Militär

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      • UF Armee
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      Militär

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        B.W. Stroetmann

        Firmensitz: Emsdetten Branche: Textilindustrie, Handel (Textilien) Als Schulmeister und Küster gehörten Mitglieder der Familie Stroetmann seit dem frühen 18. Jahrhundert zur ländlichen Oberschicht in Emsdetten. Insbesondere Johann Bernhard Wilhelm Stroetmann (1730-1811) ist hervorzuheben, der als Notar und Küster in Emsdetten wirkte. Sein Enkel Bernard Wilhelm (1799-1886) gründete das Unternehmen B. W. Stroetmann als Fabrik-Weberei. In den 1820er Jahren, in denen die Überlieferung des Bestandes einsetzt, war er allerdings als Händler tätig. Er importierte nicht nur Kolonial- und andere Waren, sondern kaufte auch Leinentuch auf, das das Heimgewerbe in und um Emsdetten webte. Die 1850er Jahre waren geprägt durch den Übergang vom Heimgewerbe zur Weberei in Fabrikhallen. Nachdem Th. Hollefeld & Sohn in Emsdetten die Fabrikarbeit eingeführt hatte, entschloß sich auch B. W. Stroetmann zu diesem Schritt. Die Ausstellung der Prokura an den Sohn Friedrich Wilhelm (1830-1924) im Jahr 1862 gilt als Gründungsdatum des Fabrikbetriebs. 1889 führte F. W. Stroetmann die mechanische Weberei ein. Das Produktionsprogramm bestand aus Leinen aller Art und Säcken. Im frühen 20. Jahrhundert lag die Unternehmensleitung zunächst bei F. W. Stroetmanns Söhnen Alfons (1875-1955) und Fritz (* 1877). Das Unternehmen wuchs und errichtete 1912 in Laer (Kr. Steinfurt) einen Zweigbetrieb. Die krisenhafte Zwischenkriegszeit überstand es besser als andere und baute eine Garnbleicherei, Schlichterei, Näherei und Appretur. 1942 wurde es stillgelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm man unter schwierigen Bedingungen die Produktion wieder auf. Die Frottierweberei erfuhr als neuer Zweig besonderen Aufschwung. Das Zeichen "Weberkrone" eroberte den Markt. 1951 traten die Söhne von Alfons und Fritz Stroetmann, Wilhelm und Walter, in das Unternehmen ein. Aufgrund der Entwicklung auf den internationalen Textilmärkten schloß die Firma 1986. 4 m Hauptbücher 1843-1856 (2); Memoriale 1843-1874 (5); Journale und Anschreibebücher 1821-1880 (5); Rechnungen 1841-1878 (12), für Maschinen und Materialien 1898-1936 (22); für Gewebe und Ausrüstung 1930-1935 (6), für Garne 1915-1919 (4); für Appreturen 1914-1926 (1), für Maschinen in Laer 1913-1921 (2), ohne besondere Zuweisung im Unternehmen 1930-1935 (2); Sammlungsgut zur Legge (1821) (1). Die Korrespondenzpartner des 19. Jhs. sind namentlich erschlossen worden.

        Bürgermeister und Rat: Kriegswesen
        1.1.3.12. · Bestand
        Teil von Archiv der Hansestadt Rostock

        Zeitraum: 1473 - 1938 Umfang: 25,5 laufende Meter = 924 Verzeichnungseinheiten Erschließung: geordnet und verzeichnet, Findbuch (2005) Zitierweise: AHR, 1.1.3.12. Nr. ... oder AHR, Bürgermeister und Rat: Kriegswesen, Nr. ... Inhalt: 1. Militärorganisation Allgemeines, u.a. Schifffahrt in Kriegszeiten, Ankunft einer englischen Flotte unter Admiral Nelson (1551-1873, 9 VE).- Stadtbefestigung (1526-1849, 11 VE).- Bewaffnung (1488-1852, 16 VE).- Kriegsregister (1510-1574, 9 VE).- Stadtsoldaten (1510-1850, 11 VE).- Stadtwache, Quartiere, Bürgerfahnen (um 1560-1848, 32 VE).- Bürgergarde, Fahnencorps (1847-1873, 21 VE).- Kriegskasse, Billett- und Servisgeld (1625-1864, 14 VE).- Werbung, Desertionen (1563-1807, 20 VE).- Einquartierungen (1665-1930, 9 VE).- Streitigkeiten mit Militärangehörigen (1744-1858, 10 VE).- Mecklenburgische Garnison, Füsilierregiment Nr. 90 (1731-1930, 31 VE).- Mecklenburgische Militärangelegenheiten (1473-1905, 21 VE).- Militärangelegenheiten des Deutschen Reiches (1868-1938, 32 VE).- Flugplatz Warnemünde (1912-1918, 30 VE). 2. Kriege Dreißigjähriger Krieg (1613-1670, 74 VE).- Schwedischer Lizentzoll in Warnemünde nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges (1632-1747, 18 VE).- Schwedische Kriege (1657-1681, 16 VE).- Nordischer Krieg (1702-1749, 22 VE).- Reichsexekution gegen Mecklenburg (1719-1741, 4 VE).- Siebenjähriger Krieg (1758-1798, 38 VE).- Napoleonische Kriege (1805-1820, 235 VE).- Deutsch-französischer Krieg (1870-1879, 9 VE).- Erster Weltkrieg (1913-1922, 232 VE). Überblick: Der befestigte Mauergürtel mit den Stadttoren und Türmen bot der Stadt einen wirksamen militärischen Schutz. Die Bürger waren zu Schanzarbeiten, zum Wachdienst und zur Verteidigung der Stadt verpflichtet, hatten Abgaben für militärische Zwecke zu leisten. Die Handwerksämter hatten für das Bürgeraufgebot feste Kontingente an Mannschaft und Waffen zu stellen. In Kriegszeiten wurde die Streitkraft durch angeworbene Söldner unter adligen Anführern vermehrt, die insbesondere für auswärtige Unternehmungen zum Einsatz kamen. Seit dem 16. Jahrhundert machten die mecklenburgischen Herzöge Rostock die Wehrhoheit streitig, strebten das Besatzungsrecht (ius praesidii) an. Im Jahr 1565 gelang es Herzog Johann Albrecht I., die Stadt zu besetzen und sie der Landesherrschaft zu unterwerfen. Im Ergebnis kam der Erbvertrag vom 21. September 1573 zustande, der Rostock zwar das Besatzungsrecht beließ, aber den Herzögen einräumte, bei Gefahr mit bis zu 400 Mann in die Stadt einzuziehen. Für die Landesverteidigung war die Aufstellung von Söldnern vorgesehen, Rostock hatte in diesem Fall 400 Mann und zwei Geschütze zu stellen. Vor den heraufziehenden Gefahren des Dreißigjährigen Krieges sollte eine Reihe von Maßnahmen schützen. Ab 1623 stellte die Stadt Söldnereinheiten auf, erhob zu deren Besoldung und zur Finanzierung der Einquartierungen seit 1626 das Servis- oder Billetgeld. Das Stadtgebiet wurde in 18 Fahnen aufgeteilt. 1626 begann auch der Umbau der Befestigungsanlage nach Plänen des holländischen Baumeisters Johann van Valckenburg. Dennoch musste sich die Stadt 1628 den Truppen des kaiserlichen Befehlshabers Albrecht Wallenstein ergeben. 1631 gelang den mecklenburgischen Herzögen mit Hilfe des schwedischen Königs die Rückeroberung ihres Landes. Dafür erhielten die Schweden den Zoll in Warnemünde zugebilligt. Die dortige Schwedenschanze wurde in den wechselvollen Konstellationen der Folgezeit immer wieder umkämpft, Rostock mehrfach von brandenburgischen, dänischen und schwedischen Truppen besetzt. Die Stadt hatte nach 1631 wieder eine eigene Kompanie Söldner aufgestellt. 1702 einigte man sich mit den Landesherren auf eine Stärke von 50 Mann. Die Stadtmiliz sollte zusammen mit herzoglichen Soldaten den Dienst verrichten. Rostock gab mit diesem Vergleich sein Besatzungsrecht auf, hatte fortan nur noch ein Mitbesatzungsrecht. Seit 1715 bemühte sich Herzog Karl Leopold mit Gewalt, das volle Besatzungsrecht zu erlangen. Erst mit der Konvention von 1748 konnten die Streitigkeiten beigelegt werden. Die Stadt hielt zunächst am Mitbesatzungsrecht und seinen 50 Soldaten fest, im Erbvertrag von 1788 verzichteten sie dann aber darauf. Die Herzöge hatten nach 1748 begonnen, eigene Regimenter in Rostock zu stationieren. Ausgelöst durch die napoleonischen Kriege setzte ein grundlegender Wandel der Militärverhältnisse ein. Nach dem Beitritt Mecklenburgs zum Rheinbund mussten Kontingenttruppen nach dem Konskriptionssystem der französischen Armee aufgestellt werden. Damit waren der Bruch mit dem alten feudalen Heer und der Wandel zum bürgerlichen Militärwesen vollzogen. Nach dem Sieg über Napoleon und dem Beitritt des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin zum Deutschen Bund wurde dieses System fortentwickelt, 1820 die Militärpflicht für die männliche Bevölkerung begründet. Im Gegensatz zu den Residenzstädten spielte das Militär in Rostock eine untergeordnete Rolle. Die 1822/25 errichtete Neue Wache am Blücherplatz war Sitz des herzoglichen Stadtkommandanten. Eine Besonderheit stellte die im März 1848 aufgestellte Bürgergarde dar, die aus der alten Militärorganisation der Fahnen erwuchs. Der Gedanke der Volksbewaffnung ging in den nachfolgenden Fahnencorps aber wieder verloren. Das von Mecklenburg-Schwerin im Deutschen Bund zu stellende Militärkontingent orientierte sich stark an Preußen, dass führte 1868 dann zur Eingliederung in dessen Armee. Die in Rostock liegenden zwei Bataillone gehörten nach der von da an verwendeten Zählung zum Großherzoglichen Füsilierregiment Nr. 90. Für das Regiment entstand 1876 an der St.-Georg-Straße das Garnisonslazarett, 1890 war die Kaserne in der Ulmenstraße fertig gestellt (damit entfielen die bisherigen Einquartierungen), 1914 bezog die Maschinengewehrkompanie die Kaserne in der Ulmenstraße. Der Erste Weltkrieg stellte für die daheimgebliebene Bevölkerung eine erhebliche Belastung dar, insbesondere die Versorgungs- und Wohlfahrtsfragen erforderten einen großen administrativen Aufwand. Der seit 1913 mit Unterstützung des Reichsmarineamtes aufgebaute Flugplatz Warnemünde auf Hohe Düne wurde während des Krieges durch ein Seeflugzeug-Versuchskommando genutzt. 1919 wurde das Füsilierregiment Nr. 90 demobilisiert und ein Bataillon des Infanterieregiments Nr. 5 der Reichswehr bezog Rostock als Garnison. 1935 entstanden im westlichen Stadterweiterungsgebiet die Schützen- und die Artilleriekaserne für nun zwei Bataillone des Infanterieregiments Nr. 27 der Wehrmacht. Veröffentlichungen: Rogge, W.: Wallenstein und die Stadt Rostock. Ein Beitrag zur Specialgeschichte des 30jährigen Krieges. Anhang: Zur Geschichte der Fortification Rostocks, in: Meckl. Jbb. 51. Jg. 1886, S. 283-350 Koppmann, Karl: Die Exercitien der Bürgergarde, in: Beitr. Rost. 2. Bd. 1899 H. 2, S. 93-96 Krause, Karl Ernst Hermann: Rostocks Soldaten im Dreißigjährigen Krieg, in: Beitr. Rost. 2. Bd. 1899 H. 4, S. 75-84 Vorberg, Axel: Die Disziplinar- und Strafreglements der Rostocker Bürgergarde (1848-1853), in: Beitr. Rost. 4. Bd. 1905 H. 2, S. 71-80 Koppmann, Karl: Rostocker Geschützwesen, in: Beitr. Rost. 4. Bd. 1907 H. 3, S. 43-58 Krause, Karl Ernst Hermann: Rostock im siebenjährigen Krieg, in: Beitr. Rost. 7. Bd. 1913, S. 97-111 Hofmeister, Adolph: Die Brüder Varmeier und die Ermordung des Obristen H.L. von Hatzfeld im Jahre 1631, in: Beitr. Rost. 7. Bd. 1913, S. 81-96 Krause, Ludwig: Schill in Rostock, in: Beitr. Rost. 9. Bd. 1915, S. 1-32 Freyenhagen, Walter: Die Wehrmachtsverhältnisse der Stadt Rostock im Mittelalter, in: Meckl. Jbb. 95. Jg. 1931, S. 1-102 Bachmann, Friedrich: Ein Plan der Belagerung Rostocks von 1631 und die Befestigung der Stadt seit etwa 1613, in: Beitr. Rost. 18. Bd. 1933, S. 5-78 Lorenz, Adolf Friedrich: Zur Geschichte der Rostocker Stadtbefestigung (Ein Rekonstruktionsversuch), in: Beitr. Rost. 20. Bd. 1935, S. 27-78 Raif, Friedrich Karl: Söldner und Soldaten der Stadt Rostock vom 16. bis 18. Jahrhundert, in: Beitr. Rost. N.F. H. 7 1987, S. 17-34 Keubke, Klaus-Ulrich: Mecklenburgische Militärgeschichte (1701-1918), Schwerin 2000 (Schriften des Ateliers für Porträt- und Historienmalerei, 5) Strahl, Antje: Rostock im Ersten Weltkrieg, Berlin 2007 (Kleine Stadtgeschichte, 6) Münch, Ernst: Ehrenpromotion und Audienz. Zwei Rostocker Variationen über das Thema Umgang mit den französischen Besatzern im Jahre 1807, in: Manke, Matthias / Münch, Ernst (Hrsg.): Unter Napoleons Adler. Mecklenburg in der Franzosenzeit, S. 207-244 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Mecklenburg. Reihe B Neue Folge, Bd. 2)

        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 14 Bü 215 · Akt(e) · 1887-1888
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält u. a.: - Adam, A. E., Stuttgart: "Joh. Jakob Moser als württembergischer Landschaftskonsulent", 9./10. Juni 1887 - Adlersfeld, Euphemia von, Militsch: "Maria Stuart", 17./21. Aug. 1888 - Baensch, W. von, Kommerzienrat, Leipzig/Dresden: "Geschichte der Familie von Wrangel", 5./7. Okt., 24./26. Okt. 1887 - Berg, Oberst, Passau: "Geschichte des 4. bayrischen Jägerbataillons", 27. Apr., 5. Mai, 1888 - Bertouch, Ernst von, Wiesbaden: "Geschichte der geistlichen Genossenschaften", 8./13. Febr. - Beßler, J. G., Reallehrer, Ludwigsburg: "Illustriertes Lehrbuch der Bienenzucht", 27. Okt. 1887 - Beyer, Dr. Prof., Stuttgart, "Das literarische Deutschland", 9. Nov. 1887 - Dithfurt, Max von, Freiherr, Hannover: "Die Schlacht von Borodino", 5. Jan. 1887 - Dorsch, Paul, Vikar, Oberurbach: "Schwäbische Bauern in Kriegszeiten", 19./21. Sept. 1887 - "Dürers Gemälde" von Sigmund Soldan, Buchhandlung, Nürnberg, 11./13. Juli 1888 - Ebers, Georg Dr. Prof., Leipzig/München: "Die Gred", Roman, 28. Nov., 2. Dez. 1888 - Fischer, Karl, Hauptmann a. D., Stuttgart: "Geschichte der Stuttgarter Stadtgarde zu Pferd", 10./15. März 1887 - Friese, Eugen, Hauptmann a. D., Dresden: "Braucht Deutschland eine Kolonialarmee", 23./31. Aug. 1887 - Georgii-Georgenau, Emil von, Stuttgart: "Interessante Aktenstücke aus den Jahren 1789-1795", 16./18. Sept. 1887 - Gerik, Karl von, Hofprediger, Stuttgart: "Brosamen", 18./19. Nov. 1887 - Günthert, J. E. von, Oberst, Stuttgart: "Agnes", Novelle, 12./16./24./25. Okt. 1887 - Hahn, Otto Dr., Reutlingen: "Perpetua", Trauerspiel, 10./14. Nov. 1887 - Hinrichsen, Adolf, Charlottenburg: "Das literarische Deutschland", "Deutsche Denker", 30. Jan. 1888 - Hölder, von Dr. med., Stuttgart: "Über die Errichtung einer neuen Irrenanstalt in Weissenau", 12./17. Mai 1887; "Die körperlichen und geistigen Eigentümlichkeiten der Verbrecher", 6./15.Mai 1888 - Keller, Otto Dr. Prof., Freiburg/Br./Prag: "Tiere des klassischen Altertums", 25. Aug. 1887 - Keppler, P. Dr. Prof., Tübingen: "Württembergs kirchliche Kunstaltertümer", 23./30. Nov. 1888 - Lachenmaier, G., Stuttgart: "Herzog Eugen von Württemberg", 6./12. Febr. 1888 - Lang, Paul, Stadtpfarrer, Ludwigsburg: "Maulbronner Geschichtenbuch", 21./26. Sept. 1887 - Manskopf, Gustav, Frankfurt a. M.: "Der Justitia-Brunnen auf dem Römerberg in Frankfurt", 12./20. Mai 1887 - Miller, Konrad. Dr. Prof, Geographiehistoriker, Stuttgart: "Peutinger’sche Tafel", 28./31. Dez. 1887 - Paulus, Eduard Dr. Prof., Stuttgart: "Das Kloster Bebenhausen", 8./9. Juni 1887 - Perthes, Emil, Buchhandlung, Gotha: "Bildnisse der deutschen Kaiser", 1./4. Sept. 1887 - Pfleiderer, Eugen, München: "Handbuch der bayerischen und württembergischen Aktiengesellschaften", 29. Aug., 2. Sept. 1888 - Pochhammer, M. von Dr., Gernsbach, "Bildnisse der deutschen Kaiser", 1./4. Sept. 1887 - Preßel, Wilhelm, Pfarrer, Lustenau/Tübingen: "Das Volk Israel in der Zerstreuung", 2. Dez. 1887 - Ranke, E. Dr. Prof., Marburg: "Festschrift der Universität Marburg", 13./14. Juni 1888 - Reuß, Heinrich Fürst von, jüngere Linie: "Lebensbild der Fürstin Agnes Reuß, geborene Herzogin von Württemberg", 29. Okt., 3. Nov. 1887 - Riecke, von Dr., Staatsrat, Stuttgart: "Verfassung, Verwaltung und Staatshaushalt des Königreichs Württemberg", 15./16. Mai 1887 - "Riemenschneider, Tilmann und seine Schule", 30. Sept., 2. Okt., 1887, 6./8. Juli 1888 - Roß, Albert, Magdeburg: "Allgemeines deutsches Eisenbahn-Liederbuch", 24./27. Sept. 1887 - Sanden, A. von, Oberstleutnant, Berlin: "König Wilhelm und Kaiser Napoleon III. (1870)", 17./20. Juni 1887 - Schanzenbach, Otto Dr. Prof., Stuttgart: "Mömpelgards schöne Tage", 8./11. Mai 1887 - Schneider, Eugen Dr., Archivsekretär, Stuttgart: "Württembergische Reformationsgeschichte", 4./5. Juni 1887; "Codex Hirsaugiensis", 2./8. Febr. 1888 - Schneider, Heinz Dr. Prof., Gotha: "Bildnisse der deutschen Kaiser", 1./4. Sept. 1887 - Schott, Theodor Dr. Prof., Stuttgart: "Württemberg und die Franzosen im Jahr 1688", 25.Nov. 1887 - Soldan, Sigmund, Buchhandlung, Nürnberg: "Dürers Gemälde", 11./13. Juli 1888 - Stälin, von Dr., Oberstudienrat, Archivrat, Stuttgart: "Geschichte Württembergs", Fortsetzung, 13./18. Jan. 1887; "Geschichte der Stadt Calw",18./25. Dez. 1887 - Stein, Sigismund Theodor Dr., Frankfurt: "Das Licht im Dienste der wissenschaftlichen Forschung", 27. Aug., 5. Sept. 1888 - Streeter, Edwin, London: "Precious Stones and Gems", 8./14. Febr. 1887 - Streit, Carl, Bad Kissingen: "Tilmann Riemenschneider und seine Schule", 30. Sept., 2. Okt. 1887, 6./8. Juli 1888 - Trost, Ludwig Dr., München: "Aus dem wissenschaftlichen und künstlerischen Leben Bayerns", "Jerusalem und die Kreuzigung Christi", 10./13. Nov. 1887 - Walcher, Karl, Stuttgart: "Skulpturen des Stuttgarter Lusthauses auf Schloß Lichtenstein", 28. Juli, 3. Aug. 1887

        BArch, RM 3/10024 · Akt(e) · Nov. 1899 - März 1900
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Deutschlands Flotte und Kolonialbesitz. Die Notwendigkeit und die Mittel ihrer Vergrößerung, von Cäsar Artfalck (Druck), 1896 Deutschlands wirtschaftliche Existenz und seine Flotte, von J. Erichsen (Druck), 1900 Warum hat jedermann im Volk ein Interesse an einer starken deutschen Flotte? Aufsatz von Hans Hartmann (Druck), 1900 Die Bedeutung der deutschen Kriegsflotte für unsere Gegenwart und Zukunft, von Heinrich Weber (Druck), 1899 Zur Flottenvorlage, von Wilhelm Geiger (Druck), 1900 Festausgabe der Danziger Neuesten Nachrichten zur Jahreswende 1899/1900 (Druck) Übersicht über den Schiffsbestand der deutschen Marine (Faltblatt), 1900 Interesse an einer starken deutschen Flotte? Ein Beitrag zur Flottenfrage. Von Hans Hartmans (Druck), 1900

        Reichsmarineamt
        Briten in Deutschland
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 77/1 Bü 860 · Akt(e) · November 1914 - Januar 1915
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)

        Enthält: Ausdehnungen der Bestimmungen auf die Kolonialengländer; Feststellung der Staatsangehörigkeit; Einlieferung von Engländern ins Zellengefängnis Moabit; Namenslisten von festgenommenen Engländern; Meldungen aller Oberämter über Anzahl der in ihren Bezirken befindlichen Engländer, mit Namenslisten; Ausschluß der Verhaftung bei schwerer Krankheit; Bitte des preußischen Kriegsministeriums um Anzahl der verhafteten Engländer; Internierung

        Briefwechsel L - Z
        Best. 614, A 35 · Akt(e) · 1932-1937
        Teil von Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik)

        Enthält: Länderkundliche Arbeitsgemeinschaft, Ortsgruppe Leverkusen-Küppersteg Führung, 1937; Landesstelle der Reichsvereinigung Deutscher Lichtspielstellen, Köln "Fragebogen für die zukünftigen Mitglieder der Reichsvereinigung Deutscher Lichtspielstellen e. V., Berlin und ihrer Landesverbände" zwecks Erlangung der Mitgliedschaft, o.D.; Rheinische Landesbildstelle, Köln Ausleihe von ethnologischen Filmen zur Förderung des Winterhilfswerks, 1934; Lepper, W., Honnef Taxierung einer Amphore; Lettow-Vorbeck, Ada von, Neckargemünd Fotos von Fadenkreuzen aus den Arbeiten von Willi Foy, 1937; Lieverwirth, O.H., Kaiserslautern Ankauf ethnographischer Sammlungen aus Niederländisch-Ostindien; Lippmann, Martin, Frankfurt Sammeltätigkeit für das Rautenstrauch-Joest-Museum auf seiner Expeditionsreise nach Südnigeria, 1935; Lohbeck, Ernst, Wesel Ankauf ethnologischer Fotos; Lübbert, Konteradmiral, Berlin Ankauf einer "Neumecklenburg-Schnitzerei, 1936; Ludwig, Julius, städt. Beigeordneter, Köln geplante Sonderausstellung für das Jahr 1936 anläßlich der Olympischen Spiele, 1936; 1. "Wajang", Schattenspiel, Batik und Prunkwaffen aus Java 2. Rindenstoffe aus aller Welt 3. Ikat und andere Gewebe aus Indonesien. Zöhrer, Dr. Ludwig G.A., Wien Vortrag in Köln über seine Reise zu den Tuareg im Jahr 1935, 1937; Mexikanisches Konsulat, Köln (Konsul Leopold Kiel) Sonderausstellung "Kunstgewerbe der mexikanischen Indios", 1935; Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Ortsgruppe Köln-Zollstock Dienstbefreiung für den Pg. Josef Kessel sen. für Wahlvorbereitungen, 1936; Baumgarten, Briefkopf: Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund (N.S.D.St.B.), Köln Beurlaubung vom Museumsdienst für die Leitung von Schulungslagern der N.S.D.St.B. in der Zeit von Mai bis August 1934; Neuerburg, Heinrich "Haus Neuerburg", Köln Ausleihe von 5 Schiffsmodellen für die Ausstellung "Schiff und Schiffahrt", 1935; Neuss, Waler, Honnef Schenkung eines finnischen Traurings, 1937; Nordische Gesellschaft Köln Vortragsveranstaltungen des Westkontors; darin: Vortragsprogramm für die Kontore, 2 S., 1934; Stadt Düsseldorf Gründung eines Vereins zur Unterstützung der Düsseldorfer Museen; Auskunft über den Verein zur Unterstützung des Rautenstrauch-Joest-Museums bezüglich Gründung. Anzahl und soziale Stellung der Mitglieder, Verwendung der Beitrittsgelder, 1933; Oberpräsident der Rheinprovinz (Haake, Vorsitzender des Verbandes Rheinischer Heimatmuseen) Neuorganisation des Verbandes in organisatorischer und satzungsmäßiger Hinsicht, 1934; Pressler, C.W., Berlin Ankauf einer indonesischen Sammlung, 1934; Kameradschaft 1. Oberrh. Infantrie-Regiment 97, Köln Führung; darin: Einladung der Kameradschaft zur Monatspflichtversammlung am 14.3.1936; Thema des Vortrags von Hauptmann Schröder: Eigene Erlebnisse im Krieg und Frieden in unserer ehemaligen Kolonie Deutsch-Ost-Afrika; 1936; Reichsarbeitsdienst, Dienstabteilung 3/212 Kevelaer Dienstabteilung 3/212 Radevormwald Überlassung von Ethnographika für die Schmückung der Mannschaftsstuben, 1936; Reichs- und Preußischer Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Berlin Runderlaß wegen unentgeltlichen Eintritts für Provinzialkonservatoren und selbständige Kunstwissenschaftler zu den Museen, 1935; Reichsnährstand, Landesbauernschaft Rheinland, Bonn Beschreibung der im Kreis Köln vorhandenen Trachten, 1935; Reichspostdirektion Köln Einrichtung eines Sonderpostamtes im Rautenstrauch-Joest-Museum anläßlich einer Briefmarkenausstellung und der Sonderschau: "Völkerkunde und Briefmarke", 1937; Reichs-Rundfunk G.m.b.H., Reichssender Köln Funkbericht über die 30-Jahrfeier des Rautenstrauch-Joest-Museums am 12.11.1936; Riesen, Günther, Oberbürgermeister, Köln Einladungen zu Ausstellungen des Rautenstrauch-Joest-Museums, 1933-1936; Rodens, Franz, Köln Absprache mit Andreas Scheller über eine Reportage im Westdeutschen Beobachter über Kölner Museen und besonders über das Rautenstrauch-Joest-Museum, 1933; Söderström, Jan, Furuberg, Schweden Auskunft über Ethnographika, 1934-1936; Scheller, Maria, Köln Ersatz von zwei durch ihren verstorbenen Gatten (Andreas S.) ausgeliehenen Büchern, 1932-1933; Schoeller, Frau Hugo, Düren Empfangsbestätigung für die Schenkung der Neuguinea-Sammlung ihrer Mutter Frau Geheimrat Peill, 1933; Pater Schüttler, Missionshaus Knechtsteden Ausleihe von Ethnographika für eine Angola-Ausstellung, 1937; Stagma (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Urheberrechte), Köln Urheberrechtliche Forderungen für die am 2.3.1932 in einem Konzert aufgeführten Werke, Klageschrift, gerichtlichte Ladung; 1933-1934 Stollenwerk, Karl, Monschau Literatur zur Rassenforschung, 1935; Stotzenbrug, Liese, Essen Ankauf peruanischer Trinkgefäße, 1936; Väth, Felix, Mainz Ankauf südamerikanischer Ethnographika, 1934; Haake, Heinz, Landeshauptmann (Vorsitzender des Verbandes der rheinischen Heimatmuseen) Auflösung des Verbandes und seiner Organe in seiner jetzigen Form, Anberaumung einer konstituierenden Sitzung des Verbandes in seiner neuen Form, 20.6.1934; Westdeutscher Beobachter G.m.b.H., Gauverlag der NSDAP Köln-Aachen darin: Die Völker der deutschen Kolonien in Afrika - Sonderschau im Rautenstrauch-Joest-Museum, 1 S., maschrftl., Durchschrift; Die Völker der deutschen Kolonien in Afrika - Besucht die Sonderschau im Rautenstrauch-Joest-Museum, 1 S., maschrftl., Durchschrift; Ein Forscherleben in Neuguinea. Vortrag: Pater Franz J. Kirschbaum "Sprachen, Kulturen und Geisterkult bei den Eingeborenen Nord-Neuguineas", 3 S., maschrftl., Durchschrift, 1936; Reichsrundfunk-Gesellschaft, Reichssender Köln u.a. Vorträge von Andreas Scheller über sportliche Wettkämpfe außereuropäischer Völker (während der Olympischen Spiele) 1936; Zollamt Köln Zollfreie Einfuhr von Ethnographika, 1937 Altsignaturen: 35.

        NLA OS, Dep 24 b, IV Nr. 1726 · Akt(e) · 1904 - 1907
        Teil von Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Osnabrück

        Zivilversorgungsschein von der Kaiserlichen Schutztruppe für Südwestafrika 1907 - Datierte Ansichtskarten mit Aufschriften: Las Palas 1904 - Swakopmund 1904 - Tägliche Austeilung der Rationen an die Kriegsgefangenen in Windhuk 1904 - Windhuk, Garnisionsküche 1905 - Alter Zulu mit Pfeife 1906 - Bastardeschönheiten in Keetmannshoop digitalisiert auf CD vorhanden 19.02.2007 in Slg 200 Nr. 105

        BArch, N 253/71 · Akt(e) · 1916
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Hans von Koster, Präsident des Deutschen Flottenvereins, mit Dankschreiben von Tirpitz Flottenbund Deutscher Frauen e.V./Bundesvorsitzende Marie Peters Vereinigung Deutscher Marinevereine/Erster Vorsitzender Adolf Thiele Verein Deutscher Schiffswerften Verein für das Deutschtum im Auslande/Erster Vorsitzender Franz von Reichenau Verein ehemaliger Matrosen der Kaiserlichen Marine, dabei Daten zur Vereinsgeschichte Allgemeiner evangelisch-protestantischer Missionsverein u.a. betr. Kiautschou und Dankschreiben von Tirpitz

        Tirpitz, Alfred von
        O 13, 590 · Akt(e) · 1919-1926, 1931, 1940-1941, 1959, 1966
        Teil von Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik)

        Enthält: BECHER, Alexander: Gelsenkirchen, 22. Mai 1941 Enthält: DRAUDT, Ernst Dr. Med.: Darmstadt, 13. März 1931 Enthält: FLOREZ, Manuel: Mailand, 9. September 1925 (Postkarte, Poststempel); Genua, 11. September 1925; Neapel, 24. September 1925; Rom, 3. Oktober 1925; Siatoca (Kolumbien), 6. September 1926 - dabei: Porträt von Manuel Florez, dat. 7. Mai 1925; Porträt von Manuel Florez mit Gewehr, s/w-Foto, bez. ’Auf Jagd. In einer schönen wilden Gegend’, dat. 7. August 1926 ’Siatoca’; Porträt von Manuel Florez mit Frau in arabischer Tracht, arabisch beschriftet (vier Briefe, eine Postkarte) Enthält: FRIEDRICHS, Carl: Bremen, 27. Oktober 1941 Enthält: GROH, H.: Darmstadt, 29. April 1941 Enthält: KEIM, Gerd: Augsburg, 20. November 1940 Enthält: KEIM, Gustav, Onkel: o. O., 16. Juni 1940 Enthält: KRÄMER, Margarethe gen. Molly: Berlin-Wannsee, 20. Oktober 1941 (Poststempel); 21. Oktober 1941 (Poststempel) (zwei Briefe) Enthält: KRÄMER, Paul: Bielefeld, 15. März 1940 Enthält: LOCH, Käthe geb. Wilbrand, Schwester: Dessau, 24. Oktober 1941 Enthält: MATTHIESSEN, H., Dolmetscher: Hammerstein, 18. April 1941 Enthält: RASP, H.: Gießen, 2. Mai 1919 Enthält: RASP, K[onrad] F[rieder] Dr. Med.: Hamburg, 19. April 1966 - dabei: Todesanzeige von Dr. Phil. Johannes Rasp, Ehrensenator der Technischen Hochschule Darmstadt und Direktor der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt Enthält: SCHULTE, Hermann: Neustadt an der Weinstraße, 20. Mai 1941 Enthält: SCHULTZE, Helmuth: Kaevieng (Pazifische Inseln), 12. Januar 1924; Neu-Guinea, 5. Juni 1925 (Postkarte mit Ansicht von Holzhäusern in See) Enthält: STETTNER, Ferdinand: Schönfeld (Bezirk Oppeln), 30. Mai 1921 (Feldpostkarte) Enthält: TRIEBEL, Helene: Nairobi, 7. August 1959 Enthält: WIESNER, A.: Hamburg, 22. März 1940; Brockenem am Harz, 14. Juni 1940 (zwei Briefe) Enthält: WILBRAND, Johann Bernhard (Hans), Assessor (Visitenkarte) Enthält: N. N., Armin: o. O., 13. März 1940 Enthält: N. N., Seppel: Berlin, 23. März 1940 (Postkarte mit Ansicht des Ehrenmals beim Aufziehen der Wache)

        Brief von Franz Thorbecke an Otto Glauning
        NL 226/II/1/Sil-Zu/3066, Blatt 3066 · Akt(e) · 1932-01-11
        Teil von Universitätsbibliothek Leipzig

        Bittet um Unterstützung für seine Nichte, die für ein Praktikantenjahr aus Heidelberg an die Leipziger Universitätsbibliothek kommt. Fragt an, ob ein ihm namentlich bekannter Kolonial-Offizier Glauning, ein Verwandter von ihm ist. Falls ja, dann würden ihn dessen Aufzeichnungen und Tagebücher sehr interessieren.

        Brief- und Pakettransporte: Bd. 2
        BArch, RM 38/95 · Akt(e) · 12. April - 3. Juni 1910
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Enthält u.a.: Berichte über den Funkspruch- und Signalverkehr des Truppentransportdampfers "Patricia" von Wilhelmshaven nach Kiautschou vom 18. April - 27. Mai 1910

        Boell, Ludwig (Bestand)
        BArch, N 14 · Bestand · 1911-1943
        Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

        Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten 03.07.1889 geboren in Weißenburg/Elsaß I. verheiratet mit Edith ..., gest. 1927 II. verheiratet mit Miranda ... Wehrdienst in der kgl. preuß. Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.3.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkomp. 03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkomp. Kp-Führer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatsmäßiger Kp-Chef 07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlershof Bestandsbeschreibung: Eugen Friedrich Ludwig Boell, wurde am 03.07.1889 in Weißenburg/Elsass geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium zu Weissenburg, sowie die Universität Strassburg/Elsass wo er Philologie studierte. Verheiratet in zweiter Ehe mit Miranda Machalitzky geb. 13.01.1908, mit der er vier Kinder zeugte. Hildegard Ingeborg Boell geb. 19.02.1934 Friedrich Ludwig Boell geb. 12.05.1935 Gisela Adelheid Boell geb. 14.03.1939 Erika Miranda Boell geb. 03.04.1943 Ludwig Boell war Offizier im Heer und in der Schutztruppe Deutsch-Ostafrika (1914-1918). Im Jahre 1920 schied er in infolge der Verringerung der Wehrmacht und aufgrund einer Kriegsdienstbeschädigung aus der Reichswehr aus. Nach seinem Ausscheiden aus dem Heer, war er für das Sammeln und Sichten des Materials für die Geschichte des ostafrikanischen Feldzuges beim Schutztruppenamt bzw. bei der Kolonialzentralverwaltung zuständig. Desweiteren war er Adjutant des Stabs Chefs der Oberleitung der Organisation „Escherich", sowie Bürovorstand und Buchhalter bei der Theresientaler Kristallglasfabrik. 01.08.1936, Ernennung zum Regierungsrat im Reichsdienst bei der Forschungsanstalt für Kriegs und Heeresgeschichte in Potsdam. 01.05.1938, erfolgte die Beförderung zum Oberregierungsrat. Am 01.09.1944, wurde Ludwig Boell, mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Wehrdienst in der königlichen preußischen Armee und in der Reichswehr 01.10.1907 Eintritt 30.09.1920 Entlassung aus dem 200.000 Mann-Heer Beförderungen 00.00.1908 Gefreiter 31.03.1909 Unteroffizier 10.08.1909 Vizefeldwebel 19.11.1909 Fahnenjunker 22.03.1910 Leutnant (mit Patent vom 22.03.1908) 25.02.1915 Oberleutnant 18.06.1917 Hauptmann Dienststellungen 01.10.1907 Inf.Rgt. 143 Einjährig-Freiwilliger 04.02.1909 Inf.Rgt. 132 freiwillige Übung 16.06.1909 Inf.Rgt. 60 Übung A 23.08.1909 Inf.Rgt. 56 Fahnenjunker 26.11.1913 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, Rekrutendepot Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 10. Feldkompanie 00.03.1914 Schutztruppe Deutsch-Ostafrika, 1. Feldkompanie Kompanieführer, Ordonnanz-Offizier beim Kommandostab, Adjutant der Schutztruppe und Generalstabsoffizier bei General Wahle 31.03.1920 VII. AK etatmäßiger Kompaniechef 00.07.1920 Schutztruppen-Abwicklungsamt Berlin-Adlerdorf Einsätze 1914-1918 Deutsch-Ostafrika Zitierweise: BArch, N 14/...

        Bildsammlung Karl Fritz
        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, W 145/2 · Sammlung
        Teil von Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik)

        Lebenslauf von Karl Fritz: Karl Fritz, am 29. November 1914 in Pfullendorf als Sohn eines Gipsers und Nebenerwerbslandwirts geboren, wurde durch ein Stipendium der Besuch des Gymnasiums in Konstanz ermöglicht. Unmittelbar nach dem Abitur absolvierte er seinen Arbeitsdienst, an den sich der Heeresdienst beim Infanterieregiment 114 in Konstanz und beim Wehrbezirkskommando in Ehingen an der Donau anschloss. Vom 1. November 1938, dem Tag seines Eintritts in die NSDAP, bis 31.10.1941 war er Verwaltungsanwärter für den "gehobenen mittleren Verwaltungsdienst" (u.a. in Überlingen, Konstanz und Stockach) und wurde ab 1. November 1942 auf verschiedenen Dienstposten (u.a. in Karlsruhe und Sinsheim) als Regierungsinspektor eingesetzt. Vom Sommer 1943 bis zum Ende des Krieges war er zur Wehrmacht eingezogen und leistete in Südfrankreich seinen Dienst ab. Seit Oktober 1945 in Freiburg ansässig, nahm Karl Fritz seine Verwaltungstätigkeit beim Innenministerium wieder auf. 1952 wurde er in das Regierungspräsidium Südbaden, Abteilung Verkehr, überführt, wo er 1977 als Oberamtsrat pensioniert wurde.Karl Fritz verstarb am 29. November 1990 in Freiburg. Bestandsgeschichte: Nach der familiären Überlieferung begann Karl Fritz, möglicherweise angeregt durch das Beispiel eines Onkels, schon früh zeitgeschichtliches Material zu "sammeln". Erledigte Aushänge aus den Behörden, in denen er beschäftigt war, eingekommene Doppelstücke von Plakaten und Broschüren bildeten dabei umfangsmäßig den Schwerpunkt seiner Sammlung. Inhaltlich aufgewertet wird diese durch die Sammlung von Banknoten, v.a. von Notgeld, das aus dem gesamten Deutschen Reich zusammengetragen worden ist. Die so auf 40 m angewachsene Sammlung "Karl Fritz" (Bestand W 307) kam im Jahre 1993 als Schenkung in das Staatsarchiv Freiburg. Eine erste Sichtung ergab, dass nicht sämtliche Unterlagen archivwürdig waren. Darüber hinaus enthielt die Sammlung Material, das nur schwer in das Dokumentationsprofil des Staatsarchivs eingefügt werden konnte. Umfangreiche Ordnungsarbeiten folgten. Zuerst wurde die Zeitungssammlung und die zeitgeschichtliche Literatur der Dienstbibliothek des Staatsarchivs und - bei militärgeschichtlichen Unterlagen - dem Bundesarchiv-Militärarchiv zugeführt; danach die Plakate separiert und der Bestand W 113 - Plakatsammlung Karl Fritz gebildet. Eine Anzahl von Plakaten ostpreußischer Herkunft wurden dabei an das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz abgegeben, einige Stücke Berliner Herkunft entsprechend an das Landesarchiv Berlin. Gleiches geschah mit dem Bildgut, aus dem der vorliegende Bestand W 145/2 - Bildsammlung Karl Fritz entstand.Die Fachangestellte Annika Scheumann und der Angestellte Martin Schittny übernahmen die Aufgabe der Erschließung und der Digitalisierung des Bestandes. Der Bestand umfasst nunmehr 938 Nummern in 0,4 lfd.m.Freiburg, im September 2010Kurt Hochstuhl