Windhuk

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          Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 Nr. 41 · Akt(e) · 1904 - 1926
          Teil von Stadtarchiv Nürnberg
          • Darin:<br />- zwei Negative von eine Kriegsgericht in Südwestafrika<br />- 183 Postkarten (teilweise beschreiben) mit Motiven (u.a. Schutztruppen, Einheimische, Landschaften, Orte und Gebäude) aus:<br />- Deutsch-Südwestafrika (Namibia): u.a. Walfischbucht, Swakopmund, Windhuk, Abbabis, Otjitundo, Owamboland, Omaruru, Karibib, Kubas und Lüderitzbucht,<br />- Deutsch-Ostafrika (Tansania): u.a Tanga, Dar-es-Salaam<br />- Kapkolonie (Südafrika): Kapstadt, Aliwal North<br />- Brasilien: Guaruja. Brusque<br />- Indien: u.a Ahmedabad, Abu<br />- Ägypten: Port Said, Suezkanal
          • 1904 - 1926, Stadtarchiv Nürnberg, E 10/32 NL Friedrich Stahl
          Archivalie - Akte
          I/MV 0748 · Akt(e) · 1908-01-01 - 1912-12-31
          Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

          description: Enthält:AnfangVNr: E 2376/1909; EndeVNr: E 667/1910; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Vorderasiatischen Museum, (1909), Bl. 34, der Botanischen Zentralstelle für die Kolonien am Kgl. Botanischen Garten und Museum, Bl. 113, und dem Naturkundemuseum, Berlin, (1910), Bl. 213 ff., 235 f.- Verkauf von Doubletten an die Hzgl. Sammlungen der Veste Coburg, (1909), Bl. 36 ff.- Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum, Bremen, (1912), Bl. 75.- Zusammenarbeit mit der Kgl. Landesaufnahme, Bl. 167, der Kgl. Bergakademie, Berlin, (1910), Bl. 219 f., und dem Seminar für Geographie, Hamburg, (1909), Bl. 1 ff.- leihweise Abgabe von Doubletten an eine Mädchenschule, Berlin, (1910), Bl. 237.- Zusammenarbeit mit der BGAEU, (1910), Bl. 17 ff., und dem Kommando der Schutztruppe für DSW, Windhuk, (1910), Bl. 182, 184.- Schipper: Erklärung des Begriffs "Kobirra" für Hörige, (1910), Bl. 72.- Karasek: Bericht über Fehldeutung des Verhaltens von Einheimischen, (1909), Bl. 95 f.- von Ramsay: Erläuterung zu seiner Schenkung, (1910), Bl. 154 f.- Kaufmann: Schenkung eines Skeletts, (1910), Bl. 170 f.- Leupolt: Erläuterung zu seiner Schenkung, (1910), Bl. 191 f.- Adametz: Bericht über religiöse Vorstellungen in Kamerun, Bl. 195 ff., und über Metallurgie, (1909, 1910), Bl. 205 ff.- "Darwinsche pathognomische Fragen.", [1910], Bl. 223 f.- Rathgen: Bericht über anthropologische Forschungen in Tunesien, (1910), Bl. 238 f.

          Archivalie - Akte
          I/MV 0750 · Akt(e) · 1910-01-01 - 1959-12-31
          Teil von Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin

          description: Enthält:AnfangVNr: E 2210/1910; EndeVNr: E 1670/1911; u.a.: Zusammenarbeit mit dem Botanischen Museum, Bl. 387, und dem Naturkundemuseum, Berlin, (1911), Bl. 110, 387 ff.- Abgabe bzw. Verkauf von Doubletten an das Anthropologische Institut der Universität, Breslau, (1910), Bl. 33 ff., die Museen für Völkerkunde, Leipzig, Bl. 78 ff., Hamburg, Bl. 280, München, (1911), Bl. 383, und Stuttgart, (1910, 1913), Bl. 14 ff., 148.- Leihgaben des Saalburgmuseums, Homburg v.d.H., (1911, 1959), Bl. 360.- Zusammenarbeit mit dem Kolonialinstitut, Hamburg, (1911), Bl. 62 f.- Abgabe von Doubletten an Privatpersonen, (1911), Bl. 154 ff., 199, 238, 249, 372.- Zusammenarbeit mit der Redaktion des Globus, (1910), Bl. 56, dem Verein Kolonialkriegerdank, Bl. 87, 129, 233, dem Kommando der Schutztruppen, Bl. 133, dem Ethnologischen Hilfskomitee, Bl. 220 ff., der Dt. Kolonialgesellschaft, Berlin, Bl. 240 ff., der Kriegsmarine-Ausstellung, Oldenburg, Bl. 50, und dem Kommando der Schutztruppe, Windhuk, (1911), Bl. 130.- Zusammenarbeit mit den Weißen Vätern, (1910, 1911), Bl. 58 ff., 251 ff.- Fechtner: Sendung von Schädeln, (1911), Bl. 75.- Siegmann: Herkunft der durch Maercker eingesandten Skelette, (1910), Bl. 121.- von Sick: Korrekturen und Verhandlungen zu seiner Arbeit über die Wanyaturu, (1911), Bl. 138 ff.- Lunkenbein: Angebot von Skeletten, (1911), Bl. 160.- "Dispache pr. Dampfer Oron ...", (1911), Vervielfältigung, Bl. 170 ff.- [Peters:] "Ophir of the ancients. Dr. Carl Peters s theories ..." [1911], Ztg.-Artikel, Bl. 202 f.- Braunschweig: Bericht über geplante koloniale Aktivitäten im Südosten von DOA, (1911), Bl. 228 f.- Seiner: "Beschreibung des ... Giftpfeiles und Dolches der Herero ..." (1911), Bl. 247.- Minist. der geistl. Angelegenheiten: Bericht über Auszeichnungen, (1911), Bl. 283.- van Gennep: Bericht über seine Sammeltätigkeit und die Kontakte unter den Mittelmeerkulturen, (1911), Bl. 293 ff.- "Aus Grootfontein." In: Südwest-Afrikanische Ztg. : 1911-06-13, Bl. 326.- Staudinger: Bitte um Unterstützung für Crompton, (1911), Bl. 342 ff.

          BArch, R 1002 · Bestand · 1886-1924, 1936
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: 1884 Übernahme des Schutzes über die Landerwerbungen des Bremer Kaufmanns Franz Adolf Eduard Lüderitz durch das Deutsche Reich; 1885 Errichtung der deutschen Verwaltung; territoriale Ausdehung des deutschen Einflußgebietes durch die Aktivitäten der 1895 gegründeten Deutschen Kolonialgesellschaft; 1915 Kapitulation der Schutztruppe gegenüber den Streitkräften der Südafrikanischen Union und Beendigung der deutschen Verwaltung. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Mit zum Teil erheblichen Überlieferungslücken übernahm Ende der 30er Jahre das Reichsarchiv die Akten der Kolonialverwaltung Deutsch-Südwestafrika. Nach der kriegsbedingten Verlagerung gelangten diese 1945 in das Zentrale Staatsarchiv Potsdam. Hier blieb die bereits im Reichsarchiv vorgenommene Bestandsgliederung in die Zentralverwaltung Windhuk, die örtlichen Verwaltungen und die Sonderverwaltungen (Justiz, Polizei, Bergbau, Eisenbahnwesen) mit ihrem Unterbau erhalten. Die wenigen im Bundesarchiv Koblenz aufbewahrten Aktenbände wurden nach der Wiedervereinigung Deutschlands dem Bestand zugeordnet. Archivische Bewertgung und Bearbeitung Neben den Sachakten der unterschiedlichsten Bereiche und Verwaltungsebenen bilden die Personalakten der Inspektion der Landespolizei sowie der Eisenbahnverwaltung und Eisenbahnbaubehörden mit etwa 80 Prozent der Überlieferung die umfangreichsten Aktengruppen. Die Klassifikation des Bestandes erfolgte unter weitgehender Beibehaltung der im vorläufigen Findmittel ausgewiesenen Gliederung, dem das damals gültige Registraturschema zugrunde lag. Nur in wenigen Einzelfällen wurden Aktenbände einer anderen Klassifikation zugeordnet. Die Ordnung und Titelbildung der Aktenbände blieb im wesentlichen unverändert. Auf ein Personen-, Sach- und Ortsindex wurde verzichtet, so daß Recherchen nur über die Onlineversion des vorliegenden Findbuches möglich sind. Inhaltliche Charakterisierung: Zentralverwaltung; Gouvernement in Windhuk; Kommissar des früheren Gouvernements in Windhuk; Örtliche Verwaltung; Bezirksämter; Distriktsämter; Justizverwaltung; Obergericht in Windhuk; Bezirksgerichte; Bergbehörden; Registraturhilfsmittel. Erschließungszustand: Findbuch 1942; Online-Findbuch 2002 Zitierweise: BArch, R 1002/...

          NLA OS, Dep 24 b, IV Nr. 1726 · Akt(e) · 1904 - 1907
          Teil von Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Osnabrück

          Zivilversorgungsschein von der Kaiserlichen Schutztruppe für Südwestafrika 1907 - Datierte Ansichtskarten mit Aufschriften: Las Palas 1904 - Swakopmund 1904 - Tägliche Austeilung der Rationen an die Kriegsgefangenen in Windhuk 1904 - Windhuk, Garnisionsküche 1905 - Alter Zulu mit Pfeife 1906 - Bastardeschönheiten in Keetmannshoop digitalisiert auf CD vorhanden 19.02.2007 in Slg 200 Nr. 105

          Deutsch-Südwestafrika
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IX. HA, SPAE, IV Nr. 39 · Akt(e) · ca. 1904 - 1914
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          u.a. abgebildet: Windhoek (Windhuk); Kahnrivier; Swakopmund; Oitjo Eingeborene (Owambo, Herero; Witbooi-Nama); Buren; Gebirgsbatterie in Windhoek; Hendrik Witbooi (*1824, ?1905); Angehörige der deutschen Schutztruppe; Bau der Nord-Südbahn; (28 x 21 cm) verschiedene Größen; Album mit Fotografien, sw

          Deutsch-Südwestafrika
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, IX. HA, SPAE, IV Nr. 38 · Akt(e) · ca. 1904 - 1914
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          u.a. abgebildet: Lazarett in Windhoek (Windhuk); Kriegerverein Windhuk; Eingeborenen-Kirche in Windhoek (Windhuk); Eingeborene (Herero; Nama; Owambo); Angehörige der deutschen Schutztruppe; Festung Omaruru; Kirche in Betanien; Oitjo; Artillerie der deutschen Schutztruppe; Kunene-Fluß; Missionsstation Owambo; einheimische Tierarten; Festung Gobabis; Festung Oas; Heliografistenstation Auasberg; Festung Keetmanshoop; (28 x 21 cm) verschiedene Größen; Album mit Fotografien, sw; z. T. stark ausgeblichen

          Kaiserliche Schutztruppen (Bestand)
          BArch, RW 51 · Bestand · 1891-1918
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem das Deutsche Reich in den ersten Jahren seines Bestehens aus außenpolitischen Erwägungen auf eine aktive Kolonialpolitik verzichtet hatte, änderte sich dies ab 1884. Es entstanden die formell als "Schutzgebiete" bezeichneten Kolonien Deutsch-Südwestafrika, Togo, Kamerun, Deutsch-Neuguinea, Deutsch-Ostafrika und Samoa. Die in der Folgezeit eingerichteten Gouvernements dieser Schutzgebiete unterstanden zunächst der Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt und schließlich dem hieraus erwachsenen Reichskolonialamt. Das 1898 erworbene Pachtgebiet Kiautschou in China unterstand dem Reichsmarineamt. Von Anfang an bestand die Notwendigkeit, in den Kolonien die Interessen des Reiches auch mit militärischer Gewalt durchsetzen und wahren zu können. In der Anfangsphase wurde diese Aufgabe von Schiffen und Landungskommandos der Kaiserlichen Marine wahrgenommen. In den deutschen Südsee-Kolonien blieb dies so auch bis zuletzt. In den afrikanischen Kolonien kam es zu einer eigenen Entwicklung. In Deutsch-Südwestafrika entstand 1889 eine Truppe aus deutschen Freiwilligen mit vertraglicher Bindung unter einem aktiven Offizier (Hauptmann Curt von François), die zunächst nur polizeiliche Aufgaben wahrnehmen sollte. In Deutsch-Ostafrika stellte der Reichskommissar Hauptmann Herrmann Wissmann 1889 zur Niederschlagung des 1888 ausgebrochenen "Araber-Aufstandes" eine Truppe aus angeworbenen Afrikanern auf. Mit Gesetz vom 22. März 1891 wurde schließlich die "Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika" aus Freiwilligen des Heeres und der Marine sowie angeworbenen Freiwilligen gebildet, es folgten mit Gesetz vom 9. Juni 1895 die "Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika" und die "Schutztruppe für Kamerun". Eine Schutztruppe für Togo war zeitweise in Planung, wurde jedoch nicht gebildet, ebensowenig wie es Schutztruppen für Deutsch-Neuguinea oder Samoa gab. Dort entstanden lediglich Polizeitruppen. In den jeweiligen Schutzgebieten hatte der Gouverneur die höchste militärische Gewalt inne, der Kommandeur der Schutztruppe war ihm unterstellt. Den Schutztruppen oblag die Aufrechterhaltung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung. Phasenweise waren die einzelnen Schutztruppen ausschließlich mit der Niederschlagung von Aufständen der eingeborenen Bevölkerung beschäftigt. Hierfür wurden zum Teil erhebliche personelle Verstärkungen aus Deutschland herangeführt. Die Schutztruppen wurden zunächst durch das Reichsmarineamt geführt. Mit dem "Gesetz betreffend die Kaiserlichen Schutztruppen in den Afrikanischen Schutzgebieten und die Wehrpflicht daselbst" vom 18. Juli 1896 wurden die Schutztruppen dem Reichskanzler unterstellt, wahrgenommen durch die Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt. In der Kolonialabteilung war zuständig die Abteilung M - Militärverwaltung (Kommando, bzw. Oberkommando der Schutztruppen). Die organisatorische Betreuung übernahm das Preußische Kriegsministerium (Armeeabteilung). Die Kommandoangelegenheiten wurden durch den Direktor der Kolonialabteilung wahrgenommen, mit der Abteilung M als seinem militärischen Stab. Mit Errichtung des Reichskolonialamtes durch Allerhöchsten Erlaß vom 17. Mai 1907 wurde diesem das Kommando der Schutztruppen unterstellt, nunmehr als militärischer Führungsstab mit verantwortlicher Kommandogewalt. Wie die Marine unterstanden die Schutztruppen dem Oberbefehl des Kaisers. Ihre Angehörigen waren Freiwillige des Heeres (bzw. der Armeen Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs) und der Marine, die für die Zeit ihres Dienstes in den Schutztruppen aus der jeweiligen Armee oder der Marine ausschieden und danach wieder dorthin zurückkehrten. Die männliche deutsche Bevölkerung in den Schutzgebieten unterlag der Wehrpflicht. Dieser konnten die Wehrpflichtigen in den Schutztruppen nachkommen. Die Schutztruppen umfaßten 1913 die folgenden Personalstärken: - Kommando der Schutztruppen in Berlin: 80 Mann - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika: 2758 Mann (266 Deutsche, 2492 Eingeborene) - Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika: 1970 Mann (Deutsche) - Schutztruppe für Kamerun: 1471 Mann (171 Deutsche, 1300 Eingeborene) Während des Herero-Aufstandes lag die Personalstärke der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1907 bei ca. 15.000 Mann. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf die deutschen Kolonien unvorbereitet. Verteidigungsmaßnahmen gegenüber anderen Kolonialmächten waren nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden, die Reichsregierung war davon ausgegangen, daß im Falle einer europäischen Auseinandersetzung die Kolonien gemäß der Vereinbarungen in der Kongoakte von 1885 aus den Kämpfen herausgehalten werden könnten, trotz mahnender Stimmen aus den Kolonien selbst. Am 1. August 1914 wurde daher in den Schutzgebieten zunächst nur der Ausnahmezustand verhängt. Erst Mitte August 1914 wurde in den Schutzgebieten mobil gemacht, doch waren die dortigen bewaffneten Verbände (Schutztruppen, Polizeitruppen, anwesende Marineeinheiten) letztlich gegenüber den zahlen- und materialmäßig weit überlegenen Gegnern ohne Chancen. Es gingen, zum Teil nach heftigen Kämpfen, zum Teil aber auch kampflos, verloren: - am 27. August 1914 Togo - am 7. September 1914 Samoa - am 17. September 1914 Deutsch-Neuguinea - am 9. Juli 1915 Deutsch-Südwestafrika - im Februar 1916 Kamerun Das der Marine unterstehende Pachtgebiet Kiautschou hatte nach schweren Kämpfen am 7. November 1914 kapituliert. Einzig in Deutsch-Ostafrika konnte sich die Schutztruppe bis zuletzt halten und dadurch erhebliche gegnerische Kräfte binden. Ihr Kommandeur, Generalmajor Paul von Lettow-Vorbeck, legte erst auf Befehl aus Berlin am 25. November 1918 die Waffen nieder. Bearbeitungshinweis: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Bestandsbeschreibung: Der Bestand enthält als Sammelbestand die Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen für Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika und Kamerun, sowie des Kommandos der Schutztruppen, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind. Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält nur wenige echte Sachakten. Er besteht vor allem aus einer Zusammenstellung von Kommandobefehlen Des Kommandos der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika von 1907 bis 1914, sowie einer Akte desselben Kommandos mit Berichten unterstellter Einheiten und Dienststellen von 1916. Hinzu kommen Unterlagen zu Organisation und Versorgung in Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika und insbesondere einige handgezeichnete Karten. Zu Kamerun sind nur zwei Dokumente überliefert. Erschließungszustand: Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu. Vorarchivische Ordnung: Die Überlieferung der Schutztruppen Im Bundearchiv-Militärarchiv ist rein fragmentarisch. Das Schutztruppen-Archiv im Heeresarchiv wurde mit diesem beim Luftangriff auf Potsdam im April 1945 vernichtet. Dies gilt für die Personalakten der Schutztruppen und für die im Archiv befindlich gewesenen Sachakten der Schutztruppen in den Kolonien selbst. Die Überlieferung des Kommandos der Schutztruppen befindet sich im wesentlichen im Bestand R 1001 Reichskolonialamt. Die nach dem Ersten Weltkrieg in Afrika verbliebenen Unterlagen der Schutztruppen befinden sich heute in den Nationalarchiven von Tansania (Daressalam), Namibia (Windhuk) und Kamerun (Duala). Zusätzlich befinden sich im Belgischen Reichsarchiv in Brüssel Unterlagen der Schutztruppen aus Ruanda. Filme zu den Unterlagen in Windhuk und Daressalam befinden sich im Bundesarchiv in Berlin. Ersatzüberlieferung zu den Schutztruppen und ihren Einsätzen findet sich vor allem in den Unterlagen der Kaiserlichen Marine, die in der Regel unterstützend tätig war oder bei Aufständen auch Landungskommandos stellte. Zusätzlich ist zu verweisen auf die Überlieferung der von Bayern, Sachsen und Württemberg gestellten Kontingente zu den Schutztruppen in den jeweiligen Landesarchiven. Umfang, Erläuterung: 30 AE Zitierweise: BArch, RW 51/...

          Enthält u.a.: Korrespondenz Ernsts II., Entwurf einer Verordnung und Denkschrift betreffend Reichskolonialamt; Verhältnisse der deutschen Schutztruppe in Südwestafrika (u.a. Herero-Aufstand, Eisenbahnbau, Hafenanlagen, Organisationsfragen); Grenzfragen (u.a. Korrespondenz mit König Leopold II. von Belgien); Geschäftsverteilungspläne; Haushaltsplan für 1906; Zeitungsausschnitte Darin: Übersichtsplan der Eisenbahnlinie Windhuk-Rehoboth; Karikatur aus dem "Kladderadatsch" (mit Abbildung Ernsts II.).

          BArch, N 38/36 · Akt(e) · 13. Juni - 30. Sept. 1904
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält: Landungsverhältnisse in Swakopmund; Vertrag zwischen den dt. südwestafrikanischen Landesfiskus und der Woermann-Linie Hamburg betr. Transportleistungen, 28. Dez. 1903; Versandung des Hafens von Swakopmund und Beseitigung, 22. Aug. 1904; Landungstagebuch; Beziehungen Maj. Lequis zur Etappe Swakopmund vor Übernahme d. Etappenkdtr.; Dauernde Befehle für die in Swakopmund untergebrachten Truppen u. d. Dienststellen d. Etappenkdtr.; Dienstbetrieb d. Etappenmagazins; Nachweisung über Maultiere, Zug- und Schlachtochsen, Wagen, Karren und Treiberpersonal; Nachweisung über die der Etappenkdtr. Swakopmund unterstellten Dienststellen; Benutzung der Militär-Eisenbahn Swakopmund-Windhuk; Anlagen zum Kriegstagebuch der Etappe Swakopmund

          Lequis, Arnold