übriges Europa

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            Geschichte Ostasiens.- Vortragsmanuskripte
            BArch, N 1730/1 · Akt(e) · ca. 1886-1904
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Ereignisse in Peking im Sommer 1900.- Literaturhinweise, Japan als Kolonialmacht, Anfang August (Deutschland, Japan und England). Enthüllungen über die Vorgeschichte des englisch-japanischen Bündnisses vom 30. Januar 1902, Japan, die Weltmacht im Stillen Ozean, Japanische Geschichte im Überblick

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 6796 · Akt(e) · 1700
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Konfiszierung von Schriftstücken über die Afrikanische Kompanie in Utrecht, 1700 - Einmarsch kursächsischer Truppen in Livland, 1700 - Heirat des Erbprinzen Friedrich von Hessen-Kassel mit Prinzessin Luise von Brandenburg, 1700 - Vereinigung der englischen und niederländischen Flotte, 1700.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 6963 · Akt(e) · 1732
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Konfiszeriung eines Schiffes der Westindischen Kompanie durch Reeder zu Ostende, 1732 - Verzeichnis der beim Militärlager zu Oosterhout anwesenden Truppen, 1732 - Eroberung von Oran durch spanische Truppen, 1732 - Einmarsch französischer Truppen in das Herzogtum Bar, 1732 - Verzeichnis der nach Afrika entstandten spanischen Truppen, 1732 - Schlechte Finanzsituation der Spanischen Niederlande, 1732 - Regelung der Erbfolge im Haus Nassau-Oranien, 1732.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 7056 · Akt(e) · 1753
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Aufnahme diplomatischer Beziehungen des Kurfürstentums Sachsen mit Frankreich, 1753 - Entsendung der britischen Flotte ins Baltikum, 1753 - Differenzen zwischen England und Frankreich in der Kolonialpolitik, 1753 - Aufnahme diplomatischer Beziehungen Russlands mit dem Königreich Polen, 1753 - Vorbereitung eines Subsidienvertrages zwischen Großbritannien und dem Königreich Preußen, 1753.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 7059 · Akt(e) · 1755
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Aufrüstung der britischen Flotte, 1755 - Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich in der Kolonialpolitik, 1755 - Aufmarsch französischer Truppen an der Grenze zu den Generalstaaten, 1755 - Vorbereitung eines Subsidienvertrags des Königreichs Preußen mit Großbritannien, 1755 - Vorbereitung eines Subsidienvertrags Großbritanniens mit Russland, 1755.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 7093 · Akt(e) · 1777
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Sieg des Generals George Washington über britische Truppen bei Princeton, 1777 - Gewährung von Krediten durch die Städte Lauenstein, Thierbach und das Fürstentum Liechtenstein für das Haus Nassau-Oranien, 1777 - Geldforderungen der Generalstaaten an Frankreich, 1777 - Auseinandersetzungen zwischen Marokko und Frankreich um Besitzungen an der afrikanischen Küste, 1777 - Ansprüche Frankreichs und Englands auf die Insel Santo Domingo, 1777 - Auseinandersetzungen zwischen Spanien und Portugal um Kolonialbesitz in Amerika, 1777 - Unterstützung der britischen Armee in Amerika durch Truppen des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel, 1777 - Schätzung des Etats des Hofs zu Wien, 1777 - Absetzung des Marquis Sebastião José de Carvalho e Mello, Marquis de Pombal, nach dem Tod des Königs Josef I. von Portugal, 1777 - Marsch französischer Truppen in die Generalstaaten durch Wesel, 1777 - Kampf spanischer und britischer Truppen um Gibraltar, 1777 - Verzeichnis über die vor Cadiz liegende spanische Flotte, 1777 - Chronologischer Abriss über die Gefechte zwischen spanischen und portugiesischen Truppen in Brasilien, 1777 - Sieg britischer Truppen unter General William Howe über die Kolonisten unter General George Washington bei Pennsylvania, 1777 - Tod des Kurfürsten Maximilian III. Josef von Bayern, 1777.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 7100 · Akt(e) · 1780
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Verzeichnis über die niederländische Flotte und ihre Standorte, 1780 - Verzeichnis über die von England vor Texel beschlagnahmten niederländischen Schiffe, 1780 - Vernichtung spanischer Schiffe durch die britische Flotte unter Admiral George Brydges Rodney bei Gibraltar, 1780 - Abschluss eines Handelsvbetrages zwischen Dänemark und Schweden, 1780 - Entsendung eines spanischen Schutzkonvois für die spanischen Kolonien in Amerika, 1780 - Auseinandersetzungen zwischen Spanien und Portugal um Kolonialbesitz in Amerika, 1780 - Abschluss eines Handelsvertrages zwischen England und Dänemark, 1780 - Vorbereitung eines Wirtschaftsabkommens zwischen Schweden, Dänemark und Russland, 1780 - Geldforderungen der Generalstaaten von England, 1780 - Etat des Kapitels zu Lüttich, 1780 - Kriegserklärung Englands an die Generalstaaten, 1780.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 7079 · Akt(e) · 1763 - 1764
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Begleichung von Rechnungen durch den Gesandten zu Amsterdam, Philipp Anton von Erberfeld, 1764 - Differenzen zwischen Frankreich und Spanien in der Kolonialpolitik, 1764 - Massendesertion aus der französischen Armee, 1764 - Kapitulationen schweizerischer Kantone vor französischen Truppen, 1764 - Tod der Madame de Pompadour, 1764.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 6733 · Akt(e) · (1678), 1688
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Ausbruch des Pfälzer Erbfolgekriegs, 1688 - Einmarsch französischer Truppen in Flandern, 1688 - Auseinandersetzungen zwischen der brandenburgischen Afrikanischen Kompanie und der niederländischen Westindischen Kompanie, 1688 - "Capitulation faite par Son Altesse Monsieur le Prince dOrange, avec Monsieur le Comte dOsserey, en qualité de General des sujets de Sa Majesté de la Grande Bretagne au sercive des Seigneurs Etats des Provinces Unies sous approbation des dite Seigneurs Etats", 1678 (Amtsdruck).

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR, Rep. 34, Nr. 6738 · Akt(e) · 1689
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: - Überstellung brandenburgischer und dänischer Truppen an Spanien, 1689 - Erhebung von Kontributionen in Luxemburg, 1689 - Abschluss eines Bündnisses zwischen den Generalstaaten und England, 1689 - Einquartierungen niederländischer Truppen im Herzogtum Kleve, 1689 - Versorgung der brandenburgischen Truppen an Mosel und Maas, 1689 - Belagerung der Stadt Bonn durch niederländische Truppen, 1689 - Unterstützung des Kurfürstentums Brandenburg am Niederrhein gegen Frankreich durch Generalfeldmarschall Georg Friedrich von Waldeck, 1689 - Beschlagnahmung von Schiffen in Hamburg, 1689 - Auseinandersetzungen zwischen der Brandenburgisch-Afrikanischen-Kompanie und der Niederländischen Westindienkompanie, 1689 - Versetzung der Zollbediensteten zu Schenkenschanz nach Lobith, 1689 - Vorbereitung eines Bündnisses zwischen den Generalstaaten und dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, 1689 - Besetzung der Stadt Aachen, 1689 - Einforderung von Subsidiengeldern aus England, 1689 - Verpflegung der Truppen im Herzogtum Jülich, 1689.

            Gesandtschaft Paris
            2.3.4.2.17 · Gliederung
            Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)

            Schon im 17. Jahrhundert sandten die Höfe von Bayern, Kurpfalz und Pfalz-Neuburg bei besonderen Gelegenheiten und für Sonderverhandlungen ihre Vertreter nach Paris. Nur Pfalz-Neuburg hatte in dieser frühen Zeit seit 1658 einen ständigen Agenten in Paris, der 1685 bei der Regierungsfolge der Neuburger Linie in Heidelberg zunächst für die Kurpfalz übernommen wurde. Kurbayern hatte von 1673 bis 1689 einen ständigen Vertreter in Paris infolge der fortlaufenden Anwesenheit eines 1673 nach Paris entsandten Sonderbeauftragten. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts erscheinen neben dem Sondergesandten ständige Vertreter in Paris, für Bayern und Kurpfalz ungefähr ab 1720, für Pfalz-Zweibrücken ab Mitte des Jahrhunderts. Auch diese ständigen Vertreter kamen wohl zunächst mit einem Sonderauftrag (sicher Grevenbroch und Pachelbel, bei Grimberghen nicht feststellbar) an den französischen Hof, blieben als Residenten und "Minister" und wurden schließlich als bevollmächtigte Minister beglaubigt. 1751/1755 vertrat der kurpfälzische Gesandte gleichzeitig Bayern, 1758/59 der bayerische Gesandte gleichzeitig Kurpfalz. 1777 bei der Regierungsfolge der kurpfälzischen Linie in Bayern wurde der kurpfälzische bevollmächtigte Minister für Bayern übernommen. Nach seinem Ausscheiden um 1787 wurde die bayerische Vertretung nur von Legationssekretären als interimistische Geschäftsträger und Agenten geführt. 1799 bei der Regierungsfolge der Zweibrückener Linie in Bayern übernahm der Zweibrückener Gesandte in Paris die bayerische Vertretung, die mit geringen Unterbrechungen bis 1870 von außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministern, von 1871 bis 1914 von Geschäftsträgern geführt wurde. Mit Wirkung vom 8.1.1920 wurde die bayerische Gesandtschaft in Paris offiziell aufgehoben. Mai 1805 bis1813 war der bayerische Vertreter in Paris auch bei Kaiser Napoleon als König von Italien beglaubigt. 1853 bis 1866/67 war der bayerische Gesandte in Paris gleichzeitig für Spanien, 1871 bis 1914 gleichzeitig für Belgien beglaubigt. Außerdem wurden auch sonst im 19. Jahrhundert Schriftstücke mit bayerischen Belangen in den Vereinigten Staaten von Amerika, Spanien und Portugal über die bayerischen Gesandten in Paris den Vertretungen dieser Länder zugestellt. Während des Krieges 1870/71 wurden die bayerischen Interessen von der Schweizer Gesandtschaft in Paris vertreten. Der bei den Sondergesandten entstandene Schriftwechsel wurde nur in die Bestände der bayerischen und pfälzischen Gesandtschaften in Paris mit eingereiht, wenn der Sondergesandte schließlich als ständiger Vertreter in Paris blieb (Pachelbel, Cetto, Grevenbroch) oder wenn die später ernannten ständigen Gesandten die Verhandlungen fortführten. Die Registraturen der Gesandten im 18. Jahrhundert sind nur noch sehr lückenhaft vorhanden. Sie beschränken sich hauptsächlich auf die Abgaben des bayerischen Vertreters von Eyck (1755/1777), des kurpfälzischen Vertreters von Grevenbroch (1718/58) und des Zweibrückenschen Vertreters Pachelbel (1756/84). Diese Abgaben wurden aus den Regierungsbeständen in Kasten schwarz und Kasten blau herausgelöst, soweit sie nicht von der Registratur der bayerischen Gesandtschaft in Paris im 19. Jahrhundert übernommen und von dieser mit übrigen Gesandtschaftsbeständen über das bayerische Außenministerium an das Geheime Staatsarchiv abgegeben worden sind. Die Registraturen des 18. Jahrhunderts wurden ihrer Provenienz entsprechend für die Vertretungen in Bayern, Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken je gesondert geordnet und jeder Bestand für sich verzeichnet. Der Schriftwechsel bzw. der Nachlass des bayerischen Gesandten Fürst Grimberghen von 1718 bis 1754 ist in den Archives Nationales in Paris unter den Signaturen Serie I Nr. 153/103, 153/106 und vielleicht 153/51 und 153/94, sowie in der Serie T und in den Archives du Ministère des Affaires Etrangères im Bestand Correspondance politique, Bavière Nr. 73, 77, 80, 82, 84, 86-90 und Bavière-Supplément Nr. 6 und 7 hinterlegt. Die Bestände der bayerischen Gesandtschaft in Paris während des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts kamen mit den Abgaben 1877, 1879, 1895, 1902, 1910 und 1920 an das Geheime Staatsarchiv. Die Abgabe 1877 enthielt nur die politischen Akten des Gesandten Cetto, die dieser schon 1813 an das Ministerium des Äußern eingesandt hatte und die in ihrem ersten Ordnungszustand verzeichnet worden waren. Der politische Schriftwechsel wurde jetzt beibehalten, ebenso zum Teil politische Einzelakten; ein anderer Teil musste aufgelöst werden. Die Abgabe 1879 umfasst die Registratur der Gesandtschaft von 1801 bis 1870 sowie einige Faszikel der kurpfälzischen Mission im 18. Jahrhundert. Diese Abgabe war von dem Archivar Destouches in 811 Faszikeln in eine grobe, unchronologische Ordnung gebracht und in einem eigenen Repertorium verzeichnet worden. Auch hier war eine völlige Neuordnung nötig, vor allem um die vorher fast unberücksichtigten Einzelfälle zu erfassen. Die späteren Abgaben 1895, 1902, 1910 und 1920 waren mit Abgabeverzeichnissen, getrennt nach den Registraturen für Frankreich und Belgien, an das Geheime Staatsarchiv gekommen und in gleichem Zustand beibehalten worden. Die übernommenen Sammelakten wurden jetzt in Einzelakten aufgelöst und neu verzeichnet. Einzelne Akten, die aus dem Nachlass des Gesandten Chevalier François Gabriel de Bray über das Familienarchiv der Grafen Bray 1943 an das Geheime Staatsarchiv gekommen waren, wurden in den Bestand mit eingearbeitet. Soweit eine Trennung möglich war, wurde die Registratur der Geschäftsführung des Gesandten für die bayerischen Belange in Spanien (1853/1867) und in Belgien (1871/1914) während seiner Beglaubigung in diesen Ländern gesondert behandelt. In ihrer Eigenschaft als Präsidenten des deutschen Hilfsvereins in Paris von 1871 bis 1914 wurde von den bayerischen Geschäftsträgern mancher Schriftwechsel des Hilfsvereins erledigt, der sich aus dem Gesandtschaftsbestand nicht herausnehmen ließ. Vornamen und Adelsprädikate von französischen Staatsangehörigen wurden in französischer Sprache beibehalten, während Vornamen und Adelsprädikate der in den bayerischen Staatsverband aufgenommenen ehemaligen Franzosen in deutscher Sprache aufgenommen sind. Im politischen Schriftwechsel des 18. Jahrhunderts finden sich häufig Einzelfälle, die aus technischen Gründen nicht herausgenommen und nicht eigens aufgeführt werden konnten. Um das Personenregister nicht zu überlasten, wurden gedruckte und hektographierte Listen mit Namen von verdächtigen Personen, Flüchtlingen, Aufständischen bei den Akten Nr. 4645, 4648, 6308, 6996, 6999, sowie Pass-, Unterstützungs- und Kriegsgefangenenlisten mit je über 1000 Namen in den Akten Nr. 3985, 4770, 4773, 4776, 12290-12295, sowie französische Patentfachberater im Akt Nr. 6308 nicht aufgenommen. Andererseits wurden die zahlreichen Namen in Sammellisten und Sammelakten insbesondere bei den Gruppen Ordensverleihungen, Personenstand, Staatsangehörigkeit, Unterstützungswesen, Reisen, Bayerisches und Französisches Heer nur im Register, nicht aber im fortlaufenden Text verzeichnet. München, im Januar 1957 Liselotte von Hoermann Reinschrift: Ingeborg Thal, Elisabeth Bauer Das vorliegende Repertorium wurde von Frau Dr. Liselotte von Hoermann (verstorben am 9.2.1959) nach den Anweisungen des damaligen Vorstands des Geheimen Staatsarchivs, Oberarchivrat Professor Dr. Ludwig Maenner, angefertigt. Das Ortsregister fertigte 1961 Archivrat Dr. Eberhard Weis. Die Reinschrift wurde im Frühjahr 1962 abgeschlossen. Reihe der Gesandten (Daten ohne weiteren Zusatz bedeuten die Übergabe des Beglaubigungs- oder Abberufungsschreibens) Reihe der kurbayerischen Gesandten bis 1799: Mayr, Martin (später von Oberschellang), zunächst als Unterhändler, zuletzt als Resident, 1673 Januar 22 (kurfürstliche Weisung) - 1689 Januar 14 (Abberufung) Luynes, Louis Joseph dAlbert Graf von, Fürst von Grimberghen, bevollmächtigter Minister, 1718 Juni (Memorandum) - 1750 November (Abberufung) Grevenbroch, Johann Wilhelm Freiherr von, bevollmächtigter Minister, gleichzeitig Vertreter von Kurpfalz, 1751 Januar 26 - 1755 März 18 Eyck, Maximilian Emanuel Freiherr (später Graf) von, außerordentlicher Gesandter, 1755 Juni 24 - 1777 Oktober 20 (Tod) Sickingen, Karl Heinrich Joseph Freiherr (später Reichsgraf) von, kurpfalzbayerischer bevollmächtigter Minister, vorher kurpfälzischer bevollmächtigter Minister, 1777 Dezember 30 (Regierungsantritt Karl Theodors in Bayern) - Ende 1787 (Abberufung) David, Karl, Legationssekretär, Führung der Geschäfte, Anfang 1788 - 1789 November 5 (Tod) Hermant, Louis, Legationssekretär, interimistischer Geschäftsträger, 1789 Dezember 8 (Antrittsbesuch beim französischen Außenminister) - 1795 Februar 23 (Tod) Reihe der Pfalz-Neuburgischen Gesandten: Braun, Johann, Agent, 1658 Mai 7 (Beglaubigungsschreiben) - Ende 1669 (vermutetes Todesdatum) Heiß, Johann, Agent, 1670 Februar Anfang (Ernennung) - 1685 Mai 26 (Regierungsantritt von Herzog Philipp Wilhelm in Kurpfalz) Reihe der kurpfälzischen Gesandten: Heiß, Johann, Agent, 1685 Mai 26 (Regierungsantritt des Kurfürsten Philipp Wilhelm) - 1688 Juli 3 (letztermittelter Bericht) Heiß, Johann, Minister, 1698 Juni 4 (Ernennung) - 1702 März 27 (letzter Bericht) Zachmann, Johann Casimir von, Regierungsrat und Hofgerichtsrat, vielleicht Sondergesandter, 1717 Oktober 8 (Beglaubigungsschreiben) - 1719 vor März 26 (Tod) Francken, Johann Bernhard Freiherr von, Geheimer Rat und Vizekanzler, vielleicht [durchgestrichen, handschriftlich ergänzt: sicher] Sondergesandter, 1719 März 26 (Beglaubigungsschreiben) - 1719 Oktober 6 (Abreise) Grevenbroch, Johann Wilhelm (später Freiherr von), Geschäftsträger, dann Resident (Ernennung zwischen 21.8.1722 und 1.7.1726) und bevollmächtigter Minister (Ernennung zwischen 19.4.1742 und 10.7.1746), 1719 zwischen Oktober 6 und November 6 - 1758 Dezember 2 (Abberufung) Eyck, Maximilian Emanuel Freiherr von, bevollmächtigter Minister, gleichzeitig Vertreter Bayerns, 1758 November 21 (Beglaubigungsschreiben) - 1759 Mai 24 (Rekreditiv) Cruquenberg, Philippe Comte de, bevollmächtigter Minister, 1759 Mai zwischen 7 und 24 - 1768 Dezember 6 (Abberufung) Sickingen, Karl Heinrich Joseph Freiherr (später Reichsgraf) von, bevollmächtigter Minister, 1768 Dezember 6 - 1777 Dezember 30 (Regierungsantritt des Kurfürsten Karl Theodor in Bayern) Reihe der Pfalz-Zweibrückenschen Gesandten: Wernicke, Georg Philipp von, 1740 Dezember 23 (Beglaubigungsschreiben für Sonderverhandlungen) - 1744 März (letzter Bericht) - 1752 August 27 (Beglaubigungsschreiben für Sonderverhandlungen) - 1755 August 13 (letzter Bericht) Pachelbel, Georg Wilhelm von, Minister, seit 25.10.1772 bevollmächtigter Minister, 1756 März 31 (Beglaubigungsschreiben) -1784 Oktober 5 (Tod) Bonnard, Etienne Louis, Geschäftsträger, seit 23.5.1784 mit der Führung der Geschäfte betraut, 1787 Dezember 24 (Ernennung) - 1795 April 1 (Tod des Herzogs Karl) Cetto, Anton Freiherr von, Geschäftsträger, 1796 Oktober 2 (erster Empfang beim französischen Außenminister) - 1799 Februar 16 (Regierungsantritt des Herzog Max Joseph in Bayern), von da an kurpfalzbayerischer Vertreter Reihe der bayerischen Gesandten 1799 bis 1914: Cetto, Anton Freiherr von, ohne förmliche Bezeichnung beglaubigt, 1799 Februar 16 (Regierungsantritt des Kurfürsten Max Joseph) - 1799 Juli 23 (letzter Bericht) Cetto, Anton Freiherr von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1801 September 24 (seit Oktober 1800 in Paris) - 1813 Oktober 16 (Zustellung der Pässe) Pictet de Rochemont, Charles René, Geschäftsträger, 1816 Januar 14 oder 15 - 1817 Mai 5 (letzter Bericht) Rechberg, Willibald Hyazinth Joseph Graf von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1817 August 5 (erste Audienz) - 1821 August 3 Bray, Franz Gabriel Graf von, Geheimer Rat, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1823 Oktober 7 - 1827 Mai 1 Pfeffel, Christian Hubert Freiherr von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1828 April 27 - 1834 Dezember 11 (Tod) Schoepf, Ferdinand von, Geschäftsträger, 1834 Dezember 26 oder 27 - 1836 Februar 20 Jenison-Walworth, Franz Olivier Graf von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1836 Februar 20 - 1839 November 30 Luxburg, Friedrich Christian Karl Graf von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1840 März 16 - 1846 Oktober 3 Öttingen-Wallerstein, Ludwig Fürst zu, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1846 Oktober 10 - 1848 Februar 24 (Abdankung des französischen Königs) Wendland, August Freiherr von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister (seit 1848 interimistischer Geschäftsträger, doch ohne förmliche Beglaubigung), 1850 September 15 - 1866 November 7 Pergler von Perglas, Maximilian Joseph Freiherr von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1866 Dezember 23 - 1867 Dezember 29 Quadt-Wykradt-Isny, Friedrich Wilhelm Hermann Graf von, außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1868 März 22 - 1870 Juli 23 (Zustellung der Pässe) Rudhart, Gideon (später "von"), Geschäftsträger, 1871 Juli 12 - 1877 August 6 Reither, Johann Evangelist (später "von"), Geschäftsträger, 1877 Oktober 18 - 1889 April 1 Tucher von Simmelsdorf, Heinrich Freiherr von, Geschäftsträger, 1889 April 3 - 1895 Dezember 21 Tann-Rathsamhausen, Rudolf Freiherr von und zu der, Geschäftsträger, 1895 Dezember 24 - 1902 Dezember 15 Guttenberg, Georg Freiherr von und zu, Geschäftsträger, 1903 Januar 17 - 1903 November 11 Moy, Karl Graf von, Geschäftsträger, 1903 Dezember 16 - 1906 Juli 11 Ortenburg-Tambach, Friedrich Graf zu, Geschäftsträger, 1906 Oktober 19 - 1909 Juli 12 Ritter zu Grünstein, Lothar Freiherr von, Geschäftsträger mit Titel und R

            Gesandtschaft Päpstlicher Stuhl
            2.3.4.2.16 · Gliederung
            Teil von Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)

            Bayerische diplomatische Vertreter lassen sich an der Kurie bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts zurückverfolgen. Demgemäß reichen auch die Akten der bayerischen Vertretung beim päpstlichen Stuhl bruchstückweise bis zum Jahre 1606 zurück. Von geschlossenen Beständen kann man freilich erst seit der Amtszeit des Gesandten Marchese dAntici sprechen, der ab 1769 Vertreter der Kurpfalz, sodann des Herzogtums Zweibrücken und seit 1776 auch von Kurbayern in Rom war. Nach der fluchtartigen Aufgabe des Gesandtenpostens durch dAntici im Jahre 1798 anlässlich der Besetzung Roms durch die französischen Truppen war Kurpfalzbayern ohne diplomatischen Vertreter in Rom. Erst zu Ende des Jahres 1803 wurde wieder eine bayerische Vertretung eingerichtet, die zunächst die Bezeichnung "Churpfalzbaierische Mission in Rom" führte. Infolge der Einverleibung des Kirchenstaats in das französische Empire durch Napoleon I. war sie in der Zeit von 1810-1815 abermals unterbrochen. Seit der Neubeglaubigung des Gesandten Freiherrn von Haeffelin im August 1815 bestand sie ohne Unterbrechung fort bis zu ihrer Aufhebung am 30. Juni 1934, die durch die nationalsozialistische Reichsregierung aufgrund des Gesetzes über den Neuaufbau des Reiches von 30. Januar 1934 erfolgte. Der Name der Gesandtschaft, der nach der Erhebung Bayerns zum Königreich im Jahre 1806 zunächst "Bayerische Gesandtschaft in Rom" lautete, wurde nach der Einverleibung Roms in das Königreich Italien im Jahre 1870 in "Bayerische Gesandtschaft beim päpstlichen Stuhl" umgewandelt. Seit 31. Mai 1930 lautete die amtliche Bezeichnung in Angleichung an die Namensführung der übrigen bei der Kurie beglaubigten diplomatischen Vertretungen "Bayerische Gesandtschaft beim Heiligen Stuhl". Während der Unterbrechung der offiziellen diplomatischen Beziehungen zwischen Bayern und dem päpstlichen Stuhl in den Jahren 1798-1803 und 1810-1815 waren für den bayerischen Hof Agenten in Rom tätig. Bei der Erkrankung des Gesandten Freiherrn von Guttenberg im Jahre 1909 übernahm der preußische Gesandte beim päpstlichen Stuhl in der Zeit vom 21. April bis 27. Oktober die vertretungsweise Führung der Geschäfte der bayerischen Gesandtschaft. Durch den Kriegseintritt Italiens im Mai 1915 war der Gesandte genötigt, den Sitz der Gesandtschaft von Rom nach Lugano in der neutralen Schweiz zu verlegen. Erst zur Jahreswende 1919/1920 erfolgte die Rückverlegung der Gesandtschaft nach Rom. Der bayerische Gesandte beim päpstlichen Stuhl vertrat verschiedentlich auch die Interessen von Staaten, die keinen eigenen diplomatischen Vertreter dort beglaubigt hatten, so die von Württemberg und Baden in der Zeit um 1808, von Griechenland nach der Errichtung eines selbstständigen Königreichs bis zur Entsendung eines eigenen Gesandten, ferner in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts hin und wieder die Belange des Königreichs Sachsen. Demgemäß finden sich einschlägige Vorgänge in den Beständen der bayerischen Gesandtschaften. Da sie zumeist mit den bayerischen Akten unmittelbar zusammenhängen, konnte eine Aussonderung der betreffenden Stücke nicht durchgeführt werden. Auch mit den Angelegenheiten des souveränen Malteser-Ordens, mit dem Bayern keine eigenen diplomatischen Vertreter austauschte, wurde die Gesandtschaft beim päpstlichen Stuhl betraut. In der Zeit von Ende Juni 1851 bis 1. Dezember 1865 war der bayerische Gesandte in Rom gleichzeitig an den Höfen von Turin und Neapel beglaubigt. Soweit es ohne Zerreißung der Zusammenhänge geschehen konnte, wurden die Registraturen gesondert. Bei gemeinsam behandelten Angelegenheiten sind stets auch die Bestände dieser beiden Gesandtschaften heranzuziehen. Die Akten der Gesandtschaft in Rom aus der Zeit bis 1798 gehörten bisher zum Bestand Kasten schwarz des Geheimen Staatsarchivs und umfassten vornehmlich Kasten schwarz 509 und 510. Der Bestand der Jahre 1803-1934 war bislang überhaupt nur in seinem älteren Teil, den sogenannten Haeffelinschen Akten (Kasten grün 33-38), grob geordnet. Diese stammten von einer Ministerialabgabe des Jahres 1906. Der größere Teil der Gesandtschaftsregistratur kam kurz vor Aufhebung der Gesandtschaft im Juni 1934 als amtlich versiegeltes Gesandtschaftsgut unmittelbar von Rom nach München an das Geheime Staatsarchiv. Ein paar Akten wurden im Juli 1936 noch nachträglich von der Bayerischen Staatskanzlei dem Geheimen Staatsarchiv zugewiesen. Der gesamte Bestand wurde nunmehr nach den in der "Archivalischen Zeitschrift" Band 46 (1950) dargelegten Richtlinien neu geordnet. Fehlende Stücke wurden kaum festgestellt, der äußere Zustand war bis auf einige wenige Stücke gut. Vernichtet wurden nur Blätter, aus denen weder der sachliche Inhalt noch der Name der behandelten Person erkennbar war, ferner die Ein- und Auslaufstagebücher (Journale). Dem Missstand, dass mehrmals in Schreiben des Gesandten verschiedene Fälle behandelt wurden, wurde durch entsprechende Verweise zu begegnen versucht. Bei den Zeitungsausschnitten, die namentlich von den beiden letzten Gesandten in größeren Umfang als Unterlagen für ihre Berichte gesammelt wurden, finden sich vornehmlich folgende Abkürzungen: BK = Bayerischer Kurier Corr = Corriere dItalia KV = Kölnische Volkszeitung KZ = Kölnische Zeitung M = Messaggero MNN = Münchner Neueste Nachrichten OR = LOsservatore Romano T = Tribuna VB = Völkischer Beobachter Um das Personenverzeichnis nicht zu überfüllen, wurden hektographierte Listen französischer kriegsgefangener Offiziere in Bayern der Jahre 1870/71 (Nr. 2753) nicht aufgenommen. Für die freundliche Unterstützung bei der Lesung einiger italienischer Schriftstücke bin ich den Herren Kollegen Dr. A. Stengel und Dr. B. Zittel zu Dank verpflichtet. Das Register wurde von Fräulein Dr. v. Hoermann angefertigt. Edgar Krausen Reinschrift: Marianne Neudek Nr. 1-421, Ingeborg Thal Im Dezember 1951 Ergänzende Anmerkungen: Bei der Anlage des Repertoriums der Bayerischen Gesandtschaft beim Päpstlichen Stuhl wurde die ältere Gesandtschaftsregistratur aus dem Bestand Kasten schwarz 509/1-5 und 510/1-4 herausgenommen und im neuen Repertorium unter "Politischer Schriftwechsel" und an anderen Stellen verzeichnet. Die Objekte mit den Signaturen 3001-3010 wurden ebenfalls der Gesandtschaftsregistratur aus dem Bestand Kasten schwarz entnommen. Sie sind im Findbuch nur sehr allgemein erschlossen. Allerdings liegt im Repertorienzimmer ein detaillierter Ergänzungsband zu diesen Akten vor, der insbesondere Kopien von Schlagwortverzeichnissen und Betreffsregistern enthält, die Ende des 18. Jahrhunderts angelegt wurden. Sie stammen aus dem Akt Gesandtschaft Päpstlicher Stuhl 485 mit dem Betreff "Registraturverzeichnis der Gesandtschaft".

            Gesandtschaft Hamburg nach 1807 (Bestand)
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 81 Hamburg · Bestand
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Behördengeschichte Die Gesandtschaft in Hamburg gehörte zu den wichtigsten diplomatischen Vertretungen Preußens in Deutschland. Ihre Bedeutung lag vor allem auf dem Gebiet der Handels- und Zollpolitik sowie der Schifffahrt. Besondere Akzente wurden dabei durch die wirtschaftsgeografische Lage des gesandtschaftlichen Zuständigkeitsbereiches als Ausgangsbasis des deutschen Überseehandels und als Endpunkt der wichtigen Binnenschifffahrtsstraßen Elbe und Weser gesetzt. Die Gesandtschaft erlangte noch eine zusätzliche Bedeutung im Rahmen der Kolonialpolitik. Die Entwicklung der Zuständigkeit der Gesandtschaft Hamburg ist recht kompliziert, doch bleibt festzuhalten, dass in der Regel die drei Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck sowie die beiden Mecklenburg zum Gesandtschaftsbereich gehörten. Vom Tilsiter Frieden 1807 bis zur Annexion der Hansestädte und Oldenburgs durch Frankreich im Dezember 1810 erstreckte sich die Zuständigkeit der Mission außer auf die genannten Staaten auch auf Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Nach der durch die französische Annexion der deutschen Nordseeküste bedingten Auflösung der Hamburger Gesandtschaft 1810 wurden die diplomatischen Kontakte Preußens zu Mecklenburg, gebunden an die Person des bisherigen Gesandten in Hamburg, im Wesentlichen von der Gesandtschaft in Dresden wahrgenommen. Nach dem Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 wurde die Gesandtschaft neu gegründet und erhielt einen großen Zuständigkeitsbereich, der sich außer auf die Hansestädte und Mecklenburg auch auf Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Schaumburg-Lippe und Lippe-Detmold erstreckte. 1832 wurden die Vertretungen bei Hannover, Braunschweig, Schaumburg-Lippe und Lippe-Detmold von der Gesandtschaft Kassel übernommen. 1837 wurde Oldenburg in den Bereich der neugegründeten Mission in Hannover einbezogen. Der somit auf die Hansestädte und Mecklenburg verengte Zuständigkeitsbereich blieb bis zur Auflösung der Gesandtschaft Hamburg, die am 31. März 1920 erfolgte, konstant. Missionschefs 1804 - 1811 Grote, Graf August Otto von 1814 - 1830 1830 - 1832 Maltzan, Mortimer von 1832 - 1848 Haenlein, Johann Christian Ferdinand Louis von 1848 - 1859 Kamptz, Carl Ludwig Georg Friedrich Ernst Albert von 1859 - 1867 Richthofen, Freiherr Emil Carl Heinrich von 1867 - 1869 Kamptz, Carl Ludwig Georg Friedrich Ernst Albert von 1869 - 1872 Magnus, Anton von 1872 - 1875 Rosenberg, Freiherr Adalbert von 1875 - 1885 Wentzel, Robert Albrecht Friedrich Otto von 1885 - 1890 Kusserow, Heinrich von 1890 - 1894 Thielmann, Freiherr Max von 1894 - 1895 Kiderlen-Waechter, Alfred von 1895 - 1898 Wallwitz, Graf Nikolaus von 1898 - 1902 Metternich, Graf Paul von 1902 - 1907 Tschirschky und Boegendorff, Heinrich Leonhard von 1907 - 1908 Heyking, Freiherr Edmund von 1908 - 1915 Bülow, Gustav Adolf von 1915 - 1920 Quadt von Wyckradt und Isny, Albert Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Der Bestand setzte sich aus fünf Registratur- bzw. Abgabeschichten (A-E) zusammen, die zwischen 1834 und 1940 ins Archiv gelangten. 1840 wurde für die Gruppe A ein Findbuch angelegt, in das auch die weiteren Abgabeschichten eingetragen wurden. Die Akzessionen Nr. 8042 bis 8168 wurden im Januar 1870 zu Gruppen zusammengefasst, ein Teil als wertlos klassifiziert (vgl. VI. HA Nl. Friedländer, G., Nr. 13, fol. 33). Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bestand Rep. 81 Hamburg in die Salzbergwerke von Staßfurt und Schönebeck ausgelagert und zu Kriegsende in die Sowjetunion gebracht. Im Jahre 1955 erfolgte seine Rückführung in das Zentrale Staatsarchiv nach Merseburg. Der Bestand wurde in den Teil vor 1807 und den Teil nach 1807 getrennt. Letzterer Teil 1968 von Joachim Nossol neu verzeichnet und 1969 unter Anleitung Dr. Joachim Lehmann und Roswitha Nagel nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet. Die unterste Gliederungsstufe ist chronologisch - unter Wahrung sachlicher Zusammenhänge - gereiht. Die redaktionellen Arbeiten besorgte die Archivarin Maria Lehmann, das Findbuch schrieb Magdalena Sabor. Die Institutionsgeschichte wurde von Dr. Joachim Lehman verfasst. Im Zuge der Neuverzeichnung des Bestands I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Hannover wurde eine Akte aufgefunden, die provenienzmäßig in den Bestand der Gesandtschaft Hamburg gehört (Altsignatur Rep. 81 Hannover B 4 a). Der Bestand Gesandtschaft Hamburg umfasst insgesamt 1.350 Akten aus der Zeit von 1804 bis 1920. Merseburg, im Juni 1981 gez. Nagel überarbeitet Berlin, im Februar 2011 gez. Dr. Puppel letzte vergebene Nummer: ____ zu bestellen: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Hamburg zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaften und Konsulate nach 1807, Gesandtschaft Hamburg Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 81 Florenz/I · Bestand
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Behördengeschichte Die preußische Gesandtschaft beim Königreich Italien entwickelte sich evolutiv aus den Gesandtschaften Turin und Florenz. Nach den französisch-italienischen Erfolgen im Krieg gegen Österreich wurde die Toskana 1859 vom Königreich Sardinien-Piemont annektiert. Als Folge des Anschlusses des Königreichs beider Sizilien erfolgte am 17. März 1861 die Proklamation König Viktor Emanuels II. zum König von Italien. Die internationale Anerkennung des Titels war in den nächsten Jahren eine der Hauptaufgaben des Königs. Dies ist als Teil der Gesamtbemühungen um eine Einigung Italiens zu sehen. Zunächst nahm die Gesandtschaft in Turin die Aufgaben einer Vertretung preußischer Interessen beim Königreich Italien wahr. Der außerordentliche Gesandte Willisen wurde Ende 1863 durch den soeben in den Grafenstand erhobenen Guido von Usedom ersetzt. Zusammen mit dem Hof wechselte Usedom zum 13. Juni 1865 von Turin nach Florenz, wobei er die bestehende Infrastruktur der früheren Gesandtschaft beim Großherzogtum der Toskana übernahm. Seine historisch wohl bedeutendste Nachricht war die "Stoß-ins-Herz-Depesche" vom 17. Juni 1866, die der frühere italienische Ministerpräsident La Marmora 1868 veröffentlichte. In ihr forderte Usedom den Vorstoß italienischer Truppen direkt auf Wien (GStA PK, I. HA Rep. 81 Florenz (Italien), Nr. 8, fol. 376-387). Aufgrund eines Streits mit Ministerpräsident Bismarck schied Usedom 1869 aus dem Amt. Um diese Zeit stellte die Gesandtschaft in Florenz einen eigenen Apotheker ein. Sein Nachfolger Graf von Brassier amtierte ab dem 1. Januar 1870 im Namen des Norddeutschen Bundes. Die letzten Unterlagen des Bestandes enden im Herbst 1870 mit der Verlegung der italienischen Hauptstadt nach Rom als Folge des deutsch-französischen Krieges. Zur Behördengeschichte im engeren Sinne lässt der Bestand nur wenige Aussagen zu, da es sich alleine um die politischen Berichte an das Ministerium und die vom Ministerium versandten Erlasse und Abschriften von anderen Gesandtschaftsberichten handelt. Personal- und Organisationsakten finden sich nicht im Bestand. Der aus Stolberg bei Aachen gebürtige Kaufmann Carl Schmitz bot der Gesandtschaft für ihre dienstlichen Zwecke ein offenes Haus, wofür er im Gegenzug zunächst zum Agenten, später zum Konsul ernannt wurde. Außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister 1862-1863 Friedrich Adolph (ab 1863: Freiherr) von Willisen 1863-1869 Carl Georg Ludwig Guido Graf von Usedom 1869-1872 Maria Anton Joseph Brassier de St. Simon Bestandsgeschichte Die erste Ablieferung von 10 Aktenbänden erfolgte am 12. Juli 1870, am Tag vor dem Erscheinen der Emser Depesche, durch den Kanzler des Norddeutschen Bundes. Am 28. Juli 1882 lieferte das deutsche Auswärtige Amt 25 Akten der ehemaligen Königlichen Gesandtschaften zu Florenz und Neapel an das Preußische Geheime Staatsarchiv ab, wo sie in der Repositur 81 Florenz bzw. Neapel eingeordnet wurden. Der letzte größere Zugang erfolgte im Jahre 1900. Im Oktober 1923 fand eine erste Bestandsrevision statt. 1943 wurde der Bestand als Teil der I. Hauptabteilung, Repositur Gesandtschaften und Konsulate in die Salzbergwerke Staßfurt und Schönebeck ausgelagert. Nach Kriegsende beschlagnahmten sowjetische Truppen die Bestände und überführten sie nach Moskau. Erst 1955 erfolgte die Rückgabe an das Deutsche Zentralarchiv, Abteilung Merseburg. Hier erfolgten weitere Revisionen (1955 und 1986). Im Februar 1962 wurden die Bestände verfilmt. Näheres über das Nichtvorhandensein der im Altfindmittel aufgeführten Nummern 22 bis 27 (Politische Berichte und Schriftwechsel bis Ende 1872) ließ sich nicht ermitteln. 1923 waren sie noch vorhanden, die Revision von 1955 kennzeichnete sie als fehlend. Hinweise auf eine Bestandsabgrenzung mit dem Reichsarchiv oder dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes ließen sich nicht ermitteln. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung erfolgte gemäß Einigungsvertrag die Rückführung der Bestände der I. HA Rep. 81 Gesandtschaften und Konsulate als Teil der Bestände des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz nach Berlin. Sie lagern seit 1993 im Magazin im Westhafen. Im Juli 1990 erwarb das GStA PK zwei Schreiben, die im Jahr 2011 dem Bestand Rep. 81 Florenz/Italien, zugeordnet wurden (GStA PK, I. HA Rep. 81 Florenz (Italien) nach 1807, Nr. 22). Im Mai und Juni 2011 erfolgte die Neuverzeichnung und Erstellung des Findbuches durch Archivassessor Dr. Andreas Becker. Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

            Gesandtschaft Dresden nach 1807 (Bestand)
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 81 Dresden · Bestand
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Im Zuge des Modernisierungsschubes, der von der Reformbeamtenschaft um Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein und Karl August von Hardenberg nach der Niederlage Preußens gegen das napoleonische Frankreich in Gang gesetzt wurde, hatte man sich mit Publikandum vom 16.12.1808 für die Abschaffung des überkommenen Kabinettsystems zugunsten selbständiger Fachministerien und damit auch für die Bildung eines Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten entschieden. Diesem sollte die geschäftliche Leitung des gesamten völkerrechtlichen Verkehrs, d. h. die Vertretung der Rechte und Interessen des preußischen Staates gegenüber anderen Staaten obliegen. Vom Ministerium ressortierten im Ausland die Gesandtschaften und Konsulate, so auch die preußische diplomatische Vertretung im Königreich Sachsen in Dresden. Die Gesandtschaft Dresden hatte wie alle diplomatischen Vertretungen die Aufgabe, den diplomatischen Verkehr zwischen Preußen und den Staaten des Gesandtschaftsbereichs, der nicht nur das Königreich Sachsen allein beinhaltete, sondern zeitweise auch die thüringisch-sächsischen und anhaltischen Staaten umfasste, zu regeln. Weiterhin hatte sich die Gesandtschaft der Belange und Probleme sowie der Anliegen und Wünsche einzelner Personen und privater Einrichtungen im zwischenstaatlichen Rechtsverkehr anzunehmen. Der Krieg gegen Frankreich von 1806/07 bedeutete in den Beziehungen zwischen Preußen und Sachsen eine erhebliche Zäsur. Es kam zu unüberwindlichen Spannungen, und beide Staaten waren nicht an intensiven diplomatischen Beziehungen interessiert, stand doch das von Napoleon zum Königreich erhobene Sachsen bis zum Ende der französischen Fremdherrschaft 1813 treu zu Frankreich. Während der Jahre 1806 bis 1815 blieben zwar die diplomatischen Kontakte zwischen beiden Staaten erhalten, aufgrund der politischen Ereignisse kam es aber zu keinem kontinuierlichen diplomatischen Verkehr zwischen Preußen und Sachsen. 1813 wurde der Gesandte in Dresden nach Berlin zurückberufen. Erst im Februar 1816 wurde mit Freiherr Johann Christian Magnus von Oelssen wieder ein preußischer Gesandter in Dresden akkreditiert. Mit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen nach dem Wiener Kongress 1815 und dem Friedensvertrag zwischen Sachsen und Preußen im Mai 1815 waren die nachfolgend aufgeführten preußischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister tätig: Oelssen, Freiherr Johann Christian Magnus von: 1816 - 1819 Jordan, Johann Ludwig von: 1819 - 1848 Canitz und Dallwitz, Julius von: 1848 - 1850 Galen, Graf Ferdinand von: 1850 - 1852 Schulenburg, Graf von der: 1852 Redern, Graf Heinrich Alexander von: 1853 - 1859 Solms - Sonnewalde, Graf zu: 1859 Savigny, Carl Friedrich von: 1859 -1863 Gundlach, von: 1863 Rantzau, Graf Otto Karl Josias zu: 1863 - 1864 Buddenbruck, Freiherr von: 1864 Schulenburg-Priemern, Graf Gustav von: 1864 - 1866 Landsberg-Steinfurt, Freiherr von: 1866 - 1867 Eichmann, Friedrich von: 1867 - 1873 Solms-Sonnewalde-Altpouch, Clemens Eberhard Theodor Graf zu: 1873 - 1878 Dönhoff, Graf Otto von: 1878 - 1879 Dönhoff, Graf Carl von: 1879 - 1906 Hohenlohe-Oehringen, Prinz Hans zu: 1906 - 1911 (nicht besetzt 1911/12) Bülow, Dr. Alfred von: 1912 - 1914 Schwerin, Graf Ulrich Karl Wilhelm von: 1914 - 1919 (nicht besetzt 1919) Berger, Herbert Ritter und Edler von: 1920 - 1922 Schellen, Dr. : 1922 - 1924 Im preußisch-österreichischen Krieg von 1866, bei dem Sachsen auf Seiten Österreichs kämpfte, kam es erneut zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Im Juni dieses Jahres ging der preußische Gesandte zurück nach Berlin, die Akten des Gesandtschaftsarchivs wurden nach Berlin verbracht. Nach dem Friedensschluss zwischen Preußen und Sachsen im Oktober 1866 wurde erneut ein Gesandter in Dresden ernannt. Nach 1918 war der preußische Gesandte in Dresden für ganz Norddeutschland zuständig, soweit überhaupt noch innerdeutsche diplomatische Beziehungen bestanden. Zum 31. 3. 1924 wurde die Gesandtschaft im Zuge allgemeiner Einsparungsmaßnahmen aufgelöst. Bestandsgeschichte Der Bestand umfasst neben der politischen Korrespondenz mit Berichten der Gesandtschaft an das Preußische Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten sowie dessen Erlassen zu allen internationalen und nationalen Ereignissen vor allem Akten über die verschiedensten zwischenstaatlichen Fragen im politischen, polizeilich-rechtlichen, militärischen, kulturell-sozialen und wirtschaftlichen Verhältnis Preußens zu Sachsen, speziell zur wirtschaftlichen und politischen Einigung Deutschlands sowie über die Beziehungen zu anderen Staaten. Die Akten gelangten in mehreren Ablieferungen zwischen 1814 und 1939 aus dem Preußischen Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten an das Geheime Staatsarchiv. Eine Neuverzeichnung sowie Neuordnung erfolgte im Jahr 1995. Für die Verzeichnung wurden die Aktentitel überprüft, gegebenenfalls korrigiert und durch "Enthält - Vermerke" vertieft. Eine Ausnahme bildet die Aktengruppe "Politische Korrespondenz". Hier wurde der knapp gefasste Aktentitel - analog zur Erschließungstiefe dieser Archivalien in den übrigen Gesandtschaftsüberlieferungen - auf Grund der vielfältigen Informationen der einzelnen Korrespondenzen belassen und nicht weiter intensiv erschlossen. Die Sortierung der Korrespondenzakten erfolgte nach Orten und weiter in chronologischer Reihung. Bei Sammelakten erfolgte die Reihung nach dem ersten aufgeführten Ort. Die Indexierung erfolgte anhand der im Aktenband gegebenen Informationen. 2005 fiel die Entscheidung, den Gesamtbestand I. HA Rep. 81 Gesandtschaften (Residenturen) und (General-) Konsulate nach 1807 provenienzgerecht als Einzelbestände der verschiedenen Gesandtschaften etc. aufzustellen, so dass die vorliegenden Archivalien nun unter der Bestandsbezeichnung I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Dresden nach 1807 firmieren. Quellen- und Literaturhinweise: - Paul Marcus: Die preußische Gesandtschaft Dresden im 19. und 20. Jahrhundert und ihre Überlieferung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in: Archivalische Zeitschrift, herausgegeben von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayern, 81. Band, Böhlau Verlag Köln, Weimar Wien, 1998 - Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Reihe A: Preußen, hg. von Walther Hubatsch, Bd. 12 Teil A: Preußische Zentralbehörden, Marburg/Lahn 1978 S. 101 Bestandsumfang: 776 Verzeichnungseinheiten Letzte vergebene Signaturnummer: 774 Die Akten sind zu bestellen: I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Dresden nach 1807, Nr. # Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 81 Gesandtschaft Dresden nach 1807, Nr. # Berlin, 7. Januar 2008 S. Reinhardt, Archivamtfrau Bestandsbeschreibung: Laufzeit: 1809 - 1924 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

            FO 383/439 · Objekt · 1918
            Teil von The National Archives

            Germany: Prisoners, including: P F Hauschild, a German subject interned in the Netherlands: complaint about the confiscation of two blankets prior to his transfer from the UK. T C Bierbaum, a German civilian prisoner interned at Hattem Camp in the Netherlands: request for the restoration to Mr C Fink of a sum of money deposited by him at Knockaloe Camp, Isle of Man. Inspection of internment camps in Africa, including: Request by the German Government for inspections to be carried out at Tanga Camp in German East Africa and at Aus Camp in German South West Africa. Agreement for inspections to be carried out by representatives of the Swiss Legation. Complaints by prisoners at Aus Camp about housing and clothing. Oberleutnant zur See Geerdes, interned at Trial Bay, New South Wales, Australia: letter concerning relief payments to combatant prisoners. German civilian prisoners transferred to the Netherlands, including: Need for the confirmation of German nationality of prisoners being transferred. Heinrich Prestfelder: questions relating to his nationality, with a copy of his deed of discharge as a Bavarian subject (in docket no.115666). Ernest Bahr, a German prisoner captured in Togoland, Africa, including: Enquiries regarding his status as a combatant or civilian prisoner. Mademoiselle Frida Eichel: request for various documents belonging to Mr Bahr to be transferred to her custody. Confirmation by the government of the Gold Coast that Mr Bahr held the military rank of sergeant when he was captured. Correspondence regarding application forms for the repatriation of various German prisoners, with lists of names (in docket nos.45874, 81852, 107829, 115579 and 116493). Investigation into the circumstances of the deaths of certain German soldiers at Messines, France, including: German memoranda requesting investigations into the deaths of Karl Hasselmann and Unteroffizier Friedrich Kristoffel, allegedly shot following their capture. Ernst Kreddig: statement that Karl Hasselmann was shot during fighting. Karl Kassel: statement concerning the death of Unteroffizier Friedrich Kristoffel. Musketeer Gustav Lauer, interned at Dartford War Hospital: extract from a statement concerning the deaths of certain German soldiers. Fritz and August Poppe, interned at Alexandra Palace: decision not to permit the transmission to Germany of their claim for business losses. Provision of wine and spirits for interned prisoners, including: German memorandum requesting a reciprocal agreement on the sending of half bottles of wine to interned prisoners. Advice from the War Office that wine should only be issued to interned German civilians and combatant prisoners of officer rank. Sir John Butcher MP: parliamentary question about British policy on the issue of wine and spirits to prisoners. Friedrich Curt Bac: transfer to a different compound in Knockaloe Camp. Remittances to German nationals in East Africa, including: Mr Otto Gruson: arrangements for payments to be made to him on behalf of the Lutheran Evangelical Mission at Moschi, German East Africa. Erich Wolff at Kilimanjaro, East Africa: approval for a payment to be made to him. Frau Anny Giese, at Tanga, East Africa: approval for a payment to be made to her. Hermann Kloefkorn, interned at Dar es Salaam, German East Africa: request for permission for a payment to be made to him. Mrs Casilie Grimmer at Dar es Salaam, German East Africa: request by Barclays Bank for permission to send her a remittance. Mrs Lotte Weichert at Dar es Salaam, German East Africa: permission for a remittance to be sent to her. Frau Treuge Pabst in German East Africa: permission for a remittance to be sent to her. Policy on the receipt of money from neutral countries by interned and uninterned enemy subjects; requirement for payments to be made through the administrator of an occupied territory. Charlotte Deppe, a German subject resident at Tanga, East Africa: permission for a remittance to be sent to her. Mrs Dorothy Stäber: arrangements for her repatriation to Germany. Mr H Nürnberger, a German subject resident in Brazil: request for permission to return to South West Africa. Dr Heinrich Lötz, a German subject resident in Brazil: request for permission to return to South West Africa. Investigation into reports that German women interned at Tempe Camp, Bloemfontein, South Africa, were being prevented from corresponding with their husbands, who were interned elsewhere. Enquiry from the German Government regarding the whereabouts and welfare of Georg and Julie Eberhardt and their three children, last known at Rehoboth, German South West Africa, including: Information from Mrs C Hermann that Mr and Mrs Eberhardt were dead, and that their children were being cared for by a guardian. Proposals for the repatriation of the children. Sentence of imprisonment on the German subjects Brügers and Schneider from Swakopmund, South West Africa, including: German memorandum requesting information regarding their sentences. Confirmation that they had been sentenced to imprisonment for aiding certain interned German officers at Swakopmund in an attempted escape. Report on the circumstances of their arrest and their subsequent trial. Dr Theodor Schneller, Director of the Syrian Orphanage at Jerusalem, including: Request by the German Government for his immediate release following reports of his internment. Confirmation that Dr Schneller was in good health and still in his post at Jerusalem. Dr Erich Schultz, former Governor of Samoa, interned at Motuihi Camp, New Zealand, including: Complaint by Dr Schultz regarding Mr W J Pugh, the Swiss Consul at Auckland, New Zealand. Request by Dr Schultz for repatriation. Confirmation that documents relating to civil law drawn up by German prisoners and attested by a Camp Commandant were not subject to stamp duty or other forms of taxation. Graf R von Vitzhum, a German civilian interned in Switzerland: request for information about the condition of his farm near Blantyre, Nyasaland; confirmation that the estate had been sold by the Custodian of Enemy Property. Hauptmann von Rauchhaupt: exhumation of his body and reburial in a separate grave in Streatham Park Cemetery. Welfare of certain German subjects interned in Palestine, including: Enquiry by the German Government about the alleged deportation of certain German ministers of religion (names in docket no.57348) from Jerusalem and Jaffa to Rafa, Palestine. Information that the ministers had now been transferred to Sidi Ashr Camp, Alexandria, Egypt, with the exception of three who were resident in Jerusalem. List of names (in docket no.98286) of German subjects who had been interned at Rafa, with the operational reasons for their internment. German memorandum requesting the repatriation of Johannes Wennage and Christian Baerle from Sidi Bishr Camp on health grounds. Pastor von Rabenau: request by the German authorities for his repatriation. Code 1218 Files 41794-57348.

            FO 383/79 · Objekt · 1915
            Teil von The National Archives

            Germany: Prisoners, including: Frederick Forbes Schlomka, British subject interned at Ruhleben: enquiry from his father, Dr Clemens Schlomka, teacher of Glasgow, regarding possible relief for his sons two children; suggestion that representations be made to the Society of Schoolmasters. J J Edgars, British subject interned in Ruhleben: claim regarding private possessions lost by him on SS Kesteven when the trawler was torpedoed in the North Sea; enquiries regarding payment of his wages, and remittance of allowance to his wife. Exchange of muster rolls: arrangements for mutual exchange, following request by German Government. Letter addressed to Dr Seitz, late German Governor of German South West Africa. Bowden Bremsen Company Ltd, London, English registered liability company: enquiry regarding position of their business in Germany. Transmission of money and gifts to Germans in South West Africa, including Christmas parcels. Postal regulations for prisoners in South West Africa. Relief of Germans in South West Africa. Kit bag of Sergeant R E Stewart, Royal Highlanders of Canada, prisoner in Germany: request that it may be sent to him. Transportation to Europe of German subjects in South Africa. Insurance premium of Hans A Loewi, in Berlin. Death of Captain Thomas Augustine Phinn French, British subject at Ruhleben: transmission of details; arrangements for informing his widow, Mrs Clementine M French of Old Lakenham, Norwich; particulars for his burial at Spandau; consideration of decision to transport remains to UK. Richard Waugh, British subject residing at Dahlwitz-Hoppegarten near Berlin: application for remittance from his bankers in Newmarket. Boxing contest at Stendal: victory by Corporal F Frazer, 2nd Battalion The Buffs, over Private Degoud, French welterweight champion; request that result may be published in the Kent Times. Cashing of cheques by British officer prisoners in Germany. Repatriation of enemy subjects on steamship Erna Woermann and transportation of German subjects from South Africa. Mrs André Lowrie, in Barcelona, wife of British subject interned in Germany, Frederick Lester Lowrie: application for relief. Bureau de Secours at Berne: enquiry from Mrs S H Carver of Salisbury regarding how she may send £20 to Berne. Margarete Gross, German subject released from custody in the UK: enquiries regarding disposal of her luggage. Miss Charlotte Lewine, German subject living in Pommern, Germany, having previously resided in the UK: recipient of relief from the Goschen Fund; application for £100 remittance to be sent from Mrs Langford of Brighton; question of Miss Lewine possibly returning to England. Ships Steward Higgins, prisoner at Sennelager: reference to him in a series of articles appearing in the Paris edition of the Daily Mail under the heading My treatment in Germany; query whether HM Government had investigated his case. Robin J Fulton, detained in Germany: question of repatriation under invalid exchange. Cases of supplies from US Embassy, London, to US Embassy, Berlin: request by American Express Company for shipment via Harwich. Francis P Koenig, late British Consul-General at Dusseldorf, now attached to Consulate General in Zurich: confiscation by German authorities of his property at Dusseldorf. John Jackson, ships engineer returned from Germany: interview with him regarding his complaints of treatment since returning to England; requests for relief and assistance. Mr Hansen, German subject, manager of German company in Apia, Samoa: trial in Samoa for allegedly having sent a diary under evasion of the authorities charged with censorship. David Salzedo, of London NW: question of repayment of advance obtained in Germany; statement made by Salzedo to the Home Office. Miss Maggie Little, living in Berlin: enquiries from her father, Robert Little of Hawick, regarding her whereabouts and welfare. Miss Dorothy May Jones, previously living in Berlin, now in Switzerland: enquiries from her father, Gordon Jones of Kent. Pay alleged to be due to repatriated German military doctor, Dr Fehlandt, attached to Cameroon frontier force: request from German Government; question of pay of medical officers held as prisoners. Philip Kuhnreich, British subject, residing at Highbury New Park, London: naturalisation certificate. Hans Mautner (or Max Mautner), residing in Belfast: enquiry about his welfare from his brother in Ruhleben, Fritz Mautner. (Sons of James Mautner, naturalised British subject). Princess Lichnowsky: letters tp persons resident in England. S G Forsythe, of Belfast: enquiries whether he may communicate with his sister working as a missionary in German East Africa. Horace H Holland, Royal Naval prisoner at Celle, near Hanover: statement from German Government of their willingness to release him in exchange for Capt-Lieut Franz Rintelin, German naval prisoner in UK; Admiralty view that it was important that Rintelin should remain a prisoner until the end of the war. Franz Rintelin, German naval prisoner in UK: German enquiry whether he had been executed in England; response of UK authorities that he had not been imprisoned and was in an internment camp. Miss Georgina Bridges, in Germany: enquiries regarding her whereabouts and welfare. Alleged acts of cruelty towards German prisoners by British and French troops. Code 1218 File 148669-161911.

            FO 383/58 · Objekt · 1915
            Teil von The National Archives

            Germany: Prisoners, including: Exchange of incapacitated prisoners and medical personnel, including: Dr Otto Glantz, physician in medical service of German Government and the German Army, interned in New Zealand: application for release (docket nos. 162432, 164927, 169633, 182659). Schedule of disabilities for incapacitated exchange. Return of British incapacitated prisoners from Germany. Repatriation of wounded German prisoners. Representations for release of prisoners of war. Repatriation of German sanitary personnel from South Africa. Capt Cecil Morley, wounded prisoner, interned at Mainz: enquiry from his wife, Mrs Morley of Southsea (docket no. 169680). Exchange of incapacitated prisoners in overseas possessions. Colonel Earle, wounded prisoner in Germany: enquiries from his brother, Lionel Earle of Westminster (docket nos. 173507, 175804, 201194). Repatriation of German medical personnel from South West Africa. Wounded British prisoners in Germany. Incapacitated prisoners of war: question of exchange of 2nd Lieut Gerard Goschen, Grenadier Guards (docket nos. 175064, 177383, 178080, 189188). Capt Henry Talbot, 11th Hussars, wounded prisoner at Wurzburg: enquiry from his father, Edmund Talbot of London, regarding possible exchange for Baron von Freyburg, prisoner at Donnington Hall (docket no. 177520). Dr Hugo Zieschank, German doctor in Samoa: application to return to Germany; also applications from other Germans in Samoa, including Ludovica Schultze (docket no. 178838). Oberarzt Schweizer, German medical officer, repatriated from South Africa: possible exchange for Surgeon E C Holtom (docket nos. 180348, 190645). Dr Ernst Strauss, German Naval doctor, interned at Holyport: application for exchange for three Royal Army Medical Corps officers detained by Germans (docket no. 180644). Capt Ion Barry George, prisoner at Crefeld: assistance towards release, having missed previous repatriation train due to a fit; enquiry from his sister, May Knox-Browne of County Mayo, Ireland (docket no. 182931). Exchange of incapacitated German prisoners now interned in Australia. Repatriation of German civilian doctors. Detention of German medical personnel on board ss Rufidji. Johannes Hagemann, prisoner of war at Lofthouse Park: claim for release as member of German sanitary personnel (docket no. 183941). Lieut Ernst Kieckhoefer, German colonial force of German East Africa, severely wounded prisoner in Ahmednagar (docket no. 183954). Capt D A Laird, Royal Army Medical Corps, prisoner of war at Gütersloh (docket no. 189076). Major H E Priestley and Capt Vidal, Royal Army Medical Corps, detained at Wittenburg (docket nos. 189248, 197674). Detention of British medical officers in Germany. German sanitary officers in UK. Cost of repatriation of German medical and sanitary personnel from South Africa. Repatriation of German civilian doctors. [ NOTE : several dockets include lists of prisoners, or make reference to individuals, including docket nos. 179848, 182436 (all German), and 199105]. Code 1218 File 35580 (papers 162432-end).

            FO 383/311 · Objekt · 1917
            Teil von The National Archives

            Germany: Prisoners, including: Alleged release of British prisoners at Christmas to enable them to visit their families if they are in Germany. Request from Mrs J Rose of Southsea that her husband be transferred to Switzerland and not Holland. Representations for alleged suffering of individual prisoners in Germany. Arrangements for the exchange and internment in a neutral country of British prisoners. Notification of the names of prisoners transferred or repatriated. Suggested exchange of Sir J Irvin(e) and Mr Balfour for two German subjects, Dr Richard Kuenzer and Kapitänleutnant Franz Rintelen and the exchange of the German Consuls Listemann and Rohland for Stanley Lambert and Mr Weston. Alleged riots in internment camp at Malta. Repatriation of German women and children whose relatives have already been released from civilian detention camps in England. Transmission of notes to the value of 3956 Rupees held as security for sums advanced to six destitute ladies from Tabora. Enquiry from Netherlands Government as to whether there are any Jews among the German prisoners to be interned in Holland. Complaints of Ned Rodgers of Liverpool, and Robert R Southorn, the latter a butcher on board the SS Otaki , interned at Lubeck, concerning the rate of exchange for money received by British prisoners by German authorities. Sentence of one years imprisonment for Flight-Sergeant Edward Alexander Boyd, Royal Naval Service, for calling German"Huns". Relief for mother of Joe V Austman of Chicago, interned at Alten-Grabow. Stationary supplied to British prisoners in Frankfurt-on-Oder depicting Prussian air-raid on an English coast. Request from Dr A Trautmann, interned at Lofthouse Park, Wakefield, for the return of his Red Cross passport. Transmission to the German Government of a petition of H Aischmann and six other prisoners interned at Islington for transfer to a neutral country. Enquiry from mother of F A Boret, RNVR, interned at Friedrichsfeld, into his state of health and request that he be transferred to a neutral country. Transport of parcels and letters for German prisoners in UK on vessels used to transfer prisoners between Rotterdam and Boston. Request for correct addresses of working camps in Germany. Transmission of a report on the Commercial School at Knockaloe. Suggested course of action when British prisoners request: messages to be conveyed to relatives, supplies of sports material, books etc. and medicinal comforts. Behaviour of the German Red Cross towards British prisoners. Transmission of letter signed by F Prohl and Rudolf Raabe addressed to the German Transport Workers Union on behalf of certain other prisoners. Request from Lina Buester in Swakopmund, South West Africa, for the repatriation of her husband Korporal Beuster, German prisoner of war interned in Egypt. Reciprocal agreement that civilian dentist treated in a similar way under the Hague Agreement to doctors and ministers of religion and their consequent repatriation. Lecture on the methods of ethnological investigation of prisoners in Germany and their types of idioms and folk-songs. Enquiry concerning pay and reputation of Dr Oscar Bernhard, Surgeon of Swiss Army. Request for repatriation of A Caspary, interned at Lofthouse Park Camp, Wakefield. Enquiry concerning post sent to Adam Hesse relating to a celebration at Knockaloe Camp of the 40th anniversary of the Internationaler Genfer Verband (International Geneva Foundation). Includes account of celebrations in weekly newspaper Internationale Hotel-Industrie. Request that the brothers Karl and Hermann Hain and Gustav and Adolf Weingarten should be interned in the same camp. Presence at Knockaloe of criminal and disreputable class of prisoners an suggests their segregation. Letter from F Müller, interned at Knockaloe, concerning the repatriation of ships officers and seamen over 45 years old. Transfer of Captain von Müller interned at Keyworth Camp, Derby to Holland. Officer prisoners transferred from one camp to another without their supplies. Recommendations by the German Government for the camp school at Lofthouse Park. Exchange of British and German civilians. Request for information concerning the estate of Hermann Raydt, deceased German subject. Visits to camps in UK by Dr de Sturler of the Swiss Legation. Request from Dr F M Harms, of Stoke Newington, for permission to travel within a 10 mile radius to visit sick and dying German prisoners. List of deceased British prisoners who are difficult to identify. Request from German Government for the names of the survivors from a German submarine reported sunk in the mouth of the Tay. Request for winter clothing for Lieutenant Sidney King, 6th Cheshire Regiment and Lieutenant Mark Quale, 1st East Lancashire Regiment, interned at Diakonenanstalt Reserve Lazaret Duisberg. Request for the liberation of Fritz Gliebenberg, interned in the Isle of Man, from his brother the High Commissioner of South Africa William H Gliebenberg. Christmas gift from the German Red Cross to interned German civilians of 23,000 Marks. Letter from Oberstleutnant Hübener, interned at Malta, concerning communications between prisoners from former German East Africa and their relatives left behind in the colony. Transfer of German women and children from Nyasaland to South Africa. Repatriation of German Red Cross nurse, Lotte von Debschitz. Code 1218 Files 214119-245753.

            Generalluftzeugmeister (Bestand)
            BArch, RL 3 · Bestand · 1933-1945
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: 1.2.1939 Ernennung des "Generalluftzeugmeisters", dem Staatssekretär der Luftfahrt und Generalinspekteur der Luftwaffe nachgeordnet.Ihm unterstell wurden das am 17.7.1933 errichtete Technische Amt für die Entwicklung, Erprobung und Beschaffung des Luftwaffengeräts, sowie das seit 1.8.1936 bestehende Nachschubamt. Gleichzeitig wurde die"Amtsgruppe Industrie-Plan und Wirtschaft" eingerichtet, die ab Juni 1939 "Amtsgruppe Technische Wirtschaft und Haushalt", ab 1941 "Industriewirtschaftsamt" hieß. Zusätzlich wurde 1940/41 ein Planungsamt beim Generalflugmeister geschaffen und am 1.3.1944 ein Jägerstab zur Steigerung der Produktion von Jagdflugzeugen. Der Jägestab unterstand sowohl dem Staatssekretär der Luftfahrt wie dem Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, der 1944 die Verantwortung für die Luftwaffenproduktion ganz übernahm. Die Dienststelle des Generalflugmeisters wurde am 29.7.1944 aufgelöst. Die Zuständigkeit Erprobung, Entwicklung und Übernahme des Geräts blieb bei der Luftwaffe und wurde vom Chef der Technischen Luftrüstung (ChefTLR) wahrgenommen. Ferner blieb das Industriewirtschaftsamt, nunmehr "Wirtschaftsamt" bestehen. Die Aufgaben des Nachschubamts waren bereits am 15.4.1943 auf den dem Generalluftzeugmeister unterstellten Chef des Nachschubwesens übergegangen Bestandsbeschreibung: Am 17. Juli 1933 wurde die Abteilung Fliegertechnik des Allgemeinen Luftamts als Technisches Amt verselbständigt. Ihm oblag die Entwicklung, Erprobung und Beschaffung des Luftwaffengeräts. Am 1. Februar 1939 wurde es dem neu ernannten und dem Staatssekretär der Luftfahrt und Generalinspekteur der Luftwaffe nachgeordneten Generalluftzeugmeister (GL) unterstellt, ebenso das seit dem 1. August 1936 bestehende Nachschubamt, dessen Aufgaben am 15. April 1943 auf den dem Generalquartiermeister unterstellten Chef des Nachschubwesens übergingen. Zugleich wurde 1939 die Amtsgruppe Industrie und Wirtschaft zur Durchführung von Entwicklungs- und Beschaffungsaufträgen, für Preiskontrolle, Festsetzung von Lieferbedingungen und Kreditvermittlung unter dem GL eingerichtet. Sie hieß ab Juni 1939 Amtsgruppe Technische Wirtschaft und Haushalt, ab 1941 Industriewirtschaftsamt. 1940/41 wurde zudem ein Planungsamt beim GL geschaffen und zur Steigerung der Produktion von Jagdflugzeugen am 1. März 1944 ein Jägerstab. Dieser unterstand sowohl dem Staatssekretär der Luftfahrt wie dem Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, der schließlich die Verantwortung für die Luftwaffenproduktion ganz übernahm, sodaß die Dienststelle des Generalluftzeugmeisters am 29. Juli 1944 aufgelöst wurde, während der Generalinspekteur der Luftwaffe als selbständige Dienststelle weiterbestand. Die Zuständigkeit für die Erprobung, Entwicklung und Übernahme des Geräts ging an den Chef der Technichen Luftrüstung (ChefTLR) über. Inhaltliche Charakterisierung: Vom Stab des Generalluftzeugmeisters und des Chefs Technische Luftrüstung (ChefTLR) sind nur wenige Unterlagen überliefert. Das Kriegstagebuch des Chefs Technische Luftrüstung vom 18. Dezember 1944 bis Kriegsende ist erhalten. Darüber hinaus liegt eine umfangreiche Sammlung von Rundschreiben und Protokollen zu Konferenzen Görings, Milchs, des Generalluftzeugmeisters und des Reichsministers für Rüstung und Kriegsproduktion sowie des Jägerstabs vor. Ein Großteil der Überlieferung entfällt auf technische Unterlagen sowie Schriftwechsel mit Firmen. Dabei sind insbesondere Rohstoff, Bau- und Beschaffungsprogramme sowie Tabellen über den Flugeugbestand hervorzuheben. Vorarchivische Ordnung: Das nur splitterhaft überlieferte Archivgut stammt aus Aktenrückführungen aus den USA und Großbritannien an die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamts, von wo es 1968 an das Militärarchiv abgegeben wurde. Zitierweise: BArch, RL 3/...

            BArch, R 4601 · Bestand · (1922) 1933-1945 (1952,1973)
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Einleitung Vorgeschichte bis 1933 Durch die rasche Zunahme des Autoverkehrs nach dem Ersten Weltkrieg ergab sich für den Straßenbau in Deutschland die Aufgabe, sich diesen neuen Erfordernissen zu stellen. Es ging darum, zügig die bestehenden Straßenverhältnisse zu verbessern und sie durch den Ausbau der bestehenden Landstraßen und den Bau von Autobahnen den neuen Anforderungen der zunehmenden Motorisierung anzupassen. Eine zeitgenössische Statistik zeigt, dass im Jahre 1924 in Deutschland jeder 321. Einwohner einen "Kraftwagen" besaß, während zum gleichen Zeitpunkt in Frankreich auf jeden 90., in Großbritannien auf jeden 71. und in den USA bereits auf jeden 7. Einwohner ein Auto kam. Der private deutsche Fahrzeugpark im Land verdoppelte sich in den Jahren von 1923 bis 1926 von 100.340 Autos auf 206.456 Im Jahre 1933, nur sieben Jahre später, sind knapp 800.000 Kraftfahrzeuge in Deutschland zugelassen. Allerdings hatte man sich schon viel früher über die Zukunft des Straßensystems Gedanken gemacht, der Bau der Berliner AVUS (Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße) 1921 sowie die Aktivitäten der Studiengesellschaft für Automobilstraßenbau (STUFA) spielten dabei eine besondere Rolle, letztere insbesondere, was den Ausbau der bestehenden Landstraßen betraf. Der Krieg und seine Folgen verhinderten jedoch bis Mitte der zwanziger Jahre eine Wiederaufnahme dieser Diskussion. Mit der Gründung des Vereins HAFRABA und deren Übergang in die GEZUVOR nahmen besonders Pläne für die neuen Autobahnen Gestalt an, die nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kurzerhand zu den "Straßen des Führers" erklärt wurden. Im Verlaufe ihrer Arbeit erstellte die HAFRABA etwa 70 Pläne für ein Autobahnnetz in Deutschland vor. Von vielen Ergebnissen ihrer komplexen Forschungen, Versuchsreihen, aber auch Studien für die Arbeitsbeschaffung für größere Mengen von Arbeitskräften konnten die späteren zentralen und territorialen Straßenbauverwaltungen profitieren. Die bestehenden Verhältnisse hinsichtlich der Straßenverwaltung in der jeweils landeshoheitlichen Zuständigkeit einerseits und dem (Reichs-) Gesetzgeber andererseits sowie die zunehmende Blockierung der Straßenbaupläne aus Reichsbahn- und Finanzkreisen aber auch aus den Ländern und Provinzen erzwangen gewissermaßen die Notwendigkeit einer Neuorganisation des Straßenwesens in Deutschland, die nicht lange nach der Machtergreifung durch die Hitlerdiktatur auf sich warten ließ. Adolf Hitler war noch keine zwei Wochen Reichskanzler, als er im Kabinett den Bau von kreuzungsfreien Autofahrbahnen zur Diskussion stellte. Schon am 11. Februar 1933 verkündete er die "Inangriffnahme und Durchführung eines großzügigen Straßenbauplanes", mit dem sowohl ein modernes Verkehrssystem geschaffen werden als auch die Arbeitslosigkeit wirkungsvoll bekämpft werden sollte, erntete damit aber auch den Widerspruch von Reichsbahn-Generaldirektor Dorpmüller und Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk. Zielstrebig diskutierte er dennoch mit Verkehrsexperten und führenden Vertretern der Wirtschaft über die Notwendigkeit von Autobahnen. In einem Gespräch am 6. April 1933 mit HAFRABA-Geschäftsführer Willy Hof ließ er sich ausführlich über die Pläne des Vereins informieren. Schon am 27. Juni 1933 verkündete die Reichsregierung gegen den Willen der Reichsbahnvertreter die Bildung des Unternehmens "Reichsautobahnen", welches zunächst als ein Zweigunternehmen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft fungierte. Einen Tag später ernannte Hitler den linientreuen, hochintelligenten Bauingenieur Dr. Fritz Todt zum "Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen". Mit dem späteren "Erlass über den Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen" vom 30.11.1933 wurde Todt auch der Geschäftsbereich des Unternehmens "Reichsautobahnen" übertragen. Im Erlass heißt es: "Für die Durchführung des Baues der Reichsautobahnen ... wird eine oberste Reichsbehörde mit dem Sitz in Berlin errichtet, deren Leiter die Amtsbezeichnung ’Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen’ erhält. Er wird vom Reichspräsidenten auf Vorschlag des Reichskanzlers ernannt und untersteht dem Reichskanzler". Hitler war von der Eignung Todts überzeugt, nachdem er dessen so genannten "Braunen Bericht", eine Denkschrift über "Straßenbau und Straßenverwaltung", in der Todt sich mit den bisherigen Verhältnissen des Straßenbaues in Deutschland auseinandersetzt und Zielstellungen für die Zeit des Nationalsozialismus formuliert, gelesen hatte. Die neue Behörde hatte die Aufgabe, den Bau der "Reichsautobahnen" und die Unterhaltung der Landstraßen, soweit sie bisher zur Zuständigkeit des Reichsverkehrsministers gehört hatten, zu organisieren. Gesetzesgrundlagen Schon das "Gesetz über die Errichtung eines Unternehmens Reichsautobahnen" vom 27. Juni 1933, mehr noch die erste Verordnung dazu vom 7. August 1933 und das "Gesetz zur Änderung Gesetzes über die Errichtung eines Unternehmens Reichsautobahnen" vom 18. Dezember 1933 schufen dem Generalinspektor ein Fundament an Vollmachten und Befugnissen, welches ihn in die Lage versetzte, die von der Reichsführung gestellten Ziele schnellstmöglich durchzusetzen. Dazu gehörten das Recht auf Linienführung und Ausgestaltung der Reichsautobahnen ebenso wie das Recht auf Gebührenerhebung, das Enteignungsrecht und die Übernahme der staatlichen Hoheitsrechte über die Autobahnen. Mit dem "Gesetz über die einstweilige Neuregelung des Straßenwesens und der Straßenverwaltung" vom 26. März 1934 wurde zudem die Einteilung der Straßen in 1. Kraftfahrbahnen, später "Reichsautobahnen", 2. Reichsstraßen, 3. Landstraßen I. Ordnung, 4. Landstraßen II. Ordnung festgelegt sowie weitere Regelungen hinsichtlich der Verteilung der Straßenbaulast, die Verwaltung der Reichsstraßen und der Landstraßen I. Ordnung, der Straßenaufsicht usw. getroffen wurden. Eine weitestgehende Generalvollmacht wurde dem Generalinspektor mit der in § 1 niedergeschriebenen Formulierung "Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen bestimmt, welche Straßen den Bestimmungen dieses Gesetzes unterliegen und welche Straßen die Eigenschaften von Reichsstraßen und von Landstraßen I. und II. Ordnung haben." erteilt. Die mit den genannten Gesetzesgrundlagen geschaffenen Voraussetzungen widerspiegelten sich sehr bald in Aufbau und Organisation der Dienststelle des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen. Organisation und Struktur So umfasste der Geschäftsbereich der Generalinspektors im Jahre 1934 die beiden großen Zuständigkeitsbereiche Landstraßen und Reichsautobahnen sowie sich daraus ergebende Verbindungen zu den 30 Obersten Straßenbaubehörden mit 176 Landesbau-, Straßen- und Flussämtern der Länder und Provinzen einerseits und den 15 Obersten Bauleitungen mit 65 Bauabteilungen für die Kraftfahrbahnen andererseits. Daraus resultierte die innere Dienststellenstruktur wie folgt: Dem Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen waren vier Abteilungen zugeordnet. 1. Abteilung Landstraßen (L), 2. Abteilung Verwaltung/Verwaltung (V), 3. Abteilung Forschung/Ausstellung/Kongress (F) 4. Abteilung Reichsautobahnen (A) Weiterhin war dem Generalinspektor ein Landschaftsberater zugeordnet. Den Abteilungen L und A waren neben einem gemeinsamen Presse- und Sozialpolitischen Referenten jeweils 5 Referenten (L1 bis L5 und A1 bis A5) unterstellt, deren Arbeitsgebiete sich auf die Zusammenarbeit mit den Straßenbaubehörden in Ländern und Provinzen sowie mit den Obersten Bauleitungen der Kraftfahrbahnen erstreckten. Danach ergaben sich folgende (territoriale) Zuständigkeiten: Abteilung L - Landstraßen L1: Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Westfalen, Rheinprovinz, Hessen-Kassel, Schaumburg-Lippe, Lippe-Detmold L2: Bayern, Baden, Württemberg, Hohenzollern, Land Hessen, Hessen-Wiesbaden L3: Thüringen, Land Sachsen, Oberschlesien, Niederschlesien, Ostpreußen L4: Brandenburg, Grenzmark, Pommern, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, Provinz Sachsen, Anhalt L5: Allgemeine Angelegenheiten des Landstraßenwesens, Sonderaufgaben Arbeitsbeschaffung Abteilung A - Reichsautobahnen A1: Bauleitungen Stettin, Hannover, Altona, Königsberg A2: Bauleitungen Breslau, Dresden, Halle, Kassel A3: Bauleitungen Essen, Köln, Frankfurt/Main A4: Bauleitungen München, Stuttgart, Nürnberg A5: Sonderaufgaben: Beleuchtung, Tankstellen, Baugrundfragen, Baukontrolle des Betondeckenbaus Bereits im Sommer 1934 legte Todt einen ersten Bericht über die Tätigkeit seiner Behörde vor. Eine Übersicht über die dem Generalinspektor unterstellten Straßenbaubehörden aus dem Jahre 1935 verdeutlicht das Streben nach einer stark zentralisierten Anbindung der Straßenbauaufgaben in Deutschland. Nachdem durch eine Erklärung Hitlers am 30.1.1937 das Deutsche Reich die uneingeschränkte Hoheit über die Deutsche Reichsbahn wieder an sich genommen hatte und die Deutsche Reichsbahn durch das Gesetz vom 10.2.1937 in eine reine Reichsverwaltung umgewandelt worden war, sollten die Reichsautobahnen eine ähnliche Stellung erhalten wie die deutsche Reichsbahn. Dies geschah im "Gesetz zur Neuregelung der Verhältnisse der Autobahn" vom 1. Juli 1938 und durch die "3. Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Errichtung eines Unternehmens ‚Reichsautobahnen’" vom 1. Juni 1938. Fritz Todt wurde zum Vorsitzenden des Vorstandes der Reichsautobahnen ernannt. Die Dienststellen der Gesellschaft wurden unmittelbare Reichsbehörden. Damit verlor das Unternehmen Reichsautobahnen seinen Charakter als Gesellschaft. Das in allen Behörden des "Dritten Reichs" praktizierte "Führerprinzip" dominierte spätestens seit Erlass dieses Gesetzes auch die Organisation der Reichsautobahnen. Mit dem schnellen Voranschreiten der politischen und wirtschaftlichen Prozesse in Deutschland, mit der Wiederaufrüstung, mit der Herstellung immer neuer politisch-organisatorischer Strukturen im Reichsgebiet, dem Einmarsch in Österreich und in das Sudetenland, mit der Errichtung des Westwalls nach der Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes und schließlich mit Beginn und Verlauf des Krieges bildeten sich immer neue und andere Organisationseinheiten und Arbeitsschwerpunkte innerhalb der Dienststelle heraus. Die Obersten Bauleitungen der Reichsautobahnen wurden um gleichartige Behörden in den okkupierten Gebieten erweitert. In den Bau des Westwalls ab Mitte 1938 wurden die 22 Oberbauleitungen an der deutschen Westgrenze fest integriert, nachdem Hitler unter schweren Vorwürfen gegen den Generalstab des Heeres diese Aufgabe kurzerhand Todt übertrug - es war die Geburtsstunde der "Organisation Todt". Ihren ersten Sitz hatte sie als Abteilung West in Wiesbaden. In den Akten des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen widerspiegelt sich vielfältig eine Aufgabenverflechtung mit anderen Ministerien (z.B. Reichsverkehrsministerium, Reichsfinanzministerium), der NSDAP sowie das Zusammenwirken mit vielen anderen Organisationen, so z.B. dem Nationalsozialistischen Bund Deutscher Technik (NSBDT), der Deutsche Arbeitsfront (DAF), dem Nationalsozialistischen Kraftfahrerkorps (NSKK) und dem Deutschen Automobilclub (DDAC) u.v.a. Der Geschäftsverteilungsplan des Generalinspektors vom 28. Oktober 1938 bringt deutlich zum Ausdruck, dass man bereits auf Höhe der politischen Entwicklung war. Direkt dem Generalinspektor unterstellt waren jetzt nicht nur die 4 Abteilungen sondern auch drei weitere Geschäftsbereiche: Forschung, NSDAP-Verbindungen, Reichsverteidigung und Abwehr (vgl. Abb. Seite XII). Fritz Todt hatte eine Vielzahl politischer Ämter inne. Seit 1933 war er nicht nur Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, sondern auch Leiter des Hauptamtes für Technik der NSDAP, 1938 wird er Generalbevollmächtigter für die Regelung der Bauwirtschaft, 1940 Reichsminister für Bewaffnung und Munition sowie Generalinspektor für die Sonderaufgaben im Vierjahresplan, 1941 Generalinspektor für Wasser und Energie. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere kommt Todt bei einem Flugzeugabsturz am 8. Februar 1942 nahe dem "Führerhauptquartier" bei Rastenburg/Ostpreußen ums Leben. Sein Amt übernimmt schon am 9. Februar 1942 Albert Speer. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die im Bestand R 4601 Generalinspektor für das Deutsche Straßenwesen zusammengefassten Bestände setzen sich aus mehreren Teilen aus der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik zusammen. Dazu gehören etwa 2.300 Akten und fast 1800 Karteiblätter aus dem ehemaligen Zentralen Staatsarchiv der DDR, die dort früher als Bestand 46.01 geführt wurden und in einer Findkartei mit zum Teil sehr allgemeiner und ungenauer Titelaufnahme erfasst waren. Aus dem Bundesarchiv kamen die Akten der nachfolgend beschriebenen Bestände R 65 I bis R 65 IV dazu. Hier lagen Findbücher mit präzisen Titelaufnahmen und Enthält-Vermerken vor. Zum Bestand R 65 I gehörten neben der "Braunen Denkschrift" Todts weitere 34 Akten aus US-Rückgaben mit einer Laufzeit von 1934 bis 1945. Weiterhin sind Akten der Bauabteilung Wittlich 1941 (1), der Abteilung Wiesbaden 1938-1943 (2) sowie die Handakten Böttger 1938-1945 (11), Bonacker 1937, 1942-1944 (2), Dittrich 1926-1952 (67), Schönleben 1939-1944 (6) und Nachträge 1939 (1) überliefert. Der Bestand R 65 II enthielt 141 Akten der Reichsautobahndirektion Berlin und ist 1962 durch den Bundesminister für Verkehr an das Bundesarchiv übergeben worden (Dienstakten Bundesarchiv, Az.: 3115/4, Vermerk v. 31. Jan. 1962). Der Bestand R 65 III war eine Erlass-Sammlung des Generalinspektors. Der Bestand R 65 IV enthielt Personalakten, von denen 112 Akten erschlossen und weitere 12 lfm unerschlossen sind. Archivische Bewertung und Bearbeitung Die Erschließung des Bestandes erfolgte anhand der o.g. vorliegenden Findmittel mittels Eingabe in die Datenbank BASYS-S des Bundesarchivs mit dem Zwecke der Onlinestellung der Findbuchangaben. Eine körperliche Aufnahme der Akten erfolgte aus Zeitgründen bis auf einige Ausnahmen nicht. Bei der Verzeichnung wurden die Archivsignaturen des Potsdamer Bestandes weitgehend beibehalten, jedoch erhielt bei vorgefundenen Akten mit Bandnummerierungen jeder Band eine eigene Archivsignatur. Die Signaturen beginnen: bei Nr. 1 für den ehemaligen Bestand 46.01, bei Nr. 3001 für den ehemaligen Bestand R 65 I, bei Nr. 4001 für den ehemaligen Bestand R 65 II, bei Nr. 5001 für den ehemaligen Bestand R 65 III, bei Nr. 10001 für den ehemaligen Bestand R 65 IV. Die bereits erschlossenen 112 personenbezogenen Akten sind neu verzeichnet worden, jedoch nicht Bestandteil dieses Findbuches. Die vorgefundene Klassifikation wurde zum größten Teil erneuert und orientiert sich sowohl an der Organisationsstruktur des Bestandsbildners als auch an seinen sachlichen Zuständigkeiten. Die innere Ordnung der Akten wurde beibehalten. Der Bestand ist bereits aus Stehordnern in Mappen umgelagert worden. Inhaltliche Charakterisierung: Führung und Organisation des Straßenwesens: Gesetzgebung, Erlasse (57). Organisation, Verwaltung und Personalwesen: Allgemeines (74), Personalangelegenheiten (78), Grundstücks- und Raumordnungsangelegenheiten (15), Verdingungswesen (59), Baumaschinen, -geräte und -fahrzeuge (29), Kraftfahrwesen (47), Baustoffe und Kraftstoffe (47) Verkehrsregelung und -sicherung (27), Winterdienst (90), Fremdenverkehr (25), Statistiken( 19), Mobilmachung, Kriegseinsatz, besetzte Gebiete (27), Kartenwesen (37), Handakten Führung (40), Handakten aus der Abteilung L-Landstraßen (19), Handakten aus der Abteilung A-Autobahnen (27), Handakten aus der Abteilung V-Verwaltung (11), Handakten von Sachbearbeitern für Sonderfragen der Abteilungen L und A (3). Abteilung West, Wiesbaden (5). Ausweichstelle Potsdam Alte Zauche (5). Landstraßen: Reichsstraßen: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten der Reichsstraßen (32), Finanzierung der Reichsstraßen (90), Technische Ausführung des Streckenbaus und Durchführung von Baumaßnahmen (136), Bauvorhaben (48), Karteiblätter Reichsstraßen (14), Straßenbücher Reichsstraßen (133). Landstraßen I. und II. Ordnung: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten der Landstraßen I. und II. Ordnung (28), Finanzierung der Landstraßen.- Öffa (20), Bauvorhaben (60), Karteiblätter Landstraßen (2). Umgehungsstraßen, Ortsdurchfahrten, Zubringer (105) Einzelprojekte (45). Reichsautobahnen: Gesetzgebung und Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten der Reichsautobahnen (83), Finanzierung der Reichsautobahnen, Haushalts- und Kassenangelegenheiten (36), Grundstücks- und Raumordnungsangelegenheiten (8), Projektierung und Streckenführung (46), Landschafts- und Städtearchitektur, Tierschutz, Naturschutz, Denkmäler (38), Zusammenarbeit mit anderen Reichsdienststellen (27). Materiell-technische Infrastruktur und Betriebsdienst: Planfeststellung und Umlegungen (13), Treibstoffwesen und Tankstellen (15), Autobahn- und Straßenverbindungen mit dem Ausland (10), Betriebsdienst (24), Baumaterial, Straßenbeläge (40), Technische Ausführung des Streckenbaus und Durchführung von Baumaßnahmen (9). Personelle Infrastruktur: Einsatz und Unterbringung von Arbeitskräften (61), Löhne, Tarife, Sonderregelungen (29), Personalangelegenheiten (27). Akten der Reichsautobahndirektion Berlin: Direktionsakten (18), Gebiete der Obersten Bauleitungen (124). Oberste Bauleitungen: Berlin (25), Breslau (15), Dresden (12), Essen (18), Frankfurt/Main (25), Halle (6), Hamburg (12), Hannover (3), Kassel (7), Köln (12), Königsberg (3), Linz (7), München (13), Nürnberg (9), Stettin (4), Stuttgart (6), Wien (5), Bauabteilung Wittlich der Reichsautobahnen (1). Öffentlichkeitsarbeit, Presseangelegenheiten, Vortragstätigkeit (21), Unfallgeschehen (20). Bahnübergänge (45), Brücken und Kunstbauten (63), Radwege und Wanderwege (32), Forschung, Entwicklung, Normung (182), Kongresse, Fachtagungen, Ausstellungen, Arbeit von Fachverbänden (50). Personalakten A-Z 1938-1973 (112), 12 lfm unerschlossen. Zitierweise: BArch, R 4601/...

            BArch, R 4606 · Bestand · (1923-) 1937-1945 (-1948 )
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Geschichte des Bestandsbildners: Einleitung Steine sprechen nicht. Noch viel weniger können oder müssen gar ganze Bauwerke die ganze historische Wahrheit verraten. Der Nationalsozialismus sollte funktionieren. Auch Bauen im Nationalsozialismus diente diesem Ziel, unmittelbar im Auftrag des Systems oder mittelbar zumindest, indem es dieser Zielsetzung nicht entgegenstand. Die Indienstnahme der Architektur durch das Regime blieb nicht auf Neubauten der NS-Zeit beschränkt. Der Nationalsozialismus richtete sich auch im Bestand ein, instrumentalisierte Altbauten allenthalben für seine Zwecke. Nicht einmal alle bedeutenden Kommandozentralen des NS-Regimes oder Hauptschauplätze des NS-Terrors waren durchweg in Bauten untergebracht, denen im historischen Rückblick ihre Herkunft und damalige Funktion anzusehen wären. Im Gedächtnis der Stadt und im Stadtraum sind Orte der Täter wie Orte der Opfer überliefert, deren Rolle sich erst in der Erläuterung und Kommentierung ihrer historischen Funktion im "Dritten Reich" erschließt. Vorgeschichte bis 1937 Die Architektur diente im Dritten Reich dazu, Macht und Herrschaft zum Ausdruck zu bringen. Das wird in der Innenstadt Berlins besonders deutlich. Die monumentalen Neubauten in der Reichshauptstadt sollten "deutsche Weltgeltung" symbolisieren. Adolf Hitler wollte in Berlin "Werke für die Ewigkeit" entstehen sehen, "nur mit dem alten Ägypten, Babylon oder Rom vergleichbar", wie er 1936 sagte. Auf dem Reichsparteitag 1937 verkündete Hitler: "... Deshalb sollen unsere Bauwerke nicht gedacht sein für das Jahr 1940, auch nicht für das Jahr 2000, sondern hineinragen gleich den Domen unserer Vergangenheit in die Jahrtausende der Zukunft." Bald nach der Machtergreifung wurde mit propagandistisch wirksamen Bauvorhaben begonnen. Dazu gehörten das Reichsluftfahrtministerium, der Flughafen Tempelhof, der zum "Weltflughafen" ausgebaut werden sollte, und das im Hinblick auf die Olympischen Spiele erweiterte und neugestaltete Reichssportfeld. Die machtvollen Bauten wurden mit großem publizistischen Aufwand der Öffentlichkeit präsentiert. Auf dem Reichsparteitag 1936 in Nürnberg kündigte Hitler den "Neuaufbau von Berlin als Hauptstadt des Deutschen Reiches" an. Hitler hatte anfangs die Absicht gehabt, seine Pläne zur Neuordnung des innerstädtischen Bereichs von der Berliner Stadtverwaltung bearbeiten zu lassen. Als er feststellen musste, dass die kommunalen Behörden zögerten, seine weitreichenden Umgestaltungsphantasien durchzusetzen, änderte er die Zuständigkeiten für Planen und Bauen in der Hauptstadt. Der junge Architekt Albert Speer wurde am 30. Januar 1937 zum Generalbauinspektor für die Umgestaltung der Reichshauptstadt (GBI) berufen und direkt dem "Führer" unterstellt. Organisation und Geschichte ab 1937 Wenige Tage nach der Ernennung Speers ordnete Hitler an, das Haus der Akademie der Künste am Pariser Platz Nr. 4, das bis dahin zum Amtsbereich des Erziehungsministers gehört hatte, für das Büro des Generalbauinspektors zu räumen. Binnen anderthalb Jahren schwoll allein der Planungsstab des GBI auf siebenundachtzig Personen an, während die sogenannte Durchführungsstelle noch einmal ebenso viele Mitarbeiter beschäftigte. An die leitenden Stellen der drei Hauptabteilungen, in die er das Amt teilte, berief Speer einige gleichermaßen fachkundige wie zuverlässige Leute: Das Hauptbüro, das den Etat verwaltete, übernahm der Finanzfachmann Karl Maria Hettlage, die Allgemeine Bauleitung Walter Brugmann, den Speer in Nürnberg kennengelernt hatte, und für das Planungsbüro, da ihm sachlich am wichtigsten war, zog er neben Hans Stephan, mit Rudolf Wolters und Willi Schelkes zwei langjährige, ihm seit Studientagen verbundene Freunde heran. Die seit 1937 nacheinander entstandenen Ämter Speers wurden erst Mitte 1940 unter zentraler Leitung des GBI in drei Hauptämter gegliedert. Nach seiner Ernennung zum GBI erweiterte Speer seinen Planungsstab zur "Dienststelle" des GBI. Dieses spätere Hauptamt I, Planungsstelle, war für alle Planungsangelegenheiten zuständig, ordnete bis 1942 mehr als einhundert Bereiche der Neugestaltung an und setzte die jeweiligen Räumungstermine fest. Ab 1938 wurden auf der Grundlage der "Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens" jüdische Mieter zur Aufhebung ihrer Mietverträge gezwungen, es erfolgten Einweisungen in Judenhäuser, später in Konzentrationslager. Für die "Aussiedlung" von Juden und die Neuvergabe der Wohnungen war die "Durchführungsstelle" des GBI unter Leitung von Karl Maria Hettlage eingerichtet worden. Auf diese Weise wurden etwa 18.000 Wohnungen requiriert. Gebiete, aus denen die Juden vollständig vertrieben waren, wurden als "judenfrei" bezeichnet. Die Anzahl der Bauten, die in den zwölf Jahren nationalsozialistischer Herrschaft zwischen 1933 und 1945 entstanden sind, ist überraschend hoch, zumal man bedenken muss, dass durch den Zweiten Weltkrieg eigentlich nur sechs Jahre zur Verfügung standen. Im November 1939 wurde ein kriegsbedingtes Neubauverbot erlassen, dem ein halbes Jahr später die Einstellung aller nicht kriegsnotwendigen Baumaßnahmen folgte. Gesetzesgrundlagen Der GBI wurde durch den Erlass vom 30. Jan. 1937 berufen. Das Amt selbst wurde Albert Speer übertragen, der seit 1934 "Der Beauftragte für Bauwesen im Stab des Stellvertreters des Führers" war und als solcher schon einige NS-Parteibauten vor allem in Nürnberg errichtet hatte. Die Zuständigkeit des GBI ging zunächst nicht über Berlin und nähere Umgebung hinaus. Das "Gesetz über die Neugestaltung deutscher Städte" vom 4. Okt. 1937 enthält noch keine nähere Bestimmung über die für die Ausführung dieser Vorhaben vorgesehene, von Hitler selbst "beauftragte Stelle". Nur so war es möglich, dass durch Erlass vom 21. Dez. 1938 ein besonderer "Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung" München berufen und dieses Amt mit dem NS-Parteiarchitekten Paul Giesler besetzt wurde; Giesler war außerdem mit der Errichtung von NS-Parteibauten in Augsburg und Weimar beauftragt. Erst durch den dritten Erlass über den GBI vom 18. Okt. 1940 wurde die Zuständigkeit des GBI bedeutend erweitert. Dieser wurde darin ausdrücklich zur "beauftragten Stelle" im Sinne des Gesetzes über die Neugestaltung deutscher Städte erklärt. Seine neuen Aufgaben wurden dementsprechend wie folgt umschrieben: "Dem GBI obliegt neben der Neugestaltung der Reichshauptstadt die Durchführung städtebaulicher Maßnahmen in anderen Städten.....Er ist ermächtigt, die ihm durch den Erlass vom 30. Jan. 1937 übertragenen Befugnisse für diese Städte entweder selbst oder durch Beauftragte auszuüben." In den Jahren 1938 bis 1942 wurden auf Grund des Gesetzes vom 4. Okt. 1937 insgesamt 32 Städte im damaligen Reichsgebiet durch Erlasse und Verordnungen, die im Reichsgesetzblatt verkündet wurden, in die neue Planung einbezogen. Ab Ende 1942 ruhte der Fortgang aller städtebaulichen Pläne friedensmäßiger Art völlig, da kriegswichtige Aufgaben der Lösung harrten und Speer daran selbst seit seiner Berufung zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition am 15. Febr. 1942 und am 2. Sept. 1943 zum Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion weitestgehend beteiligt war. Mit dem Erlass über die Vorbereitung des Wiederaufbaues bombenbeschädigter Städte vom 11. Okt. 1943 wurde Speer in seiner Eigenschaft als GBI mit den notwendigen Aufgaben beauftragt. Er hatte den Rahmen für die künftige Gestaltung der Städte festzulegen und das Recht, in städtebaulichen Fragen der Wiederaufbaustädte an Stelle des Reichsarbeitsministers zu entscheiden. Die Ausschaltung des Reichsarbeitsministers, an den bis dahin Speer als GBI trotz seiner unmittelbaren Unterstellung unter Hitler gebunden war, war vor allem eine Folge der nunmehrigen Stellung Speers als Reichsminister. Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte Die Überlieferung des Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt ist in Deutschland auf drei Archive verteilt: das Bundesarchiv, das Landesarchiv Berlin und das Bayerische Hauptstaatsarchiv München. Für den Bestand R 4606 Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt lagen insgesamt drei Findbücher im Bundesarchiv vor. Die Bestände sind Anfang der 1990er Jahre aus Potsdam und Koblenz zusammengeführt worden und tragen seitdem die Bestandsbezeichnung R 4606 Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt. Im Landesarchiv Berlin befinden sich 1016 Akten sowie in der dortigen Plankammer 1.000 Blatt des GBI unter der Signatur A Pr.Br.Rep. 107 aus den Jahren (1935) 1937 bis 1945. Außerdem befinden sich hier Akten des seit Juli 1932 und zuletzt in seinem Auftrag tätigen Gräberkommissars, des ehemaligen sozialdemokratischen Regierungspräsidenten Ernst von Harnack. Die nach Stadtbezirken und Friedhöfen geordnete Kartei der Gräber bedeutender Persönlichkeiten sollte die Errichtung eines Ehrenfriedhofes vorbereiten, der "der geistigen Bedeutung der Reichshauptstadt Ausdruck verleihen" sollte (148 Bde., 1941-1943). Mit der Provenienzangabe "Baubüro Speer" befinden sich im Hauptstaatsarchiv München über 3.000 Pläne für Bauten vor allem in Berlin (u.a. Reichskanzlei, Reichstag, "Haus des Führers", "Große Halle"), das Parteitagsgelände in Nürnberg und andere. Weiterhin existiert im Sonderarchiv in Moskau ein Bestand, der unter Fond 1409 Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt insgesamt 86 Akten unterschiedlichsten Inhaltes aus den Jahren 1920 bis 1944 enthält, z.B. zum Einsatz von Kriegsgefangenen beim GBI oder Schriftwechsel Speers mit Behörden und Privatpersonen. Archivische Bewertung und Bearbeitung Der Bestand wurde vor 1990 sowohl in Potsdam mit der Bestandsbezeichnung R 46.06 als auch in Koblenz (R 120) bis zur Findbucherstellung archivisch bearbeitet. Mit der genannten Zusammenführung der Bestände erhielten die Koblenzer Akten neue Signaturen. Angesichts des großen öffentlichen Interesses an Informationen aus diesem Archivbestand entschloss man sich im Jahr 2008 zur Retrokonvertierung der Findbücher mit dem Ziel einer Veröffentlichung im Internet. Erschlossen und nachträglich verzeichnet wurden 177 Akten aus einer Aktenübergabe des Staatsarchivs Bamberg aus den 1980er Jahren, die den Bau des Oberkommandos des Heeres und der Soldatenhalle zum Inhalt haben. Hinzu kamen im Jahre 2008 auch die unter der bisherigen Bezeichnung "Kleine Erwerbungen Nr. 864" geführten 29 Akten Nachlassunterlagen des Abteilungsleiters beim GBI, Schelkes. Eine weitere Übernahme beinhaltete den archivisch in den Bestand übernommenen Bestandsteil "Kunst im Dritten Reich", aus dem 38 Verzeichnungseinheiten an Karten und Plänen dem Bestand zugeordnet und verzeichnet wurden. Die Archivalien sind bereits 1997 von der Abteilung DDR übernommen worden. Sie sind jedoch jedoch wegen Signaturengleichheit nicht dem Bestand hinzugefügt, sondern bis dahin als ein extra Konvolut ohne direkten Bestandsbezug geführt worden. Die vorgefundenen Klassifikationen wurde weitgehend übernommen und sachorientiert zusammengefasst. Die bis dahin vorliegenden Erschließungsdaten wurden zum Teil verändert sowie Serien und Bandfolgen gebildet. Die innere Ordnung der Akten wurde beibehalten. Der Bestand ist bereits aus Stehordnern in Mappen umgelagert worden. Der Kartenbestand wird in eigens dafür vorgesehenen Mappen und Schränken gelagert. Inhaltliche Charakterisierung: Büro Speer 1937-1944 (111); Handakten leitender Mitarbeiter (soweit nicht sachlich zugeordnet) 1937-1944 (59); Hauptamt Verwaltung und Wirtschaft: Allgemeine Verwaltung: Dienststellenverwaltung 1937-1945 (99), Allgemeine Aufgabenverwaltung 1932-1945 (442), Grundstücks- und Gebäudeangelegenheiten 1937-1945 (71), Beschaffungswesen und Inventarverwaltung 1937-1945 (4), Haushaltsangelegenheiten 1937-1945 (299), Rechnungs- und Buchhaltungswesen 1938-1944 (17), Geheimakten (chronologisch) 1938-1945 (34), Prüfungsamt 1940-1945 (56), Amtskasse 1938-1945 (91), Sonstige Finanz- und Verwaltungsangelegenheiten 1939-1945 (11). Personal 1938-1943 (152), Recht 1937-1945 (51), Wohnungsfragen (Räumung und Umsiedlung), 1937-1945 (50), Kontingentsverwaltung 1939-1945 (80); Planungsstelle: Plankammer 1937-1943 (15), Wettbewerbe Ausstellungen und Sammlungen 1934-1942 (44), Bereichserklärungen 1938-1944 (64), Einzelne Bauplanungsbereiche: Allgemeines 1937-1945 (133), Rüstungsausbau 1939-1943 (43), Wehrmachtanlagen 1937-1944 (98), Reichsluftfahrtministerium Flughäfen 1937-1940 (31), Verkehr 1934-1943 (402), Bauten und Anlagen 1935-1944 (567), Behörden und Organisationen 1936-1944 (428), Industriebauten 1936-1944 (402), Wohnbauten in einzelnen Verwaltungsbezirken Berlins und im Umland 1936-1944 (405), Sonstige Planungsvorhaben 1938-1944 (7), Bauvorhaben außerhalb Berlins 1936-1943 (164); Durchführungsstelle für die Neugestaltung der Reichshauptstadt 1938-1944(19); Generalbauleitung: Bauleitung Oberkommando des Heeres: Allgemeines 1939-1945 (38), Einzelvorhaben (Baublöcke) 1939-1945 (150). Bauleitungen 1939-1945 (10), Karten Pläne Schemata: Allgemeines 1938-1942 (11), Bebauungsplanung Siedlungen und Randgemeinden 1938-1942 (20), Straßen und Plätze Grün- und Freiflächen 1937-1943 (50), Behörden und Institutionen 1938-1943 (36), Wehrmacht Einrichtungen des Reichsluftfahrtministeriums 1937-1940 (7), Hochschul- und Lehreinrichtungen 1938-1943 (11), Industrie- und Bürobauten 1939-1943 (28), Wohnbauten 1939-1944 (46), Reichsbahnbaudirektion Berlin 1939-1941 (18), Theaterbauten 1936-1943 (260), Bauten außerhalb Berlins 1923-1948 (44). Abwicklungsstelle: 1946-1948 (1). Zitierweise: BArch, R 4606/...

            Geheimsachen: Bd. 30
            BArch, R 1501/106104 · Akt(e) · 1909
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält: Abnahme des Luftschiffes Z 1 sowie die Verwendung der Nationalspende für weitere Projekte des Grafen Zeppelin, Schriftwechsel zwischen den Ministerien mit Randbemerkungen des Kaisers und Stellungnahme des Kriegsministers Preußisch-Sächsische Verständigung in Sachen der Schiffahrtsabgaben, Stellungnahme des Ministers der öffentlichen Arbeiten, 24. Feb. 1909 Verlauf des englischen Königsbesuches in Berlin und Verhalten des Alldeutschen Verbandes, Protokoll des Staatsministeriums, 13. Feb. 1909 Festsetzung des Reichshaushaltsetats 1909 für das Reichsamt des Innern, Bericht des Staatssekretärs des Reichsschatzamts, 16. März 1909 So genanntes preußisches Unschädlichkeits-Attest bei Gesetzentwürfen des Reichslandes, Schreiben der Reichskanzlei, 14. März 1909 Ausfuhr von Pferden nach Serbien, Bericht des Regierungspräsidenten in Posen sowie Beschluss des Staatsministeriums, 19. März 1909 Durchleitung eines Reichspostdampfers von Sydney nach Apia (Samoa), Bericht des Reichsmarineamts, 15. März 1909 Eingruppierung der Zollaufseher in die Besoldungsordnung, Schreiben des Staatsministeriums, 26. Apr. 1909 Indiskretion eines Beamten in Zusammenhang mit Presseangriffen gegen die RVO, Schreiben des Staatsministeriums, 26. Apr. 1909 Schutz gegen Terrorakte der sozialdemokratischen Arbeiter auf der Kieler Werft, Eingabe des Nationalen Arbeitervereins für Kiel und Umgegend, 15. Juni 1909 Anmeldungen zum Reichshaushaltsetat für 1910 und die Notwendigkeit eines Abbaus der Ausgaben, Bericht des Reichsschatzamts, 26. Aug. 1909 Politische Lage in Nordschleswig, Bericht des Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, 30. Sept. 1909 Termin für die Einberufung des Reichstags, Schreiben des Staatsministeriums, 23. Okt. 1909 Stimmung im Ruhrgebiet, Bericht des Büros für Sozialpolitik, 26. Nov. 1909 Teilnahme von Beamten bei den Kattowitzer Stadtverordnetenwahlen und deren Abgabe von Stimmen für großpolnische Abgeordnete sowie Strafversetzung dieser Beamten durch die Königlich Preußische Regierung, Bericht des Regierungspräsidenten und Besprechung der Minister, 30. Nov. 1909 Bergarbeiterbewegung im rheinisch-westfälischen Kohlenrevier, Bericht des Polizeipräsidenten, 23. Nov. 1909 Interpellationen im Reichstag wegen der Wahlvorgänge in Kattowitz und wegen der Mecklenburgischen Verfassungsfrage, Stellungnahme des Staatsministeriums, 14. Dez. 1909 Verwendung des Geheimen Legationsrats Klehmet im Reichsamt des Innern, Weisung des Reichskanzlers, 8. März 1909 Anfrage des Landtags zur Abwesenheit des Kultusministers, Antwortschreiben des Staatsministeriums, 24. Apr. 1909 Stellung der deutschen Reichspartei zu den Erbschaftssteuersätzen, Stellungnahme des Reichskanzlers zu einem Schreiben des Herzogs von Trachenberg, 6. Mai 1909 Bemühungen zur Erwirkung des Titels Geheimer Regierungsrat für Dr. Levin-Stoelping von anderer Seite, Aktennotiz von Jonquieres an den Minister, 29. Mai 1909 Arbeitskammer-Gesetz sowie die Stellung der Kohlenindustriellen hierzu, Bericht des Lizentiats Mumm, 29. Okt. 1909 Personenentsendung zur Kunstausstellung in Rom 1911, Eingabe der Deutschen Kunstgenossenschaft an Lewald sowie Brief von Prof. A. Kampf, 29. Okt. 1909 Demonstration in Mülhausen/Elsass, Anschreiben der Reichskanzlei , 23. Dez. 1909 Ermittlungen nach dem Urheber eines Artikels in der Weserzeitung, Bericht des Staatsministers Delbrück an den Präsidenten des Staatsministeriums, 29. Dez. 1909

            Gehälter der Kolonialbeamten
            BArch, NS 52/11 · Akt(e) · Juli 1929 - Dez. 1942
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Kolonialbesoldungsgesetz Besoldungsübersicht Abkommen über die deutschen Güter, Rechte und Interessen in Belgien (deutsch und französisch) vom 13. Juli 1929

            Gedruckte Karten (Bestand)
            HZAN GA 105 · Bestand · 18.- Anfang 19. Jh.
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)
            1. Zur Geschichte der Kartensammlung: Das Hohenlohe-Zentralarchiv verwahrt eine bedeutende und umfangreiche Samm-lung gedruckter Karten aus der Zeit des 16. - 19. Jahrhunderts, die in Einzelfällen bis ins 20. Jahrhundert reicht. Die für ein kleineres Archiv ungewöhnliche Menge erklärt sich aus den vielfältigen Aufgaben der hohenlohischen Verwaltungen. Mehr aber noch erklärt sie sich aus den unterschiedlichsten Funktionen und Neigungen von Mitgliedern des Fürstenhauses selbst. Die Karten wurden zu einem Großteil aus militärischen Gründen gesammelt. Etliche Grafen und Fürsten standen in gehobener Position in auswärtigen Militärdiensten, z. B. Graf Philipp von H.-Neuenstein (1550 - 1606) als Feldherr Wilhelm v. Oraniens in niederländischen Diensten, Fürst Heinrich August zu H.-Ingelfingen (1715 - 1796) als Reichsfeldmarschall und Generalfeld-zeugmeister des Fränkischen Reichskreises oder sein Sohn Friedrich Ludwig (1746 - 1818) als preußischer Infanteriegeneral und Gouverneur von Breslau und Bay-reuth. Aber auch zur Sicherung und Klärung von Herrschaftsrechten (z. B. Jagd und Forst) und Territorialansprüchen entstanden Karten bzw. wurden solche gesammelt. Weitere Gründe für die Sammeltätigkeiten waren die geographischen (Reisekarten: "fremde Gegenden"), wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und pädagogischen (Schulkarten) Interessen der Sammler. Diese vielseitigen Interessen erklären auch, warum sich die vorliegenden Karten nicht auf den Raum von Württemberg und Hohenlohe erschöpfen. Nämlich vergleichsweise viele Karten zum deutschen, europäischen und internationalen Bereich sind enthalten. Den Umfang der Sammlung könnte die Beteiligung des Hauses H.-Oehringen (alt) an einem der renommierten Nürnberger Kartenverlage - der "Homännischen Officin" oder den "Homännischen Erben" - positiv begünstigt haben. Gut die Hälfte der Karten stammt aus diesem Verlag. Der zeitliche Schwerpunkt liegt im 18. und beginnen 19. Jahrhundert. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Sammlung erheblich dünner, reicht jedoch mit Einzelexemplaren bis in die 1960er Jahre. Entweder sind Karten seit den 1850er Jahren spärlicher erworben worden oder befinden sich noch in Gebrauch der jeweiligen fürstlichen Verwaltungen. Auch mit Kriegsverlusten oder Verschleiß ist zu rechnen. Die politische Zäsur von 1806 spielt im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit keine entscheidende Rolle. Schon eher die veränderte Aufgabenstellung der fürstlichen Häuser seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Insgesamt dokumentiert der Kartenbestand das breitgefächerte politische und kulturelle Interesse und die Bedeutung des Hauses Hohenlohe während der Zeitspanne, in welcher die Sammlung entstanden ist. Es ist davon auszugehen, daß in verschiedenen hohenlohischen Häusern Kartensammlungen angelegt und auch in den betreffenden Schlössern, meist wohl in der Bibliothek, verwahrt wurden. Mit der Verlagerung aller hohenlohischen Archive nach Neuenstein kamen die gedruckten Karten aus den verschiedenen Schlössern ins Hohenlohe-Zentralarchiv. Hier wurden sie zu einem Bestand gedruckter Karten zusammengezogen. Die Herkunft der Karten wurde als nicht wesentlich angesehen und in der Regel in keinster Weise dokumentiert. Dies muß unmittelbar nach Kriegs-ende erfolgt sein, da 1951 bereits eine listenartige Erfassung des Bestandes vorlag. Im Zuge der Verlagerung der verschiedenen Linienarchive nach Neuenstein kamen nach und nach über 3100 gedruckte Karten zusammen. 2. Zur Geschichte des Bestandes und seiner Bearbeitung: Bei der ersten provisorischen Bearbeitung, der Erstellung einer Liste unter dem fürstlichen Archivrat Karl Schumm 1951, wurden die damals schon mehrheitlich vorhandenen Karten zu einem Gesamtbestand zusammengefügt, wie gesagt ohne Rücksicht auf die Provenienzen und die Eigentumsverhältnisse. Die Bearbeitung erfolgte nach dem Numerus-Currensprinzip. Die Ordnung basierte auf einer alpha-betischen Reihung nach Länder-, Regions- und Ortsnamen und die geographische Einteilung erfolgte nach oberflächlichen Gesichtspunkten. Oft wurden bei der Ordnung Kartenzusammenhänge zerrissen und sogar bestandsfremde - handgezeichnete - Karten in die Liste aufgenommen. Die Signaturvergabe erfolgte nach der geo-graphischen Zuordnung. Die Signatur bestand aus einem Großbuchstaben (W für Weltkarten, E für europäische Karten und D für deutsche Karten) und anschließen-der fortlaufender Nummer. Z. B. hat eine europäischen Karte die Signatur "E 80" oder eine Deutschlandkarte "D 46". Bei Folgen wurden Kleinbuchstaben nach der Zahl hinzugefügt, beispielsweise bei einer Frankreichkarte: "E 206 a - cc". Kriegskarten wurden z.T. mit römischen Ziffern versehen, z. B. eine Karte von Ungarn mit "K X/ 161". Diese Art der Signaturvergabe war für eine angemessene Benutzung wenig sinnvoll. Karten waren oft nur unter großer Mühe zu finden. Eine sorgfältige Neubearbeitung der Kartensammlung war dringend erforderlich, zumal auch etliche nachgetragene gedruckte Karten nicht berücksichtigt waren. Ursprüngliche Provenienzen konnten aber nicht mehr rekonstruiert werden, da jeder Hinweis auf die Herkunft aus den verschiedenen Archiven fehlt. Die Altsignaturen geben, mit Ausnahme einer Gruppe (H.-Kirchberg: "Sch[rank], T[isch] oder F[ach], Sch[ublade]"), keine gesicherte Auskunft über die Provenienz. Die Vorsignaturen wurden wahrscheinlich schon in der Zeit der Kartenanschaffung vergeben. Sie gliedern sich in Gruppen nach einfacher Nummernvergabe ("131", "Nr. 131", "1311/2" oder "Nro 131"), nach Kombinationen mit Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen ("Dd x S.138"), nach Kombinationen mit römischen und arabischen Ziffern und Buchstaben ("II M. 10" oder "605 R. I") oder nach der Lokatur (H.-Kirchberg: "S. 642, T. 2, Sch. 3"). Bei vielen Karten wurden gleich mehrere Signaturen vergeben. Sie deuten auf ältere Beständestrukturen hin. Bei einigen Karten sind gar keine Signaturen vorhanden. Einige wenige Karten und Atlanten, deren Herkunft eindeutig zu bestimmen war, wurden aus besitzrechtlichen Gründen aus dem Bestand herausgezogen und in die betreffenden Linienarchive zurückgeordnet. Der Hauptteil der Karten ist vermutlich h.-kirchbergischer Herkunft, angereichert mit einer erheblichen Anzahl von Karten des niederländisch/belgischen Bereichs aus wahrscheinlich württemberg-neuenstädtischem Besitz (h.-kirchbergisches Erbe). Der nicht näher zu bestimmende Rest der Karten verteilt sich auf die verschiedenen anderen Linienarchive. Bei der Bearbeitung wurde zuerst der Bestand gesichtet, der vor der Verzeichnung aus etwa 22 Schubladen, 92 Kartons/Boxen mit ca. 31/2 lfd. Regalmetern, 59 gerollten Karten, 38 Bänden und Heften und 4 Mappen bestand. Aus arbeitstechnischen Gründen wurden zunächst die Karten aus den Schrankschubladen, anschließend diejenigen in Kartons oder Boxen verwahrten Stücke und zuletzt die Bände in den Regalen nach dem im Numerus-Currensprinzip verzeichnet. Dabei fielen auch handgezeichnete Karten, Bilder, Baupläne und gedruckte Karten aus den Archiven Langenburg, Waldenburg und Öhringen auf. Sie wurden separiert und für eine spätere Bestandsbildung resp. Ergänzung des Bestands der handgezeichneten Karten verzeichnet. Bei den restlichen noch aufgefundenen gedruckten Karten im Hohenlohe-Zentralarchiv handelt es sich, von einer kleinen Gruppe von Atlanten und Militärkarten abgesehen, hauptsächlich um Flur-, Forst- und Vermessungskarten aus den Archiven Langenburg, Waldenburg und Öhringen. Auch sie wurden nicht in den Be-stand der gedruckten Karten einger eiht, sondern für eigene Bestände vorbereitet. Nach der Verzeichnung sämtlicher Karten war eine Klassifikation für den Bestand zu bilden. Aus praktischen Erwägungen und um Benutzern den Zugang zu erleichtern erfolgte die Gliederung hauptsächlich nach geographischen Gesichtspunkten. Eine Ordnung nach Sachthemen hätte wegen des Umfangs und der Art der Karten zu größerer Undurchsichtigkeit geführt. Der Kartenbestand ist in dreizehn Rubriken aufgeteilt. Es wird dabei von der Groß- zur Kleinräumigkeit vorgeschritten: Welt; Kontinente ohne Europa, mit Unterpunkten Afrika, Amerika, Asien und Australien/Ozeanien; Europa, mit Unterteilung in einzelne, nichtdeutsche Länder; und der Bereich Deutschland und ehemaliges Deutsches Reich, mit Unterteilung in einzelne Territorien und Regionen. Unter die Rubriken 7 bis 13 fallen die Karten, die sich nicht eindeutig geographisch zuordnen lassen (länderübergreifende Kriegsschauplätze), Spezialgebiete behandeln (Flurkarten, Stadtpläne, Kanäle, Naturphänomene) oder unter die Sparte Sonstiges fallen. Bei der Klassifikation mußten Kompromisse eingegangen werden, um den Bestand nach modernen geographischen Gesichtspunkten zu ordnen. Die Eingruppierung in Welt- und Kontinentalkarten konnte mit Ausnahme eines Rußlandatlas mit europäi-schen und chinesischen Gebieten [Nr. 7] ohne Komplikationen vorgenommen wer-den konnte. Die Einordnung in den Kontinent Europa und in europäische Länder war schwieriger. Zwei Problemkreise standen einer einfachen, einheitlichen Bearbeitung entgegen. Einerseits die Eingruppierung raum- und länderübergreifender Karten oder von Karten mit zwei oder mehreren unterschiedlichen Darstellungen auf einem Blatt, andererseits die Zuordnung von Karten mit veränderten historischen Räumen. Problemlos war wieder die Einordnung von Kartenblättern mit mehreren Darstellun-gen. Sie wurden nach dem größeren geographischen Bereich sortiert. Eine Karte mit der Darstellung Europas auf der Vorderseite und mit Darstellung des Deutschen Reichs auf der Rückseite wurde beispielsweise der Gruppe Europa zugeordnet [Nr. 65]. Problematischer waren die länderübergreifenden Karten. So mußte gleich bei der ersten Sparte der einzelnen europäischen Länder eine Untergruppe "Alpen" gebildet werden. Sie umfaßt die Karten des französisch-italienisch-schweizerischen und des deutsch-schweizerisch-österreichischen Grenzraumes, jedoch ohne die Gruppe der Karten des engeren Raums der schweizerisch-österreichischen Alpen, die den Sparten "Schweiz" und "Österreichische Erblande" zugeordnet wurden. Die Gruppe "Belgien, Niederlande und Luxemburg" passte sowohl von der räumlichen, als auch der historischen Zuordnung nicht einfach in ein vorgegebenes Schema. Der belgisch-luxemburgische Raum wechselte im bearbeiteten Zeitraum, von etwa 1660 bis 1840, mehrfach seine politische Zugehörigkeit: spanische Niederlande bis 1715, dann österreichische Niederlande, in der Revolutionszeit französisch, von 1815 bis 1830 Königreich der Vereinigten Niederlande und erst danach Königreich Belgien. Mit einiger Berechtigung hätten die Karten auch einer Gruppe "Spanien", der Sparte "Deutschland und Mitteleuropa" mit der Untergruppe "Österreichische Erblande" oder "Frankreich" zugeordnet werden können, wenn es nicht Überschneidungen mit dem Raum der engeren Niederlande [Republik der Vereinigten Niederlande, Königreich der Niederlande] gäbe. So konnten die Karten, die den belgischen und niederländischen Raum betreffen, nur zu einer eigenen Gruppe nach modernen geographischen, historisch nicht ganz treffenden Gesichtspunkten formiert werden. Frankreich, das historisch und geographisch eine verhältnismäßig kontinuierliche Entwicklung erlebte, konnte in die Untergruppen Gesamtfrankreich und einzelne Regionen aufgeteilt werden, unter Einbeziehung von Gebieten, deren politische Zu-gehörigkeit nicht ganz eindeutig war und erst später definitiv zu Frankreich gehörten, wie Lothringen, das Elsaß, Korsika, Savoyen und Nizza. Bemerken swert ist bei die-ser Gruppe der erste topographische Atlas Frankreichs [Nr. 138] von Cassini, von dem 108 von insgesamt 175 Blättern im hier verwahrten Exemplar vorliegen. Die Untergruppe "Gebiete Frankreichs" wurde zuerst alphabetisch und danach chronologisch angelegt. Ähnlich verhielt es sich mit dem Gebiet Italiens, das als einheitlicher Raum behandelt und nach modernen politischgeographischen Gesichtspunkten ebenfalls in die Sparten Gesamtitalien und einzelne Territorien aufgeteilt werden konnte, unter Einbeziehung der Inselgruppe Malta. Großräumiger mußte bei den westeuropäischen Gebieten verfahren werden. Sowohl Großbritannien und Irland, als auch Spanien und Portugal mit Gibraltar in ihrer Gesamtdarstellung wurden zumeist auf einem Kartenblatt abgebildet. Daher bot sich eine Einteilung in die Gruppen "Großbritannien und Irland" und "Iberische Halbinsel" an. Der Raum Ost- und Südosteuropa machte Probleme, weil sich die territorialen Zu-gehörigkeiten und Grenzen während des behandelten Zeitraums von ca. 1650 bis 1880 permanent änderten. Aus der zeitweiligen Zugehörigkeit der Herzogtümer Kurland und Livland und der dauernden des Großfürstentums Litauen zum Königreich Polen z. B. wurden die Karten dieses Bereichs zu der Sparte "Polen und baltische Länder" zusammengefügt. Wegen der politischen Veränderungen insbesondere durch die polnischen Teilungen mussten Kompromisse eingegangen werden. So wurde eine Generalsparte "Königreich Polen und Großfürstentum Litauen" gebildet, die den Großraum insgesamt erfasst. Als Rarität wäre die große "Carte de la Pologne" [Nr. 230] aus dem Jahr 1772 von Rizzi-Zannoni zu erwähnen. Um aber den politischen Wechselfällen nach Umfang der Karten gerecht zu werden, wurden zwei weitere Untergruppen gebildet. Die Sparte "baltische Herzogtümer" verband die oben genannten Herzogtümer mit dem ethnisch-geographisch, aber nicht politisch zum polnisch-litauischen Bereich gehörigen Herzogtum Estland. Schwieriger gestaltete sich die Einordnung der Kartengruppe "Königreich Galizien". Aus historischen Gründen hätte man sie auch der Sparte "Österreichische Erblande" unter Inkaufnahme der Zerschneidung des geographischen Zusammenhangs zuschlagen können. Um aber zu einem vernünftigen Kompromiß zu kommen, wurde sie als eigene Gruppe dem polnischen Bereich zugeordnet. Schwieriger war die Behandlung der Karten des Russischen Reichs. Eine Gliederung, die der vorgegebenen Ordnung entsprochen hätte, war nur mit Einschränkung möglich. Rußland, das sich mit weiten Teilen seines Gebiets über Asien erstreckt, hätte genauso gut dieser Sparte zugeordnet wer-den können. Da aber der Schwerpunkt des Landes in Europa lag und liegt, konnte die Gruppe "Rußland" in die Gruppe der europäischen Länder eingegliedert werden. Als fast unlösbare Aufgabe erwies sich die Einordnung der Karten, die das Osmanische Reich [Türkei] und die benachbarten Gebiete umschließen: neben Karten des Osmanischen Reichs, das in einen europäischen und einen asiatischen Teil aufgegliedert war, gibt es in dieser Gruppe eine Anzahl von Kartensätzen, die die rus-sisch-türkisch-österreichischen Kriegsschauplätze des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts auf dem Balkan und in den nördlichen Schwarzmeergebieten darstellen. Dazu kommen noch Karten mit Überschneidungen der verschiedenen südosteuropäischen Territorien aus dieser Zeit. Um Kartenzusammenhänge nicht zu zerreissen, mussten Kompromisse in diesem Bereich in Kauf genommen werden. So wurde, um den Gesamtbereich abzudecken, eine Sparte "Südosteuropa, Schwarzes Meer und Kleinasien" gebildet, die sich in vier Untergruppen aufteilt: die Gruppe "Balkan und Griechenland" setzt sich aus den verschiedenen südslawischen, rumänischen und griechischen Territorien und aus Donaukarten zusammen, die zweite Gruppe umfaßt "Ungarn (mit Siebenbürgen)"], die dritte Gruppe "Türkei (Osmanisches Reich)" und die vierte Gruppe "Mehrere Länder" [04.11.04.] als Sammelbecken der nicht eindeutig zuzuordnenden Karten, di e sich aus Kartenwerken der Kriegsschauplätze des Balkan und Schwarzmeergebiets und aus Karten der südrussisch-ukrainischen Ströme zusammensetzt. Karten der Krim/Tauriens wurden, wenn sie nicht Teil der Kriegsschauplatzkarten sind, in die Sparte Rußland einge-ordnet. Die nordischen Staaten mit ihren Provinzen konnten dagegen einheitlich in den Großraum "Skandinavien" aufgenommen werden, zumal etliche der Länder auf jeweils einem Blatt abgebildet waren. Ebenso wurde mit der Gruppe "Schweiz" verfah-ren. Dabei konnte der in Einzelkarten aufgesplitterte und einzeln verzeichnete "Atlas Suisse" [Nr. 280] zusammengefügt werden. Etwas leichter fiel die Klassifikation der Karten zu "Deutschland und Mitteleuropa" und zu "Territorien und Teile Deutschlands". Auch hier waren Kompromisse zwischen politisch-geographischer Einordnung und historischer Zugehörigkeit zu machen. Sollten Karten, die heute nichtdeutsche Länder darstellen, in die Gruppe der europäischen Länder eingegliedert werden oder in die den deutschen Territorien? Und sollten Karten z. B. der Reichskreise, die mehrere Territorien abdeckten, als eigene Gruppe formiert werden oder nicht? Die Klassifikation wurde hier primär nach historisch-geographischen Gesichtspunkten vorgenommen, da eine Einteilung unter modernen politischen Aspekten den Kartenaussagen in keiner Weise entsprochen hätte. Bei der Gliederung wurde eine Mischung nach regionalen Räumen und histo-rischen Territorien gewählt, wobei die Karten der Reichskreise in die Sparten der jeweiligen Regionen eingereiht wurden. Die Karten, die der Sparte "Deutschland" zugeordnet sind, decken im wesentlichen das Gebiet des alten Deutschen Reichs ab, z. T. in Ausschnitten (Atlasfragmente), nach relativ klarem Ordnungsmuster, während die Sparte "Territorien Deutschlands" wieder größere Zugeständnisse er-forderte. Die Gliederung der Gruppe "Bayern" gestaltete sich einfach. Sie beinhaltet nur das Gebiet des Herzogtums, Kurfürstentums und des Königreichs Bayern. Hier finden sich die ältesten im Bestand vorhandenen Karten, die "bairischen Landtafeln" von Phillipp Appian aus dem Jahr 1568 [Nr. 379 und 380]. "Böhmen und Mähren" wurde wegen des Umfangs der Karten und der wichtigen Rolle als Territorium des Deut-schen Reichs [Königreich, Kurfürstentum] als eigene Kartengruppe ausgewiesen, mit verschiedenen Atlanten bzw. Kartenwerken von beiden Gebieten. Die Gruppen der "Fränkischen Territorien" und von "Hessen" konnten nach einheitlichen Prinzipien eingereiht werden. Sie enthalten interessante Karten und Kartensätzen der Markgrafschaft Ansbach [Nr. 423 - 428] und zeitgenössische Kartensätzen des Kriegs-schauplatzes Hessen während des Siebenjährigen Kriegs [Nr. 457 und 458] aus dem Jahr 1761. Letztere sind von Carlet de la Rozière, Adjutant des französischen Oberbefehlshabers, Marschall Broglie. Zur besonderen Dokumentation des heimischen Raums wurde eine eigene Kartengruppe "Hohenlohe" herausgehoben und von der Gruppe der fränkischen bzw. südwestdeutschen Karten getrennt. Insbesondere die Landtafeln der Gegenden um Langenburg und Kirchberg aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts [Nr. 472 - 475] und die Gesamtdarstellungen von Hohenlohe von Schapuzet und Hammer aus der zweiten Hälfte des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts [Nr. 477 - 482] wä-ren hervorzuheben. Die Sparte "Norddeutschland" umfaßt alle Karten des niedersächsisch-nordelbischen Raums mit zwei Atlanten von Mecklenburg-Strelitz [Nr. 499] und Mecklenburg-Schwerin [Nr. 501] des Grafen v. Schmettau aus den 1780er Jahren. Bei der Gruppe "Österreichische Erblande" war zu entscheiden, ob man sämtliche Karten der österreichischen Monarchie zusammenfasst oder, wie hier wegen des Umfangs und der Art der Karten, in die einzelnen Teilreiche resp. Erblande aufteilt. In diese Sparte wurden nur Karten des engeren Bereichs [Österreichischer Reichs-kreis, Gebiet des heutigen Österreichs] aufgenommen, mit Ausnahme von Darstel-lungen der Gesamtmonarchie. Er wähnenswert ist der Atlas [Kartenwerk] Tirol von Peter Anich und Blasius Hueber aus dem Jahr 1774 [Nr. 509]. Ähnlich verhielt es sich mit den Karten der preußischen Monarchie. Auch hier mußten die Gruppen ge-teilt werden, um räumliche und kartentechnische Trennungen zu vermeiden. Die Sparte "Pommern" enthält etwa auch Karten mit Darstellungen von Schwedisch-Vorpommern, die Gruppe "Schlesien" erstreckt sich zeitlich von der österreichische Epoche bis zum Ende des Deutschen Reichs, mit einem Atlas [Kartenwerk] der schlesischen Teilfürstentümern aus den 1730er bis 1750er Jahren [Nr. 648, 649 und 658], Kriegskarten der Schlesischen Kriege und Karten, die bis in die 1940er Jahre hineinreichen. Die Hauptgruppe der "Preußischen Staaten" umfasst alle übrigen Karten, von Darstellungen der Gesamtmonarchie bis zu einzelnen Bezirken, mit Kartenwerken von Ost- und Westpreußen [Nr. 548 und 555] und einer "Special-Karte" von Südpreußen des preußischen Hofbaumeisters David Gilly aus den Jah-ren 1802/1803 [Nr. 552 - 554]. Die Bildung der Sparte "Rhein (mit angrenzenden Ländern)" erfolgte unter dem Kompromiß, Flußkarten des Rheins, Karten des Rheingebiets [Ober-, Nieder und Kurrhein] und Kriegskarten, die zwar den Titel Rhein tragen, sich aber über einen weit größeren Bereich erstrecken, in eine faßbare Gruppe zu vereinen. Bei der Bearbeitung konnten auseinandergerissene Kartensätze zusammengefügt werden, wie z. B. die Kriegsschauplatzkarte 1794 von Dewarat [Nr. 605] oder die Stromvermessungskarten des pfalz-bayerischen Oberrheinbauinspektors Wiebeking zu Ende des 18. Jahrhunderts [Nr. 608 und 612]. Der Bereich "Sachsen" war unter klaren Gesichtspunkten gegliedert, unter Einbeziehung der Karten des Obersächsischen Reichskreises (mit preußischen Gebieten) aus Gründen der Einheitlichkeit. Zu nennen sind hier die Kartensätze vom Erzgebirgskreis des preußischen Majors v. Petri [Nr. 630], der Einzeldarstellungen des Obersächsischen Kreises in acht Boxen von Peter Schenk [Nr. 623], der Gesamt-darstellung der Wettiner Lande des Frankfurter Kartographen Johann Wilhelm Abraham Jäger [Nr. 634] und von der Kriegsschauplatzkarte Siebenjähriger Krieg des sächsischen Hauptmanns Backenberg [Nr. 641]. Um der Zäsuren der Jahre 1803, 1806 und 1810 mit ihren politischen und territoria-len Änderungen gerecht zu werden, wurden die Karten des schwäbisch- alemannischen und des heute baden-württembergischen Bereichs zu einer einheitli-chen Gruppe "Südwestdeutschland" zusammengefügt. Erwähnenswert sind die "Charte von Schwaben/Württemberg" [Nr. 681 und 682] von Amann und des Tübin-ger Mathematikers und Astronomen Bohnenberger als erster Versuch der Landes-vermessung, ca. 1796 bis 1810, der "Topographische Atlas des Königreichs Würt-temberg" [Nr. 695 - 697] der Landesaufnahme von 1821 bis 1851 und die Vorläuferkarten des Historischen Atlas von Baden-Württemberg, die "Generalkarte von Württemberg" von Bach [Nr. 707] und "Der deutsche Südwesten am Ende des alten Reiches" [Nr. 714] von Erwin Hölzle, 1938. "Thüringen" konnte einheitlich nach Territorien sortiert werden, die letzte Sparte der "Territorien Deutschlands", die Gruppe "Westfalen", wurde wieder nach Kompromißgesichtspunkten gebildet, da der Darstellungsbereich häufig über den genannten Raum des Titels hinausging, wie bei den Kriegskarten von Dezauche, 1797 [Nr. 743] und von le Coq, 1804 [Nr. 744]. Der Rest der Karten verteilt sich auf die Sparten 7 bis 13. In die Gruppe der "länderübergreifenden Kriegsschauplätze" wurden alle die Kriegskarten eingeordnet, die keinem festen geographischen Raum zuzuordnen sind, wie die Karten zum Sie-benjährigen Krieg, mit allen Schlachtfeldern und Kriegsschauplätzen, des preußischen Oberst Friedrich Wilhelm v. Baur [Nr. 747 - 749] und des Premierleutnants J. v. Saint Paul [Nr. 763] oder der Atlas der Revolutionskriege [Nr. 760] des Schweizer Generals in französischen und russischen Diensten, Baron Henri v. Jomini. Die sich im Bestand befindlichen Flurkar ten wurden aus Bestimmungs- und Provenienzgründen nicht der allgemeinen Flurkartensammlung zugeordnet, sondern bilden eine eigene Gruppe. "Stadtpläne", "Kanalbauten", wie der alte Rhein-Main-Donau-Kanal, "Naturphänomene", wie die Sonnenfinsternis von 1706, "Statistiken" und "Sonstiges", mit Kupferdruckplatten zu den hohenlohischen Landtafeln [Nr. 853: zu Nr. 473 - 475] und der Hohenlohekarte von C. F. Hammer [Nr. 860: zu Nr. 481] bildeten den Abschluß des Bestandes. Die endgültigen Signaturen sind nach folgenden Kriterien vergeben worden: mit einfacher Nummernvergabe, bei Kartensätzen mit Folgekarten mit Schrägstrich nach der Signatur, wie z. B. "208/1" oder "229/1 - 4" und bei Doppel- oder Mehrfachüber-lieferungen mit Angabe der Exemplare, wie z. B. die Karte von Weikersheim "476 (4 Exemplare)". Die Art der Lagerung orientiert sich nach den Gegebenheiten der Kar-ten. Vier Lagerungsarten kommen vor. Sie sind jeweils an der Signatur erkennbar: die gewöhnliche Planlagerung in Schubladen ist nicht besonders hervorgehoben. Sodann gibt es gerollte Karte ["(gerollt)"] und Regallagerung von Bänden oder Heften ["(Band)"] und von Karten in Boxen ["(Karton)"]. Kombinationen zwischen Lagerungsart und Kartenfolgen in den Signaturen kommen häufig vor, wie z. B. "296/1 (2 Exemplare)" oder "209/1 - 4 (Karton)". Die Verzeichnungsweise erfolgte dem historischen Wert der Karten entsprechend vergleichsweise intensiv. Die Titelaufnahmen enthalten in der Regel die folgenden Angaben. Der Titel ist in der Regel im Originalwortlaut übernommen, bei Überlänge in gekürzter Form. Bei Fehlen eines Titels wurde eine eigene Version erstellt, die Thema und Bereich der Karte beschreibt. Bei nichtdeutschen, altertümlichen oder von der Darstellung abweichenden Titeln wird in eckigen Klammern [ ] die deutsche oder heute übliche Schreibweise übernommen. Der Bereich der Kartendarstellung ist nach drei Mustern beschrieben: Abschnitte beziehen sich auf den Kartenrand (links-rechts, oben-unten), Ausschnitte auf markante Eckpunkte und Orte am Kartenrand und Be-reiche auf gedachte Radien von markanten Punkten oder Orten aus. Bei einigen Karten wird noch die Art ihrer Zugehörigkeit zu Kartenfolgen in den Titel aufgenommen. Die Kartographen wurden, wenn auf der Karte vermerkt, mit ihrer Berufsbezeichnung bzw. Funktion als Verfasser/Kartographen, Verleger, Herausgeber, Zeichner, Kup-ferstecher, Texter, Drucker usw. angegeben. Bei der Beschreibung der Kartenausführung wird, wenn angegeben, die Auflage, die Exemplarnummer (bei Mehrfachexemplaren), der Kartentyp (Druck, Lithographie oder [Kupfer]Stich) und die Art der Kolorierung genannt, wobei die Karten in der Mehrheit nur teilkoloriert sind. Grenzlinien wurden in verschiedenen Farben, bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Hand eingefärbt. Die im Titel angegebenen Be-reiche und Territorien sind flächig, Orte in der Regel rot oder orange koloriert, die Randbereiche der Karte blieben überwiegend unkoloriert. Der Maßstab wurde bei fast allen Karten - auch ohne ursprüngliche Maßstabsanga-be - in das heute übliche metrische Bruchsystem umgerechnet, ausgenommen Son-derkarten und Atlanten mit sehr unterschiedlichen Karten. Erscheinungsort und -jahr sind generell aufgenommen, in etlichen Fällen mit Mehr-fachnennung; bei unsicherer Zuordnung wird der Entstehungsort in eckigen Klammern, bei fehlender Zeitangabe wird der vermutete Zeitraum ([um...] oder [nach...]) ebenfalls in eckigen Klammern angegeben. Die alten Signaturen wurden, soweit verifizierbar, alle in der Reihenfolge aufgenommen, wobei die Signaturen, die Karl Schumm in seiner Liste aufgenommen hat, als letzte genannt sind. In der formalen Beschreibung wird auf die ursprüngliche Lagerung (gefaltet, gerollt) verwiesen. Die Kartenmaße (Breite x Höhe) beziehen sich auf die eigentliche Kartendarstellung, die Maße des Blattschnitts (Außenrahmen) sind in Klammern wiedergegeben. Der kartographische Typ wird in drei Kateg orien (thematische, topographische oder physische Karte) eingeteilt. Wobei Karten mit der Entstehungszeit vor Beginn des 19. Jahrhunderts oft nicht eindeutig zuzuordnen und zur besseren Kenntlichmachung in Mischformen angegeben sind. Anschließend folgen grundlegende Angaben zur Kartendarstellung, wie z. B. zum Verkehrsnetz, der Topogra-phie, zur Siedlungsform, zur politischen Einteilung oder zum Kriegsgeschehen bei Militärkarten. Bei Kartensätzen oder -werken wird der Haupttitel genannt, die Blattnummer, soweit aufgeführt, und die Funktion der Karte (Titel- oder Folgeblatt). Zuletzt wird der Verwendungszweck der Karte angegeben, z. B. als politische, Militär-, Schul- oder Verkehrskarte. In den Bemerkungen wurden der oder die ursprünglichen Maßstäbe, die Einteilung nach Längen- und Breitengraden, soweit sie vorhanden waren, oder das Meridiangitternetz genannt, in der Regel der hier als "alter Pariser Meridian" (1613 in Paris festgelegt, mit Nullmeridian durch die Insel Ferro = Hierro/Kanaren) bezeichnete Meridian. Bei Abweichung von der sonst üblichen Nordung der Karte wurde die ent-sprechende Ausrichtung nach der Himmelsrichtung eigens erwähnt. Sonstige auffal-lende Elemente der Kartendarstellung, wie z. B. die künstlerische Ausgestaltung der Titel-, Skalen- oder Widmungsschablonen in allegorischer Form, die Angaben von Truppenstellungen oder Belagerungsringen, von Wappendarstellungen, Erläuterungen, Widmungen, genauere Angaben zur politischen Einteilung, handschriftliche Vermerke und andere Besonderheiten wurden am Ende der Verzeichnung aufgenommen. Die endgültige Erschließung und Bildung des vorliegenden Bestands durch den Unterzeichnenden erfolgte im Rahmen des von der Kulturgutstiftung geförderten Projekts "Erschließung der gedruckten Karten des Hohenlohe-Zentralarchivs" in der Zeit vom 1. Januar 1999 bis zum 31. Dezember 2000. Der Bestand, der die Bezeichnung "Hohenlohe Zentralarchiv: Gedruckte Karten" erhielt, umfasst 1382 Titelaufnahmen für ca. 3060 Karten in 33 Schubladen, 59 gerollte Karten, 92 Karten in Boxen/Kartons und 38 Bände (ca. 4,5 lfd. Regalmeter). Eine ergänzende Benutzung der Kartenbestände der Linienarchive des Bestands der handgezeichneten Karten des Hohenlohe-Zentralarchivs ist unter Umständen sinnvoll. 3. Erläuterung zum Aufbau der Titelaufnahmen: Alle Karten werden im vorliegenden Findbuch nach folgendem Schema in der angegebenen Reihenfolge beschrieben: Bestellsignatur - Ordnungsnummer Titel der Karte (als Zitat) oder Angabe des Karteninhaltes Karthograph und sonstige an der Entstehung der Karte beteiligten Personen Entstehungsstufe, Auflage, Ausführung der Karte Maßstab Entstehnungsort weitere formale Beschreibung Bemerkungen Vorsignaturen Entstehungzeit
            G XII Berichte deutscher Marineattachés
            BArch, RM 12-II/217 · Akt(e) · 9. Febr. - 5. Okt. 1939
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Türkei; Philippinenfrage; englisch-französische Konferenz in Singapore; Hongkong; Russenpakt; England; Japan; Yemen; Ausbau von Mers-el-Kebir; Besuch des Prinzregenten von Jugoslawien in Rom; Gespräche mit fremden Marineattachés; militärische Maßnahmen Frankreichs; Spanien; Kriegswirtschaft und militärische Maßnahmen in Albanien und Griechenland; Kamerun

            G
            BArch, N 2345/25 · Akt(e) · Juni 1892 - Jan. 1920
            Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

            Enthält u.a.: Gosselin, Martin (Unterstaatssekretär im Foreign Office, London) Gruner, Dr. Hans (Stationschef und Bezirksleiter von Misahöhe, Togo)

            Fürsten und Regierende
            Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Althoff, F. T., Nr. 1041 · Akt(e) · 1878 - 1908
            Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

            Enthält: - Arenberg, Prinz v., Berlin: Ehrenpromotion des Herrn Bachem (Kölner Volkszeitung) 22.6.1898, Einladung zur Kolonialsitzung 22.5.1896 - Baden, Friedrich Großherzog v.: Besprechung mit dem Finanzminister Scholz 29.1.1889, vom Erbgroßherzog v. Friedrich aus Koblenz veranlasste Rücksendung eines leihweise überlassenen Buches 9.3.1897 - Bülow, Fürst, Berlin: Übersendung eines Ausschnittes der Straßburger Post mit eigenhändigen Bemerkungen von Seine Majestät 4.3.1905 (fehlt), Bitte um die Ermöglichung des Eintrittes in eine Präparandenanstalt für den Sohn seines Kanzleidieners Tappe 12.3.1905 (fehlt), Danksagung der Gräfin Marie aus Berlin für die gesandten Wilamowitzschen Übersetzungen der griechischen Tragödien 28.12.1901, Kartengruß aus Norderney mit seinem Bild und der Unterschrift von Renvers 8.5.1906 - Bismarck, Fürst Otto v., Reichskanzler, Berlin: in der Straßburger Post erschienene Kritiken der Reichsregierung; mit Randbemerkungen von Möller und vom Regierungsrat du Prel aus Straßburg 4.3.1878 - Donnersmarck, Fürst von, Neudeck: Danksagung für die Übersendung von Paulsens "Philosophia militans" 14.6.1908 (fehlt), Berlin, In-Aussicht-Stellung seines Besuches15.2.1908 (fehlt) - Eulenburg-Hertefeld, Philipp v., Fürst von Hertefeld, Botschafter, Wien, Gastein: Bitte um Festanstellung des Dr. Thiele in Marburg 9.9.1899 - Hohenlohe-Schillingsfürst: Ehrensold für Detlev v. Liliencron 27.9.1897 (fehlt), Danksagung der Fürstin für die Verleihung des Titels "Professor" an den Augenarzt Dr. Fröhlich 18.7.1896, Prinz Krafft zu Hohenlohe-Schillingsfürst wegen des Maturitätsexamens seines Neffen 27.11.1898, Prinz Alexander aus Colmar empfiehlt den katholischen Geistlichen Dr. Hoch, der deutsch gesinnt und deswegen von der französischen Geistlichkeit scharf angegriffen werde 2.2.1903, Prinz Krafft aus Javorina dankt für die Anstellung von Fräulein Riedel, der Tochter seines Oberforstmeisters 8.9.1904 (fehlt) - Hohenlohe-Schillingsfürst, Chlodwig, zu Fürst, Reichskanzler, Berlin: Bitte um Anstellung des Grafen Rehbinder in der Königlichen Bibliothek 13.10.1896, der Reichskanzler wegen der Besprechung mit dem Statthalter von Elsaß-Lothringen, v. Hertling-Halley 19.10.1898 - Hohenlohe-Langenburg, Fürst Hermann zu, Statthalter von Elsaß-Lothringen: Danksagung für die Denkschrift Spahn gegen philosophische Fakultät in Straßburg 20.10.1901 - Holstein, Günther, Herzog v., Schloss Primkenau: Bitte um den Titel "Professor" für Dr. Freiherr von Küster aus Berlin 12.8.1907 - Mecklenburg, Johann Albrecht, Herzog v., Potsdam: Bitte den Bibliothekar Ockler aus Münster an die Königliche Bibliothek in Berlin zu versetzen 9.8.1890, Danksagung für die Erfüllung vorstehenden Wunsches 14.10.1890 (fehlt), Bitte um definitive Anstellung von Ockler in der Königlichen Bibliothek 22.3.1892 - Meiningen, Bernhard Erbprinz v., Berlin: Bitte um einen Besuch von Althoff 14.12.1889, Einladung 3.2.1893 (fehlt), Dotation an Dr. Ohnefalsch-Richter und Vorschusszahlung 17.11.1893 - Prinz Wilhelm, Oberst und Regimentskommandeur, Potsdam: Bitte um eine Assistentenstelle für den Sohn des Wachtmeisters Ockler in der Königlichen Bibliothek 28.10.1885 - Kaiser Wilhelm I., Salzburg: Übersendung der Ernennung zum Staatsrat von Elsaß-Lothringen 8.8.1882 (Verweis siehe Nr. 1056) - Kaiser Wilhelm II.: Urkunde des Königlichen Kronenordens erster Klasse 20.12.1902 (Verweis siehe Nr. 1056), Urkunde der Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat mit dem Titel "Exzellenz" mit Gegenzeichnung sämtlicher Minister 27.1.1907 (Verweis siehe Nr. 1056) - Prinzessin Irene (Heinrich von Preußen): Kinderhospital in Kiel 26.10.1905 - Radolin, Fürst Hugo v., Botschafter, Paris: Vorschlag für Dr. Hartmann aus Münster als Nachfolger des verstorbenen Kanonikus Aegenvoort 14.4.1903, Empfehlung für Dr. Glaessner, einem Schüler von Hoffa 8.4.1908 - Ratibor, Herzog v., Berlin: Konferenz mit Freiherr v. Richthofen und Oberbürgermeister Bender aus Breslau 19.2.1901 (fehlt), Mitteilung über die Audienz bei Seiner Majestät 26.02.1900 (fehlt) - Henriette, Prinzessin von Schleswig-Holstein, verw., Wirklicher Geheimer Rat Prof. von Esmarch, Kiel: Bitte für die Verleihung des Titels "Titularprofessor" an W. Reuter aus Bad Ems 27.2.1905.; Aktenmaterial

            02078 · Akt(e) · 1935-1937
            Teil von Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Historisches Archiv

            Enthält: Zahlungsverkehr und Verzeichnisse der Geräte- und Röhrenlieferungen nach Frankreich sowie seinen Kolonien, Protektoraten und Mandaten. Körperschaften: Consortium des Brevets Francais Radio (BFR), Paris; Compagnie Francaise pour LExploitation des Procédés Thomson-Houston (CFTH), Paris; Compagnie Générale de Télégraphie sans Fil SA (CSF), Paris. Umfang: 169.

            Friedensvermittlungsversuche: Nationalausschuss
            Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Bü 52 · Akt(e)
            Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

            Enthält: - Protokoll der Sitzung des Bundes Neues Vaterland, masch., 21.3.1915 - Schreiben des Baron Puttlitz mit Zustimmung zu einer Denkschrift, handschr., 26.3.1915 - Rundschreiben des Bundes Neues Vaterland, masch., April 1915 - Friedensaufruf der Zentralorganisation für einen Dauernden Frieden Haag, gedr., April 1915 - "Die Lage Ende April 1915", masch., o.D. - Drei Schreiben von F. v. Bodelschwingh an Reichskanzler Bethmann Hollweg wegen der Kriegsziele, gedr., 6.-17.5.1915 - "Bemerkungen über die auswärtige Politik und die Kriegsziele", gedr., 9.7.1915 - Erklärung von Hans Delbrück, Dernburg u.a. zur deutschen Kriegspolitik, gedr., 9.7.1915 - "Das deutsche Volk und die gegenwärtige Kriegslage", Rede von Paul Fuhrmann, gedr., 16.5.1915 - Schreiben des Bundes Neues Vaterland an die Reichstagsabgeordnete zu Zensurverhältnissen, gedr., 17.5.1915 - Schreiben des Bundes Neues Vaterland mit Einladung zu einer Besprechung, masch., 21.5.1915 - "Das große Umlernen" von Paul Fuhrmann, Sonderdruck aus " Der Tag", 2.6.1915 - Schreiben an den Bund Neues Deutschland über die Friedensaussichten nach dem Kriegseintritt Italiens, masch., 5.6.1915 - Schreiben von Kurt v. Tepper-Laski an die Norddeutsche Allgemeine Zeitung über Friedensbestrebungen, gedr., 8.6.1915 - Vertrauliches Mitgliederzirkular des Bundes Neues Vaterland, gedr., 20.6.1915 - Schreiben von L. Quidde zur Zentralorganisation für einen dauernden Frieden, masch., 2.7.1915 - Denkschrift des Baltischen Vertrauensrates an Bethmann Hollweg zur baltischen Frage, gedr., 9.7.1915 - Schreiben des Bundes Neues Vaterland zu seiner Denkschrift, gedr., 14.7.1915 - "Mitteilung über die Vorbereitung einer Schrift ’Deutschland nach dem Kriege, ein Programm für dauernden Frieden’", masch., 6.8.1915 - Schreiben von L. Quidde zu dieser Schrift, masch. & handschr., 8.8.1915 - "Pazifistische Eingabe" von L. Quidde (?), masch., o.D. (vor 28.9.1915) - "Aufruf und Mindestprogramm der Zentralorganisation für einen dauernden Frieden", Sonderabdruck aus Völkerfriede, September 1915 - Denkschrift "Über den Frieden" von Baurat Friedenberg, masch., September 1915 - Schreiben des Stellvertretenden Generalkommandos von Ströbel an Pfarrer Umfrid über weltbrüderliche Friedensbestrebungen, masch., 17.11.1916 - Einspruch gegen das Verbot der Zeitschrift "Völkerfriede" an das Stellvertretende Generalkommando, masch., 1.12.1916 - "Was will der Bund Neues Vaterland?", Broschüre 1915 - Schreiben von L. Quidde, München zur Zentralorganisation für einen dauernden Frieden, masch., 14.1.1916 - Schreiben an Rauscher über Heranziehung von Persönlichkeiten, handschr., 2.7.1916 - Schreiben des Fürsten Karl von Wedel zur Gründung des Deutschen Nationalausschusses , masch., 4.7.1916 - Schreiben des Fürsten Karl von Wedel zur Programmerweiterung des Deutschen Nationalausschusses , masch., 14.7.1916 - Telegramm des Nationalausschusses wegen eines Vortrags, 25.7.1916 - "Der Deutsche Nationalausschuss" aus der Augsburger Abendzeitung, 19.7.1916 - Schreiben des Nationalausschusses mit Gesichtspunkten für die Vorträge am 1. August. masch., 22.7.1916 - Schreiben des Nationalausschusses wegen Einladungen zum Vortrag, masch., 26.7.1916 - Protokoll über die Konferenz des Ausschusses für einen dauernden Frieden, masch., 30.7.1916 - Denkschrift "Zur Erläuterung der Petition und ihres Zweckes", Sommer 1916 - Denkschrift an den König von Bayern zur Kriegsführung, 30.7./1.8.1916 - Rundschreiben des Nationalausschusses zu Gedenkfeiern, masch., 29.7.1916 - Schreiben von C. Bach mit Eintrittserklärung in Nationalausschuss, masch., 29.7.1916 - Telegramm des Nationalausschusses wegen Fabrikant Hauff, 27.7.1916 - Telegramm des Nationalausschusses wegen Zensurbestimmungen zur Gedenkfeier, 31.7.1916 - Redemanuskript, masch., (1.8.?)1916 - Rednerlisten für den 1.8.1916, masch. - Programm der Gedenkfeiern, gedr., 1.8.1916 - Plakat für die Hamburger Veranstaltung des Nationalausschusses, 1.8.1916 - Rede Haussmanns in Hamburg, masch., 1.8.1916 - "An der Schwelle des dritten Kriegsjahres", Rede von Erich Marcks in München, gedr., 1.8.1916 - Berichte des Nationalausschusses über die zahlreichen Versammlungen am 1. August, masch., 4.8.1916 - Friedensaufruf des Unabhängigen Ausschusses für einen Deutschen Frieden, gedr., 23.8.1916 - Vertrauliche Mitteilungen des Nationalausschusses, masch., 30.8.1916 - Flugblatt Nr. 1 der Deutsche Zentrale für dauernden Frieden und Völkerverständigung, gedr. Ende August 1916 - Zahlreiche Zeitungsausschnitte zu den Gedenkveranstaltungen am 1. August, August 1916 - Vertrauliche Mitteilungen des Nationalausschusses, 1./2.9.1916 - "Geschlossen nach Innen, entschlossen nach Aussen" von Prof. Graf Dohna aus Der Tag, 15.9.1916 - Schreiben des Nationalausschusses zum Artikel von Graf Dohna, masch., 15.9.1916 - Zeitungsausschnitt "Der deutsche Nationalausschuß und die Kriegsziele" von Unterstaatssekretär a.D. Dr. E. Petrie, 21.9.1916 - Vertrauliche Mitteilung des Nationalausschusses zur rumänischen Frage, masch., 26.9.1916 - Schreiben von L. Quidde über Hygieniker und Juristen Gruber, handschr., 3.10.1916 - Schreiben von Prof. M. Gruber wegen eines Zeitungsartikels zum Volksausschuss zur raschen Niederwerfung Englands, masch., 4.10.1916 - Schreiben von Prof. S. Hellmann zum Fall Gruber und zum Volksausschuss zur raschen Niederwerfung Englands, masch., 6.10.1916 - Schreiben von M. Greiner zur Presseauseinandersetzung wegen Gruber, handschr., 6.10.1916 - Schreiben von Prof. Erwin Grueber über Verwechsung mit Hygieniker Max v. Gruber, handschr., 6.10.1916 Schreiben von Prof. Max v. Gruber zur Kriegsführung mit Zeitungsartikel, masch., o.D. - Vertrauliche Mitteilungen des Nationalausschusses, masch., 20.10.1916 - Flugblatt Nr. 2 der Deutsche Zentrale für dauernden Frieden und Völkerverständigung, gedr., 2./3.12.1916 - Pressenotiz des stellvertretenden Generakommandos Stuttgart an den "Beobachter" über die Auflösung einer Versammlung der Vaterlandspartei, masch., 20.1.1918 - Notiz über einen Artikel der Kölnischen Zeitung zur neuen Deutschen Fraktion, masch., o.D. - Denkschrift "Um des teuren deutschen Blutes und Vaterlandes willen", gedr., o.D. - Aufruf von württembergischen Persönlichkeiten zur Unterstützung der baltischen Bestrebungen, gedr., o.D. - Aufruf an den Reichskanzler zur Befreiung der balt. Provinzen, gedr., o.D. - Satzungen des Bundes Neues Vaterland, gedr., o.D. - Denkschrift des Bundes Neues Vaterland zu Schicksal Deutschlands, masch., o.D. - "Den Herren Reichtagsabgeordneten, die einen deutschen Grenzschutz ablehnen, ins Stammbuch", bebilderte Broschüre von Andreas Heldberg, gedr., o.D.

            Haußmann, Conrad