Verwaltung

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      • UF Administration
      • UF organization and administration

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        Allgemeines: Bd. 39
        BArch, RM 5/6308 · Akt(e) · (1916) Jan.-März 1917
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: "Kriegswissenschaftlicher Bericht aus dem Seminar für Nationalökonomie und Kolonialpolitik, Hamburg". Druck, 1916-1917 Stellvertretendes Generalkommando VII. Armeekorps: "Auszug aus den Berichten der Postüberwachungs-Auslandsstelle Emmerich", 15.-22.2.1917. Umdruck, 1.3.1917 "Anglo-Swedish Trade Journal" Bd 8 Nr. 10. Druck, 25.10.1916

        Allgemeines: Bd. 5
        BArch, R 2103/260 · Akt(e) · 1925-1930
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Aufbewahrung von Schutzgebietsanleihen und Sparkassenbüchern Antrag auf Annahme von Geld Antrag auf Annahme von Wertpapieren, sonstigen Urkunden und Kostbarkeiten Verfügung betr. Aktien der Jüdischen Kolonialbank Nachweisung über die im Reichsarchiv Abteilung Berlin von der ehemaligen Zentralschatzkasse hinterlegten Sparkassenbücher

        Allgemeines und Einzelfälle: Bd. 56
        BArch, RM 5/3032 · Akt(e) · (Febr.) März 1917-Nov. 1918
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: "Bijblad Dagblad Scheepvaard". Druck, 1.5.1917 Bericht des Hamburgischen Kolonialinstituts über "Skandinavien: Schweden und Norwegen unter der Seesperre", o. Dat.

        Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 172 · Bestand
        Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
        1. Behördengeschichte In der Völkerschlacht bei Leipzig (16. - 19. Oktober 1813) fügten die alliierten Truppen, zu denen auch preußische Verbände gehörten, Napoleon eine verheerende Niederlage zu. König Friedrich August I. von Sachsen, ein Verbündeter Napoleons, geriet bei der Erstürmung der Stadt Leipzig in Gefangenschaft und wurde zunächst ins Berliner Stadtschloss, später dann ins Schloss Friedrichsfelde überführt. Die französische Armee, die Dresden nach dem Sieg bei Lützen am 2. Mai 1813 besetzt hatte, kapitulierte am 11. November 1813. Die Verwaltung des Königreich Sachsen sowie des Herzogtums Sachsen-Altenburg und der reußischen und schwarzburgischen Fürstentümer wurde dem Zentralverwaltungsdepartement übertragen. Dessen Leiter, Freiherr Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein, richtete zum 21. Oktober 1813 das Generalgouvernement der verbündeten Mächte im Königreich Sachsen ein. Als Leitungsgremium wurde ein Gouvernementsrat unter dem Vorsitz des am 9. Dezember 1813 ernannten russischen Generals Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski eingerichtet. Ihm gehörten russische, preußische und sächsische Beamte an, wobei letztere auf die neue Obrigkeit vereidigt wurde. Repnin-Wolkonski stieß eine Reihe von Verwaltungsreformen an. Auch wurde in Dresden eine Industrieschule eingerichtet, in Leipzig eine Chirurgisch-Medizinische Akademie. Die königlichen Kunstsammlungen, die Brühl’schen Terrassen und der Große Garten in Dresden wurden für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Frauenkirche wurde restauriert. Zur Fortführung des Kriegs wurden Landwehr und Landsturm errichtet und ein Banner der freiwilligen Sachsen als Freikorps aufgestellt. Dennoch erlebte der partikulare Patriotismus einen Aufschwung, der auch von den fremden Besatzungsmächten nicht übergangen werden konnte. Um Befürchtungen, das Königreich werde aufgelöst, zu begegnen, versprach Repnin noch in seiner gedruckt erschienenen Abschiedsrede: "Sachsen bleibt Sachsen, und seine Gränzen unangetastet. Eine liberale Verfassung wird die Selbständigkeit des Staates und die Wohlfahrt jedes Einzelnen sichern." (I. HA Rep. 172, Nr. 7, Bl. 3 VS). Nach dem Beginn des Wiener Kongresses übergab Repnin-Wolkonski die Leitung des Generalgouvernements am 8. November 1814 dem preußischen Staatsminister Freiherrn Eberhard Friedrich Christoph Ludwig von der Recke und dem Generalmajor Freiherrn Friedrich Wilhelm Leopold von Gaudy (auch Gaudi). Sie führten beide die Amtsbezeichnung des Generalgouverneurs. Aus der Zeit nach dem Übergang von Russland an Preußen stammt die Geschäftsordnung des Generalgouvernements vom 12. Dezember 1814. Sie basiert auf älteren Instruktionen (Leipzig, 25. Okt. 1813; Leipzig 1. Nov. 1813; 8. Nov. 1813; Wien, 25. Okt. 1814), die in der betreffenden Akte jedoch nicht enthalten sind (I. HA Rep. 172, Nr. 15). Die Grundzüge der Geschäftsordnung des Generalgouvernements dürften jedoch in den Jahren 1813 und 1814 unverändert geblieben sein. Das Generalgouvernement umfasste das Generalsekretariat, vier Sektionen bzw. Verwaltungsabteilungen sowie die Zentralsteuerkommission. Daneben bestand noch der Gouvernementsrat als "Vortrags-Versammlung sämtlicher Herren Gouvernements-Räthe". Das Generalsekretariat war die schriftgutführende Stelle innerhalb des Generalgouvernements. Es führte die Journale und beaufsichtige den Geschäftsgang. Darüber hinaus erledigte das Generalsekretariat alle übergeordneten Materien ("Generalia"), die nicht bei den einzelnen Sektionen ressortierten, sowie die Leitung der Höhere Polizei. Die Angelegenheiten der Höheren Polizei waren vom Vortrag im Gouvernementsrat befreit, wurden allein von den Generalgouverneuren entschieden. Bis zum Übergang an Preußen wurde das Generalsekretariat von Staatsrat Freiherrn Andreas von Merian geleitet, danach von Staatsrat Friedrich Wilhelm August Werner von Bülow. Bülow leitete neben Oberst Dietrich von Miltitz und einem Kriegsrat Krüger auch die 1. Sektion des Generalgouvernements. Dieser Sektion oblagen Angelegenheiten der Justiz, der allgemeinen Polizei, des Medizinal- und Armenwesens, der Gemeinden, Körperschaften und öffentlichen Institute sowie der Kirchen und Schulen. Die 2. Sektion kümmerte sich dagegen um die Finanzen, soweit diese nicht in den Bereich der Zentralsteuerkommission fielen. Zuständig waren hier Karl Ferdinand Friese und der Finanzrat Julius Wilhelm von Oppel. In der 3. Sektion regelte Kriegsrat Krüger die Angelegenheit der Militärverpflegung, während die 4. Sektion mit den restlichen Militärangelegenheiten betraut war, sofern diese nicht in den Geschäftsbereich des Generalmilitärkommandos fielen. Generalmajor Carl Adolf von Carlowitz und Major von Brockhusen waren die zuständigen Beamten. Mitglieder der Zentralsteuerkommission waren Kriegsrat Krüger, Rat und Präsident Moritz Haubold von Schönberg und Hofrat Ferber. Die Sektionschefs hatten jeweils zum Monatsende einen Geschäftsbericht zu verfassen, der über die Generalgouverneure an Staatskanzler Fürst von Hardenberg weitergereicht wurde. Was Entscheidungen anging, so hatten die Sektionschefs der 1., 2. und 4. Sektion über alle Angelegenheiten gemeinschaftlich zu befinden. Bei Differenzen entschieden die Generalgouverneure nach Vortrag im Gouvernementsrat. Eine ganze Reihe wichtiger Angelegenheiten konnte generell nur unter Beteiligung der Generalgouverneure entschieden werden. Die Plenarversammlungen fanden montags, mittwochs und sonnabends ab 10 Uhr vormittags statt. Ansonsten waren die Geschäftszeichen zwischen 9 und 13 bzw. 16 und 19 Uhr. Sofern sie nicht im Zuge der Verwaltungsreform umgebildet wurden, bestanden die königlich-sächsischen Zentralbehörden neben dem Generalgouvernement fort. Das Generalgouvernement übte jedoch die Dienstaufsicht über sie aus. Da das Generalgouvernement bis 1814 dem Zentralverwaltungsdepartement, danach dem Preußischen Staatskanzler nachgeordnet, es selbst aber den sächsischen Behörden übergeordnet war, stellte es eine Art Mittelbehörde dar. Die königlich-sächsischen Behörden sanken dagegen zu Provinzialbehörden herab. Mit den Gouvernementskommissaren und den Polizeibüros verfügte das Generalgouvernement darüber hinaus über neu gebildete, nachgeordnete Dienststellen. Nach dem Abschluss des Friedensvertrags zwischen Preußen und Sachsen am 18. Mai 1815 räumte Preußen das Königreich Sachsen, behielt jedoch das gleichnamige Herzogtum. Das Generalgouvernement wurde als Generalgouvernement des Herzogtums Sachsen von Dresden nach Merseburg verlegt. Der sächsische König, der aus der Gefangenschaft nach Dresden zurückkehrte, entließ seine Untertanen im herzoglichen Teil Sachsens mit salbungsvollen Worten aus ihren Verpflichtungen ihm gegenüber: "Ich soll von euch scheiden, und das Band muß getrennt werden, das durch eure treue Anhänglichkeit Mir und Meinem Hause so theuer war, und auf welches seit Jahrhunderten das Glück Meines Hauses und eurer Vor-Eltern sich gründete. Zufolge der den verbündeten Mächten ertheilten Zusage entlasse Ich euch, ihr Unterthanen und Soldaten der von Mir abgetretenen Provinzen eures Eide und eurer Pflichten gegen Mich und Mein Haus, und Ich empfehle euch, treu und gehorsam zu seyn euerm neuen Landesherrn." (I. HA Rep. 172, Bl 84 VS) König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen hieß sie mit ebenso salbungsvollen Worten willkommen: "Durch die Schicksale der Völker nunmehr von einem Fürstenhause getrennet, dem Ihr Jahrhunderte lang mit treuer Ergebenheit angehangen, geht Ihr jetzt zu einem andern über, dem Ihr durch die befreundenden Bande der Nachbarschaft, der Sprache, der Sitten, der Religion verwandt seyd. Wenn Ihr Euch mit Schmerz von frühern, Euch werthen Verhältnissen lossagt, so ehre Ich diesen Schmerz, als dem Ernste des deutschen Gemüths geziemend, und als eine Bürgschaft, daß Ihr und Eure Kinder auch Mir und Meinem Hause mit eben solcher Treue fernerhin angehören werdet. [ ] Nur Deutschland hat gewonnen, was Preußen erworben." (I. HA Rep. 172, Nr. 286, Bl. 89 VS) Das Generalgouvernement wurde mit Inkrafttreten der Provinzialverfassung im März 1816 aufgelöst. 2. Bestandsgeschichte Von welcher Behörde die Überlieferung des Generalgouvernements übernommen wurde, ist nicht bekannt, genauso wenig der Zeitpunkt der Übernahme. Noch eine sich unter den Jahresberichten des GStA PK befindende Übersicht über "den Zustand der Reposituren" aus dem Jahre 1872 vermerkt für den Bestand des Generalgouvernements "völlig ungekannt" (GStA PK, I. HA Rep. 178 Nr. 1900, Bl. 160). Der Bestand befand sich zwar im GStA PK, die Vergabe der Repositurnummer und die Bearbeitung des Bestandes war aber noch nicht erfolgt. Erst 1923 wurden die Akten durch Staatsarchivrat Dr. Meyer als Repositur 172 aufgestellt (GStA PK, I. HA Rep. 178 Nr. 1930, Bl. 57’). Nach kriegsbedingter Auslagerung wurde der Bestand im Deutschen Zentralarchiv, Abt. Merseburg auf Karteikarten erschlossen. Ein Findbuch wurde nicht erstellt. 2012 erfolgte die Übertragung der Erschließungsinformationen in die Archivdatenbank. Im Zuge der Retrokonversion wurden einzelne Verzeichnungseinheiten überprüft bzw. neu verzeichnet. 3. Literatur Roman Töppel, Die Sachsen und Napoleon. Ein Stimmungsbild 1806-1813, Köln u.a. 2008. 4. Verweis auf andere Bestände und Archive Im GStA PK: siehe die restlichen Bestände der Tektonikgruppe "Sonderverwaltungen der Übergangszeit 1806-1815", insbesondere: - GStA PK, I. HA Rep. 114 Zentralverwaltungsrat der verbündeten Mächte, (1812) 1813-1815. Im Sächsischen Staatsarchiv - Hauptstaatsarchiv Dresden: siehe Tektonikgruppen "1.3 Hofbehörden 1485-1831" und "1.5 Behörden und Einrichtungen der Erblande", insbesondere: - HStA DD, 10030 Hilfs- und Wiederherstellungskommission für Sachsen, 1813-1821 - HStA DD, 10031 Friedensvollziehungs- und Auseinandersetzungekommission, 1815-1821 5. Anmerkungen, Bestellungen, Zitierweise Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 172 Alliiertes und Preußisches Gouvernement für das Königreich bzw. Herzogtum Sachsen Nr. ( ) Dr. Leibetseder 09.08.2012 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 3 Bde.
        Am Zuge
        ALMW_II._BA_A1_6/4 · Objekt · 1930-1940
        Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

        Fotograf: Schwär?. Fototyp: Rollfilmabzug. Format: 8,3 X 5,5. Beschreibung: Zug, Station u. Reisende.

        Leipziger Missionswerk
        Amt Rathmannsdorf (Bestand)
        Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Z 166 (Benutzungsort: Dessau) · Bestand · 1878-1951
        Teil von Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)

        Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist. Findhilfsmittel: Findbuch 2001 (online recherchierbar) Registraturbildner: Ämter als eigene Verwaltungsebene entstanden im Zuge einer durchgreifenden allgemeinen Neuordnung der kommunalen Verhältnisse im Jahre 1878. Diese Neuordnung war notwendig geworden durch die Verschiedenartigkeit der Gemeindeverfassungen in den beiden 1863 vereinigten Landeshälften Anhalt-Bernburg und Anhalt-Dessau-Köthen, die infolge der Zusammenlegung von Kreisen aus Gebieten beider Teilstaaten zu Divergenzen innerhalb einzelner Kreise geführt hatte. 1878 wurden nach preußischem Muster zwischen die Ebene der Kreise und die der Gemeinden Amtsbezirke eingeschoben. Dazu wurden mit Ausnahme der herzoglichen Schlossbezirke und der Städte die fünf anhaltischen Kreise durchgängig in Amtsbezirke unterteilt. In dieses System der Ämterbildung wurden auch die bisher außerhalb der Gemeindebezirke stehenden Rittergutsbezirke sowie die landesfiskalischen Domänen und Forsten einbezogen. Die Amtsbezirke konnten aus einer oder mehreren Landgemeinden bzw. aus einem oder mehreren Gutsbezirken oder aus Landgemeinden und Gutsbezirken bestehen. An der Spitze der Amtsbezirksverwaltung stand ein Amtsvorsteher. Den Ämtern oblag insbesondere die ländliche Polizeiverwaltung. Mit der Bildung der Amtsbezirke als Bezirke der allgemeinen Landesverwaltung 1878 wurden die polizeilichen Aufgaben der bisherigen Ortspolizei den Ämtern übertragen. Innerhalb des Aufbaus der Polizeiverwaltung in Anhalt verwaltete nun der Amtsvorsteher die Ortspolizei, insbesondere die Sicherheits-, Ordnungs-, Sitten-, Gesundheits-, Armen-, Wege-, Wasser-, Feld-, Forst-, Fischerei-, Gewerbe-, Bau-, Feuerpolizei etc., soweit diese nicht durch besondere gesetzliche Bestimmungen der Kreisdirektion vorbehalten waren. Als Polizeibehörde hatte der Amtsvorsteher das Polizeiverordnungsrecht für den Amtsbezirk. Die Gemeindevorsteher als Organe des Amtsvorstehers waren u.a. berechtigt, Personen festzunehmen und zu verwahren. Auch bei der An- und Abmeldung von Personen, der Kontrolle der Ausfertigung von Gesindebüchern oder der Gesundheitspolizei fungierten die Gemeindevorsteher als Organe des Amtes. 1935 wurden alle die Gemeinden und Gutsbezirke betreffenden Vorschriften außer Kraft gesetzt und die Zuständigkeiten den Kreisausschüssen übertragen. Von den ingesamt 14 Ämtern (Amt Aderstedt, Altenburg, Gerbitz [Pobzig], Giersleben [Warmsdorf], Gröna, Hohenerxleben, Ilberstedt, Kleinmühlingen [Mühlingen], Latdorf, Mehringen, Neundorf, Oberpeißen, Rathmannsdorf, Schackstedt), die im Kreis Bernburg bestanden, sind von neun Ämtern (Amt Altenburg, Gerbitz [Pobzig], Giersleben [Warmsdorf], Gröna, Hohenerxleben, Mühlingen, Latdorf, Neundorf, Rathmannsdorf) Akten der Amtsverwaltungen überliefert. Rathmannsdorf gehörte mit Hohenerxleben an der Bode bis 1850 zum adligen Gericht der Familie von Krosigk. Bei der Bildung der Kreise in Anhalt-Bernburg wurde der Gerichtsbezirk dem Kreis Bernburg zugeschlagen. Bei der Einrichtung der Ämter 1878 wurde die Gemeinde Rathmannsdorf mit dem Rittergut zu einem Amt zusammengelegt. In Durchführung der Verwaltungsreform und Neugliederung der Länder 1952 kam die Gemeinde Rathmannsdorf zum Kreis Staßfurt, Bezirk Magdeburg. Bestandsinformationen: Der Bestand des Amtes Rathmannsdorf gelangte 1971 vom Rat des Kreises Staßfurt an das Landesarchiv Oranienbaum (heute Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Dessau). Inhaltliche Schwerpunkte sind: Kriminalpolizei und Strafrechtspflege, Maßnahmen unmittelbar nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, Sicherheitspolizei, Bürger-/Volkswehr, Gesundheitspolizei, Veterinärpolizei.

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 635/2 · Bestand · 1868-1944
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Vorbemerkung: Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert gaben militärische Kommando- und Verwaltungsbehörden in zunehmendem Umfang an die nachgeordneten Dienststellen und Truppenteile allgemeine Denkschriften, Ausbildungsanleitungen, Etatübersichten, Gerätebeschreibungen, Manöverberichte, Kampferfahrungen, Übersichten über fremde Heere u. a. aus. Diese Druckschriften sollten rasch und zuverlässig informieren und waren in der Regel "nur für den Dienstverkehr", "vertraulich", "nur in die Hände von Offizieren", "geheim", "streng geheim" u. a. zu behandeln. Freilich konnten derartige Einschränkungen je nach den äußeren politischen Verhältnissen wechseln - z.B. wurden Ranglisten nur im Frieden veröffentlicht -, so dass eine eindeutige Abgrenzung zu den Bekanntmachungen in den Amtsblättern oder sonstigen Veröffentlichungen nicht möglich ist. Auch von den Vorschriften - Bestand M 635/1 - lassen sich diese Drucksachen nicht streng abheben, da sowohl ihre Thematik als auch die rechtliche Verbindlichkeit unterschiedlich bewertet wurden. Allgemein ist davon auszugehen, dass Mitteilungen, die über Privatfirmen hergestellt und vertrieben wurden, einen weniger vertraulichen Inhalt aufwiesen als solche, die aus der Reichsdruckerei stammten; Schriften ohne Angabe des Herausgebers waren meist als geheim eingestuft. Die Unterlagen wurden üblicherweise bei den diesbezüglichen Akten, z. T. auch unter besonderem Verschluss, verwahrt und kamen mit diesen im Archiv ein. Die Reichsarchivzweigstelle bzw. das Heeresarchiv Stuttgart hat das großenteils gedruckte, jedenfalls vervielfältigte Material, wenn größere Aktenausscheidungen - so etwa beim Bestand der Festung Ulm - anstanden, aus der bisherigen Umgebung herausgelöst und weiter aufbewahrt. In gleicher Weise wurden Druckschriften, die sich trotz ihres amtlichen und meist vertraulichen Charakters in privaten Nachlässen fanden, von dort entnommen. Unter wechselnden Gesichtspunkten und wechselnden Bearbeitern - Regierungsinspektor Alfons Beiermeister, Heeresarchivrat Hauptmann der Reserve Franz Knoch, Heeresarchivangestellter August Martin u. a. - wurden die auf diese Weise angefallenen Einzelstücke in der Bibliothek, bei den Vorschriften, bei den Denkschriften, dem späteren Bestand M 730, und den Flugschriften, dem späteren Bestand J 150, eingereiht, die jeweils auch anderes Schriftgut enthielten. Dabei gelangten kleinformatige gedruckte Hefte vorzugsweise zu den Flugschriften, Vervielfältigungen in Folioformat dagegen zu den Denkschriften oder, sofern es sich um "geschichtliche" Zusammenfassungen handelte, zum Bestand "Kriegsarchiv" (M 1/11). Doppelstücke konnten in allen genannten Beständen wie auch in der Bibliothek Aufnahme finden. Dem Archiv seit etwa 1920 zugewiesene Stücke scheinen, wenn sich dies als nützlich erwies, als Handexemplare aufgestellt worden zu sein. Auswärtige Druckschriften wurden nur vereinzelt u. a. über die Beauftragten des Chefs der Heeresarchive eingeliefert. Kriegsbedingt stockten Verzeichnung und Einordnung ab etwa 1941, so dass die entsprechenden Repertorien unvollendet blieben bzw. erst nach dem 2. Weltkrieg - so M 730 - unter Einfügen einzelner Nachträge abgeschlossen wurden. Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme stellte die Aushilfskraft Anneliese Fink die nur teilweise in verschiedenen Listen erfassten und nicht signierten Vorschriften und sonstigen Drucksachen(1) zusammen, für die Denkschriften (M 730) besorgte dies die studentische Aushilfskraft Anne Weber. Unter zeitweiliger Mitarbeit der Inspektoranwärter Elstner und Wüst sowie Häfele, Kronberger und Schön wurden daraufhin Bibliotheksgut ausgesondert, die Vorschriften und die übrigen Drucksachen auf die neuen Bestände M 635/1 und M 635/2 aufgeteilt und dazuhin insbesondere die Bibliothek und die Flugschriften (J 150) anhand der Kataloge und Repertorien auf entsprechendes Material überprüft: Nachdem aus der Bibliothek 64, aus der ursprünglichen Zusammenstellung der Vorschriften u. a. 275, von den Denkschriften (M 730) 363, von den Flugschriften (J 150) 88, aus dem "Kriegsarchiv" (M 1/11) 21 und 52 Stücke aus sonstigen meist Sammlungsbeständen übernommen und rund 30 an die Militärbibliothek abgegeben oder provenienzgemäß in die zugehörigen Akten zurückgelegt sowie 88 Doppelstücke ausgeschieden worden sind, umfasst der Bestand nunmehr 863 Bände, Hefte und Einzelblätter in 13 Regalmetern. Nicht aufgenommen wurden in den neuen Bestand - schon aufgrund der notwendigerweise anderen Lagerung - die fast ausschließlich nur für den Dienstgebrauch angefertigten Karten und Pläne, die die eigenen Bestände M 640 "Militärische Karten" und M 652 "Plansammlung" ausmachen. Ferner fehlen hier, wie schon angedeutet, die allgemeinen Amtsblätter und Einzelveröffentlichungen, beispielsweise die offiziellen Generalstabswerke über vergangene Kriegshandlungen, Truppenzeitungen und Kriegsillustrierte, "Tornisterschriften", Schulungsbriefe u. a. Dasselbe gilt von Maueranschlägen militärischer Stellen, die den Grundstock zum Bestand J 151 "Sammlung von Maueranschlägen" bilden, sowie von reinem Film- und Bildmaterial, das von militärischen Stellen herausgegeben wurde und sich zu einem kleinen Teil in den Beständen der "Bildsammlungen" (M 700 ff.) findet. Während von militärischer Seite stammende Schriften ohne Rücksicht auf den jeweiligen Inhalt hier eingegliedert wurden, sind Ausarbeitungen ziviler Stellen - Auswärtiges Amt, preußische Ministerien des Innern und der Justiz, Reichskolonialamt, Reichsarchiv u. a. - dann aufgenommen, wenn in ihnen ausgesprochen militärische oder militärpolitische Sachverhalte angesprochen sind. Nach der Trennung der auswärtigen von den deutschen Druckschriften empfahl sich für die letzteren eine weitere Untergliederung. Eine Reihung nach den Herausgebern wäre nicht möglich gewesen, weil diese, wie erwähnt, vielfach nicht angegeben sind. Da sich die alphabetische Folge der geographischen und Sachbetreffe in den Beständen der Denkschriften (M 730) und der Flugschriften (J 150) gelegentlich überschneidet und somit weniger geeignet scheint und sich aus der Zeit der württembergischen Heeresverwaltung kein umfassendes Ordnungsschema erhalten hat, bot es sich an, den "Einheitsaktenplan für den Bereich der Heeresleitung und des Ministeramts" von 1931(2) dem neuen Bestand Zugrundezulegen. Dies galt um so mehr, als er, bzw. seine Vorläufer, in der Zwischenkriegszeit gebildet wurde und in reichem Maße auch Unterlagen aus dieser Epoche enthält. Das zusätzliche ausführliche Sachverzeichnis fertigte Archivangestellter Werner Urban. Hauptsächlich bei den Aktenbeständen des Kriegsministeriums und des Generalkommandos sind weitere allgemeine Ausarbeitungen zu erwarten; sie zu erfassen und hier zusätzlich einzurücken, hätte aber einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordert, so dass eine entsprechende durchaus wünschenswerte Zusammenstellung späterer Zeit vorbehalten bleiben muss. Die im Findbuch angewandte Rechtschreibung richtet sich nach den heutigen Regeln. Wechselnde Schreibweise für einzelne ... Stellen wurde nach dem häufigeren Gebrauch vereinheitlicht, also etwa Generalgouvernement anstelle von General-Gouvernement, Armee-Abteilung anstelle von Armeeabteilung, Nachrichtenformation anstelle von Nachrichten-Formation. Die einzelnen Titelaufnahmen richten sich nach dem folgenden Muster, das auch für den Bestand M 635/1 verwendet wurde: Titel der Schrift Ort und Datum der Schrift; eventueller Druck- / Verlagsort, Druckerei / Verlag, Druckjahr Herausgeber Beilagen Nachträge; handschriftliche Vermerke Frühere Archiv- und Bibliothekssignaturen Bemerkungen Stuttgart, im Juni 1986 Dr. Cordes 1) Bei den Titelaufnahmen der Stücke aus diesem Bestand sind demgemäss keine früheren Archivsignaturen angegeben 2) Als Vorschrift erlassen und seit 1938 unter den planmäßigen Heeres-Druckvorschriften als Nr. 2 geführt (M 635/2 Bd.

        Amtsblatt für Deutsch-Südwestafrika
        BArch, R 1001/2050 · Akt(e) · März 1910 - Juni 1917, 1922 - 1940
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Geschäftlicher und informatorischer Schriftwechsel über die Herausgabe des neuen Amtsblattes ab 1. April 1910 Englische Gesetzgebung in Deutsch-Südwestafrika während des Ersten Weltkrieges