Bereich "Identifikation"
Signatur
Titel
Datum/Laufzeit
- 1741-2016 (Anlage)
Erschließungsstufe
Umfang und Medium
Bereich "Kontext"
Archiv
Bestandsgeschichte
Bestandsbeschreibung: Totenzettel sind mehr oder weniger ausführliche Würdigungen Verstorbener, die mindestens Namen und Lebensdaten, oft aber auch weitere biographische Daten (wie Angaben zu Familie, Stand, Karriere, außerberuflichem Engagement) enthalten sowie ggfs. auch ein Foto des Verstorbenen zeigen. Die (mit extrem seltenen Ausnahmen) ausschließlich im katholischen Kontext veröffentlichten Fürbittzettel wurden und werden zumeist bei der Totenmesse oder aber am Grab verteilt. Die Sammlung des Stadtarchivs Düsseldorf umfaßt aktuell (2016) weit über 25.000 Exemplare aus der Zeit von 1741 bis heute und wird durch Gaben engagierter Pfarren und einzelner Bürger fortlaufend erweitert. Sie entstand vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts, zunächst wohl durch regelmäßige, mit dem Archiv vereinbarte Abgaben aller katholischen Pfarren der Stadt, die aber wohl einschliefen, wie Korrespondenz aus den 1940er Jahren belegt. Ab 2004 erfolgte eine von Ehrenamtlern vorgenommene ausführliche Verkartung des damaligen Bestandes, die 2007 als PDF mit einem Begleitband erschien (Die Totenzettelsammlung des Stadtarchivs Düsseldorf. 23.000 rheinische Totenzettel; Düsseldorf 2007).<br /><br />Form und Inhalt: Totenzettel sind mehr oder weniger ausführliche Würdigungen Verstorbener, die mindestens Namen und Lebensdaten, oft aber auch weitere biographische Daten (wie Angaben zu Familie, Stand, Karriere, außerberuflichem Engagement) enthalten sowie ggfs. auch ein Foto des Verstorbenen zeigen. Die (mit extrem seltenen Ausnahmen) ausschließlich im katholischen Kontext veröffentlichten Fürbittzettel wurden und werden zumeist bei der Totenmesse oder aber am Grab verteilt.<br />Die Sammlung des Stadtarchivs Düsseldorf umfaßt aktuell (2016) weit über 25.000 Exemplare aus der Zeit von 1741 bis heute und wird durch Gaben engagierter Pfarren und einzelner Bürger fortlaufend erweitert. Sie entstand vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts, zunächst wohl durch regelmäßige, mit dem Archiv vereinbarte Abgaben aller katholischen Pfarren der Stadt, die aber wohl einschliefen, wie Korrespondenz aus den 1940er Jahren belegt. Ab 2004 erfolgte eine von Ehrenamtlern vorgenommene ausführliche Verkartung des damaligen Bestandes, die 2007 als PDF mit einem Begleitband erschien (Die Totenzettelsammlung des Stadtarchivs Düsseldorf. 23.000 rheinische Totenzettel; Düsseldorf 2007).
Abgebende Stelle
Bereich "Inhalt und innere Ordnung"
Eingrenzung und Inhalt
Bewertung, Vernichtung und Terminierung
Zuwächse
Ordnung und Klassifikation
Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik) >> *7 Genealogische Quellen, Findmittel, Mikrofilme (Struktur), Digitale Medien >> Genealogische Quellen (versch. Provenienzen)
Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs
Benutzungsbedingungen
Reproduktionsbedingungen
In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache
- Deutsch
Schrift in den Unterlagen
Anmerkungen zu Sprache und Schrift
Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen
Findmittel
Bereich Sachverwandte Unterlagen
Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen
Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien
Verwandte Verzeichnungseinheiten
Bereich "Anmerkungen"
Anmerkung
Original description: Archivportal-D