 Kommunalsteuern 08 00 Bezirksstraßen-Angelegenheiten 08 01 Bezirksstraßen im Allgemeinen 08 02 Bezirksstraßenbaufonds 08 03 Staatsstraßen der Rheinprovinz 08 04 Linksrheinisches Bezirksstraßensystem 08 05 Rechtsrheinisches Bezirksstraßensystem 09 00 Handel, Gewerbe und Ackerwirtschaft 09 01 Handel und Gewerbe im Allgemeinen 09 02 Zünfte, Innungen, Gewerbefreiheit 09 03 Handel und Gewerbe im Besonderen 09 04 Schutz und Förderung der Industrie 09 05 Bergwerke 09 06 Post und Eisenbahn 10 00 Landwirtschaft 10 01 Ackerbau und Bodenkultur 10 02 Viehzucht 10 03 Weinbau 11 00 Provinzialinstitute 11 01 Provinzialinstitute im Allgemeinen 11 02 Provinzialarchiv 11 03 Hebammen-Lehranstalt 11 04 Taubstummen-Lehranstalt 11 05 Versorgungsanstalten 11 06 Landarmenhaus Trier 11 07 Irren-Heil-Anstalt Siegburg 11 08 Irren-Bewahranstalten 11 09 Arbeitsanstalt Brauweiler 11 10 Besserungsanstalten 11 11 Gefängnisgesellschaft, Gefängnisse 11 12 Feuer-Sozietät 11 13 Provinzial-Spar- und Hilfskasse 11 14 Hagel-Assekuranz 11 15 Rentenbanken 11 16 Blindenschule Düren 11 17 Provinzialmuseen 11 18 Ackerbauschule Desdorf 11 19 Etats der provinzialständischen Verwaltung 11 20 Straßenbau

              Archivalie - Vorgang
              E 1043/1908 · Akt(e) · 1908-01-01 - 1908-12-31
              Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

              description: Enthält:Erwerbung: III/28/1911: VIII A 5811-5853, Photos (Westafrika, S.Kamerun, S.Nigeria, Goldküste), Schenkung Max v. Stefenelli -- [Neuerwerbung unter III/16/1950: VIII 3492-3526 als Geschenk v. Stephenelli] -- Enthält: Schreiben v. Stefenelli vom 14. Mai 1908 an Luschan [?], Bad Liebenstein (Thüringen), Hotel Guisisana (Qui-si-sana). Sendet 154 Photos in Couvert I+II (Notiz: 153 80+73) - 108 Kamerun - 34 South Nigeria - 6 Togo - 5 Benin - 1 Accra. Stefenelli möchte Ende des Monats nach Berlin kommen um Liste von Benin Altertümer persönlich in Empfang zu nehmen. gez. Stefenelli -- Antwortschreiben v. Luschan, Berlin 12.6.1908 an Max von Stefenelli in Calabar, Southern Nigeria: bezügl. des Schreibens von Stefenelli vom 2.5.Luschan sendet beiliegende Liste mit Fragen für König, Vorbereitung eines Tafelwerks über Benin Altertümer, Exemplar für König wäre möglich (Rückseitig 2 Entwürfe v. Luschan betr. Erwerbung der Photographien, Danksagung) + Inv. Vermerk III/28/1911 VIII A 5811-5853, G. Kilz, Bl. 7.6.1911) + dreiseitger Fragebogen vom MV

              Luschan, Felix von
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, FA N 6510 · Akt(e) · 1917
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)

              Enthält u. a.: Die zwei Wege zu Deutschlands Niederlage und der einzige Weg zu Deutschlands Sieg Darin: Schreiben von Hans Sachs [Reichskolonialamt], vielleicht an Wilhelm Solf, über Parteien im Reichstag und Kanzlerwechsel (vor Juli 1917?)

              Ausländische Missionshilfsvereine
              RMG 207 · Akt(e) · 1832-1834
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Schreiben aus London, 1832; Schreiben aus Luxemburg, 1834; Schreiben aus Lyngbye/Dänemark, 1832; Schreiben aus Odessa/Rußland, 1834; Schreiben aus Petersburg, 1833; Schreiben aus Stavanger, 1833-1834; Statuten (Love for Stavanger Missions-Forening), Dr., 1834

              Rheinische Missionsgesellschaft
              BArch, R 2/11496 · Akt(e) · 1894, 1938-1940
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält: Kompetenzabgrenzung zwischen Auslandsorganisation der NSDAP und staatlichen Auslandsdienststellen, 1938 Anspruch der Deutschen Lufthansa auf Beförderungs-Vergütung für Briefsachen des Auswärtigen Amtes, 1939 Unterhaltskosten für die deutschen Lektoren im Ausland.- Schreiben des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung an den Reichsminister für Finanzen, 1939 Die Konsularakademie in Wien, internationale Akademie für Politik und Volkswirtschaft (Druck), Wien 1937 Personalstand der k.u.k. Orientalischen Akademie in Wien, Nov. 1894 Aufbau der Konsularakademie in Wien.- Entwurf von Dr. Walter Schmitt, ehemaliger Leiter des Außenpolitischen Schulungshauses der NSDAP in Berlin-Dahlem sowie Aufzeichnung des Legationsrats von Etzdorf/Auswärtiges Amt, 1939 Hilfsmaßnahmen in Spanien aus Anlass der Befreiung spanischer Gebiete durch die nationalspanischen Truppen, 1939 Entschädigungen an neutrale Länder für Versenkung ihrer Schiffe.- Frage der haushaltsmäßigen Zuständigkeit, 1939 Geplanter Ausbau der Wirtschaftsabteilung der Deutschen Botschaft in Moskau wegen bevorstehenden Wirtschaftsabkommen mit der Sowjetunion, 1939

              226 / 66 · Teil · 7. April 1911
              Teil von Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

              [Briefe aus Afrika] Antwort auf Brackers Schreiben vom 21.03.1911. Keine Möglichkeit für die Errichtung einer Breklumer Missionsstation in Nordkamerun. Dort sei der Islam bereits viel zu weit vorgedrungen. Im Süden Kameruns allerdings breitet sich die katholische Mision aus, der ebenso dringend wie dem Islam begegnet werden müsse. Ich kann nicht sagen, wie ich mich freuen würde, wenn wir im Kampf mit Rom und dem Islam einen neuen Bundesgenossen für den Süden unserer Kolonie bekommen würden.

              Schleswig-holsteinische lutherischen Mission zu Breklum
              Bad Salzuflen
              RMG 1.245 · Akt(e) · 1913-1930
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              Korrespondenz u. Verhandlungen wg. Pacht bzw. Erwerb e. Hauses, Maklerangebote, Besichtigungser-gebnisse; 1 Schreiben d. Gemeinde Suderwich b. Erkenschwick wg. Hausangebot, 1913

              Rheinische Missionsgesellschaft
              Bankaufsichtsstelle
              BArch, R 26-VI/649 · Akt(e) · Aug. - Okt. 1943
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

              Enthält u.a. Monatsbericht der Bankaufsichtsstelle für den Monat September 1943; Schreiben von Wald Rosenberg an MVR Dr. Josef Kamm betreffend die Liquidation der Kolonialbank AG Belgrad; Übersicht über die Gebührenbemessungsstufen für 1943; Übersicht über Kreditinstitute in Serben, Belgrad und dem Banat, gestaffelt nach Grundkapital in Dinar; Weisungen der Bankaufsichtsstelle betreffs Einlagenübertragung seitens der ihr Bankgeschäft liquidierenden Anstalten auf die Staatliche Hypothekenbank, 13. Aug. 1943; Budgetplan für 1943; Überischt über Spareinlagen gestaffelt nach Serbien, Belgrad, dem Banat und dem ganzen Land für April 1941 und August 1942

              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Bü 735 · Akt(e) · 1935-1944
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

              Enthält u.a.: Erlasse von Reichsministern betr. Übernahme von Gemeindebeamten in die Reichsfinanzverwaltung, 13.6.1938, Verwendung höherer Beamter der Wiener Zentralbehörden in der allgemeinen und inneren Verwaltung der Länder, 9.12. 1938, Übernahme von vormaligen Beamten des tschechoslowakischen Staates in den Reichsdienst, 20.1.1939, Bezüge der abgeordneten Beamten und Angestellten von Sparkassen und Sparkassen- und Giroverbänden, 14.3.1940, Abordnung und Versetzung polnisch versippter Beamter und Angestellter in die eingegliederten Ostgebiete, Juni, Nov. 1941, Juni 1943 und vorübergehende Abgabe von Personal an durch Luftangriffe heimgesuchte Städte, 28.6.1943; Meldungen für den Kolonialdienst, 1940/41; Schreiben des Reichsstatthalters in Württemberg betr. Verkehr von Beamten, Angestellten und Arbeitern des öffentlichen Dienstes in den Ostgebieten und angegliederten Gebieten, Okt. 1941.

              BArch, R 58/5693d · Akt(e) · 1936-1941
              Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)
              • 1936-1941, Bundesarchiv, BArch, R 58 Reichssicherheitshauptamt description: Enthält u.a.: - Vortrag des Leiters der Deutschen Ostasien-Mission, Gerhard Rosenkranz, Heidelberg.- Bericht des SD-Leitabschnitts Stuttgart, 20. Febr. 1941 - Tagung der Ostthüringer Missionskonferenz am 26. Juni 1940 in Stadtroda.- Bericht des SD-Abschnitts Weimar und V-Mann-Berichte, 6. Juli 1940 - Kollekte für die Deutsche evsngelische Seemannsmission.- Bericht des SD-Abschnitts Braunschweig und Schreiben des Kirchlichen Außenamts der Deutschen Evangelischen Kirche an die Finanzabteilung beim Landeskirchenamt Wolfenbüttel, 19. Jan. 1940 - "Mitteilungen der Mission für Südost Europa", herausgegeben von Missionsinspektor Martin Urban im Auftrag des Missionshauses Bukowine (Kreis Glatz) 33 (1936), Nr. 131 - Verhinderung der Ausreise von Missionsschwestern der Hotschuan-Mission in Bad Salzuflen.- Schreiben des Stellvertreters des Führers und Erlass des SD-Hauptamts, 30. Okt. 1940 - 62., 63. und 64. Jahresfest der Schleswig-Holsteinischen evangelisch-lutherischen Missionsgesellschaft in Breklum.- Berichte des SD-Oberabschnitts Nordwest und Vermögensübersicht, 1938-1940 - Berliner Frauen-Missionsbund.- Bericht des SD-Oberabschnitts Ost und Mitgliederverzeichnis, 26. Okt. 1937 - Hauptmissionsfest der Ostfriesischen evangelischen Missionsgesellschaft am 26. Juni 1938 in Emden.- Bericht des SD-Oberabschnitts Nordwest, 9. Juli 1938 - Berufung von Pfarrer Ernst Friedrich Buddenberg zum Stellvertreter der Geistlichen der Liebenzeller Mission durch Landesbischof Wurm.- Bericht des SD-Oberabschnitts Südwest, 21. Juli 1938 Enthält u.a.: Vortrag des Leiters der Deutschen Ostasien-Mission, Gerhard Rosenkranz, Heidelberg.- Bericht des SD-Leitabschnitts Stuttgart, 20. Febr. 1941 Tagung der Ostthüringer Missionskonferenz am 26. Juni 1940 in Stadtroda.- Bericht des SD-Abschnitts Weimar und V-Mann-Berichte, 6. Juli 1940 Kollekte für die Deutsche evsngelische Seemannsmission.- Bericht des SD-Abschnitts Braunschweig und Schreiben des Kirchlichen Außenamts der Deutschen Evangelischen Kirche an die Finanzabteilung beim Landeskirchenamt Wolfenbüttel, 19. Jan. 1940 "Mitteilungen der Mission für Südost Europa", herausgegeben von Missionsinspektor Martin Urban im Auftrag des Missionshauses Bukowine (Kreis Glatz) 33 (1936), Nr. 131 Verhinderung der Ausreise von Missionsschwestern der Hotschuan-Mission in Bad Salzuflen.- Schreiben des Stellvertreters des Führers und Erlass des SD-Hauptamts, 30. Okt. 1940 62., 63. und 64. Jahresfest der Schleswig-Holsteinischen evangelisch-lutherischen Missionsgesellschaft in Breklum.- Berichte des SD-Oberabschnitts Nordwest und Vermögensübersicht, 1938-1940 Berliner Frauen-Missionsbund.- Bericht des SD-Oberabschnitts Ost und Mitgliederverzeichnis, 26. Okt. 1937 Hauptmissionsfest der Ostfriesischen evangelischen Missionsgesellschaft am 26. Juni 1938 in Emden.- Bericht des SD-Oberabschnitts Nordwest, 9. Juli 1938 Berufung von Pfarrer Ernst Friedrich Buddenberg zum Stellvertreter der Geistlichen der Liebenzeller Mission durch Landesbischof Wurm.- Bericht des SD-Oberabschnitts Südwest, 21. Juli 1938
              Sächsisches Staatsarchiv, 11250 Sächsischer Militärbevollmächtigter in Berlin, Nr. 127 (Benutzung im Hauptstaatsarchiv Dresden) · Akt(e) · 1899
              Teil von Sächsisches Staatsarchiv (Archivtektonik)
              • 1899, Sächsisches Staatsarchiv description: Enthält u. a.: Bericht vom 26. Jan. 1899 über Forderung von 50 Mio Mk. für den Festungsbau sowie über Verhalten Deutschlands bei einem Zweifrontenkrieg.- Auftrag des Sächsischen Kriegsministers für den Sächsischen Militärbevollmächtigten vom 12. Febr. 1899 das Zentrum zur Zustimmung zum Gesetzentwurf über die Friedenspräsenzstärke zu veranlassen.- Bericht vom 21. Febr. 1899 mit Anlage: Dienstverhältnis des preußischen Kriegsministers zu den kommandierenden Generalen.- Zwei Schreiben des "Sozialdemokratischen Komitees zur Überwachung der Vorfälle im Armeekorps" an das Kommando des XII. Armeekorps über die Pensionierung und luxuriöse Lebensweise der Offiziere des Armeekorps auf Kosten des Volkes.- Berichte vom 2. Sept. und 15. November 1899 über Versuche mit Nickelstahlbooten sowie Beschluß über deren Einführung.- Berichte vom 16. Juni 1899 über Versuchsschießen mit 10,5 cm Kanonen und 21 cm Stahlhaubitzen.- Bericht vom 16. Juni 1899 über Neubesetzung der Gouverneurstelle von Thorn und Einstellung des bisherigen Gouverneurs als Direktor bei Fa. Krupp mit 60 000 Mk. Gehalt.- Bericht vom 5. Okt. 1899 über das Kaisermanöver 1899 mit Anlagen und Karten.- Bericht vom 2. Nov. 1899 über die Rede des Admiral Tirpitz vor dem Bundesrat zur Notwendigkeit der Flottenvermehrung.- Bericht vom 14. Nov. 1899 über Befriedigung des Abschlusses des Samoa-Vertrages zwischen Deutschland und England sowie über Teilung Togos zwischen Deutschland und England im Verhältnis 1:4.- Bericht vom 3. Dez. 1899 über Befürchtungen des Admiral Tirpitz über bevorstehende harte Auseinandersetzungen im Reichstag zur Flottenvermehrung.- Bericht vom 5. Dez. 1899 über die beabsichtigte Aufhebung des Verbindungsverbotes für politische Vereine vor Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches. Enthält u. a.: Bericht vom 26. Jan. 1899 über Forderung von 50 Mio Mk. für den Festungsbau sowie über Verhalten Deutschlands bei einem Zweifrontenkrieg.- Auftrag des Sächsischen Kriegsministers für den Sächsischen Militärbevollmächtigten vom 12. Febr. 1899 das Zentrum zur Zustimmung zum Gesetzentwurf über die Friedenspräsenzstärke zu veranlassen.- Bericht vom 21. Febr. 1899 mit Anlage: Dienstverhältnis des preußischen Kriegsministers zu den kommandierenden Generalen.- Zwei Schreiben des "Sozialdemokratischen Komitees zur Überwachung der Vorfälle im Armeekorps" an das Kommando des XII. Armeekorps über die Pensionierung und luxuriöse Lebensweise der Offiziere des Armeekorps auf Kosten des Volkes.- Berichte vom 2. Sept. und 15. November 1899 über Versuche mit Nickelstahlbooten sowie Beschluß über deren Einführung.- Berichte vom 16. Juni 1899 über Versuchsschießen mit 10,5 cm Kanonen und 21 cm Stahlhaubitzen.- Bericht vom 16. Juni 1899 über Neubesetzung der Gouverneurstelle von Thorn und Einstellung des bisherigen Gouverneurs als Direktor bei Fa. Krupp mit 60 000 Mk. Gehalt.- Bericht vom 5. Okt. 1899 über das Kaisermanöver 1899 mit Anlagen und Karten.- Bericht vom 2. Nov. 1899 über die Rede des Admiral Tirpitz vor dem Bundesrat zur Notwendigkeit der Flottenvermehrung.- Bericht vom 14. Nov. 1899 über Befriedigung des Abschlusses des Samoa-Vertrages zwischen Deutschland und England sowie über Teilung Togos zwischen Deutschland und England im Verhältnis 1:4.- Bericht vom 3. Dez. 1899 über Befürchtungen des Admiral Tirpitz über bevorstehende harte Auseinandersetzungen im Reichstag zur Flottenvermehrung.- Bericht vom 5. Dez. 1899 über die beabsichtigte Aufhebung des Verbindungsverbotes für politische Vereine vor Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches.
              Stadtarchiv Worms, 180/01 / 004 · Akt(e) · Feb. 1912 - Sep. 1920
              Teil von Stadtarchiv Worms (Archivtektonik)

              Enthält: u.a.: Schreiben v.a. nach Pfauenmoos, Geländeerwerb Neuhausen, Fabrikbahn dort (mit Plänen), Gehaltsfragen der Angestellten (Apr. 1920), Sammlung zur Kolonialspende (Aug. 1918); zahlr. Berichte über den Betrieb des Werkes Neuhausen; Notwendigkeit des Baues billiger Wohnungen (Meinung v. OB Köhler, Juli 1918); baulicher Zustand Haus Dörsam, Hochheimer Str. 10; Korresp. betr. Beschwerde einer Fabrikarbeiterin, Apr. 1918; hs. Grußadresse des Vorstands des Werkvereins an CWvHeyl; Chevraux-Verkaufspreise (Mai 1916); allg. Fragen der Rohwarenbeschaffung; Kriegsbeschädigten-Fürsorge (Bericht über Sitzung des Landesausschusses Ghzt. Hessen, März 1916); Produktion von Helmköpfen, Aug. 1915; Finanzen und Absatz, Anschluss-Gleis Neuhausen (Apr. 1915); Stand der Produktion in der Ziegenlederbearbeitung (Juli 1914) [Berichtslücke Aug. 1914 bis Jan. 1915], Aufstellungen, Produktionsfragen im Werk Neuhausen, Säureerfahrungen, engl. Brief Ohlenschlager Brothers, London; Chevreaux-Herstellung Darin: hs. und masch. Berichte vermischt (Durchschläge)

              Berliner Missionsgesellschaft (gegr. 1824)
              RMG 724 · Akt(e) · 1822-1845
              Teil von Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Archivtektonik)

              4 Briefe von Johann Jänicke u. M. Rückert, 1822-1824; Korrespondenz mit v. Gerlach u. Laroche, 1828-1837; Circular über Aussendung d. ersten Missionare, 1833; Auszug aus Rechnungsbuch über Kosten der Aussendung ihrer ersten Missionare, 1835; Brief Missionar Döhne an Miss. Lückhoff in Stellenbosch, 1837; Anweisung für die Missionare d. Berliner Mission, 40 S., Dr., 1837; Offenes Schreiben zur Neuordnung der Jänickeschen Missions-Ges. in Berlin, 8 S., Dr., 1840; Flugschrift gegen die Angriffe des Predigers Rückert, 1844; Trostbrief an die „In Christo geliebten Brüder auf Tahiti“, 1844; Korrespondenz mit Insp. O. Blech, 1845

              Rheinische Missionsgesellschaft
              Boxeraufstand in China
              Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 10 Bü 1186 · Akt(e) · 1900
              Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
              • description: Enthält u.a.: Schreiben an Axel Varnbüler von Nico von Below-Saleske, Walter (Wawitsch) von Below-Saleske, Elisabeth und Georg von Erffa zu Wernburg, Rüdiger von Below-Saleske; Telegramme 1900, Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 10 Archiv der Freiherren Varnbüler von und zu Hemmingen Enthält u.a.: Schreiben an Axel Varnbüler von Nico von Below-Saleske, Walter (Wawitsch) von Below-Saleske, Elisabeth und Georg von Erffa zu Wernburg, Rüdiger von Below-Saleske; Telegramme
              Bramann, Friedrich Gustav von (Dep.)
              Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Bramann, von · Bestand
              Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

              Friedrich (Fritz) Gustav von Bramann entstammte einer Gutsbesitzerfamilie in Ostpreußen. Geboren am 25. September 1854 in Wilhelmsberg bei Darkehmen besuchte er das Gymnasium in Gumbinnen und studierte anschließend Medizin an der Universität Königsberg. 1880 leistete er als Einjährig Freiwilliger Militärdienst in einem Kürassierregiment, das zweite Diensthalbjahr als Einjährig freiwilliger Arzt. In den nachfolgenden Jahren beteiligte er sich an mehreren militärischen Übungen und wurde 1905 zum Generalarzt befördert. In den Jahren 1881 bis 1884 war von Bramann Assistent an der chirurgischen Klinik der Universität Königsberg, promovierte 1883 zum Dr. med. und war ab 1884 als Assistent von Prof. Dr. Ernst von Bergmann an der chirurgischen Klinik der Charité in Berlin. Von maßgeblicher Bedeutung war von Bramanns Aufenthalt in San Remo 1887/1888 auf Empfehlung von Prof. von Bergmann. Hier setzte er dem an Kehlkopfkrebs erkrankten Kronprinz Friedrich Wilhelm im Februar 1888 einen Luftröhrenschnitt und verwandte dabei Chloroform als Narkosemittel. Nach seiner Rückkehr nach Berlin schloss von Bramann sein Habilitationsverfahren ab und wurde zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin ernannt. Eine Berufung an die Universität Greifswald im Jahr 1889 lehnte er ab, nahm jedoch ein Jahr später einen Ruf an die Universität Halle an. Schon 1888 in den Hohenzollernorden aufgenommen, wurde er 1890 in den erblichen Adelsstand erhoben. Weitere nichtpreußische Auszeichnungen kamen hinzu. Friedrich von Bramann starb am 26. April 1913 in Halle und hinterließ seine Frau Hanna, geb. von Tronchin (gest. 1943) und vier Söhne. Zwei davon, Goswin (geb. 1894) und Hellmuth (geb. 1895) fielen im Ersten Weltkrieg im Abstand von zwei Monaten (März und Mai 1915). Der älteste Sohn, August Friedrich, (geb. 1892) starb 1936; der vierte, Constantin lebte von 1899 bis 1989 und war zuletzt Chefarzt der chirurgischen Klinik am Städtischen Krankenhaus in Berlin Neukölln. Der hier verzeichnete Nachlass Friedrich Gustav von Bramanns wurde dem GStA PK im Jahr 2011 von Dr. Hellmut von Bramann, einem Enkel Friedrich Gustav von Bramanns, als Depositum übergeben. Im Mittelpunkt steht der Briefwechsel zwischen Ernst von Bergmann und seinem ersten Assistenten Friedrich Gustav von Bramann. Er setzt mit der Ankunft von Bramanns in San Remo ein und reicht über den gesamten Aufenthalt, wobei die Briefe von Bramanns zahlreicher sind - beklagt sich von Bramann doch über ausbleibende Antworten (Nr. 13). Andererseits weist von Bergmann auf die erhöhte Arbeitsbelastung in Berlin hin, die ihn vom häufigerem Schreiben abhalte (Nr. 22). Formulierungen aus von Bramanns Briefen an von Bergmann wurden zum Teil wörtlich in den offiziellen Bericht (Die Krankheit Kaiser Friedrich des Dritten dargestellt nach amtlichen Quellen und den im Kgl. Hausministerium niedergelegten Berichten. Berlin 1888) übernommen. Ausgewertet wurde diese Korrespondenz bereits Mitte der 1960er Jahre im Rahmen einer medizinischen Dissertation, zu der Constantin von Bramann die im Familienbesitz befindlichen Briefe seines Vaters zur Verfügung stellte (Christa Rinck, Der Verlauf der Todeskrankheit Kaiser Friedrichs III nach dem Briefwechsel zwischen E. v. Bergmann und Fritz Gustav Bramann. Diss. Berlin 1965). Zu den Briefen von Bramanns und von Bergmanns liegen maschinenschriftliche Abschriften vor, die wahrscheinlich Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre von Frau Cläre Zimmermann, einer Schwester der Sekretärin Dr. Constantin von Bramanns am Städtischen Krankenhaus Neukölln, Ruth Zimmermann, angefertigt wurden. Vielleicht wurden diese (nicht ganz fehlerfreien) Transkriptionen im Hinblick auf eine beabsichtigte Auswertung der Korrespondenz vorgenommen. Die Briefe waren zusammen mit den Transkriptionen in einem Album zusammengestellt. Diese Formation wurde aus konservatorischen Gründen aufgelöst. Das Album befindet sich jedoch unter der Nr. 52 beim Nachlass. Zur Krankheit des Kronprinzen und Kaisers Friedrich III. ist die Überlieferung des Ministeriums des Königlichen Hauses (GStA PK, I. HA Rep. 100) ebenso heranzuziehen wie die Personalrepositur BPH, Rep. 52 Friedrich III. Letzte vergebene Nr.: Der Nachlass ist zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlasse, Nl Friedrich Gustav von Bramann (Dep.), Nr. Der Nachlass ist zu bestellen: VI. HA Nl Friedrich Gustav von Bramann (Dep.), Nr. Literatur: - Winfried Burkert, Der Chirurg Friedrich Gustav von Bramann. Der Retter des Kronprinzen. Halle 2008 - Michael Freund, Das Drama der 99 Tage. Krankheit und Tod Friedrichs III. Köln / Berlin 1966 - Die Krankheit Kaiser Friedrich des Dritten dargestellt nach amtlichen Quellen und den im Kgl. Hausministerium niedergelegten Berichten. Berlin 1888 - Christa Rinck, Der Verlauf der Todeskrankheit Kaiser Friedrichs III nach dem Briefwechsel zwischen E. v. Bergmann und Fritz Gustav Bramann. Diss. Berlin 1965 Berlin, im Oktober 2012 Dr. Schnelling-Reinicke Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1854 - 1913 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

              NL 254/3/1/Pl-Rei/71 · Akt(e) · 1882-01-28
              Teil von Universitätsbibliothek Leipzig

              Bedauern, dass Stieda dem "Ausland" vorläufig nicht seine Kraft schenken könne; Freude über Erinnerung Stiedas an Zusammentreffen; Rückkehr von [Max] Buchner; Zersplitterung des früheren Museumskreises (Weggang von Dr. Graff nach Aschaffenburg; Beinbruch von Renouf); Zusammenkünfte mit Rudolph Oldenbourg; Sehnsucht nach Leben in einer kleineren Stadt; Absicht, ihn in Dorpat und seine Freunde in Petersburg zu besuchen; hofft auf Stiedas Besuch in München und erwähnt seine zwei Töchter.

              Brief von Siegfried Passarge an Wilhelm Stieda
              NL 254/3/1/O-Pa/53 · Akt(e) · 1910-12-17
              Teil von Universitätsbibliothek Leipzig

              Bitte um Auskunft zu [Victor] Ehrenberg bzgl. eines zweiten Ordinariats für Nationalökonomie; Bericht über unterschiedliche Ansichten innerhalb der Berufungskommission (zuverlässig vs. oberflächlicher Vielschreiber); Bitte um Rückäußerung zu seinem Urteil über [Ludwig] Pohle bis zur Sitzung am 3. Juli.